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Simmons berät EUR 855 Mio. Finanzierung für Unicorn Enpal

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Die internationale Anwaltskanzlei Simmons & Simmons hat die Geldgeber bei der Finanzierung von bis zu 855 Mio. EUR für die Berliner Einhorn-Gruppe Enpal beraten.

2017 gegründet, ist Enpal heute das erste grüne „Unicorn“ in Deutschland sowie die Nr. 1 der am schnellsten wachsenden Energieunternehmen in Europa (FT1000 Ranking 2022 von Financial Times & Statista). Enpal bietet das erste integrierte Komplettpaket für ein klimaneutrales Zuhause mit PV-Anlage, Speicher, E-Ladegerät, Ökostromtarif und Smart Energy Manager.

Als Teil der Transaktion erhält Enpal Senior-Finanzierungszusagen in Höhe von 585 Millionen Euro von international führenden Investoren wie BlackRock Alternatives, ING, Pricoa Private Capital (das Privatkapitalgeschäft von PGIM) und UniCredit. Darüber hinaus stellt ING zwei zusätzliche RCF & VAT-Fazilitäten in Höhe von 150 Millionen Euro bereit, um Enpal eine effizientere Nutzung seines Kapitals zu ermöglichen.

Sämtliche Senior-Kapitalgeber haben Enpal bereits zuvor Kapital zur Verfügung gestellt und ihre Zusagen im Rahmen dieser Transaktion signifikant erhöht. Darüber hinaus hat Infranity, eine Tochtergesellschaft der Generali, im Rahmen eines HoldCo-Darlehens institutionelle Mittel in Höhe von bis zu 120 Mio. € bereitgestellt.

Das Simmons-Team beriet auf der Seite der Kreditgeber, insbesondere bei der Transaktionsdoku- mentation und der rechtlichen Due Diligence.

Dr. Jens Gölz, der das Team von Simmons & Simmons leitete, kommentierte die Transaktion mit den Worten: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Kreditgeber bei der Refinanzierungsrunde für Enpal beraten haben. Die Beratung unserer Mandanten in dieser speziellen Angelegenheit zeigt unsere Stärken im Bereich der erneuerbaren Energien und die Expertise unseres ENRI-Teams (Energy, Renewables and Infrastructure) in Deutschland.“

Das Simmons-Team wurde von dem Frankfurter Partner und Head of ENRI, Dr. Jens Gölz, geleitet, der mit Isabel Ribeiro (Finance & Due Diligence), Peter Louzensky (Finance & Due Diligence), Stella Madzahrova (Finance & Due Diligence) und Steffen Kaiser (Regulatory & Real Estate) zusammenarbeitete.

Simmons berät EUR 855 Mio. Finanzierung für Unicorn Enpal

Bildquelle: Bild von Anja cocoparisienne auf pixabay

Quelle WBCO Public Relations & Business Communications GmbH

Happy Fit Me! Mit foodspring fit ins neue Jahr starten

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So lassen sich Crash-Diäten im Januar vermeiden.

Der Dezember ist bekanntlich der genussvollste Monat des Jahres. Menschen umgeben sich mit ihren Liebsten, backen Plätzchen, trinken Glühwein und kommen durch festliche Traditionen in Weihnachtsstimmung. Umso ambitionierter wird dann oft mit Neujahrsvorsätzen ins neue Jahr gestartet, was häufig zu Crash-Diäten führt, welche die Schlemmereien der Feiertage wettmachen sollen. Allerdings ist es für langfristige Erfolge essentiell, dass eine gesunde Ernährung mit ausreichend Nährstoffen eingehalten wird, um Schwankungen des Cortisolspiegels zu vermeiden. Dabei können die folgenden Functional Fitness Produkte von foodspring unterstützen.

Whey Protein

Essenzielle Aminosäuren sind die Bausteine der Muskeln, die allerdings nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Hier kommt das Whey Protein ins Spiel. Es enthält alle Aminosäuren, die der Körper benötigt. Die Versorgung mit Eiweiß Bausteinen ist wichtig, um die Proteinsynthese zu beschleunigen und somit muskelaufbauende Prozesse im Körper aufrechtzuerhalten.

●         Ultrafiltriert, kaltverarbeitet und reich an BCAAs und EAAs.

●         69% Molkenproteinkonzentrat, der Goldstandard unter den Proteinpulvern. 

●         Erhältlich für 32,99 Euro auf www.foodspring.de

Clear Whey 

Clear Whey aus Molkenproteinisolat ist ein laktosearmes Proteinpulver aus Milch: weniger ein Eiweißshake und mehr ein erfrischendes Proteingetränk. Dank natürlicher Aromen schmeckt es nicht nur gut, sondern ist auch erfrischend leicht.

