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Keine Angst mehr vor dem Jahresabschluss

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gastronovi automatisiert die Buchhaltung

Es nützt alles nichts: An dem häufig verteufelten und vielerorts verhassten Jahresabschluss kommt kein Gastronom vorbei. Doch die Schweißperlen, die sich bei vielen gegen Ende des Jahres auf der Stirn bilden, können dank der All-In-One-Software von gastronovi weggewischt werden. Denn mithilfe des Gastro-Experten lässt sich die Buchhaltung das ganze Jahr über automatisieren – und damit auch dem Jahresabschluss und dem Austausch mit dem Finanzamt entspannt entgegenblicken.

Das Kassenbuch läuft einfach so mit
gastronovi unterstützt die Gastronomen dabei, alle Vorgänge transparent zu dokumentieren und die Zahlen stets im Blick zu behalten. Lästige Dinge wie das Kassenbuch und die Abschlüsse erledigt die Software dabei nahezu automatisch. Eine wichtige Komponente einer sauberen Dokumentation ist die lückenlose Aufzeichnung von Bargeldbewegungen.

Im digitalen Kassenbuch von gastronovi können diese bequem mit wenigen Klicks erfasst werden – und liegen am Ende des Jahres geordnet vor. Alle Buchungen werden dabei automatisch auch im Kassensystem angelegt und mit Rechnungsnummer und Datum versehen. Die Beträge können dabei nach Steuersätzen getrennt abgebildet und so auf angelegte Finanzbuchhaltungskonten verbucht werden.

Ein weiterer Vorzug des digitalen Kassenbuchs: Quittungen können per Scan oder Foto hinter die dazugehörige Rechnung gelegt werden, sodass der Gastronom am Ende des Jahres keine Belege mehr suchen muss. Carsten Meding, Inhaber des Gasthaus Meding im Heideort Dorfmark, bucht die Belege täglich mit wenig Aufwand im Kassenbuch ein. „Ich spare dank gastronovi bestimmt zwei Tage pro Monat in der Buchhaltung ein.

Für das Kassenbuch müsste ich eigentlich jeden Abend eine halbe bis dreiviertel Stunde einplanen – eine Arbeit, die jetzt dank gastronovi komplett entfällt. Das Kassenbuch läuft bei uns einfach so mit. Und auch der Monatsabschluss würde mich eigentlich drei bis vier Stunden in der Woche kosten. Jetzt benötige ich nur etwa zehn Stunden und habe damit die gesamte Buchhaltung für den ganzen Monat geschafft.” Mithilfe der Software hat Carsten Meding alle Umsätze sowie alle Vorgänge wie auch Änderungen transparent vorliegen, das Finanzamt kann diese ohne Probleme einsehen und nachvollziehen. Das Ergebnis der vergangenen Betriebsprüfung: Der Wirt musste keinen einzigen Cent nachzahlen. 

Von gastronovi zu DATEV – Betreuung von A bis Z
Die Unterstützung eines Steuerberaters nehmen viele Gastronomen gerne in Anspruch. Mit gastronovi lässt sich die Zusammenarbeit noch stressfreier und zeitsparender gestalten. Dank der kostenlosen DATEV-Schnittstelle kann der Steuerberater sich alle Umsätze und Ausgaben in einer buchungsfertigen Auflistung selbst herunterladen und hat so alle Daten, die er für seine Arbeit benötigt, vorliegen. 

„Die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater wird dank gastronovi sehr erleichtert. Es kann eine gelungene Kommunikation stattfinden, bei der es nahezu keine Rückfragen mehr gibt. Durch die Schnittstelle hat der Steuerberater die Daten gleich vorliegen und profitiert auch davon, dass man unterschiedliche Konten anlegen kann. Das ist sehr komfortabel für alle Beteiligten,” so Carsten Meding. 

Gute Vorarbeit zahlt sich aus: Wer täglich ein bisschen Zeit für die Buchhaltung einplant, spart am Ende viel zusätzliche Arbeit und reduziert die Kosten beim Steuerberater. Mit digitalen Lösungen wie von gastronovi wird die Buchführung effizient erledigt – somit ist der Gastronom auch für unangemeldete Steuerprüfungen bestens vorbereitet.

