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PwC Umfrage zeigt: 42 Prozent der Befragten in der Region Stuttgart denken über Jobwechsel aufgrund zu hoher Wohnkosten nach

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immobilienpreise

Hohe Mieten und Immobilienpreise mindern Attraktivität für Arbeitnehmende / Große Mehrheit schätzt Lebensqualität der Region / Wohnungsbau als Standortförderung / Hoher politischer Handlungsbedarf

Hohe Mieten und Immobilienpreise tragen in der Region Stuttgart zum Fachkräftemangel bei, zeigt eine Umfrage des Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens PwC. 42 Prozent der Befragten haben wegen hoher Mieten schon einen Jobwechsel erwogen, 10 Prozent haben den Job tatsächlich gewechselt. Die überwiegende Mehrheit (80 Prozent) sieht im teuren und deutlich angespannten Wohnungs- und Immobilienmarkt der Region dann auch einen Faktor für den von vielen Unternehmen beklagten Fachkräftemangel. Generell schätzen die Befragten aber die Lebensqualität in Stuttgart und dem Umland: 90 Prozent fühlen sich hier wohl oder sogar sehr wohl.

Wohnungsmarkt als negativer Standortfaktor
Marcus Nickel, Leiter des PwC-Standortes Stuttgart, sagt: „Stuttgart liegt seit mindestens zehn Jahren immer mit an der Spitze der Miet- und Immobilienpreise in deutschen Großstädten. Das konnte recht lange einigermaßen durch das hohe Lohnniveau etwas abgefangen werden, aber mittlerweile ist die Diskrepanz zwischen dem, was sich die Menschen leisten können und was gefordert wird, schon sehr groß geworden.

Selbst im Gutverdienenden-Segment. Angesichts der Inflation und steigender Energiepreise verschärft die finanzielle Lage die Sorgen und fördert damit die Bereitschaft zu einem Standortwechsel. Hier müssen die Arbeitgeber der Region aufmerksam werden, denn die hohen Mieten können den Fachkräftemangel damit verschärfen.“

Zumindest legen das die Ergebnisse einer PwC-Befragung von 400 Bewohner:innen der Region Stuttgart nahe. Für Wirtschaft und Politik sollte das ein Warnsignal sein: Denn für 40 Prozent der Befragten sind die hohen Mietkosten ein Anreiz, nicht nur über einen Umzug, sondern gleich über einen Jobwechsel nachzudenken. Viel zu wenige freie Wohnungen und zu hohe Mieten schmälern die Attraktivität von Stadt und Umland für 68 Prozent der Befragten.

Gut drei Viertel gehen davon aus, dass sich die Situation in der nächsten Zeit auch nicht verbessert, sondern eher verschärft. Rund 90 Prozent der Befragten, zu denen auch Menschen aus Pflegeberufen sowie der öffentlichen Daseinsvorsorge gehören, befürchten, dass sich genau diese Berufsgruppen Stuttgart und Umland nicht mehr leisten können – mit entsprechenden Auswirkungen für alle, die in der Region wohnen. 

Bewohner:innen sehen Handlungsbedarf bei Politik und Wirtschaft
Die Befragten aus der Region haben auch recht konkrete Vorstellungen, warum der Wohnungsmarkt so angespannt ist: ein jahrzehntelang vernachlässigter sozialer Wohnungsbau (47 Prozent), eine zu späte Reaktion der Politik (46 Prozent) und zu wenig innerstädtisches Bauland (40 Prozent) sind die drei meistgenannten Gründe.   

Und was könnte die Öffentliche Hand nach Ansicht der Befragten tun, um die Situation zu entspannen? Mehr Wohnungsbauprogramme für bezahlbare Mietwohnungen aufsetzen (90 Prozent), Wohnkosten steuerlich berücksichtigen (85 Prozent), oder gewerblich genutzte Immobilien in Wohnungen umwandeln (85 Prozent).

„Sinnvoll sind aus meiner Sicht auch Maßnahmen der Stadt, die seit einiger Zeit ihre Satzung gegen Wohnraumzweckentfremdung strenger umsetzt und zum Beispiel gegen eine große Plattform für die touristische Kurzzeitvermietung klagt. Aus unserer Befragung lässt sich auch schließen, dass die Überlegungen des Stuttgarter Oberbürgermeisters Dr. Frank Nopper, Wohnungen zurück in städtischen Besitz zu bringen, durchaus auf Rückhalt in der Bevölkerung stoßen“, führt Marcus Nickel aus.

Die Arbeitnehmer:innen erwarten aber auch mehr Engagement von den Arbeitgebern: Sie wünschen  sich vor allem eine Flexibilisierung der Homeoffice-Regeln ihres Arbeitgebers  und die finanzielle Unterstützung bei der Ausstattung des Homeoffice. Jeweils über 80 Prozent sehen in Mietkostenzuschüssen oder in der teilweisen Übernahme der Fahrtkosten durch den Arbeitgeber eine gute Möglichkeit, die Lage zu entspannen; 80 Prozent finden Betriebswohnungen eine gute Idee.

Bildquelle: Bild von moerschy auf pixabay

Quelle PwC Communications

Ready for the Future of Music

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Embassy of Music

Embassy of Music und twelve x twelve geben langfristige Kooperation im Bereich von WEB3 bekannt

Das Berliner Erfolgslabel Embassy of Music kooperiert mit der WEB3-Musik-Plattform twelve x twelve. Ziel der langfristigen Kooperation ist, neue Vertriebsmöglichkeiten zu erschließen, für Künstler*innen und das Label neue Umsätze zu generieren, die Werke aus dem Katalog neu zu interpretieren, zu verwerten und als “Digital Vinyl“ dem echten Fan zur Verfügung zu stellen.

twelve x twelve ist ein innovatives Musikunternehmen, das unter Einsatz von WEB3- Technologien seinen Partnern eine rechtssichere Infrastruktur bietet, um neue Vertriebswege und Produkte für Künstler*innen und Rechte mit Hilfe von WEB3-Technologien zu erschließen. Es können Medieninhalte hergestellt, bearbeitet, lizensiert und tokenisiert werden. Diese werden als Token über den eigenen Marktplatz und das Metaverse angeboten. Die Vision von twelve x twelve ist, die Zukunft der Musik im WEB3 mitzugestalten.

