Das Münchener B2B-SaaS-Startup ShopVibes hat erfolgreich eine hohe sechsstellige Pre-Seed Finanzierungsrunde mit renommierten Investoren abgeschlossen.
Als Lead-Investor agiert dabei Dr. Heinz Raufer, der selbst als Gründer mit Atrada und hotel.de zwei erfolgreiche Unternehmen aufbaute und verkaufte sowie als einer der ersten Investoren FlixBus unterstützte. Daneben investieren Ralf Fischer, erfahrener Retailtech-Investor ebenfalls aus dem BayStartUP-Netzwerk, Reinhard Wick, Quirin Herz sowie die Remazing-Gründer Hannes Detjen und Emil Beck.
ShopVibes entwickelt und vertreibt eine Software-Lösung, mit der elementare Prozesse im Vertrieb digitalisiert und damit automatisiert und erheblich vereinfacht werden können. Damit unterstützt ShopVibes insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Verwaltung ihrer Produkte, Medien, Bestellungen und Vertriebspartner. Mit dem Kapital will das Unternehmen die technologische Entwicklung voranbringen und das Team vergrößern.
Über BayStartUP haben Gründer Kontaktchancen zu rund 400 Business Angels und 200 institutionellen Investoren. Im vergangenen Jahr vermittelte BayStartUP über 66 Mio. Euro Kapital in 57 Finanzierungsrunden und zählt damit zu den größten Investoren-Netzwerken in Europa.
ShopVibes verbindet als All-In-One Product Information Management System (PIM) auf seiner digitalen Plattform kleine und mittelständische Hersteller (KMU) und deren Marken mit ihren Händlern. Damit können diese alle produkt- und vertriebsrelevanten Daten und Prozesse zentralisiert digital abbilden. Dabei unterstützt die Technologie des Startups auch bei der Optimierung der Produktdaten für eine bestmögliche Platzierung in allen Verkaufskanälen, in dem Produktdaten aus verschiedenen Quellen generiert, aggregiert und intelligent nutzbar gemacht werden.
Durch flexible Export-Formate können diese Daten dann mit allen Vertriebspartnern und -kanälen ausgetauscht werden. Insbesondere die wachsende Komplexität und die technischen Anforderungen, die durch den Vertrieb auf mehreren Kanälen, sowohl mit Offline- als auch Online-Händlern und Marktplätzen, entstehen, stellt KMU vor große Herausforderungen, die mit ShopVibes einfach und kostengünstig gemeistert werden können.
Ralf Fischer aus dem BayStartUP-Investorennetzwerk sagt: „Als wir mit der verticalAds Group unsere Dienstleistung für den Retail-Bereich aufgebaut haben, waren wir schockiert über die schlechte Qualität der verfügbaren Produktdaten. Daran hat sich in Europa seitdem wenig geändert. Dabei sind diese die Grundlage jeder digitalen Kaufentscheidung. ShopVibes geht dieses Problem mit einer effizienten und automatisierten Software-Lösung an, die Brands und Shops damit einen direkten Uplift in den Verkaufszahlen verspricht. Ein großer Markt, die attraktive Produktlösung und das vielversprechende Gründerteam sind die entscheidenden Argumente für mein Investment.“
Daniel Wimmer, Gründer von ShopVibes, sagt: “Wir freuen uns sehr, dass wir Investoren mit relevanter Erfahrung für uns gewinnen konnten und so unsere Vision einer zentralen, digitalen Plattform für den Multi-Channel-Vertrieb für KMU weiter vorantreiben können. Wir werden primär in den Ausbau unseres Teams und damit in die Produktentwicklung und die weitere Expansion investieren.”
Trotz Rezessionen, Kriegen, Pandemien und Inflation steigt das Innovationstempo. Auch wenn das Thema Innovation bei Anlegern aus der Mode kommen kann, geht der zugrunde liegende Fortschritt unaufhaltsam weiter. Besonders interessant für die Weiterentwicklung in der Wirtschaft sind derzeit fünf Fortschritte, die genauer unter die Lupe genommen werden sollten.
Zulassung von Gentherapien gewinnt an Fahrt
Am 17. August 2022 gab die US-Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) ihrem dritten Gentherapeutikum einstimmig den Zuschlag. Nur acht Tage später genehmigte die Europäische Union (EU) ihr viertes Therapeutikum. In den USA ließ die FDA eine Therapie zur Behandlung der Beta-Thalassämie zu, einer erblichen Blutkrankheit, die zu einem Sauerstoffmangel im Körper führt. Das Medikament wird den Patienten in einer einzigen therapeutischen Dosis verabreicht.
Die Wirkung des Mittels ist verblüffend: In einigen Studien gelang es, bei bis zu 91 % der Patienten eine Unabhängigkeit von Bluttransfusionen zu erreichen. Am 25. August genehmigte die EU eine weitere Gentherapie zur Behandlung der Hämophilie, einer Erkrankung, bei der die Blutgerinnung beeinträchtigt ist. Hierbei handelte es sich um die zweite Gentherapie, die die EU in diesem Jahr zugelassen hat. Die Zulassungen in den USA und in der EU dürften die Einführung von Gentherapeutika vorantreiben und die Finanzierung von Forschung und Herstellung in diesem Bereich fördern.
