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Industrie 4.0 revolutioniert Bahntechnik und Automobilbranche 

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Schlag auf Schlag tauchen neue technologische Neuerungen auf. Die herstellenden Betriebe müssen immer auf der Hut sein, den Anschluss nicht zu verpassen. Schnellere Herstellungsprozesse mit geringerem Verbrauch der Ressourcen und weniger Fehlerquellen entscheiden über den Erfolg und das Bestehen vieler Arbeitsplätze. 

Görlitz und Umgebung ist ein gutes Beispiel für die Integration neuer Technologien in die Herstellung und Entwicklung von Bahnsystemen. Emissionen werden reduziert und innovative Mobilitätsangebote geschaffen. Als traditioneller Standort des Schienenfahrzeug-Herstellers Bombardier und seit 2020 Dreh- und Angelpunkt des Vereins RailAir ist die Region Görlitz einer der Hotspots im deutschen Schienenfahrzeugbau, der auf die modernsten Techniken nicht verzichten kann.

Der Einsatz der Technologien von Industrie 4.0 ist essenziell geworden, um national und international mit der Konkurrenz Schritt halten zu können. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Industrie 4.0 und welche Vorteile bringt sie?

Was bedeutet Industrie 4.0 und wo liegen die Vorteile?

Industrie 4.0 ist der medienwirksame Begriff für die 4. industrielle Revolution. Mit neuen, oft digitalen und virtuellen Tools werden Maschinen vernetzt. Komplette Produktionsanlagen kommunizieren untereinander. Fachkräfte übernehmen die Überwachung und Kontrolle der Systeme und der generierten Daten.

Verschiedene Software-Programme tauschen bereits jetzt Daten untereinander aus. Mit den passenden Online Tools werden TXT. RTF- oder Word Dokumente in PDFs umgewandelt. Können sofort mit der Arbeitsgruppe geteilt werden, was im Endeffekt schnellere und effektivere Kommunikationswege erzeugt. Gleiches gilt für Daten, die über Sensoren und bestimmte Programme gesammelt werden, die zur Kommunikation der Maschinen gebraucht werden. 

Genau hier kommen die neuen revolutionären Techniken von Industrie 4.0 zum Tragen, bei der die cyber-physikalischen Systeme im Fokus stehen. Informationstechnik, Software und mechanische Komponenten sind miteinander vernetzt, um Produktions, Design- und Herstellungsprozesse zu verbessern. 

Vorteile für Nutzer von Industrie 4.0

Der Begriff Industrie 4.0 bezieht sich auf viele Bereiche der modernen Wertschöpfungskette. Angefangen beim Design hoch komplizierter Produkte bis hin zur eigentlichen Produktion und zum Vertrieb sind eine Vielzahl an Positionen eingegliedert. Jeder Betrieb muss analysieren, welche Systeme mit dieser neuen digitalen und automatisierten Technologie in das Unternehmen integriert werden können und sollten. Generell sind viele Vorteile nicht von der Hand zu weisen.

  • Transparenz der Lieferkette

Alle Punkte einer Lieferkette sind mit den Automatisierungsprozessen transparent und für die Fachkräfte einsehbar. Engpässe erkennen die kontrollierenden Systeme bereits selbst. Entsprechende Gegenaktionen können frühzeitig aktiviert werden, um verlängerte Lieferzeiten oder einen Lieferstopp zu vermeiden.

  • Effiziente Nutzung von Daten 

Viele Informationsweg entfallen, da sich die Systeme selbst aktualisieren, Daten auslesen und, wenn gewünscht, in regulären Abständen an die Mitarbeiter schicken. Hier können RFID-Chips eingesetzt werden, die beispielsweise die Bewegung der einzelnen Produkte nachzeichnen, sodass jeder Teilnehmer (Mensch oder Maschine) der Lieferkette genau weiß, wo sich welches Produkt befindet. 

  • Automatische Bestellprozesse

Für Bestellungen muss kein gesondertes Programm geöffnet werden, das den Bestand anzeigt. Die unterschiedlichen Softwares sind miteinander vernetzt. Bereits bei der Bestellung ist automatisch ersichtlich, ob die entsprechende Ware verfügbar ist. Das menschliche Zutun ist kaum notwendig. 

  • Autonome Versorgung aller Positionen 

Bei der Herstellung sind Maschinen und Vorratsbehälter mit Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich Daten verarbeiten und weiterleiten. Die Organisation von Rohstoffen erfolgt autonom. Die Fachkräfte übernehmen verstärkt kontrollierende Aufgaben.

  • Effizienteres Industriedesign

Mit der neuen leistungsstarken Software können im Designprozess viele Ressourcen eingespart werden. Gerade bei sehr komplizierten Bauteilen wie in der Flugzeug-, Schienenfahrzeug- oder Automobilbranche kann das Design neuer Bauteile mit entsprechenden Simulationen vor dem eigentlichen Prototyp getestet werden. Der Einsatz von VR-Technologie ist möglich, um durch Bauteile zu “fliegen”, Fehler frühzeitig aufzudecken und so optimale Prototypen zu erzeugen, die in diesen Branchen sehr kostenintensiv sind.

  • Kostensenkung

Die erhöhte Automatisierung führt zu effizienten Produktions- und Lieferprozessen. Menschliches Fachpersonal ist nur noch an den wichtigen Schnittstellen notwendig, um zu überprüfen und zu analysieren. Im Designbereich können Kosten gesenkt werden, denn mit Hochleistungs-Software werden Prototypen optimiert. Mit VR und der digitalen Zwillingstechnologie können Bauteile bis ins kleinste Detail inspiziert und komplette Systeme simuliert werden, bevor sie in der Realität installiert werden. Das senkt erheblich die Fehlerquote und somit die Kosten. 