Dafür bieten sie die passende Infrastruktur an, um für und mit ihren Kunden innovative Marketing-, Distributions- und Community-Building-Möglichkeiten zu generieren. So liefert twelve x twelve die Antwort auf neue Nutzergewohnheiten, aktuelle Marktentwicklungen und einen emotionalen Mehrwert im WEB3. Bisher hat twelve x twelve erfolgreich Kampagnen für Künstler*innen wie Haftbefehl, Portrait XO, Till Lindemann, Genetikk oder für Die drei ??? umgesetzt, arbeitet hierfür mit Innervisions, Sony Music oder AON Records zusammen.

CEO Jan Denecke freut sich über die beginnende Partnerschaft und unterstreicht die Möglichkeit, von nun an gemeinsam mit Embassy of Music Formate für das WEB3-Zeitalter zu erarbeiten und den echten Fans zur Verfügung zu stellen: »Konrad von Löhneysen ist ein Experte in der Musikbranche, seine Expertise genießt weltweit Renommee. Mit seinem Label Embassy of Music zusammenzuarbeiten, ist für uns als twelve x twelve ein weiterer Schritt, die Zukunft der Musik im WEB3 mitzugestalten.

Wir selbst sehen uns dabei auch als Bindeglied: Wir verbinden WEB2-Welten mit WEB3-Technologien, indem wir Labels und Künstler*innen die passende Infrastruktur anbieten. Insoweit nutzen wir derzeit das Beste aus beiden Welten. Konny und sein Team sind hierfür ein großartiger Partner. Nur wenige kennen das “Record Business” so gut und es versteht sich von selbst, dass sie einen wesentlichen Bestandteil in der zukünftigen Entwicklung des WEB3-Marktes haben werden.”

Gegründet wurde das Label 2001 als Ministry of Sound und firmiert seit 2010 unter dem Namen Embassy of Music. Als weltweit aktives Tonträgerunternehmen verfügt es über einen umfangreichen Musikkatalog mit entsprechenden Rechten sowie über vielfältige Kontakte zu Musiker*innen, DJ’s, Labels und Musikverlagen. Zu den nationalen und internationalen Künstler*innen zählen oder zählten z.B. Bob Sinclar, Carla Bruni, David Guetta, Kay One, Moby, Nena, Passenger, Robyn, Royksopp, Simply Red uvm.

Gründer Konrad von Löhneysen genießt seit Jahrzehnten internationale Anerkennung in der Musikbranche und führt bis heute die Geschäfte des Labels. Er machte sich u. a. bei Logic Records in den USA und im Vereinigten Königreich einen Namen und war Ende der 90er-Jahre bei Universal Records zuständig für das Geschäft in Deutschland, Österreich und die Schweiz. Darüber hinaus ist von Löhneysen eine hochgeschätzte Stimme im Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie.

Konrad von Löhneysen über die Partnerschaft mit twelve x twelve: »Die Fans können sich auf große Musik in einem innovativen Gewand freuen und diese auch besitzen. Die Verfügbarkeit ist dabei beschränkt. Wir werden beispielsweise Klassiker der elektronischen Musik neu remixen und in das Hier und Jetzt übertragen. Wir verleihen auch neuer Musik wieder einen “digitalen” Sammlerwert. Unsere Partnerschaft wird die Zukunft der Musik beeinflussen und teilweise neu ordnen. Wir wollen mit unserem starken Partner twelve x twelve unsere Künstler*innen und deren Fans auf dem Weg ins WEB3 begleiten.«

Informationen zu den ersten Releases und Remixes sowie den entsprechenden Künstler*innen werden in Kürze bekanntgegeben.

Gründer Jan Denecke und Philipp Köhn (c)Benjamin Held

Quelle Twelvebytwelve GmbH

Leapsome eröffnet eigenen Standort in den USA

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Leapsome erwirtschaftet bereits rund 20 % des Gesamtumsatzes aus den Vereinigten Staaten 

Das Berliner Unternehmen Leapsome, welches eine Softwareplattform für Talententwicklung und Mitarbeiterengagement anbietet und mit Kunden wie Unity, Spotify und Workato arbeitet, expandiert mit einem eigenen Team in den US-amerikanischen Markt und erweitert seine globale Präsenz. Die Eröffnung eines zweiten Unternehmensstandorts mit Sitz in New York folgt auf die Series-A Finanzierungsrunde im März, in der Leapsome 60 Millionen US-Dollar erhielt.

Bereits ohne ein eigenes Büro vor Ort erwirtschaftete Leapsome 20 Prozent des eigenen Umsatzes in den USA. Nur im heimischen deutschen Markt sind die Umsätze noch höher. „Der Software-Markt in den USA dominiert weltweit und viele Unternehmen setzen dort schon stärker auf das Potenzial von People Enablement als hierzulande. Mit einem eigenen Team vor Ort werden wir unseren Marktanteil nochmal deutlich steigern können“, erklärt Marc-Alexander Vetter, Head of US Expansion bei Leapsome.

„Es ist unser Ziel, die globale Zukunft des HR-Tech-Marktes zu gestalten. Bis 2025 wollen wir 1,5 Millionen Nutzer:innen auf unserer Plattform begrüßen. Dazu bauen wir unsere Position als Marktführer global aus“, so Marc-Alexander Vetter.

