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Konsum beflügelt Chinas Wirtschaftswachstum

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China

Ein aktueller Marktkommentar von Christy Tan, Investment Strategist, Franklin Templeton Institute:

Die Hoffnungen, dass China in diesem Jahr ein reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5 % erreichen oder sogar übertreffen wird, könnten sich bewahrheiten. Haupttreiber wird hierbei der Konsum sein, beflügelt durch die Ersparnisse der privaten Haushalte sowie die wirtschaftsfreundliche Politik. Für eine schnellere und nachhaltigere Erholung sind jedoch weitere, bislang noch nicht umgesetzte politische Maßnahmen erforderlich. Die chinesische Wirtschaft leidet aber nicht unter einer Wachstumsverlangsamung oder gar einer Rezession, wie wir es in den Industrieländern beobachten. Aus makroökonomischer Sicht ist China für den Rest des Jahres 2023 ein attraktives Anlageziel für Aktien wie auch für Anleihen.

China weist mit 45,5 % des BIP eine der höchsten Bruttosparquoten weltweit auf, und die Ersparnisse der privaten Haushalte sind 2022 auf über 2,5 Bio. USD angestiegen. Diese erklären sich durch eine beispiellose Null-COVID-Politik, die Millionen Menschen dazu zwang, teils monatelang zu Hause zu bleiben. Die Menschen in China haben ihr Geld weder für Haus- und Wohnungskäufe noch für Investitionen an den lokalen Börsen ausgegeben. Unseres Erachtens dürften diese Ersparnisse nun nach und nach weniger werden, sobald die Einschätzung der Einkommens- und Beschäftigungsaussichten wieder zuversichtlicher ausfällt. Kurzum stellt der Binnenkonsum in China den größten potenziellen Treiber für das allgemeine Wachstum in den nächsten sechs bis 12 Monaten dar.

Chinas neue Regierung könnte den Fokus auf ein konsumorientiertes Wachstumsmodell legen

Es bestehen erste Anzeichen dafür, dass die neue Regierung wieder auf ein konsumorientiertes Wachstumsmodell umschwenken könnte. Dies würde eine Steigerung des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte sowie eine weitere Stärkung des sozialen Sicherungsnetzes erfordern. China kündigte jüngst an, die Steuer- und Abgabenlast für Unternehmen um 261,6 Mrd. USD in diesem Jahr zu senken und bestehende Steuer- und Abgabenvergünstigungen zu verlängern. Letzteres dürfte weitere Kosteneinsparungen auf Unternehmensseite in Höhe von 173 Mrd. USD zur Folge haben. Damit hat die Regierung in Peking die Steuererleichterungen in Höhe von 1 % des BIP bis 2024 verlängert, wobei beinahe die Hälfte der Senkungen (rund 0,4 % des BIP) auf den Konsumbereich entfallen. Überdies besteht erheblicher politischer Spielraum für eine weitere Verlängerung.

Außerdem stellt das neue, 2022 eingeführte System für die private Altersvorsorge eine wesentliche Initiative dar, die den an den chinesischen Onshore-Märkten tätigen Vermögensverwaltern attraktive langfristige Wachstumschancen bieten wird. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass der Aktienmarkt in Hongkong über Stock Connect von potenziellen Mittelflüssen im Handel profitieren wird. Die Wachstumschancen sind nicht von der Hand zu weisen, und der Markt für private Altersvorsorge dürfte von derzeit 300 Mrd. USD bis 2025 auf 1,7 Bio. USD anwachsen. Im Zuge des Marktwachstums werden private Altersvorsorgeinstrumente in China zunehmend über Shanghai-Shenzhen-Hong Kong Stock Connect in Aktien aus Hongkong investieren.

Finanzielle Lage der Privathaushalte bessert sich, Immobilienentwickler sehen sich aber weiterhin Risiken gegenüber

Anleger sind sich der Faktoren, welche die Auswirkungen des Häuserangebots und der Häuserpreise auf die privaten Haushalte und die Makropolitik Chinas haben können, sehr bewusst. Hier sind wir allerdings weniger besorgt, da der prozentuale Anteil der Wohnkomponente am Nettovermögen der chinesischen Haushalte von 60 % im Jahr 2000 auf 49 % im Jahr 2019 gesunken ist. Unsere Berechnungen zeigen , dass das Nettovermögen der privaten Haushalte intakt bleiben dürfte, auch wenn die Häuserpreise um bis zu 20 % gegenüber den 2019 verzeichneten Niveaus nachgeben. Darüber hinaus deuten die jüngsten Indikatoren darauf hin, dass die rückläufigen Zinsen in China eine Welle an Rückzahlungen bei Hypothekendarlehen anstelle von Neukäufen nach sich gezogen haben. Hauseigentümer nahmen günstigere Konsumkredite auf, um die zu höheren Zinsen aufgenommenen Hypothekendarlehen zu reduzieren. Trotz der gesunkenen Hypothekenzinsen haben die ausstehenden Hypotheken 2022 ein Plateau bei rund 5,7 Bio. USD erreicht.

Vielleicht lockert China die regulatorischen Anforderungen für Immobilien im Rahmen der „Drei roten Linien“, allerdings wäre dies nicht ratsam. Diese Vorschriften sind das notwendige Übel, um das Verschuldungsrisiko bei Immobilienunternehmen zu senken. Zudem fördern sie – zusammen mit anderen Unterstützungsmaßnahmen – den Übergang zu einem nachhaltigeren Modell in der Branche. Wenngleich der Immobiliensektor auch weiterhin eine der wichtigsten Säulen des chinesischen Wachstumsmodells darstellen wird und derzeit einen Boden ausbildet, haben einige der jüngsten Ausfälle bei chinesischen USD-Hochzinsanleihen (die vor allem von Immobilienfirmen begeben werden) für erhöhte Vorsicht unter ausländischen Anlegern gesorgt. Es muss jedoch zwischen privaten Immobilienentwicklern und den in Staatsbesitz befindlichen Bauunternehmen unterschieden werden. Erstere sind einem höheren Risiko ausgesetzt, da die Erholung der Immobilienpreise und -verkäufe möglicherweise nicht rechtzeitig genug erfolgt, um den Liquiditätsengpass abzufedern.