Neue Herausforderungen an Unternehmen

Industrie 4.0 bringt viele Vorteile mit sich, die alle Prozesse transparenter gestalten. Logistik und Vertrieb werden automatisiert und folglich wird die Effizienz des Unternehmens und damit die Kundenzufriedenheit gesteigert. Doch die Unternehmen, die verstärkt auf diese Hightech-Systeme setzen, sehen sich auch einigen Herausforderungen gegenüber. 

  • Erhöhter Bedarf an Datenschutz und IT-Sicherheit

Durch die starke Transparenz der Systeme und des Einsatzes von Big Data steigt die Gefahr von Datenmissbrauch. Diesem müssen die Unternehmen mit kompetenten Sicherheitssystemen vorbeugen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man weiß, dass allein in 2022 46 % der deutschen Unternehmen angaben, von Cyber-Attacken betroffen gewesen zu sein. 

  • Hohe Investitionen sind notwendig

Kleine und mittelständische Unternehmen stehen oft vor einem Problem. Die Investition in Industrie 4.0 Systeme ist meist sehr kostenintensiv. Die Anschaffung von Software, Produktionsrobotern und anderen Elementen übertreffen oft das Budget der kleinen Betriebe. Diese Tatsache versucht die Regierung mit der Einführung verschiedener Förderprogramme abzuschwächen. Hierbei werden Transformationsprozesse hin zu einer stärkeren Nutzung digitaler und automatisierter Prozesse mit besonders günstigen Darlehen oder Zuschüssen unterstützt.

  • Menschliche Arbeitskraft wird ersetzt

Aktuell besteht zwar in Deutschland ein Mangel an Fachkräften in den unterschiedlichsten Bereichen. Allein im Sektor IT sind mehr als 130.000 Stellen unbesetzt. Doch auf lange Sicht kann die verstärkte Automatisierung einen erheblichen Effekt auf den Arbeitsmarkt haben. Immer mehr wird von Maschinen und intelligenten Systemen abgearbeitet. Die Anforderungen an die Fachkräfte werden immer komplexer und gleichzeitig schwindet das Tätigkeitsfeld für einfachere Aufgaben, was einen generellen Wandel des Arbeitsmarktes zur Folge haben kann. 

Industrie 4.0: Chance für Betriebe aller Größen

Industrie 4.0 ist eine fantastische Chance für viele Unternehmen, mit den modernsten Technologien effizientere Prozesse zu kreieren. Diese führen zu mehr Transparenz, schnelleren Abwicklungen und zu Kostenreduktionen. Auf diese Weise bleiben Unternehmen konkurrenzfähig. Egal ob es sich dabei um die Produktionslinie kostenintensiver Bauteile und Endprodukte handelt oder um die Optimierung von Vertriebs- und Logistikprozessen im Großhandel oder Einzelhandel, der Einsatz der unterschiedlichen Technologien, die mit 4.0 einhergehen, ist kaum noch zu vermeiden. Mit Blick auf die vielen Vorteile können sich auch kostenintensive Investitionen schnell lohnen.

Titelfoto: Bild von Pixabay

Autor: Sofia Simpson

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn menschliche Eloquenz an Grenzen stößt

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Wer braucht bei KI und Digitalisierung noch Verkäufer – oder doch!

Fast 90 Prozent aller Derjenigen, die einen Internetzugang haben, schauen ins Netz bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Das mag nicht für die Dinge des täglichen Bedarfs gelten wie Lebensmittel oder Benzin, in jedem Falle aber für alle technischen Produkte und solche, die den Lifestyle prägen.

Das belegen auch die vielen regionalen Suchanfragen bei Google, Bing und Co. Bars und Restaurants, Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, PCs und Büromaschinen, Sportswear und vieles mehr – Kaufempfehlung und Kaufimpuls finden häufig im Netz statt. Wenn der Kunde in den Laden kommt, hat er schon ein klares Bild und ist vorgeprägt durch die Informationen aus dem Internet. Wer also braucht dann noch Verkäufer?

In zehn Jahren werden sich auch Online-Shops und die sogenannten sozialen Medien weiterentwickelt haben. Vielleicht kaufen wir dann Golftaschen auf Facebook und Laptops auf XING. Erste Ansätze dazu sind bereits erkennbar. Das Web ist Empfehler Nummer Eins. „Freunden“, „Followern“ und „XING-Kontakten“ trauen wir schon heute mehr als den Versprechungen der Werbung und der Beratung von Verkäufern. Der Point-of-Sale verlagert sich in die virtuelle Welt.

Verkäufer werden in Zukunft vor allem noch da gebraucht, wo die Produkte hochwertig sind oder der Beratungsbedarf intensiv ist. Auch Rahmenverträge und hochpreisiges B-to-B-Geschäft werden wohl immer von Menschen und damit von Verkäuferpersönlichkeiten geprägt sein. Darauf wird es sich aber dann beschränken. „Der Vertriebler“ als Massenjob wird nicht mehr benötigt.

Unternehmen brauchen dann nur noch wenige Top-Verkäufer, die sich persönlich auf die Top-Einkäufer einstellen können. Die wenigen Vertriebler werden zu exklusiven Unternehmens-Botschaftern.

Je nach Produkt und Angebot werden sich Unternehmen neu aufstellen müssen – in ihrer Vertriebsorganisation und ihren medialen Aktivitäten. Das Internet wird wichtiger, der menschliche Verkäufer zunehmend unbedeutend. Verkauf muss neu gedacht, neu erfunden werden. Eine ganz andere Vertriebsstrategie wird in vielen Unternehmen die zwangsläufige Folge sein. Kombinieren von offline und online sales in Form von Social Selling oder KI mit virtuell reality.