Bild Prozessoptimierung © gastronovi GmbH

Quelle LOTTMANN Communications

ISM Gründungswettbewerb fördert junge Start-ups

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AVA: Biologisches Mischgetränk aus Köln/Hamburg belegt den ersten Platz

Die gestrige digitale Preisverleihung des Gründerwettbewerbs der International School of Management (ISM) zeigt: das Thema Nachhaltigkeit inspiriert junge Gründerinnen und Gründer zu innovativen und kreativen Geschäftsideen. Der achtsame Umgang mit Körper und Geist sowie soziales Engagement sind bei allen vier ausgezeichneten Start-ups Teil der Unternehmens-DNA. 

Die beiden Gründer von ÅVA aus Köln/Hamburg holten sich mit ihrem biologischen Genuss-Getränk den ersten Platz. Mit der Verleihung des Preises möchte die Hochschule den Gründer-Spirit ihrer Studierenden und Absolventen unterstützen. 

Das Start-up ÅVA schaffte es mit seinem biologisch-alkoholischen Mischgetränk ganz oben aufs Podest.

Der Name ist Programm, „ÅVA“ ist dänisch und eine Abkürzung für „Flusswasser“. Wie die Gletscherströme der skandinavischen Wildnis, steht das biologisch-alkoholische Mischgetränk für Reinheit, Klarheit und Lebensqualität. Völlig frei von künstlichen Zusatzstoffen und Zucker, werden dem Getränk zusätzlich Vitamine und Elektrolytmischungen beigefügt, die im Körper während des Alkoholkonsums ins Defizit geraten. 

Die beiden Gründer Philipp Merz (M.A. Entrepreneurship, ISM Köln) und Jacob Søndergaard (M.Sc. Business Intelligence & Data Science, ISM Hamburg) möchten mit ihrem Produkt eine Alternative zu den zuckerhaltigen Mischspirituosen bieten: „Ein alkoholisches Getränk kann niemals wirklich als „gesund“ gelten. Trifft eine Person jedoch die Entscheidung, Alkohol zu trinken, sollte innerhalb des Spektrums der alkoholhaltigen Getränke die bestmögliche Wahl für Körper und Gesundheit getroffen werden können.“

Beim zweitplatzierten Start-up aus Hamburg steht der achtsame Umgang mit der eigenen Gesundheit im Fokus: Me Time Club ist ein von ISM-Studentin Chantal Heß gegründetes online Angebot zur Stärkung der mentalen Gesundheit. Durch eine monatliche Mitgliedschaft haben Teilnehmende die Möglichkeit, professionelles Mentoring, flexible hybride Kursprogramme sowie Kurse zur Selbstreflexion wahrzunehmen. In Kooperation mit Krankenkassen und Therapeuten soll die Lösung breit aufgestellt sein.

Mit dem dritten Platz wurde die Reservierungs-App ribir aus Frankfurt ausgezeichnet: ribir wurde als Folge der Corona-Krise 2020 in Idar-Oberstein gegründet.  Mit der Hilfe von ribir konnten in Corona-Zeiten zehn Restaurants in der Region vor der bevorstehenden Schließung bewahrt werden. Das junge Unternehmen baut das Angebot der ribir-App noch weiter aus. In Zukunft soll ribir als universelle Möglichkeit zur Reservierung von Tischen in Restaurants und zur Terminvereinbarung bei sonstigen Dienstleistern, wie Frisör, Steuerberater oder Ärzten dienen.

Der Sonderpreis des Beratungsunternehmens Gutmann Global Advisory Partner geht in diesem Jahr nach Köln. Das von Gründerin Cora Pelzer entwickelte Social Startup Inspire each other finanziert durch Spenden über die Website persönliche Geschenke und auch Geburtstagstorten für Kinder in Heimen.

Auch persönliche Freizeitaktivitäten können dabei verschenkt werden. Das Projekt wird zunächst in Köln lanciert, wofür noch Kinderheime als Partner gesucht werden. Für die ISM-Studentin, welche im Master Luxury, Fashion & Sales Management absolviert, ist das Start-up eine Herzensangelegenheit: „Ich möchte mein BWL-Wissen dafür einsetzen, um Kindern in Heimen eine Freude zu machen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.“

Die Aneignung von Entrepreneurship-Kompetenzen gehört zu den Schwerpunkten der ISM, über alle Studienprogramme hinweg. So kommen auch die diesjährigen ISM-Preisträger*innen aus ganz unterschiedlichen BWL-Spezifizierungen. Studierende und Alumni haben seit Bestehen der ISM über 500 Unternehmen gegründet, darunter mittlerweile etablierte Marken wie das Legal-Tech-Unternehmen RightNow, die E-Roller von Kumpan oder der Online-Gewürzhandel Just Spices.