Jenny Podewils, Co-CEO von Leapsome, wird von Berlin nach New York umziehen, um das US-Geschäft des Unternehmens zu skalieren. Sie kommentiert: „Uns ist wichtig, dass die Büros in Berlin und New York eng zusammenarbeiten und den gleichen Werten folgen. Ich freue mich sehr auf dieses nächste Kapitel in der Unternehmensgeschichte von Leapsome und meiner Gründerreise. Unser erfolgreiches Co-CEO-Modell bietet uns die einzigartige Möglichkeit, uns  in beiden Märkten auf Führungsebene zu engagieren. Mit Kajetan in Berlin und mir in New York unterstreichen wir unsere Vision, ein globales Unternehmen in einer eigenen Kategorie zu etablieren.“

Aktuell verfügt Leapsome vor Ort über ein 25-köpfiges Team, das bis zum Jahresende auf 50 Mitarbeitende ausgebaut werden soll. Leapsome hat sich für New York entschieden, weil es einen herausragenden Talentpool, erstklassige Networking-Möglichkeiten und eine für die interkontinentale Zusammenarbeit geeignete Zeitzone bietet. 

Bild Jenny von Podewils und Kajetan von Armansperg Credits Linus Petit Leapsome

Quelle Openers GmbH

Decentriq startet Media-Clean-Room-Plattform

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Neue Line Extension erleichtert Advertisern und Publishern den Einstieg in die Nutzung von Data Clean Rooms

Mit Partnern jetzt noch einfacher und schneller auf First-Party-Datenbasis zusammenarbeiten: Decentriq, Schweizer Anbieter einer Data-Collaboration-Plattform, hat sein Produktportfolio erweitert. Neben den klassischen Data Clean Rooms, die bereits von zahlreichen internationalen Kunden aus den Bereichen Finanzen, Medien, Gesundheit, TV und Entertainment genutzt werden, hat Decentriq jetzt eine neue Line Extension für die Media- und Advertising-Branche aufgelegt. Die neuen Media Clean Rooms warten mit einer Reihe innovativer und speziell auf die Bedürfnisse von Publishern und Werbetreibenden ausgerichteter Features auf und erleichtern diesen den Einstieg in die Nutzung von Data Clean Rooms.

Media Clean Rooms: Data Clean Room Line Extension für die Media- und Advertising-Branche

Data Clean Rooms gelten als wegweisendes Konzept, den durch den Wegfall von Third Party Cookies bedingten Verlust an Datenqualität und -intelligenz auszugleichen. Doch noch ist der Einsatz entsprechend hochwertiger und leistungsstarker Lösungen häufig relativ komplex.

Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Decentriq auf der Basis seiner bestehenden Technologieplattform die Media Clean Rooms entwickelt. Sie adressieren zum einen spezifische Datenanforderungen im Advertising- und Programmatic-Bereich und ermöglichen zum anderen eine schnelle und einfache Implementierung und Nutzung:
„Plug & Play“: Anwender können die Media Clean Rooms ohne die Unterstützung von Data Scientists nutzen. Die Data-Collaboration-Räume lassen sich in wenigen Minuten einrichten und einfach verwalten, Zielgruppen können unmittelbar in einer intuitiven, browserbasierten Oberfläche (no-code SaaS-Interface) erstellt werden.

Consentless Lookalike Segmente: Erstmals können Werbetreibende ihre First-Party-Daten ohne zusätzliche Nutzereinwilligung dazu nutzen, hochwertige Lookalike-Segmente auf Basis der First-Party-Daten eines Publisher-Partners Inventars abzubilden. Möglich macht dies die für alle Decentriq Lösungen typische Kombination von Confidential Computing und Privacy-First-Design, durch die alle Parteien die volle Kontrolle über ihre First-Party-Daten haben und nur anonymisierte aggregierte Erkenntnisse aus den Daten extrahieren können.

Adtech-Neutralität: Die Media Clean Rooms verfügen über offene Schnittstellen (API), die eine Integration mit den Programmatic-Systemen – DSP (Demand-Side-Plattform), SSP (Supply-Side-Plattform), DMP (Data-Management-Plattform) und CDP (Customer Data-Plattform) – aller marktgängigen Anbieter ermöglichen. Dadurch haben die Partner maximale Flexibilität im Hinblick auf ihren Adtech-Stack und können schneller auf Daten zugreifen.

ID-Agnostik: Beim Matching der Daten von Publishern und Werbetreibenden ist ein beliebiger übereinstimmender Identifier (ID) zur Erkennung der Überschneidung zwischen den First-Party-Datenbeständen ausreichend. Damit kann der Media Clean Room seine erweiterten Berechnungen durchführen, um neue hoch­wertige Segmente in der Zielgruppe des Publishers zu finden und anzusprechen.

Decentriq Data Clean Rooms: The Switzerland of Data 

Für weitere Use Cases und Analysen über die branchentypischen Anwendungsfälle hinaus können Werbetreibende und Publisher jederzeit von einem no-coding Media Clean Room auf einen klassischen Decentriq Data Clean Room umsteigen. Dort stehen ihnen neben weiterführenden Datenauswertungen in verschiedenen Programmiersprachen (u.a. R, Python und SQL) auch Privacy-by-Design-Ansätze wie bspw. Differential Private Synthetic Data zur Verfügung.

Sämtliche Decentriq Data Clean Rooms verbinden Datenschutz und hohe Datensicherheit auf Basis von Confidential-Computing-Techno­logie miteinander. Die Lösung stellt dabei sicher, dass vom Hoch­laden der Daten durch die jeweiligen Partner über die Verarbeitung bis hin zur Datenaktivierung zu jeder Zeit eine Verschlüsselung eingehalten wird, die keiner Partei – einschließlich Decentriq selbst – zu irgendeinem Zeitpunkt auch nur theoretisch die Möglichkeit gibt, Daten einzusehen, die die jeweils andere Partei nicht freigegeben hat. Es wird und ist eindeutig definiert, wer was in welcher Form zu sehen oder zur Nutzung bekommt – Veränderun­gen dieser Defini­tionen sind nur mit der Zustimmung aller Parteien möglich.