Eine neue Positionierung muss her – eine, die dem modernen Medienverhalten Rechnung trägt und nur noch da auf persönliche Kommunikation setzt, wo es um hohe Summen geht. Eine Positionierung, die Online- und Offline-Verkauf perfekt aufeinander abtstimmt und wo einfach alles zueinander passt: kostengünstig, effektiv und informativ.

Wo vorher drei Minuten für „menschliche Kaltakquise“ Zeit war, was viele Verkäufer schon als Stress empfunden haben, bleiben dann nur noch fünf Sekunden, um überhaupt Interesse zu wecken. Die AIDA-Formel (Attention – Interest – Desire – Action) wird virtuell neu belebt. Die gesamte Sprache wird sich wandeln. Das Netz als rascher Impulsgeber und noch schneller Abverkäufer, der Verkäufer als eloquent parlierender Betreuer für Premium-Kunden.

Um dieses hohen Erwartungen gerecht zu werden, werden sich auch Verkäuferausbildungen dringend ändern müssen. Verkaufen wird zur Spitzenfunktion weniger Auserwählter. Alles andere macht das Internet – und hinter diesem der Webdesigner, der Programmierer und der App-Entwickler und der Verkäufer, der Social Sale betreibt. Auch diese müssen lernen, vertrieblich statt ästhetisch und technisch zu denken.

Eine gute Webseite reicht für die neuen Anforderungen nicht aus. Es wird in Zukunft mehr denn je einer ganzheitlichen Online-Strategie bedürfen, die aus viralem Online-Marketing, crossmedialer Social-Media-Kommunikation, Zielgruppen-Shops und Apps besteht. Der Verkauf muss durch Social Selling sein Netzwerk aufbauen – und das unabhängig von Marketing. Es geht nicht darum die Unternehmensseite zu kopieren und nicht als Mensch wahrgenommen zu werden. Hierfür ist es wichtig, maximal 20% von Inhalten der Marketingabteilung zu verteilen.

Positionierung 2.0 – menschlich, technisch, psychologisch und verkaufs-argumentativ ist gefragt.

Auch wenn jetzt die Geschäfte noch gut laufen, die Umsätze sprudeln und die Zeiten gefühlt gut sind – jetzt ist handeln angesagt. Jetzt müssen die besten Verkäufer auf die neuen Herausforderungen trainiert und zukunftsfit gemacht werden. Die Zukunft hat bereits begonnen. Unternehmen sollten investieren in neuen Strategien mit Weitsicht und eine klare Zukunfts-Positionierung – in dem Wissen, dass das Netz die Umsätze mehr und mehr beeinflussen wird.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle/ Autor: Ulrike Knauer

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nadja Vogel steigt bei We Are Social zur CSO auf

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We Are Social, die socially-led Kreativagentur, stellt sich im Bereich Intelligence neu auf. Nadja Vogel übernimmt ab sofort in der neu geschaffenen Position als Chief Strategy Officer die Leitung und Steuerung des 16-köpfigen-Teams „Distribution, Research, Influencer Marketing und Strategy“. Die Bündelung des Intelligence Bereichs ist eine Antwort auf die stetig komplexer werdenden Herausforderungen, in denen informierte Entscheidungen zum Dreh- und Angelpunkt guter Kommunikation werden.

Nadja Vogel arbeitete in den vergangenen zweieinhalb Jahren als Leiterin Strategie und Research bei We Are Social Deutschland. Vor ihrer Station bei We Are Social war sie u.a. für die Digitalagentur Hi-Res! (Syzygy-Gruppe) und das Außenwerbeunternehmen Walldecaux tätig. Bei der Agentur Heimat arbeitete Vogel zuletzt als Experience Design Director und Senior-Strategin. Die 39-Jährige betreute bisher Kunden wie Hornbach, FDP, BMW, Audi und Opel.

“Das erste Mal in meiner Karriere habe ich das Gefühl, dass alle Stationen in den vergangenen 20 Jahren ein Bild ergeben. Es ist die Zeit gekommen, wo multi-interessierte Nerds wie ich das große Ganze zusammenhalten. Wo einst ein Gefühl von ,Heimatlosigkeit’ war, überwiegt jetzt eines von ,Heimspiel’. Ich freue mich, mit diesen tollen Menschen We Are Social weit nach vorne zu spielen. Wir sind einzigartig aufgestellt”, so Nadja Vogel. 

Roberto Collazos Garcia, CEO von We Are Social Deutschland, hält große Stücke auf die neue CSO seiner Agentur: „Sowohl für We Are Social, als auch Nadja war die Neuformierung des Departments der bestmögliche Schritt. Unser Team und unser Produkt wächst von Tag zu Tag. Somit müssen wir funktionsübergreifendes Denken fördern, um  den Anforderungen unserer KundInnen gerecht zu werden. Nadjas reichhaltiger Erfahrungsschatz und ihr breitgefächertes Know-how sind dabei ein wichtiger Bestandteil für das Wachstum der Agentur.” 

Nadja Vogel steigt bei We Are Social zur CSO auf

Quelle Bild und Text: We Are Social

Lern- und Nachhilfeplattform „bidi“ erfolgreich gestartet

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Lern- und Nachhilfeplattform „bidi“ erfolgreich gestartet

Das Startup „bidi“ blickt mit Stolz auf sein erstes volles Geschäftsjahr zurück. Allein im vergangenen Jahr 2022 konnte die Lern- und Nachhilfeplattform Bildung digital GmbH aus Dresden 140 Schulen neu als Kooperationspartner gewinnen. Die Gesamtzahl der Schulpartnerschaften lag zum Jahreswechsel bei 175 Schulen. Damit erhalten derzeit rund 9.000 Schüler und Schülerinnen Zugang zu Online-Nachhilfeunterricht in 15 verschiedenen Fächern.

