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Arkeon erhöht seine Kapitalisierung auf über 10 Millionen EUR mit zusätzlicher Finanzierung

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arkeon

Das in Österreich ansässige Startup-Unternehmen Arkeon verwandelt CO2 mittels Gasfermentation in funktionelle Proteinzutaten und sichert damit weitere vier Millionen EUR. 

Das vor etwas mehr als einem Jahr gegründete Wiener Startup Arkeon erweiterte seine Seed-Finanzierungsrunde um mehr als vier Millionen Euro, um damit die firmeneigene Technologie zur direkten Umwandlung von Kohlendioxid in Proteinzutaten noch effektiver ausbauen zu können. Nachdem das Unternehmen Anfang des Jahres seine Seed-Runde mit führenden Food- und Climate-Tech-Investoren erfolgreich abgeschlossen hatte, sicherte sich das Unternehmen nach Erreichen wichtiger Meilensteine nun zusätzliches Kapital von neuen, strategischen Investoren, darunter ICL, aws Gründerfonds, FoodHack und Tet Ventures. 

Mit einer Gesamtfinanzierung von mehr als 10 Millionen EUR will das Unternehmen nun in seine Produktentwicklung, den Ausbau der Technologie und die Erweiterung von Infrastruktur investieren. So ist etwa ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum geplant, das die Skalierung des Produktionsprozesses von Arkeon beschleunigen und gleichzeitig die Weichen für industrielle Anwendungen seiner Produkte stellen soll. 

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer neuen strategischen Partner sowie über das starke Engagement unserer bestehenden Investoren, um die nachhaltige Produktion von proteinogenen Inhaltsstoffen Realität werden zu lassen“, sagt Dr. Gregor Tegl, Mitgründer und CEO von Arkeon.

Mit einem Team, das sich aus weltweit führenden Archaeabiolog:innen, Verfahrensingenieur:innen, Lebensmittelwissenschaftler:innen und Fermentationstechniker:innen zusammensetzt, will das Unternehmen die Lebensmittelproduktion auf globaler Ebene verändern. Mit einer innovativen Technologie, die ohne große Landflächen, Tiere oder große Wassermengen auskommt, ermöglicht Arkeon es Unternehmen, bestehende Produkte zu verbessern, beziehungsweise neue zu schaffen und ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. 

Die versatilen B2B-Produkte des Unternehmens können als Clean-Label-Zutaten für Lebensmittel- und Getränkeprodukte, alternative Proteine, Geschmacks- und Aromastoffe, Nahrungsergänzungsmittel sowie Zellkulturmedien für kultiviertes Fleisch verwendet werden. Durch die Herstellung von nahrhaften, funktionellen und nachhaltigen Protein-Inhaltsstoffen ermöglicht Arkeon die Umwandlung von ressourcenintensiven Industrien in nachhaltige, emissionsarme Systeme.

Quelle Bild und Text: Arkeon GmbH (Arkeon)

Launch einer Fashion-Serie created by Tattoo-Künstler*innen

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Cheyenne Collective

Cheyenne Collective: Tattoo-Kunst, die nicht unter die Haut geht

Auch wenn, oder vielleicht gerade weil, Tätowierungen längst kein Nischenthema mehr sind, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sind die kreativen Köpfe hinter den Motiven wahre Künstler*innen ihres Fachs, oft weltweit bekannt und über Jahre ausgebucht. Das vor kurzem gegründete Cheyenne Collective, Tochtermarke des Cheyenne Professional Tattoo Equipments, möchte die Kunst und Kreativität der Tattoo-Künstler*innen auf verschiedene Projekte übertragen und für noch mehr Menschen zugänglich machen: Den Anfang macht eine erste, limitierte Fashion- Kollektion, die in Kooperation mit zunächst drei Tattoo-Künstler*innen designt wurde. Weitere Kollektionen mit anderen Artists werden folgen.

Das ist Cheyenne Collective:

„Wo auch immer du herkommst, was auch immer dein Hintergrund ist, deine Tattoos repräsentieren, wer du bist. Wir fördern das Tätowieren und Tattoo- Künstler*innen durch integrative Kollaborationen die Menschen zusammenbringen – durch ihre Unterschiede und ihre Gemeinsamkeiten. Wir sind eine Leinwand für unsere Künstler*innen, um ihre Arbeit zu präsentieren“ – so beschreibt Co-Founder Linus Klein den Purpose von Cheyenne Collective. Hinter dem Cheyenne Collective steht mit der Berliner Cheyenne Wearable Art GmbH bzw. dem Mutterunternehmen

MT.DERM ein Experte für professionelles Tattoo- Equipment, der weltweit für innovative High-End-Ausrüstung geschätzt wird. Die Zusammenarbeit mit renommierten und aufstrebenden Tattoo-Artists ist seit jeher Teil der Philosophie – bis zu 300 Künstler*innen rund um den Globus werden von dem Unternehmen gesponsert. Mit der jetzigen Fashion-Kollektion geht das Cheyenne Collective nun den nächsten Kreativschritt.

Das ist die Kollektion:

Alle zwei Monate wird Cheyenne Collective ab sofort eine neue, mit wechselnden Tattoo- Künstler*innen gestaltete Fashion-Linie auf den Markt bringen – immer in limitierter Auflage, pro Teil werden 100 Stück produziert. Als Basismodelle gibt es unter anderem Schnitte für oversized Hoodies, Jogginghosen, Shorts, oversized T-Shirts, cropped Hoodies, Tops, Tanktops und Longsleeves, die mit den jeweiligen Kreativpartner*innen, die sich „ihre“ Teile aussuchen und auch in die Entwicklung der Schnitte involviert sind, final abgestimmt werden.

Neben der Idee zur Förderung der künstlerischen Zusammenarbeit sind die Themen Nachhaltigkeit und Qualität wichtige Pfeiler des Cheyenne Collectives – das zeigt sich auch in der Auswahl der Materialien und des Produzenten: Die GOTS-zertifizierten Bekleidungsstücke werden in Indien in einer Green Factory gefertigt, die den strengen Vorgaben des international renommierten LEED Systems für nachhaltige Gebäude (Leader in Energy und Environmental Design) entspricht.

