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Warum unser Wasser blubbert
Tambach-Dietharz im April 2026. Ob feinperlig, medium oder classic – in Deutschland herrscht eine große Vorliebe für prickelndes Mineralwasser. „Hierzulande greifen Menschen am meisten zu Wasser, das mit Kohlensäure versetzt ist. Auch wenn das für viele von uns völlig normal ist, ist es oftmals in anderen Ländern sehr ungewöhnlich. Der Trend geht auch zu Wasser in verschiedenen Geschmackssorten, die ohne Zucker oder künstliche Zusatzstoffe auskommen. So stieg der Absatz an aromatisierten Mineralwässern zum Vorjahr um 18 Prozent [1]“, weiß Thomas Dietrich, Marketing & Online Sales Executive von SodaTASTE.
Geschmackvoll und gesund
Kulturell hat Sprudelwasser in Deutschland einen festen Platz. Ihren Anfang nahm die Begeisterung für das Getränk bereits im 18 Jahrhundert, als der Hesse Jacob Schweppe ein Verfahren entwickelte, um kohlensäurehaltiges Mineralwasser in großen Mengen herzustellen. Inzwischen gehört es in Restaurants, Büros und Privathaushalten ganz selbstverständlich zum Alltag. Ein wesentlicher Grund für die anhaltende Beliebtheit liegt im erfrischenden Charakter von Sprudelwasser: ein prickelndes Gefühl auf der Zunge sowie eine belebende Wirkung, besonders in den Sommermonaten. Der Getränkeexperte erklärt: „Viele Menschen trinken zu wenig, weil ihnen Wasser schlicht zu langweilig ist. Kohlensäure sorgt für einen spürbaren Unterschied. Noch abwechslungsreicher wird es durch ein paar Zitronenscheiben, Kräuter und Beeren oder auch Fruchtaromen. Wer sein Wasser mag, trinkt automatisch mehr und kann leichter auf zuckerhaltige Erfrischungsgetränke verzichten.“
Genuss mit gutem Gewissen
Mittels Wassersprudler in den eigenen vier Wänden verlagern sich Transport- und Abfüllprozesse von großen Wassermengen hin zu kompakten CO₂-Zylindern, die im Verhältnis deutlich effizienter sind. Da nur das Kohlendioxid und nicht das fertige Getränk transportiert wird, lassen sich Transportaufwand und damit verbundene Emissionen in der Regel reduzieren. Gleichzeitig entfällt ein Großteil des Verpackungsmaterials, insbesondere bei Einwegflaschen. Wiederverwendbare CO₂-Zylinder und langlebige Flaschen unterstützen zudem geschlossene Kreisläufe und tragen dazu bei, Ressourcen im Alltag zu schonen. Auch in Bezug auf umweltbewusste Produkte wächst das Bewusstsein zunehmend. Thomas Dietrich betont: „Nachhaltig zu denken ist einfach wichtig. Wir stellen daher in Thüringen Wassersprudler her, die zu großen Teilen aus Biokomposit bestehen, einem Nebenprodukt der Zellstoff- und Sägewerkindustrie. Und unsere Zylinder enthalten statt CO2 aus fossilen Lagerstätten nur biogenes CO2, das bei der natürlichen Gärung pflanzlicher Rohstoffe wie Zuckerrüben oder Getreide entsteht.“
Prickelnde Zukunft
Heutzutage besitzt fast jeder dritte Haushalt einen eigenen Wassersprudler. Statt immer wieder schwere Flaschenkisten tragen zu müssen, kann jeder sein Wasser bequem zu Hause mit Kohlensäure versetzen. Dabei lässt sich selbst auswählen, ob man es leicht oder stark sprudelnd trinken möchte. „Auch geschmacklich haben Menschen ganz unterschiedliche Vorlieben. Wir bieten daher eine große Auswahl an zuckerfreien Sorten an, beispielsweise Orange, Apfel, Kokosnuss oder auch Minze. Diese natürlichen Aromen gelangen zeitgleich beim Aufsprudeln ins Wasser“, erklärt Thomas Dietrich und ergänzt abschließend: „Dass kohlensäurehaltiges Mineralwasser auch künftig eine zentrale Rolle im Getränkemarkt spielen wird, zeigt die Entwicklung des Pro-Kopf-Verbrauchs in den letzten Jahren. Lag dieser 2014 noch bei 144 Litern, waren es zehn Jahre später bereits 162 Liter. Auf ganz Deutschland hochgerechnet entspricht das einem Anstieg von rund 1,5 Milliarden Litern.“
Weitere Informationen unter https://sodataste.com
Bild Bildquelle SodaTASTE Thomas Dietrich
Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH



















