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Denny Münchow erweitert das Berliner Team der Digitalberatung Nunatak

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Denny Münchow

Die Digitalberatung Nunatak gewinnt mit Denny Münchow eine weitere hochkarätige Personalie für das neue Berliner Büro. Den Standort verantwortet er ab sofort als Executive Director & Head of Berlin Office gemeinsam mit Janis Vougioukas. Münchow soll vor allem die Bereiche Business Innovation und Corporate Venture Building vorantreiben.

„Wir freuen uns, mit dem ausgewiesenen Digital- und Innovationsexperten Denny Münchow die Leitung unseres Berliner Büros weiter zu stärken“, erklärt Dr. Fabian Göbel, Partner bei Nunatak. „Dadurch können wir unseren Kunden in der Hauptstadt eine noch differenziertere und umfassendere Expertise anbieten.” Robert Jacobi, Gründungspartner bei Nunatak ergänzt:

„Ich kenne Denny noch aus einem gemeinsamen Nebenprojekt, in dem es damals darum ging, Metriken für Nachhaltigkeit und Transformationsgrade von Geschäftsmodellen und -Firmen zu entwickeln. Dieses Thema wollen wir jetzt bei Nunatak gemeinsam stärker angehen.”

Denny Münchow besitzt mit mehr als 15 Jahren Agentur- und Beratungserfahrung umfassende Expertise in diversen Branchen und kennt die Kundenanforderungen in Bereichen wie Mobility, PropTech und FMCG. Diese schärfte er als langjähriger Managing Director von iconmobile und Head of Strategy der In-House Agentur von ŠKODA in Prag.  Zudem war er Head of Business Strategy & Data bei diffferent. Zuletzt war er eineinhalb Jahre mit seiner Unternehmensberatung selbständig tätig.

In seiner Rolle als Executive Director verantwortet er neben der Leitung und dem Aufbau des Berliner Standortes die Themen Business Innovation, Venture Building und digitale nachhaltige Transformation von Organisationen.

Quelle Piabo PR GmbH

Red Points gewinnt Future Unicorn Award

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Red Points

DIGITALEUROPE verleiht dem Anti-Fraud-Unternehmen den Future Unicorn Award, wodurch dessen Potenzial als künftiger europäischer Tech-Gigant gewürdigt wird

Red Points, die weltweit am häufigsten genutzte Plattform zur Bekämpfung von Online-Markenmissbrauch, erhält den diesjährigen Future Unicorn Award. Dieser wird zum nunmehr sechsten Mal von DIGITALEUROPE, dem führenden Wirtschaftsverbund der IT-Branche auf europäischer Ebene, ausgelobt. Die Preisverleihung fand gestern im Rahmen der europäischen Innovationskonferenz Masters of Digital 2023 in Brüssel statt.

Seit sechs Jahren geht der Award an die vielversprechendsten Tech-Scale-ups Europas, die eine besonders disruptive, schnell skalierende und international erfolgreiche Lösung hervorgebracht haben. Red Points gilt als Pionier im Kampf gegen Fälschungen, Produktpiraterie und Nachahmungen mithilfe von KI-Technologie. Die Lösungen der Marke werden weltweit auf fünf Kontinenten eingesetzt, darunter von mehreren Fortune-100-Unternehmen.

Neuer technologischer Standard für die Bekämpfung von Online-Betrug
Mit dieser Auszeichnung befindet sich das in Barcelona gegründete Unternehmen weiter auf Erfolgskurs. Inmitten eines Booms von Online-Betrügereien, der durch die COVID-19 Pandemie beschleunigt wurde, erweiterte das Unternehmen seinen Kundenstamm kontinuierlich auf mehr als 1.200 Firmenkunden, darunter Electrolux, Fila, Real Madrid, Lowa Sportschuhe und Puma. Derzeit hat das Unternehmen 300 Mitarbeiter in Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Asien.

Wie Red Points funktioniert

Red Points‘ KI-basierte Lösung scannt das Internet im Auftrag seiner Kunden, um Online-Fälscher, Piraterie und betrügerische Nachahmungen zu finden sowie zu entfernen und so mögliche Umsatzeinbußen zu verhindern. Mit Red Points können Marken somit Verstöße auf Marktplätzen, Websites, sozialen Medien, Apps und NFT-Plattformen erkennen und sowohl zeit- als auch kosteneffizient darauf reagieren.

Europa als idealer Standort für Tech-Unicorns

Mit dieser Auszeichnung reiht sich Red Points in eine Riege mit anderen aufstrebenden europäischen Tech-Scale-ups, die in Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der HR-Technologie und Industrie 4.0 Pionierarbeit leisten. Die Organisatoren des Future Unicorn Award unterstreichen dabei die Wettbewerbsfähigkeit von Red Points: „Red Points ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Innovationen des privaten Sektors die digitale Resilienz Europas stärken können. Während institutionelle Entscheidungsprozesse für das Gemeinwohl bei Regierungen liegen, hält der private Sektor den Schlüssel zu den meisten der heutigen technischen Innovationen und der digitalen Infrastruktur.