●         26 g Protein pro Portion, ohne dem typischen Milchgeschmack

●         Hilft beim Muskelaufbau

●         Erhältlich für 32,99 Euro auf www.foodspring.de

Vegan Protein 

Vegan Protein enthält Erbsen-, Sonnenblumen-, Hanf- und Kichererbsenprotein sowie zusätzliche Vitamine und Mineralien, die insbesondere bei einem veganen Lebensstil wichtig sind. 

●         Angereichert mit Vitamin B12, B6, Folsäure und Biotin

●         Zuckerarm, ballaststoffreich, soja- und glutenfreie Rezeptur

●         Erhältlich für 32,99 Euro auf www.foodspring.de

foodspring ist die Marke für gesunde funktionale Lebensmittel aus Deutschland. Die Berliner sind mit einem internationalen Team aus über 250 Mitarbeitern und einer großen Entwicklungsabteilung das am stärksten wachsende Food-Startup Deutschlands. Das junge Unternehmen wurde 2013 gegründet und ist inzwischen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark, Finnland, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich aktiv. 

Im Juni 2019 hat Mars, Incorporated eine Mehrheitsbeteiligung an foodspring erworben. Damit planen Mars Edge und das Berliner Start-Up ab sofort eine gemeinsame globale Plattform für zielgerichtete Ernährung und die Entwicklung personalisierter Ernährungsangebot.

Happy Fit Me! Mit foodspring fit ins neue Jahr starten

Quelle STUDIO BRANDFORMANCE

Frische unternehmerische Köpfe für die Region

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Erster Durchgang der MACHacademy – Fortsetzung folgt 

Nach den Sommerferien startete der erste Durchgang der MACHacademy mit rund 40 engagierten Persönlichkeiten und insgesamt neun Teams, denen es vor allem um eines ging: MACHEN, Unternehmertum austesten. Kurz vor Weihnachten stehen fünf Teams im großen Finale auf der Bühne des Osnabrücker Rosenhofs, etwa 200 Gästen folgen “ihren” Teams. Am Ende ist allen Anwesenden klar: diese jungen Menschen sind echte „MacherInnen“ und unternehmerische Nachwuchstalente für den Wirtschaftsstandort Osnabrück. 

In insgesamt sechs Modulen und 14 Terminen erarbeiteten die Teams der MACHacademy während der letzten drei Monate Schritt für Schritt ihre Gründungsideen. Themen wie Ideenfindung, Geschäftsmodelle, Prototypenentwicklung und steuerrechtliche Fragen wurden durch verschiedene Unternehmen und Institutionen des Startup-Ökosystems praxisnah vermittelt. Unter den Teilnehmenden befinden sich nicht allein Studierende oder SchülerInnen, sondern auch solche, die bereits aktiv am Berufsleben teilhaben und die neuerworbenen Kompetenzen zunächst mit zurück in ihr Angestelltenverhältnis und damit in ein bestehendes Unternehmen nehmen möchten. 

„Wir möchten die hiesigen Unternehmen dazu ermutigen, Mitarbeitende aus dem eigenen Unternehmen für unser Programm zu begeistern, denn unser Fokus liegt nicht ausschließlich auf der Förderung von Entrepreneurship, sondern auch Intrapreneurship“, erläutert Nina Müller, Projektleiterin der MACHacademy.

Die fünf FinalistInnen hatten insgesamt 10 Minuten Zeit, ihre jeweilige Idee zu präsentieren und sich den Fragen der hochkarätigen Jury zu stellen. Mit Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl (Präsidentin der Universität Osnabrück), Jil Hellmann-Regouby (regionale Unternehmerin) und Prof. Dr. Felix Osterheider (Vorstandsvorsitzender der Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung) mussten die Teilnehmende einige kritische Fragen beantworten und bekamen professionelles und wertvolles Feedback zu ihren Ideen. „Ich bin tief beeindruckt, was Teamgeist und Ideen in so kurzer Zeit hervorbringen,” zeigt sich die Universitäts-Präsidentin begeistert. 

Einen Grund zum Feiern gab es am Ende für jedes Team, denn das Preisgeld von insgesamt 6.000 €, bereitgestellt durch die Wirtschaftsförderung der Stadt und des Landkreises Osnabrück sowie durch die Coppenrath Stiftung, wurde gestaffelt für die Plätze 1-5 vergeben. Den ersten Platz und damit insgesamt 3.000 € konnte das Team „ComeBy“, eine App zur effizienten Freizeitgestaltung, für sich entscheiden. Das im Altersdurchschnitt jüngste Team der MACHacademy konnte die Jury durch eine herausragende Präsentation und schlüssige Darstellung der Geschäftsidee überzeugen. 

Über insgesamt 1.500 € und den zweiten Platz durfte sich das Team Blabbern freuen, die über ihre App die Möglichkeiten zur individuellen Weiterbildung für alle ermöglichen wollen. Die Plätze 3-5 gingen an die Teams Dinnertaster (App für individualisierte Restaurantempfehlungen), CONAID (Elektrotherapie im Gesundheits- und Lifestylebereich) und das Studio Grimm (interaktives digitales Storytelling). 

