Start Blog Seite 2092

All dieses Big- und Small-Data-Zeugs

0
zahlen

Was passiert, wenn sich im Unternehmen alles nur um Zahlen dreht

Wie lange dauern die durchschnittlichen Smalltalk-Gespräche beim Warten an den Aufzügen? Wie viele IT-Pannen löst die entsprechende Abteilung pro Tag aus? Und wie lange zieht sich der durchschnittliche Besuch in Betriebskantine, Raucherecke und Toilette hin? Angekommen im digitalen Zeitalter werden in Unternehmen inzwischen Unmengen an Daten verarbeitet und verwaltet. Alles wird gemessen, analysiert, bewertet, beurteilt. Kein Entscheid mehr muss ohne fundierte Zahlenauflistung gefällt werden. Aber ist das eigentlich noch sinnvoll? 

Das fragt sich auch Hannes. Der 49-jährige studierte Betriebswirt ist Produktionsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung eines internationalen Industriekonzerns. Er gewährt einen Einblick, was auf der Management-Etage eigentlich so gedacht und getan wird. Übrigens: Ein Schmunzeln aufgrund dieser Business-Satire ist durchaus erlaubt…

Korrelationen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen, Statistiken und Machbarkeitsarithmetik haben Diskussionen über Vor- und Nachteile abgelöst. Man will nicht einfach aus dem Bauch heraus irgendetwas tun, sondern alles soll eine solide Basis haben. Das wäre ja noch schöner, wenn man einfach beispielsweise die Wahl der Farbe des neuen Logos einfach so mal nach „gefällt mir mehr“ oder „gefällt mir weniger“ fällen würde. 

Da dienen heute psychologische Gutachten, die beschreiben, welche Emotionen welche Farben bei wem zu welcher Gelegenheit auslösen. Daten skizzieren, welche der Farben bei den Mitbewerbern, die auch wirklich erfolgreich sind (was in sich auch wieder mit Zahlen fundiert werden kann), am meisten schon vorkommen und man sich dann nicht mehr abheben kann. 

Nun hat das Geschäftsleitungsgremium beschlossen, auf diesem Pfad, dessen erfolgreiche Zeit sich selbstverständlich auch mit einem zehnseitigen Bericht mit je etwa fünf Tabellen, 18 Kuchendiagrammen und nachgezählten rund 100 Zahlenangaben beweisen lässt, weiterzufahren. 

Vertieften Analysen für Soft-Faktoren 

Hannes darf als Leiter der Produktion, die an sich prädestiniert ist, Berechnungen anzustellen, den internen Markt beleuchten und hinterfragen. Produktionstechnisch ist zwar seit langem klar, wie viele IT-Pannen die entsprechende Abteilung pro Tag lösen muss, an welchen Wochentagen die Schwerpunkte liegen. Klar ist auch, nach welchen Feiertagen am meisten Krankenabwesenheiten zu verzeichnen sind. Belegt ist ebenfalls schon seit längerem, wie lange sich der durchschnittliche Besuch in Betriebskantine, Raucherecke und Toiletten hinzieht. Die Auswertung zeigt Säulen für Mitarbeiter, Alters- und Hierarchiegruppen separiert. 

Hannes ist sich zwar nicht ganz im Klaren, was man mit all dem Big- und Small-Data-Zeugs macht, aber gut ist sicherlich schon, wenn man das alles weiß… Nun geht es um die Zufriedenheit und die weichen Faktoren. Man soll nicht nur wissen, wie lange die durchschnittlichen Smalltalk-Gespräche beim Warten an den Aufzügen zum Personalrestaurant dauern, sondern wie zufrieden das Warten vor der Kaffeemaschine gemacht hat, wenn man zuschaut, wie sich die mittlere, dunkle oder helle Mokka-Mischung mit der Milch für den Cappuccino vereinigt. 

Jetzt wird gevotet, was das Zeug hält

Also beginnt Hannes, systematisch Orte zu bezeichnen, wo unmittelbar eine Bewertungs-Box hingestellt werden soll. Die Bewertungsbox „Votix“ ist ein selbst produzierter kleiner Voting-Apparat auf einer Dreibeinstütze und den beliebten, großen Buttons mit den drei Smileys „lächeln“, „neutral“, „wütend“. Alternativ wird es auch eine Smartphone-App geben, wo gleiches bewertet werden kann. 

Konkret ist somit ist der Vorgang beschrieben: Wer die Kaffeetasse der Maschine wieder entnimmt, wird sofort per App aufgefordert (oder macht es manuell an der Votix), die Zufriedenheit des Kaffeeoutputs zu bewerten. So geht es weiter. Man darf voten, wie sauber die Toiletten empfunden wurden, wie kompetent die IT-Supporter das Problem lösten, wie zügig die Kollegin am Empfang die Besucher-Karten ausgefüllt hat, wie zufrieden man mit dem Duft des neuen Reinigungsmittels der Tiefgarage ist, was man von der Anlaufzeit der neuen Klima-Anlage im Sitzungszimmer hält. 

Zwischen Votix, WhatsApp und 4,316 Minuten Toilettengang

Selbstverständlich baut Hannes im Prozess und den entsprechenden Steuerungsprogrammen auch noch eine Sicherheitsschlaufe ein. Da jegliche Voting-Stationen den Personal-Badge erkennen, weiß man auch, wer vergessen hat, zu beurteilen. Diese Person erhält demnach eine Stunde nach dem Toilettengang eine WhatsApp und eine E-Mail mit dem Text: „Vor kurzen durften wir Sie auf unseren Toiletten begrüßen. Ihr Besuch dauerte 4,316 Minuten und der Wasserverbrauch war durchschnittlich. Es freut uns, wenn Sie uns noch beurteilen. Danke, Ihr Hausdienst“. 

Hannes ist beruhigt, mit relativ einfachen Mitteln geschafft zu haben, worüber man sich schon lange Sorgen macht. Sind die Mitarbeiter tatsächlich mit den peripheren, internen Dienstleistungen zufrieden? Was die Zahlen dann wirklich aussagen, das herauszufiltern, ist ein Projekt fürs nächste Jahr und was allfällige Folgen davon sind, reicht auch, wenn das bis ins übernächste Jahr noch reifen kann. Man muss ja nichts überstürzen, gerade bei solch strategisch wichtigen digitalen Konzepten…

Fachliches Fazit

„Zählen und Messen ist die Grundlage der fruchtbarsten, sichersten und genauesten wissenschaftlichen Methoden“, schrieb Hermann von Helmholtz im Jahr 1879. Wer hätte gedacht, wie recht der Physiologe und Physiker von einst bekommen wird. In der Zeit, als Thomas A. Edison die erste Glühlampe zu leuchten brachte und der Salpeterkrieg in Südamerika herrschte, hat er vorweggenommen, was 140 Jahre später zum Mantra in Unternehmen geworden ist: Nur was in Zahlen messbar ist, gibt es. Das eigentliche Controllerdenken ist im Sog von Balanced Scorecards und ähnlichen Aspekten zur Vernunfterklärung geworden. Selbst das, was eigentlich nicht messbar ist, wie „Motivation“ oder „Zufriedenheit“, wird in eine Skala gequetscht. 