Bidi-Geschäftsführer Amadeo Gaigl sagt: „Der schnelle Erfolg fußt im Wesentlichen auf dem Empfehlungsgeschäft.“ Dieses sei auch der Grund, weshalb bidi Schulanbindungen schwerpunktmäßig in Sachsen (105) Baden-Württemberg (55) und Berlin (10) abgeschlossen hat. Unlängst gelang mit dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium in Ratingen auch der Durchbruch in Nordrhein-Westfalen.

Das bidi-Konzept basiert auf den Refinanzierungsmöglichkeiten aus den verschiedenen Fördertöpfen der jeweiligen Bildungsministerien in den Ländern und des Bundes. Dadurch erhalten Kinder und Jugendliche mit Lerndefiziten kostenlosen Zugang zu den mit den Schulen eng abgestimmten Lerninhalten. Bidi hat über eintausend geprüfte Lehrkräfte unter Vertrag.

Kleiner und effizienter Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit
Aufgrund des eklatanten Lehrermangels ist der Bedarf an außerschulischem Unterricht immens. Manche Schulen vereinbaren mit bidi sogar Unterricht für ganze Klassenverbände. Üblich ist aber der 1:1-Unterricht. Davon profitieren Familien aus allen Schichten, aber eine besondere Unterstützung ist das Nachhilfeangebot natürlich für sozial schwache Familien, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und aktuell auch aus ukrainischen Geflüchteten-Familien. Deshalb schreibt sich bidi auf die Fahnen, einen kleinen Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten. Zudem ist das bidi-Konzept vor allem bei Schulen in ländlichen Regionen gefragt, wo sich oft nur schwerlich Nachhilfe im Präsenz-Unterricht organisieren lässt.

Da viele Bildungsexperten erwarten, dass sich der Lehrermangel zunächst noch verschärfen und sicher noch bis 2030 anhalten wird, müssen die Bundesländer verstärkt private Bildungs- und Nachhilfeangebote nutzen. Deshalb geht bidi in diesem Jahr sogar von einer noch stärker steigenden Zahl an Schulanbindungen aus. Ziel ist der Ausbau der Schul-Kooperationen im gesamten Bundesgebiet. „Wenn nicht mehr in diesem Jahr“, so Gaigl, „dann im nächsten.“

Bild Amadeo Gaigl

Quelle Von Lieres und Wilkau PIC/ Public Imaging Consulting

Erfolgreiche Förderung: Start-up-Szene in Baden-Württemberg wächst kontinuierlich

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Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Start-up-Förderung im Land wurde in den vergangenen Jahren entscheidend ausgebaut. Die Landeskampagne ‚Start-up BW‘ hat zahlreiche Maßnahmen zur Finanzierung und Förderung von Start-ups entwickelt, die Baden-Württemberg als Start-up- und Gründungsstandort nachhaltig stärken.“

„Baden-Württemberg stärkt von Jahr zu Jahr seinen Ruf als Gründerland und erfüllt damit ein wichtiges wirtschaftspolitisches Ziel der Landesregierung.
Start-ups bilden einen zentralen Bestandteil der Wirtschaft und tragen zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Sie sind wichtige Motoren für Innovation und sichern dadurch die Wertschöpfung und den Wohlstand im Land“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Die Start-up-Förderung im Land wurde in den vergangenen Jahren entscheidend ausgebaut.

Die Landeskampagne ‚Start-up BW‘ hat zahlreiche Maßnahmen zur Finanzierung und Förderung von Start-ups entwickelt, die dazu beitragen, Baden-Württemberg als Start-up- und Gründungsstandort deutlich zu stärken. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung“, so Hoffmeister-Kraut. Eine zentrale Maßnahme 2022 war der Start-up BW Summit, das Highlight-Event für die Gründerszene in Baden-Württemberg. 3.000 Teilnehmende trafen sich am 30. September 2022 in Stuttgart. Unter dem Motto „The Future ist up to us“ präsentierten sich rund 230 Start-ups.

Neben dem Start-up BW Summit wurde das neue Veranstaltungskonzept „Start-up BW Night“ vergangenes Jahr erfolgreich in der Stuttgarter Innenstadt etabliert. Ganz nach dem Motto „Public meets Start-up culture“ konnten Besucherinnen und Besucher von 14 bis 2 Uhr nachts bei Live-Musik und Snacks in die Welt der Gründerinnen und Gründer eintauchen und innovative Start-ups kennen lernen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Landesfinals des Gründungswettbewerbs „Start-up BW Elevator Pitch“ sowie des Schülerwettbewerbs „Start-up BW Young Talents“ ausgetragen. 21 Start-ups und elf Schülerteams pitchten ihre Ideen auf dem Börsenplatz vor Publikum.

Eine weitere zentrale Maßnahme der Landeskampagne ist das innovative Finanzierungsinstrument Start-up BW Pre-Seed. Mit diesem werden erfolgsversprechende, indes risikoreiche Start-up-Vorhaben auf dem Weg zur Finanzierungsreife gezielt unterstützt. Neben einer Zuwendung mit Rückzahlungs- und Wandlungsvorbehalt in der Regel in Höhe von 160.000 Euro, zuzüglich 40.000 Euro von privaten Co-Investoren, ist die Betreuung durch einen vom Wirtschaftsministerium akkreditierten Pre-Seed-Partner Programmbestandteil.