Konsum beflügelt Chinas Wirtschaftswachstum

Foto von Christy Tan (Quelle: Franklin Templeton)

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Ankerkraut wagt Geschmacksexperiment mit KI

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Paprikanova ist ab sofort online auf der Ankerkraut

„ChatGPT, entwickle eine Gewürzmischung, die …“: Ankerkraut wagt Geschmacksexperiment mit KI

Ankerkraut bringt KI-Gewürz auf den Markt: Paprikanova

Ankerkraut, der führende deutsche Hersteller von Gewürzmischungen, stellt sein neues Produkt vor: Paprikanova. Diese würzige Mischung aus edelsüßem Paprika, Zwiebel- und Knoblauchpulver, frischem Pfeffer, Thymian, Oregano, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer wurde von einem KI-Experten entwickelt und ist das Ergebnis einer innovativen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

„Wir waren begeistert von der Idee, unsere jahrelange Erfahrung in der Gewürzherstellung mit der Kraft von künstlicher Intelligenz zu kombinieren“, sagt Stefan Lemcke, Gründer von Ankerkraut. „Mit Paprikanova haben wir eine Gewürzmischung geschaffen, die perfekt zu unserem Anspruch an Qualität, Natürlichkeit und Leidenschaft passt.“

Ankerkraut "Paprikanova"-Gewürz (Bildrecht: Ankerkraut GmbH)
Ankerkraut „Paprikanova“-Gewürz (Bildrecht: Ankerkraut GmbH)

Die Entwicklung von Paprikanova wurde in Zusammenarbeit mit ChatGPT, einem führenden KI- Experten, durchgeführt. „Die Kombination von menschlichem Wissen und KI-Technologie ermöglicht es uns, neue Geschmacksrichtungen und Aromen zu entdecken, die wir sonst nie gefunden hätten“, sagt ein KI-Experte von ChatGPT. „Wir sind stolz darauf, dass unsere KI-Technologie dazu beigetragen hat, Paprikanova zu einem einzigartigen und unvergleichlichen Gewürz zu machen.“

Paprikanova ist vielseitig einsetzbar und eignet sich perfekt zum Würzen von Fleisch, Gemüse, Eintöpfen, Suppen und Saucen. Wie alle Ankerkraut-Gewürze wird Paprikanova in Handarbeit hergestellt und besteht aus hochwertigen, natürlichen Zutaten ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Zusatzstoffe.

„Bei Ankerkraut geht es nicht nur um Gewürze, sondern um Leidenschaft und Genuss“, sagt Stefan Lemcke. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit Paprikanova ein neues Produkt auf den Markt bringen, das unsere Leidenschaft für Gewürze und unsere Innovationskraft widerspiegelt.“

Paprikanova ist ab sofort online auf der Ankerkraut-Website erhältlich.

Titelbild: Ankerkraut ließ ChatGPT u.a. die Rezeptur für eine Gewürzmischung entwickeln. (Bildrecht: Ankerkraut GmbH)

Quelle redroses communications GmbH

Katharina Schenk: Mit hajoona zum Erfolg im Network Marketing

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Katharina Schenk hajoona

Katharina Schenk spricht über die Bedeutung eines positiven Mindsets, die einzigartige Unterstützung von hajoona und ihre Vision für die Zukunft.

Stell dich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Katharina Schenk, bin 62 Jahre, seit fast 2 Jahren geschieden und habe 2 erwachsene Söhne. Ich wohne in einer schönen Wohnung in Kirchheim/Teck und habe meine 88-jährige Mutter zur Pflege zu mir aufgenommen – das ist nicht immer einfach. Außerdem bin ich als „Freie Trauerrednerin“ tätig und arbeite in Teilzeit als Alltagsbegleiter in einem Seniorenheim.

Bei hajoona habe ich das Level President erreicht.

Wie bist du zum Network Marketing gekommen?

Katharina Schenk: In meiner schwersten Phase während meiner Trennung war es ein wunderbarer Zufall, unsere die hajoona Gold Presidentin Dr. (Univ. Tainjin) Rita Frey kennenzulernen, die mir die hajoona Produkte vorstellte und ich mit ihnen meine Gesundheit unterstützen  konnte. Auch half sie mir, mein Mindset zu verändern, denn ich hatte zu nichts mehr Lust und war nur noch negativ gestimmt. Mit viel Gefühl führte sie mich zurück in meine Stärke, und half mir mein Mindset ins Positive zu verändern. Ein positives Mindset….meiner Meinung nach das Allerwichtigste!!

Warum hast du dich für hajoona entschieden?

Katharina Schenk: Vor 5 Jahren habe ich mich für hajoona entschieden. Zu Beginn jedoch nur der Produkte wegen, da ich in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand war: psychisch und körperlich krank und mit Medikamenten vollgestopft. Diese haben fast meine komplette Energie genommen und meinen Magen kaputt gemacht – geholfen haben sie jedoch nicht.

Erst als ich vor ca. 2 Jahren meine Kraft wiedergefunden hatte und mich wieder gesund fühlte, erst dann konnte ich auch das Network Marketing aufnehmen und mit dem hajoona Business beginnen. Es war jedoch bis dahin ein harter Weg, den ich erst einmal durchgehen musste. Mit der negativen Einstellung, dass alle anderen Schuld an meiner Misere sind, hätte ich kein Geschäft anfangen können.

Welche Produkte findet der Kunde bei hajoona?