Diese sind erforderlich, um auch gravierende Disruptionen zügig und vor allem möglichst schadlos zu überstehen“, sagt Cecilia Bonefeld-Dahl, Generaldirektorin von DIGITALEUROPE. „Für die EU ist es von entscheidender Bedeutung, die verbleibenden Barrieren im Binnenmarkt abzubauen und Scale-ups wie Red Points auf dem Weg zum nächsten globalen Unicorn zu unterstützen.“

„Wir sind sehr stolz darauf, als ein digitales Unternehmen anerkannt zu werden, das Europas nächster Tech-Gigant werden kann“, sagt Laura Urquizu, CEO & Präsidentin von Red Points. „Den täglichen Kampf gegen Online-Betrug gemeinsam mit einigen der größten globalen Marken empfinden wir als Herausforderung und Inspiration zugleich. Diese Auszeichnung würdigt die Bedeutung unserer Mission: Das Internet muss ein sicherer Ort werden – für Marken und Verbraucher.“

Bilder Copyright: Red Points

Quelle ELEMENT C GmbH

Fieges Company Builder Xpress Ventures investiert in den Online-Marktplatz Homeride

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fiege

Xpress Ventures, der Company Builder des Logistikdienstleisters Fiege, beteiligt sich am RetailTech-Start-up Homeride. Die Technologie ermöglicht shop-übergreifendes Einkaufen inklusive Same-Day-Delivery in einem stetig wachsenden Netzwerk von Handelspartnern.

Xpress Ventures, der Company Builder des Logistikdienstleisters Fiege, hat eine erfolgreiche Pre-Seed-Finanzierungsrunde für das RetailTech-Start-up Homeride angeführt. Das Jungunternehmen aus Köln entwickelt eine Technologie, die durch eine übergreifende Wareninfrastruktur erstmals den gebündelten Online-Einkauf bei verschiedenen Händlern ermöglicht. Die Bestellungen werden noch am selben Tag im gewünschten Zeitfenster über ein agiles Netzwerk verschiedener Last-Mile-Dienstleister zugestellt. Homeride nutzt ausschließlich bestehende Lager- und Lieferstrukturen und stellt damit sowohl für namhafte Ketten als auch lokale Marken eine wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Verkaufsplattform dar.

Hendrik Lallensack, Co-Founder und COO von Homeride, erklärt: „Unser Ziel ist es, die Innenstadt online verfügbar zu machen. Vielen Einzelhändlern fehlt dafür allerdings die erforderliche Produkt- und Online-Reichweite. Deshalb bündeln wir auf unserer Plattform verschiedene Player zu einer digitalen Einkaufserfahrung und bieten in der aktuellen Transformationsphase eine fortschrittliche Lösung. Mit unseren Investoren um Xpress Ventures und der Unterstützung der Fiege-Gruppe haben wir die richtigen Partner für die weitere Entwicklung gefunden.”

Matthias Friese, Managing Partner bei Xpress Ventures, sagt über die Finanzierung: „On-Demand definiert mittlerweile den Einzelhandel. Wir sehen im Team und in der Technologie von Homeride das Potenzial, die Delivery Economy einen Schritt weiterzudenken. Wir freuen uns sehr, die technologische wie operative Entwicklung künftig begleiten zu dürfen. Durch unser erfahrenes Venture-Team sowie den Zugang zum Know-how und dem Kundenstamm der Fiege-Gruppe können wir Homeride auf dieser Reise einen wichtigen Mehrwert bieten.”

Homeride hat aktuell über 30 Partnerhändler angebunden, darunter Mediamarkt-Saturn, Butlers, Super-Bio-Markt und Toom. Die Software bildet Preise, Verfügbarkeiten und Aktionen der angeschlossenen Unternehmen in Echtzeit ab und ermöglicht durch intelligente Suchalgorithmen ein userfreundliches Einkaufserlebnis. Kundinnen und Kunden von Homeride können so auf ein Inventar von über einer Million Artikel zugreifen und völlig verschiedene Produktkategorien in einem Warenkorb bündeln. Aktuell ist die App im Raum Köln nutzbar, soll im Laufe des Jahres aber auch in anderen Metropolregionen ausgerollt werden – und eine Click&Collect-Option ist ebenfalls geplant.

Bild: Freuen sich über die von Xpress Ventures angeführte Pre-Seed-Finanzierungsrunde (v.l.n.r.) : Michael Müller, Hendrik Lallensack und Mirco Meyer, Gründer des RetailTech-Start-ups Homeride. (Foto: Homeride)

Quelle FIEGE Logistik Stiftung & Co. KG

Intelligente Liquiditätsplanung für KMU

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tidely

Bayern Kapital beteiligt sich an Seed-Finanzierung für tidely

Bayern Kapital, einer der erfahrensten und aktivsten Investoren der deutschen High-Tech-Finanzierungslandschaft, beteiligt sich an der tidely GmbH. Das Münchner FinTech entwickelt eine KI-basierte, digitale Plattform, mithilfe derer kleine und mittlere Unternehmen (KMU) u. a. ihre Liquiditätssituation in Echtzeit überblicken und Zukunftsprognosen sowie entscheidungsabhängige Liquiditätsszenarien errechnen lassen können. Leadinvestor der Seed-Finanzierung in Höhe von 3,5 Millionen Euro ist TX Ventures, mehrere Bestandsinvestoren beteiligen sich erneut. Das Kapital wird tidely dazu verwenden, sein Produkt weiterzuentwickeln, Marketing und Vertiebskanäle zu erweitern sowie sein Team zu verstärken.

tidely wurde 2021 von Niclas Storz und Dr. Jörg Haller mit dem Ziel gegründet, die Liquiditätsplanung bei KMU zu optimieren. Bislang nutzen viele mittelständische Unternehmen hierfür veraltete Tools wie Excel, welche aufgrund ihrer Unübersichtlichkeit und manuellen Handhabe regelmäßig menschliche Fehler begünstigen.

Dabei kann die Liquiditätsplanung über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens entscheiden, beispielsweise wenn Investitionen auf Basis falscher Liquiditätsannahmen genehmigt werden und in der Folge keine ausreichenden Rücklagen zur Abfederung externer Schocks mehr bestehen.

Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz reduziert tidely viele der potenziellen Fehlerquellen bei der Liquiditätsplanung. Die digitale Plattform liefert alle benötigten Liquiditätsinsights in Echtzeit, um fundierte Entscheidungen zu treffen und gegebenenfalls Stabilisierungsmaßnahmen einzuleiten.

Alle Daten können jederzeit als Report exportiert werden. Zusätzlich ermöglicht die Plattform es ihren Anwendern, Liquiditätsprognosen auf Grundlage bisheriger Entwicklungen zu berechnen, sowie die Auswirkungen von geplanten Investitionen und anderen Maßnahmen auf die künftige Liquidität in szenariobasierten Sensitivitätsanalysen zu quantifizieren.

Mit der Auto-Kategorisierung der Finanzströme, einem aktiven Kreditoren- und Debitorenmanagement sowie einem KI-basierten Warnsystem kann das Liquiditätsmanagement weiter vereinfacht und optimiert werden. Alle benötigten Daten entnimmt die Plattform den im Unternehmen genutzten Systemen, darunter ERP, Buchhaltungs- und Banking-Software.

Der hohe Bedarf seitens der KMU spiegelt sich in der Entwicklung der Kundenzahlen des Münchner FinTechs wider. Nur knapp sieben Monate nach der Gründung gelang es tidely, mit einer kostenlosen Beta-Version in den Markt einzutreten und zählt bei nur 20 Mitarbeitenden inzwischen rund 500 kleine und mittlere Unternehmen zu seinen Kunden. Auch konnten bereits erste Finanzierungslösungen für auftretende Liquiditätsengpässe implementiert werden.

„Wir sind äußerst stolz auf unsere bisherige Entwicklung und planen bereits eine Series-A-Runde für das erste Halbjahr 2024“, freut sich Niclas Storz, Gründer und Geschäftsführer von tidely. „Mit unseren neuen Investoren und der angehenden Partnerschaft mit Banxware wollen wir auch unsere Internationalisierungspläne vorantreiben.”

„Die multiplen Krisen unserer Zeit zeigen deutlich, wie wichtig es gerade für KMU ist, eine langfristige Liquiditätsplanung zu verfolgen“, sagt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital. „Mit seinem starken Management und hochinnovativen Produkt sehen wir tidely als derzeit aussichtsreichstes FinTech in diesem Bereich und freuen uns umso mehr auf die Zusammenarbeit.“

Bilder tidely Management

Quelle IWK Communication

GenZ Agency Vibes 2023: Lieber mehr Gehalt als sinnvolle Arbeit

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Zwei von drei jungen ArbeitnehmerInnen in der Agenturbranche sind derzeit grundsätzlich bzw. ganz konkret auf dem Absprung. Dieses alarmierende Fazit fördert eine aktuelle Umfrage der Agenturberatung Müllers Garage zutage. Sie zeigt: 36,3 Prozent der GenZ in den Agenturen wollen binnen eines Jahres ihren Arbeitgeber wechseln – 18,8 Prozent sogar innerhalb der kommenden sechs Monate oder noch kürzer. 28,7 Prozent sind noch unschlüssig und nur rund jeder dritte (35 Prozent) sagt: Ich will langfristig bei meinem Arbeitgeber bleiben. Für die Untersuchung hat Müllers Garage hierzulande insgesamt 102 19- bis 28-Jährige zur Arbeitszufriedenheit in Agenturen befragt.

Die Umfrage legt offen: Ein angemessenes Gehalt (62,5 Prozent) ist den Job-Einsteigern in der Agenturbranche am wichtigsten – viel entscheidender als Soft Skills wie Teamspirit (41,3 Prozent) oder Sinnhaftigkeit der Arbeit (38,8 Prozent). Zweitwichtigstes Kriterium bei der Arbeitgeberwahl ist eine ausgeglichene Work-Life-Balance (60 Prozent).

„Die aktuelle Diskussion um agenturinterne Incentives wie Workation und Remote Work vernebelt das eigentliche Problem: Wollen Agenturen nicht in eine Abwärtsspirale geraten, müssen sie besser entlohnen. Doch das geht meist nur dann, wenn sie auf Kundenseite mehr einnehmen. Schaffen sie das nicht, steht die Überlebensfähigkeit in Gefahr“, so David Eicher, Geschäftsführer von Müllers Garage.

Einstellung der High Potentials zur Agenturbranche ist widersprüchlich

Wie wichtig das Gehalt für die jungen MitarbeiterInnen in Agenturen ist, zeigt sich auch bei der Frage nach den Gründen für einen geplanten Jobwechsel: Für die Mehrheit (53,2 Prozent) ist eine bessere Entlohnung die entscheidende Motivation, bei einem anderen Arbeitgeber anzufangen. Fehlender Purpose liegt mit 34 Prozent deutlich abgeschlagen auf Platz 2, gefolgt von fehlenden Karrierechancen (31,9 Prozent).

Für jeweils rund ein Viertel der Befragten sind mangelnde Wertschätzung und Überstunden die Hauptgründe, den aktuellen Job zu wechseln. Auf die Frage nach zusätzlichen Benefits macht der Wunsch nach der Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich das Rennen: Das Gros der jungen Beschäftigten findet die 4-Tage-Woche besser als klassische Fünf-Tage-Woche. Für 45 Prozent wäre ein solches Modell sogar ein wesentlicher Antrieb für den Jobwechsel.

Die grundsätzliche Einstellung der High Potentials zur Agenturbranche, so zeigt die Umfrage, ist widersprüchlich: Zwei von drei Befragten meinen, Agenturen seien als Arbeitgeber grundsätzlich empfehlenswert und auch mit der Kunden-Zusammenarbeit sind 38,2 Prozent nach eigenen Angaben zufrieden bzw. sehr zufrieden, doch für ihren eigenen beruflichen Lebensweg sind sich viele (46,3 Prozent) noch unschlüssig, ob sie langfristig in der Branche bleiben wollen. Jeder fünfte will aussteigen.

„Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Agenturen wird damit HR und hier ganz besonders die Personaldiagnostik. Wer, wo auf welchem Job sitzt und welche individuellen Karrieremöglichkeiten hat, ist künftig viel wichtiger als ein kollektives Wohlfühlgefühl“, meint Eicher weiter.

Bild: cocodibu / Müllers Garage

GenZ Agency Vibes 2023: Lieber mehr Gehalt als sinnvolle Arbeit

Quelle cocodibu GmbH

Ordio sammelt 2,9 Millionen und startet Revolution für Schichtbetriebe

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Digitale Revolution für Schichtplanung: Ordio sammelt 2,9 Millionen Euro ein

Das Kölner Start-up Ordio wurde 2021 von David Keuenhof und Gregor Pilz in Köln gegründet. Ihre Mission: Die (Personal-)Planung und Organisation von Unternehmen mit Schichtbetrieb zu digitalisieren. Damit adressiert Ordio eine Zielgruppe, die bisher von der Digitalisierung ausgeschlossen war: Deskless Worker oder auch Frontline-Mitarbeitende.

Finanzierung in siebenstelliger Höhe
Bereits im August 2022 hat sich Ordio eine Finanzierung im siebenstelligen Bereich von 18 Business Angels gesichert. Zu den Angel-Investoren gehören unter anderem Käfer Capital, allygatr, Tiny Ventures, Elmar Broscheit (Gorillas), Claus Decker (Axa Versicherungen), Christoph Preuss (PKW.de), Boris Krumm (BIDI BADU), Fabian Deventer (Kapten & Son), Nicolas Gabrysch (Osborne Clarke), Daniel Broda (Leav Aviation), Alexander Luik und Nils Wilde (Otto Wilde Grillers) sowie Moritz Blees (Kerbholz, erlich textil). Nur fünf Monate später legen Capnamic & Simon Capital mit einer Seed-Finanzierung von 2,9 Mio. € nach.

„Wir glauben an Ordio und den nachhaltigen Effekt ihrer transformierenden Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Arbeitskräfte auf höchstem Niveau zu organisieren und zu managen. Ordios Technologie wird nicht nur die Effizienz von Unternehmen steigern, sondern auch das Leben der Mitarbeitenden, indem sie mehr Flexibilität und Kontrolle über ihre Arbeitszeiten bietet”, äußert sich Jörg Binnenbrücker, Managing Partner bei Capnamic, über Ordio.

Ordio – Die Zukunft der Schichtplanung
Die App Ordio bietet zahlreiche Funktionen: von der digitalen Personalakte und der vorbereitenden Lohnbuchhaltung über die Zeiterfassung und das Abwesenheitsmanagement sowie Checklisten für das Aufgabenmanagement bis hin zur Schichtplanung, in die die Mitarbeitenden in Echtzeit eingebunden werden. Damit sind alle wesentlichen Aufgaben und Prozesse rund um den Schichtdienst digitalisiert und zentral in einer App zusammengefasst.

Das Besondere: Sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende können per Smartphone auf Informationen wie Arbeitszeiten oder Abwesenheiten zugreifen und diese verwalten. Das Team managt sich mit der App von selbst, was den Arbeitsalltag für alle Beteiligten leichter macht. Dass die Rechnung aufgeht, zeigen bereits aktuelle Nutzerzahlen: „85 Prozent der Mitarbeitenden, die mit Ordio organisiert werden, nutzen täglich aktiv die App. Das zeigt uns, dass wir genau auf dem richtigen Weg sind, mit Ordio das Nummer-eins-Betriebssystem für alle Deskless Worker zu werden“, erklärt David Keuenhof.

Arbeitszeiterfassung ab 2022 für Arbeitgeber verpflichtend
Parallel zur Seed-Finanzierung von Ordio hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass Arbeitnehmende in Deutschland ab sofort ihre Arbeitszeit aufzeichnen müssen. Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitenden dafür ein System zur Verfügung stellen. Mit der App Ordio steht Unternehmen nun ein Tool zur Verfügung, das es auch Mitarbeitenden ohne Zugang zum Büro erleichtert, ihre Arbeitszeit live zu erfassen.

Die Arbeitsbedingungen von Büroangestellten haben sich in den letzten Jahren verändert. Vor allem die Corona-Krise hat dazu beigetragen, dass viele Unternehmen heute flexibler mit Arbeitszeit und Arbeitsort umgehen. Beschäftigte, die nicht an einem Schreibtisch arbeiten, sind davon jedoch nicht betroffen. Während in den Büros fast alle Prozesse digitalisiert sind, wird die Personalplanung im Schichtbetrieb noch immer mit Stift und Papier umgesetzt.

CEO und Mitgründer David Keuenhof über die Idee hinter Ordio:
„Es ist verrückt, wie viele Unternehmen sich immer noch mit Stift und Papier oder Excel organisieren, obwohl die digitalen Möglichkeiten nahezu unbegrenzt sind. Mit Ordio wollen wir alle Prozesse in Schichtbetrieben lückenlos optimieren, und zwar über eine super intuitive App für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer.”