Augmented Reality bei Operationen an Patienten im Einsatz
Die Johns Hopkins University führte ihre erste Augmented-Reality-Operation an Patienten durch. Die Chirurgen trugen Headsets, mit denen sie medizinische Scans ihrer Patienten einblenden konnten, um Wirbelsäulenoperationen vorzunehmen. Der operierende Arzt erklärte: „Beim Einsatz von Augmented Reality im Operationssaal ist es so, als hätte man ganz natürlich ein GPS-Navigationsgerät vor den Augen, sodass man nicht auf einen separaten Bildschirm schauen muss, um den CT-Scan des Patienten zu sehen.“
Seitdem haben Ärzte dasselbe System bei über 2.000 Operationen genutzt und damit die hohe Genauigkeit der Augmented-Reality-Unterstützung beim Einsetzen von Schrauben in Wirbelkörper bei gleichzeitiger Reduzierung von Wirbelsäulenschäden bewiesen. Augmented Reality und Virtual Reality können in weitaus größerem Umfang als nur für Videospiele und das Metaversum eingesetzt werden. Diese spezielle medizinische Anwendung kann den Zeitaufwand verringern, die Genauigkeit erhöhen und die Ergebnisse in verschiedenen chirurgischen Szenarien verbessern.
Gentechnik fördert die Photosynthese zur Steigerung der Ernteerträge
Wissenschaftler in Indiana haben die Genetik von Pflanzenblättern so verändert, dass sie die Photosynthese optimieren und den Sojaertrag im Durchschnitt um 24,5 % steigern konnten. Diese Technologie könnte auch auf andere mehrschichtige Pflanzen wie Reis, Weizen und Mais angewendet werden. Diese neuen Forschungsergebnisse widersprechen den bisherigen Annahmen, dass eine höhere Nährstoffaufnahme des Bodens die einzige Möglichkeit zur Steigerung der Ernteerträge sei.
Dieser Fortschritt veranschaulicht, wie Nutzpflanzen über ihre Schädlings- und Dürretoleranz hinaus optimiert werden können. Neuartiges, gentechnisch verändertes Saatgut kann eine wichtige Lösung für die Ernährung einer größeren Weltbevölkerung bei geringerer Umweltbelastung und reduziertem Wasserverbrauch darstellen.
USA verabschieden Inflation Reduction Act (IRA) – ein wichtiger Impuls für grüne Energie
Wirtschaftliche Schocks beschleunigen oftmals die Innovation. Darüber hinaus schaffen hohe Preise, ein großer wirtschaftlicher Bedarf und erhebliche staatliche Unterstützung positive Rahmenbedingungen für Neuerungen. In diesem Sommer sind die Energiepreise in Europa in einigen Regionen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Fünf- bis Sechsfache gestiegen. Auch in den USA sind die Energiepreise in die Höhe geklettert.
Durch den im August unterzeichneten IRA werden in den USA zusätzlich zu den bereits im November 2021 genehmigten 80 Milliarden US-Dollar weitere 369 Milliarden US-Dollar in grüne Energie investiert. Im Streben der Länder nach Energiesicherheit dürften steigende Preise für herkömmliche fossile Brennstoffe in Verbindung mit staatlichen Anreizen für erneuerbare Energien den Ausbau vieler neuer Energiequellen beschleunigen und zu neuen Investitionen in die Netzinfrastruktur und den Transport führen.
Streaming-Plattformen überholen Zuschauerzahlen im Kabelfernsehen. Noch schneller als Streaming wächst TikTok
Laut dem Meinungsforschungsinstitut Nielsen haben die US-Zuschauerzahlen beim Streaming zum ersten Mal die Werte beim Kabelfernsehen übertroffen. Streaming-Plattformen wie Netflix, Disney und HBO konnten 34,8 % der gesamten Sehdauer für sich verbuchen, Kabelfernsehen kam auf 34,4 % und Rundfunksender erreichten 21,6 %. Gemessen daran, wie schnell TikTok die Medien eroberte, vollzog sich diese Entwicklung stufenweise.
Denn im Schnitt braucht ein Streaming-Abonnent 18 Minuten, um sich zu entscheiden, was er anschauen möchte, ein neuer TikTok User streamt hingegen sofort. So konnte TikTok in der Hälfte der Zeit, die Facebook oder YouTube benötigten, eine Milliarde aktive Nutzer gewinnen. Neue Wege, unsere Aufmerksamkeit zu erregen, revolutionieren die Medienwirtschaft – eine Branche, die oft an der Spitze des Wandels steht und die zeigt, wie schnell es manches Mal zu Paradigmenwechsel kommen kann.
Betriebsarztservice gibt seine Series A-2 Finanzierung in Höhe von 6.8 Millionen Euro bekannt, um den Markt für Arbeitsschutz in Deutschland und Europa zu digitalisieren
Die Runde wird angeführt von IMPACT Partners und hilft dem Unternehmen dabei, den Aufbau des Praxisnetzwerkes und die Entwicklung einer digitalen Arbeitsschutz-Plattform voranzutreiben.
Betriebsarztservice – ein Full-Service-Anbieter im Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, der Unternehmen dabei hilft, den Arbeitsschutz ihrer Mitarbeiter zu verbessern – hat in seiner Series A-2 Finanzierung 6,8 Millionen Euro erhalten. Angeführt wurde die Runde von IMPACT Partners, der führenden französischen Investmentplattform für Impact Investments. Christoph Tismer, CEO, und Oliver Schmied, Head of Strategy, freuen sich, mit IMPACT einen neuen Investor zu begrüßen. Der bestehende Investor Heartbeat Labs beteiligte sich über die Konvertierung bestehender Wandeldarlehen ebenfalls an der Runde.