Katharina Schenk: Meine Kunden sind begeistert von unseren Produkten, vor allem von dem Green Coffee „Balance“, dem Aronia-Granatapfel Best-in-one-daily „Vitality“ und der hochkarätigen Darmkur „Reset“. Das „Performance“ mit dem Vitalpilz Cordyzeps für die Ausdauer ist auch von großer Bedeutung.

Wie werden die Vertriebspartner von hajoona unterstützt? Welche Tools werden zur Verfügung gestellt?

Katharina Schenk: Die Unterstützung durch hajoona ist tatsächlich einzigartig. Durch unseren hauseigenen Campus, über den wir online, aber auch live alle wichtigen Informationen erhalten, sei es über die Produkte eine wunderbare Persönlichkeitsentwicklung oder die Möglichkeiten eines positiven Mindsets, was für mich sehr wichtig gewesen ist. Das Komplettpaket für eine Selbstständigkeit ist einzigartig. Der Campus liefert das Werkzeug in vielen Bereichen, um persönlich zu wachsen und gut aufgestellt zu sein. Es beantwortet alle auftretenden Fragen rund um die Produkte und das Business.

Wie wichtig sind Events, Workshops und Trainings für den Erfolg jedes Einzelnen?

Wenn man wie ich nie zuvor mit Network Marketing zu tun hatte und auch nicht aus der Gesundheitsbranche kommt, ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, sich mit der wegweisenden „Erstlingsausstattung“ vertraut zu machen. Hat man dann erkannt, wie wertvoll es ist, sich die Infos aus den Events, Workshops und den Trainings zu holen, besucht man diese dann ganz automatisch. 

Dabei freue ich mich ganz nebenbei, auch die anderen Teampartner und Office-Mitarbeiter wiederzusehen. Es ist eben eine ganz große Familie.

In welchen Ländern bist du aktiv?

Katharina Schenk: Natürlich bin ich in meinem Wohn-Land Deutschland aktiv, doch baue ich gerade auch ein Team in meiner Heimat Griechenland auf.  Letztes Jahr war ich 6x in Athen und organisierte das erste griechische Businessmeeting überhaupt. Es fand im Mai 2022 statt, mitten in Athen.  Es ist nicht einfach in einem Ort, an dem man niemanden kennt, ein Team aufzubauen. Doch jedes Mal, wenn ich in Athen war, lernte ich neue und sehr interessante Menschen kennen und konnte so mein Team langsam, aber sicher aufbauen. Die Menschen dort sind glücklich und dankbar für diese Chance, mit einem deutschen Unternehmen und mit diesen erstklassigen Produkten durchzustarten. 

Wie wichtig ist die Familie für den Erfolg?

Katharina Schenk: Ich gehe allein meinen Weg, da meine beiden Jungs aus dem Haus sind. Jedoch glaube ich, es ist sinnvoller, dass die Familie einen unterstützt, als ständig mit Vorwürfen und Vorurteilen dem Network Marketing gegenüber konfrontiert zu werden. In jedem Fall sollte man als Teampartner sehr viel Klarheit in sich tragen und einen starken Willen.

Welche Tipps hast du für Neueinsteiger im Network Marketing?

Katharina Schenk: Es gibt leicht duplizierbare, erprobte Prozesse und Tools, die sehr zentral sind für ein Wachstum im Network Marketing. Glaubt man jedoch, dass man es auf eigenem Wege besser kann, wird man oftmals scheitern. Auch ich dachte, ich könnte es anders, denn schließlich war ich mit meinem Modehaus fast 30 Jahre selbstständig und meinte, ich könne es besser bzw. auch anders. Das war aber nicht so, denn Network Marketing ist nicht dasselbe. Hier gilt: was will mein Gegenüber, wie kann ich ihn unterstützen.

Und auch wichtig: Wir liefern alle Möglichkeiten für eine gesunde und finanziell freie Zukunft auf einem Silbertablett. Dies annehmen muss jedoch mein Gegenüber selber!

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Katharina Schenk: Mein großes Ziel, meine wunderbare Vision ist es, in meine Heimat zurückzuziehen und in Athen zu leben. Direkt am Meer mit Blick zum Horizont, wo Wasser und Himmel sich treffen und wo die Sonne scheint. Back to the roots!!! 

Ich habe mein ganzes Leben in Deutschland verbracht, Kindergarten, Schule, Beruf, Selbstständigkeit, Familie. Dafür bin ich sehr dankbar!! Jetzt ist es an der Zeit, meinen Traum zu verwirklichen. Doch bin ich nicht der Typ, der auf seine Rente wartet und nichts tut.

Ich möchte in meiner Heimat anderen Frauen helfen, in ihre Kraft zu kommen. Frauen, die vielleicht dasselbe durchmachen mussten wie ich. Frauen, die ihre Mitte verloren haben.

Hier sehe ich mich stark genug, diese Frauen zu unterstützen. So, wie mein Sponsor Dr. (Univ. Tainjin) Rita Frey, mir geholfen hat, so möchte ich diese Hilfe weitergeben. 

Das ist mein Ziel und mein Wunsch für meine Zukunft.

Mit hajoona stehen meine Chancen sehr hoch, dass es mir auch gelingt.

Wir bedanken uns bei Katharina Schenk für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

World-Fund-Analyse zeigt

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World Fund Team

World-Fund-Analyse zeigt: Finanzierungslücke gefährdet Europas Vorreiterrolle bei Climate-Tech-Startups

Europa könnte eine global führende Rolle bei Climate-Tech-Startups einnehmen – muss dafür aber bei den Rahmenbedingungen nachbessern und Finanzierungslücken schließen. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse öffentlicher und nicht-öffentlicher Daten und Studien des ersten Whitepapers des Berliner Climate-Tech-Wagniskapitalgeber World Fund, das gemeinsam mit der Cleantech Group erarbeitet und von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC inhaltlich geprüft wurde.

