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Tech-Unternehmen Compado verzeichnet Rekordgewinne trotz Wirtschaftskrise

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Eine der weltweit führenden Tech-Plattformen für digitale Neukundengewinnung steigert seinen Bruttogewinn (Gross Profit) im Juli 2022 um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, trotz steigender Inflation.

Das Berliner Tech-Unternehmen Compado hat in seiner sechsjährigen Unternehmensgeschichte einen Rekordgewinn im vergangenen Monat erzielt und diesen um 50 Prozent im Vergleich zum selben Monat im Vorjahr – und das in Zeiten von Konjunkturabschwächung – gesteigert. Spätestens seit dem fortdauernden Krieg in der Ukraine und den Auswirkungen der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen, insbesondere in der Technologiebranche, von dem globalen wirtschaftlichen Abschwung betroffen. Geringe Investitionen, geplatzte Finanzierungsrunden, Kurzarbeit und Entlassungen sind die Folge.

Dies bestätigt auch eine Bilanz des deutschen Werbemarktes, welcher bereits im Juni Budgetrückgänge von – 6,8 Prozent verzeichnete. Im Monat Juli verschlechterte sich der Gesamtwerbemarkt zunehmend im zweistelligen Negativbereich mit –10,3 Prozent, verglichen mit demselben Monat im Vorjahr.

Compado hingegen erweist sich als krisenfestes Tech-Unternehmen, das ein Mitarbeiterwachstum von 90 auf 110 Mitarbeitende verzeichnet und sogar in weitere Märkte expandiert. Nicht nur eine Gewinnsteigerung um 50 Prozent zum Vorjahr, sondern auch die erfolgreich durchgeführten Markenempfehlungen wurden um 50 Prozent gesteigert. Dies bedeutet konkret, dass sich täglich rund 110.000 Menschen im Monat Juli dazu entschieden haben, Compados Markenempfehlungen zu folgen.

Compado steigt in Quick Delivery Supermarkets-Segment ein und akquiriert weitere Medienseiten

Weiter hat Compado sein Leistungsspektrum um Quick Delivery Supermarkets (QDS) erweitert, worunter Lieferdienste wie Gorillas, flaschenpost oder Flink fallen, erweitert. Trotz zunehmender wirtschaftlicher Herausforderungen in diesem Sektor, unterstützt der Tech-Spezialist diese Branche und expandierte kürzlich in den niederländischen und US-amerikanischen QDS-Markt. Seit dem im September 2021 erfolgten Markteintritt im QDS-Segment, sind die Kaufabschlüsse durch Compado um 100 Prozent gewachsen.

Zudem ergänzt Compado sein Portfolio durch Zukäufe von weiteren Medienseiten. Dazu zählt insbesondere der Kauf der führenden norwegischen Matchmaking-Medienseite DatingNorge.no, die jeden Monat mehr als 10.000 norwegische Nutzer:innen zählt.

Weiter auf Wachstum ausgerichtet – krisensicher durch die Rezession

In Zukunft plant Compado weiteren Industrien Zugriff zu seiner Tech-Plattform zu gewähren und weitere Medienseiten zum Portfolio hinzuzufügen, sowohl durch Partnerschaften als auch durch Zukäufe. Für den Erfolg des Unternehmens spricht auch der Pay-Per-Customer-Ansatz, wodurch kooperierende Marken erst nach erfolgreicher Neukundengenerierung zahlen.

Emanuel Hoch, Chief Product Officer bei Compado, erklärt: „Den Rekordgewinn im Juli konnten wir insbesondere durch unser Pay-Per-Customer-Businessmodell erzielen, welches die Verschwendung von Werbegeldern im Online-Marketing deutlich reduziert. Marketingverantwortliche großer Brands wollen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter effizient Neukunden gewinnen.

Durch unsere Empfehlungstechnologie tragen wir als krisensicherer Marketingpartner dazu bei, dass unsere Partner-Brands weiter Neukunden generieren und expandieren können. Dies zeigt sich insbesondere im Quick-Delivery-Supermarkt-Segment, wozu u.a. der Getränkelieferdienst flaschenpost zählt. In diesem Segment verzeichneten wir von Mai bis Juli ein Wachstum von 180 Prozent und 7.000 gefolgten Empfehlungen pro Monat.

Quelle schoesslers GmbH

storelogix erneut beim Logistics Summit 2022 in Hamburg dabei

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storelogix

Auch in diesem Jahr ist das storelogix Team auf der Messe und Konferenz für Digitalisierung und Innovation in der Logistik vertreten.

Nach dem Erfolg der letzten Veranstaltung, präsentiert das Team sein innovatives Lagerverwaltungssystem sowie die neue Kommissionier-App EvoScan. Das Highlight der Veranstaltung: die beiden Masterclasses des storelogix Geschäftsführers Holger Meinen und Pierre Rossow, Leitung Customer Process Management.

Der Logistics Summit 2022 findet in diesem Jahr wieder am 05. und 06. Oktober statt. Auch dieses Mal können Logistik- und Fachexpert*innen die Messe in Hamburg besuchen und sich auf einen konstruktiven Austausch sowie spannende Masterclasses freuen. Das Team des Warehouse Management Systems storelogix lässt sich dieses wichtige Ereignis nicht entgehen und ist das zweite Mal in Folge an den beiden Konferenztagen dabei.

Voller Vorfreude warten Konferenzbesucher *innen und Fachexpert*innen auf den Logistics Summit. Dabei öffnete die Messe seine Pforten erstmals im Jahr 2020 und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zur Leitmesse für Innovation und Digitalisierung im Bereich der Intra- und Transportlogistik. Das Ziel hinter dem Logistics Summit ist es, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in der Besucher*innen sich über die neusten Logistik-Trends und -Innovationen austauschen können. So profitieren Konferenzbesucher*innen von dem fachspezifischen Netzwerk und können das Knowhow für ihr Unternehmen und ihre Logistik selbst anwenden.

