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Vorteile eines großen Netzwerks

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Beim Networking bekommt man die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu knüpfen. Man kann sich ein großes Netzwerk mit verschiedenen Experten, CEOs und Professoren aufbauen. Doch wozu braucht man solche Kontakte überhaupt? Was sind die Vorteile eines großen Netzwerks? Wobei können CEOs und Co. behilflich sein? Das sind die Gründe, warum man sich ein gutes Netzwerk aufbauen sollte.

Das ist Networking

Networking bezeichnet den Aufbau von Kontakten, die einem bei verschiedenen Angelegenheiten, wie z.B. der Unternehmensnachfolge, Immobiliengeschäften, Wissenstransfer oder verschiedenem Handel, helfen kann. Oft vollzieht sich das in höheren Kreisen auf Unternehmerebene. Beim Networken geht es vorrangig darum, Geschäfte zu machen und Leute zusammenzubringen. So bekommt man die Möglichkeit, in der Gunst der Kontakte nach oben zu steigen und für andere relevanter zu werden. Es eröffnen sich dadurch mehr Chancen, empfohlen zu werden und noch mehr Kontakte kennenzulernen. Networking ist also ein stetiger Kreislauf. Und dieser sollte auch durch die Kontakt-Pflege mit regelmäßigen Treffen in Takt gehalten werden.

Je mehr Kontakte, desto besser

Ein großes Netzwerk bringt vor allem einen ausschlaggebenden Vorteil: Man findet viel eher jemanden, der einem bei einem Problem helfen kann. Jeder Kontakt ist Experte in einem anderen Bereich, kennt sich hier oder da besser aus. So hat man immer die Möglichkeit, den passenden Ansprechpartner für seine aktuelle Angelegenheit zu finden. Außerdem lernt man durch den Kontakt zu Menschen noch mehr Menschen kennen. Auch wenn nicht jeder, auf den ersten Blick, hilfreich für einen sein kann, kann er es doch in Zukunft einmal werden. Denn ein größeres Netzwerk bedeutet mehr Möglichkeiten im beruflichen Umfeld. So bekommen Unternehmen die Chance, Kooperationen einzugehen und sich auch auf andere Bereiche auszuweiten.

Zusammen lässt sich mehr erreichen

Beim Networking geht es auch darum, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig Tipps zu geben. Mit einem großen Netzwerk bekommt man daher die Möglichkeit, viele verschiedene Geschichten zu hören und auch aus den Fehlern anderer zu lernen. So kann man selbst Fehler vermeiden und Krisen umgehen. Vor allem bei Business Clubs Events, wie sie auch der Premium Leaders Club anbietet, kann ein solcher Wissenstransfer erfolgen. Dort kommen verschiedenste Gesellschafter, Unternehmer, Aufsichtsräte und Vorstände zusammen. Auch wenn man Menschen kennenlernt, die nichts mit dem eigenen Berufsfeld zu tun haben, können sie einem trotzdem Vorteile bringen. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen können dennoch hilfreich sein und man kann selbst etwas daraus lernen. Zudem schadet es nie, sich etwas Bildung in anderen Bereichen anzueignen.

Qualität vor Quantität

Eigentlich ist es gar nicht entscheidend, möglichst viele Kontakte zu haben. Auch wenn das natürlich kein Nachteil ist. Es ist viel wichtiger, dass man auch die richtigen Kontakte in seiner Zielgruppe hat. Möchte man beispielsweise für die Nachfolge seines Unternehmens vorsorgen, hilft es den Kontakt zu Menschen aufzubauen, die dafür infrage kommen. Sie sollten auf die Punkte eingehen, die einem wichtig sind, z.B. die Übernahme der Traditionen und Werte. Deswegen sollte man sich auch gut auf das Networking vorbereiten. Dazu zählt, zu wissen, was man möchte. Daneben ist die Pflege und Organisation der Kontakte von Vorteil. Ein ordentliches Adressbuch kann dabei helfen, Kontakte gezielt für verschiedene Events, Vertrieb oder weiteres Netzwerken ausfindig zu machen. 

Fazit

Beim Networking kommt es vor allem darauf an, welche Kontakte man hat. Die Menge ist dabei jedoch auch wichtig, denn nur durch den Kontakt zu Menschen, kann man andere kennenlernen. Mehr Kontakte aus verschiedenen Bereichen können einem den Weg in andere Welten öffnen. Man kann gegenseitig voneinander lernen und zukünftig Fehler vermeiden. Außerdem ist es viel wahrscheinlicher, in einem großen Netzwerk jemanden zu finden, der bei Schwierigkeiten, Problemen oder Entscheidungen helfen kann. Es ist also wichtig, nicht nur qualitativ hochwertige Kontakte zu knüpfen, sondern auch eine möglichst große Menge. Nur so kann man alle Vorteile des Networkings am besten genießen.

Autoren: 

Alexander Schungl und Tanja Hacker sind CEOs und Gründer des Premium Leaders Clubs. Der Club stellt ein umfangreiches Business-Netzwerk aus verschiedenen Experten dar und steht für Innovationskraft und eine konstante Weiterentwicklung. Es werden regelmäßig verschiedene Events angeboten. https://www.premium-leaders.club/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

SCOOCS sichert sich Seed-Investment in einstelliger Millionenhöhe

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Finanzierung soll Wachstum verdoppeln – SCOOCS will sich zur Next-Generation-Eventplattform entwickeln

Die 2019 von Serial Entrepreneur und Innovations-Professor René Bohnsack gegründete digitale Event-Plattform SCOOCS gewinnt Sebastian Loh als Business Angel. Der renommierte Unternehmer, der Marken wie Hailo, Lotus, Meta oder Expresso in seiner jlu-Firmengruppe vereint, beteiligt sich mit einem einstelligen Millionenbetrag an dem Event-Startup, dessen Hauptsitz sich in Portugal befindet. Neben der Investition profitiert SCOOCS dabei vom weitreichenden Netzwerk Lohs.

Francisco Chambel, Mitbegründer und CEO von SCOOCS, freut das Investment: „Ich und das gesamte Team sind begeistert, Sebastian Loh an Bord zu haben. Neben der Investition sind sein Geschäftssinn, sein weitreichendes Netzwerk und seine pragmatischen Herangehensweisen etwas, wovon SCOOCS in der nächsten Wachstumsphase immens profitieren wird.