Das sind die ersten Artists:

Die erste, jetzt erhältliche Kollektion des Cheyenne Collectives wurde von Jessica Svartvit, die sich für Hoodie, Shirt, Jogginghose entschied, Adam Theosone, der einen Hoodie und ein T-Shirt bevorzugte, und Steve Moore, der ebenfalls Hoodie und T-Shirt wählte, gestaltet.

Jessica Svartvit hat sich in den letzten sieben Jahren in der Tattoo-Szene einen Namen gemacht. Beim Tätowieren möchte sie eine sehr kräftige, fließende, lebendige, aber auch elegante Kunst auf den Körper bringen. Ihre Spezialisierung liegt zunehmend auf full body projects.

Adam Theosone hat Industriedesign mit Spezialisierung auf Produktdesign und Visuelle Kommunikation an der Fine Arts Academy in Danzig, Polen, studiert und war in der polnischen Graffiti-Szene aktiv. Seine künstlerischen Arbeiten sind auf der ganzen Welt zu finden. Heute fokussiert sich Adam auf Schriftzug-Tätowierungen, Schriftgemälde und reist als Lehrer für Kalligrafie und verschiedene Street Art-Projekte und Tätowier-Messen um die ganze Welt.

Steve Moore ist bereits seit seiner Kindheit begeisterter Zeichner und hat 1993 mit dem Tätowieren begonnen. Die Kunst beschreibt er als sein Mittel, um sich mit der Welt um sich herum zu verbinden und zu kommunizieren. Bilder und Tattoos, die eine Geschichte erzählen oder ein Gefühl hervorrufen, setzt er mit großer Leidenschaft um.

Ergänzend zu den gewählten Kleidungsstücken designen die drei Artists – wie auch zukünftig alle eingebundenen Künstler*innen – ein T-Shirt für die so genannte C-Logo Kollektion, die das Cheyenne „C“ als Print auf der Rückenseite trägt.

Weitere Informationen zum Cheyenne Collective und der Webshop finden sich unter www.cheyenne-collective.com; Informationen zu den Tattoo-Künstler*innen unter anderem auf Instagram unter cheyennecollective

Quelle Menyesch Public Relations GmbH 

NICO ROSBERG SPENDET FÜR UKRAINE-FLÜCHTLINGE

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nico rosberg

ÜBER 100.000 EURO GESAMMELT: NICO ROSBERG SPENDET FÜR UKRAINE-FLÜCHTLINGE

Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine wurden über 3,5 Millionen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Darunter vor allem Familien mit Kindern, die in Nachbarländer geflüchtet sind oder noch immer im Krisengebiet ausharren müssen. Nico Rosberg wollte helfen und rief im Juni dieses Jahres eine große Verlosungsaktion ins Leben, um Geld für Betroffene zu sammeln. Gemeinsam mit Partnern und Fans konnte der Formel-1-Weltmeister so über 100.000 Euro zusammentragen, die nun an gemeinnützige Stiftungen gespendet werden.

Bei der Aktion, die auf der Fundraising-Plattform VIPrize.org lief, gab es unter anderem ein einjähriges FINN Auto Abo mit einem Tesla Model Y Performance sowie den Originalhelm von Nico Rosberg aus seiner Formel-1-Zeit zu gewinnen. Die Hauptgewinner der Losaktion durften ihre Preise von Nico Rosberg in Monaco entgegennehmen. Ende November war es so weit: Die glücklichen Gewinner erhielten Helm und Fahrzeugschlüssel vom ehemaligen Formel-1-Fahrer höchstpersönlich und genossen gleich noch eine rasante Probefahrt durch die Gassen von Monte-Carlo. 

Daneben gab es viele weitere exklusive Preise in Höhe von über 80.000 Euro zu erstehen, darunter 50 x 50€ Ladegutscheine von EnBW für das eigene Elektroauto, 3×2 All-Access-Tickets zum Greentech Festival, 50 x nachhaltige Shavent Rasierer aus „Die Höhle der Löwen“, eine signierte Nachbildung von Nico Rosbergs Weltmeister-Helm aus dem Jahr 2016, signierte Mini-Helme, eine Ausgabe des Buches „Finally“, das Nicos Formel-1-Weltmeistertitel 2016 dokumentiert, nebst persönlicher Widmung sowie signierte, noch nie zuvor veröffentlichte Fotodrucke von Nico Rosberg in der Nacht des Titelgewinns.

Das gesammelte Geld wird unter anderem an die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung gespendet. Die Organisation unterstützt Flüchtlinge und Betroffene des Ukraine-Krieges sowohl im Land als auch in den Aufnahmeländern. Im Rahmen einer Sonderförderung hat die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung in diesem Jahr deutschlandweit Hilfsprojekte für geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche unterstützt – darunter sind beispielsweise der Kinderschutzbund Kreisverband Ortenau e. V., der Kölner Verein FAIR.STÄRKEN e. V. und die Refugio Kunstwerkstatt aus München.

Im Mittelpunkt der Fördermaßnahmen steht die professionelle psychologische und pädagogische Begleitung der geflüchteten Kinder sowie ein kindgerechtes Umfeld zum Spielen und Lernen, um traumatische Erlebnisse besser verarbeiten zu können. Auch für das kommende Jahr liegen bereits zahlreiche Förderanträge vor. Dank der großzügigen Spende von Nico Rosberg und der VIPrize-Community können nun weitere Projekte für geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche unterstützt werden. 

Nico Rosberg sagte: „Ich bin sehr stolz, dass wir dank unseren großartigen Partnern und Fans erneut eine erfolgreiche Hilfsaktion auf die Beine gestellt haben. Bereits 2020 haben wir 100.000 Euro gesammelt, um Bedürftigen während der Covid-19-Pandemie zu helfen. Der Ukraine-Krieg fordert viele Opfer und es stimmt mich optimistisch, dass so viele Menschen unterstützen wollen. Dafür möchte ich ihnen danken und hoffe, dass wir mit unserer Spende einigen Betroffenen über ihre traumatischen Erlebnisse hinweghelfen können.“

Über Nico Rosberg:

Nico Rosberg wurde 1985 in Wiesbaden als Sohn des Formel-1-Weltmeisters Keke Rosberg geboren. Er fuhr elf Jahre lang in der Formel 1 und holte sich 2016 den Titel des Weltmeisters. Heute ist Nico Rosberg Nachhaltigkeitsunternehmer und Co-Founder des Greentech Festivals sowie Eigner des Rennteams Rosberg X Racing, das antritt, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen.