Komplexe Prozesse, einfach gelöst – so geht WMS heute!
Besucher*innen können am Stand von storelogix einen tiefergehenden Einblick in das Lagerverwaltungssystem erhalten und sich von dem Produktansatz sowie Software as a Service Modell selbst überzeugen. Denn das Warehouse Management System basiert auf der Grundidee, logistische Prozesse zu standardisieren. Von der sauberen Vereinnahmung von Waren, der spezifischen Lagerung, der schnellen und sicheren Kommissionierung, bis zum termintreuen Versand – in storelogix sind die komplexen Prozesse, die Unternehmen für ihre Lagerverwaltung benötigen, bereits enthalten. Es handelt sich somit um ein bereits fertiges Produkt, mit dem Kund*innen innerhalb von sechs Wochen starten können. Individuelle Anforderungen werden dann im fortlaufenden Prozess konfiguriert und implementiert. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld.

Neben der Lagerverwaltungssoftware können Besucher*innen auch die mobilen Anwendungen von storelogix EvoScan live testen und sich einen Eindruck von der einfachen Handhabung verschaffen. Denn EvoScan wurde eigens dafür entwickelt, Logistikprozesse für Mitarbeiter*innen zu vereinfachen, diese durch spezielle Features zu motivieren und für mehr Transparenz in den Abläufen zu sorgen. Nicht ohne Grund hat die App bereits zwei renommierte Design-Awards für ihre mobile Anwendung erhalten.

30 Jahre Logistik Know-How in 30 Minuten
Doch das storelogix Team stellt den Interessent*innen nicht nur seine Lagersoftware und die mobilen Masken vor, sondern hält auch zwei 15-minütige Masterclasses an den beiden Konferenztagen. Pierre Rossow, Leiter Customer Process Management, und Holger Meinen, geschäftsführende Gesellschafter von storelogix by common solutions, teilen spannende Insights aus insgesamt 30 Jahren Logistik-Erfahrung.

Wer also erfahren möchte, wie erfolgreiches Projektmanagement in der Intralogistik funktioniert und wieso der Produktansatz von Warehouse Management Systemen die Zukunft im Warehousing ist, sollte diese beiden Vorträge am 05. und 06. Oktober um jeweils 13.30 Uhr nicht verpassen

Weitere informationen finden Sie hier

Quelle common solutions GmbH & Co. KG

5 Millionen USD für Hybrid Work Startup deskbird

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deskbird

deskbird, ein Schweizer Software Startup auf dem Weg zu Europas führender Workplace Management Plattform, gibt den Abschluss einer Pre-Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 5 Millionen US-Dollar bekannt.

Mit der neuen Finanzierung erhöht sich die Gesamtfinanzierung von deskbird seit Gründung auf 6,5 Millionen USD, was das Unternehmen zum bestfinanzierten SaaS-Startup für Workplace Management macht.

Fortyone und Rivus Capital führen die Runde neben Bestandsinvestor session.vc an. Das Investment folgt auf eine herausragende Entwicklung von deskbird: In nur einem Jahr seit Produkteinführung wurde ein Gesamtauftragsvolumen von 2 Millionen USD erreicht (+50% monatliches Wachstum). Die Investoren verdeutlichen damit ihr Vertrauen in das Gründerteam und dessen Ambition, deskbird zu Europas führender Workplace Lösung zu machen.

Mit dem zusätzlichen Kapital wird deskbird das Wachstum in europäischen Märkten vorantreiben und sein Produktangebot erweitern, um weiteren Bedürfnissen von KMUs und Konzernen gerecht zu werden. deskbird kommt mittlerweile in mehr als 500 Büros und in 20 Ländern zum Einsatz – dabei sind Kunden wie Schaeffler, Heineken, KFC, Knauf, und Volksbank. Deskbird plant, das Team bis Ende 2023 auf über 100 Mitarbeitende wachsen zu lassen.

Fokussiert auf Nutzer und nicht auf Gebäude; deskbird überzeugt mit einem einzigartigen Ansatz für Arbeitsplatzmanagement. Durch die App können Mitarbeitende Schreibtische oder andere Ressourcen im Büro buchen, sowie auf einen Blick sehen, wer vor Ort ist. Das vereinfacht nicht nur das Büro-Management, sondern fördert insb. Kollaboration, Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit in einer hybriden Arbeitswelt.

Die Nutzerfreundlichkeit und zahlreiche Integrationen, wie beispielsweise mit MS Teams, Outlook, Google Kalender und Slack, führen zu einer äußerst hohen Nutzungsrate unter Mitarbeitenden. Außerdem werden wertvolle Daten über die Nachfrage und Auslastung von Büros generiert, welche die Unternehmen bei der Optimierung von Flächen unterstützen. Dabei erfüllt deskbird die individuellen und komplexen Anforderungen von Großkonzernen hinsichtlich IT-Sicherheit, Arbeitsrecht und Datenschutz und ist somit die Lösung der Wahl für Unternehmen mit einem flexiblen Arbeitsmodell.

Ivan Cossu, Mitgründer und CEO von deskbird: „Mit deskbird gestalten wir die Zukunft des Arbeitens und helfen Unternehmen, bessere flexible Arbeitswelten zu schaffen. Wir schätzen es sehr, Bestandsinvestor session.vc weiter an Bord und neue, erfahrene Investoren wie Fortyone und Rivus Capital dazugewonnen zu haben. Das zusätzliche Kapital soll uns nicht nur auf dem Weg zum etablierten Marktführer in Europa unterstützen, sondern auch für die Erweiterung unserer Arbeitsplatz-Plattform eingesetzt werden.”