„Es war unglaublich spannend, alle neun Teams in den letzten Monaten begleiten zu dürfen und zu sehen, mit wie viel Energie und Engagement die eigene Gründungsidee weiterentwickelt wurde“, berichtet Niklas Schwichtenberg, Projektleiter der MACHacademy.  Damit die Teams ihre Ideen auch über das Programm hinaus weiterverfolgen, steht ihnen im kommenden Jahr ein Netzwerk an Mentoren und Mentorinnen zur Verfügung, das Kontakte in die Wirtschaft ermöglichen soll und durch die regionale IHK koordiniert wird. 

„Für mich steht fest, ich möchte Gründer werden“, erzählt Justus Paul aus dem Team ComeBy. Und genau das ist es, was die Initiatorin der MACHacademy erreichen möchte: Menschen davon zu überzeugen, den Schritt in Richtung Unternehmertum zu wagen. 

Quelle Bild und Text: Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung 

Fortino Capital investiert in Symbio, den Spezialisten für Business Process Management Software

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Fortino Capital, ein in Europa ansässiger Wachstumsinvestor im Bereich B2B-Software, gibt seine Investition in Symbio, einen schnell wachsenden Anbieter von Business Process Management Software, bekannt. Symbio hat seinen Hauptsitz in München und Niederlassungen in Deutschland, Serbien und Südafrika. Mehr als 100 Kunden und 500.000 Anwender weltweit nutzen die Software des Unternehmens.

Als führender Anbieter von Business Process Management (BPM), bietet Symbio die Lösung für strategisches Prozess- und Qualitätsmanagement sowie Anwendungen für Prozessmodellierung und -design an. Die Daten können reibungslos in weitverbreitete Geschäftsanwendungen wie Microsoft, SAP, Celonis und Atlassian integriert werden.

Die Plattform zeichnet sich durch ihre vielfältige, branchenübergreifende Nutzbarkeit für Unternehmen aus den Sektoren Logistik, Automobil, industrielle Produktion, Energieversorgung und Pharma aus. Zu den Kunden von Symbio gehören unter anderem die Deutsche Bahn, E.ON, die European Space Agency, Fresenius und ZF Friedrichshafen.

Die beiden Gründer Oliver Zeller und Steffen Ploetz haben Symbio zu einem führenden Softwareunternehmen im Bereich BPM aufgebaut. Die Software kommt in kleinen, mittleren und großen Unternehmen zum Einsatz und hat derzeit Nutzer in Europa, den USA und Asien.

Fortino Capital investiert in das Unternehmen, um dessen Wachstum weiter zu beschleunigen und international zu expandieren. Dabei wird Fortino nicht nur als Sparringspartner für das Management fungieren, sondern auch das weitere internationale Wachstum mit seiner Expertise aktiv unterstützen. Für Fortino ist Symbio das erste Growth Private Equity Investment in Deutschland.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Fortino, da sie es Symbio ermöglicht, weiter zu wachsen. Das Team von Fortino verfügt über enorme Fachexpertise und einen großen Erfahrungsschatz auf dem BPM-Markt sowie über ein passgenaues B2B-Portfolio.“, so Oliver Zeller, Mitgründer und CEO von Symbio.

„Wir befinden uns aktuell in einer spannenden Phase unserer Entwicklung. Fortinos Know-how wird uns helfen, unser Ziel zu erreichen, das erste mitarbeiterzentrierte Business Process Management- und Qualitätsmanagement-System zu etablieren. Gemeinsam freuen wir uns darauf, die digitale Transformation unserer Kunden voranzutreiben und Symbio international weiter zu skalieren.“

Philipp Remy, Partner bei Fortino Capital, blickt voller Vorfreude auf die künftige Zusammenarbeit: „Symbio ist dabei, sich zunehmend zum Marktstandard für strategisches Prozess- und Qualitätsmanagement zu entwickeln. Das Team hat in den letzten Jahren außergewöhnliche Erfolge verzeichnet, die sich in einem zufriedenen Kundenstamm widerspiegeln. Der Zuwachs an Marktanteilen ist eine logische Folge der hervorragenden Arbeit. Wir freuen uns darauf, Oliver und sein Team bei der Verwirklichung ihrer Wachstumspläne zu unterstützen.“

Fortino Capital investiert in Symbio, den Spezialisten für Business Process Management Software

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Maisberger GmbH

shipcloud wächst weiter

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Übernahme von 12return erweitert Serviceportfolio von shipcloud

Die Übernahme von 12return durch shipcloud stärkt das einzigartige Angebot von shipcloud als Multi-Carrier-Paketmanagementplattform mit einer fortschrittlichen Retourenlösung.