Die Partner stammen vor allem aus dem Kreis der derzeit 14 Start-up BW Acceleratoren und deren Netzwerken. In dieser unternehmerischen Frühphase unterstützen Start-up BW Acceleratoren die Start-ups intensiv. Dabei sind diese in ausgewählten Branchen und Technologieschwerpunkten, wie zum Beispiel Software und IT-Security, GreenTech oder Life Science, hoch spezialisiert und in ein entsprechendes Expertennetzwerk eingebunden.

Das Instrument schließt so nicht nur eine Lücke in der Frühphasenfinanzierung, sondern sorgt für die frühzeitige Einbindung von Investoren, die bei Start-up BW Pre-Seed 20 Prozent der Risikofinanzierung übernehmen, und schafft Synergien zum Unterstützungsangebot der Start-up BW Acceleratoren.

Im Rahmen einer jüngst durchgeführten externen Evaluation des Förderprogramms wurde belegt, dass kaum eines der geförderten Start-ups ohne die Start-up BW Pre-Seed beziehungsweise ohne die zu Beginn der Corona Pandemie eingeführte Start-up BW Pro-Tect Finanzierung in der Lage gewesen wäre, das Gründungsvorhaben im gleichen Umfang und mit der gleichen Dynamik (weiter) umzusetzen.

Auch die ermittelte hohe Überlebensrate belegt den positiven Effekt der Förderung: Nur 4 Prozent der geförderten Start-ups sind nicht mehr aktiv, während 2021 im Bundesschnitt circa 15 beziehungsweise 33 Prozent der Start-ups nach einem beziehungsweise drei Jahren nicht mehr aktiv waren (KfW Start-up Report 2022). Eine aktuelle Auswertung der L-Bank – die das Programm operativ im Auftrag des Wirtschaftsministeriums umsetzt – weist zudem aus, dass Stand Mitte Dezember 2022 über 40 Start-ups mit der Rückzahlung begonnen haben oder ihre Start-up BW Pre-Seed Leistungen bereits schon vollständig ablösen konnten.

Seit Einführung des Instruments Ende 2018 konnten bis Dezember 2022 bereits rund 200 Start-ups gefördert werden, insgesamt wurden hierfür Mittel in Höhe von etwa 35 Millionen Euro seitens des Landes bereitgestellt. Hinzu kommen weitere über 7 Millionen Euro der privaten Co-Investoren.

Nach Abschluss des Programmteils Start-up BW Pro-Tect konnte Anfang 2022 der Fokus wieder verstärkt auf die Weiterentwicklung von Start-up BW Pre-Seed gelegt werden. Das erfolgreiche Programm wird fortgeführt und soll auch in Zukunft Gründerinnen und Gründern den Weg in eine erfolgreiche Selbstständigkeit ebnen: „Ich freue mich sehr, dass mit dem Doppelhaushalt für die Jahre 2023 und 2024 jeweils rund 7 Millionen Euro für Start-up Pre-Seed bereitgestellt wurden und wir so weitere Start-ups im Land zielgerichtet fördern können“, so Hoffmeister-Kraut.

Auch die Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Start-up-Kontext, die durch die beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst angesiedelte Gründermotor-Initiative entstanden ist, hat in 2022 weiter an Bedeutung zugenommen. Sie verbindet die Ideenkraft der Hochschulen mit dem nachhaltigen Unternehmergeist des Mittelstands.

Bereits mehr als 700 hochschulnahe Start-up-Projekte konnten seit Beginn der Initiative weiterentwickelt und auf einen erfolgreichen Markteintritt vorbereitet werden. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verfolgt der Gründermotor dabei das Ziel, die überregionale Zusammenarbeit in der Gründungsförderung sowohl zwischen den Hochschulen als auch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Start-up-Community und der Investmentszene weiter zu stärken.

„Um Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft zukünftig noch schneller in ökonomischen Mehrwert zu übersetzen und die kreativen Köpfe im Land noch besser zu fördern, werden wir die Gründermotor-Initiative stetig weiterentwickeln“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Dazu gehöre auch die Fortsetzung und Verstärkung von gründungsbezogenen Förderprogrammen wie „Junge Innnovatoren“ und „Pre-Start BW“. „Mit der Gründermotor-Initiative als Teil der Landeskampagne Start-up BW schaffen wir zukünftig eine Plattform für Gründungen mit europäischer Stahlkraft“, so Olschowski.

Neben dem Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Steigerung der wirtschaftlichen Wertschöpfung können Start-ups mit ihren Lösungen auch einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung von Staat und Verwaltung leisten. Für sie hat sich der Sammelbegriff GovernmentTech oder GovTech etabliert.

Das beim Staatsministerium Baden-Württemberg angesiedelte InnoLab_bw, das als interdisziplinäre Plattform in der Landesregierung Innovationen schneller zum Durchbruch zu verhelfen soll, hat das wichtige Zukunftsthema GovTech 2022 maßgeblich in Baden-Württemberg vorangetrieben. 2023 soll mit der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg eine Außenstelle des GovTech Campus Deutschland e.V. zum Thema „KI/Data-for-Government“ in Baden-Württemberg entstehen, um den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Verwaltung weiter zu stärken.

Ziel ist es, Politik und Verwaltung mit Start-ups zusammenzubringen, um neue innovative Lösungen in die Verwaltung zu bringen. Mit der Etablierung des Standorts positioniert sich Baden-Württemberg als bundesweite Anlaufstelle für das „Thema KI in der Verwaltung“. Zudem dient der GovTech Campus BW als landesweiter Anlaufpunkt für GovTech-Anliegen aus Start-ups, Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden Württemberg WM

Wie METAVERSE das Leben und die Arbeit bis 2027 verändert

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Profis und Laien: Künstliche Intelligenz vs. Metaverse

5-Top-Trends: Wie METAVERSE das Leben und die Arbeit bis 2027 verändert

DXC Technology (NYSE: DXC), ein führendes, weltweit tätiges Fortune-500-Technologieunternehmen, berichtet über fünf Metaverse-Trends, die in den kommenden fünf Jahren das tägliche Leben und die Geschäftswelt verändern werden.