Das frische Kapital wird dem Unternehmen dabei helfen, sein Praxisnetzwerk organisch und anorganisch zu erweitern und eine digitale BGM-Plattform aufzubauen, um den Zugang zu Gesundheit, Sicherheit und Psychologie am Arbeitsplatz für alle Arbeitnehmer in Deutschland und darüber hinaus zu demokratisieren.
„Ich freue mich sehr, IMPACT nicht nur als Investor, sondern auch als strategischen Partner an Bord begrüßen zu dürfen. Mit unserer Mission, den Arbeitsschutzsektor zum Wohle aller Mitarbeiter nachhaltig zu verbessern, gibt uns das Investment die Möglichkeit, unsere Strategie weiter voranzutreiben: den Ausbau digitaler Services in Kombination mit einem hochwertigen physischen Angebot. Mit diesem Ansatz wollen wir den derzeit unterversorgten, milliardenschweren Markt für Arbeitsschutz in Europa revolutionieren“, sagt Christoph Tismer – CEO bei Betriebsarztservice.
Betriebsarztservice wurde 2018 gegründet und verändert die Art und Weise, wie Unternehmen und ihre Mitarbeiter Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz erhalten und davon profitieren. Durch die Kombination eines physischen Netzwerks von Praxen mit digitalen Dienstleistungen und einer hocheffizienten operativen Struktur steht Betriebsarztservice für einen neuen, transparenten und zugänglichen Ansatz für den Arbeitsschutz: technologiegestützt, arbeitnehmer- und arbeitgeberorientiert und verfügbar.
Mit dieser einzigartigen Kombination verbessert das Unternehmen die Qualität der Betreuung und setzt den Kerngedanken des Arbeitsschutzes um – die Arbeitsumgebung für alle Mitarbeiter gesünder und sicherer zu machen. Derzeit betreibt Betriebsarztservice acht eigene Praxen und plant, in den kommenden Jahren in jeder größeren Stadt in Deutschland präsent zu sein.
Zoé Constantin von Impact Partners kommentierte die Investition: „Einen erstklassigen Partner für Arbeitsschutzdienstleistungen zu haben, kann für Unternehmen ein echter Wendepunkt sein, wenn es darum geht, die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter durch Prävention und gezielte Beratung zu verbessern.
Betriebsarztservice ist perfekt positioniert, um diese milliardenschwere Opportunität in Europa zu ergreifen und Arbeitsschutzdienstleistungen in den Mittelpunkt der Gesundheit der Arbeitnehmer zu stellen. Wir freuen uns, das Unternehmen bei seiner Mission zu begleiten, die Gesundheit und Sicherheit von Zehntausenden von Arbeitnehmern in Deutschland und darüber hinaus zu verbessern.“
Bild v.l. Oliver Schmied – Head of Strategy und Christoph Tismer – CEO
Die Nahrungsergänzungsmarke ActiNovo baut Marktpräsenz aus
Das Hamburger Unternehmen für liposomale Flüssig- Nahrungsergänzungsmittel baut seine Position auf dem nationalen sowie internationalen Markt weiter aus. Ab sofort übernimmt Christian Pereira Piechoczek als neuer CEO die Führung des seit 2016 bestehenden Unternehmens. Piechoczek verantwortet die strategische Ausrichtung der Marke im umkämpften Segment der Nahrungsergänzungsmittel.
Dabei liegt sein Fokus auf der Erweiterung der Markenbekanntheit sowie der Entwicklung neuer liposomaler Formulierungen, die sich im Vergleich zu herkömmlichen Darreichungsformen durch eine deutlich bessere Bioverfügbarkeit auszeichnen. Als erste große Maßnahme erfolgte kürzlich ein Relaunch des Onlineshops mit über 90.000 registrierten Kund: innen aus 80 Ländern und über 30 verschiedenen liposomalen Produkten.
Bevor Piechoczek seine Karriere als Geschäftsführer bei ActiNovo startete, war er bereits als COO in der Firmengruppe tätig. Vorab sammelte er Berufserfahrung als Supply Chain Manager bei Olympus Surgical Technologies und war als kaufmännischer Leiter bei der Hinrich Plambeck GmbH für über 30 Mitarbeiter verantwortlich. Dem gingen über 10 Jahre Führungserfahrung in mittelständischen Unternehmen im internationalen Kontext voraus. Mit seiner neuen Aufgabe möchte der 39-jährige zukünftig die Stärken und USPs von ActiNovo in den Vordergrund stellen und Aufklärungsarbeit im Ergänzungsmittelmarkt leisten:
„In Deutschland hat die Nahrungsergänzungsmittelbranche leider nicht den besten Ruf, da es viele unseriöse Produkte auf dem Markt gibt. Ich glaube aber, dass heutzutage nicht mehr jeder eine ausgewogene Ernährung einhalten kann. Wir möchten unser Wachstum fortsetzen und mit unseren Werten und den hochwertigen Produkten überzeugen. Ziel ist, unsere Präsenz auf den lokalen Märkten auszubauen und den Verbrauchern hilfreiche Unterstützung in Sachen Ernährung und einem gesunden Lebensstil zu bieten.“
60 Prozent aller Deutschen greifen laut einer aktuellen Studie1 bereits täglich zu Nahrungsergänzungsmitteln, um ihre Nährstoffversorgung zu optimieren. Flüssige liposomale NEM revolutionieren mit ihrer neuartigen Darreichungsform den Markt. Durch die liposomale Formulierung2, welche ursprünglich aus dem pharmazeutischen Umfeld kommt, bildet sich ein Schutzschild um die Nährstoffe, sodass diese ohne Wirkungsverluste durch den Verdauungstrakt gelangen und eine fast vollständige Aufnahme im Blutkreislauf erreichen können.