12return bietet Kunden eine technologiegestützte Retourenlösung für den nationalen und grenzüberschreitenden E-Commerce, die sich perfekt in das Serviceangebot von shipcloud einfügt. 12return bietet Kunden und Verbrauchern die bestmöglichen Optionen. Die Software verbessert die Customer Journey ihrer Online-Retourenbestellungen und senkt die Kosten. Die Komplexität typischer Retourenprozesse wird in der 12return-Software auf Basis „alles aus einer Hand“ vereinfacht.

„Ich freue mich sehr, bei shipcloud einzusteigen. Dies wird es uns ermöglichen, weiter zu wachsen und unser Serviceangebot zu erweitern. Diese starke Kombination von Technologieunternehmen wird unser Produktportfolio erheblich erweitern und Möglichkeiten für Internationalisierung und Managed (Return) Services schaffen“, sagt Stef de Bont, Gründer von 12return.

Alle shipcloud Kunden können die Vorteile der innovativen 12return-Software einschließlich Return Bird und Return Dock nutzen. „Durch die Erweiterung der shipcloud Dienste mit 12return können wir eine Premium-Lösung für (managed) Rücksendungen anbieten, die auf dem Angebot „Send, Track and Return“ basiert. Wir alle wissen, dass sich ein schlechter Retourenprozess auf die Kundenzufriedenheit, die Betriebseffizienz, das Endergebnis und die Umwelt auswirkt“, sagt Claus Fahlbusch, Geschäftsführer bei shipcloud.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle rabutz.de

2022 Gartner® Magic Quadrant™ for Insight Engines

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Squirro erhält den Status „Visionary“ zum zweiten Mal in Folge

Augmented-Intelligence-Anbieter Squirro für die Vollständigkeit seiner Software-Vision und deren Anwendbarkeit ausgezeichnet

Squirro, der Anbieter von Augmented-Intelligence-Lösungen, wurde im 2022 Gartner® Magic Quadrant™ für Insight Engines zum zweiten Mal in Folge als Visionary benannt. Ausgezeichnet wurde die Insight Engine von Squirro für ihre umfassende Produkt-Vision und deren Umsetzungsfähigkeit. Squirros innovative und modulare Insight Engine umfasst die Module „Semantic Enterprise Search“, „Insight Generation“ und KI-gesteuerte kontextbezogene Handlungsempfehlungen zur Unterstützung einer datengesteuerten Entscheidungsfindung, Personalisierung und Automatisierung.

Squirros Insight Engine stellt eine benutzerfreundliche, einfache und klare Benutzeroberfläche bereit und ist ein Vendor-Managed-Service, der über eine Auswahl von Drittanbieter-Cloud-Diensten gehostet und ebenfalls in einer Private-Cloud oder On-Premise zum Einsatz kommen kann.

„Die Auszeichnung als „Visionary“ im Gartner Magic Quadrant for Insight Engines zum zweiten Mal in Folge belegt unseren kontinuierlichen Fokus auf Innovation und unsere Fähigkeit, hochrelevante Erkenntnisse für unsere Kunden bereitzustellen“, sagte Dorian Selz, CEO von Squirro. 

„Unsere Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Bank of England, der Europäischen Zentralbank und Henkel zeigt, dass wir die Anforderungen großer Unternehmen verstehen und über die Lösungen und das Fachwissen verfügen, um vorgegebene Ziele zu erreichen. Die Ernennung zum Gartner® Magic Quadrant™ Visionary ist sehr wichtig für uns. Sie ist ein Beleg unserer Fortschritte.“

Squirro bietet eine umfassende Palette von Augmented-Intelligence-Lösungen für eine Reihe von Branchen (wie zum Beispiel Banking und Fertigungsindustrie) und funktionalen Bereichen (wie zum Beispiel Vertrieb, Risikomanagement, Wissensmanagement und Kundenservice) an.

Die Platzierung von Squirro als “Visionary” im Gartner® Magic Quadrant™ verheißt Gutes für nachfolgende Insight Engine-Innovationen, so Dorian Selz weiter: „Wir legen großen Wert auf unsere Insight Engine. Die erneute Anerkennung von Gartner® ist deshalb ein stolzer Moment für Squirro. Sie bestätigt unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie in 2023 und darüber hinaus.“

Bild Dorian Selz, CEO der Squirro AG
(© Squirro AG)

Quelle Squirro AG 

Greven Medien spendet Weihnachtsgeschenke und erfüllt Kinderwünsche

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Greven Medien spendet Weihnachtsgeschenke und erfüllt Kinderwünsche

Mehr als 100 Päckchen wurden heute dem Verein SkF Köln überreicht 

Ein schwieriges, von Krisen gebeuteltes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland stellt eine enorme Herausforderung dar – viele Menschen leben in Armut oder existenzieller Not. Um Hilfe zu leisten und Betroffenen eine Freude zu bereiten, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Greven Medien die Adventszeit für einen guten Zweck genutzt und persönliche Träume, die von Kindern und Jugendlichen auf Wunschkarten formuliert waren, erfüllt.