Die Analysen des Whitepapers zeigen, dass das Wagniskapital-Krisenjahr 2022 ein Rekordjahr für Climate-Tech-Investitionen war: Insgesamt haben europäische Startups 2022 13,2 Milliarden US-Dollar eingesammelt, das sind 13 Prozent der gesamten Venture Capital-Finanzierungen. In Europa und Israel flossen im vergangenen Jahr 16,4 Milliarden Dollar in insgesamt 879 Clean-Tech-Startups. Im ersten Quartal 2023 finanzierten Investoren 270 europäische und israelische Startups mit insgesamt 2,8 Milliarden Dollar. „Startups müssen die Treiber der Transformation werden, sonst geht es nicht schnell genug“, sagte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) in einem Interview dem World Fund.

Finanzierungslücke in Europa bei Clean-Tech-Startups
Die Analyse zeigt aber auch, woran es in Europa im Bereich der Climate Tech-Unternehmen mangelt: Während in der Seed-, Series-A- und späteren Wachstumsphase viel Geld in hiesige Unternehmen fließt, fehlt es an Kapital für Unternehmen, die die Gründungsphase überstanden haben und sich nun am Markt behaupten müssen. Für diese Zwischenphase stellt die Analyse eine deutliche Finanzierungslücke in Europa fest. Eine Studie stellt fest, dass nur 16 Prozent des Bedarfs an Klimafinanzierung gedeckt sind. Das bedeutet, dass die Klimafinanzierung bis 2030 um 590 Prozent – auf 4,35 Milliarden US-Dollar jährlich – steigen müsste, um die EU- und globalen Klimaziele zu erreichen.

Kohärente Regulierung könnte Europa Spitzenplatz bei Climate Tech sichern
Die Analyse zeigt, dass Europa in Bezug auf Talente, Technologien, Unternehmensgründungen und politische Ambitionen gut aufgestellt ist, um bei der ökologischen Umgestaltung der Weltwirtschaft eine globale Führungsrolle zu übernehmen. Allerdings weisen die Autor*innen des Whitepapers darauf hin, dass eine einfachere und kohärentere Regulierung benötigt wird, damit Europa seine ambitionierten Klimaschutzziele erreichen kann. Während die USA spätestens mit dem Inflation Reduction Act klare finanzielle Anreize für Climate-Tech-Investitionen bieten, hat China einen Vorsprung durch koordinierte Anstrengungen und Planungssicherheit für den Markt.

Erstmals gibt der Berliner World Fund in dem Whitepaper auch einen tieferen Einblick in die Methodik seines Climate Performance Potentials (CPP), mit dem der Wagniskapitalgeber das Klimaschutzpotenzial von Startups berechnet. Erst kürzlich hatte der Fonds mit anderen internationalen Risikokapitalgebern wie dem Microsoft-Investor Tiger Global und dem Twitter-Finanzierer Union Square Ventures die Klimaschutzallianz VCA gegründet, um Klimaschutzstandards für Startups zu entwickeln. Der World Fund ist auch Mitglied von Cleantech for Europe – einer Initiative, die zwischen der Cleantech-Branche und den politischen Entscheidungsträgern in Europa vermittelt.

Unter Expert*innen herrscht Einigkeit darüber, dass Investitionen in Startups mit innovativen Klimaschutzlösungen benötigt werden, um die globalen Ziele zu erreichen. So geht die Internationale Energieagentur (IEA) davon aus, dass für das Ziel, bis 2050 weltweit 100 Prozent grüne Energie zu erzeugen, noch rund die Hälfte der dafür notwendigen Technologien erst noch entwickelt werden muss. „Um die vom Menschen verursachte Erderwärmung zu begrenzen, muss die Welt ihre Emissionen bis 2030 halbieren und dann bis zur Mitte des Jahrhunderts auf Netto-Null gehen. Jedes Zehntelgrad macht einen großen Unterschied, und es sind die kumulierten CO2-Emissionen, die zählen“, sagte Stefan Rahmsdorf, Forscher am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), in einem Interview dem World Fund.

Danijel Visevic, Founding Partner beim World Fund, sagt: „Europa hat das Potenzial, sich an die Spitze der weltweiten Klima-Revolution zu setzen. Obwohl wir viel Zeit verloren haben, ist es noch nicht zu spät, die schlimmsten Folgen der Klimakrise abzuwenden. Unser Ziel sollte es sein, das gesamte wirtschaftliche und ökologische Potenzial zu nutzen, das die derzeitige technologische Revolution bietet. Diese erste Analyse der nicht an der Börse gehandelten Unternehmen für Klimatechnologien zeigt, dass die Finanzierung einer regenerativen Welt noch lange nicht gesichert ist. Die Venture-Capital-Gemeinschaft hat hier eine besondere Verantwortung: Wir sollten uns auf Investitionen in klimarelevante Deep-Tech-Klima-Innovationen konzentrieren, die emissionsintensive Industrien ersetzen werden.“

Richard Youngman, CEO der Cleantech Group, sagt: „Innovation, in all ihren Facetten, ist unerlässlich, wenn wir die jahrzehntelange Klimakrise, die uns bereits bevorsteht, abmildern wollen – technologisch, politisch und finanziell. Die so genannten bewährten Instrumente sind für das Ausmaß des erforderlichen Wandels und die Geschwindigkeit, mit der die Handlungslücke geschlossen werden muss, einfach nicht ausreichend.“

Andreas Feiner, Partner bei PwC Deutschland, sagt: „Die Welt steht vor drei großen Herausforderungen: Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt und wachsende soziale Ungerechtigkeit. Die europäische Climate-Tech-Community hat das Potenzial, wirksame Lösungen zu entwickeln, um diesen zu begegnen. Investitionen in neue Technologien und Geschäftsmodelle, die darauf abzielen, CO2-Emissionen zu reduzieren und die Dekarbonisierung zu beschleunigen, sind daher unerlässlich. Wir müssen die Welt wieder auf Kurs bringen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen – jetzt oder nie.“