Die Sehnsucht nach Objektivität ist das eine, das Verstecken hinter Zahlen ist das andere. Wer schlechte Zahlen liefert, dem muss man nicht erklären, warum einem sein Einsatz nicht passt. Man lässt die Zahlen sprechen und das entbietet den Manager von heute, dass er „selbst“ artikulieren sollte, was er als Feedback geben müsste. Jegliche Art von Leistungsbeurteilung wird über den Leisten des in Zahlen Messbaren geschlagen.

Nun sind weder Zahlen noch das Messen schlecht, aber der Umgang mit dem Gemessenen lässt wohl tatsächlich noch etwas Spielraum zum Besseren. Es fehlt der Referenzpunkt, und dann nimmt man ihn von nebenan und tauft ihn Benchmark. „Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt.“ So formulierte es Albert Einstein.

Als Effekt dieser Messmanie geht das gute Augenmaß gerne verloren. Eine so genannte Scheinobjektivität dient häufig als Deckmantel für Subjektivität und klare Erwartungshaltung. Protagoras‘ berühmter Satz „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“ gibt uns die Richtung vor. Er setzt den Menschen als Interpret vor die Dinge. Jede Wahrnehmung ist von der Perspektive abhängig. 

Autor

Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation, Keynote-Speaker, Moderator und Autor mehrerer Bücher. Als ausgebildeter Schauspieler mit jahrelanger Bühnenerfahrung schreibt er ganze Abendprogramme selbst. Dazu kommen Engagements in Kinofilmen, TV-Serien, TV-Werbespots und Schulungsfilmen. Er betreibt ein Trainingsunternehmen in der Schweiz. Häseli ist mehrfach international ausgezeichneter Redner und Trainer. Die Kommunikation in ihren unterschiedlichen Welten und die Details in der Sprache faszinieren ihn und prägten seinen beruflichen Werdegang. Er begeistert in seinen Fachartikeln und Kolumnen mit feinsinnigem Humor. 

Bild Der Schweizer Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation, Business-Kabarettist und Autor mehrerer Bücher.

Quelle Titania Kommunikation

Hundebetreuung durch swipen

0
Patzo

Deutschland tindert jetzt auch Hunde

Swipen – Matchen – Gassi Gehen: Auf der Patzo App “tindern” in einigen ausgewählten Städten schon über 10.000 Hundefans & -Besitzer*innen. Ab Oktober gibt es die App nun auch in ganz Deutschland.

Ob mit Hund oder ohne – auf der Patzo App können alle Hundefans mitmachen. Die, die einen eigenen haben und auch die, die gerne Einen hätten. Diese 2 Personengruppen bringt die Patzo App zusammen – und das sieht aus und funktioniert wie die bekannte Dating-App Tinder.

Die Liebe für’s Leben zu finden, ist jedoch nicht das Ziel der App. Es geht um Hundebetreuung. Und zwar schnelle, einfache & liebevolle Hundebetreuung. Sogenannte Hunde-Patenschaften.

Wer die App nutzt, kann kostenlos als Hundehalter*in nach einem Paten oder einer Patin suchen. Andersherum können Menschen, die gerne ab und zu einen Hund in ihrem Leben hätten, nach passenden Vierbeinern Ausschau halten. Erst bei einem “Match” kann gechattet werden, um sich anschließend besser kennenzulernen. So wie bei Tinder eben.

Es gibt sehr viele Student*innen, die gerne einen Hund hätten. Das Studentenleben, das oft kleine WG-Zimmer ohne Garten und die Geldsituation lassen einen eigenen Hund in der Regel aber nicht zu. Der Faktor “Zeit” passt bei den Studierenden aber in der Regel gut. Ganz anders als bei vielen Hundebesitzer*innen, die sich neben Job und Familie auch noch um die Hundebetreuung kümmern müssen. Und das ist entweder eine logistische Meisterleistung oder eine teure Angelegenheit.

Während der Corona-bedingten Lockdowns haben sich zudem viele Menschen einen Hund zugelegt. Viele davon sind Erstbesitzer und hatten bis jetzt durch Home Office und die Einschränkungen in Freizeit & Urlaubsangelegenheiten viel Zeit. Ohne Home Office Pflicht merken viele von ihnen jetzt erst, wie zeitaufwändig die Hundehaltung tatsächlich ist. Viele Tierheime haben schon vor Monaten hohe Abgabe-Zahlen gemeldet. Durch die App könnten sich überforderte Hundebesitzer*innen Hilfe beschaffen und dabei gleichzeitig noch andere Menschen glücklich machen.

Die größten Profiteure der App sind aber die Hunde. Liebevolle Betreuung, ein entspanntes Frauchen/Herrchen, weniger Zeit alleine Zuhause und viele ausgedehnte Spaziergänge. Vierbeiner müsste man sein.

Seit Ende 2020 gibt es die App in Würzburg, der Studentenstadt der 3 Gründer. Nachdem viel Zeit und Mühe in Nutzer-Feedback und die App-Entwicklung gesteckt wurde, wird die App ab Oktober 2022 endlich in ganz Deutschland verfügbar sein.

Einen Teil der App kann man kostenlos nutzen. Für alle Funktionen der App zahlt man als User mit Hund 19,99€ im Jahr & als User ohne Hund 4,99€ pro Jahr. Damit zahlen Hundebesitzer*innen bei Patzo pro Jahr bereits weniger als auf anderen Hundesitting-Apps. Hier zahlt man bereits für 1 Stunde Hundebetreuung 20€ aufwärts.

Wem das immer noch zu teuer ist, der kann bei Patzo’s Referral Programm teilnehmen. Nach der eigenen Anmeldung können User der Patzo App per Link neue Mitglieder einladen. Für jede erfolgreiche Einladung gibt es einen Monat Mitgliedschaft geschenkt.

Die App findet ihr im Google Play Store sowie im Apple Store.