Das Unternehmen spendet insgesamt mehr als 100 individuell verpackte Weihnachtsgeschenke oder Überraschungstüten, die den Kindern und Jugendlichen sowie wohnungslosen Frauen und Familien zugutekommen. Die zahlreichen Weihnachtspäckchen wurden heute Vormittag im Geschäftshaus der Greven Gruppe an den SkF Köln (Sozialdienst katholischer Frauen) überreicht.

Unter der wirtschaftlichen Situation, die von Pandemie, Inflation und Energiekrise bestimmt ist, leiden vor allem sozial benachteiligte Familien: Viele können aufgrund der drastisch gestiegenen Kosten ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbständig bestreiten. Diesen Menschen möchte Greven Medien mit der weihnachtlichen Spendenaktion helfen und persönliche Wünsche erfüllen.

Dafür haben die Mitarbeitenden 85 Sachspenden für Kinder und Jugendliche gesammelt, darunter Mal- und Spielsachen, Bücher, Sportartikel und warme Winterkleidung. Außerdem kamen bei der Spendenaktion 21 Geschenktüten für wohnungslose Frauen und Familien zusammen, prall gefüllt mit Lebensmitteln, Körperpflegeprodukten, Mützen, Schals und Handschuhen zum Schutz vor Kälte. 

„Gerade in Zeiten wie diesen ist es notwendig, regelmäßig innezuhalten und sich auf die wirklich wichtigen Themen des Lebens zu konzentrieren. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, Menschen zu unterstützen, die Hilfe benötigen. Daher haben sich viele Kolleginnen und Kollegen selbstverständlich mit Freude an der Weihnachtsaktion beteiligt und liebevoll ausgesuchte Geschenke verpackt. Wir konnten den Wunschkärtchen der Kinder und Jugendlichen mit schönen, kreativen Ideen gerecht werden und freuen uns, die Spenden an den SkF in Köln zu übermitteln“, erklärt Kathleen Oswald, Leitung Marketing und Kommunikation von Greven Medien.

„Wir sind sehr erfreut, dass Greven Medien uns mit der Weihnachtsaktion den Rücken stärkt und bedanken uns ganz herzlich bei den Spendern. Den Empfängern wird ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn sie die Gaben überreicht bekommen – das ist mehr wert als viele Worte“, sagt Anne Rossenbach, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt und sozialpolitische Grundsatzthemen beim SkF. 

Bild Geschenkübergabe im Hause Greven, v.l.n.r. Kathleen Oswald, Leitung Marketing und Kommunikation Greven Medien; Anne Rossenbach, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt und sozialpolitische Grundsatzthemen beim SkF Weihnachtsgeschenke für Menschen in Not | Fotocredit: Greven Medien

Quelle Counterpart Group GmbH

Forschung im Doppelpack: Digitale Technologien und Bauen für eine inklusivere Gesellschaft

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Tandem-Professuren

Erste von vier neuartigen Tandem-Professuren, die Geistes- und Technikwissenschaften verbinden, startet mit Reallabor am KIT

Eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen sind klare Ziele des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Darin haben sich die Vertragsstaaten zu Maßnahmen verpflichtet, die den gleichberechtigten Zugang etwa zur physischen Umwelt sowie zu Information und Kommunikation sicherstellen.

Im Reallabor „Digitale Barrierefreiheit und Assistenzsysteme für Menschen mit Einschränkungen“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird erforscht, wie das Zusammenspiel digitaler Technologien und der Gestaltung der räumlichen Umgebung in Gebäuden und Städten allen Menschen eine gleichberechtigte und selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen kann.

„Unser Ziel ist es, eine Brücke zwischen Menschen, Technologien und der räumlichen Umgebung zu schlagen. Hierzu verbinden wir Forschung in Informatik und Architektur“, sagt Professorin Kathrin Gerling, die zur Mensch-Maschine-Interaktion forscht. Gemeinsam mit der Architektin Professorin Caroline Karmann bildet sie das erste mehrerer neuartiger Professuren-Tandems am KIT.

In diesen Tandems betreiben je zwei Personen – eine aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie eine aus den Technik- und Naturwissenschaften – zusammen Wissenschaft. „Wir untersuchen gemeinsam die Schnittstellen zwischen Technologie, der gebauten Umwelt und den Menschen, die darin leben. So loten wir das Potenzial neuartiger Technologien aus, um Barrieren für behinderte Menschen abzubauen“, erläutert Karmann. Ziel ist eine inklusivere Gesellschaft.