“Wir stehen im stetigen Austausch mit allen Anwendern unserer Data-Clean-Room-Plattform, um die Weiterentwicklung unserer Techno­logie und Produkte bestmöglich auf ihre branchenspezifischen Anforderungen auszurichten. Bei Gesprächen mit Werbetreibenden und Publishern ist schnell klar geworden, dass Data Clean Rooms im Media- und Advertising-Bereich andere Funktionalitäten bieten müssen: Sie müssen durch eine No-Code-Lösung einfach anwendbar sein, und eine flexible Anbindung in das bestehende Advertising-Ökosystem von DSPs, DMPs oder CDPs durch API ist ein Muss.

Darüber hinaus setzt ein hohes Maß an Datensicherheit neue Anwendungsfälle für die Datennutzung und zum Segmentieren frei. Das alles haben wir bei der Konzeption unserer Media Clean Rooms berücksichtigt und eine maßgeschneiderte Lösung für die Media- und Advertising-Branche geschaffen”, erklärt Maximilian Groth, CEO von Decentriq.

Bild: Maximilian Groth

Quelle Decentriq

Pericosa profitiert von Winterzeit und veränderten Konsumverhalten

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Pericosa

Trotz angespannter Märkte und einem schwierigen Konsumklima zeigt sich Pericosa mit der Umsatzentwicklung zufrieden.

Gründe dafür sind eine in der Winterzeit steigende Nachfrage nach Hygiene Produkten sowie ein Umdenken bei den Verbrauchern im Kaufverhalten. Für das vierte Quartal 2022 und das Weihnachtsgeschäft rechnet das auf hochwertige Beauty & Fashion Leder Accessoires spezialisierte Unternehmen mit einem positiven Verlauf.

Gestiegene Nachfrage nach Hygiene Produkten

Erfahrungsgemäß werden Pericosa Handhygiene Produkte in der kälteren Jahreszeit stärker nachgefragt. So auch in diesem Jahr. Ein Grund dafür kann zum Beispiel eine Verlagerung der Mobilität vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, U- und Strassenbahnen sein. Während man im eigenen Auto auf dem Weg zur Arbeit nur wenige Berührungspunkte mit seinen Händen beim Anfassen von Gegenständen hat, steigt die Zahl der Kontaktpunkte mit den Händen in öffentlichen Räumen um ein Vielfaches. Im Ergebnis ist der Wunsch nach sauberen und hygienisch reinen Händen in dieser Zeit spürbar größer.

Weitere Gründe können auch die vom Influenza-Virus geprägte Grippezeit oder das Corona- Virus sein. Häufiger nachgefragt werden sowohl der Leder-Taschenanhänger mit integriertem Refresh ME-Handhygiene Gel, CarryME-Set genannt, als auch das einzeln verfügbare Handhygiene Gel.

Verändertes Konsumverhalten

Eine erkennbare Veränderung liegt auch im generellen Umdenken der Verbraucher. Klasse statt Masse ist die Devise. Aspekte wie hochwertige Manufakturqualität, in Handarbeit gefertigte Produkte oder die Herstellung innerhalb der Europäischen Union rücken wieder mehr in den Fokus der Kunden. So spielen bei den Kaufentscheidungen zunehmend Aspekte der Nachhaltigkeit eine Rolle. Statt mehrere Produkte im niedrigen Preissegment zu erwerben, geht der Trend wieder zu hochwertigen Einzelprodukten, an denen man für viele Jahre Freude hat.

Positive Umsatzentwicklung

Nach einer erfolgreichen Entwicklung in der ersten neun Monaten des Jahres 2022 und ersten positiven Signalen im vierten Quartal 2022, rechnet Pericosa bis zum Jahresende mit einer weiterhin starken Nachfrage und einem guten Weihnachtsgeschäft.

Quelle Bild und Text: Pericosa – Fashion & SkinCare

Finalisten des Polestar Design Contest 2022 ausgewählt

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Polestar Design Contest 2022

Polestar (Nasdaq: PSNY) hat die zehn Finalisten des internationalen Polestar Design Contest 2022 ausgewählt.

Die Jury unter dem Vorsitz von Maximilian Missoni, Head of Design bei Polestar, kürte den Entwurf Polestar Meili von Ben Asztalos aus dem Stuttgarter Designstudio studiokurbos als einen der fünf Entwürfe in der Endrunde in der Kategorie Professional. Auch in der Kategorie der Studierenden wurden die fünf Finalisten gekürt. Die Gewinner des Polestar Design Contest 2022 werden später im November bekannt gegeben. 

Der Entwurf des Polestar Meili von Ben Asztalos bietet Platz für zwei Personen, die in einer sich zu einem einzigen Hinterrad hin verjüngenden Karosserie tief am Boden und im Tandem sitzen, womit der Luftwiderstandsbeiwert minimiert und die Frontfläche verringert wird. Recycelte Kunststoffe und Solarpaneele tragen ebenfalls zur Nachhaltigkeit bei und machen den Polestar Meili zu einem sehr effizienten Fahrzeug. 

Designer Ben Asztalos zu seinem Konzept des Polestar Meili: „Überall auf der Welt werden traditionelle Kategorien wie Pferdestärken oder Beschleunigung mehr und mehr obsolet. Leistung hat aber nicht unbedingt etwas mit Kraft, Beschleunigung oder Geschwindigkeit zu tun. Es geht darum, etwas überdurchschnittlich gut zu machen. Im Elektrozeitalter verkörpern nicht mehr die stärksten und schnellsten Autos Leistung, sondern diejenigen, die mit einer einzigen Batterieladung am weitesten fahren können. Das Polestar Milie-Konzept ist ein Statement dafür, wie ich mir Leistung in der Zukunft vorstelle: Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.“

Der diesjährige Wettbewerb wird zwei Gewinner haben. Einen für das Außendesign und einen für das Innendesign. Außerdem wird es eine lobende Erwähnung geben. Die Gewinner im Außen- und Innendesign werden ihre Entwürfe mit Hilfe des Polestar Design-Teams zu einem einzigen Entwurf zusammenführen, der dann als maßstabsgetreues Modell mit digital dargestelltem Innenraum realisiert wird. 