Quelle Patzo GmbH

Der Goldene Herbst mit Blue Farm

0
Pumpkin Oat Latte

Dieses Jahr kommt der Herbst mit cremig-goldenem Pumpkin Oat Latte Bio und verführerisch-leckerer Oat Base Kakao Bio von Blue Farm. Da wird uns nicht nur warm an kalten Tagen, sondern auch gleich wohlig ums Herz. Die beiden neuen Sorten sind einfach unwiderstehlich gut und auch wesentlich gesünder als der Standard Pumpkin Oat Latte vom Café nebenan oder der Kakao aus unseren Kindheitstagen. Mit dem Pumpkin Oat Latte Bio und der Oat Base Kakao Bio bringt Blue Farm unvergleichbaren Geschmack und leuchtend-leckere Farben in unseren Herbst. 

Oat Base Kakao Bio

Die Oat Base Kakao kommt in Bio-Qualität und ist zu 100% rein pflanzlich. Der Kakao ist lecker cremig und erhält seine besondere natürliche Süße aus Kokosblütenzucker. Einfach Wasser hinzugiessen, umrühren und fertig ist der himmlische Schokoladengeschmack. Wie bei allen Blue Farm Produkten ist auch hier der Haferdrink durch die Oat Base Bio bereits dem Kakao beigemischt. Da kommen von Groß bis Klein alle in den Genuss, denn der Kakao ist auch bei Kindern sehr beliebt. Da werden Schokoträume wahr. 

Pumpkin Oat Latte Bio

Hallo Kürbissaion! Endlich gibt es unseren liebsten Pumpkin Oat Latte in Bio Qualität zum Selbstanrühren. Echtes Kürbispulver gepaart mit ausgewählten Gewürzen wie Tonkabohne, Vanille, Orange und Ingwer verbinden sich mit einem Hauch von Pfeffer zu einer leicht fruchtig-scharfen Note. Ein Geschmack, den wir diesen Herbst nicht vermissen möchten. Der Pumpkin Oat Latte Bio kommt in Pulverform und verbindet 2 in 1, denn der Haferdrink ist dank der Oat Base Bio direkt im Drink mit drin. Da freuen wir uns selbst an grauen Tagen auf unser neues Herbst-Highlight. 

Unsere Rezeptidee: Pumpkin Spice Cheesecake (vegan) 

Zutaten Kuchenboden

300g Mehl

120g Margarine

80g Rohrzucker

8g Backpulver

6 EL Wasser

Zutaten „Cheese“ Füllung

1000g Vanille Sojajoghurt

100g Vanille Puddingpulver

5 EL Pumpkin Oat Latte Bio

150g Margarine

80g Rohrzucker

Zutaten Topping

40g Biscoff Creme

Anleitung

Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Die Zutaten für den Boden mit einem Knethaken vermengen & in eine eingefettete Springform drücken. Margarine schmelzen und mit den restlichen Zutaten der Füllung verrühren & in die Kuchenform geben. Den Kuchen für ca. 60 Minuten backen bis er goldbraun wird & anschließend für mind. 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen. Die Biscoff Creme bei unterer Hitze in einer Pfanne erwärmen und über den fertigen Kuchen gießen. Den Kuchen erneut für 2 Stunden abkühlen lassen & anschließend genießen.

Über Blue Farm

„Big things start small“. Blue Farm wurde 2020 von Philip von Have und Katia Pott in Berlin gegründet mit dem Ziel, die Welt der Pflanzendrinks neu und zeitgemäß zu denken, denn pflanzliche Milch besteht zu 90% aus Wasser, welches unnötig verpackt und transportiert wird. Das geht besser – so hat das Start-up aus Berlin sich zur Mission gemacht, mehr als eine Alternative zur klassischen Milch zu sein und ihre pulverbasierten Pflanzendrinks stets auf Nachhaltigkeit und Nährwerte zu optimieren. „Mit kleinen Schritten oder in unserem Fall Schlücken können wir zusammen eine großen Effekt auf unsere Umwelt haben“, so Mitgründerin Katia. Die Oat Base Bio wurde von Peta mit dem Vegan Food Award als bester Pflanzendrink 2022 ausgezeichnet.

Die Blue Farm Produkte sind alle online unter bluefarm.co erhältlich. Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt gleichzeitig maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird. 

Die Oat Base Kakao Bio und der Pumpkin Oat Latte Bio kosten jeweils 11,29 €.

Quelle  Sonja Berger – Public Relations

Unzer verlagert Firmensitz nach Berlin

0
unzer

Unzer wird den Firmensitz der Unternehmensgruppe von Heidelberg nach Berlin verlagern und hat bereits ein größeres Büro bezogen.

Der Zahlungsdienstleister Unzer hat ein neues Büro im Herzen Berlins bezogen und wird im Zuge dessen seinen Firmensitz in die Hauptstadt verlagern. Damit schlägt Unzer ein neues Kapitel seiner Firmengeschichte auf. 

Robert Bueninck, CEO von Unzer, erklärt dazu: „Unzer wird oft noch als ehemalige Heidelpay wahrgenommen. Doch das liegt bereits lange hinten uns. Inzwischen vereint Unzer dreizehn Firmen unter einer Marke, mit der wir einzigartig im Markt positioniert sind. Mit der Verlagerung unseres Fimensitzes in die deutsche Hauptstadt und europäische Metropole Berlin unterstreichen wir unseren Wachstumsanspruch und die Internationalisierung unseres Angebots.”

In den vergangenen Jahren hat sich Unzer durch Akquisitionen von einem deutschen Zahlungsabwickler zu einem europäischen Fintech mit weiteren Standorten in Dänemark, Luxemburg und Österreich entwickelt. Über 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 36 Nationen arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin: Unternehmen jeder Größe mit integrierten Zahlungslösungen zu versorgen, sodass sie ihre digitalen und stationären Kanäle auf einer Plattform zusammenführen können.

„Berlin bietet hervorragende Voraussetzungen, um diesem Ziel näher zu kommen. Die Stadt ist das ungeschlagene Zentrum der deutschen Startup- und Tech-Szene; viele Unternehmen aus der Fintech- und E-Commerce-Branche sind hier zu Hause. Zudem ist die Stadt international bekannt und zieht Talente aus der ganzen Welt an“, sagt Robert Bueninck. „Als wachsendes Unternehmen sind wir darauf angewiesen, die klügsten Köpfe der Branche zu gewinnen. Daher glauben wir, dass uns Berlin bessere Möglichkeiten eröffnet, um unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter auszubauen. Wir freuen uns, Teil des Berliner Ökosystems zu sein.”

Das neue Büro befindet sich im Berliner Stadtteil Kreuzberg unweit des Potsdamer Platzes. Neben Teilen der Geschäftsführung werden dort insbesondere Experten aus den Bereichen Produktentwicklung und Engineering beschäftigt sein. Auch das im Juni gekaufte Unternehmen Tillhub, ein Anbieter mobiler Kassensysteme, wird in das neue Bürogebäude umziehen.