Quelle Bild und Text: Ordio GmbH

Unicorn-Anwärter refurbed gewinnt Sustainability Award

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refurbed

Unicorn-Anwärter refurbed gewinnt „Sustainability Award“ bei der Tech Tour Growth Europe Verleihung

Im Rahmen der Tech Tour Growth Europe in Paris wurde refurbed zum Gewinner des Tech Tour Growth50 Sustainability Award gekürt. Refurbed hat sich damit gegen mehr als 300 europäische Unternehmen durchgesetzt und hat einen Platz auf der Tech Tour Growth50-Liste im Jahr 2023 erhalten. Eine Jury aus mehr als 90 Investor:innen wählte die 50 europäischen Technologieunternehmen mit dem größten Potenzial für die Liste der zukünftigen europäischen „Unicorns“ oder „Soonicorns“ aus.

Peter Windischhofer, Co-Gründer von refurbed, nahm den Preis am Abend in Paris entgegen. Refurbed ist der am schnellsten wachsende Online-Marktplatz für refurbished Elektronik im DACH-Raum, der durch seinen 40-stufigen Refurbishment-Prozess nachhaltige Alternativen zu neuen Elektronikprodukten bietet.

Peter Windischhofer sagte bei der Bekanntgabe: „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr den Nachhaltigkeitspreis erhalten haben. Es ist eine große Ehre und wir sind überglücklich, dass unsere Bemühungen, die Menschen zum Umdenken bei ihren Kaufgewohnheiten anzuregen, mit diesem renommierten Preis gewürdigt worden sind. Ich freue mich auf das weitere Wachstum von refurbed. In diesem Jahr wird es darum gehen, noch mehr zu bewirken, und Kunden bei der Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks und ihres Elektroschrotts zu helfen.“

Den Vorsitz der Jury führte Falk Mueller-Veerse von der Europäischen Wachstumsinvestitionsbank Bryan, Garnier & Co. Ihm zur Seite standen Elina Berrebi vom Sustainable Growth Investor Revaia (Digital Lead), Janke Dittmer vom Gesundheitsinvestor Gilde Healthcare (Health Lead) und Remy de Tonnac vom Sustainability Investor ETF Partners (Sustainability Lead).

Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Werte und der Mission von refurbed. Das Unternehmen bietet Verbraucher:innen, die verantwortungsbewusst einkaufen und einen positiven Einfluss auf die Umwelt ausüben wollen, günstigere elektronische Alternativen an. Seit der Gründung von refurbed 2017 konnten Verbraucher:innen, die über die Online-Plattform eingekauft haben, in allen 13 Märkten, in denen refurbed vertreten ist, schon mehr als 622.000 Kilogramm Elektroschrott einsparen.

In den letzten Monaten hat refurbed sein Angebot um ein B2B-Programm für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung erweitert. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Kund:innen in ganz Europa vollständig erneuerte Haushaltsgeräte und Sportartikel an. Diese Kategorien sind Teil des kontinuierlichen Ausbaus des refurbed Angebots und dem Heranwachsen zu einer umfassenden Multi-Category-Plattform.

Die von den Growth50-Unternehmen erhobenen Daten lassen sowohl positive Trends als auch strukturelle Herausforderungen für die europäische Tech-Unternehmer- und Investorenszene erkennen. Das durchschnittliche Finanzierungsvolumen der Growth50-Unternehmen in den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit und Digitales ist ähnlich hoch.

Bild:Peter Windischhofer mit dem Tech Tour Growth50 Sustainability Award in Paris (c)refurbed

Quelle PIABO PR GmbH

Startups aus allen Regionen Nordbayerns überzeugen mit starkem Innovationspotenzial

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BayStartUP

BayStartUP zeichnet Startups aus: 10 Teams überzeugen die Jury in der ersten Phase im Businessplan Wettbewerb Nordbayern

Was braucht es, um ein Startup erfolgreich an den Markt zu bringen? Ein kompetentes Gründerteam, eine gute und gewinnbringende Geschäftsidee für ein innovatives Produkt – und den Willen, sich schon früh Feedback für die eigenen Ideen einzuholen. Das alles bringen die Sieger-Startups aus Phase 1 im Businessplan Wettbewerb Nordbayern mit.

Aus rund 80 Bewerbungen prämierte das Gründernetzwerk BayStartUP die zehn besten Geschäftsideen aus Franken und der Oberpfalz – darunter 2Lock, AZURE Energy, Building Information Cloud, dezony, droptical, MYTRA, Paxray, PYRASEC, ROBOTOP und YAXI. Die Lösungen der Teams reichen von unknackbaren Radnabenschlössern für E-Bikes über neue Ansätze in der Wasserstoffproduktion bis hin zur genauesten Analyse von Mikroplastik. Die Verleihung fand vor rund 400 Gästen im Rahmen der Startup Demo Night in Nürnberg statt.

„Sehr viele der am Businessplan Wettbewerb teilnehmenden Startups demonstrieren eindrucksvoll, wie sich analoge Prozesse in verschiedensten Branchen durch Digitalisierung hochgradig optimieren lassen“, sagt Tobias Bladowski, Leiter Businessplan Wettbewerb Nordbayern. „Fast die Hälfte der Einreichungen erreichte uns aus dem IT-Bereich. Die Gründerinnen und Gründer entwickeln ein breites Spektrum an zukunftsfähigen KI-Lösungen und Tools, die relevanter denn je sind.“

Ganz besonders stark vertreten im Teilnehmerfeld ist dabei in dieser ersten Wettbewerbsphase die Region Nürnberg, Fürth, Erlangen – über die Hälfte der Finalisten stammen aus dem Städtedreieck und Umgebung. Unter den Einreichungen sind darüber hinaus wie gewohnt auch die Regionen um Würzburg, Bamberg, Bayreuth und Regensburg stark vertreten.