Bild World Fund Team

Quelle fph Gesellschaft für Strategie- und Kommunikationsberatung mbH

Rasantes Wachstum in Portugal

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limehome josef vollmayr founder

limehome mit über 110 neuen Einheiten in knapp sechs Monaten

limehome, der führende technologiebasierte Anbieter und Betreiber von voll digitalisierten Design-Apartments in Europa, wächst weiter stark in Portugal. Das Hospitality-Tech-Unternehmen unterzeichnete kürzlich Verträge für mehr als 100 neue Units in Lissabon und Porto. In weniger als nur einem halben Jahr verachtfacht limehome damit sein geplantes Portugal-Portfolio in hohem Tempo. Weitere Standorte in kleineren bis mittelgroßen portugiesischen Städten und an der Algarve sind bereits in Planung. Für die Expansion arbeitet limehome vor Ort langfristig unter anderem mit portugiesischen und internationalen Investoren zusammen.

54 der neuen Apartments in Portugal gehen zurück auf Apartment-Projekte im Zentrum Lissabons. Damit ist limehome erstmals in der portugiesischen Hauptstadt vertreten. Die neuen Design-Apartments befinden sich im historischen Viertel der Stadt und unweit der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Einheiten erstrecken sich insgesamt über vier Gebäude in bester Lage und sollen ab Anfang 2024 für Reisende zur Verfügung stehen.

In Porto konnte limehome seine Apartments-Anzahl mehr als vervierfachen. Neben den bereits bestehenden Apartments werden nun weitere Einheiten an drei Standorten im Herzen der Hafenstadt entstehen. Die limehome-Apartments im Szene-Viertel Cedofeita, in dem sich eines der neuen Immobilienprojekte befindet, werden bereits im Sommer 2023 eröffnen. Cedofeita ist aufgrund seines gastronomischen Angebots, Kunstgalerien und Shoppinggelegenheiten bei Touristen besonders beliebt. Weitere Apartments eröffnen in der zweiten Jahreshälfte 2023 in der Nähe der Jardins do Palacio de Cristal, einer viktorianischen Gartenanlage im Stadtzentrum. Die Suiten befinden sich in einem historischen Gebäude und verfügen teilweise über einen direkten Zugang zum hauseigenen Garten. Geplant sind zudem Apartments im Stadtteil Bonfim.

Josef Vollmayr, Co-Gründer und Geschäftsführer von limehome sagt: „Portugal ist aus Hospitality-Sicht ein besonders attraktiver Standort, da sich das Land über die letzten Jahre als eines der Hauptreiseziele vor allem für Millennials etabliert hat. Darüber hinaus ist auch im Bereich Business Travel aufgrund des starken Wirtschaftswachstums über die nächsten Jahre eine positive Entwicklung zu erwarten. Unsere Design-Apartments bieten für beide Segmente ideale Übernachtungsgelegenheiten. Wir werden unsere europäische Expansion weiter fortsetzen und mit starken Partnern ausbauen. Unser digitales Geschäftsmodell hat sich mittlerweile in vielen Ländern und Standorten bewährt.“

Bild: Dr. Josef Vollmayr Founder CEO (c) limehome

Quelle: schoesslers GmbH

Innoloft: 1 Millionen Euro um Programmieren so einfach zu machen wie die Nutzung von PowerPoint

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innoloft

Für mehrere hunderttausend Euro monatelang auf Ergebnisse einer IT-Agentur warten. Das ist Alltag in vielen Organisationen in Deutschland. Wie viel schneller und günstiger ginge die Digitalisierung in Deutschland voran, wenn Mitarbeiter auch umfangreiche Webanwendungen durch wenige Klicks eigenständig erstellen könnten?

Programmieren so einfach machen wie die Nutzung von PowerPoint. Mit dieser Vision konnte das Aachener Startup Innoloft Investoren überzeugen und schloss eine Seed-Finanzierung in Millionenhöhe ab. Zu den Investoren gehören Cohors Fortuna Capital, Mosel Ventures und namenhafte Business Angels. Auch die Bestandsinvestoren con|energy haben nachgelegt. Mit der Finanzierungsrunde will Innoloft sein Produkt LoftOS von einer erfolgreichen SaaS-Lösung für Communities hin zu einer flexiblen und skalierbaren No-Code-Entwicklungsplattform weiterentwickeln.

IT-Fachkräftemangel bremst Digitalisierung

Alleine in Deutschland fehlen laut Bitkom 137.000 IT-Fachkräfte. Der Fachkräftemangel bremst die Digitalisierung aus und ist eine zunehmende Bedrohung für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit – nicht nur einzelner Unternehmen, sondern des gesamten Wirtschaftsstandorts Deutschlands. Immer häufiger werden heute offene IT-Stellen nicht mehr besetzt. Dies liegt laut Bitkom auch daran, dass das Interesse an einem Informatik-Studium in Deutschland in den letzten zwei Jahre gesunken ist. Doch auch eine verstärkte Ausbildung und Zuwanderung werden das Problem in seiner Massivität nicht lösen.

Demokratisierung der Software-Entwicklung
Innoloft stellt den Status Quo heutiger IT-Entwicklung grundsätzlich in Frage und glaubt an eine andere Lösung: Es will jedem Menschen die Möglichkeit geben, auch umfangreiche IT-Lösungen eigenständig und gänzlich ohne Programmierkenntnisse zu erstellen – unabhängig von Fähigkeiten, Ausbildung oder Bankkonto. “Genauso, wie wir Anfang der 2000er jedem beigebracht haben, Excel und PowerPoint zu verwenden, müssen wir jetzt jedem ermöglichen, Webanwendungen zu erstellen. Nur so machen wir die Digitalisierung schneller, günstiger und effizienter”, sagt CEO und Co-Founder Sven Pietsch.