Geschäftsmodell investitionsentscheidend
Den Ausschlag für Lohs Engagement gab das Geschäftsmodell von SCOOCS. Über die Plattform lassen sich virtuelle Events, wie zum Beispiel Webinare, Konferenzen, Ausstellungen, Messen, Konzerte oder Versammlungen durchführen. Ob 30 oder 1.000.000 Teilnehmer, Veranstaltungen lassen sich binnen kurzer Zeit erstellen und erfüllen alle Datenschutz-Vorschriften. Das Erscheinungsbild ist vollständig an das CI anpassbar. 

Mit intelligenten Tools ambitionierte Wachstumsziele realisieren 
Mit der Investition will SCOOCS sein Wachstum verdoppeln. Insbesondere die smarten Funktionen sollen neue Kunden von der Event-Plattform überzeugen. Die Vorteile von effizientem Matchmaking, Community-Building und nahtloser Verbindung zwischen der Offline- und der Online-Welt gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Die Hauptpfeiler der Wachstumsstrategie des Teams um INSEAD-Alumnus Francisco Chambel sind: 

  • Intelligente Veranstaltungen: SCOOCS soll zu 100 % anpassbar bleiben – sowohl für Teilnehmer als auch für Gastgeber sollen Veranstaltungen intuitiver einzurichten, zu moderieren und zu bedienen sein. Mit intelligenten Funktionen passt sich die Plattform an die Bedürfnisse jedes einzelnen Nutzers an und hält DSGVO-Standards vollständig ein. Dabei greift sie auf Nutzerprofile zurück und gleicht diese mit früheren Erfahrungen ähnlicher Nutzer ab – dies alles zu wettbewerbsfähigen Preisen.
  • On-site Capabilities and Expansion: Interaktionen vor Ort sind ein Muss für virtuelle Plattformen. Auch in diesem Bereich will SCOOCS den Mehrwert stärken. Dazu wurden Veranstaltungen durchgeführt, bei denen lediglich die mobile SCOOCS-App zum Einsatz kam, die differenzierende, ansprechende Erlebnisse bieten. Ziel ist es, dieses Segment weiter auszubauen und die Verkaufsbemühungen zu forcieren, sodass noch mehr Kunden davon profitieren.
     
  • Communities: Als dritte Säule steht die Entwicklung der modularen SCOOCS-Community-Plattform im Vordergrund. Sie überlässt Kunden die Entscheidung, welche Module diese nutzen möchten (Registrierung, Marketing, Engagement, Streams, Stände usw.). Unternehmen können Communities auf ihrer eigenen SCOOCS-Plattform aufbauen oder SCOOCS-Module direkt in ihrer eigenen physischen System-Umgebungen integrieren.

Gutes Investitionsklima für digitale Event-Plattformen
Das aktuelle Investitionsklima für Beteilungen an digitalen Event-Plattformen beschreibt Chambel als generell gut. Auch in den Augen der Unternehmen stellen digitale Veranstaltungen selbst nach COVID einen attraktiven Marketing-Kanal dar. „Die Mehrheit der Menschen will Veranstaltungen auch weiterhin online besuchen, weiß Chambel. Das spare nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch Kosten und CO2, für dessen Reduzierung sich das Unternehmen explizit einsetzt. Ein eigens entwickelter CO2-Rechner ermittelt das eingesparte Kohlendioxid und verwandelt SCOOCS-Events in nachhaltige Veranstaltungen.

Investor Sebastian Loh ist sehr erfreut darüber, nun Teil der virtuellen Event-Plattform zu sein: „SCOOCS ist eine tolle Plattform für unsere eigenen Veranstaltungen. An deren Umsetzung mitzuwirken und die Funktionen in meiner eigenen Umgebung zu erleben, war definitiv ein Ansporn, sich mit diesem Markt zu beschäftigen. Ich glaube, dass es enorme Wachstumschancen gibt, wenn man Vor-Ort- und Online-Teilnehmer auf einer Plattform vereint.

Anforderungen an Präsenz-Veranstaltungen steigen
Damit steigen auch die Anforderungen an Präsenz-Veranstaltungen. Die Vorteile einer Lösung wie SCOOCS gewinnen für Unternehmen und deren Zielgruppen zunehmend an strategischer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist SCOOCS ideal positioniert, um das Potenzial bestehender und neuer Märkten zu erschließen und sich zur Next-Generation-Event-Plattform weiterzuentwickeln.

Quelle ELEMENT C GmbH

Mit dem Robo Advisor zum Cultural Fit

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Recruiting-Plattform Empion erhält 2,4 Millionen Euro in einer Pre-Seed- Finanzierungsrunde

Das Berliner HR-Tech Startup Empion schließt eine Pre-Seed- Finanzierungsrunde in Höhe von 2,4 Millionen Euro mit VR Ventures/Redstone VC und Basinghall Partners ab.

Das von Dr. Annika von Mutius und Dr. Larissa Leitner gegründete Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, mit künstlicher Intelligenz Headhunting zu automatisieren. Zu den prominenten Angel- Investoren gehören Robin Behlau (Aroundhome/Valyria), Michael Stephan & Dr. Frank Freund (Raisin), Fabian Kienbaum (Kienbaum), Constanze Buchheim (i-potentials), Anna Kaiser (Tandemploy/Phenom), Oliver Manojlovic (Personio), Emma Tracey (Honeypot), Peak Angel Programm, Dr. Christoph Hardt & Dr. Jan Schächtele (COMATCH) und Julian Stiefel (Tourlane).

Der Recruiting-Markt beläuft sich auf 770 Milliarden Dollar, der passive Bewerbermarkt hat das 10- fache Volumen dessen und wächst jährlich um knapp 10 %. Jeder zweite Arbeitnehmer denkt über einen Jobwechsel nach. Dabei betreffen die fünf wichtigsten beruflichen Zufriedenheitsfaktoren die Unternehmenskultur und die Werte.

Trotzdem bleibt Unternehmenskultur auf gängigen Jobportalen weitgehend unberücksichtigt. Die Folge für viele Unternehmen und Bewerber sind ineffiziente Hiring-Prozesse und hohe Mitarbeiter- Fluktuation. „Insbesondere für SMEs und junge Startups sind aktuelle Recruiting-Lösungen wenig hilfreich, da sie keine Chance bieten, das wesentliche Differenzierungskriterium in den Vordergrund zu stellen: die Unternehmenskultur“, sagt Dr. Larissa Leitner.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Unternehmenskultur mithilfe künstlicher Intelligenz zu quantifizieren und als Basis für effiziente Recruiting-Prozesse zu etablieren“, so Dr. Annika von Mutius.