Gleichzeitig bleibt Unzer auch Heidelberg treu. Mit dem Sitz der Unzer E-Com GmbH und etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort ist der Standort nach wie vor eine wichtige Säule des Unternehmens. Auch die Fachbereiche Compliance und Governance, Finanzen, Marketing, Personal und weite Teile des Kundendiensts sind in Heidelberg verankert.

Unzer bietet Händlern die komplette Wertschöpfungskette des Zahlungsverkehrs aus einer Hand an – vom Check-out im Onlineshop über die mobile Kassensysteme im Geschäft bis zur Endabrechnung. Alle Daten werden in einer zentralen Plattform gebündelt – eine Lösung, die auch als Unified Commerce bezeichnet wird. Für Händler bedeutet das: Ganz gleich, ob sie online, mobil oder offline verkaufen, haben sie ihre Verkaufs- und Zahlungsaktivitäten in einem zentralen System im Blick.

Künftig will Unzer noch stärker in den Bereich Unified Commerce investieren und die Zahlungsplattform ausbauen. Händler sollen dann zusätzliche Services flexibel in einem App Store hinzubuchen können. Auf diese Weise können Händler ihren Kunden eine einheitliche Kauferfahrung bieten, unabhängig davon, wo und wie diese bezahlen oder die Ware entgegennehmen. Robert Bueninck erklärt: „Wir wollen mit Unzer die digitale Transformation der Gesellschaft vorantreiben. Denn der Zahlungsverkehr ist eine tragende Stütze unserer Gesellschaft. Mit unserer breiten Produktpalette und technischen Infrastruktur tragen wir dazu bei, dass bargeld- und kontaktloses Bezahlen genauso einfach und reibungslos funktioniert wie ein Wimpernschlag.”

Quelle Unzer GmbH

Andreas Bähren wird CFO bei miete24

0
andreas bähren

Zum 7.10.2022 steigt Andreas Bähren in die Geschäftsleitung bei miete24.com ein, dem Mietportal für Gebrauchsgegenstände.

Er wird die Bereiche Finanzierung, Risikomanagement und Reporting übernehmen. Firmengründer und CEO Heino Deubner widmet sich ab sofort vorrangig den Themen Vertrieb, Marketing und Technik, um das Mietgeschäft stärker skalieren zu können. Gemeinsam wollen sie miete24 auf die nächste Stufe heben und in Richtung Marktführer entwickeln.

„Für uns als Vermieter sind Finanzthemen wesentlich und ich freue mich sehr, mit Andreas einen erfahrenen Manager als Kollegen an meiner Seite dazu zu gewinnen“, so CEO Heino Deubner. „Ich freue mich ebenso auf die Zusammenarbeit mit Heino und dem gesamten Team, denn ich glaube an das Geschäftsmodell von miete24.com. Nachhaltige Lösungen für Gebrauchsgegenstände wie Smartphones, Laptops, Drucker oder Kaffeemaschinen werden im Sinne der Kreislaufwirtschaft eine immer wichtigere Rolle spielen. Gemeinsam werden wir in die nächste Wachstumsphase starten und das Mietportal dauerhaft am Markt etablieren“, erklärt Andreas Bähren.

Der neue CFO von miete24.com kann auf über 35 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen leitenden Positionen im Finanzbereich zurückblicken. Nach seinem BWL-Studium in Düsseldorf startete er seine Karriere bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, wo er zahlreiche Kreditinstitute, Leasinggesellschaften und Factoring-Gesellschaften beriet. Von 1996 bis 2010 verantwortete er im ehemaligen Karstadt-/Arcandor-Konzern u. a. den Auf- und Ausbau von Refinanzierungsmöglichkeiten im In- und Ausland, beispielsweise durch die Begebung von Schuldverschreibungen, Unternehmensanleihen, Leasinggeschäfte und die Errichtung von ABS-Strukturen. Darüber hinaus war er Mitinitiator bei der Gründung einer Bank und baute diese als Bankdirektor mit auf. Zu seinen Aufgaben als Leiter Finanzen zählten u. a. die Begebung von Pfandbriefen, Schuldverschreibungen sowie der Aufbau des Factoring-Geschäfts.

2013 machte sich Andreas Bähren als Unternehmensberater und Interim Manager selbständig. Seitdem hatte er neben seiner Beratungstätigkeit zahlreiche Mandate als CFO, CRO, kaufmännischer Leiter, Leiter Bilanzen / Group Reporting / Finanzen / Controlling bei Kreditinstituten, Finanzdienstleistern und Startups inne. Daneben lehrt er als Privatdozent für Change-Management, International Accounting und Controlling an internationalen privaten Hochschulen. 

Martin Aye, Co-Founder von miete24 und Investor mit der Aye Invest GmbH, ist ebenfalls sehr erfreut über die Verstärkung im Management: „Unser Geschäftsmodell ist stark Finance-getrieben. Andreas’ umfassende Erfahrungen werden uns bei der Skalierung zugutekommen.“

Quelle Miete24 P4Y GmbH 

Nexoya holt den internationalen Marketingstrategen Chris Boorman ins Advisory Board

0
chris boorman

Boorman wird die Gründer des Marketing-Analytics-Start-ups auf der Grundlage seiner langjährigen Erfahrung im Top-Management internationaler Unternehmen beraten 

Nexoya begrüßt Dr. Chris Boorman als neues Mitglied in seinem Advisory Board. Das SaaS-Start-up profitiert insbesondere von Boormans Erfahrung bei internationalen B2B SaaS-Firmen wie Salesforce oder Huddle, aber auch als Marketing Executive bei Informatica, Automic, CA und NTT. Mit seiner Kompetenz unterstützt er die Gründer Manuel Dietrich und Marco Hochstrasser bei der strategischen internationalen Ausrichtung. Nexoya optimiert auf Basis von Künstlicher Intelligenz in Echtzeit digitale Multi-Channel-Marketingkampagnen und ermöglicht es so, bis zu 70 Prozent mehr Conversions zu erzielen.

Das Advisory Board versteht sich als Resonanzboden für die Diskussion aller Bereiche des jungen Unternehmens – vom Produkt über den Kundenerfolg bis hin zur strategischen Ausrichtung von Vertrieb und Marketing und bei der Expansion in neue Märkte. Bisher waren bereits sechs Expertinnen und Experten in dem Beratungsgremium aktiv: Nicolas Glauser, Gründer von flin.agency, Ann-Kristin Koch, ehemalige Kommunikationsleiterin von RUAG International und Beyond Gravity, Qris Riner, Mitgründer und Inhaber von Nemuk, John Roese, Global CTO von DellEMC und Markus Meierer, Assistant Professor in Marketing Analytics an der Universität Genf. Mit Chris Boorman verstärkt nun ein ausgewiesener Marketingstratege mit internationaler Erfahrung das Advisory Board des 2018 gegründeten Start-ups Nexoya.