1. Metaverse am Arbeitsplatz

Das Metaverse wird die Arbeitsplätze von Millionen von Menschen mit der künftigen Zusammenarbeit in virtuellen Räumen verändern: Die Teilnahme an Konferenzen findet nicht mehr nur in Besprechungsäumen oder zweidimensional am Videobildschirm statt, sondern die Kollegen nehmen am Tisch eines virtuellen 3-D-Raumes Platz.

Um die Vorteile des Metaverse zu nutzen, kombinieren viele Unternehmen bereits traditionelle Videokonferenzen mit immersiven Tools – beispielsweise, um mit Virtual-Reality-Brillen die Interaktion der Teilnehmer zu verbessern. DXC Technology setzt das Metaverse für eigene Teams am Arbeitsplatz ein und beobachtet positiven Auswirkungen der virtuellen Welt auf die Produktivität, das Engagement und die Kreativität der Beschäftigten: „Metaverse-Erfahrungen helfen den Mitarbeitern, sich besser zu konzentrieren und mehr Informationen zu erfassen“, sagt Nathalie Vancluysen, Head of Extended Reality bei DXC Technology. „Virtuelle Welten helfen uns dabei, die Routine der Videokonferenzen zu verlassen und die Tür für mehr Zusammenarbeit und Innovation zu öffnen.“

2. Virtuelle Großveranstaltungen

Das Metaverse ist ein Ort, an dem Tausende von Avataren aus der ganzen Welt zusammenkommen, um sich zu treffen, zu interagieren und zu engagieren. Personalisierte 3D-Avatare, die von den Menschen von ihrem jeweiligen Standort aus gesteuert werden, bewegen sich frei in einem nahezu unendlichen Raum und teleportieren sich mit einem Klick von einem Ort zum anderen. Diese Technologie macht Großveranstaltungen wie Konferenzen, Ausstellungen und Gipfeltreffen in virtuellen Welten möglich. Dies wird zu einer verbesserten globalen Zusammenarbeit führen und den Zeitaufwand, die Ressourcen und den CO2-Fußabdruck für Reisen reduzieren.

3. Bands, DJs, Sportvereine und Partnervermittlungen wechseln ins Metaversum

In der Musik- und Sportbranche gibt es immer mehr virtuelle Veranstaltungsorte. Fans nehmen so von zuhause aus an Konzerten und Spielen teil. Dating-Apps wie Nevermet und Flirtual bieten ebenfalls Dienste im Metaverse an. In den kommenden fünf Jahren werden den Verbrauchern neue interaktive und immersive Möglichkeiten geboten werden, um über ihren digitalen Avatar in der virtuellen Welt wie in einer physischen Welt zu agieren.

4. Metaverse stärkt die Marke

Virtuelle Kundenerlebnisse werden alltäglich werden, da Unternehmen für die Markenbindung nach neuen interessanten Wegen suchen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Große Einzelhandelsmarken wie Louis Vuitton, Adidas, Gucci, Coca-Cola oder Nike sowie Automobilhersteller wie Nissan, Toyota und Ferrari experimentieren bereits mit virtuellen Umgebungen und Augmented Reality. DXC Technology erwartet, dass in den kommenden fünf Jahren immer mehr Unternehmen ihren Kunden die Möglichkeit bieten werden, ihre Markenwelt, Lösungen und Dienstleistungen in 3D zu erkunden – von Hotels über Städte bis hin zu Flughäfen.

5. Mitarbeiter finden und Onboarding im Wandel

Die Rekrutierung von Talenten ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Der erste Schritt besteht darin, die Talente zu erreichen. Bis 2027 werden Unternehmen zunehmend auf das Metaverse setzen, um auf moderne Weise mit Bewerberinnen und Bewerbern in Kontakt zu treten. Die Durchführung von Vorstellungsgesprächen im Metaverse hilft Personalverantwortlichen dabei, die gewünschten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu identifizieren und mehr zu erfahren, als traditionelle Lebenslaufdaten liefern können.

„Einzelpersonen und Unternehmen sollten die zahlreichen Möglichkeiten entdecken, die das Metaverse für den Nutzen im Alltag bietet“, fasst Nathalie Vancluysen zusammen.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle DXC Technology Deutschland GmbH

Aus MARKET MAKERS wird rankk

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rankk

rankk – sales are better at the top

 Nach Abschluss eines erfolgreichen Jahres und drei Jahren Aufbau-Phase benennt sich die „MARKET MAKERS GmbH“ mit sofortiger Wirkung in „rankk GmbH“ um. Damit macht die Agentur den nächsten Entwicklungsschritt hin zu Deutschlands führender Marketplace-Agentur und stellt unter dem neuen Claim „sales are better at the top“ das Ziel der Dienstleistungen rund um SEO, Performance Marketing, Content Management & Co. noch deutlicher in den Fokus ihrer Arbeit. 

Mit unserem Rebranding wollen wir uns als Marke noch klarer positionieren. Als Agentur ist es unsere Kernaufgabe, den Produkten unserer Kunden die Spitzenplatzierung in ihrer jeweiligen Kategorie auf Amazon zu sichern. Deshalb verstehen wir dieses Rebranding gleichzeitig als eine Verdeutlichung unseres Markenversprechens und rankk als unser ureigenes Selbstverständnis.“, so André Unkrig (29), Geschäftsführer und Co-Founder von rankk. „Gleichzeitig wollen wir mit diesen klaren Aussagen auch als Arbeitgeber noch attraktiver werden. Wir suchen die kreativsten Köpfe und cleversten Analytiker sowie einzigartige Charaktere, die gemeinsam mit uns die Zukunft des E-Commerce gestalten wollen.“.