Zusammenspiel von Assistenzsystemen und baulicher Umgebung für mehr Teilhabe 

Kathrin Gerling beschäftigt sich mit der Barrierefreiheit interaktiver und körperzentrierter Technologien wie beispielsweise tragbarer Systeme oder virtueller Realität aus Perspektive von Assistenz und Teilhabe. „Mir geht es darum, eine Barrierefreiheit zu schaffen, die über die reine Überwindung von Hindernissen hinaus geht und den Nutzenden positive, bereichernde Erlebnisse ermöglicht“, sagt die Informatikerin. Gemeinsam mit Karmann wird sie erforschen, wie entsprechende Technologien in Kombination mit der baulichen Umgebung eingesetzt werden können, um Barrieren abzubauen und die Lebensqualität behinderter Menschen zu verbessern.

Caroline Karmann arbeitet an der klimabewussten und barrierefreien Gestaltung von Gebäuden und Städten, die ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen unterstützen. „Wenn wir von Inklusion in der gebauten Umwelt sprechen, bedeutet das, dass sich Menschen willkommen und zugehörig fühlen können, unabhängig von individuellen Einschränkungen. Nehmen wir ein Gebäude auf dem Campus: Wie können wir den Eingang, die Erschließungen, die Beschilderung, die Raumaufteilung, die Beleuchtung und die Akustik so gestalten, dass Räume beispielsweise für Menschen mit Sehbehinderungen lesbar sind? Technologie kann hier zu weiteren Lösungen führen.

Könnte zum Beispiel eine digitale Begehung der Räume mittels virtueller Realität vor dem Betreten eines unbekannten Orts den Nutzenden helfen? Unsere Forschungsfragen beziehen sich auf die Sicherheit und den Komfort von Räumen für alle und es ist uns wichtig, unsere Lösungen gemeinsam mit behinderten Menschen zu entwickeln“, sagt die Bauexpertin.

ACCESS@KIT unterstützt Menschen mit Blindheit beim Studium

Im Gegensatz zur Forschung in kontrollierter Atmosphäre hinter verschlossenen Türen spielt sich die Wissenschaft in einem Reallabor in Wechselwirkung mit Menschen ab. Deshalb arbeiten die beiden Wissenschaftlerinnen eng mit dem Zentrum für digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien ACCESS@KIT zusammen. Das Zentrum unterstützt behinderte Studierende am KIT. Derzeit zählen dazu rund 30 Studierende mit Blindheit oder Sehbehinderung.

Reallaborprofessuren: Forschen für die Gesellschaft

Das KIT setzt auf die transformative Forschung an der Schnittstelle zur Gesellschaft und richtet dafür in den Jahren 2022 bis 2025 vier neue Reallabore ein. Darin arbeiten jeweils eine Professur aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie eine aus den Technik- und Naturwissenschaften intensiv zusammen. Mit diesen „Professuren-Tandems“ (KIT Real-World Lab Professorships) verfolgt das KIT einen einzigartigen interdisziplinären Ansatz. Die Reallaborprofessuren sind Teil des 100-Professuren-Programms, mit dem das KIT seine Spitzenforschung innerhalb von zehn Jahren noch leistungsfähiger und agiler machen wird. Zunächst werden Reallabore zu autonomen Systemen, zur Mensch-Maschine-Interaktion und Barrierefreiheit sowie zum Umgang mit Risiken eingerichtet. Ein viertes zu Risikostrategien für die dezentrale Energiewende folgt.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Bild Neues Professuren-Tandem am KIT: Architektin Caroline Karmann (links) und Informatikerin Kathrin Gerling (rechts) forschen gemeinsam. (Foto: Tanja Meißner, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Diese fünf Digitaltrends sind für kleine Unternehmen 2023 wichtig

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Mehr Platz für Daten in der Cloud, ressourcensparende IT, neue Datenstrategien und verstärkte Online-Präsenz – Webhoster STRATO erklärt, warum gerade kleine Unternehmen diese Digitaltrends unbedingt auf ihre Agenda setzen sollten.

Einzelunternehmer und kleine Betriebe verbessern ihre Marktchancen deutlich, wenn auch sie auf digital setzen: Dann erreichen sie mehr Kundinnen und Kunden, können sie besser betreuen, verbessern die Kundenbindung und sichern so den Fortbestand ihres Geschäftes. STRATO erklärt, warum die folgenden Trends dabei wichtig sind.

Auslagerung in die Cloud

Kommunikation mit Kundinnen und Kunden findet immer häufiger über elektronische Kanäle statt. Damit wichtige Daten und Dokumente wirklich sicher gespeichert sind, geht der Trend auch bei Einzelunternehmen oder kleineren Betriebe hin zur Auslagerung von Dateien in die Cloud: Schließlich sind sie mit den Themen Datensicherung und Backups inhouse nicht selten überfordert.

Nutzen sie die Cloud, können sie sich darauf verlassen, dass der Provider alles unternimmt, um Daten absolut sicher zu speichern. Der Schritt in die Cloud bietet auch Vorteile beim Datenschutz: Zumindest deutsche Provider halten die europäischen Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen streng ein. Zudem ist eine Cloud-Lösung skalierbar, das heißt, Nutzende können ihren Speicherplatz zu jedem Zeitpunkt beliebig erweitern – oder, wenn nötig, auch reduzieren. Ein weiterer Vorteil der Cloud ist der ortsunabhängige Zugriff: Egal ob vom Büro, von unterwegs oder von Kundinnen und Kunden aus – jede Information ist, per Knopfdruck, immer verfügbar.