Qunomedical macht „Patient Relationship Management“ zum Standard in Krankenhäusern – und bekommt dafür 10 Millionen Euro von Bertelsmann Investments, DvH Ventures und anderen
Das Digital-Health-Start-up Qunomedical (https://www.qunomedical.com/de), Europas erste digitale Plattform, mit der Krankenhäuser Patient:innen-Beziehungen digital verwalten können, schließt erfolgreich eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 10 Millionen Euro ab. Im Rahmen der Finanzierungsrunde konnte das Start-up Bertelsmann Investments und Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) als prominente Investoren gewinnen. Mit der Finanzierung möchte das Start-up sein neues B2B-Produkt „Qunosuite“ – eine Software-as-a-Service (SaaS) für das „Patient Relationship Management“ (PRM) im Gesundheitswesen – stärker international vermarkten und dessen Produktentwicklung vorantreiben.
Qunomedical überzeugt mit neuem SaaS-Geschäft
Trotz der aktuellen Krisenstimmung, überzeugt Qunomedical den Medienkonzern Bertelsmann Investments, der globale Venture-Capital-Arm des Medienkonzerns Bertelsmann, sowie den Frühphasen-Investor DvH Ventures im Rahmen der Series-A als prominente Investoren. Die 10 Millionen Euro kommen dabei zur Hälfte auch von Bestandsinvestoren, u. a. MS&AD Ventures aus den USA oder CalmStorm aus Wien.
Qunomedical wurde 2016 in Berlin von Dr. Sophie Chung gegründet und ging damals mit der gleichnamigen digitalen B2C-Plattform an den Start, mit der Menschen im In- und Ausland ein möglichst breiter Zugang zu Spitzenmedizin ermöglicht wird. Die Plattform hat sich im Laufe der Jahre darauf spezialisiert, einen lückenlosen digitalen Service über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg für Patient:innen zu bieten.
Die neue PRM-Lösung Qunosuite basiert auf der für das B2C-Geschäft entwickelten und jahrelang erprobten Software und richtet sich an Gesundheitsdienstleister wie Ärzte, Krankenhäuser oder Klinikketten. Mit dem neuen B2B-Geschäft erschließt Qunomedical eine weitere, wichtige Umsatzquelle. Vor allem aber ermöglicht Qunosuite Patient:innen ein transparentes und nachvollziehbares Erlebnis rund um ihre Behandlung.
Mit Qunosuite den Goldstandard für Patient Relationship Management setzen
„Wir verfolgen mit Qunomedical die Vision, eine bessere und menschlichere Gesundheitsversorgung zu schaffen. Das bedeutet zum einen, dass wir Patient:innen bei der Arztsuche unterstützen, damit sie die ideale Behandlung für ihre Bedürfnisse zum besten Preis bekommen. Zum anderen aber auch, dass wir Krankenhäusern und Kliniken dabei helfen, die Patient Journey zu verbessern. Denn viel zu viele Patient:innen machen vor, während und nach ihrer Behandlung schlechte Erfahrungen – auch, weil digitale Lösungen fehlen. Wir verstehen es deshalb als unsere Mission, Gesundheitsdienstleister in die Lage zu versetzen, den menschlichen Kontakt dort zu maximieren, wo es wichtig ist, und Technologie in Bereichen zu nutzen, in denen sie eine bessere Patient Journey ermöglicht.
Qunosuite schafft genau das und wird den Goldstandard für Patient Relationship Management setzen“, erklärt die Ärztin Dr. Sophie Chung, Gründerin und CEO von Qunomedical.
Bei Qunosuite handelt es sich um eine Software für Patient Relationship Management (PRM), die Gesundheitsdienstleister gegen eine monatliche Gebühr einsetzen können. Bereits mehrere Kliniken in Deutschland und Europa nutzen die Software an insgesamt zehn Standorten und verwalten damit mehr als 120.000 Patient:innen. Mithilfe der Software können Krankenhäuser die Patient Journey optimieren, ihre Prozesse effizienter gestalten und so letztlich deutlich mehr Patient:innen besser behandeln.
Carsten Coesfeld, CEO von Bertelsmann Investments, sagt: „Der Bereich Digital Health gewinnt im Rahmen unserer Bertelsmann Next Initiative stark an Bedeutung. Wir werden hier in den kommenden Wochen und Monaten noch stärker investieren und freuen uns daher sehr, Qunomedical mit einem Direktinvestment zu unterstützen. Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer modernen Gesundheitsversorgung im digitalen Zeitalter.”
„Qunomedical adressiert mit seiner neuen B2B-Software Qunosuite ein wichtiges Problem im Gesundheitsmarkt: die fehlende Digitalisierung der Patient Journey end-to-end, die Gesundheitsdienstleistern nicht nur viel Geld kostet, sondern Patient:innen auch ein schlechtes Gefühl rund um die Behandlung gibt. Wir freuen uns deshalb sehr, gemeinsam mit Qunomedical einen neuen Standard für Patient Relationship Management zu setzen“, sagt Duc Quyen Tran, Partner bei Dieter von Holtzbrinck Ventures.