Aufgabe des Polestar Design Contest 2022 war es, einen Polestar zu entwerfen, der sich vom klassischen, verbrauchsintensiven Leistungsgedankens des 20. Jahrhunderts abwendet und eine neue Form von „Performance“ visuell darstellt. Es sollten zukunftsweisende technologische Lösungen präsentiert werden, die dem Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung tragen. 

Foto Polestar Meili von Ben Asztalos

Quelle: Dobler Communications

allygatr investiert in Mental Health Startup

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Lene Health allygatr

Lene Health nimmt Unternehmen ab, was sie selbst nicht schaffen — die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeitenden verbessern

Wie steht es um die psychische Gesundheit in Unternehmen? Was gesetzlich vorgeschrieben ist, wird fast nie umgesetzt: Lene Health ist so simpel, dass auch kleinere Firmen es lieben. Das Startup ermöglicht es, die Gesundheit der Belegschaft zu erheben – und hilft gezielt zu verbessern. 

“Hauptsache ihr seid gesund”, hatte Oma Lene ihren Enkelkindern immer gesagt. “Für meine Oma Lene war Gesundheit das Wichtigste”, so Florian Kramer, Gründer von Lene Health. “Solange die Kinder und Enkelkinder wohlauf waren, war alles in Ordnung.” 

Was in der Familie gilt, sollte auch im Unternehmen klappen: Deswegen will Lene Health die großmütterliche Fürsorge auch bei Firmen umsetzen. Jedoch ist vor allem die mentale Gesundheit in vielen Unternehmen immer noch ein Tabuthema. Genau damit will Lene Health Schluss machen. 

Das Startup aus Hannover hat eine Plattform entwickelt, um die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden zu fördern – und ist hier Vorreiter. “Wir haben festgestellt, dass es keine technische Lösung am Markt gibt, um die mentale Gesundheit von Mitarbeitenden zu stärken. Unsere App schafft genau das”, so Florian Kramer.

Psychische Beurteilung ist für Arbeitgeber Pflicht

Tatsächlich ist die mentale Gesundheit im Arbeitsschutzgesetz verankert. §§4, 5 und 6 ArbSchG verpflichten Arbeitgeber dazu, potenziell psychische Belastungen zu ermitteln und daraus passende Maßnahmen für ihre Belegschaft abzuleiten. 

Die Ziele sind vorgegeben, nur setzt sie kaum jemand um. 90 Prozent aller Betriebe hätten 2018 keine ausreichende Prüfung vorweisen können, so die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA). Der Grund: “Die Gefährdungsbeurteilung ist für viele Firmen so komplex und zeitintensiv, dass der Großteil darauf verzichtet”, erklärt Kramer. “Obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet wären.“ Dabei haben Kramer und sein Team sogar festgestellt, dass zahlreiche Firmen Gesundheit am Arbeitsplatz außerordentlich wichtig finden. 

Gesunde Mitarbeiter:innen sind zudem produktiver und zahlen auf den Unternehmenserfolg ein. In Zeiten des Fachkräftemangels wird das betriebliche Gesundheitsmanagement auch zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Es hilft Unternehmen, neue Mitarbeiter:innen zu gewinnen und bestehende zu halten.

“Lene Health hat uns überzeugt, da die Plattform es auch kleinen Betrieben ermöglicht, die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu fördern. Gleichzeitig wird so die Mitarbeiterbindung gestärkt, sodass Lene Health ein echtes Personalinstrument ist”, so Benjamin Visser, Gründer von allygatr, dem operativen Venture Capitalist für HR Tech.

Individuelle Maßnahmen, passend zum Team

Lene Health macht die psychische Gefährdungsbeurteilung kinderleicht. In einer Onlinebefragung wird die psychische Belastungssituation erst erfasst und anschließend von Lene Health ausgewertet. Daraufhin erhalten sowohl das Unternehmen als auch jedes Teammitglied gezielte Handlungsempfehlungen – natürlich datenschutzkonform und rechtssicher.

In Zukunft möchte Lene Health seinen Kunden noch mehr bieten: gezielte Inhalte, um gesundheitsfördernde Maßnahmen sofort umzusetzen. 

Kirsten Hollstein, Mitgründerin bei Lene Health und studierte Psychologin, hat daran maßgeblich mitentwickelt. “Bei den vorgeschlagenen Maßnahmen kommt es komplett auf die Arbeitssituation an. Eine Mitarbeiterin im Krankenhaus, die im Schichtdienst arbeitet, hat ganz andere Bedürfnisse als ein Mitarbeiter, der einen Bürojob hat und acht Stunden vor dem Laptop sitzt. Genau das berücksichtigen wir.” 

Kund:innen und Investor:innen sind überzeugt

Das Startup aus Hannover konnte bereits mehrere Kunden gewinnen, darunter die Gehrke Econ Gruppe. Weitere Unternehmen sind mit dem innovativen Startup bereits in Gesprächen.

Seit November 2022 ist Lene Health Teil der “Allyance”, dem Kreis der Startups, in die allygatr investiert ist. Hierbei unterstützt der VC die jungen Unternehmen mit Rat und Tat. Zuvor hatte Lene Health bereits das “Hafven Impact Accelerator”-Programm durchlaufen – die ideale Vorbereitung, um ihre Idee jetzt gemeinsam mit dem VC allygatr auf die nächste Stufe zu bringen. Der operative VC hat sich voll und ganz auf HR Tech spezialisiert.