Das Team von Empion bringt eine starke Mischung aus unternehmerischen Fähigkeiten, Fachwissen und Ehrgeiz mit. Die beiden Gründerinnen lernten sich während ihres Studiums an der WHU kennen. Dr. Annika von Mutius promovierte anschließend in Mathematik und arbeitete für ein Robotics Startup im Silicon Valley. Dr. Larissa Leitner promovierte in Betriebswirtschaft mit einem Fokus auf Unternehmenskultur und arbeitete als Head of Marketing für ein HR-SaaS Startup in Berlin.

„Wir freuen uns sehr, diese Reise gemeinsam mit unserem großartigen Team anzutreten und wollen ein innovatives HR-Tech-Unternehmen aufbauen, bei dem Weiterentwicklung, Eigenverantwortung und Kundenorientierung den Kern unserer Werte bilden.“, so Dr. Annika von Mutius.

Samuli Sirén, Mitglied im Investitionskomitee von VR Ventures und Gründer von Redstone: “Mit Larissa und Annika von Empion haben wir zwei Gründerinnen mit fundiertem Fachwissen gefunden, die sich einem brandaktuellen Thema widmen. Werte und Kultur gewinnen immer mehr an Bedeutung und gerade der jungen Generation sind diese Faktoren wichtig. Empion nutzt Technologie, um Unternehmenskultur und Werte zu quantifizieren. Deshalb sehen wir eine große Opportunität darin, in diese Themen zu investieren. Wir freuen uns daher sehr, Empion in unserem VR Ventures Portfolio zu haben.”

Weitere Informationen finden Sie hier

Bildquelle/Fotograf: Christine Rogge

Quelle Redstone Digital GmbH

Shadowban auf Social Media

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Experte verrät, was im Fall von Reichweitenverlust zu tun ist und wie man das mit gezieltem Online-Marketing verhindert

Viele Unternehmen haben ihre Werbestrategien auf Social Media verlegt. Doch was, wenn die so wichtigen Interaktionen wie Likes und Kommentare plötzlich ausbleiben? „Wer es mit dem Promoten auf Social Media zu gut meint, ruiniert sich seine Strategie. Die Plattformen strafen bestimmte Handlungen sofort ab“, erklärt Nicolai Maihöfer. „Unter einem sogenannten Shadowban leidet nicht selten das ganze Geschäft.“

Nicolai Maihöfer ist Online-Marketing-Experte und weiß, wie schnell sich Unternehmen im Shadowban wiederfinden. Gerne verrät er in diesem Gastbeitrag, welche Aktivitäten man auf Social Media besser vermeiden sollte, um seine Reichweite zu erhalten.

Der Shadowban – was ist das eigentlich?

Als Shadowban wird das teilweise oder vollständige Blockieren eines Users sowie seiner Inhalte in den sozialen Medien bezeichnet. Der von ihm veröffentlichte Content wird anderen Nutzern nicht mehr angezeigt, wodurch seine Reichweite deutlich eingeschränkt ist. Betroffene Personen können keine Beiträge mehr verfassen oder Inhalte anderer User kommentieren. Auch die Like- und die Follow-Funktion sind in solchen Fällen nicht mehr nutzbar. Das Ziel besteht folglich darin, die Interaktion auf der sozialen Plattform spürbar absinken zu lassen.

Wie lässt sich ein Shadowban erkennen?

Wer von einem Shadowban betroffen ist, kann dessen Auswirkungen meist recht leicht erkennen. Denn in der Regel stellt sich innerhalb weniger Tage ein starker Rückgang der Like- und Follower-Zahlen ein. In einigen sozialen Medien wird dem betroffenen User auch angezeigt, dass er zeitweise – meist für eine Dauer von drei bis 14 Tagen – keine neuen Beiträge veröffentlichen darf oder dass das Versenden der Direktnachrichten für ihn eingeschränkt ist. Auch beim Verwenden der Suchfunktion kann es zu Problemen kommen.

Warum kommt es zu einem Shadowban?

In der Regel gibt es konkrete Anlässe für einen Shadowban, die im Verhalten des betroffenen Users zu sehen sind. Etwa, wenn dieser Gewalt propagiert, andere Nutzer bedroht oder in seinen Beiträgen zum Mobbing greift. Ebenso, wenn er verbotene Inhalte postet oder verlinkt. Das Kaufen von Likes und Followern kann je nach sozialer Plattform gleichfalls unter Strafe gestellt werden. Zudem ist das Verbreiten von Fake News oder das Veröffentlichen eines allgemein minderwertigen Contents nicht gerne gesehen.

Wie lässt sich ein Shadowban vermeiden?

Wer einen Shadowban umgehen möchte, sollte zunächst ehrliche, authentische und interessante Inhalte veröffentlichen. Auch der Umgang mit anderen Nutzen muss den Regeln entsprechen und darf – selbst in emotionalen Momenten – keinen Anlass für eine Sanktion bieten. Zudem gilt es, lieber auf ein organisches Anwachsen des Accounts zu setzen, statt ihm mit gekauften Likes zu mehr Reichweite zu verhelfen. Insbesondere Unternehmens- und Werbekanäle müssen zudem die Vorgaben gegen die unlautere Reklame einhalten, dürfen also kein Clickbaiting betreiben.

Autor:

Nicolai Maihöfer ist der Geschäftsführer und Gründer der Marketingagentur Seven Bytes Media. Die Agentur hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden bei den Themen rund um die Webseiten- und Onlineshop-Erstellung zu unterstützen, um besonders schnell und einfach von ihrer Zielgruppe gefunden zu werden. Dabei sind Nicolai Maihöfer eine persönliche Beziehung zu seinen Kunden, ein transparenter Projektablauf sowie eine schnelle Skalierbarkeit besonders wichtig. Weitere Informationen unter: https://www.seven-bytes.de/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Reibungsloser Zahlungs- und ERP-Prozess

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Mollie und Xentral starten Zusammenarbeit

Mollie, einer der führenden europäischen Payment Service Provider, und Xentral, der deutsche Vordenker schlanker ERP-Systeme, starten ab sofort die Zusammenarbeit. Dabei integriert das Augsburger Scale-up Xentral Mollies umfassende Zahlungsdienstleistungen in seine Multichannel-ERP-Plattform. Mit der Partnerschaft der beiden E-Commerce-Tech-Leader entsteht eine Lösung für KMU, die sowohl den Payment- als auch den Order-Management-Prozess einfacher und reibungsloser gestaltet und damit erheblich das Wachstum zahlreicher E-Commerce-Unternehmen unterstützt. Der neue Service steht allen aktuellen und zukünftigen Kunden von Mollie und Xentral ab sofort zur Verfügung. 