Jonas Hess, Mitgründer und CPO von deskbird: „Wir sind unglaublich dankbar für die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, welche es uns erlaubt, ein Produkt zu bauen, das sowohl Mitarbeitende als auch Büro-Manager lieben. Diese Finanzierungsrunde hilft uns, Funktionalitäten weiterzuentwickeln, Integrationen einzubauen sowie User Engagement zu erhöhen. Außerdem werden wir unser Team weiter vergrößern, wobei wir einen starken Fokus darauf legen, unsere Unternehmenskultur zu festigen.”

Philippe Bubb, Gründungspartner von session.vc: „5 Minuten mit Ivan und Jonas, den beiden Gründern von deskbird, reichen, um von den Herausforderungen hybrider Arbeitsmodelle in den Bann gezogen zu werden. Deskbird nimmt sich dieser an und bietet eine moderne, datengetriebene sowie nutzerfreundliche Arbeitsplatzmanagement-Lösung. Wir von session.vc haben noch nie ein B2B-SaaS-Startup gesehen, das so viel Wachstum in nur einem Jahr aufweisen konnte. Wir freuen wir uns daher, das Team weiterhin tatkräftig zu unterstützen.”

Marcel Walker, CEO von Fortyone: „Hier stimmen Team, Timing und Traction. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass ergänzend zum Kapital mit session.vc und Rivus Capital erfolgsrelevantes Know-how einfließt, um das rasante Wachstum fortzuführen und die hoch gesteckten Ziele zu erreichen.”

Simon Math, Partner von Rivus Capital: „Wir glauben stark an eine Entwicklung hin zu einer hybriden Arbeitswelt. Diese ermöglicht Unternehmen nicht nur, die Arbeitsflächen effizienter zu nutzen, sondern auch ein modernes Arbeitsumfeld zu schaffen – dies funktioniert aber nur mit einer optimalen Lösung. Neben dem starken Wachstum von deskbird und dem exzellenten Team, das Ivan und Jonas aufgebaut haben, hat uns besonders das Produkt und die weitere Vision von einem Investment überzeugt.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle PB3C GmbH

Linzer Unternehmen bündelt Fähigkeiten mit führendem Anbieter für digitale Transformation

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mogree und Cloudflight

mogree schließt sich dem Digitalisierungsspezialisten Cloudflight an

Rund 60 Mitarbeiter*innen arbeiten beim Linzer Unternehmen mogree an Lösungen für eine digitale Welt. In den vergangenen Jahren lag der Fokus verstärkt auf Technologien wie Künstlicher Intelligenz und der Entwicklung komplexer Softwarelösungen. Das Unternehmen Cloudflight erweitert durch den Zusammenschluss mit mogree nun seine KI-Kompetenzen in der Software-Entwicklung und stärkt damit seine Marktführerschaft in der DACH-Region.

mogree und Cloudflight bündeln ihre Kompetenzen

Das Technologie-Unternehmen mogree zählt zu den etablierten Playern der Digitalszene in Österreich. Am Standort Linz und ab Ende 2022 auch in Graz arbeiten rund 60 Mitarbeiter*innen an digitalen Komplettlösungen. Dabei verfolgt mogree stets einen umfassenden Beratungsansatz für die digitale Strategie- und Geschäftsmodellentwicklung und zeichnet sich durch ausgeprägte Design-Fähigkeiten und KI-Expertise gepaart mit einem hervorragenden Service- und Support-Konzept aus.

Eine Herangehensweise, die das Interesse von Cloudflight geweckt hat. Mit rund 20 Standorten in fünf Ländern hat sich das Unternehmen neben dem Schwerpunkt der Digitalen Transformation auf die Tätigkeitsfelder Individual-Softwareentwicklung, User Experience, KI und Daten, Cloud Native und E-Commerce spezialisiert.

In mehreren Gesprächsrunden haben sich die beiden Unternehmen einander angenähert und nun ist es fix: mogree wird Teil von Cloudflight. Durch den Zusammenschluss vergrößert sich Cloudflight auf rund 1000 Beschäftigte und erweitert damit seine Präsenz in der DACH-Region.

Gemeinsam Chancen für weiteres Wachstum nutzen

Für die Kundinnen von mogree ändert sich durch die Transaktion vorerst nichts: laufende Projekte werden gewohnt professionell weiter betreut und die bekannten Ansprechpartnerinnen bleiben bestehen. Langfristig aber unterstützt das Bündnis vor allem die nächste Wachstumsphase und bringt für die Mitarbeiter*innen noch mehr Entwicklungschancen, wie mogree-CEO Sulejman Ganibegovic betont: „Durch den Zusammenschluss mit einem ehemaligen Mitbewerber bieten sich für beide Firmen neue Perspektiven, um im gesamten DACH-Markt digitale Lösungen für komplexe Herausforderungen zukunftsorientierter Unternehmen anzubieten.

Er erlaubt es uns, unsere Kompetenzen zu bündeln und unsere Expertise in den Bereichen Beratung, Software-Entwicklung, Künstliche Intelligenz sowie User Interface weiter auszubauen. Unser Know-how passt perfekt zum Anspruch von Cloudflight, sich zum führenden Anbieter von KI-Lösungen und Partner für die industrielle digitale Transformation zu entwickeln.“

Roger Kehl, CEO von Cloudflight, ergänzt: „Wir freuen uns, mit mogree einen erfahrenen Spezialisten für digitale End-to-End-Lösungen gewonnen zu haben, um unsere Kunden noch umfassender bei ihrer digitalen Transformation beraten und unterstützen zu können. Wir stärken damit auch unser Recruiting, da wir mit der Partnerschaft unsere Präsenz und Reichweite in Österreich vergrößern – auch, um neue Talente zu finden.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Copyright:Cloudflight

Quelle gumpelmedia – digital media agentur

B2B-Startup für Kinderbetreuung 

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heynannyly

heynannyly launcht in weiteren Städten – 8 neue Business Angels an Bord

heynannyly, die B2B-Plattform für flexible Kinderbetreuung, wächst weiter: Nach dem erfolgreichen Start in München wird heynannyly in Kürze in weiteren Regionen gelauncht, womit wieder mehr Unternehmen die Möglichkeit haben, heynannyly als Mitarbeiter-Benefit anzubieten. Acht renommierte Business Angels hat das Startup bereits für sich gewinnen können, darunter CLARK-Gründer Dr. Marco Adelt.