Lene Health hat ihre Vision fest vor Augen: Das Startup-Team möchte Arbeits- und Organisationsthemen neu denken, einen Mehrwert für Mitarbeitende und Arbeitgeber:innen schaffen und das Mental-Health-Tabu brechen. Oma Lene wäre stolz auf sie. 

Quelle allygatr GmbH

Lightyear gewinnt das „Goldene Lenkrad“ 2022 

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Das erste Solar-Elektroauto des Unternehmens, der Lightyear 0, gewinnt den Autobild-Award in der Kategorie Innovation als erstes Solar-Elektrofahrzeug                

Lightyear, das niederländische Hightech-Unternehmen, das das weltweit erste Solar-Elektroauto entwickelt, erhielt gestern für sein erstes Auto Lightyear 0 das Goldene Lenkrad, eine renommierte Auszeichnung für neue Automodelle, die von der deutschen Zeitung Autobild vergeben wird. Nach einer Jury-Entscheidung und den Stimmen der Autobild-Leser wurde das Goldene Lenkrad in der Kategorie Innovation an Lightyear verliehen und von den beiden Mitbegründern des Unternehmens, Arjo van der Ham und Koen van Ham, entgegengenommen.                     

Der Aufstieg effizienter, solar-elektrischer Mobilität 

Genau sechs Jahre nach der Gründung von Lightyear und wenige Wochen vor Produktionsstart der ersten Solar-Elektrofahrzeuge feiert das Unternehmen einen weiteren Erfolg und die Unterstützung der deutschen Verbraucher für die solare Mobilität. „Es ist unglaublich zu sehen, wie unsere innovativen Technologien für den Automobilsektor dazu geführt haben, dass wir nicht nur in den Niederlanden, sondern auch international so viel Unterstützung und Anerkennung für unsere Mission ‘clean mobility for everyone’ erhalten“, sagt Arjo van der Ham, Mitbegründer und Chief Technology Officer (CTO) von Lightyear. „Wir sind stolz darauf, diese Trophäe mit ins Team zu nehmen und sind motiviert, die Menschen weiterhin mit effizienter Technologie zu überraschen, die zu einem saubereren Automobilsektor beiträgt.“ 

Das Solarelektroauto von Lightyear wurde mit Blick auf Effizienz gebaut: Mit 60 angemeldeten Patenten auf Technologien wie Radmotoren, maßgeschneiderte Reifen und einer aerodynamischen Karosserie sind Solarzellen auf dem Autodach ein realisierbares Konzept geworden. Der Lightyear 0 ist mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,175 Cd das derzeit aerodynamischste Serienfahrzeug auf dem Markt und ermöglicht es den Fahrern, mit einem kleinen Batteriesatz (60 kWh) eine größere Reichweite und Unabhängigkeit vom Stromnetz zu erzielen. So können die Verbraucher den Komfort des Privatverkehrs beibehalten und gleichzeitig die Umwelt weniger belasten. 

Innovation für alle und überall      

Während Lightyears Innovation einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität darstellt, ist Lightyear 0 ein Fahrzeug mit begrenzter Stückzahl und daher erst der Anfang: Das Unternehmen entwickelt derzeit sein zweites, erschwinglicheres Fahrzeug, den Lightyear 2, für den Massenmarkt und rechnet mit Produktionsstart in 2025. 10.000 dieser Fahrzeuge wurden bereits von Carsharing- und Leasingunternehmen in den Niederlanden reserviert. „In wenigen Jahren können sich Verbraucher in Europa, den USA, Großbritannien und später auch in Asien auf eine bequemere und nachhaltigere Alternative zu einem herkömmlichen Elektrofahrzeug freuen“, so Arjo van der Ham. 

Bildquelle Lightyear

Quelle TEAM LEWIS

Der neue ID. Buzz1 überzeugt mit innovativen Assistenzsystemen

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Buzz
Innovative and closely integrated: the new ID. Buzz has a wide range of smart assistance systems, here Travel Assist with swarm data.

Einzigartig in seiner Klasse: Der neue ID. Buzz überzeugt mit innovativen Assistenzsystemen

Er kann auf der Autobahn assistiert die Spur wechseln, wenn der Blinkerhebel leicht angetippt wird. Er kann Schwarmdaten nutzen oder auch wiederkehrende Einparkmanöver erlernen: Der Volkswagen ID. Buzz1 geht mit neuen intelligenten Assistenzsystemen an den Start, die das Fahren noch komfortabler machen und die Sicherheit erhöhen können. Volkswagen wird seinem Anspruch damit gerecht, neueste Technologien frühzeitig einem breiten Kundenkreis zugänglich zu machen.

„Im ID. Buzz trifft ikonisches Design auf innovative Technik, die sich in neuen Komfort- und Assistenzsystemen widerspiegelt. Mit der Nutzung von Schwarmdaten im neuesten ‚Travel Assist‘ gehen wir nun den nächsten Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren“, erklärt Kai Grünitz, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen, Geschäftsbereich „Technische Entwicklung“. „So werden wir unserem Volkswagen Anspruch gerecht, hochwertige Technologien und Innovationen in möglichst vielen Modellen anzubieten.“

Volkswagen setzt im ID. Buzz voll vernetzte Assistenzsysteme der neuesten Generation ein. Beste Beispiele sind der optional erhältliche „Travel Assist mit Schwarmdaten“3/4 und der „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“3. Auch für alle weiteren neu produzierten ID. Modelle, angefangen beim ID.32 über den ID.4 bis hin zum ID.5, sind diese Systeme optional bestellbar.

Der „Travel Assist mit Schwarmdaten“3/4

Der optionale „Travel Assist“ kann die Spur, den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und die vom Fahrer eingestellte Höchstgeschwindigkeit halten. Dabei bedient er sich unter anderem der adaptiven Spurführung. Diese hält das Fahrzeug aktiv in der Mitte der Fahrspur. Hierbei passt sich der „Travel Assist“ der Fahrweise des Fahrers an und kann anstatt genau mittig auch weiter links oder weiter rechts in der eigenen Fahrspur fahren.