Der digitale Gesundheitsmarkt wächst bis 2030 auf 1,5 Billionen US-Dollar
Die Marktaussichten für den Digital-Health-Bereich bestätigen das Vertrauen der Investoren in Qunomedical. So lag die Größe des Digital-Health-Marktes 2021 bei über 195 Milliarden US-Dollar und wird von 2022 bis 2030 eine jährliche Wachstumsrate von mehr als 16 % aufweisen. Insbesondere die steigende Popularität von Services für Patient:innen wird dabei die Marktexpansion vorantreiben, sodass im Jahr 2030 mit einer Marktgröße von bis zu 1,5 Billionen US-Dollar gerechnet wird.
Für die Zukunft hat sich das Berliner Start-up deshalb große Ziele gesetzt und möchte ihre Software auch vermehrt international anbieten. „Unser Ziel ist es, die führende Software für Patient Relationship Management zu werden – und zwar weltweit. Allein der Umstand, dass es dafür aktuell noch keine wirklich funktionierende Software gibt, zeigt, wie wichtig unser Vorhaben und wie groß unser Potenzial ist“, erklärt Dr. Sophie Chung.
Leo Schleupen hat das Amt an seinen Sohn Michael Schleupen übergeleitet
Im Aufsichtsrat der Schleupen SE, einem der führenden Softwareentwicklungsunternehmen für die deutsche Versorgungswirtschaft, hat es einen Wechsel gegeben. Der Gründer, Namensgeber und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Leo Schleupen ist aus seinem Amt ausgeschieden. Nachfolger ist sein Sohn Michael Schleupen. Damit bleibt die Kontinuität als Familienunternehmen gewahrt. Denn die Aktien der Schleupen SE werden nicht an der Börse gehandelt, sondern von Gründern und ehemaligen Vorständen mit ihren Familien sowie vom aktuellen Vorstandsvorsitzenden gehalten.
Leo Schleupen hat sich nach 52 Jahren sehr erfolgreicher Tätigkeit als Geschäftsführer/Vorstand und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats aus dem Aufsichtsrat des von ihm gegründeten Unternehmens zurückgezogen. Da ihm das Unternehmen nach wie vor sehr am Herzen liegt, hat er schon frühzeitig seine Nachfolge geregelt und nun den geordneten Wechsel vollzogen. Nachfolger im Aufsichtsrat ist sein von der Hauptversammlung gewählter Sohn Michael Schleupen, der wie sein Vater das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats übernommen hat.
„Wir begrüßen es nicht nur, dass mit der Nachfolge die Tradition des Familienunternehmens erhalten bleibt, sondern eine Persönlichkeit mit erwiesener fachlicher Kompetenz den Aufsichtsrat verstärkt“, so der Vorstand der Schleupen SE.
Michael Schleupen, geboren 1965, war nach seinem Studium der Betriebswirtschaft für die damalige Schleupen Computersysteme GmbH tätig und für deren ehemalige österreichische Tochtergesellschaft verantwortlich. 1994 machte er sich selbständig und gründete mit der Audicon GmbH in Stuttgart sein eigenes Softwareunternehmen.
Fachkräftemangel ist eine Bedrohung. Um dem entgegenzuwirken, setzen die Unternehmen auf das Potenzial der Digitalisierung. Sind Augmented Reality-Brillen die Lösung?
Der Fachkräftemangel hat die Wirtschaft fest im Würgegriff – nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa. Die Folge: Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Stellen zu besetzen, und dadurch entstehen Engpässe in der Produktion. Lieferengpässe und damit verbundene Preissteigerungen sind die Folge. Für Schweizer Industriefirmen ist die Ressourcenknappheit eine der bedeutendsten Geschäftsrisiken, und damit eine mittelfristige Bedrohung für den Innovationsstandort Schweiz.
Wie aber lässt sich der drohende Ressourcen-Engpass abwenden? Politik und Wirtschaft suchen händeringend nach kreativen Wegen, wie man die vorhandenen Arbeitskräfte besser einsetzen kann. Gefunden wurde ein wichtiger Hebel: Das Potential der Digitalisierung noch mehr ausschöpfen. Zum Beispiel mit Augmented Reality-Brillen. Diese werden immer beliebter in der Industrie, da sie es den Mitarbeitern ermöglicht, Informationen direkt vor ihren Augen anzuzeigen und so ihre Arbeit effizienter zu machen.
Den Puls der Zeit gefühlt haben muss der ehemalige ETH-Stunden Sebastian Beetschen, als er sich vor weniger als zwei Jahren entschied, der Hololens von Microsoft Konkurrenz zu machen, und mitten in der Berner Altstadt sein Startup Almer Technologies zu starten. Der 25jährige Beetschen: «Augmented Reality Brillen sind die perfekte Lösung für Industriefirmen. Denn mit diesen Brillen können Mitarbeiter in Echtzeit zusätzliche Informationen, Anleitungen und Checklisten einsehen.»
Augmented Reality Brillen ermöglichen zudem, dass auch ein Mitarbeiter ohne langjährige Erfahrung ein technisches Problem effizient lösen kann, weil er die Informationen eingeblendet erhält. Oder sogar über weite Distanzen vom Experten instruiert wird. Die Augmented Reality-Brillen ersparen Schweizer Firmen mit Standorten im Ausland oftmals die langwierige und kostspielige Reise des Schweizer Experten vor Ort.