Ökologische Verantwortung durch Green IT​

Green IT ist so wichtig wie nie zuvor. Auch kleinere Firmen können ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Am eigenen Arbeitsplatz sparen sie zum Beispiel mit modernen Geräten mit intelligenten Energiesparfunktionen Strom. Betreiben Firmen eine eigene Website, sorgt Sustainable Webdesign für einen energiesparenden Auftritt: Durch eine minimalistische Gestaltung und den Einsatz von Bildern, die auf Online-Auflösung konfiguriert sind oder von Videos, die etwa über Youtube indirekt eingebunden sind, lädt die Seite schneller und Nutzende benötigen beim Aufrufen weniger Energie.

Doch nicht nur die Website, sondern auch deren Bereitstellung können Firmen klimaschonend gestalten. Ein wichtiges Zeichen setzen Provider, die Green Hosting anbieten. Hier laufen die Rechenzentren ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien – idealerweise wird auch der gesamte CO2-Fußabdruck des Hosters ausgeglichen. Diese umweltfreundliche Alternative senkt auch den ökologischen Fußabdruck des eigenen Internetauftrittes deutlich.

Tausch von Daten gegen Mehrwert

Auch Kleinstunternehmen sind auf detaillierte Kundeninformationen angewiesen, um maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Das Problem: Strenge Datenschutzrichtlinien verhindern das Sammeln von Daten ohne das ausdrückliche Einverständnis der Verbraucherinnen und Verbraucher. Tatsächlich werden diese immer sensibler beim Umgang mit ihren persönlichen Daten und geben Informationen nur ungern preis – es sei denn, sie erhalten im Gegenzug einen Mehrwert.

Diesen Umstand sollten Firmen nutzen und sich auf Daten aus erster Hand, so genannte First Party Data, stützen: Beim Organisieren von Rabattaktionen, Gewinnspielen oder Umfragen geben Kundinnen und Kunden bereitwilliger Auskunft, wenn im Gegenzug ein Preis oder ein Nachlass winken. Derart gesammelte Daten haben in der Regel eine hohe Qualität, bilden die Wünsche der Kundinnen und Kunden ab und sind für Unternehmen eine optimale Grundlage, um personalisierte Angebote zu entwerfen.

Nutzung unterschiedlichster Digitalkanäle

Kundinnen und Kunden nutzen viele verschiedene Kommunikationskanäle. Deswegen sollten auch kleine Unternehmen auf Diensten wie Instagram, Facebook oder als Ansprachekanal auch auf WhatsApp sichtbar sein. Dieses kanalübergreifende Geschäftsmodell, bei dem Unternehmen stationären Handel, Social Media und Onlineshop miteinander verknüpfen, wird auch als Omnichannel-Strategie bezeichnet. Häufig ist es eine Veröffentlichung auf Facebook oder Instagram, die Verbraucherinnen und Verbraucher auf die Website der Firma oder sogar ins Ladengeschäft lockt.

Verstärkung von E-Commerce

Die Zunahme der digitalen Affinität von Kundinnen und Kunden sollten auch kleine Unternehmen für sich nutzen und online und offline geschickt miteinander verknüpfen. Eine eigene Website ist daher eine logische Erweiterung zum Ladengeschäft. Je nach Branche dient sie als einfache Informationsplattform oder auch als Onlineshop. Wer fürchtet, der persönliche Kontakt zur Kundschaft könnte auf diesem Weg verloren gehen, kann „Click & Collect“ anbieten: Bei diesem Modell bestellt man im Internet, holt die Ware dann aber im Geschäft ab. So sparen Händlerinnen und Händler nicht nur Versandkosten, sondern können auch bei der Übergabe der Ware einen zusätzlichen Service anbieten, zum Beispiel in Form von spezifischen Informationen zum Produkt. Mit einem eigenen Onlineshop kann sich das Geschäft auch Verkaufsaktionen wie dem Black Friday integrierter anschließen und so preissensible Verbraucherinnen und Verbraucher online mit besonderen Rabatten erreichen.

Kurzum: Kleine Unternehmen sind näher an ihrer Kundschaft und können den persönlichen Kontakt sehr gut pflegen. Mit Hilfe digitaler Trends lernen sie die Bedürfnisse der Kunden und Kundinnen allerdings noch besser kennen und zeigen mehr Präsenz. Damit festigen sie die Kundenbindung, die auch in schwierigen Zeiten die Grundlage für Erfolg bleibt.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Brandmacher Agentur für Kommunikation GmbH

Stabilere Zustände für Quantencomputer

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Forschende des KIT arbeiten an neuem Qubit-Ansatz – Veröffentlichung in Nature Materials

Quantencomputer gelten als die Rechner der Zukunft. A und O sind dabei Quantenbits (Qubits), die kleinste Recheneinheit von Quantencomputern. Da sie nicht nur über zwei Zustände verfügen, sondern auch über Zustände dazwischen, verarbeiten Qubits mehr Informationen in kürzerer Zeit.