Die Ansätze der Siegerteams kommen aus den Bereichen Neue Mobilität und Verkehr, Energie und Umwelt, Softwarelösungen insbesondere für Mittelstand und Industrie sowie Medizintechnik. So entwickelt 2Lock aus Regensburg ein kontaktlos aktivierbares und sicheres Rad-Nabenschloss für E-Bikes, das nicht geknackt werden kann ohne die Fahrtüchtigkeit des Rads zu zerstören.

Mit ihrer IQ Ladestation bietet dezony aus Gunzenhausen eine intelligent vernetzte Ladelösung mit eigens entwickelter Software. PYRASEC aus Pfakofen bietet ein neuartiges selbstentfaltendes Warndreieck für den Straßenverkehr.

AZURE Energy aus Rednitzhembach betreibt Wasserstoff-Produktionsanlagen bei Industriekunden und versorgt sie mit einer zuverlässigen Wärmelösung. MYTRA aus Bayreuth entwickelt ein Messsystem zur Entdeckung und Analyse von Mikroplastik im Durchfluss und erlaubt Echtzeitanalysen auf Partikelbasis.

Building Information Cloud aus Neumarkt ist eine Software-as-a-Service Lösung, mit der Planungen aus der Bauwirtschaft automatisiert überprüft werden können. Paxray aus Würzburg schafft durch eine intelligente Analyse von Aktivitätsdaten eine objektive Entscheidungsbasis für das Management von Geschäftsprozessen.

ROBOTOP aus Nürnberg ermöglicht es Anbietern von Maschinen, Anlagen und Automatisierungslösungen, personalisierte und interaktive digitale Kundenerlebnisse für den Vertrieb zu schaffen. YAXI aus Neustadt an der Aisch entwickelt einen vollständig automatisierten, vertrauenswürdigen Bankkontozugriff.

droptical aus Nürnberg entwickelt berührungslose Dispenser-Systeme, sog. Jet-Dispenser, die für industrielle oder wissenschaftlicher Anwendungsfelder genutzt werden, wenn Flüssigkeiten hochgenau dosiert werden müssen.

Businessplan Wettbewerb eröffnet Chancen beim Markteintritt – Bewerbungen in Phase 2 bis 28.03. möglich

Der Businessplan Wettbewerb Nordbayern richtet sich seit 25 Jahren als erster Gründerwettbewerb in Deutschland gezielt an Gründende in der Region, die mit ihrer Teilnahme beim Markteintritt durchstarten wollen. „Wir nehmen am Businessplan Wettbewerb Nordbayern teil, weil wir uns tiefer in der bayerischen Startup-Szene vernetzen möchten. Von der Jury haben wir zu unserer Geschäftsidee aufschlussreiches Feedback erhalten, können damit unseren Businessplan weiter verbessern und uns auf unsere Stärken konzentrieren“, sagt Vincent Gödde, Co-Founder von Startup MYTRA.

Gründende aus Nordbayern können noch bis zum 28.03.2023 in die zweite Wettbewerbsphase einsteigen – auch, wenn sie in Phase 1 nicht teilgenommen haben. Der Fokus in Phase 2 liegt auf den Themen Marketing und Vertrieb. In Business Planning Tutorials begleiten BayStartUP-Experten die Teams bei der Vorbereitung auf die Wettbewerbsteilnahme. Anmeldungen sind möglich via www.baystartup.de/termine. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte auf www.baystartup.de/businessplan-wettbewerbe.

Diese Startups waren in Phase 1 des Businessplan Wettbewerb Nordbayern außerdem nominiert:

arttac solutions aus Nürnberg
BeelTeK aus Nürnberg
Charge Club aus Aschaffenburg
Circable aus Würzburg
Dr. QEN aus Nürnberg
InsiderPie aus Nürnberg
Metaimmo aus Nürnberg
medespro aus Amberg
myhoca.com aus Nürnberg
onsite.ai aus Zirndorf

Bild (c) BayStartUP / Bert Willer

Quelle: BayStartUp GmbH

Amari Raaya Maldives wird im Frühsommer 2023 eröffnet

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Amari Raaya Maldives

Das Amari Raaya Maldives wird im Frühsommer 2023 auf einer der ursprünglichsten Inseln des Raa-Atolls eröffnet und zelebriert damit die künstlerische Vielfalt und natürliche Schönheit des Archipels.Es liegt 45 Minuten mit dem Wasserflugzeug vom Velana International Airport entfernt und wird das zweite von der ONYX Hospitality Group betriebene Hotel auf den Malediven sein.

Amari Raaya Maldives

Yuthachai Charanachitta, Eigentümer und CEO der ONYX Hospitality Group, kommentierte die Eröffnung mit den Worten: „Wir freuen uns, dass wir kurz vor der Fertigstellung des Amari Raaya Maldives stehen. Diese Insel wird so viel zu bieten haben, die Größe des Resorts ist beeindruckend, ebenso wie die natürliche Schönheit der Insel. Gemeinsam mit unserem Partner, Panchshil Realty, freuen wir uns darauf, unser Projekt mit der Welt zu teilen, wenn es diesen Sommer eröffnet wird.“

Auf der Insel und über dem Wasser entstehen 187 Villen, die zwischen 61 Quadratmeter und 1228 Quadratmetergroß sind. Zu den weiteren Highlights gehören sieben unterschiedliche Restaurants, ein Maai Spa und umfassende Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Familien und Gruppen können sich für eine Family Beach oder Family Beach Pool Villa entscheiden, ein einzigartiger Unterkunftsstil, der zwei miteinander verbundene Villen und einen gemeinsamen privaten Außenbereich für gemeinsame Zeit bietet.