„Automatisierte Prozesse zwischen E-Commerce-Plattformen, Lagern und Buchhaltungssystemen sind längst Standard. Deshalb ist es wichtig, einen Payment Service Provider (PSP) einzusetzen, der ebenfalls direkt in ein ERP-System integriert ist“, erklärt Annett Polaszewski-Plath, Managing Director DACH von Mollie. „Der Partnerschaft liegen konkrete Kundenwünsche zugrunde. Zudem teilen beide Unternehmen ähnliche Visionen: Mollie will den Payment-Prozess für kleine und mittlere Unternehmen vereinfachen, während Xentral genau für diese Firmen alle Business Operations in einer Plattform zentralisiert und somit möglichst einfach und schlank gestaltet.“ 

Händler profitieren mehrfach

Händlerinnen und Händler profitieren gleich mehrfach von der Partnerschaft: Sie sparen Zeit und haben einen besseren Überblick über den Cashflow und ihr Warenmanagement. Gleichzeitig werden den eigenen Kunden die gängigsten Zahlungsarten in Europa angeboten. 

Stephanie Richheimer, VP Sales & Partnerships von Xentral und Ex-Mollie unterstreicht: „Xentral und Mollie sind beide Vorreiter bei der Vereinfachung aufwändiger Prozesse für innovative E-Commerce-Unternehmen. Dabei hat jedes der zwei Unternehmen einen eigenen Fokus: Schnell wachsende E-Commerce-Unternehmen werden durch Xentral leicht skalierbar und durch die Integration von Mollie gehören ab sofort auch Herausforderungen bei der Anbindung unterschiedlicher Payment-Services der Vergangenheit an.”

Mit dieser Integration können die Händler die Order-Management-Funktionalität von Xentral mit ihrem Mollie-Konto verbinden. So lassen sich die Bestellungen auf der Grundlage der Transaktionsdaten automatisiert abstimmen, wodurch der Aufwand für die Abwicklung von Bestellungen aus vielen verschiedenen Vertriebskanälen deutlich reduziert wird. Die Integration wird von Xentral mit aktiver Unterstützung durch das Mollie-Partnerschaftsteam bereitgestellt. 

Die Kunden haben damit Zugriff auf eine Unternehmenssoftware, die flexibel mit allen zukünftigen Anforderungen wächst – und so intelligente und effiziente Wachstumsentscheidungen ermöglicht. Diese Partnerschaft deckt in einem stark volatilen Umfeld genau den aufkommenden Bedarf nach Datentransparenz und effizienten Prozessen, den sich Kunden von Mollie und Xentral für ihren Unternehmenserfolg wünschen: 

„Die meisten Founder wissen, dass Datentransparenz und effiziente Prozesse insbesondere im Multichannel-E-Commerce entscheidende Faktoren für ihren Erfolg sind. Aus diesem Grund ist Mollie der logische nächste Schritt nach der Einführung von Xentral und bietet so den neuen Tech Stack der Wahl für das Wachstum eines E-Commerce-Business”, betont Stefanie Richheimer.

Zudem bietet die Partnerschaft maximale Sicherheit: So erfolgt der Datenaustausch zwischen Mollie und Xentral über Mollie Connect, das PSD-konform ist. Das bedeutet: Alle Daten sind verschlüsselt, die Konten sind mit individuellen Token versehen und die Zugriffsberechtigungen sind begrenzt. 

„Wir haben uns mit Xentral zusammengetan, um unseren E-Commerce-Kunden einen schlanken Auftragsverwaltungsprozess zu bieten“, erklärt Annett Polaszewski-Plath. „Ab sofort sind Mollie und Xentral die erste Wahl für E-Commerce-Unternehmen, die einen noch reibungsloseren Zahlungs- und ERP-Prozess wünschen.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Über Xentral
Xentral ist eine schlanke ERP-Cloud-Software, die für Startups und KMUs Geschäftsprozesse an einem Ort bündelt – von E-Commerce über Lager und Produktion bis hin zu Fulfillment und Buchhaltung. Einfach, intuitiv und flexibel: Mit mehr als 1.000 Funktionen und Schnittstellen zu allen gängigen Tech-Tools kann jedes Unternehmen mit Xentral ERP seine individuellen Prozesse Schritt für Schritt digitalisieren und automatisieren. Xentral nimmt seinen Kunden die Hürde der sich täglich wiederholenden Aufgaben ab und schafft ein Umfeld, in dem Unternehmen sicher und nachhaltig wachsen können.

Bild Gemeinsame Masterclass auf dem OME Festival: v.l. Annett Polaszewski-Plath (Mollie), Benedikt Sauter (Xentral), Frank Thelen (Freigeist Capital) und Piran Asci (Koro) Copyright Mollie

Quelle Maisberger GmbH/ Xentral ERP Software GmbH

HERO Software sammelt 8 Millionen Euro ein

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HERO Software sammelt 8 Millionen Euro ein und treibt mit Cloud-Software Digitalisierung des Handwerks voran

HERO Software, Marktführer für Cloud-Handwerkersoftware und die am schnellsten wachsende SaaS Lösung in der DACH Region, gibt heute den Abschluss der SERIES A Finanzierung unter Führung von Cusp Capital in Höhe von 8 Millionen Euro bekannt.

Bestandsinvestoren wie Robert Gentz (Vorstand Zalando SE), Martin Sinner (Gründer Idealo), Reinhard Martens (Gründer & CEO Gastrofix), Philipp Schormann (Gründer Urbyo), Philip Magoulas (Gründer Shore, Bestsmile) beteiligen sich ebenfalls an der aktuellen Finanzierung. 

Das Wachstumskapital wird sowohl in die Beschleunigung der Produktentwicklung als auch in die Vorbereitung der europäischen Expansion investiert.

HERO Software ist mit ca. 2.000 Kunden, die mit mehr als 10.000 Mitarbeitern einen jährlichen Umsatz von über 1 Milliarde Euro erwirtschaften, klarer Marktführer für Cloud-Handwerkersoftware in der DACH-Region und konnte in den letzten drei Jahren die Anzahl der Kunden jeweils verdreifachen.

Cloud-Software treibt Digitalisierung im Handwerk voran

Michael Kessler (Founder & CEO): ”Im deutschen Handwerk herrscht seit Jahren ein enormer Fachkräftemangel, während die Anzahl von Bauvorhaben stetig steigt. Um die Effizienz zu erhöhen und Personal zu entlasten sowie im Angesicht einer drohenden Rezession wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Handwerksbetriebe auf Digitalisierung angewiesen.