Einen solchen Zustand länger aufrechtzuerhalten, ist allerdings schwierig und insbesondere von den Materialeigenschaften abhängig. Ein Forschungsteam des KIT erzeugte jetzt Qubits, die 100-mal sensitiver auf Materialdefekte sind – ein entscheidender Schritt, um diese auszumerzen. Die Ergebnisse veröffentlichte das Team in der Zeitschrift Nature Materials (DOI: 10.1038/s41563-022-01417-9).

Quantencomputer können große Datenmengen schneller verarbeiten, weil sie viele Rechenschritte parallel durchführen. Informationsträger des Quantencomputers ist das Qubit. Bei Qubits gibt es nicht nur die Informationen „0“ und „1“, sondern auch Werte dazwischen. Die Schwierigkeit liegt im Moment allerdings noch darin, Qubits herzustellen, die klein genug sind und sich schnell genug schalten lassen, um Quantenkalkulationen auszuführen. Als vielversprechende Option gelten hier supraleitende Schaltungen.

Supraleiter sind Materialien, die bei extrem niedrigen Temperaturen keinen elektrischen Widerstand aufweisen und daher elektrischen Strom verlustfrei leiten. Dies ist entscheidend, um den Quantenzustand der Qubits zu erhalten und sie effizient miteinander zu verbinden. 

Gralmonium-Qubits: Supraleitend und sensitiv

Forschenden des KIT ist es gelungen, neuartige und unkonventionelle supraleitende Qubits zu entwickeln. „Das Herzstück eines supraleitenden Qubits ist ein sogenannter Josephson-Kontakt, der zur Speicherung von Quanteninformation dient. Genau an dieser Stelle haben wir eine entscheidende Veränderung vorgenommen“, so Dr. Ioan M. Pop vom Institut für QuantenMaterialien und Technologien des KIT (IQMT). In der Regel werden solche Josephson-Kontakte für supraleitende Quantenbits erzeugt, indem zwei Aluminiumschichten durch eine dünne Oxid-Barriere getrennt werden.

„Im Gegensatz dazu verwenden wir für unsere Qubits nur eine einzelne Schicht aus ‚granularem Aluminium‘, einem Supraleiter aus wenige Nanometer großen Aluminiumkörnern, die in einer Oxid-Matrix eingebettet sind“, sagt Pop. Dadurch bildet das Material von sich aus ein dreidimensionales Netzwerk aus Josephson-Kontakten. „Spannenderweise werden die gesamten Eigenschaften unseres Qubits durch eine winzige Engstelle von nur 20 Nanometern dominiert. Dadurch wirkt es wie eine Lupe für mikroskopische Materialdefekte in supraleitenden Qubits und bietet eine vielversprechende Perspektive für deren Verbesserung“, ergänzt Simon Günzler vom IQMT.

Aus einem Guss: Qubits vollständig aus granularem Aluminium

Die vom Team entwickelten Qubits sind eine fundamentale Weiterentwicklung eines bereits zuvor erprobten Ansatzes mit sogenannten Fluxonium-Qubits. Bei dieser Vorgängerversion wurden Teile aus granularem Aluminium und andere Teile konventionell aus Aluminium hergestellt. Bei der aktuellen Arbeit gingen die Forschenden noch den entscheidenden Schritt weiter und stellten die kompletten Qubits aus granularem Aluminium her. „Als würde man einen Quantenschaltkreis einfach aus einem Metallfilm herausschneiden. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für die industrielle Herstellung mit Ätzverfahren und erweiterte Einsatzbereiche für die Qubits, zum Beispiel in starken Magnetfeldern“, so Dennis Rieger vom Physikalischen Institut des KIT.

Diese Erfindung haben die Autoren auch durch ein europäisches Patent geschützt.

Originalpublikation
D. Rieger, S. Günzler, M. Spiecker, P. Paluch, P. Winkel, L. Hahn, J. K. Hohmann, A. Bacher, W. Wernsdorfer, and I. M. Pop: Granular Aluminium Nanojunction Fluxonium Qubit. Nature Materials, 2022. DOI: 10.1038/s41563-022-01417-9 

https://www.nature.com/articles/s41563-022-01417-9

Details zum KIT-Zentrum Materialien: https://www.kit.edu/themen/materialien.php

Bild Die Eigenschaften von Gralmonium-Qubits werden durch eine winzige Engstelle von nur 20 Nanometern dominiert, die wie eine Lupe für mikroskopische Materialdefekte wirkt. (Grafik: Dennis Rieger, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)