Nach erfolgreichem Start in München: heynannyly öffnet in weiteren Städten

Vertrauenswürdige Kinderbetreuung, versichert, steuerfrei und on-demand bei Bedarf innerhalb von fünf Stunden – das ermöglicht heynannyly mit seinem am Markt einzigartigen Benefit für Unternehmen. Seit Juni dieses Jahres ist das Startup der beiden Gründerinnen Anna Schneider und Julia Kahle in München verfügbar und hat bereits deutschlandweit Kunden aller Branchen und Unternehmensgrößen gewonnen, die heynannyly künftig als Mitarbeiter-Benefit nutzen möchten. 

Das Startup öffnet daher bereits ab Oktober weitere Gebiete in NRW, im Rhein-Main-Gebiet, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg. Das schnelle Scale-up ist auch dank der Unterstützung von acht Business Angels realisierbar, die heynannyly von sich überzeugen konnte: Dr. Marco Adelt (Co-Founder und Vorstand von CLARK), Dr. Elke Eller (ehem. TUI- & VW-Vorständin und ehem. Präsidentin des Bundesverband der Personalmanager), Olav Sehlbach (Unternehmer und Investor im Health-Bereich), Cornelia Hoppe (Berliner Entrepreneurin und CHRO), Dr. Jens Wehrmann (Digital Enthusiast und Entrepreneur im Software-Bereich), Maren Wagener (Gründerin in der Werbebranche) sowie die beiden Investoren Matthias Knälmann und Dirk Bruckmann haben in heynannyly investiert. Ebenso wird heynannyly durch den operativen HR Tech VC allygatr unterstützt. 

Marco Adelt, einer der Gründer des Unicorns CLARK, ist Supporter seit der ersten Stunde: „Ein Angebot wie heynannyly gibt es einfach nicht – der Bedarf ist aber da. Als Vater von zwei Kindern weiß ich selbst wie schwierig es ist, eine Person für die Kinderbetreuung zu finden, der man wirklich vertraut. Bald wird heynannyly den Alltag von Tausenden Eltern vereinfachen, davon bin ich überzeugt. Der B2B-Ansatz dabei ist einfach smart.“

heynannyly auf Wachstumskurs

Das Konzept ist simpel: Unternehmen kaufen die Babysitter-Plattform als Benefit ein und übernehmen die Kosten für die Mitarbeitenden teilweise oder vollständig. Auf diese Weise können Eltern flexibel einen Babysitter buchen, auch speziell für die Hausaufgabenbetreuung und für Transportdienste wie die Abholung von der Kita oder Fahrt zum Sportverein. 

Im Fokus stehen für Unternehmen dabei die Themen Mitarbeitergewinnung und -bindung in Zeiten massiven Fachkräftemangels, dazu kommen immense Steuervorteile. Die Use Cases der Unternehmen sind dabei vielfältig. So geht es auch um den Wiedereinstieg nach der Elternzeit, um die Themen Diversity und Frauenquote, Remote Work und um Flexibilisierung in der Schichtarbeit (Logistik, Hotel, Gastro). 

„Das Interesse an heynannyly ist noch größer als erwartet. Firmen sehen unser Angebot als Personalinstrument mit einem klaren Return on Invest“, kommentiert Co-Founderin Julia Kahle die Ausweitung von heynannyly. 

Seit dem Start von heynannyly ist auch das Team gewachsen: Kay Liedl, Ex-CEO von Seven Cooks und Ex-Head of International Product Management Online von Payback, wird als CPO bei heynannyly, gemeinsam mit den Inhouse Developern, künftig weiter an der Entwicklung der Plattform arbeiten. Für das Wachstum wird das Team unter anderem im Marketing und Sales in Kürze Zuwachs bekommen und plant weiteres externes Kapital einzusammeln.

Vision: keine Karriere-Einschränkungen mehr für Eltern 

Das langfristige Ziel ist den beiden Gründerinnen klar: „In den nächsten fünf Jahren wollen wir eine so große Flexibilität für Mitarbeitende schaffen, dass sie sich sowohl für Kids als auch für klare Jobperspektiven entscheiden können“, erklärt Co-Founderin Anna Schneider. Julia Kahle ergänzt: „Wir haben unser Ziel ganz klar vor Augen und möchten echten Impact schaffen. Es kann einfach nicht sein, dass Eltern keine qualitative Betreuung finden und daher dem Arbeitsmarkt nicht bzw. nicht voll zur Verfügung stehen. Das, was die Politik nicht schafft, können Unternehmen künftig für ihre eigenen Mitarbeitenden aktiv angehen – ein Mehrwert für beide Seiten.“

Bild Gründerinnen Anna Schneider und Julia Kahle von heynannyly
Copyright: heynannyly

Quelle heynannyly GmbH

3 Millionen im ersten Halbjahr – Rekordumsatz für Kölner Tech Start-up

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anny

Die anny GmbH zieht nach der Hälfte des Jahres Bilanz und verkündet, bereits jetzt einen Umsatz von drei Millionen Euro erwirtschaftet zu haben. Dabei lag das Jahresziel im vergangenen Jahr noch im sechsstelligen Bereich. Das junge Unternehmen ist dabei vollständig gebootstrappt, greift bisher demnach auf keinerlei externe Finanzierungen zurück. 