Die Augmented Reality Brille bringt nicht nur weniger Kosten und höhere Produktivität. Bei Ausfällen von Maschinen, die Industriebetriebe regelmässig hohe Kosten verursacht, ist sie das neue Wundermittel. Denn dank der viel schnelleren Reaktionszeit verkürzt sich die Down-Time von Maschinen und damit wiederum der Schaden für die Industriebetriebe. Die Technologie hilft also Unternehmen dabei, ihre Produktivität zu steigern, das Risiko zu minimieren und die Lücke zu schliessen, die durch den Fachkräftemangel entstanden ist.
Letzten Monat lieferte Almer die ersten 200 Brillen an Schweizer Industriebetriebe aus. Kein Unternehmen will mehr auf die Brillen verzichten. «Ja, die Nachfrage ist stark», gibt Sebastian Beetschen unverdrossen zu. Derzeit entwickelt sein hochmotiviertes Team die zweite Staffel robuster und leistungsstarker Augmented Reality Brillen. Im Januar soll sie auf den Markt kommen. Die Kunden stehen Schlange.
Fachkräftemangel: Lichtblick für Industriefirmen dank Schweizer Startup Almer
CNC24 erweitert sein Angebot und ist nun Komplettanbieter für die Fertigung von Spritzgussbauteilen. Die digitale und global tätige Fertigungsplattform bietet damit die komplette Supply Chain Lösung für Bauteile aller Stückzahlen an.
Das Berliner Start-up CNC24 wächst in wirtschaftlich angespannten Zeiten weiter. Systematisch und kontinuierlich baut der Smart Manufacturer sein Angebotsspektrum aus und kann nun im Bereich Spritzgussbauteile das komplette Spektrum an Fertigungsverfahren anbieten. Ab sofort finden Kunden damit eine komplette Supply Chain Lösung für Präzisionsbauteile aller Stückzahlen vor. Willi Ruopp, CEO und Co-Founder, blickt optimistisch in die Zukunft: “Wir verstehen uns als die erweiterte Einkaufsabteilung unserer Kunden. Der Ausbau unseres Angebotes im Spritzguss ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, der führende Marktplatz für die Beschaffung von Bauteilen zu werden. CNC24 ist der einzige Player in Deutschland, der alle Fertigungsverfahren und Stückzahlen, vom ersten Prototyp bis zur Serienfertigung, auf einer Plattform vereint.”
Fertigungsmethoden im Spritzguss
CNC24 arbeitet bereits mit über 500 ausgewählten Fertigern weltweit zusammen und erweitert zielgerichtet die Zahl der Lieferanten, um das Angebotsspektrum für seine rund 1000 Kunden zu erweitern. Ein Fokus liegt dabei auf der Expertise der Fertigungspartner: „Die Herausforderung liegt nicht darin, Fertiger für bestimmte Verfahren zu finden. Sie müssen die strengen Qualitätsstandards von CNC24 erfüllen und ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit mitbringen.“, erläutert Marlon Gerat, Chief Production Officer und Co-Founder. Eine Reklamationsquote von 0,17 % bestätigt die hohen Ansprüche an die Lieferanten. Neben der regulären Qualitätskontrolle in der Fertigung durchlaufen alle Bauteile eine zusätzliche Qualitätskontrolle im hauseigenen Messzentrum von CNC24, bevor sie an die Kunden gehen.
Im Bereich des Spritzgussverfahrens deckt CNC24 nun das Komplettangebot ab. Kunden können Bauteile im Insert Moulding, Over Moulding, Silikon-Spritzguss (LSR), Plastik-Spritzguss, Mehrkomponentenspritzguss und Compression-Molding-Verfahren (CM) über die Plattform in Auftrag geben. Damit reagiert CNC24 direkt auf die Nachfrage bei seinen Kunden, denn der Spritzguss ist für die preisgünstige Serienfertigung vieler Produkte alternativlos. Es ist ein Fertigungsverfahren mit hohen Durchlaufzeiten, das die Serienfertigung in großen Stückzahlen ermöglicht
Online-Marktplatz CNC24 ist ab sofort Komplettanbieter für Spritzguss
Brainlab AG wird Platin-Partner der TUM Venture Labs
Die Brainlab AG fördert künftig mit einem Millionenbetrag als Platin-Partner die TUM Venture Labs im Bereich Healthcare. Die von der Technischen Universität München (TUM) und der UnternehmerTUM betriebenen TUM Venture Labs unterstützen Start-up-Aktivitäten und Unternehmensgründungen von Studierenden und Forschenden mit einem weltweit wettbewerbsfähigen Förderprogramm.
Das TUM Venture Lab Healthcare zielt auf Innovationen im Bereich Wirkstoffentwicklung, Digital Health und Medizintechnik ab. Dabei stehen auch Technologien zur Integration und besseren Nutzung von medizinischen Daten durch Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen im Fokus.
„Vielversprechende Partnerschaft“
Brainlab-Gründer und Vorstandsvorsitzender Stefan Vilsmeier zur Partnerschaft: „Brainlab steht als Münchener Unternehmen bereits seit vielen Jahren in engem Austausch mit der TUM – eine der führenden Universitäten Europas. Uns vereint das gemeinsame Ziel Innovationen im Bereich der Medizintechnik voranzutreiben. Daher freuen wir uns sehr über die Partnerschaft und die Kooperation mit dem TUM Venture Lab Healthcare. Es ist uns ein großes Anliegen das Healthcare-Ökosystem zu stärken und als ehemaligem TUM Studenten und Firmengründer liegt es mir besonders am Herzen, Start-ups in diesem Bereich zu fördern.“
TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagt: „Stefan Vilsmeier hat gezeigt, wie man ein Unternehmen aus dem Nichts in die internationale Spitze der Medizintechnik führt. Mit ihm und seinem Unternehmen Brainlab bekommen die Start-ups hervorragende Mentoren und Partner an die Seite. Mit dieser intellektuellen und finanziellen Unterstützung bekommt das TUM Venture Lab Healthcare einen kraftvollen Anschub.“
Brainlab und die TUM Venture Labs
Brainlab wird seine Expertise in der Medizintechnik und der internationalen Implementierung von medizinischen Innovationen einbringen und setzt auf einen intensiven fachlichen Austausch mit den Gründungsteams und dem Management des TUM Venture Labs. Im Herbst dieses Jahres wurde Brainlab gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf für den Deutschen Zukunftspreis 2022 nominiert. Das Unternehmen aus München ist auf digitale Medizintechnologien und die intelligente Nutzung von Bildgebungsdaten spezialisiert.