Derzeit lebt er in Monaco und verwaltet mithilfe seines engagierten Teams internationaler Experten in Monaco und Deutschland eine Vielzahl von Projekten. Nico Rosbergs Antrieb als Unternehmer speist sich aus dem Willen, positive Veränderungen für Gesellschaft und Menschheit voranzutreiben. Dafür wurde er bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Europäischen Kulturpreis für Umwelt.

Über die „TRIBUTE TO BAMBI“ Stiftung:

Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung fördert ganzjährig Kinder- und Jugendhilfsprojekte in Deutschland und macht auf Schicksale und gesellschaftliche Missstände aufmerksam. Ziel ist es, Kindern in Not konkret und nachhaltig zu helfen und dazu beizutragen, dass sich ihre Situation langfristig verbessert. Die Stiftung ist Trägerin des DZI-Spendensiegels.

Weitere Informationen zur Stiftung unter: http://www.tributetobambi-stiftung.de

Bild Nico Rosberg mit dem Hauptpreis der Verlosungsaktion, dem FINN Auto Abo mit einem Tesla Model Y Performance (Credit: Team Nico Rosberg)

Quelle Rosberg Family Office

Ausgezeichneter High-End-Verschleißschutz aus Sachsen beendet Finanzierungsrunde

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Mittweidaer ANTACON

Mittweidaer ANTACON GmbH startet mit der SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft durch

Die „SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH“, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mittelständische und Wachstumsunternehmen mit Eigenkapital zu unterstützen. Kürzlich beteiligte sich die SIB unter anderem an der Wachstumsfinanzierung der Mittweidaer ANTACON GmbH.

Die ANTACON GmbH, 2021 als GmbH aus dem Laserinstitut Hochschule Mittweida (LHM) ausgegründet, hat eine neuartige und hochinnovative Kohlenstoffschicht zum Verschleißschutz von stark beanspruchten Werkzeugen und Komponenten entwickelt, welche sich durch ihre Eigenschaften deutlich von allen auf dem Markt verfügbaren Hartstoffschichten unterscheidet.

„Das Problem, mit dem wir uns beschäftigen, ist der Verschleiß von Werkzeugen und Komponenten im industriellen Umfeld, welcher entweder direkt durch nötige Neuanschaffungen oder indirekt durch Produktionsausfälle enorme Kosten verursacht. Der wirtschaftliche Schaden, der dadurch entsteht, wird allein in Deutschland auf rund 35 Milliarden Euro beziffert“, informiert ANTACON-Geschäftsführer Hagen Grüttner.

Genau hier setzt das Mittweidaer Unternehmen an, denn durch seine neu entwickelte Beschichtung sind Werkzeuge plötzlich fünf bis zehnmal länger nutzbar. „Dieser Effekt führt gerade im Bereich der Metallbearbeitung, aber auch in anderen Branchen wie beispielsweise der Optik- und Pharmaindustrie zu maximaler Standzeiterhöhung und damit zu ungeahnter Kostenersparnis und Prozesssicherheit.

Bieten Mitbewerber aktuell nur Beschichtungen mit einer maximalen Schichthärte von 50 GPa, kommen wir jetzt mit einer Härte von bis zu 70 GPa, die noch dazu spannungsfrei ist, der Härte eines Diamanten, die bei 100 GPa liegt, schon deutlich näher. Doch die Härte ist nicht alles. Die Beschichtungen müssen extremen Anforderungen im Einsatz standhalten, ohne vom Werkzeug abzuplatzen.

Das war und ist die eigentliche Herausforderung. Hier kommt die Besonderheit der ANTACON-Beschichtungen zum Tragen. Mit unserem Verfahren weisen diese neben der extremen Härte gleichzeitig eine außerordentliche Widerstandsfähigkeit in extremen Einsatzumgebungen auf, was bestimmte Anwendungen überhaupt erst möglich macht“, so Grüttner weiter.

Sven Sieber, Partner der für ANTACON als Business Angels tätigen Dresdner „Gigahertz Ventures GmbH“, begleitet die vier Gründer bereits seit längerer Zeit. „Aufgrund der langjährigen technologischen Expertise des Teams sowie der Alleinstellung der Produkte des neuen Unternehmens am Markt haben wir uns für einen finanziellen Einstieg als Investor entschieden“, sagt Sieber.

„Bei einem Treffen des futureSAX-Netzwerks wurden wir auf ANTACON aufmerksam“, berichtet Marie Grund, Investmentmanagerin der SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH. „Vor dem Engagement ging es in die Due Diligence, die Tiefenprüfung, aber bereits nach wenigen Tagen war uns klar, dass sowohl Technologie als auch Gründerteam einiges an Potenzial bieten.

Im Rahmen einer Co-Finanzierung mit den Sparkassen-Beteiligungsgesellschaften aus Chemnitz und dem Vogtland bringen wir Eigenkapital ins Unternehmen, um die notwendigen Investitionen für den weiteren Wachstumspfad zu ermöglichen.“ Damit konnte die Finanzierungsrunde, bei der es immerhin um eine Gesamtinvestition im siebenstelligen Bereich ging, zeitnah abgeschlossen werden. 

Für seine Arbeit wurde das Mittweidaer Start-Up gerade erst mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ausgezeichnet und außerdem für den Sächsischen Gründerpreis futureSAX 2022 nominiert. „Die nächsten Schritte sind die Erstellung mindestens zweier Großserien für Pilotkunden sowie im April der Umzug in die ‚Alte Spinnerei‘. In den nächsten fünf Jahren planen wir eine Erweiterung unseres aktuell vierköpfigen Teams auf bis zu 20 Mitarbeiter“, informiert Mit-Geschäftsführer Jan Bretschneider.

Bild v.l.n.r. Sven Sieber, Marie Grund, Hagen Grüttner und Jan Bretschneider im Labor der ANTACOn Gmbh in Mittweida

Quelle SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH

Weihnachten im Schuhkarton® schenkt 291.554 Kindern Hoffnung in Krisenzeiten

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weihnachten im schuhkarton

Päckchenpacker im deutschsprachigen Raum haben im Rahmen von „Weihnachten im Schuhkarton“ in diesem Jahr 291.554 Geschenkpakete auf den Weg gebracht.