„Die Erfahrung und Expertise von Chris Boorman sind sehr wertvoll für unsere Pläne, uns in weiteren europäischen Märkten wie Großbritannien und in den USA aufzustellen. Aber nicht nur für die Internationalisierung von Nexoya setzen wir auf seine Unterstützung. Chris Boorman wird uns auch bei der strategischen Ausrichtung unseres Marketings im B2B-Bereich beraten. Darüber hinaus bietet sein großes berufliches Netzwerk für uns ein wertvolles Potenzial”, fasst Marco Hochstrasser, Mitbegründer und CEO von Nexoya, die Erwartungen an die Zusammenarbeit zusammen. 

Chris Boorman sagt: „Ich habe einschlägige Erfahrung im Aufbau, im Coaching und in der Führung von Hochleistungsteams, in der Abstimmung von Vertrieb, Marketing und Kundenerfolgsfunktionen und im Umgang mit kulturellen Unterschieden zwischen verschiedenen Regionen. Ich hoffe, dass all das für Marco Hochstrasser und sein Team nützlich sein kann, wenn sie weiter wachsen und in neue Märkte expandieren. Meine Arbeit im Advisory Board ermöglicht es mir, ein aufstrebendes Unternehmen wie Nexoya an dem Wissen und der Erfahrung teilhaben zu lassen, die ich in Vertrieb und Marketing gesammelt habe.”

Aktuell ist die Nexoya AG am Hauptsitz in Zürich für den Schweizer Markt und die Nexoya GmbH mit einem Team in Berlin für die Kunden in Deutschland vertreten. Im Zuge der Internationalisierung wird das Team im nächsten Schritt Großbritannien und die USA in den Blick nehmen. 

Die Relevanz von Nexoya fasst Chris Boorman so zusammen: „Jedes Unternehmen hat das gleiche Problem: die Optimierung der Ausgaben, um die besten Ergebnisse zu erzielen. In der Regel analysieren entweder eigene Mitarbeitende die Ausgaben manuell, oder Agenturen übernehmen dies. Nexoya automatisiert für moderne Marketingteams die effektive Durchführung digitaler Programme zur Steigerung von Aufmerksamkeit und Leads – und damit eine der wichtigsten Marketingfunktionen.”

Nexoya holt den internationalen Marketingstrategen Chris Boorman ins Advisory Board

Bild Das Management-Team von Nexoya (v.l.n.r.): Alen Cerovina, Geschäftsführer Deutschland, Philipp Meier, Head of Software Engineer, Marco Hochstrasser, CEO und Co-Founder, Flavia Wagner, Head of Customer Experience, Manuel Dietrich, CBDO und Co-Founder (Foto: Nexoya).

Quelle Sabrina Ortmann Kommunikation

Gothaer investiert 10 Millionen Euro in das GreenTech Wegatech

0
gothaer

Das GreenTech-Unternehmen Wegatech und die Gothaer gehen eine strategische Kooperation ein. Wegatech ist ein führender überregionaler Anbieter von nachhaltiger Energietechnik und Spezialist für Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Ladesäulen. Mit dem Investment von 10 Millionen Euro baut die Gothaer ihre Mittelstandsinitiative 500-50-5 weiter aus. Die Gothaer übernimmt im Rahmen der strategischen Beteiligung Anteile an der Wegatech und entsendet als strategischer Investor zwei Mitglieder in den Beirat von Wegatech. Im Rahmen ihrer Energie-Initiative will die Gothaer 500 kleinere und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, ihren CO2-Ausstoß in den nächsten 5 Jahren um 50 Prozent zu reduzieren.

*Enormes transformatives Potenzial: Energiewende im Mittelstand*

„Unsere Kooperation geht weit über die finanzielle Investition hinaus. Beide Unternehmen nutzen die Synergieeffekte, um die Energiewende zu beschleunigen und im Kampf gegen die Klimakrise einen größeren Beitrag zu leisten. Mit der Investition in Wegatech ergänzt die Gothaer ihre Energie-Initiative zur Unterstützung des deutschen Mittelstands um ein Partnerunternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.

Unternehmerkundinnen und -kunden der Gothaer erhalten ab sofort über den Online-Konfigurator binnen Minuten eine erste kostenlose Einschätzung ihres Investments für notwendige energetische Maßnahmen. Unseren Kundinnen und -kunden wird auf Basis dieser Zusammenarbeit eine hohe Bedeutung zuteil. Zudem erhalten sie einen Sondertarif“, so Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG.

*Wegatech setzt Fokus auf Systemlösungen und Ausbau des B2B-Segments*

Die Kooperation kommt zur richtigen Zeit, denn die aktuelle energiepolitische Situation in Deutschland führt zu einer riesigen Nachfrage nach erneuerbaren Energien. Im Rahmen dieses starken Wachstumskurses nutzt Wegatech das frische Kapital insbesondere für zwei strategische Ziele: Im Geschäft mit Privatkundinnen und -kunden soll das Energy-as-a-Service-Angebot weiter ausgebaut werden. Haushalte profitieren von diesem Mietmodell einer Komplettlösung aus Photovoltaik, Batteriespeicher und Luft-Wasser-Wärmepumpe. Zur Realisierung dieses Ziels baut Wegatech zunehmend eigene Handwerker-Teams auf, die die Installation der Energiesysteme übernehmen.

Den zweiten Fokus legt Wegatech auf das Wachstum im B2B-Segment. Mittelständische Unternehmen profitieren enorm von nachhaltigen Energiesystemen.

„Die Kooperation mit der Gothaer ist eine absolute Win-Win-Situation“, sagt Karl Dienst, CEO und Gründer von Wegatech. „Das gewonnene Kapital investieren wir in den Ausbau unseres Angebots, um der enormen Nachfrage nach nachhaltigen und kostengünstigeren Energiesystemen gerecht zu werden.

Wir können die aktuellen Hürden in der Beschaffung besser nehmen, Lieferketten optimieren und auch unsere Initiativen auf der Suche nach Fachkräften forcieren. Zusammen mit der Gothaer gehen wir einen großen Schritt auf die mittelständischen Unternehmen in Deutschland zu und unterstützen sie dabei, ihre Energiesysteme nachhaltig zu transformieren. Nebenbei sparen sie nicht nur enorme Mengen an CO2 ein, sondern auch viel Geld“, ergänzt Karl Dienst weiter.