Innoloft ermöglicht Programmieren ohne eine Zeile Code

Um diese Vision mit Leben zu füllen, entwickelt das internationale, 25-köpfige Team LoftOS. LoftOS ist eine sogenannte No-Code-Entwicklungsplattform, die es jedem ermöglicht, Web-Anwendungen wie Netzwerke, Marktplätze oder auch interne Tools zu erstellen – ohne

auch nur eine einzige Zeile Code zu schreiben. Warten auf die Besetzung von IT-Stellen oder aufwändige Ausschreibungsprozesse sollen der Vergangenheit angehören. LoftOS will Kunden helfen, viele Monate an Entwicklungszeit und Tausende Euros Entwicklungskosten einzusparen.

Von der Community-Lösung zur flexiblen No-Code-Plattform

Seit Start in 2019 konnte Innoloft bereits über 70 Kunden für die Nutzung von LoftOS gewinnen. Darunter befinden sich namenhafte Konzerne wie die Deutsche Telekom und Forschungseinrichtungen wie die RWTH Aachen, TU Darmstadt sowie verschiedene Fraunhofer-Institute. Auch 30% der deutschen Landesregierungen sowie zahlreiche Cluster, Hubs und Verbände nutzen bereits LoftOS. Während die bisherigen Kunden vor allem Portal- und Community-Lösungen mit Hilfe von LoftOS umgesetzt haben, sollen mit dem neuen Geld weitere Kundengruppen und Anwendungsfälle erschlossen werden.

Bild Gründer S Cropped

Quelle: Innoloft GmbH

Ich wünsche mir, dass Frauen scheitern dürfen

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mirijam trunk

Was Mirijam Trunk gerne am Anfang ihrer Karriere gewusst hätte

Mirijam Trunk hat gleich zwei Jobs bei RTL Deutschland: Chief Crossmedia Officer und Chief Sustainability & Diversity Officer. Sie ist Autorin des Buches „Dinge, die ich am Anfang meiner Karriere gerne gewusst hätte”. Dafür hat sie unter anderem mit 15 erfolgreichen Frauen gesprochen.

Im Interview mit herCAREER erzählt sie, welche Einsichten sich ihr besonders eingebrannt haben. „Wenn wir alle dieselben Chancen hätten, würden unsere Lebenswege in ihrer Gesamtheit nach einer Normalverteilung verlaufen – im Falle der Geschlechtergerechtigkeit wäre das eine ungefähre 50-50-Verteilung. Das ist aber nicht der Fall”, sagt sie. Den vielfältigen Gründen von Ungleichheit geht sie in ihrem Buch auf den Grund. Sie erzählt persönlich und analysiert die Strukturen gleichermaßen.

Ein wichtiges Learning, das Trunk mitgegeben wurde: Im Prinzip kannst Du es sowieso niemandem recht machen – dann kannst Du auch gleich Deinen eigenen Weg gehen. Wichtig dabei sei, sich gleich zu Beginn des beruflichen Werdegangs die Machtstrukturen und anderen Faktoren, die die Karriere beeinflussen, bewusst zu machen. „In Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit geht die Schere bei der Familiengründung, die im Schnitt in den frühen 30ern liegt, auseinander. Deshalb ist es wichtig, das Bewusstsein für strukturelle Hürden bereits in den ersten Berufsjahren zu schärfen.”

Am 12. Oktober ist Mirijam Trunk zu Gast beim Authors-MeetUp der herCAREER Expo sowie Table Captain bei der herCAREER@Night.

Über Mirijam Trunk

Mirijam Trunk, geboren 1991 in Bamberg, studierte Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Politik in München und Washington, D.C. Nach ihrem Master und der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München arbeitete sie als Reporterin beim Bayerischen Rundfunk. 2019 wurde sie im Alter von 27 Jahren Geschäftsführerin der Bertelsmann Audio Alliance und baute das Podcast-Geschäft des Unternehmens auf. Seit 2022 ist sie Teil der ersten Führungsebene von RTL Deutschland und als Chief Crossmedia Officer verantwortlich für die Marken-, Inhalte- und Talent-Entwicklung, außerdem leitet sie den Bereich Nachhaltigkeit und DE&I (Diversity, Equity & Inclusion). Neben ihrem Beruf ist Mirijam Trunk passionierte Unterstützerin von Gleichstellungsinitiativen und tritt als Autorin und Speakerin für Aufklärung über strukturelle Chancenungleichheit in Deutschland ein.

Bild Mirijam Trunk ist Chief Crossmedia Officer und Chief Sustainability, Diversity Officer für RTL Deutschland@ RTL Deutschland

Quelle messe.rocks GmbH

Lepaya übernimmt Weiterbildungsexperten Krauthammer

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Lepaya, Europas größter Anbieter für berufliche Weiterbildungstrainings, übernimmt Krauthammer – einen Schulungsanbieter für Senior Leadership und Commercial Excellence. Die Übernahme ist Teil von Lepayas Mission, die darin besteht, die Performance von Unternehmen durch Mitarbeitertrainings maßgeblich zu steigern.

Das dadurch neugeschaffene Team umfasst nun mehr als 400 Mitarbeiter in Büros in Berlin, München, Amsterdam, London, Stockholm, Paris, Zürich, Brüssel und Shanghai und betreut mehr als 1.000 Kunden weltweit. Hierzu zählen global agierende Unternehmen wie ING, Dell, Maersk, Backbase und Freudenberg.

Lepaya: Kontinuierliches Unternehmenswachstum seit 2018
Seit der Gründung 2018 befindet sich Lepaya durch erfolgreiche M&A-Prozesse auf einem stetigen Wachstumskurs in ganz Europa. Dieser begann mit der Übernahme von KI-Technologieunternehmen wie dem in München ansässigen VCoach (jetzt Lepaya AI-Coach), setzte sich fort mit Smartenup aus Amsterdam und wurde schließlich um die Übernahme von SpeakFirst aus London ergänzt. Im Zuge dieser Schritte hat Lepaya regelmäßig neue Leistungen in sein Schulungsangebot integriert und konnte so noch mehr Unternehmen sowie deren Mitarbeiter erreichen.