Unter dem Motto „Liebe lässt sich einpacken“ hatte die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse zum 27. mal zum Mitpacken aufgerufen. Bei der Aktion kann jeder schuhkartongroße Päckchen mit neuen Geschenken wie Spielzeug, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Kleidung füllen. Die Geschenkaktion ist Teil der weltweiten Initiative „Operation Christmas Child“, in deren Rahmen jährlich mehr als zehn Millionen Kinder in rund 100 Ländern erreicht werden. Die weltweite Gesamtzahl wird im Laufe des Januars erwartet.

„Wir sind dankbar für jeden, der mitgepackt, gespendet oder sich ehrenamtlich eingebracht hat. Jeder von ihnen trägt dazu bei, dass Kinder unvergessliche Freude erleben und die Chance erhalten, denjenigen kennenzulernen, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern: Jesus Christus“, sagt Sylke Busenbender, Vorstand des in Berlin ansässigen Vereins. Vor dem Hintergrund einer historisch großen Spendenbereitschaft für die Ukrainehilfe zu Beginn des Jahres und der hohen Inflation sei jede Spende in diesen Tagen als Vertrauensbeweis für die Arbeit zu bewerten.

Gleichwohl stelle die rückläufige Entwicklung bei „Weihnachten im Schuhkarton“ eine Herausforderung dar: „Wir erwarten trotz der deutlich niedrigeren Päckchenanzahl als im Vorjahr einen deutlichen Kostenzuwachs bei den Transportkosten, deren Höhe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final absehbar ist“, sagt Busenbender. Daher sei man auf großzügige finanzielle Spenden angewiesen, um die Arbeit auch weiterhin auf ein solides Fundament stellen zu können. Im vergangenen Jahr hatte Samaritan’s Purse 389.331 Kinder mit Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum erreicht. 

Viele Anmeldungen für die Weihnachtswerkstatt
Dankbar sei man für die positive Resonanz auf die Weihnachtswerkstatt. Dort wird ein Großteil der im deutschsprachigen Raum gesammelten Päckchen versandfertig gemacht. Insgesamt hätten sich fast 3.000 Personen für 3.712 Schichten angemeldet. Viele Unternehmen hätten sich erstmals oder erneut mit Mitarbeitern im Rahmen eines „Social Day“ in der Weihnachtswerkstatt engagiert, aber auch Schulen und kirchliche Gruppen.

Die allermeisten Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum sind bereits in den zwölf Zielländern angekommen und werden nun größtenteils rund um Weihnachten von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen verteilt. Im Rahmen der Weihnachtsfeiern wird oft auch zu einem Nachfolgeprogramm eingeladen: Im Kurs „Die größte Reise“ können interessierte Kinder mehr über den christlichen Glauben erfahren.

Über „Weihnachten im Schuhkarton“
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 10,5 Millionen Kinder in etwa 100 Ländern erreicht. Der deutschsprachige Verein wird von Sylke Busenbender geleitet, internationaler Präsident ist Franklin Graham.

Bildquelle: Bild von Bruno/Germany auf pixabay

Quelle Pressestelle Samaritan’s Purse e. V.

Wirtschaftsministerium mit Initiative zu innovationsfreundlicher KI-Regulierung im Bundesrat erfolgreich

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Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut: „Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups gilt: Wenn zu viel Zeit und Geld in die Bürokratie investiert werden muss, fehlt den Unternehmen am Ende beides für echte Innovationen.“                        

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat sich im Bundesrat erfolgreich für all jene Unternehmen eingesetzt, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen. Anlass ist eine von der Europäischen Union geplante Richtlinie über KI-Haftung, die zusammen mit weiteren Gesetzesvorhaben (insbesondere dem Gesetz über Künstliche Intelligenz sowie der Änderung der Produkthaftungsrichtlinie) zeitnah in Brüssel verabschiedet werden soll. Auf Initiative Baden-Württembergs hin bekräftigte der Bundesrat (Freitag, 16. Dezember) gegenüber der Bundesregierung und den EU-Institutionen nun nochmals seine Forderung, die durchaus notwendige KI-Regulierung möglichst einfach und verständlich auszugestalten, um so Innovationen bestmöglich zu unterstützen, statt durch ein Mehr an Bürokratie und Regularien auszubremsen.

„Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups gilt: Wenn zu viel Zeit und Geld in Bürokratie investiert werden muss, fehlt am Ende beides für echte Innovationen. Deshalb muss die europäische KI-Regulierung verständlich, nachvollziehbar und in sich schlüssig ausgestaltet werden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Sie stellte dabei auch klar, dass sie das Ziel durchaus begrüße, mithilfe einer europaweiten KI-Regulierung Rechtssicherheit gerade in Haftungsfragen zu schaffen. Auch der gewählte ganzheitliche Ansatz sei im Grundsatz richtig. Er müsse mit Blick auf andere europäische Regelungen (zum Beispiel Medizinprodukte- und In-Vitro-Diagnostik-Regulierung (MDR/IVDR)) noch konsequenter umgesetzt werden, um Widersprüche und Doppelregulierungen zu vermeiden. 

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Vor allem muss darauf geachtet werden, dass der Anwendungsbereich der geplanten Verordnungen und Richtlinien nicht ausufert.“ Hierzu sei es wichtig, die zentralen Begrifflichkeiten wie „KI-System“ oder „Hochrisiko-KI-System“ sorgfältiger und enger zu definieren. „Niemandem ist gedient, wenn am Ende jede Form von Software reguliert wird. Das bremst Innovationen in Europa aus und vergrößert so unsere Abhängigkeit von KI-Lösungen aus Nordamerika oder China“, sagte die Ministerin gerade mit Blick auf die gewaltige Investitionslücke im Bereich KI, die die Europäische Kommission in einer von ihr im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie auf bis zu 8 Milliarden Euro jährlich bezifferte.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Baden Württemberg Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus(WM)

Erster Teilbescheid für Innovation Park Artificial Intelligence in Heilbronn übergeben: Land fördert Besucherzentrum mit rund 5,4 Millionen Euro

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Ipai heilbronn

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „KI wird unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Der Ipai in Heilbronn soll auch ein Ort des Dialogs sein, wo wir uns mit den Chancen und Herausforderungen von KI auseinandersetzen können.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (21. Dezember) in Stuttgart einen Förderbescheid über circa 5,4 Millionen Euro für die erste Teilmaßnahme des Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) an Moritz Gräter, CEO des Ipai, übergeben. Die Förderung trägt zur Entstehung eines Besucherzentrums bei, das am innenstadtnahen Standort Wohlgelegen des Ipai in Heilbronn bis Anfang 2024 gebaut wird. Darin können sich Laien und Fachpublikum über die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI) und das entstehende KI-Ökosystem in Heilbronn informieren. „KI wird unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Deshalb soll der Ipai in Heilbronn auch ein Ort des Dialogs sein, wo wir uns mit den Chancen und Herausforderungen von KI auseinandersetzen können“, hob die Ministerin hervor. 