Die TUM Venture Labs begleiten mit Fortbildungs- und Inkubatorprogrammen die Gründungen individuell von der Teamfindung über die Entwicklung des Geschäftsmodells bis zur Unterstützung bei der Finanzierung. Damit nicht nur vereinzelte Start-ups, sondern ganze Familien von Start-ups entstehen können, stellt das Ökosystem von TUM und UnternehmerTUM eine Verbindung zur internationalen Spitzenforschung, ein tiefes Verständnis für den spezifischen Markt und die Vernetzung mit hochkarätigen Partnern sicher. Insgesamt gibt es derzeit elf TUM Venture Labs für unterschiedliche Themenfelder.
Bild Vertragsunterzeichnung : Die Technische Universitaet Muenchen vertreten durch den Praesidenten Prof. Thomas Hofmann und der Brainlab AG vertreten durch den CEO Stefan Vilsmaier besiegeln die Platinpartnerschaft zwischen der Brainlab AG und dem TUM Venture Lab Healtcare ; abgebildete Personen(v.l.n.r.): Stefan Vilsmaier_ CEO Brainlab AG; Prof. Thomas Hofmann_Praesident der Technischen Universitaet Muenchen; Ort: Praesidialzimmer der Technische Universitaet Muenchen; Arcisstraße 21, 80333 Muenchen ; Datum: 17.11.2022 ; Copyright: Uli Benz / TUM
Der „Black Friday“ ist mittlerweile eines der am meisten erwarteten Shopping-Ereignisse weltweit und erfreut sich bei Verbrauchern und Online-Händlern großer Beliebtheit. Bedeutende europäische Märkte wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien verzeichneten während des Black Friday im Jahr 2021 einige der höchsten bislang erreichten Online-Verkaufsspitzen. In Frankreich stiegen in der Woche des Black Friday die Online-Einkäufe um 87 Prozent im Vergleich zum Wochendurchschnitt. In Deutschland und Spanien waren die B2C-Online-Einkäufe am Black Friday viermal so hoch wie an einem durchschnittlichen Tag.
Wie sieht es jedoch mit den Unternehmen außerhalb des B2C-E-Commerce-Sektors aus? Können auch B2B-Webshops den Black Friday nutzen, um ihren Umsatz zu steigern? Die Antwort ist ein klares Ja. B2B-Webshops können nach Meinung von Mondu dabei das Potenzial voll ausschöpfen, indem sie „Buy Now, Pay Later“, kurz BNPL, also den Kauf auf Rechnung anbieten.
Black Friday und B2B – eine erfolgreiche Kombination
Das B2B-Ökosystem befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der durch die steigenden Erwartungen der Käufer an ein reibungsloses B2C-ähnliches Einkaufserlebnis angetrieben wird. Untersuchungen von McKinsey zeigen, dass E-Commerce mittlerweile mehr als 18 Prozent des Gesamtumsatzes eines durchschnittlichen B2B-Unternehmens ausmacht – und damit gleichauf mit dem persönlichen Verkauf und noch vor allen anderen Kanälen liegt. Dies führt zu der Überzeugung, dass der Black Friday auch für B2B-E-Commerce-Unternehmen eine große Geschäftschance darstellt.
„Menschen lieben attraktive Angebote und werden bis zu einem gewissen Grad von der Angst, etwas zu verpassen, angetrieben. Verbraucher sind bereit, für ein Schnäppchen die Extrameile zu gehen und fühlen sich zum Kauf gezwungen, wenn die richtigen psychologischen Auslöser vorhanden sind“, erklärt Malte Huffmann, CEO und Co-Gründer von Mondu. „Da sowohl B2C- als auch B2B-Webshops auf Menschen abzielen und sie zum Kauf anregen wollen, können auch B2B-Unternehmen die menschlichen Instinkte von B2B-Käufern nutzen und von Black Friday-Angeboten profitieren.“
Wie sich B2B-Unternehmen von der Masse abheben können
Unternehmen, die BNPL anbieten, profitieren von entscheidenden Vorteilen, die ihrem B2B-Webshop helfen können, sich von der Masse abzuheben und den Umsatz am Black Friday und in der Zukunft zu steigern.
1. Steigerung der Kaufkraft
Ein enormer Vorteil von BNPL ist, dass die Kunden mehr Kaufkraft haben, um die gewünschten Waren oder Dienstleistungen zu erwerben, und dass sie zum Kauf von Upgrades und Add-ons motiviert werden. Mit BNPL fühlen sich Käufer sicherer, einen Kauf zu tätigen, und sie müssen sich keine Gedanken über Dinge wie Cashflow oder die Beantragung von Handelskrediten machen. Sie können mehr kaufen, Black Friday-Angebote nutzen und die Zahlung aufschieben oder über einen längeren Zeitraum aufteilen, oft ohne Zinsen. Waren oder Dienstleistungen werden erst dann bezahlt, wenn sie eingegangen sind und den Erwartungen des Käufers entsprechen, was jeder Transaktion eine zusätzliche Ebene des Vertrauens und des Komforts verleiht.