*Die Mittelstandsinitiative 500-50-5 der Gothaer*

Nachhaltigkeit ist bei der Gothaer klarer Bestandteil der Geschäftsstrategie. Mit der Initiative 500-50-5 will das Unternehmen dem deutschen Mittelstand dabei helfen, den Weg in Richtung Klimaneutralität schnell und mit umfangreicher Unterstützung zu starten, um einen nachhaltigen Beitrag zur Klimawende zu leisten. „Unser ehrgeiziges Ziel ist es, 500 Unternehmerkundinnen und -kunden dabei zu begleiten, ihren CO2-Ausstoß in den kommenden 5 Jahren um 50 Prozent zu reduzieren.

Im ersten Schritt geht es uns mit der Kooperation um die Unterstützung von Unternehmerkundinnen und -kunden. Im nächsten Schritt sind auch Angebote für Privatkundinnen und -kunden sowie unsere Mitarbeitenden geplant. Immer mit dem Ziel, Lösungsvorschläge und Einsparungen insbesondere mit erneuerbaren Energien und Emissionsreduzierung zu erreichen. Mit mehr als 370.000 versicherten Unternehmen kennt die Gothaer die Herausforderungen dieser Betriebe sehr gut. Wir sind der festen Überzeugung, so einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und unsere Position als führender Partner für den Mittelstand weiter auszubauen“, so Bischof.

Gothaer investiert 10 Millionen Euro in das GreenTech Wegatech

Bild: Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG

Quelle : Agentur Frische Fische

Zufriedenheit am Arbeitsplatz

0
unternehmen

Unternehmen müssen das Mitarbeitererlebnis neu definieren, um Talente zu halten

Nur 28 Prozent der Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung sind mit ihrer Arbeit zufrieden – im Gegenzug nehmen dies allerdings 80 Prozent der Führungskräfte von ihren Mitarbeitenden an. Das zeigt die aktuelle Studie des Capgemini Research Institute „People Experience Advantage: How companies can make life better for their most important”. 

Zu den größten Hindernissen für die Mitarbeiterzufriedenheit gehören der Studie zufolge Herausforderungen in den Bereichen Karriere- und Kompetenzentwicklung, das Verhalten von Vorgesetzten und das Verhältnis zu ihnen, Vergütung und Wertschätzung sowie Schwierigkeiten bei der Nutzung und Verfügbarkeit von Daten und Technologien. Die Studie hebt wichtige Maßnahmen für Unternehmen und Führungskräfte hervor, um die Kluft zwischen der Zufriedenheit ihrer Teams und ihrer eigenen Wahrnehmung zu überwinden, und so Talente dauerhaft an das Unternehmen zu binden.    


Der intensive Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt sowie zunehmender wirtschaftlicher und finanzieller Druck hat dazu geführt, dass viele Menschen ihr Arbeitsleben neu bewerten. So planen der Studie zufolge 34 Prozent aller Beschäftigten, ihr derzeitiges Unternehmen binnen eines Jahres zu verlassen. Von diesen wiederum planen 66 Prozent einen Wechsel in den nächsten drei bis neun Monaten. Obwohl eine faire und angemessene Entlohnung ein wichtiger Faktor für die Mitarbeiterzufriedenheit ist, gab mehr als die Hälfte aller Befragten (52 Prozent) an, dass sie auch dann das Unternehmen verlassen würden, wenn ihnen dieselbe Stelle in einem anderen Unternehmen mit derselben Vergütung angeboten würde.

Im Gegensatz dazu beabsichtigen 97 Prozent der Mitarbeitenden, die am Arbeitsplatz positive Erfahrungen machen, im nächsten Jahr bei ihrem derzeitigen Unternehmen zu bleiben. 96 Prozent von ihnen fühlen sich engagiert und motiviert. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Zufriedenheit der Mitarbeitenden ein wesentlicher Faktor für das Unternehmenswohl sind und zu positiven Geschäftsergebnissen führen kann. Etwa die Hälfte (48 Prozent) der Manager in Unternehmen, in denen Führungskräfte über positive Erfahrungen berichten, nahmen aufgrund eines verbesserten Mitarbeitererlebnisses eine höhere Kundenzufriedenheit wahr.

Beschäftigte brauchen Klarheit über den Sinn ihrer Arbeit und eine ausgewogene Work-Life-Balance

92 Prozent der Führungskräfte gehen davon aus, die von ihnen geführten Mitarbeitenden seien bei der Arbeit zufrieden. Tatsächlich ist dies nur bei 30 Prozent der Mitarbeitenden der Fall. Die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben bleibt für alle ein wichtiges Anliegen: 65 Prozent der Beschäftigten und 61 Prozent der Führungskräfte nennen dies als wichtigsten Aspekt ihrer Berufstätigkeit. Eine ausgewogene Work-Life-Balance zu schaffen, steht für Arbeitnehmende nach wie vor an erster Stelle. Nur 29 Prozent der Befragten haben das Gefühl, dass sie sich eine Auszeit von der Arbeit nehmen können, und nur 28 Prozent gaben an, dass ihre Arbeitszeiten flexibel genug seien, um Familie und Privatleben miteinander zu vereinbaren.

Fast drei Viertel (70 Prozent) der Mitarbeitenden gaben an, dass der Purpose der Arbeit (also zu wissen, warum man das tut, was man tut) für sie der wichtigste Aspekt sei. Sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Anforderungen ihrer Arbeit genau kennen und eine klare Vorstellung davon haben, wie sie sich beruflich weiterentwickeln und wachsen können, sind entscheidende Faktoren für die Verbesserung der Mitarbeitererfahrung und -bindung.

Mobiles Arbeiten ist eine Gratwanderung für Unternehmen

Da Unternehmen versuchen, ein Gleichgewicht zwischen Remote- und Präsenzarbeitsmodellen anzustreben, sollte dem flexiblen Arbeiten mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, so die Studie. Fast die Hälfte (48 Prozent) der Mitarbeitenden und 87 Prozent der Führungskräfte, die mit der Möglichkeit, mobil zu arbeiten zufrieden sind, sind auch mit ihrer Arbeit im Allgemeinen zufrieden. Dies spiegeln frühere Untersuchungen wider: Diesen zufolge sagten 66 Prozent der Mitarbeitenden, die das Gefühl hatten, sie würden Mikromanagement erfahren, auch, dass sie sich in einer mobilen Arbeitsumgebung ausgebrannt fühlen. Dies macht deutlich, dass es für den Erfolg von Remote-Modellen entscheidend ist, den Mitarbeitenden ein Gefühl der Autonomie und des Vertrauens zu vermitteln.