Im Erdgeschoss des derzeit im Bau befindlichen Gebäudes erwächst auf über 1.000 Quadratmeter Fläche ein Ort der Wissensvermittlung, des Lernens, der Vernetzung und der Inspiration. Das flexibel geplante Stockwerk wird als „Dialogplattform“ eine hohe Bandbreite an Veranstaltungs- und Ausstellungsformaten zum Thema KI möglich machen. Begleitend dazu werden spezifische Angebote entwickelt. Diese richten sich etwa an Menschen in der Berufs- und Studienorientierung oder in der Qualifikationsphase (Berufsausbildung/Studium). Aufgrund der gemeinnützig ausgerichteten Konzeption wird eine breitgefächerte und unabhängige Wissensvermittlung sichergestellt. Abgerundet wird das Konzept durch individuell kuratierte Exponate, Ausstellungen und Mitmachangebote, die das Thema KI hautnah erlebbar machen sollen.

Dadurch können Interessierte einen unmittelbaren Eindruck davon bekommen, welche Einsatzmöglichkeiten KI heute schon bietet. Das Konzept soll um ein gastronomisches Angebot ergänzt werden. Darüber hinaus ist geplant, ebenfalls im Erdgeschoss des Gebäudes verortet, eine Reallaborfläche für die Erprobung von KI-Anwendungen bereitzustellen. Diese soll als weitere vom Land geförderte Teilmaßnahme umgesetzt werden. In den oberen Stockwerken des Gebäudes sollen individuell nutzbare Flächen für die Akteure des Ipai Ökosystems – etwa für etablierte Unternehmen und Start-ups – entstehen, ohne eine landesseitige Förderung.

Moritz Gräter betonte: „Im Ipai wollen wir von Beginn an KI und die damit einhergehenden Chancen, ebenso auch die Herausforderungen, verständlich vermitteln und in die Breite der Bevölkerung tragen.“ Um das Gesamtprojekt Ipai rasch in die Umsetzung zu bringen, wurden in Heilbronn bereits frühzeitig Planungen für einen 6.500 Quadratmeter umfassenden „Initialstandort Wohlgelegen“ vorangetrieben. „Wir wollen hier unser Ipai-Konzept zunächst schnell und agil testen, mit passgenauen Leistungsangeboten an den Markt gehen und wertvolle Erfahrungen sammeln, bevor wir 2026 am Hauptstandort Steinäcker loslegen“, sagte Gräter mit Blick auf die 23 Hektar große Fläche im Norden Heilbronns, für deren Bebauung derzeit ein städtebaulicher Wettbewerb läuft.

Weitere Informationen

Als Ergebnis eines europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl, das am 3. Dezember 2020 gestartet worden war, hatte der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg am 27. Juli 2021 entschieden, den Innovation Park AI Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren.

Im Ipai soll das relevanteste Ökosystem für anwendungsorientierte Künstliche Intelligenz in Europa aufgebaut werden. Hier kommen Unternehmen, Start-ups, angewandte Forschung und Wissenschaft, aktuelle und zukünftige Talente, Investoren sowie Akteure der öffentlichen Hand zusammen, um synergiegetrieben an KI-basierten Softwareprodukten und -lösungen zu arbeiten und so die Wertschöpfung im Bereich KI zu steigern. Das Ökosystem Ipai bietet sowohl die Möglichkeit, sich zu vernetzen, weiterzubilden und zu informieren als auch modernste Infrastruktur als Basis für Innovationen zu nutzen.

Für die Realisierung des Projekts hat der Landtag des Landes Baden-Württemberg bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Wettbewerbsbeitrag der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH sowie der Dieter Schwarz Stiftung setzte sich im Wettbewerb durch. Der Ipai wird nach den Erwartungen der Landesregierung private KI-Investitionen in Milliardenhöhe am Standort auslösen. Die Förderung des Ipai wird schrittweise über Anträge für Teilmaßnahmen bewilligt. Weitere Projektbestandteile des Ipai werden unter anderem ein Start-up Innovation Center, verschiedene Reallabore sowie ein Daten- und Rechenzentrum sein.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Baden Württemberg Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus(WM)

6 Mio. € für E-Mobilitäts-Startup EcoG GmbH

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6 Mio. Euro für E-Mobilitäts-Startup – Erfolgreiche Finanzierungsrunde für EcoG

Das Münchner E-Mobiltäts-Startup EcoG GmbH, Entwickler von Software für DC-Ladestationen, hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde im Volumen von 6 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen. Neben den Neuinvestoren BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft und Lindner Group haben die Bestandsinvestoren Ananda Impact Ventures und Helen Ventures ihre bisherige Beteiligung erhöht. 

Es ist die Vision von EcoG, das weltweite E-Ladenetz mit zukunftsweisender und nachhaltiger Technologie auszustatten, um so den schnellen Ausbau der Lade-infrastruktur zu ermöglichen und zur emissionsfreien Mobilität für alle beizutragen. Das neue Kapital ermög-licht es, die Umsetzung dieser Ziele zu beschleunigen.  

Das Erreichen der Profitabilität und eine Vervierfachung des Quartalumsatzes im Vergleich zum Vorjahr zeigen die starke Position und Dynamik des schnell wachsenden Technologieunternehmens und bilden eine hervorragende Grundlage für weitere Skalierung, Wachstum und Internationalisierung im Jahr 2023.

Seit 2017 treibt EcoG Innovationen beim E-Laden und als Mitglied von CharIN Industriestandards voran. Diese Kompetenz hilft Herstellern von Ladesäulen, schnell und kosteneffizient DC-Ladestationen für E-Fahrzeuge zu entwickeln. Zu den Kunden gehören Marktgrößen wie Siemens und i-Charging. 