Amari Raaya Maldives

Das Amari Raaya liegt auf einer der größten natürlichen Inseln des Raa-Atolls mit einer Fläche von 390.000 Quadratmetern (39 Hektar). Die Anlage wurde so konzipiert, dass die Auswirkungen auf die einheimische Flora und Fauna so gering wie möglich gehalten werden, wobei ein Großteil des üppigen Waldes den Gästen vorbehalten ist. Das örtliche Riff beherbergt auch eine Fülle von Meeresbewohnern, darunter Meeresschildkröten und in der Saison das berühmte biolumineszente Plankton.

Die Eröffnungspreise für das Amari Raaya Maldives beginnen bei 594 US-Dollar pro Nacht inklusive Frühstück für zwei Personen in einer Beach Villa.

Bild ©Fotos: MuhaPhoto

Quelle Primo PR – Deutschland

Hamilton Lane Market Overview 2023

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hamilton lane

Hamilton Lane Market Overview 2023: Trotz Volatilität schneiden Privatmärkte besser ab als Aktienmärkte – Gute Aussichten für Private Credit, Sekundärmarktanlagen und Infrastruktur

Hamilton Lane (NASDAQ: HLNE), einer der führenden Investment Manager für Privatmarktanlagen, analysiert in seinem neuen „Market Overview 2023“ die Privatmärkte 2022 und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2023. Dabei stützt er sich auf die branchenweit führende Datenbank von Hamilton Lane, die fast 17 Billionen US-Dollar an Assets und 51 Jahrgänge umfasst.

Die wichtigsten Themen des Reports:

  • Private Märkte erzielen bessere Ergebnisse als die öffentlichen Märkte, und das nicht nur im vergangenen Jahr, sondern langfristig und über verschiedene Marktzyklen hinweg.
  • Die Bewertungen der Privatmärkte sind entgegen der weit verbreiteten Meinung im Wesentlichen angemessen, wie die Daten von Hamilton Lane zeigen. Ausnahmen gibt es bei bestimmten Wachstums- und Risikoinvestments.
  • Vorhersage: Die Bereiche Private Credit, Sekundärmarktanlagen und Infrastruktur bieten im weiteren Jahresverlauf attraktive Anlagemöglichkeiten.
  • Trend: Immer mehr vermögende Privatanleger investieren in Private Markets, auch wenn ein Großteil der Mittel derzeit in den Händen einiger weniger Investment Manager liegt.
  • Ausblick:  Das Fundraising bleibt anspruchsvoll und Investoren sind gut beraten, maßvoll und umsichtig handeln.

Private Märkte schneiden über alle Marktzyklen und Strategien hinweg besser ab

Inflation und steigende Zinsen haben 2022 die Märkte belastet und auch das erste Halbjahr 2023 wird wohl schwierig bleiben. Die Daten des Market Overview zeigen, dass Private Markets auch in früheren Phasen des Abschwungs im Vergleich zu den Aktienmärkten bessere Ergebnisse erzielt haben und gerade in angespannten Marktsituationen eine besonders gute Performance zeigen. (Abb. 1: Performance in Market Cycles)

Obwohl steigende Zinsen und die Inflation im Jahr 2022 Druck ausübten, zeigen die Daten per Q3 2022, dass die Privatmärkte insgesamt robuster waren als die öffentlichen Märkte und sie diese deutlich übertrafen – in einigen Fällen um mehrere tausend Basispunkte (Stand 3. Quartal 2022). So lag der Buyout-Bereich fast 2.050 Basispunkte über dem S&P 500, wohingegen Infrastruktur und Immobilien den FTSE All Equity REITs Index sogar um mehr als 3.400 Basispunkte übertrafen.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind die Bewertungen an den Privatmärkten in der Regel angemessen

Die Daten des Market Overview zeigen, dass die Bewertungen an den Privatmärkten Anfang 2022 in den meisten Branchen deutlich unter den Bewertungen von vergleichbar gehandelten Assets lagen. Im Laufe des Jahres näherten sich die Bewertungsmultiplikatoren für öffentliche und private Assets an. Die operative Performance war solide und übertraf die vergleichbarer börsennotierter Assets. Des Weiteren war zu beobachten, dass die Manager beim Verkauf ihrer Investments tendenziell eine Prämie auf den Buchwert erzielten. (Abb. 2: Exit Premiums)

Diese Fakten deuten darauf hin, dass es gegenwärtig weder eine generelle Über- noch Unterbewertung bei Private Assets gibt, und sie räumen auch mit den Zweifeln auf, dass Private Markets heute überbewertet sind.

Wo investieren: Private Credit, Sekundärmarkt und Infrastruktur

Trotz des herausfordernden Investment-Umfelds bieten die Privatmärkte Chancen für Anleger, so der Market Overview. Besonders interessant sind die Bereiche Private Credit, Sekundärmarkt und Infrastruktur.

Die Renditen von Private Credit haben sich laut der Daten von Hamilton Lane in unterschiedlichen Marktzyklen stets robust gezeigt. Da die meisten Private Credits variabel verzinst sind, profitieren sie in der Regel von steigenden Zinsen. Hamilton Lane geht davon aus, dass dies auch im derzeitigen Zinsumfeld der Fall sein wird. Es gibt zahlreiche zyklische und längerfristige Gründe, die dafür sprechen, dass Private Credit einen permanenten und wachsenden Anteil am Kreditgeschäft hat, inklusive der Tatsache, dass sich die Banken mehr und mehr aus der Finanzierung von Private-Equity-Deals zurückgezogen haben. Gleichzeitig besteht jedoch von Seite der Private-Equity-Investoren eine enorm hohe Nachfrage nach Fremdkapital.