Weiterbildungsmöglichkeiten sind wichtig

Lernen und die Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten stehen bei den Mitarbeitenden ebenfalls hoch im Kurs. Für 65 Prozent der Befragten ist dies der wichtigste Aspekt ihrer Arbeit. Allerdings gaben nur 28 Prozent an, dass ihr Arbeitsplatz ihnen die Möglichkeit bietet, neue Fähigkeiten zu erlernen und zu entwickeln. Diese Lücke müssen Unternehmen schließen.

Die Mitarbeiterstrategie neu definieren

Die Capgemini-Studie empfiehlt Unternehmen, eine firmenweite Personalstrategie zu entwickeln, die allen Mitarbeitenden unabhängig von ihrer demografischen Zugehörigkeit, ihrer Funktion und ihrer Betriebszugehörigkeit eine inklusive Arbeitsplatzerfahrung bietet. Dies kann dazu beitragen, unterschiedliche Erfahrungen zu konsolidieren und eine gemeinsame, konsistente Unternehmenskultur zu schaffen. 

Claudia Crummenerl, Global Practice Lead und Managing Director im Beratungsbereich Workforce and Organization bei Capgemini Inventerklärt dazu:

„Unsere Studie zeigt, dass Unternehmen nicht nur ihren traditionellen Talentlebenszyklus überdenken und ihre Mitarbeitenden als ‚Konsumenten von Dienstleistungen‘ neu positionieren, sondern auch die gesamte Erfahrung einschließlich der täglichen Arbeit betrachten müssen. Diese alltäglichen Momente – wie das Vertrauen, Aufgaben auch im Homeoffice zuverlässig zu erledigen – sind für eine positive Wahrnehmung wichtiger als einzelne Stationen im Talentlebenszyklus. Den Mitarbeitenden zuzuhören ist dabei das Entscheidende. Eine Kultur zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen, und kontinuierliches Lernen zu fördern ist unerlässlich, um die Wahrnehmungslücke zwischen Mitarbeitenden und ihren Führungskräften zu schließen. Technologie kommt eine tragende Rolle zu, wenn es darum geht, eine kollaborativen Arbeitskultur zu schaffen und Mitarbeitende mit den richtigen Werkzeugen auszustatten, die ihnen effektives Arbeiten ermöglichen.“

Als Teil der Personalstrategie eines Unternehmens empfiehlt die Studie die Entwicklung eines „Arbeitgeberversprechens“. Darin können Unternehmen neue Lernmöglichkeiten anbieten, die auch den Wert der Mitarbeitenden für das Unternehmen erhöhen und bestimmte Rollen mit Ergebnissen verknüpfen, um das Potenzial für berufliche Weiterentwicklung aufzeigen. Um dies zu erreichen, sollten die Unternehmen ihre Führungskräfte darin schulen, einfühlsam zu sein, Mitarbeitenden zuzuhören und eine Kultur des kontinuierlichen Lernens zu schaffen.

Methodik

Im Rahmen der Studie wurden große Unternehmen in zehn Ländern aus den Branchen Konsumgüter und Einzelhandel, Automobil, Fertigung, Energie und Versorgung, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Life Sciences sowie der öffentlichen Verwaltung befragt. Insgesamt wurden 2.250 Personen befragt, darunter 750 Führungskräfte und 1.500 Mitarbeitende (davon 511 Manager und 989 Mitarbeitende ohne Führungsverantwortung) in 750 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Für je zwei Mitarbeitende eines Unternehmens wurde eine Führungskraft desselben Unternehmens befragt; darüber hinaus wurden 22 Tiefeninterviews mit Führungskräften aus verschiedenen Unternehmen geführt. Zu den Befragten gehörten Führungskräfte aus dem Personalwesen, die in den Bereichen Personalmanagement, Talent, Mitarbeiterengagement und digitaler Arbeitsplatz tätig sind.

Bild: Claudia Crummenerl

Quelle  Capgemini Deutschland Holding GmbH 

Drei Top-Destinationen, um dem winterlichen Einheitsgrau zu entfliehen

0
Top-Destinationen

Wer der Tristesse unseres Winterwetters entgehen möchte, findet während der kalten Jahreszeit die farbenfrohe Vielfalt unsere Erde an den schönsten Destinationen.

Green Season, Blue Season, White Season – ein bunter Strauß, der der Seele gut tut. Jetzt gilt es nur herauszufinden, gegen welche Farbe das hiesige Einheitsgrau getauscht werden darf.

Green Season: Ongava Game Reserve / Namibia, Afrika

Während die Natur bei uns in Europa Winterschlaf hält, blüht sie im südlichen Afrika auf. Selbst ein trockenes Land wie Namibia wird in seinen Sommermonaten in zahlreiche Grünschattierungen getüncht. Besonders das pflanzenreiche Ongava Game Reserve, südlich des Etoscha Nationalparks, verwandelt sich in dieser Zeit in ein besonderes Paradies für Wildtiere, was wiederum die Safarigäste glücklich macht. Die Lodges im Reservat, Little Ongava, Ongava Lodge, Ongava Tented Camp und Andersons At Ongava, sind ganz nah dran am Naturerlebnis: an den hoch frequentierten Wasserlöchern tummeln sich Löwen, Elefanten, Breit- und zugleich Spitzmaulnashörner – was eine Seltenheit ist -, Zebras, Giraffen, Warzenschweine und zahlreiche Antilopen sowie Vogelarten. Touristisch gesehen ist das Ongava Game Reserve Vorreiter für Eco-Tourismus der nächsten Generation und für die nächste Generation. Selbstfahrer sowie Fly-In-Safari-Gäste sind willkommen. Aktivitäten vor Ort schließen Wildbeobachtungsfahrten und -märsche mit erstklassigen Guides ein, die ihr unglaubliches Wissen über die Natur, die Tiere und ihr Verhalten gerne mit den Gästen teilen.

www.ongava.com

Blue Season: Baros Maldives / Malediven, Indischer Ozean

Der Farbkontrast unserer tristen Winterkulisse verglichen mit dem ersten Blick aus dem Flugzeug bei der Landung auf den Malediven könnte nicht extremer sein. Die Perspektive auf den Inselstaat mit den wohl vielfältigsten Blau-Schattierungen ist ganzjährig verlockend. Das luxuriöse Inselparadies Baros Maldives liegt umgeben von Kokosnusspalmen, tropischer Vegetation, einem exzellenten Hausriff und dem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser des Indischen Ozeans im Nord Malé Atoll. Die Architektur des Resorts und seine 75 Villen (Overwater- sowie Strandvillen) gliedern sich perfekt in die Natur der kleinen Privatinsel ein.