Damit zeigt das in Aachen gegründete Start-up, dass es in einem herausfordernden Umfeld erfolgreich wirtschaftet. Bereits nach einem Jahr, konnte anny über 1,5 Mio. Buchungen verzeichnen. Heute sind es weit über 15 Mio. Buchungen. Mit einer gemeinsamen Vision arbeiten mittlerweile knapp 30 Mitarbeitende täglich an dem digitalen Marktplatz, der das Teilen von Ressourcen und Services ermöglicht. Dabei stehen das gemeinsame Wachstum und das kontinuierliche Automatisieren bestehender Prozesse im Vordergrund. Ziele im zweiten Halbjahr sollen deshalb sein, neue Märkte durch den Teamausbau zu erschließen und gleichzeitig den neuen Standort des Unternehmens in Köln zu stärken.

Auf zu neuen Ufern – anny als internationale Buchungssoftware 

Bisher finanziert sich das Unternehmen aus eigener Tasche und hebt sich damit von vielen Start-ups mit hohem Kapitalbedarf ab. Mit einer Gewinnspanne von 80%, fließt der erzielte Profit direkt wieder in den Unternehmensaufbau. „Im vergangenen Jahr haben wir die aktive Suche nach Risikokapital pausiert und uns auf eine organische Finanzierung fokussiert“, so Mitgründer und CEO Lucian Holtwiesche. Doch das soll sich jetzt ändern. Das Start-up hat es im letzten Jahr geschafft, sich mit ihrem Business-Modell in den unterschiedlichsten Branchen zu platzieren und den vielfältigen Einsatz der Plattform bewiesen. Die nächsten großen Schritte: Internationalisierung und horizontale Skalierung. Auf dem Weg dorthin soll nun ein Series A Investment unterstützen, den Weg über die Landesgrenzen hinaus zu ebnen und das rapide Wachstum beizubehalten. 

Der Kunde bleibt Mittelpunkt des Unternehmens

Die konsequente Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse steht bei anny weiterhin an erster Stelle. Mitgründer Lucian ergänzt: „Durch den frühen und engen Kontakt zu den Kunden wird das Feedback schnell eingearbeitet und die Software entsprechend angepasst und weiterentwickelt.“ Die über 2.000 Kunden können nämlich in der öffentlich einsehbaren Roadmap Verbesserungsvorschläge machen und neue Ideen einbringen. Den Status der Umsetzung können sie dabei live begleiten. Dank schnellem und persönlichem Kundenservice, werden die Kunden außerdem von Beginn an bestmöglich betreut und beraten. So befähigt anny zahlreiche Unternehmen, Coworking-Spaces, öffentliche Einrichtungen und Verleihgeschäfte die Auslastung ihrer Ressourcen zu optimieren.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle anny GmbH

CATCH sichert sich Seed-Finanzierung für automatisierte Personalgewinnung

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Das Kölner HR-Tech-Startup CATCH hat eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Damit wollen die Gründer Marco Verhoeven und Justin Bous ihre innovative Recruiting-Plattform „Catch Talents“ weiter ausbauen und vermarkten. Ziel des Startups ist es, Recruiting für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland und Europa zu automatisieren und damit effizienter zu gestalten. Neben dem Lead Investor TechVision Fonds (TVF) beteiligten sich die NRW.BANK und Christian Greb, Business Angel und Mitgründer des KI-Unternehmens PRECIRE, an der Finanzierungsrunde.

Effizientere Personalgewinnung durch Automatisierung
CATCH adressiert ein drängendes Problem der heutigen Zeit: Durch den Fachkräftemangel haben mittlerweile über 90 Prozent der KMU Probleme, passendes Personal zu finden und zu halten. Aufgrund fehlender personeller Kapazitäten in den HR-Abteilungen sowie mangelndem Know-how im Online-Recruiting können viele Unternehmen kein zeitgemäßes Recruiting betreiben – dadurch verlieren sie den Anschluss im Kampf um die besten Talente. Die Software Catch Talents schafft hier Abhilfe.

„Wir sehen tagtäglich, dass sowohl im Mittelstand als auch bei Startups die Personalgewinnung eine allgegenwärtige Herausforderung ist. Die Software von CATCH ermöglicht es, die Anzahl an Bewerbern pro Stellenausschreibung ressourcenschonend zu steigern. Gleichzeitig lassen sich die Bewerbungen basierend auf Hard- und Softskills automatisiert vorqualifizieren. Mit der Lösung sehen wir auch für KMU ohne große HR-Abteilungen die Chance, Recruiting in der digitalen Welt erfolgreich zu betreiben“, sagt Dr. Ansgar Schleicher, Geschäftsführer des TVF.

Mehr Bewerber durch SaaS Software
Mit der SaaS Recruiting Software Catch Talents laufen die Bewerbersuche und Vorqualifizierung vollständig automatisiert ab. Die Personalgewinnungsplattform findet mit einer Stellenausschreibung in über 600 angebundenen Jobportalen passende, aktiv suchende Talente und erreicht so bis zu 5-mal mehr Bewerber bei gleichzeitig 70 Prozent weniger Zeiteinsatz. Zusätzlich werden passiv suchende, wechselwillige Kandidaten durch den Matching-Algorithmus von Catch Talent in sozialen Medien, Suchmaschinen und Stellenbörsen automatisch identifiziert und auf die freie Position aufmerksam gemacht.