Im Sekundärmarkt übersteigt derzeit das Angebot die Nachfrage beträchtlich und die Preise sinken. Da das Angebot noch zunimmt, wird sich die Situation für Käufer vermutlich weiter verbessern. In dieser Anlageklasse beobachten die Experten von Hamilton Lane besonders innovative Ausstiegs- und Liquiditätsoptionen. (Abb. 3: Secondary Market Continues to Provide Liquidity)

Infrastruktur: Nach Meinung von Hamilton Lane hat kaum ein anderer Investmentbereich so viel Rückenwind wie Infrastruktur. Weltweit haben Regierungen erkannt, dass der Wiederaufbau und die Verbesserung ihrer Infrastruktur gesellschaftlich notwendig und gleichzeitig ein Wettbewerbsvorteil sind. Hamilton Lane erwartet daher, dass sich für Investoren im Bereich Infrastruktur weiterhin interessante Anlagemöglichkeiten bieten, vor allem bei Assets, die die Energiewende beschleunigen. Die Vertragsstrukturen, die für viele Arten von Infrastrukturinvestments charakteristisch sind, können auch einen Schutz gegen die Inflation bieten – sollte diese weiter steigen.

Ralph Aerni, Leiter Client Solutions EMEA bei Hamilton Lane, ergänzt: „In der aktuellen geopolitischen Lage will und muss sich Europa unabhängiger von russischem Gas und Öl machen. Aus diesem Grund wird sich der Übergang hin zu erneuerbaren Energien hier schneller vollziehen als in anderen Regionen. Gut möglich, dass Europa in zwei oder drei Jahren zu einem der weltweit attraktivsten Standorte für Infrastruktur-Investments wird – auch weil es hier eine stabilere, zuverlässigere und günstigere Energieversorgung gibt.“

Vermögende Privatanleger entdecken Privatmärkte

Der Zugang zu den Privatmärkten ist zuletzt deutlich einfacher geworden. Geholfen haben hierbei Produkte, die speziell für nicht-institutionelle Anleger konzipiert wurden. Sie lösen einige Probleme im Zusammenhang mit der Komplexität traditioneller Privatmarktfonds und bieten vermögenden Privatanlegern einen erweiterten Zugang zu Privatmarkt-Produkten.

Heute dominieren einige wenige große Akteure die Vermögenswerte bzw. den Net Asset Value (NAV) im Private-Wealth-Bereich. So wurden 2022 mehr als 50% der Assets under Management von den drei größten Investment Managern verwaltet. Dies ist nicht ohne Risiko, da so die Entwicklung dieser semi-liquiden Fonds vom Erfolg einiger weniger Manager abhängt.

Der Market Overview sieht hier eine Parallele zum Private-Equity-Markt in den 1980er Jahren, in dem es eine ähnliche Dynamik gab. Damals lagen knapp 60% der Assets under Management in den Händen der drei größten Investment Manager. Als Private Equity an Akzeptanz gewann, drängten mehr und mehr Manager auf den Markt, die Konzentration nahm ab und die Branche erlebte einen Wachstumsschub. Es ist offen, ob sich diese Entwicklung im semi-liquiden Bereich wiederholt oder ob es weiterhin einige wenige große Gewinner geben wird. (Abb. 4: Market Share)

Sollten Investoren besorgt sein?

Auch wenn der Market Overview 2023 positive Trends in der gesamten Assetklasse der Private Markets identifiziert, bleibt das gesamtwirtschaftliche Marktumfeld schwierig und auch die Privatmärkte bekommen das zu spüren. Das Jahr 2021 war ein Rekordjahr für das Fundraising, 2022 wird jedoch deutlich schwächer sein. Hinzukommt, dass in den letzten vier Jahren die Mittelbeschaffung nicht in gleichem Maße gestiegen ist wie die Mittelverwendung. (Abb. 5: Fundraising)

Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich, darunter der Denominator-Effekt, der Numerator-Effekt und das was der Report als „Angst-Effekt“ bezeichnet. Bei letzterem führen fallende Aktienmärkte fast immer zu einem gewissen Rückzug der Investoren aus illiquiden Anlagen.

Auch bei Buyouts und vor allem Immobilien sehen die Verfasser des Reports einige kritische Anzeichen und empfehlen Investoren umsichtig zu handeln. Das bedeutet jedoch nicht, dass es in diesen Bereichen keine interessanten Transaktionen oder erstklassigen General Partner gibt, die neues Kapital aufnehmen.  Der Report weist lediglich darauf hin, dass Investoren 2023 und darüber hinaus mit Bedacht vorgehen sollten.

Fazit

Insgesamt erwartet Hamilton Lane, dass die Volatilität 2023 anhalten wird, da sich Investoren weiterhin mit einem hohen Inflationsniveau, Zinsbewegungen und anhaltenden geopolitischen Konflikten konfrontiert sehen. Trotz des herausfordernden Investment-Umfelds kommt der Market Overview zu dem Schluss, dass die Privatmärkte die von Investoren gesuchten attraktiven Renditen geliefert haben und auch 2023 vielfältige Chancen für Anleger bieten.

Mario Giannini, CEO von Hamilton Lane und Autor des Market Overviews, sagt: „Die Privatmärkte entwickeln sich besonders mit Blick auf Angebot und Struktur weiter, um den Anforderungen einer vielfältigen und wachsenden Gruppe von Anlegern gerecht zu werden. Investoren sind gut beraten, diszipliniert vorzugehen, über Sektoren und Marktzyklen hinweg konsistent zu bleiben und Privatmarktanlagen als langfristige Anlageklasse zu betrachten. Vielleicht nicht überraschend sind wir bei Hamilton Lane nach wie vor von dieser Assetklasse überzeugt – nicht zuletzt, weil die Daten zeigen, dass die Performance über Jahrzehnte  besser war als die der öffentlichen Märkte.“

Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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