Mehr als 550.000 Unternehmen in Deutschland, wie z.B. SHK-Betriebe, Elektriker, Maler oder Dachdecker mit insgesamt über 5,5 Mio Mitarbeitern sind das Rückgrat unserer Wirtschaft – wir alle brauchen und vertrauen den vielen regionalen Unternehmer*innen. Diese Betriebe arbeiten jeden Tag sehr hart, um uns allen ein angenehmes Leben zu ermöglichen – sie sind unsere Helden.

Ziel von HERO Software ist es, Tools, Trainings und Services zu schaffen, die es unseren Kunden ermöglichen, sich auf das zu konzentrieren, was sie lieben: das Handwerk.”

“Hero Software entwickelt das neue Betriebssystem zur effizienten Steuerung von Handwerksbetrieben, einem Markt, der seit Jahren technologisch unterversorgt ist.” sagt Christian Winter, Partner und Gründer von Cusp Capital. “Michael und Philipp haben in den letzten Jahren mit einem exzellenten Team die Bedürfnisse und Erfordernisse von Handwerksbetrieben adressiert.Wir freuen uns, beide bei der Weiterentwicklung des Hero- Betriebssystems für Handwerksbetriebe jeglicher Größe unterstützen zu können”.

Michael Kessler und Philipp Lyding, Co-Founder & CSO, haben HERO Software 2018 auf den Markt gebracht und verfügen durch den vorherigen Aufbau des Portals Energieheld über mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Digitalisierung des Handwerkermarktes. Ihre Mission ist es, das Arbeitsleben von kleinen Handwerksbetrieben drastisch zu erleichtern und dadurch dem immer kritischer werdenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sowie Betriebe zukunftsfähig aufzustellen.

Bild: Dr. Michael Kessler und Philipp Lyding

Quelle Ranieri Agency

Rap-Musiker RAF Camora beteiligt sich am heimischen, auf zuckerfreie Süßwaren spezialisierten Food-Tech NEOH

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RAF Camora setzt auf NEOH

Der 38-jährige Wiener Rapper, Musikproduzent und Unternehmer Raphael Ragucci (bekannt als RAF Camora) beteiligt sich am heimischen, auf zuckerfreie Süßwaren spezialisierten Food-Tech. Ausschlaggend für das Investment war die Idee hinter NEOH, denn beide Partner eint der Anspruch an gesunde Nasch-Alternativen. „Das Konzept von NEOH hat mich von der ersten Stunde an überzeugt, da ich an die Vision der Marke glaube und gerne vielversprechende Projekte unterstütze. Das Investment in die Brand, die zudem aus Wien kommt, war für mich deshalb ein logischer Schritt“, so RAF Camora.
 
Investment in eine vielversprechende Zukunft
„RAF Camora ist eine großartige Persönlichkeit. Wir sind schon seit dem Bestehen von NEOH alle begeisterte Fans von ihm und seiner Musik. So haben wir auch erfahren, dass RAF selbst von Beginn an ein großer Anhänger unserer Produkte ist. Unser Vertriebschef Adel Hafizovic hat daraufhin den Kontakt gesucht und wir waren relativ schnell auf dem Weg zur Partnerschaft“,resümiert Manuel Zeller, Gründer und Geschäftsführer von NEOH. Mit RAF Camora hat das Wiener Unternehmen einen weiteren bedeutenden Partner auf seiner Mission, den Süßwarenmarkt zu revolutionieren, gefunden.
 
 
Über NEOH / Alpha Republic GmbH
Dank einzigartiger Zusammensetzung vereint NEOH das Beste aus klassischem Schoko- und gesundem Fitnessriegel. Bei vollem Geschmack, aber nur einem Gramm Zucker, bietet der ausgewogene Energie- und Proteinsnack ein völlig neues Naschvergnügen – ganz ohne schlechtes Gewissen. Mehr als fünf Jahre steckten die Wiener Manuel Zeller, Alexander Gänsdorfer, Patrick Kolomaznik und Adel Hafizovic in die Entwicklung von Produkt und Marke, bevor sie im August 2016 die Alpha Republic GmbH gründeten, die hinter NEOH steht. Unter dem Motto „Das neue Naschen“ ist NEOH seit Ende 2017 flächendeckend in Österreich und seit 1. Januar 2020 in Deutschland erhältlich. Produziert werden die Produkte von NEOH aus hochwertigen Zutaten in Österreich. Weitere Informationen unter www.neoh.com 

Bild: RAF CAMORA SETZT AUF NEOH Investment des Wiener Rappers als Beginn einer vielschichtigen Partnerschaft Copyright: Bonez MC

Quelle Ketchum Publico GmbH

Reagan, Schwarzenegger, Selenskyj und Co

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Sind Schauspieler eigentlich die besseren Politiker?

Er bespielt zurzeit fast sämtliche Medien, tritt in den größten Plenarsälen der Welt auf und kämpft derzeit um sein Land: Präsident Wolodymyr Selenskyj. Dass er vor seinem Einstieg in die Politik Schauspieler und Comedian war, sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Dabei reiht er sich ein in eine illustre Riege mit dieser Karriere: Ronald Reagan, Arnold Schwarzenegger, Clint Eastwood sind nur einige der Namen. Doch warum ist der Schritt aus der Schauspielerei hinein in die Politik so beliebt? Welche Verbindungen gibt es zwischen den „Branchen“? Und stellt das ehemalige Personal von der Bühne vielleicht sogar die besseren Politikerpersönlichkeiten?

„Da ich es als Filmschauspieler in rund fünfzig Filmen nie so recht in die erste Reihe schaffte, musste ich schon Präsident der Vereinigten Staaten werden, um endlich eine bedeutende Rolle zu spielen.“ So hat es Ronald Reagan einmal formuliert – und war dann US-Präsident von 1981 bis 1989. Zu Reagan und Selensky gesellt sich Arnold Schwarzenegger: 1968 von Österreich in die USA ausgewandert, machte der siebenfache „Mister Olympia“ erst Karriere als einer der gefragtesten Hollywood-Stars (Conan der Barbar, Total Recall, Terminator) und wurde anschließend von 2003 bis 2011 republikanischer Gouverneur Kaliforniens. Auch der Filmstar Clint Eastwood (bekannt aus „Dirty Harry“) wurde 1986 zum Bürgermeister seines kalifornischen Heimatorts Carmel gewählt. 