Zudem verfügt der „Travel Assist“ über eine vorausschauende Geschwindigkeitsregelung und Kurvenassistenz. Dabei kann die Fahrzeuggeschwindigkeit an geltende Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie Straßenverläufe (Kurven, Kreisverkehre etc.) angepasst werden.

Neu beim „Travel Assist“. Stehen anonymisierte Schwarmdaten von anderen Volkswagen Fahrzeugen zur Verfügung, ist der „Travel Assist mit Schwarmdaten“ lediglich auf eine erkannte Fahrbahnbegrenzung angewiesen, um die Spur zu halten. In diesem Fall steht das Assistenzsystem beispielsweise auch auf Landstraßen ohne mittlere Fahrbahnmarkierung zur Verfügung. Die Verfügbarkeit des „Travel Assist“ wird durch Schwarmdaten nochmals erhöht, der Komfort und die Assistenz für den Kunden gesteigert.

Schwarmdaten aus der Flotte. Mit der Schwarmdatennutzung macht Volkswagen den nächsten Schritt in Richtung hochautomatisiertes Fahren. Die Schwarmdaten werden von mehreren Hunderttausend Fahrzeugen des Volkswagen Konzerns anonymisiert erzeugt.

Die Fahrzeugflotte sammelt dazu Kartierungsmaterial mit festen Merkmalen des Verkehrsumfelds – wie Begrenzungslinien und Verkehrszeichen – und übermittelt diese automatisch an eine Cloud. Von dort werden diese, individuell zugeschnitten, an jene teilnehmenden Volkswagen Fahrzeuge gesendet, die gerade die entsprechenden Abschnitte befahren. Durch die große Anzahl an Fahrzeugen ergibt sich eine immer umfangreichere Datenbasis.

Assistierter Spurwechsel ab 90 km/h. Auf der Autobahn kann der „Travel Assist mit Schwarmdaten“ ab 90 km/h auf Wunsch aktiv beim Spurwechsel unterstützen. Sofern aktiviert, kann der Spurwechsel durch Tippblinken begonnen und ausgeführt werden. Voraussetzungen sind, dass die Sensoren keine Objekte im Umfeld erkannt haben und dass das kapazitive Lenkrad die Hände der Fahrerin oder des Fahrers wahrnimmt. Der ID. Buzz lenkt dann selbstständig in die gewünschte Spur. Die Fahrerin oder der Fahrer kann jederzeit eingreifen und das Manöver übernehmen.

Dank „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“3 selbstständig in die Parklücke

Das zweite optionale Assistenzsystem im ID. Buzz ist der „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“. Mit diesem innovativen Fahrerassistenzsystem können dem Fahrzeug bis zu fünf individuelle Parkmanöver beigebracht werden. Die Memory-Funktion merkt sich dabei Parkvorgänge unterhalb von 40 km/h mit einem Fahrtweg von bis zu 50 Metern.

Beispielsweise um in einem Carport oder einer Garage einzuparken. Dabei muss der Fahrer nur einmal selbst einparken und den Parkvorgang speichern. Anschließend kann der ID. Buzz das gelernte Parkmanöver selbstständig wiederholen. Der Fahrer muss den Vorgang nur noch überwachen.


Darüber hinaus kann „Park Assist Plus“3 nach Aktivierung im Park-Menü einen Parkplatz suchen und das jeweilige Parkmanöver ausführen. Bei einer Vorbeifahrt erkennt der intelligente Assistent bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h geeignete Längsparklücken und bis 20 km/h Querparklücken. Der Fahrer muss jetzt nur noch am gewählten Parkplatz anhalten, die Bremse betätigen und den Einparkvorgang aktivieren und überwachen. Der Assistent parkt den ID. Buzz mithilfe der Umfeldsensoren ein – er lenkt, beschleunigt, bremst und schaltet. Er kann auch vom Fahrer begonnene Einparkmanöver aufnehmen und – soweit möglich – zu Ende führen. Aus Längsparklücken unterstützt das System auch beim Wiederausparken.

Breites Angebot an Fahrerassistenzsystemen

Neben dem „Travel Assist mit Schwarmdaten“ und dem „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“ stehen im ID. Buzz weitere Fahrerassistenzsysteme zur Verfügung, die dabei helfen können, die Fahrsicherheit zu erhöhen. Serienmäßig sind folgende Assistenten an Bord: die Ausweichunterstützung3, der Abbiegeassistent3, die Müdigkeitserkennung3, der Notbremsassistent3 „Front Assist“ mit Fußgänger- und Radfahrererkennung3, der Spurhalteassistent „Lane Assist“3, die Verkehrszeichenerkennung3 und die lokale Gefahrenwarnung „Car2X“3, bei der sich Autos gegenseitig auf kritische Situationen hinweisen. Auf Wunsch sind weitere Assistenzsysteme erhältlich. Es handelt sich um die automatische Distanzregelung ACC „stop & go“3 (Funktionsinhalt siehe Travel Assist), die Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung, das Schließsystem „Keyless Advanced“, den „Park Assist Plus“3, die Umgebungsansicht „Area View“3 und den Spurwechselassistenten „Side Assist“3.

3Die Fahrerassistenzfunktion ist nur im Rahmen der Grenzen des Systems nutzbar. Der Fahrer muss jederzeit bereit sein, das Assistenzsystem zu übersteuern und wird nicht von seiner Verantwortung entbunden, das Fahrzeug umsichtig zu fahren. Der Vorgang ist jederzeit deaktivierbar.

4„Travel Assist mit Schwarmdaten“: Das System ist bis zur Fahrzeug-Höchstgeschwindigkeit nutzbar. Nur in Verbindung mit einem Navigationssystem. Nur in Verbindung mit aktiver We Connect-Lizenz. Die Online-Anteile des „Travel Assist mit Schwarmdaten“ sind nur im Rahmen der Mobilfunk-Netzabdeckung und bei entsprechenden Privatsphäre-Einstellungen nutzbar. Der Online-Anteil kann jederzeit in der We Connect ID.-App deaktiviert werden. Der Online-Anteil des „Travel Assist“ ist in den folgenden Ländern verfügbar: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien u. Nordirland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.