Die Ladetechnologie- und Betriebssystem-Lösung EcoG | OS kann modular als Hardware-Software oder Software-only-Lösung eingesetzt werden. Über 15 unterschiedliche Hersteller vertrauen bei mehr als 24 unterschiedlichen Charger-Serien bereits auf EcoG. Innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren hat EcoG damit einen Marktanteil von 10% in Europa erreicht. Das EcoG Ökosystem mit mehr als 50 Partnern eröffnet unzählige Optionen für die individuelle Produktumsetzung bei den Kunden.

Mit dem neuen Kapital treibt EcoG nicht nur sein Geschäft in Europa und Indien voran, sondern baut vor allem die Marktpräsenz in den USA aus. So beschleunigt EcoG seine Kunden weltweit beim Go-To-Market sowie der Skalierung der eigenen Produktion von DC-Ladestationen und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende. Hierbei wird durch EcoG | OS das Laden von E-Fahrzeugen integrierter, skalierbarer, nachhaltiger und rentabler.

Zitat Jörg Heuer, CEO of EcoG:

„Der Erfolg von EcoG basiert auf der Synergie unserer Partner im Ökosystem und der Leidenschaft und dem Drive unseres globalen Teams aus 14 Nationen. Als Vordenker auf dem Gebiet des E-Ladens haben wir seit unserem Start vor fünf Jahren einen fokussierten und erfolgreichen Weg zur Profitabilität zurückgelegt. Zusammen mit unseren Partnern haben wir nun den Marktanteil von 30% im Blick und kehren 2023 zurück zu unseren Wurzeln in Detroit, um vor Ort den Markt in Nordamerika weiter zu prägen.“

Zitat Andreas Heubl, Senior Investment Manager, BayBG:

„EcoG hat sich innerhalb weniger Jahre zum dominierenden Betriebssystem für DC-Ladestationen entwickelt und liefert den Herstellern von Ladestationen eine herausragende Software-Technologie-Lösung. Die namhaften Kunden, das starke Ökosystem sowie das enorme Wachstum von EcoG sprechen für sich. Dementsprechend freuen wir uns sehr, als Investor EcoG bei der internationalen Skalierung begleiten zu können.“

Zitat Sven Matzelsberger, Lindner Group:

„Der bisherige Weg von EcoG ist beeindruckend und wir freuen uns in Zukunft mit einem der führenden Hersteller eines Betriebssystems in einer sehr zukunftsweisenden Anwendung zusammenzuarbeiten. Für Lindner steht das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung seit jeher groß im Fokus und ist mit der Vision „klimaneutrale Produktion“ seit 2008 fest verankert. So passt die Zusammenarbeit mit EcoG perfekt zu unserer Philosophie. Wir sehen EcoG als ein Unternehmen, das im Bereich der Elektromobilität auf globaler Ebene einen hohen Wertbeitrag liefern wird.“

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH

Neues Startup Selectic in Co-Creation mit VC allygatr gegründet

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Selectic sagt Recruiter:innen, wie kompetent Bewerber:innen wirklich sind

Der Traum jedes Recruiters: In Sekundenschnelle die qualifiziertesten Kandidat:innen im Recruiting-Prozess ermitteln. Das neu gegründete HR-Tech-Startup Selectic schafft genau das. Das internationale Gründungsteam hat mit dem namhaften VC allygatr einen erfahrenen Co-Creation-Partner an seiner Seite.

Simple Fragen reichen nicht aus, um Qualifikationen im Bewerbungsprozess angemessen zu bewerten. Oder wie aussagekräftig finden Sie die Frage: “Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie gut sind Ihre Excel-Kenntnisse?” 

Das Problem ist offensichtlich. Marcel Michalik, Antonio Panta und Nicolas Tozzoli haben mit Selectic die Lösung dafür geschaffen. Die drei sind selbst Master-Studierende an der renommierten WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar, Rheinland-Pfalz. 

Sie wissen aus erster Hand, wie hochkomplex Bewerbungsprozesse sein können, als sie sich selbst um Praktika und Werkstudierenden-Positionen bewarben. “Der längste Recruiting-Prozess, in dem ich war, dauerte mehrere Wochen und umfasste mehrere Stufen.  Dies führte sogar dazu, dass ich das Interesse an dem Unternehmen verlor. Genau das war der Auslöser für uns, eine bessere Lösung zu entwickeln, die die Zeit bis zur Einstellung verkürzt und gleichzeitig eine hohe Bewerbungsqualität sicherstellt”, sagt Nicolas Tozzoli. 

Die Idee für Selectic war geboren.

Co-Creation mit Venture Capitalist

Beim Aufbau von Selectic unterstützt der Venture Capitalist allygatr das Gründer-Team. Beide Parteien lernten sich über einen Startup-Pitch im Frühjahr 2022 kennen. Benjamin Visser, Geschäftsführer von allygatr und selbst mehrfacher Gründer, fand die Idee sofort spannend: “Das Problem, die Fähigkeiten von Kandidat:innen schnell und einfach zu validieren, existiert seit Jahren. Genau dafür wird Selectic die ideale Lösung sein.”

Derzeit befinden sich Michalik, Panta und Tozzoli in den letzten Zügen ihres Masterstudiums; parallel ist Selectic schon weit fortgeschritten. In Kürze möchten sie ihren Prototyp mit Nutzer:innen testen, um Selectic danach so schnell wie möglich an den Markt zu bringen. Erste Unternehmen haben bereits Interesse an der Lösung von Selectic bekundet. 

“Das positive Feedback, das wir erhalten, motiviert uns umso mehr. Derzeit verbringen wir jede freie Minute mit der Entwicklung von Selectic, starten parallel schon mit dem Marketing und sind bereits in ersten Kundengesprächen”, so Nicolas Tozzoli.

Selectic filtert passende Kandidat:innen heraus und verkürzt den Bewerbungsprozess

Selectic ist eine People-Analytics- und Recruiting-Lösung, welche die Fähigkeiten von Kandidat:innen in wenigen Minuten misst, bewertet und miteinander vergleicht. 

Der große Vorteil: Mit Selectic wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein, fehlerhafte Angaben im Lebenslauf zu machen – denn die Software deckt fehlende Skills sofort auf. 

Recruiter:innen und Personalverantwortliche erhalten verlässliche Daten zu den Hard Skills der Kandidat:innen. Dazu sparen sie sich enorm viel Zeit und Aufwand. Anstatt wie gewöhnlich Probeaufgaben manuell zu entwickeln, zu verschicken und auszuwerten, übernimmt die Selectic-Software das komplette Testing. Der Recruiting-Prozess wird deutlich kürzer.