Wählerstimmen mobilisieren

Auch in Europa gibt es aktuelle Beispiele: Der italienische Komiker und Schauspieler Beppe Grillo ist heute Politiker und hat als Gründer der Partei Movimento 5 Stelle tatsächlich respektable Massen bewegt und viele Wählerstimmen auf höchster Ebene mobilisiert. Die Reihenfolge kann noch weiter ergänzt werden: Boris Johnson war immerhin Laienschauspieler und ist seit 2019 Premierminister in Großbritannien. Der deutsche Schauspieler Peter Sodann (ehemaliger Tatort-Kommissar) wollte 2005 für die Linkspartei in den Bundestag, zog dann aber seine Kandidatur zurück. Schweizer erinnern sich kaum noch, aber auch da gibt es Beispiele wie Alfred Rasser – seines Zeichens einer der bekanntesten Schweizer Kabarettisten, der 1967 in den Nationalrat gewählt wurde.

Sind nun Schauspieler die besseren Politiker? Oder sind es schlechtere? Oder ist es eigentlich wenig relevant, welchen Beruf jemand ausgeübt hat, bevor er in die Politik wechselt? Sind andere Eigenschaften letztendlich doch wichtiger?

These: Ja, sie sind besser! 

Ganz klar, die besseren Politiker sind die Schauspieler! Sie haben das Talent, vor Menschen zu sprechen und sie zu überzeugen. Sie wissen, wie man eine Rolle einnimmt, sie interpretiert und können sich in die verschiedensten Situationen hineinversetzen. Das ist genau das, was man braucht, um erfolgreich zu sein in der Politik. Eine Studie des Berliner Instituts für Schauspielkunst hat ergeben, dass Schauspieler die besseren Politiker sind. Die Gründe dafür sind vielfältig: Schauspieler haben ein Gespür für die Stimmung der Menschen, sie können gut reden und sie wissen, wie man mit Menschen umgeht. Außerdem sind sie es gewohnt, vor großen Gruppen zu sprechen und in heiklen Situationen ruhig zu bleiben. 

These: Nein, sie sind schlechter! 

Ganz klar, die Schauspieler sind die schlechteren Politiker! Sie sind sich nicht gewohnt, wirklich Verantwortung zu übernehmen, da sie ja nur das Spielen gelernt haben. Die Inszenierung geht häufig über Inhalt und der einzige Maßstab ist der Applaus am Schluss. Nachhaltigkeit ist höchstens emotional möglich, aber ein Projekt durchzuziehen, braucht mehr. Dazu kommt, dass die Welt eigentlich gar keine Schauspieler auf der politischen Ebene braucht, sondern solche, die Probleme lösen und als Menschen authentisch und greifbar sind. 

These: Vielleicht ist das gar nicht so entscheidend…

Ganz klar, ob Schauspieler oder nicht: Hauptsache er oder sie ist dem Amt gewachsen! Da können etwaige schauspielerische Talente oder entsprechende Handwerkskünste nicht schaden. Sich exakt zu überlegen, welche Rolle man jetzt sein soll (und es geht eben nicht darum, etwas zu spielen oder vorzumachen), kann tatsächlich helfen. Ob eine Rede zu einer 100-Jahr-Feier oder einem Staatsbegräbnis ist nicht nur eine Frage der rhetorischen Mittel, sondern des Bewusstseins. Im Fokus steht also die Antwort auf die Frage, welche Rolle die Politikerin oder der Politiker jetzt haben und interpretieren soll. 

Wer als Schauspieler jedoch nicht merkt, dass nach dem Applaus die Welt nicht einfach wieder von vorne beginnt und das politische Leben nicht einfach ein Spiel ist, wird kaum eine erfolgreiche, nachhaltige Politikerkarriere durchleben können. Der verehrte William Shakespeare würde dem allerdings widersprechen, schließlich war er der Auffassung: „Die ganze Welt ist eine Bühne!“

Rolle ja – aber bitte glaubwürdig 

Glaubwürdige Kommunikation als eines der höchsten Qualitätsmerkmale von Politikern kann ein Schauspieler durchaus gut, wie es andere aber auch können. Eigentlich spielt es nicht so eine gewichtige Rolle, woher der Politiker kommt. Beispielsweise die Zusammensetzung der siebenköpfigen Schweizer Regierung zeigt, wie schwierig es zu lokalisieren ist, wo die wahren Talente schlummern.

Das Gremium setzt sich neben einer Juristin und einem promovierten Wirtschafswissenschaftler aus einem ehemaligen Weinbauern, einer ehemaligen Pianistin, einem ehemaligen Arzt und Allgemeinmediziner, einer Dolmetscherin und einem ehemaligen Geschäftsführer einer landwirtschaftlichen Genossenschaft zusammen. Als Gruppe funktionieren sie ganz gut. Möglicherweise deshalb, weil entweder die Herkunft nicht entscheidend ist oder genau die diversifizierte Zusammensetzung den Erfolg ausmacht. Platz für einen Schauspieler gäbe es hier noch allemal…

Zum Autor
Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation, Keynote-Speaker, Moderator und Autor mehrerer Bücher. Als ausgebildeter Schauspieler mit jahrelanger Bühnenerfahrung schreibt er ganze Abendprogramme selbst. Dazu kommen Engagements in Kinofilmen, TV-Serien, TV-Werbespots und Schulungsfilmen. Er betreibt ein Trainingsunternehmen in der Schweiz. Häseli ist mehrfach international ausgezeichneter Redner und Trainer. Die Kommunikation in ihren unterschiedlichen Welten und die Details in der Sprache faszinieren ihn und prägten seinen beruflichen Werdegang. Er begeistert in seinen Fachartikeln und Kolumnen mit feinsinnigem Humor. 

Das dazugehörige Buch
In seinem Buch „Glaubwürdig – Von Schauspielern fürs Leben lernen“ (erschienen im Verlag BusinessVillage) geht Stefan Häseli im Detail darauf ein, wie jeder seine Rolle(n) im Leben authentisch ausfüllen kann. Anschaulich bringt er Psychologie, Alltagskommunikation und Erfahrungen aus dem Schauspiel zusammen. Der Kommunikationsexperte und ausgebildete Schauspieler illustriert, wie wir unsere Selbstwirksamkeit kritisch hinterfragen, glaubwürdig und authentisch rüberkommen und unsere Rollen und den Umgang mit Erwartungen besser gestalten können.

Quelle Titania Kommunikation- Text. PR. Geist.

Diversität, Inklusion und Barrierefreiheit

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inklusion ©Laura Gehlhaar

Katrin Kolossa und Inklusions-Expertin Laura Gehlhaar beraten gemeinsam Unternehmen

Laura Gehlhaar und sapera_studios arbeiten ab sofort zusammen. Besonderer Fokus der Kooperation liegt auf den Themen Diversity, Equity & Inlclusion (DEI). Die drei Begriffe umschreiben eine neue Unternehmenskultur. In deren Zentrum stehen divers aufgestellte Teams, individuell abgestimmte Entwicklungsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter:innen – mit Behinderungen oder temporären Beeinträchtigungen  –  sowie Barrierefreiheit am Arbeitsplatz.