2. Die Erwartungen des Käufers erfüllen
Die B2B-Käufer von heute erwarten beim Online-Einkauf ein reibungsloses Kauferlebnis und zeigen sich immer offener für digitale Lösungen. Laut einer Studie von Avionos bevorzugen 94 Prozent der B2B-Einkäufer die Zusammenarbeit mit Anbietern, die ihre digitalen Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln und mit ihren Angeboten experimentieren. B2B-Händler können diese Erwartungen erfüllen und ihre Kunden zufriedenstellen, indem sie am Black Friday neue und attraktive Angebote machen und eine problemlose B2C-ähnliche BNPL-Zahlungserfahrung bieten. Im Gegenzug können sie mit steigenden Umsätzen und einer größeren Wahrscheinlichkeit rechnen, dass die Käufer auch in Zukunft wiederkommen.
3. Steigerung der Konversion und des durchschnittlichen Bestellwerts
Einer Studie von MSTS zufolge gaben 48 Prozent aller befragten B2B-Käufer an, dass sie einen Kauf abgebrochen haben, weil ihnen nicht ihre bevorzugte Zahlungsmethode angeboten wurde. Mit BNPL können Unternehmen die bei B2B-Käufern beliebteste Zahlungsmethode anbieten und ein schnelles und reibungsloses Zahlungserlebnis ermöglichen, das die Konversionsraten nachweislich um 20 bis 30 Prozent erhöht.
Die Flexibilität, die BNPL bietet, reduziert auch die anfängliche finanzielle Belastung der Käufer. Dies ermöglicht es ihnen, zusätzliche Einkäufe zu tätigen und hochwertige Produkte zu kaufen, die sie sich sonst aufgrund von Budgetbeschränkungen nicht leisten könnten. Daten von Mondu zufolge können B2B-Webshops einen Anstieg der durchschnittlichen Bestellsumme um bis zu 57 Prozent verzeichnen, wenn sie BNPL als Zahlungsoption hinzufügen.
4. Vertrauen schaffen
Malte Huffmann CEO und Co-Gründer Mondu
Es ist kein Geheimnis, dass Vertrauen ein wichtiger Faktor für Geschäftskunden ist, wenn sie sich für einen Kauf entscheiden. Dies gilt insbesondere, wenn es darum geht, Erstkunden zu konvertieren und den Grundstein für zukünftige Transaktionen mit ihnen zu legen.
Vertrauen wird mit drei Wahrscheinlichkeitsstufen in Verbindung gebracht: Verlust- oder Gewinnwahrscheinlichkeit und Unsicherheit. Wenn ein Käufer sich des Gewinns sicher ist und keine Angst vor einem Verlust beim Kauf hat, ist das Vertrauen hoch, und der Kauf wird wahrscheinlich abgeschlossen werden. Ist sich der Käufer hingegen über den Gewinn nicht im Klaren und befürchtet er einen Verlust, ist das Vertrauen gering und es ist unwahrscheinlich, dass er den Kauf abschließt. Die Ungewissheit ist am größten, wenn die Chancen auf Verlust und Gewinn gleich groß sind. Jegliche Ungewissheit bei der Kaufabwicklung kann das Vertrauen des Käufers zerstören und führt häufig zu abgebrochenen Kaufvorgängen.
B2B-Händler, die in ihren B2B-Webshops BNPL anbieten, können schnell ein Gefühl des Vertrauens aufbauen. Die Käufer fühlen sich dadurch sicher, dass sie einen Gewinn erzielen und keinen Verlust befürchten müssen. Mit BNPL werden Waren oder Dienstleistungen erst bezahlt, wenn sie eingegangen sind und die Erwartungen des Käufers erfüllt wurden, so dass es aus Sicht des Käufers wenig zu verlieren gibt. BNPL schafft auch Vertrauen, indem es einen Service anbietet, der den Käufern wirklich hilft, das zu kaufen, was sie wollen, und ihre Geschäfte effektiver zu führen. Letztendlich erhöht dieses Vertrauen die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer am Black Friday einkaufen und in Zukunft wiederkommen, erheblich.
BNPL im B2B-Checkout anbieten
Moderne BNPL-Lösungen bringen B2B auf Augenhöhe mit B2C-Zahlungen, indem sie den Kunden in den Mittelpunkt des Zahlungsflusses stellen und ihm ein schnelles und nahtloses Checkout-Erlebnis bieten. Anbieter wie Mondu bieten flexible Zahlungsfristen von 30, 60 oder 90 Tagen. Außerdem können B2B-Händler den Einkauf mit einer praktischen Ratenzahlungslösung vereinfachen, mit der Käufer ihre Einkäufe in sechs gleiche, zinsfreie Zahlungen aufteilen können. Die neuesten Lösungen dieser Art lassen sich nahtlos in jeden Webshop integrieren, entweder maßgeschneidert oder auf Basis einer Webshop-Plattform. Sie unterstützen zudem eine Reihe von mehrsprachigen Systemen und Zahlungsmethoden.
Praxistipps von Mondu: Wie B2B-Webshops mit BNPL vom „Black Friday“-Trend profitieren können