Gleichzeitig erhalten HR-Abteilungen mit Selectic wertvolle Daten zum Bewerbungsprozess, die sie wiederum für ihr Recruiting nutzen können. 

Der Ablauf ist simpel: Nach Bewerbungseingang und einem ersten Screening senden HR-Manager:innen den Kandidat:innen fachspezifische Tests zu. Die Bewerber:innen bearbeiten diese direkt in der Selectic-Software und werden somit auf die für die Position benötigten Fertigkeiten geprüft. Das Ergebnis sind wirklich qualifizierte Kandidat:innen, mit denen sie im Anschluss ein persönliches Interview führen können.

“Gerade bei fachspezifischen Positionen, zum Beispiel bei Entwickler:innen, fällt es Recruiter:innen oft schwer einzuschätzen, ob jemand wirklich die benötigten Kenntnisse mitbringt. Häufig müssen sie sich auf ihr Bauchgefühl verlassen. Mit Selectic ändern wir das“, erklärt Antonio Panta.

Internationales Team mit Gründer-Erfahrung

Michalik, Tozzoli und Panta lernten sich im Studium an der WHU kennen und entwickelten ihre Idee vor Ort im beschaulichen Vallender. Mittlerweile leben sie in ganz Europa verteilt: Michalik in Frankfurt am Main, Tozzoli in Mailand und Panta in Amsterdam. Die Zusammenarbeit klappt einwandfrei.

“Dass wir nicht alle an einem Ort sind, schränkt uns überhaupt nicht ein. Wir haben klare Verantwortungsbereiche und tauschen uns jeden Tag miteinander aus. So wissen wir immer ganz genau, was zu tun ist”, so Panta. Er ist für die technische Entwicklung des Produktes zuständig. Sein Knowhow erlangte Panta unter anderem bei Tesla im Bereich Business Analytics.

Tozzoli wiederum, der genauso wie Panta in Italien aufgewachsen ist, bringt Erfahrung aus internationalen Beratungsfirmen mit. Bei Selectic fokussiert er sich auf Sales und Marketing. 

Für Finance ist Marcel Michaelik verantwortlich. Er bringt bereits Gründungserfahrung mit: Zuvor hatte er als Co-Founder erfolgreich das Kaffee-Startup Roastrcoffee mitaufgebaut. 

Drei starke Gründerpersönlichkeiten, die gemeinsam mit allygatr den passenden Partner gefunden haben: “Co-Creation ist nicht unser Schwerpunkt als VC. Aber bei Selectic haben uns die drei Gründer mit ihrer Professionalität, ihrer Smartheit und ihrem Willen, die Idee voranzutreiben, einfach begeistert und letztlich überzeugt”, so Benjamin Visser, CEO von allygatr. 

Bild Selectic – Nicolas Tozzoli, Marcel Michalik, Antonio Panta

Quelle allygatr – the operative HR Tech VC

Personal Branding schafft Vertrauen

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Hochpreisige Dienstleistungen werden nicht eben an der Haustür verkauft. Damit Kund:innen viel Geld investieren, bedarf es einem großen Maß an Vertrauen. Diese Customer Journey nimmt Zeit in Anspruch und durchläuft einzelne Etappen. Gesehen, gesucht, gefunden, analysiert und dann die Frage: vertraue ich dem Dienstleister, oder nicht? Dieser Entscheidungsprozess bringt mit, dass die entsprechende Dienstleistung dann oftmals erst ein halbes Jahr später gebucht wird. 

Heutzutage werden viele Werbeanzeigen auf Facebook, Instagram und Co. geschaltet. Doch können diese noch so interessant und vielversprechend sein, wenn sie keine Hintergrundinformationen über den Anbieter preisgeben oder die Person und das Unternehmen, die hinter dieser Anzeige stecken, keine persönliche Marke trägt. Dazu gehört nicht nur das Aussehen des Experten – woran es manchmal auch scheitert – sondern auch der Auftritt im Web, die Social Media Präsenz und noch viel mehr. 

Im heutigen Zeitalter des Internets werden Firmen- oder Personennamen in Google eingetragen, um herauszufinden, wer das ist, von dem gerade ein Angebot erschienen ist. Erwartet wird eine Marke, die mit Authentizität und einer starken Corporate Identity überzeugt. Swetlana Posdnyschewa ist Stylistin, Image Maker und Visual Brander. Sie unterstützt andere dabei, genau diese persönliche Marke aufzubauen und langfristig Kund:innen davon zu überzeugen, diese auch zu behalten. Das schafft sie, indem sie eine tiefe Philosophie dahinter verzeichnet und diese mit einem strukturellen Vorgang begleitet. In einem exklusiven Gastbeitrag berichtet sie, wie Personal Branding im Internet funktioniert.

Was ist Personal Branding?

Wer glaubt, dass Unternehmen und Personen andere Menschen lenken, der täuscht sich. Aufgrund der speziellen Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen müssen sich Angebote den Wünschen der Kund:innen anpassen. Das bedeutet: Der Mensch rückt in den Vordergrund und genau darum geht es im Personal Branding. Hierbei können eigene Botschaften, Ideen, Gedanken und Visionen geteilt und Persönlichkeit, Kompetenzen und Leistungen erfolgreich nach außen kommuniziert werden.

Genau damit hat jeder die Chance von sich und seiner eigenen Philosophie zu überzeugen und die eigene Marke vom herkömmlichen Markt abzuheben – denn genau das wird in der digitalen Welt immer schwieriger. Aufgrund der Tatsache, dass viele Formate, Social Media Accounts und Werbeversprechen ähneln, bildet das Abheben und das Bieten eines Mehrwerts für Kund:innen die größte Herausforderung, um sich im eigenen Bereich herauszukristallisieren und große Bekanntheit zu erlangen.Ziel ist es hierbei, die eigene Person sichtbar werden zu lassen, diese aufzuwerten und somit langfristig Kundenvertrauen aufzubauen. 