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, das Thema Chancengleichheit in den Fokus zu rücken. Zum einen aufgrund des gesellschaftlichen Wandels. In der Arbeitswelt von heute erwartet vor allem die Generation Z, dass Themen wie Inklusion und Barrierefreiheit mitgedacht werden. Zum anderen gelten Unternehmen, die Diversity und Inklusion auf ihrer Agenda haben, als attraktive Arbeitgeber. Und zwar auch für Menschen ohne Behinderungen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Zusätzlich belegen Studien, dass divers aufgestellte Teams erfolgreichere Produkte entwickeln und damit auch die Rentabilität eines Unternehmens steigern.

Das Wissen in die Unternehmen tragen

Die Inklusions-Expertin Laura Gehlhaar hat zu den sogenannten DEI-Themen bereits mehrere Beiträge und Bücher verfasst. „Barrierefreiheit ist Voraussetzung dafür, dass die Gesellschaft ihr volles Potential ausschöpfen und sich weiterentwickeln kann. Es ist schön zu erleben, wie Menschen, Teams und Unternehmen davon profitieren, wenn sie durch das Schaffen gemeinsamer Zugänge Teilhabe ermöglichen und dadurch mehr Vielfalt erreichen“, sagt die Expertin Gehlhaar.

In ihren Vorträgen und Workshops analysiert Laura Gehlhaar den Status Quo im Unternehmen und klärt gleichzeitig darüber auf, wo sie Potenzial für Verbesserung sieht. Sie gibt auch ganz praktische Tipps, beispielsweise, wie man

 behinderten Mitarbeiter:innen begegnen kann, frei von diskriminierender Sprache, für einen respektvollen Umgang miteinander und wie man generell eine Sensibilität für das Thema entwickelt. Doch die Erfahrung hat gezeigt: Häufig bleibt es bei einem Workshop, das Wissen verpufft. Die kommunikative Klammer, die dieses Wissen weiterträgt, fehlt in fast allen Fällen.

Diese Maßnahmen können Inklusion fördern

Hier kommt sapera_studios ins Spiel. Denn um den Imagewechsel einzuläuten, braucht es das entsprechende Storytelling – vor allem in der internen Kommunikation. In der Praxis sieht das so aus: sapera_studios nimmt den Faden von Laura Gehlhaar auf und erarbeitet individuell zugeschnittene Kommunikationsstrategien.

So entwickelt die Agentur für faktenbasiertes Storytelling beispielsweise auf Grundlage eines vorher konzipierten Kommunikationsplans redaktionelle Formate wie Expert:innen-Interviews oder interaktive Content Formate für das Intranet. In den Beiträgen wird beispielsweise gezeigt, wie Mitarbeitende die Themen in ihrem beruflichen Alltag leben können. Auch Podcasts dienen der internen Aufklärung und helfen auf smarte Weise, Menschen ins Gespräch zu bringen und von ihnen zu erfahren, wie es sich anfühlt, in diesem Unternehmen zu arbeiten. Ein weiteres Angebot ist die Entwicklung von Weiterbildungsmöglichkeiten – in Zusammenarbeit mit der Personalabteilung. Diese sollen die Inklusion fördern und auch dazu beitragen, dass Führungskräfte bereits im Recruiting diverser denken. DEI gehört längst zur modernen Berufswelt –  Unternehmen stellen sich damit zukunftsfähig auf.

Der Imagewechsel klappt nicht von heute auf morgen

„Um wirklich etwas zu verändern, braucht es einen langfristigen Plan sowie eine vertiefende kommunikative Fortführung der Bemühungen“, sagt Katrin Kolossa, CEO und Gründerin von sapera_studios. Um die Barrierefreiheit am Arbeitsplatz zu verbessern, sollte im Vorfeld ein Maßnahmenkatalog erstellt werden. „Viele Unternehmen haben zwar großes Interesse, die kulturelle Transformation voranzutreiben. Doch es gibt keinen einheitlichen Weg, Diversität und Barrierefreiheit zu integrieren. Wichtig ist, dass man anfängt. Laura ist hier eine Impulsgeberin mit hoher Expertise und wir sorgen mit einer individuell ausgearbeiteten Strategie für die Umsetzung im Unternehmen“ so Kolossa weiter.

Bildquelle/Fotograf: ©Laura Gehlhaar

Quelle StoryWorks GmbH

Green Generation Fund legt 100 Mio. Euro Fonds für Food Tech und Green Tech auf

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Green Generation Fund

Der Green Generation Fund (GGF), ein neuer europäischer Early Stage Impact Investor (Pre-Seed, Seed und Series A), gibt nach einem überzeichneten ersten Closing im Herbst 2021 den Launch seines ersten Fonds in Höhe von 100 Mio. Euro bekannt – weniger als ein Jahr nach Start des Fundraisings. Das Berliner Team hat bereits die ersten acht Investments getätigt und plant sich mit seinem Kapital an 20 bis 25 europäischen und US-amerikanischen Startups in den Bereichen Food Tech und Green Tech zu beteiligen. 

Gegründet wurde der Green Generation Fund von zwei Partnerinnen ­– beide mit komplementärem Profil und seit mehr als zehn Jahren als Investorinnen und Unternehmerinnen tätig.

Dr. Manon Sarah Littek ist neben ihrer Rolle als Mitgründerin des GGF als unabhängige Board Direktorin bei Upfield tätig. Zuvor war sie über zehn Jahre in einer General Partner Rolle im Corporate Venture Capital Umfeld bei Katjesgreenfood, Europas erstem Food Impact Investor mit einem diversen EU/US Marken-Portfolio, und DLD Ventures, dem internationalen Investment-Arm von Burda Digital, tätig. 

Im Jahr 2012 reiste Janna Ensthaler mit Al Gore und seinen Wissenschaftler:innen in die Antarktis, um sich intensiver mit den Auswirkungen des Klimawandels zu beschäftigen. Zu dem Zeitpunkt war die Serien-Gründerin noch also CEO für ihre Firmen (GlossyBox, Event Inc. und Kaiserwetter) im Einsatz, fasste dann aber inspiriert durch die Reise den Entschluss, sich im Bereich Nachhaltigkeit zu engagieren. Ensthaler begann ihre Karriere bei Bain & Company in London.