Dieser Plan fügt sich in die allgemeinen Wachstumsziele der Agentur ein, die 2022 bereits hohe sechsstellige Honorar-Umsätze verbuchen konnte. Unkrig weiter: „Wir konnten bisher in jedem Jahr zwischen 50 % – 100 % wachsen. Diese Entwicklung wollen wir mit rankk und unseren exzellenten Partnern nun noch erfolgreicher fortsetzen. Dabei bleiben wir allerdings unserer Prämisse treu, dass Wachstum nicht um jeden Preis erfolgt und wir zum einen weiterhin branchenexklusiv arbeiten und zum anderen weiterhin nur für solche Marken arbeiten, deren Produkte wir auch selbst nutzen und unseren Freunden empfehlen würden.“

Quelle Bild und Text rankk GmbH

Personelle Veränderungen in Vorstand und Aufsichtsrat 

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ottonova: Zum 1. Januar 2023 – Dr. Bernhard Brühl CEO, Gründer Dr. Roman Rittweger Vorsitzender des Aufsichtsrates

Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Herbert Henzler legt sein Amt
aus Altersgründen nieder  

Dr. Bernhard Brühl, promovierter Wirtschaftsmathematiker und Aktuar (DAV), ist seit 1. Januar 2023 CEO des rein digitalen Krankenversicherers ottonova. Er kam bereits kurz nach der Gründung ins Unternehmen und wurde im Juli 2018 COO.

Brühl übernimmt den Vorstandsvorsitz von Dr. Roman Rittweger, zugleich Gründer von ottonova. Rittweger, Mediziner mit ausgewiesener Healthcare-Expertise auf Beratungs- und Unternehmensseite, wurde nach seinem Wechsel in den Aufsichtsrat von dessen Mitgliedern zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Rittweger folgt auf den bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Herbert Henzler, seines Zeichens langjähriger McKinsey-Deutschland-Chef, der sein Mandat aus Altersgründen zurückgibt. 

Bernhard Brühl: „Ich freue mich sehr auf meinen neuen Verantwortungsbereich und darauf, die Zukunft von ottonova auf dem Weg zum Break-Even in der neuen Rolle weiter mitzugestalten. Gleichzeitig danke ich Herbert Henzler und Roman Rittweger für die angenehme Zusammenarbeit innerhalb des Aufsichtsrates und des Vorstandes. Schön, dass Roman Rittweger und ich unsere Zusammenarbeit fortsetzen können – in zwei nun veränderten Rollen.“

Roman Rittweger ergänzt: „Ich danke Herbert Henzler für das stets partnerschaftliche Miteinander und die ersten gemeinsamen ottonova-Jahre, in denen wir von der Gründung bis heute sehr viel erreicht haben. Bernhard Brühl wünsche ich als CEO von ottonova viel Erfolg und immer das notwendige Quäntchen Fortune.“

Der ottonova-Vorstand setzt sich seit dem 1. Januar 2023 wie folgt zusammen: Dr. Bernhard Brühl (Chief Executive Officer), Martin Betzwieser (Chief Financial Officer), Jesko David Kannenberg (Chief Marketing and Sales Officer), Christopher Koker (Chief Growth Officer).

Bild Der Vorstand von ottonova (v.l.n.r.): Dr. Bernhard Brühl, Christopher Koker, Martin Betzwieser, Jesko David Kannenberg

Quelle ottonova Holding AG 

Hopper Mobility nimmt 580.000 Euro bei Crowd-Investmentrunde ein

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Hopper Mobility, das Mobilitäts-Startup aus Augsburg, sammelt bei sehr erfolgreicher Crowd-Investment-Runde in drei Monaten über 580.000 Euro ein

Hopper Mobility, das Mobilitätsstartup aus Augsburg, macht einen weiteren Schritt Richtung Serienfertigung. Gemeinsam mit dem Privatinvestoren-Netzwerk Companisto rief Hopper Mobility über die letzten Monate Unterstützer*innen dazu auf, in das Unternehmen zu investieren. Ein Investment war ab 250 Euro möglich. 280 Investoren brachten dabei einen Betrag von über 580.000 Euro zusammen.  

Die gesammelten Investitionen werden in den Auf- und Ausbau der Serienfertigung für den Hopper fließen. Diese ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant. Bereits im ersten Quartal 2023 soll mit der Produktion der Pilotserie begonnen werden.

Torben Müller-Hansen, Gründer von Hopper Mobility und zuständig für Investor Relations: „Seitdem wir mit dem ersten Konzept des Hopper an die Öffentlichkeit gegangen sind, haben wir zahlreiche Unterstützende gefunden. Dass jetzt so viele Menschen in Hopper Mobility investieren, freut uns sehr.  Durch diese breite Unterstützung direkt von unseren Kunden können wir gemeinsam die Verkehrswende voranzutreiben und nachhaltige Mobilität Realität werden lassen.“ 

Martin Halama, Gründer von Hopper Mobility und Leiter Entwicklung: „Wir sind kurz davor, unsere Produktion zu starten, und können es kaum erwarten, den Hopper auf der Straße zu sehen. Das Investment, dass wir über unsere Crowd-Investment-Kampagne erhalten haben, hilft uns dabei, die Serienproduktion von Anfang an möglichst effizient aufzubauen.“

Bildcopyright: Hopper Mobility GmbH

Quelle KlartextPR – Beratung, Text und Öffentlichkeitsarbeit

Bringt Recruiting nach alter Schule die Fachkräfte der neuen Zeit?