Mit der Software sind Personaler außerdem erstmals in der Lage zu erkennen, welche Kandidaten anhand ihrer Soft Skills am ehesten für eine Stelle geeignet sind: Die Software bewertet, wie gut die Fähigkeiten eines Kandidaten aber vor allem auch seine Persönlichkeit zu den Anforderungen des suchenden Unternehmens passen. Die automatisierte Vorgehensweise und das schnelle, psychologische Persönlichkeits-Matching mit Hilfe der eigens entwickelten Individuellen-Stärken-Analyse (ISA-Methode®) sind Alleinstellungsmerkmale von CATCH. „Die Kompatibilität von Mitarbeitern und der zu besetzenden Stelle ist der wichtigste Treiber für eine lange Unternehmenszugehörigkeit. Catch Talents erreicht nicht nur mehr, sondern auch passendere Kandidaten und ist bis zu 10-mal effizienter als herkömmliche Personallösungen“, sagt Co-Founder Justin Bous.

Ausbau von Marketing und Vertrieb geplant
Seit der Gründung im Jahr 2020 hat CATCH einen Kundenstamm aus über 400 KMU aufgebaut und konnte tausende Stellen erfolgreich besetzen. „In den letzten Jahren ist unser Unternehmen vor allem organisch gewachsen. Mit der Finanzierung können wir unsere Vertriebs- und Marketingaktivitäten nun deutlich ausbauen, um das führende Tool im Recruiting für KMU zu werden“, so Co-Founder Marco Verhoeven.

Co-Investor Christian Greb: „Die beiden Gründer haben mich direkt begeistert. Ein innovatives Produkt in einem spannenden Markt mit großem Wachstumspotential. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Quelle VOCATO public relations GmbH

Inflation und Wachstumsstop – Der Weg in die Rezession

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Der Russland-Ukraine-Krieg, unterbrochene Lieferketten und die Inflation haben derzeit starke Auswirkungen auf unsere Wirtschaft.

Eine Rezession ist erreicht, wenn die Nachfrage und Ausgaben zu groß sind und Wirtschaft rückläufig wird. Sie kann durch verschiedene Ereignisse ausgelöst werden, wie z.B. einer Finanzkrise, einem Handelsschock oder dem Platzen der Wirtschaftsblase. In den USA ist die Rezession bereits eingetroffen. Auch in einigen anderen Ländern stagniert die Wirtschaft und wächst nicht weiter an. Steht nun auch der DACH-Region eine Rezession bevor? Mit welchen Folgen muss man rechnen? Werden wir wirklich in eine Rezession gleiten? Und wie kann das vielleicht in letzter Sekunde noch verhindert werden?

Der aktuelle Stand

Zu Beginn des Jahres hat sich die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten erheblich verkleinert. Das bedeutet, dass sie sich nun in einer Rezession befinden. Solange, bis die Wirtschaft wieder ansteigt. Auch in vielen anderen Ländern auf der Welt stagniert aktuell die Wirtschaft. Darunter auch die Schweiz, Österreich und Deutschland. Die Schweiz ist zwar von der Gasversorgung nicht so abhängig von anderen Ländern wie Deutschland, trotzdem treffen auch diesen Staat Unterbrechungen in den Lieferketten und steigende Rohstoffpreise. Österreich hat sogar 80 % des Gases aus Russland importiert. Dort besteht aktuell die Schwierigkeit u.a. darin, neue Zulieferer zu finden. 

Auslöser sind an erster Stelle die Pandemie sowie die Kriegssituation und die damit einhergehenden Veränderungen. Es gibt aktuell Lieferschwierigkeiten und die Inflationsrate ist bereits deutlich angestiegen. Mit 7,9 % liegt sie im Mai dieses Jahres so hoch wie in den letzten 50 Jahren nicht mehr. In Europa ist die Rate sogar noch höher: Sie beträgt aktuell 9,8 %. Wenn es ein so großes Land wie die USA bereits getroffen hat, ist es nicht verwunderlich, wenn bald noch mehr Länder in die Rezession folgen werden.

Die Folgen

Die ersten Folgen der starken Inflation haben uns schon erreicht: weniger Verfügbarkeiten der Produkte und höhere Preise. Insgesamt steigen die Lebenshaltungskosten für alle Menschen. Zudem wirkt sich die Inflation negativ auf Importe und Exporte aus. Wenn sie sich nicht stoppen lässt und Lieferketten weiterhin unterbrochen werden, werden große Teile der Industrie zum Erliegen kommen. Schon jetzt haben einige Menschen ihre Arbeitsplätze verloren. Bei einer Rezession würde die Zahl noch weiter ansteigen und die Arbeitslosenrate damit erhöhen. Mit weniger Verdienst können die Menschen nicht mehr so viel kaufen. Schlussendlich würde sich die hohe Nachfrage also wieder verringern.

Maßnahmen sind nötig

Äußerungen von Politikern zeigen, dass es bisher keine Lösung gibt. Den Menschen zu raten, sie sollen Kerzen anstatt Strom verwenden und kalt duschen ist unverantwortlich. Vor allem mit Blick auf den anstehenden Winter sind diese Maßnahmen schlichtweg unmöglich. Deswegen müssen richtige Lösungsvorschläge her und Maßnahmen ergriffen werden. Denn nur so kann die Inflation gestoppt und einer Rezession entgegengewirkt werden.

Einerseits können die Sanktionen aufgehoben werden. Andererseits kann die Wirtschaft angekurbelt werden. Das kann man erreichen, indem beispielsweise die Mehrwertsteuer für Lebensmittel gesenkt oder eine Obergrenze für Benzin und Strom festgelegt wird. Zudem wurde der Leitzins bereits auf 0,5 % erhöht. Folglich sollen Kredite teurer und unattraktiver für Unternehmen sowie Privatpersonen werden. Das Geld kann demnach wieder an Wert gewinnen. Als Letztes sollte man damit beginnen, Gastgewerbe und Gesundheitsversorgung mehr zu unterstützen. Denkbar und gut umsetzbar wäre die finanzielle Unterstützung für Fachausbildungen und Sprachkurse. So können weitere Fachkräfte aus anderen Ländern ausgebildet werden und die freien Arbeitsstellen füllen.