Zur Aktivierung der Online-Funktionen benötigen Sie ein Volkswagen ID Benutzerkonto und müssen sich mit Benutzernamen und Passwort bei We Connect anmelden. Des Weiteren ist ein separater We Connect-Vertrag mit der Volkswagen AG online abzuschließen. Nach Fahrzeugauslieferung haben Sie 90 Tage Zeit, die Online-Funktion des „Travel Assist mit Schwarmdaten“ zu aktivieren. Nach Ablauf dieser Frist beginnt die initiale Nutzungsdauer des Online-Anteils des „Travel Assist mit Schwarmdaten“ von 3 Jahren (kostenfrei). Die Nutzung des Online-Anteils des „Travel Assist mit Schwarmdaten“ wird über eine integrierte Internetverbindung ermöglicht. Die damit verbundenen innerhalb Europas anfallenden Datenkosten werden im Rahmen der Netzabdeckung von der Volkswagen AG getragen.

Durch den Datenaustausch über das Internet können, abhängig von Ihrem jeweiligen Mobilfunktarif und insbesondere beim Betrieb im Ausland, zusätzliche Kosten (z. B. Roaming-Gebühren) entstehen. Zur Diensterbringung ist es notwendig, dass bestimmte personenbezogene Daten wie Standort und IP-Adresse des Fahrzeugs übermittelt werden. Nähere Infos zur Datenverarbeitung finden Sie in der Datenschutzerklärung „Travel Assist mit Schwarmdaten“. Die Verfügbarkeit der in den Paketen beschriebenen einzelnen Dienste kann länderabhängig unterschiedlich ausfallen. Die Dienste stehen für die jeweils vereinbarte Vertragslaufzeit zur Verfügung und können während der Vertragslaufzeit inhaltlichen Änderungen unterliegen bzw. eingestellt werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter connect.volkswagen-we.com und bei Ihrem Volkswagen Partner. Informationen zu Mobilfunk-Tarifbedingungen erhalten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter.

  1. ID. Buzz Pro – Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 21,7–20,5; CO₂-Emission kombiniert in g/km: 0; für das Fahrzeug liegen nur noch Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.
  2. ID.3 – Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 16,4-15,2; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 0; für das Fahrzeuge liegen nur noch Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor

Quelle Volkswagen AG

HAVEA Group übernimmt Healthcare-Start-up BEARS WITH BENEFITS

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HAVEA

Havea, europäischer Marktführer im Bereich Natural Health, übernimmt das Münchner Femhealth-Startup BEARS WITH BENEFITS, das Nahrungsergänzungsmittel rund um den Themenkomplex Frauengesundheit in Form von Fruchtgummis entwickelt und vertreibt. Damit sind die das Paradebeispiel für eine erfolgreiche Verbindung von Lifestyle– und Medizinprodukten.

Statt eines herkömmlichen Exits bedeutet die Übernahme für BEARS WITH BENEFITS vielmehr einen „Nexit“ – also den nächsten Schritt: Nicht nur bleiben die beiden Gründerinnen Marlena Hien und Laurence Saunier Geschäftsführerinnen ihres Unternehmens, auch werden sie ihr gesammeltes Wissen über die Direct-to-Consumer-Welt in die strategischen Marken von Havea einbringen, um deren Digitalisierungsstrategie zu optimieren. So profitieren beide Parteien von der Expertise und den Ressourcen des anderen.

„Innerhalb von 4 Jahren hat unsere Marke ganz ohne externe Investments großen Erfolg und nachhaltiges Wachstum erzielt, das wir durch die Partnerschaft mit Havea beschleunigen wollen. Wir bleiben dabei unserer Mission treu: den stressigen Alltag vieler Frauen durch unsere gesunden und leckeren Produkte ein wenig einfacher zu machen.“
– Laurence Saunier, Co-Founderin von BEARS WITH BENEFITS


„Als rein weibliches Gründerteam freut es uns besonders, mit dieser Transaktion auch eine Vorreiterrolle einzunehmen, denn nur 4% aller Exits in Europa sind „female-led“. Letztes Jahr gingen nur 1,1% von Europas VC-Deals an rein weibliche Gründerteams. Wir möchten mehr Frauen zur Unternehmensgründung animieren und aktiv dabei helfen, dass sie in der nach wie vor männerdominierten Finanzwelt stärker wahrgenommen und gefördert werden.“ Marlena Hien, Co-Founderin von BEARS WITH BENEFITS

BEARS WITH BENEFITS ist damit Haveas sechste Akquisition innerhalb von 6 Jahren – und spiegelt den ehrgeizigen Plan wider, dank des anhaltenden organischen Wachstums seiner Marken und der Intensivierung der Akquisitionsrate zum europäischen Marktführer für Natural Health zu werden.

Nicolas Brodetsky, CEO von Havea dazu: „Wir freuen uns, BEARS WITH BENEFITS und das gesamte Team bei Havea willkommen zu heißen. Diese junge und agile Marke, mit der wir viele Werte teilen, wird die Gruppe mit zusätzlichen digitalen Kompetenzen und der Erfahrung eines Direct-to-Consumer-Modells verstärken. Mit dieser Allianz wird BEARS WITH BENEFITS unsere erste Marke in Deutschland, die bereits ihre Fähigkeit, Grenzen zu überschreiten, unter Beweis gestellt hat. Havea wird die personellen und finanziellen Ressourcen bereitstellen, die für die Verwirklichung der europäischen Ambitionen von Marlena und Laurence erforderlich sind“.

Bild Beauty Bears Gründerinnen

Quelle Stilgeflüster GmbH