Die Personal-Brand ist hierbei in sämtliche Richtungen interessant. Hiervon sollten Geschäftspartner:innen, aber auch potenzielle Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen betroffen sein. Gerade Arbeitnehmer:innen wollen nicht beim Zweitplatzierten arbeiten, wenn es um Attraktivität und Image geht. Auf einer Party soll es möglich sein, mit Stolz mitzuteilen, wo man arbeitet. Auch möchten Kund:innen beispielsweise nicht von mittelmäßigen Finanzberater:innen betreut werden, sondern von Expert:innen, die das Gefühl vermitteln, dass man als Kund:in in guten Händen ist. 

Gerade in dieser Branche ist es jedoch oftmals so, dass viele einen negativen Webauftritt haben und potenzielle Kund:innen somit zweifeln, ob diese überhaupt die finanziellen Mittel für eine repräsentative Homepage haben. Auch sollte darauf geachtet werden, sich an ein Farbkonzept zu halten und das Design insgesamt einer definierten Corporate Identity anzupassen. Ein „unruhiger Bauchladen“ führt dazu, dass Vertrauen nicht entstehen kann. Hierbei ist es letztlich egal, um welche Branche es sich handelt. 

Visual und Personal Branding sind hierbei die wichtigsten Instrumente und bieten die Chance, die eigene Marke wertvoller und attraktiver darzustellen. Menschen kaufen immer rational und erklären sich Handlungen erst im Nachhinein als rationale Vorgehensweisen.

Trägt die Marke also zu einer höheren Wertschätzung des persönlichen Umfeldes bei, profitieren Unternehmen beispielsweise davon, dass ihre Mitarbeiter:innen als starke Persönlichkeiten (Corporate Brand) wahrgenommen werden. 

Wie gestaltet sich eine Personenmarke?

Viele Experten, die in ihren Kreisen hochgeschätzt werden, sind über ihre Branche hinweg nicht bekannt. Hierbei nutzen sie ihre Fähigkeiten und ihr Wissen nicht optimal, um sich selbst zu positionieren. Es geht also darum, gezielt eine Personenmarke aufzubauen, die es ermöglicht, durch ihre eigene Kompetenz in einer Expertise auch über die Branche hinaus sichtbar zu werden. Diese Maßnahme sollte sich in erster Linie an potenzielle Kunden richten. 

Manche Dienstleister:innen weigern sich, dem digitalen Globalisierungswandel eine Chance zu geben. Sie zeigen sich gegenüber Social Media Kanälen nicht offen und somit droht eine Existenzkrise. Sind sie nicht sichtbar, dann existieren sie auch nicht. Hierbei ist es nicht notwendig, ein Global Player auf dem eigenen Markt zu sein, jedoch sollte potenzielle Kund:innen und Arbeitnehmer:innen sowie Partner:innen die Chance gegeben werden, Dienstleister:innen und Unternehmen näher kennenzulernen.

Durch diese neue öffentliche Wahrnehmung entsteht die Möglichkeit, das eigene Wissen und Kompetenzen gesellschaftlich und beruflich wirksam zu nutzen und einzubringen. Das bedeutet, dass erst, wenn eine Person im Netz sichtbar ist, diese auch wahrgenommen wird. Angesichts dessen benötigen auch immer mehr Unternehmen geschulte Mitarbeiter:innen, um den neuen Aufgaben der Digitalisierung – inklusive des Personal-Brands – gerecht zu werden. 

Die digitale Kompetenz, die bisher als zusätzliche Qualifikation galt, wird jetzt also zur Basis marktrelevanter Fähigkeiten. Gerade für den Einstieg in diese neue Welt bietet es sich an, einen externen Profi einzubeziehen, der die verschiedenen Vorgänge für den Aufbau einer Marke schon zahlreich durchgeführt hat.

Wird eine persönliche Marke aktiv gepflegt, wird sie durch Interaktionen mit anderen Nutzer:innen wahrgenommen – man wird viral. Das hierbei entstehende Bild kann dann zur eigenen Persönlichkeit passen, oder eben nicht. Jeder Mensch hat eigene Brand-Merkmale. Bei deren Gestaltung sollte aber nicht grundsätzlich nur in die eigene Selbstinszenierung gegangen werden, sondern auch relevante Inhalte geteilt und eine authentische Persönlichkeit präsentiert, sowie ein großer Mehrwert für die Öffentlichkeit geboten werden. 

Das Design der eigenen Persönlichkeit ist ein wichtiger Teil der Personenmarke

Neben der Präsentation der Persönlichkeit spielen weitere Faktoren in einer Personenmarke mit ein. Das ist unter anderem die Persönlichkeit selbst. Hierbei geht es nicht darum, möglichst viele private Details in sozialen Netzwerken zu präsentieren, sondern das eigene Profil abzurunden. Deswegen gilt es immer zu prüfen, wie das eigene Profil positioniert werden soll. Hierbei liegt der Fehler bei vielen Unternehmen und Dienstleister:innen darin, dass sie semiprofessionelle Bilder, die stark verpixelt sind, als Banner einstellen.

In diesem Fall wäre es wahrscheinlich eher angebracht, die Sichtbarkeit vollständig zu lassen, als so nach außen zu kommunizieren. Durch diese unprofessionelle Handlung kann mehr Schaden entstehen, als dieser Vorgang für das Unternehmen gut ist. Auch müssen alle Accounts die gleiche Sprache sprechen. Es gilt nur zu beachten, dass jeder Social-Media-Kanal eine eigene Zielgruppe hat. 

Gerade deswegen sollte immer erst das Ziel definiert und danach ein Post online präsentiert werden. Der Content soll nicht nur einen Mehrwert bringen, sondern auch die eigene Person, das Arbeitsklima sowie Arbeitsprozesse und interessante Fakten beinhalten, die Neugier erwecken und User:innen dazu bringen, weitere Formate sehen zu wollen. Dieses Umfeld hat sich gerade in den letzten Jahren stark verändert und die Welt ist viel interessanter und abwechslungsreicher geworden. Viele neue Chancen haben sich aufgetan und warten nur darauf, ergriffen zu werden. Genau dafür bietet sich Personal Branding perfekt an.

Personal Branding schafft Vertrauen

Bildquelle Swetlana Posdnyschewa Bildnachweis/Copyright: bonbon studio

Autor

Swetlana Posdnyschewa ist Stylistin, Image Maker und Visual Brander. Sie arbeitet hauptsächlich mit Dienstleistern, um deren Auftreten auf den Punkt zu bringen  und somit die richtigen Kunden und Partner zu gewinnen

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