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Nahezu die gesamte Medienlandschaft tönt seit Jahren, dass ein großer Fachkräftemangel in Deutschland besteht und dieser trotz aller politischen Versprechungen sogar noch zunimmt, anstatt zurückzugehen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks beziffert den Mangel bereits jetzt auf etwa 250.000 Fachkräfte. Die Tendenz ist deutlich steigend und in anderen Branchen sieht es auch nicht unbedingt besser aus, ganz im Gegenteil.

Philipp Ranft, kritisiert weniger die Politik im Besonderen, sondern eher den allgemeinen Umgang mit dem Begriff „Fachkräftemangel“. Denn sein mittlerweile schon regelrecht inflationärer Gebrauch lenke vom wirklichen Problem ab.

Ein Sinneswandel hat stattgefunden

Die junge Generation wünscht sich Freiheit. Während in früheren Jahrzehnten das Gehalt oberste Priorität hatte, sind die jungen Leute heutzutage bereit, in puncto Bezahlung Abstriche zu machen, wenn die Work-Life-Balance stimmt. Nur wenn diese Ausgeglichenheit vorhanden ist, lässt sich die junge Generation auch dazu bewegen, aktiv und vor allen Dingen gewinnbringend am Arbeitsmarkt teilzunehmen.

Viele Branchen haben das jedoch noch nicht erkannt. Sie berichten lieber über den Fachkräftemangel, als sich den Wünschen und Bedürfnissen der potenziellen Arbeitgeber anzupassen. Hier geht es nicht darum, dem Bewerber alle Wünsche von den Augen abzulesen. Es geht vielmehr darum, zu erkennen, wie sich langfristig die Motivation der Arbeitskräfte sichern lässt.

Aber wie gelingt es den Arbeitgebern, die Fachkräfte gezielt abzuholen? An dieser Stelle kommen die neuen Technologien der KI (Künstliche Intelligenz) ins Spiel. So haben wir in unserer Personalvermittlung die Technik des„Performance Marketing“ für uns entdeckt. Eigentlich für den Onlinehandel entwickelt, ist sie auch hervorragend für das Recruiting geeignet. Konkret bedeutet das, dass wir für Sie die passenden Bewerber für Ihre vakanten Stellen finden.

Unsere erfahrenen Berater können dafür auf ein großes Netzwerk von Kandidaten aus verschiedenen Branchen zurückgreifen. Dabei kommen auch technische Möglichkeiten wie Such-Algorithmen und Multi-Channel-Suche zum Einsatz. Dadurch machen wir die „Hidden Candidates“ ausfindig, von denen Sie sonst nie etwas erfahren hätten. Von Anfang an setzen wir dabei auf eine klare und zielgerichtete Kommunikation. Sehr gerne liefern wir Ihnen bei einem unverbindlichen Beratungstermin einen noch detaillierteren Einblick in unsere Arbeitsweise.

Zielgerichtete Ansprache sorgt für mehr Aufmerksamkeit

Die zielgerichtete Ansprache ist für uns deswegen so wichtig, weil  hochqualifizierte Ingenieure, Finanzexperten und erfahrene Manager als potentielle, neue Mitarbeiter hart umkämpft sind. Daher erhalten sie über die einschlägigen beruflichen Plattformen beinahe täglich die Mail eines Headhunters mit einem neuen Arbeitsangebot.

Doch diese Ansprachen bestehen in der Regel nur aus vorgefertigten Textbausteinen und unpersönlichen Formulierungen. Aus diesem Grund landen sie bei den meisten ungelesen im Papierkorb. Als spezialisiertes Personalberatungsunternehmen wählen wir jedoch eine auf jeden Bewerber speziell zugeschnittene Form der Ansprache.

Diese spezielle Form der Ansprache ermitteln wir aufgrund der Tatsache, dass jeder Internet-Nutzer durch von ihm freigegebene Daten – etwa in sozialen oder beruflichen Netzwerken – eine Art digitalen Fingerabdruck hinterlässt, durch den er identifiziert und angesprochen werden kann. Der gewissermaßen unsichtbare Teil des Bewerberprofils erschließt sich uns ferner durch das Online-Verhalten, wozu Webseiten-Besuche, „Likes“, Kommentare oder Standortbestimmung zählen. Unzählige Nutzerdaten werden so gespeichert und machen es möglich, sich gezielt an genau diese Nutzer zu wenden.

Zielgruppen potentieller Kandidaten erstellen

Am Anfang steht dabei stets das Erstellen eines Zielprofils der idealen Kandidaten, die das Unternehmen für die Personalie ansprechen möchte. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir ganz genau, welche Kriterien wichtig sind. Plattformen wie Facebook oder Google ermöglichen es, die Informationen nach sich stetig erweiternden Kriterien (z. B. Alter, Geschlecht, Standort, Ausbildung, Interessen u.v.m.) zu filtern.  So entstehen detaillierte Zielgruppen potentiell relevanter Personen, die wir unserer Klientel zur Verfügung stellen.

Bringt Recruiting nach alter Schule die Fachkräfte der neuen Zeit?

Autor:

Philip Ranft– Co Founder und CEO der Personaldienstvermittlung Ranft und Kollegen, ist Experte im Bereich Personalressourcen. Ranft und Kollegen schöpft aus den Fach- und Marktkenntnissen und berät nicht nur kompetent, sondern besitzt innovative und leistungsfähige Kenntnisse, um Unternehmen zuverlässig zu unterstützen. Dabei spezialisiert sich die Firma fachspeziell im IT und Finance Bereich.

Bildquelle Ranft und Kollegen

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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