Aussicht: Rezession ja oder nein?

Die aktuelle Situation zeigt, dass es höchste Zeit ist, Maßnahmen zu ergreifen. Es wird nicht mehr lang dauern und die Wachstumsstopps werden zu Rückläufen und somit in eine Rezession abgleiten, wie in den USA. Ob sich eine Rezession jedoch wirklich noch in letzter Sekunde vermeiden lässt, ist sehr unwahrscheinlich.

Insgesamt wird es eine ganze Weile dauern, bis die Folgen von Corona-Pandemie und dem Russland-Ukraine-Krieg beseitigt sind. Im schlimmsten Fall könnten uns sogar noch mehr negative Ereignisse treffen. Denn auch mit dem aktuellen Weltgeschehen in Form von Pandemie und Krieg hat wahrscheinlich niemand vorher gerechnet. 

Autor:

Asim Qajani ist Verwaltungsrat und CEO von Green Capital und Beteiligungen AG und hat besondere Expertise im Bereich Finanzen und Investments. Die Firma investiert in kleine, mittelständische und große Unternehmen und verhilft diesen über die Hürden der Nachfolge.

https://www.greencapital-b.ch/

Bildquelle Green Capital

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein ehemaliger Millionär und sein Weg zurück an die Spitze

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Ein ehemaliger Millionär erzählt seine Geschichte über Reichtum und Zerfall. 

Gegen plötzliche Misserfolge, Rückschläge und Einbrüche in ihrem Wohlstand sind selbst die wohlhabendsten und erfolgreichsten Menschen nicht immun. Wenn man in einem Unternehmensbereich eine Topstellung innehat und Jahr für Jahr viel Geld verdient, heißt das nicht, dass dies für immer so bleiben wird.

Aus vielen Gründen können Unternehmer alles verlieren, wofür sie hart gearbeitet haben – sei es durch persönliche Konflikte, schlechtes Finanzmanagement, schlechte Entscheidungen oder einfach nur Pech. Dies wirft die Frage nach dem richtigen Weg auf: Was kann man in einer solchen Situation tun und wie kann man den Millionenverlust auffangen?

Niemand ist zu arm, um reich zu werden

Er besaß ein stattliches Haus und Luxusfahrzeuge. Er hatte eine äußerst attraktive Frau. Er erzielte ein hohes Einkommen, hatte ergiebige Aktienoptionen und besaß mehr Geld, als er ausgeben konnte.

Nach Abschluss eines intensiven, aber erfolgreichen Projekts erinnert sich Andreas Belocerkov daran, wie er tief durchatmete, die Beine auf den Tisch legte und sich bewusst wurde, dass er alles hatte.

Wohlstand kommt mit großer Verantwortung einher

Die meisten Menschen haben den Eindruck, dass sie sich zurücklehnen und entspannen können, sobald sie einen gewissen finanziellen Spielraum haben. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Man hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten und kann bestimmte Lebenssituationen bis zu einem gewissen Maß ausgleichen. Sobald man jedoch über Vermögen verfügt, muss man es verwalten, schützen und bewahren. Hierzu muss man Menschen einstellen, denen man vertrauen kann, und sie managen.

Als erfolgreicher Jungunternehmer mit nur 26 Jahren verkaufte Andreas sein erstes Unternehmen für eine siebenstellige Summe. Kurz nach dem Exit gründete er ein zweites Unternehmen im Bereich der Smart-Home-Technologie.

Doch damit begann der Sinkflug: Durch eine ungünstige Investorenstruktur und fehlende Profitabilität des Unternehmens verlor Andreas einen großen Teil seines Geldes.

In dieser Zeit musste er auch einen persönlichen Rückschlag hinnehmen – seine Frau trennte sich von ihm und die anschließende Scheidung belastete ihn finanziell zusätzlich.

Die Millionen von Andreas? Längst weg.

Der einzige Weg führt nach oben.

Dies war der Wendepunkt für Belocerkov: Die erste Priorität, so verlockend der Millionärsstatus auch sein mag, liegt im Streben nach finanzieller Freiheit.

Der erste Schritt auf dem Weg zum Millionär besteht darin, sein Kapital für sich arbeiten zu lassen und passives Einkommen zu generieren. Dies wird in erster Linie durch Investitionen erreicht, sei es in Aktien, Kryptowährungen oder Immobilien. Zwischen diesen Asset-Klassen gibt es signifikante Unterschiede, nicht nur in Bezug auf die potenziellen Erträge, sondern auch in Bezug auf die damit einhergehenden Risiken.

Belocerkov geht gerne Risiken ein und strebt nach hohen Renditen. Sein Weg dorthin? Er investiert in Kryptowährungen, insbesondere in IDOs, ICOs und IEOs. Unter bestimmten Bedingungen können diese profitabel sein – vor allem, wenn man zum richtigen Zeitpunkt investiert. Wenn Sie beispielsweise vor zehn Jahren 1.000 Euro in Bitcoin (BTC) investiert hätten, würden Sie heute mehr als 15 Millionen Euro besitzen – vorausgesetzt, Sie haben in dieser Zeit an Ihren Investitionen festgehalten und sie nicht verkauft.