Inhaltlich konzentriert sich die Investmenthypothese auf zwei Säulen: Innerhalb von Food Tech setzt der Berliner Impact Investor auf Unternehmen mit Technologien zur Herstellung der nächsten Generation fortschrittlicher Proteinquellen, Präzisionsfermentierung und Zellkultivierung sowie Clean Ingredients und Human Microbiome. Investments in Green Tech konzentrieren sich vor allem auf nachhaltige Lösungen (Hardware und Software) für Materialien und Verpackungen, Technologien zur Dekarbonisierung sowie erneuerbare Energien und nachhaltige Lieferketten.

Bisher hat sich der Green Generation Fund an acht Unternehmen beteiligt, darunter Neggst (erstes pflanzliches Ei mit getrenntem Eigelb, Eiweiß und Eischale), Biomilq (zellkultivierte Brustmilch), Libre (Fleischersatz basierend auf Mycelium / Pilzen), Lypid (pflanzliche Alternative zu Fettgewebe), Change Foods(Käse auf Basis von Präzisionsfermentierung), The Rainforest Company (Acai-Superfood zum Schutz des Regenwaldes) aus dem Bereich Food Tech sowie Klim (Carbon Offsetting App für nachhaltige Landwirtschaft) und One Five (R&D Plattform für Plastikalternativen) aus der Kategorie Green Tech.

All diese Startups haben gemeinsam, dass ihre Technologien und Geschäftsmodelle messbare Fortschritte sowie einen signifikanten, positiven Einfluss auf die Umwelt haben, insbesondere im Bereich CO2-Vermeidung, Kreislaufwirtschaft, Ressourcen- und Klimaschutz, Tierwohl, Biodiversität sowie Gesundheitsförderung. Als künftiger Artikel 9 „Impact Fund“ der neuen EU Sustainable Finance Disclosure Regulation ist die Vergütung der Fundmanager ebenfalls an die Erreichung solcher Nachhaltigkeitsziele geknüpft.

Beteiligt haben sich neben Ankerinvestoren Florian Wendelstadt (Ex-MD General Atlantic Europa, Caldec) und Kaltroco (UK Family Office) eine Reihe weiterer namhafter, internationaler Investor:innen darunter Susan Danziger mit Albert Wenger (Eutopia), Canica (Schweiz/Norwegen) und Corecam Capital Partners (Singapur), Liesner & Co. (Hamburg) und Max Iann. Fund of Funds wie Equation oder Aldea und institutionelle Investoren wie KfW Capital haben sich ebenfalls signifikant engagiert.

Auch Industrieexperten wie z. B. Ex Aldi CEO Dr. Marc Heußinger, Peter Dill (Deutsche See), Babor (Aachen) und Dr. Anne-Marie Großmann (Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe) sind in den GGF investiert. Dazu kommen Gründerinnen und Multiplikatorinnen wie Delia Lachance (Westwing), Lea-Sophie Cramer (Amorelie) und Verena Pausder (Buch: Das Neue Land). Insgesamt haben knapp 30 Investor:innen eine deutlich überdurchschnittliche Zusage von über 3 Mio. Euro zum Fund gegeben. 

Zitate Dr. Manon Sarah Littek:

„Unser Handeln in den nächsten drei Jahren wird bestimmen, wie wir als Menschheit in den kommenden Jahrzehnten und Generationen leben werden. Es ist ein Wendepunkt zu einer lebenswerten Zukunft und wir glauben, dass die Lösungen in disruptiven Innovationen und mutigen Schritten von starken Unternehmer:innen im Bereich Green Tech und Food Tech zu finden sein werden. Wir wählen die Besten dieser Unternehmer:innen aus und unterstützen sie darin, ein Teil der Lösung zu sein.“

„Wir grenzen uns von anderen Impact Funds durch Sektor Expertise und eine klare Fokussierung auf wenige, selektiv ausgewählte Kategorien ab. Die grüne Revolution, die noch vor wenigen Jahren im Lebensmittelbereich mit nachhaltigkeitsorientierten Marken anfing, erstreckt sich mittlerweile über die gesamte Wertschöpfungskette von Food Produkten und angrenzenden Konsumgütern. Im Rahmen unserer Investmentstrategie beteiligen wir uns in der Regel mit signifikanten Shareholdings (10 % +) an Gründer:innen mit technologiegetriebenen Lösungen und begleiten diese über die gesamte Wachstumsphase bin hin zum Exit.“

„Unser Handeln in den nächsten drei Jahren bestimmt, wie und ob wir als Menschheit in den kommenden Jahrzehnten und Generationen leben werden. Wir befinden uns an einem Wendepunkt zu einer lebenswerten Zukunft und glauben, dass die Lösungen hierzu in disruptiven Innovationen und mutigen Schritten starker Unternehmer:innen aus den Bereich Green Tech und Food Tech zu finden sein werden. Wir finden, finanzieren und skalieren diese Unternehmen, um Teil der Lösung zu sein.“

Zitate Janna Ensthaler: 

„Nicht nur Unternehmer wie Bill Gates, Elon Musk oder Larry Fink sprechen über CO2 Reduktion und Nachhaltigkeit als die wichtigsten Themen unserer Zeit. Auch Regierungen erkennen weltweit zunehmend die Verpflichtung, dieses Thema sowohl durch starke Regulierungen als auch massive Subventionen voranzutreiben. Auch die Generation Z und Millennials haben genug von Massentierhaltung und einem Leben, welches unseren blauen Planeten an seine Grenzen treibt. Besonders diese Generationen werden auf der pflanzlichen Lebensmittelrevolution und dem Einbringen von CO2-reduzierenden und nachhaltigeren Maßnahmen bestehen. Hier investieren wir.”

„Wir setzen auf Gründer, die Lösungen für die wirklich großen Probleme unserer Zeit entwickeln. Allein unser Start-Up Neggst, das Massenlegebatterien für Eier abschaffen kann und stattdessen pflanzliche Alternativen anbietet, kann durch eine ressourcenschonende Produktion ca. 1 Prozent der weltweiten CO2 Emissionen einsparen.”

„Ich bin überzeugt, dass wir die deutsche und europäische Wirtschaft vor allem dadurch zukunftstauglich machen können, indem wir heute die Ökosysteme der Zukunft identifizieren und dann im Wettbewerb zu anderen Regionen der Welt schnellstmöglich aufbauen und für uns besetzen. Unsere Investment-Kategorien Food Tech und Green Tech sind zwei der bedeutendsten Zukunftsindustrien der nächsten Jahrzehnte.“

Bild Portrait Dr. Manon Sarah Littek (l.) Janna Ensthaler (r.) Source Green-Generation-Fund


Quelle Cléo Public Relations