Die Divers Baros Maldives PADI-Tauchstation bietet alles rund ums Tauchen und stimmt seine Unterwasser-Safaris individuell auf die Gäste ab. Gemeinsam mit Meeresbiologen aus dem Marine Center lernen Gäste beim Schnorcheln im Hausriff mehr über das sensible Ökosystem und seine zahlreichen Bewohner. Baros wird regelmäßig mit renommierten Auszeichnungen von Gästen und Reisespezialisten für die hochwertige Ausstattung und hervorragenden Service geehrt und ist Mitglied der Small Luxury Hotels Of The World.


www.baros.com

White Season: My Arbor / Brixen, Italien

Der Winter im Südtiroler My Arbor ist magisch. Wie eine dicke, funkelnde Decke liegt der Schnee auf den Bäumen. Das pure Pistenglück ist nur einen Schwung entfernt. Nur 800 Meter entfernt liegt die Talstation der Plose Bergbahn. Der Winter rollt mit einem neuen Schneeweg für das Ski-in Ski-out-Erlebnis den weißen Teppich aus und verbindet das Hotel direkt mit dem Skigebiet Plose. Wer sich auf Touren und den Pisten einen Profi an die Seite wünscht, bucht sich im Fünf-Sterne Refugium nahe Brixen seinen eigenen „My Skiguide“ an. Nach einem aktiven Tag in der schneebedeckten Natur finden die Gäste im Adults-only-Hotel, was im hektischen Alltag oft zu kurz kommt: Zeit für das Jetzt, Zeit für Stille, Zeit für sich selbst. Diese Ich-Zeit kann ganz individuell gestaltet werden, denn passend zum MY-Gedanken, findet hier jeder Gast die Antwort auf seine ganz persönlichen Bedürfnisse.

www.my-arbor.com

Foto/Quelle: Starling PR GbR

Dopper Water Tap, ein smarter Wasserhahn

0
Dopper Water Tap

Der niederländische Trinkflaschenhersteller Dopper stellt seine neueste Innovation im Kampf gegen Einwegplastik vor: den Dopper Water Tap – einen smarten Wasserhahn, der von Organisationen, Institutionen und Unternehmen in öffentlich zugänglichen Gebäuden eingesetzt wird. Sein Ziel: Konsumverhalten positiv beeinflussen, indem beim Auffüllen von Wasserflaschen motivierende Nachrichten über ein Display an die Nutzer:innen kommuniziert werden. Zudem gibt das Dashboard genau Auskunft darüber, inwieweit durch das Nachfüllen von wiederverwendbaren Wasserflaschen zur Vermeidung von Plastikmüll beigetragen wurde.

Laut einer Datenerhebung des Marktforschungsunternehmens Tabula Rasa ist „Bequemlichkeit“ der Hauptgrund, aus dem Konsument:innen nach wie vor zu Trinkwasser in Einwegflaschen greifen. Öffentliche Wasserhähne sind oft schwer zu finden oder für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich. Dopper weiß die Lösung für dieses Problem und bringt einen innovativen Wasserhahn auf den Markt. Dopper Water Tap wurde speziell dafür entwickelt, mehr Menschen dazu zu bewegen, unterwegs ihre Trinkflasche mit Leitungswasser aufzufüllen, und den Kauf von Einwegflaschen aus Plastik somit einzudämmen. Motivierende und positiv bestärkende Nachrichten auf dem integrierten Display verleihen dem Auffüllen der Flaschen ein Gamification-Element.

Nachfüllen als neuer Standard

Um das Auffüllen von Mehrwegflaschen zur Norm zu machen, arbeitete Dopper zwei Jahre lang an einem einzigartig designten Wasserhahn. Der tropfenförmige LED-Bildschirm nutzt „Nudging“, eine Motivationstechnik, bei der positive Belohnungen Verhaltensänderungen fördern. Beim Verwenden erhalten Nutzer:innen Auskunft über den eignen positiven Impact. Durch das Nachfüllen der Wasserflasche als unterhaltsames und positives Erlebnis, werden gezielte Anreize zur Wiederholung gesetzt.

Betreiber:innen des intelligenten Wasserhahns erhalten über ein Online-Dashboard zudem Einblick in Statistiken, zum Beispiel darüber, wie viele Flaschen bereits befüllt und damit Einwegplastik vermieden wurde. Das schärft das Umweltbewusstsein und hilft dabei, Nachhaltigkeitsstrategien durch konkrete Nutzerzahlen zu belegen und legitimieren. „Das Nachfüllen einer Flasche an öffentlichen Plätzen ist für die meisten Menschen noch keine tägliche Gewohnheit. Der von Dopper entwickelte Wasserhahn trägt dazu bei, dass das Auffüllen der Flasche zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Langfristig beeinflusst er dank positiver Bestärkung das Konsument:innenverhalten.“, so Bart de Vos, Verhaltensforscher bei Tabula Rasa.

Doppers nächster Schritt in seiner Mission

Dopper hat bereits einige Schritte zur Bekämpfung von Einwegplastikflaschen unternommen. Nach der Einführung der Flaschen wurde die Dopper Wave ins Leben gerufen und im Rahmen der jüngsten Initiative macht Dopper öffentliche Wasserzapfstellen in den Niederlanden auf Google Maps sichtbar. Der Launch des Dopper Water Taps ist der nächste Beitrag zum Vorhaben, das Nachfüllen von wiederverwendbaren Wasserflaschen zur Selbstverständlichkeit zu machen.

Acht Millionen Tonnen Einwegplastik gelangen jedes Jahr in unsere Ozeane, und jede Minute werden 1 Million neue Einwegplastikflaschen verkauft. Beim Launch des Water Taps im Naturalis Biodiversity Center betonte die digital zugeschaltete Ozeanografin Sylvia Earle die Relevanz von sauberen Ozeanen für eine lebenswerte Welt. Virginia Yanquilevich, CEO von Dopper, fügt hinzu: „Einerseits sehen wir, dass viele Menschen eine wiederverwendbare Flasche besitzen, aber gleichzeitig steigt der Absatz von Einweg-Plastikflaschen weiter an. Mit unserem innovativen Wasserhahn wollen wir es einfacher, angenehmer und zugänglicher machen, wiederverwendbare Wasserflaschen unterwegs aufzufüllen.“

Der Dopper Water Tap ist ab sofort für Organisationen, öffentliche Gebäude und Institutionen in den Niederlanden erhältlich.

Die ersten Wasserhähne können bereits jetzt von Konsument:innen an mehreren öffentlichen Plätzen in den Niederlanden genutzt werden. Zum Beispiel bei Bijenkorf, dem größten Kaufhaus in Amsterdam oder im Circl, dem Nachhaltigkeitscampus der ABN AMRO. Die europäische Markteinführung des Water Taps in Belgien, Deutschland, Frankreich und Spanien startet ab dem zweiten Quartal 2023.

Foto/Quelle: ZUCKER.Kommunikation