Jede unternehmerische Entscheidung birgt ein Risiko

Man kann sich leicht von den enormen Kursgewinnen der Kryptowährungen mitreißen lassen. Bitcoin ist im letzten Jahr um 372 % gestiegen. Die konkurrierende Kryptowährung Ethereum ist im selben Zeitraum um mehr als 1.500 % gestiegen, und Dogecoin hat sich um mehr als 19.000 % verteuert.

In Anbetracht dieser Zahlen scheint es schwer, mit Kryptowährungen nicht reich zu werden. Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass vergangene Renditen nicht notwendigerweise mit zukünftigen Renditen gleichzusetzen sind. Und Kryptowährungen sind auch immer noch eine sehr riskante Investition.

Fazit

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass man sich Gedanken darüber macht, in was man sein hart verdientes Geld investiert. Die Anlage der Wahl ist für viele immer noch die Immobilie, die einerseits sehr sicher ist, andererseits aber auch einen hohen Kapitaleinsatz erfordert. In Anbetracht der steigenden Leitzinsen gerät der Immobiliensektor jedoch leicht in Bedrängnis, sodass andere Anlagemöglichkeiten in den Fokus der Anleger rücken.

Kryptowährungen sind en vogue, und nach und nach ziehen immer mehr Menschen Investitionen in digitalen Münzen in Betracht. Die Wahl des richtigen Coins und der richtigen Plattform ist von entscheidender Bedeutung, weshalb eine sorgfältige Analyse von Handelsplätzen und Händlern vor einer Investition empfohlen wird.

Autor:

Andreas Belocerkov ist Gründer des NFT Clubs Crypto Nerds. Der Club gehört zu den stärksten Crypto-Communities in der DACH-Region und steht allen NFT Liebhabern offen. https://crypto-nerds.de/

Fotograf/Bildquelle: KsuKsu Studio

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nominiert für ‚Impact-Nobelpreis‘: Planet A Foods revolutioniert die Schokoladenherstellung

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Norrsken Impact100: Planet A Foods

Norrsken Impact100: Planet A Foods unter den 100 weltweit vielversprechendsten Impact-Start-ups

Hohe Auszeichnung für die „Chocolate Siblings“: Die Norrsken Foundation hat eine Liste von 100 Impact-Startups veröffentlicht – darunter das Münchner Food-Startup Planet A Foods als eines der fünf nachhaltigsten Unternehmen aus Deutschland.  Nominiert für den ‚Nobelpreis nachhaltigen Wirkens‘ werden innovative sowie marktfähige Ideen, Produkte und Services, die allesamt zu einer gerechteren Welt beitragen. 

Naschen ohne schlechtes Gewissen

Das erste Produkt von Planet A Foods ist die weltweit erste kakaofreie Schokolade. Bei der veganen, kakaofreien Schokolade „Nocoa“ handelt es sich um ein zu 100 Prozent natürliches Produkt, das durch einen Fermentierungsprozess gewonnen wird. Im Vergleich zur Herstellung von herkömmlicher Schokolade hinterlässt die Nocoa-Produktion einen um 90 Prozent geringeren ökologischen Fußabdruck und kann eine annähernd ausgeglichene Energiebilanz vorweisen.

Unternehmerisches Gespür für eine bessere Welt 

Die kakaofreie Schokolade ist erst der Anfang. So möchten die Gründer Sara und Maximilian Marquart mit der neuen Unternehmensmarke ihre Mission betonen: Planet A Foods hat es sich zum Ziel gesetzt, Lebensmittel unabhängig von begrenzten Ressourcen wie Land oder Arbeitskraft zu produzieren.

Dieser Anspruch ist es, der letztlich auch das Auswahlkomitee überzeugt hat – allen voran Niklas Adalberth, den Begründer der Norrsken Foundation. Gemeinsam mit prestigeträchtigen Partnerorganisationen wie der Obama Foundation, der BMW Foundation und dem World Fund sucht der Klarna-Mitbegründer nach Unternehmen und Startups, deren Geschäftsziele Antworten auf drängende Probleme unserer Zeit bereithalten. Hierzu zählen globale Armut, Hungersnöte, Lebensmittelverschwendung sowie Umweltverschmutzung und unzureichende medizinische Versorgung.

Anfang September werden die Gewinner bei der offiziellen Preisverleihung in Stockholm verkündet. „Das Motto von Norrsken Impact100 ‘Ideas That Can Change 1 Billion Lives’ passt sehr gut zu unserer Vision hinter Planet A Foods, das Leben zahlreicher Menschen positiv zu beeinflussen und den Planeten nachhaltiger zu gestalten. Diese Nominierung ehrt uns und motiviert uns, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen“, freut sich Maximilian Marquart.

Über Nocoa

Vegan, 100% natürlich und aus lokalen Zutaten hergestellt: Nocoa ist die erste kakaofreie Schokolade der Welt.

2021 von den „Chocolate Siblings“ Dr. Sara Marquart und Dr. Max Marquart entwickelt, ist Nocoa zehnmal nachhaltiger als herkömmliche Schokolade, bietet aber trotzdem das bekannte Geschmackserlebnis, das wir kennen und lieben. Anstelle von Kakaobohnen und Milchprodukten wird für die nachhaltige Herstellung von Nocoa Hafer verwendet. Der Hafer wird in einem Prozess, der dem Bierbrauen sehr ähnlich ist, von Hefe zerkleinert und anschließend geröstet. So entfaltet das Produkt die typischen Schokoladen-Aromen und erhält sogar die zartschmelzende Textur von Schokolade. Die Hefe wird im Anschluss vollständig aus dem Produkt gefiltert. Da Hafer von Natur aus süß ist, benötigt Nocoa in all seinen Geschmacksrichtungen rund 30 Prozent weniger Zucker wie herkömmliche Schokolade. Nocoa ist ein Produkt und eine Marke von Planet A Foods.

Quelle ELEMENT C GmbH