Upskilling mit VR und KI als Wettbewerbsvorteil
Die Übernahme belegt die wachsende Bedeutung von internen Weiterbildungsmaßnahmen. Da Unternehmen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage jedoch vor der Herausforderung stehen, mit weniger Ressourcen maximalen Output zu erzielen, sind wirksame und zugleich skalierbare Weiterbildungsansätze wichtiger denn je. Damit verbunden steigt die Nachfrage nach objektiven Lernresultaten, die beispielsweise auf dafür entwickelten Plattformen gemessen werden können.

So hat die Technologie von Lepaya bewiesen, dass sich der Lerntransfer durch die Kombination von VR-Technologie und digital unterstütztem Lernen um 20 % erhöht. Da Innovation für die Kunden von Krauthammer immer wichtiger wird, war die Übernahme durch Lepaya ein logischer nächster Schritt in dem Bestreben, die Spitzenposition innerhalb der Schulungsbranche auch weiterhin erfolgreich zu verteidigen. Krauthammers Fachwissen im Bereich Deep Learning, kombiniert mit dem bewährten plattformbasierten Ansatz von Lepaya, ermöglicht Kunden nun eine umfassende Kompetenzplattform mit einem breitgefächerten Service-Portfolio.

„Mit unserer Technologie lässt sich nachweisen, dass Mitarbeiter, nachdem sie unsere Programme absolviert haben, die von uns vermittelten Fähigkeiten am Arbeitsplatz tatsächlich anwenden können. Insofern sind wir einzigartig“, so Peter Kuperus, Co-CEO von Lepaya. „Kein anderer europäischer Edtech-Anbieter kann dies in einem solchen Umfang leisten.“

„Ich freue mich sehr über den Zusammenschluss von Krauthammer und Lepaya“, sagt Frans van Kreuningen, CEO von Krauthammer. „Durch die Kombination aus langjähriger Schulungsqualität von Krauthammer, der reichweitenstarken Bereitstellung mit der Plattform von Lepaya sowie der KI- und VR-gestützten Technologie werden wir in der Lage sein, Unternehmen auf jeder Organisationsstufe weiterzubilden und bei Transformationsprozessen zu begleiten.“

Langfristiges Ziel: Weiterbildung für Milliarden von Menschen
„Die Übernahme von Krauthammer bedeutet für Lepaya einen großen Schritt vorwärts – sie macht uns zur führenden Kompetenzplattform, die die Produktivität und Mitarbeiterbindung in den größten Unternehmen der Welt steigert“, sagt René Janssen, Co-CEO von Lepaya. „Pünktlich zu unserem fünfjährigen Bestehen sind wir in der Lage, das Leben von mehr als 250.000 Berufstätigen zum Positiven zu verändern. Und das ist nicht alles: Gleichzeitig streben wir danach, langfristig mehr als 3,3 Milliarden Menschen weltweit zu helfen.“

Photo Credits-Lepaya-Founders-René Janssen- Peter Kuperus

Quelle ELEMENT C GmbH

bidi organisiert Fördermittel für Schulen

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Bidi unterstützt in Sachsen bereits 150 Schulen bei der Umsetzung des kostenlosen Nachhilfeunterrichts

Das vom Bund finanzierte Förderprogramm “Aufholen nach Corona” läuft zum Ende des Schuljahres 2022/23 aus. Als eines der ersten Bundesländer hat sich Sachsen dazu entschieden, Fördermittel aus eigener Tasche bereitzustellen, um das Aktionsprogramm zugunsten von Schulkindern mit Lerndefiziten in Eigenregie fortzusetzen. Damit nimmt das Land deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein. Denn die Verlängerung des Programms ist ein wichtiger Schritt, um Lernlücken zu schließen und damit Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in Sachsen zu fördern.

Geförderte Nachhilfe bereits an 150 Partnerschulen in Sachsen
Wie zusätzliche und durch die öffentliche Hand finanzierte Lernangebote den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern fördern – das weiß das Dresdner Startup bidi Bildung Digital GmbH („bidi“). Denn im Rahmen des Aktionsprogramms “Aufholen nach Corona” hat das Unternehmen an nahezu 150 Schulen in Sachsen kostenlose Nachhilfe organisiert und konnte Schülern so helfen, ihre Lerndefizite wieder aufzuholen.

“Durch die Verlängerung des Aktionsprogramms wird es möglich, auch in Zukunft zusätzliche Lernangebote für Schülerinnen und Schüler in Sachsen zu finanzieren. Wir von Bidi sind stolz darauf, Teil der Lösung zu sein und weiterhin unseren Beitrag zur Bildungsförderung zu leisten”, so Bidi-Geschäftsführer Amadeo Gaigl.

Dresdner Startup unterstützt Schulen bei der Umsetzung
Dafür aktiviert bidi für die Partnerschulen mit vergleichsweise hohem Aufwand staatliche Finanzierungsmittel aus den verschiedenen Fördertöpfen. Die jeweilige Schulleitung erhält kompetente Unterstützung beim Beantragen der Fördermittel, bei der Umsetzung des Lernangebots und der Kommunikation mit Eltern und Schülern. Damit können Schulen den individuellen, für die Eltern kostenlosen Nachhilfeunterricht im 1:1 Format komplett und ohne den Einsatz eigener Gelder gewährleisten. Bidi hat für 15 verschiedene Schulfächer derzeit über 1.000 geprüfte und zertifizierte Lehrkräfte unter Vertrag.

“Dank des Aktionsprogramms der Regierung haben wir allein in Sachsen knapp 8.000 Schülerinnen und Schülern mit etwa 80.000 kostenlosen Nachhilfestunden geholfen”, berichtet Amadeo Gaigl. “Doch um langfristig und möglichst flächendeckend Schülern zu helfen und individuell und differenziert fördern zu können, müssen solche Lernangebote noch dauerhaft Bestand haben. Deshalb begrüßen wir die vom Kultusminister Christian Piwarz angestrebte Verstetigung des Aufholprogramms in ein dauerhaftes Lernförderprogramm.”

Bild Amadeo Gaigl

Quelle Public Imaging Consulting

ChatGPT im Job nutzen? Das sagt das Arbeitsrecht

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Portraits in der Anwaltskanzlei Wittig und Ünalp - am 6.November 2019

ChatGPT macht derzeit weltweit von sich reden: Der KI-basierte Chatbot kann auf Anfrage jede Art von Texten generieren. Eine Möglichkeit, die auch für die Arbeitswelt enormes Potenzial birgt. Doch wie sieht der arbeitsrechtliche Rahmen für den Einsatz des KI-Tools aus? Nils Wigger von der Arbeitsrechtskanzlei Wittig Ünalp weiß, was es zu beachten gilt.

Seit November 2022 ist die KI-Anwendung ChatGPT (Chat Generative Pre-trained Transformer) des amerikanischen Unternehmens OpenAI frei verfügbar. Internet-User auf der ganzen Welt kommunizieren seither mit dem Chatbot, der auf Grundlage von Text- oder Spracheingaben Antworten in natürlicher Sprache gibt. ChatGPT kann dabei Texte jeder Art verfassen, korrigieren, komplettieren, analysieren und übersetzen. Aus diesen Fähigkeiten heraus ergeben sich für viele Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen verlockende neue Möglichkeiten – aber auch einige arbeitsrechtliche Herausforderungen.

KI die Arbeit machen lassen: Ist das grundsätzlich erlaubt?

Von E-Mails über Stellenanzeigen bis hin zur Analyse großer Datenmengen – all das kann mit ChatGPT automatisiert erstellt werden. Die KI-Anwendung könnte somit den Berufsalltag vieler Menschen deutlich erleichtern. Aber ist die Nutzung der Software aus arbeitsrechtlicher Sicht erlaubt? „Grundsätzlich dürfen Arbeitnehmende ihre Arbeit von ChatGPT erledigen lassen“, erklärt Nils Wigger. „Denn eine KI ist nach heutiger Ansicht kein Dritter, sondern lediglich ein Arbeitsmittel.“

Folglich steht die Unübertragbarkeit des Dienstes (§ 613 BGB) einer Anwendung nicht im Wege. Jedoch empfiehlt es sich für Arbeitnehmende, ihre Arbeitgeber:innen vor der Verwendung der KI zu informieren. Eine Auskunftspflicht besteht zumindest dann, wenn die Aufgaben ausschließlich mit dem Chatbot erbracht werden.

Ein guter Assistent, aber kein Experte

Ganz ohne Eigenleistung geht es aber auch mit ChatGPT nicht. Denn zum einen müssen die Eingaben („Prompts“) möglichst präzise sein, um nützliche Antworten zu erhalten. Zum anderen sind die vom Chatbot generierten Texte nicht immer fehlerfrei. Übernehmen Arbeitnehmer:innen falsche Inhalte, werden diese als eigene Fehler gewertet. Sie sollten daher KI-basierte Texte immer kritisch hinterfragen und auf ihre Richtigkeit prüfen.

Beim Thema Datenschutz ist Vorsicht geboten

Weiterhin ist es wichtig, niemals sensible Daten bei ChatGPT einzugeben. „Sämtliche Daten werden von OpenAI sowie unbenannten Service-Providern gespeichert. Gegen die Verarbeitung von personenbezogenen Daten bestehen daher erhebliche Bedenken“, sagt Nils Wigger. Zudem ist es möglich, dass ChatGPT die erhaltenen Angaben nutzt, um seine Dienste weiter zu optimieren. So kann es passieren, dass sich die Software Zahlen, Unternehmensdaten oder gar Geschäftsgeheimnisse merkt und an Dritte weitergibt.

Rechte und Pflichten von Arbeitgebenden

Unternehmen, die zum Beispiel aufgrund der Datenschutzproblematik gegen das Arbeiten mit ChatGPT sind, dürfen dessen Einsatz im Unternehmen untersagen. „Im Rahmen ihres Weisungsrechts können Arbeitgeber:innen ChatGPT im Betrieb einführen oder aber verbieten. Wird gegen das Verbot verstoßen, dürfen arbeitsrechtliche Maßnahmen wie eine Abmahnung oder Kündigung ergriffen werden“, erläutert Nils Wigger.

Möchten Arbeitgeber:innen den Chatbot bei personellen Entscheidungen (z.B. Auswahl von Bewerber:innen) einsetzen, ist darauf zu achten, dass die letzte Entscheidung immer bei einer natürlichen Person liegen muss (gemäß Art. 22 Abs. 1 DSGVO). Um als Unternehmen alle Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit ChatGPT im Blick zu haben, rät Nils Wigger zu einer juristischen Beratung. „So kann eine rechtskonforme und verantwortungsvolle Implementierung der KI-Anwendung im Unternehmen sichergestellt werden.“

Über Wittig Ünalp:

Die Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB gehört zu den größten Kanzleien für Arbeitsrecht in Deutschland. Sie wurde 1998 gegründet und berät vornehmlich Unternehmen und Führungskräfte in allen Fragen des Arbeitsrechts. Für die Kanzlei arbeiten mehr als 40 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, davon 22 Fachanwältinnen und Fachanwälte für Arbeitsrecht. Wittig Ünalp ist deutschlandweit tätig und unterhält Standorte in Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Köln, München und Nürnberg. www.ra-wittig.de

Titelbild Nils Wigger, Fachanwalt für Arbeitsrecht der Arbeitsrechtskanzlei Wittig Ünalp. Quelle: Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB

Quelle CCAW PR und Text