Das hochschuleigene Entrepreneurship Institut unterstützt ISM-Studierende mit personalisierten Gründungsberatungen auf Grundlage aktueller Erkenntnisse aus Forschung und Praxis. Im Oktober 2020 startete zudem das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt „Entrepreneurship as a Service“ (EaaS@ISM), das die Rahmenbedingungen für die Entstehung innovativer Start-ups aus der Hochschule heraus optimiert. Der Service des Entrepreneurship Instituts steht zu großen Teilen auch Start-ups außerhalb der ISM zur Verfügung. Details und Kontaktdaten finden Gründungsteams unter https://ism.de/service/entrepreneurship-as-a-service

Bild: Gründer-Spirit aus Köln und Hamburg. Das Start-up ÅVA von ISM-Studenten Philipp Merz und Jacob Søndergaard belegte beim Gründungswettbewerb des Entrepreneurship Institute @ ISM den ersten Platz.

Quelle ISM International School of Management

Commerz Real steigt erstmals bei Venture-Capital-Fonds für Immobilien-Start-ups ein

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Commerz Real

Commerz Real steigt erstmals bei Venture-Capital-Fonds für Immobilien-Start-ups ein

Die Commerz Real hat sich mit fünf Millionen Euro an dem Venture-Capital-Fonds „PT 1 Early-Stage Fund II“ der Plattform Proptech 1 Ventures beteiligt. Weitere Kapitalgeber im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde sind unter anderem der in den USA ansässige Proptech-Investor JLL Spark Global Ventures, der Projektentwickler Evoreal, das Bauunternehmen Otto Wulff und die Scout-24-Gruppe.

Der Fonds soll ein Volumen von etwa 100 Millionen Euro erreichen und europaweit vorrangig in Technologie-Start-ups der Immobilienbranche, sogenannte Proptechs, investieren. Dabei liegt der Fokus auf großen Markttrends wie der nachhaltigen Transformation der Immobilienbranche und ihrem Zusammenspiel mit Energie- und Infrastrukturthemen sowie auf dem Thema Klimaresilienz. Proptech 1 Ventures ist ein 2018 gegründeter unabhängiger europäischer Initiator von Venture-Capital-Fonds mit Hauptsitz in Berlin. Der erste Proptech-1-Venture-Capital-Fonds wurde Ende 2021 mit einem Volumen von 50 Millionen Euro geschlossen.

„Uns hat einerseits der diversifizierte Zugang zu innovativen Technologien der Immobilienbranche überzeugt und andererseits der Fokus auf Nachhaltigkeit“, erläutert Henning Koch, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real. „Beides sind wichtige Säulen in unserer Unternehmensstrategie.“ Zudem ermögliche das Investment einen eventuellen späteren Direkteinstieg bei Proptechs aus dem Portfolio.

Hierzu Steffen Wagner, Head of Business Model Innovation: „Das ist eine Win-win-Situation: Start-ups und Fonds erhalten einen strategischen Partner und eine potenzielle Exit-Route, und wir als Commerz Real können uns die Unternehmen durch die längere Zusammenarbeit genauer anschauen und dann viel besser die richtigen strategischen Entscheidungen treffen.“

Die Beteiligung an „PT 1 Early-Stage Fund II“ erfolgt im Rahmen einer neuen Beteiligungsstrategie für digitale Geschäftsmodelle der Commerz Real. Wurde seit 2019 in Start-ups in sehr frühen Phasen hauptsächlich direkt investiert, so sollen solche Frühphasenengagements künftig über spezialisierte Fonds und somit indirekt erfolgen. Die Zielunternehmen des „PT 1 Early-Stage Fund II“ sollen sich in der sogenannten Seed-Phase oder in der Series-A-Phase befinden.

In ersterer existiert ein Gründerteam sowie meist ein erstes Produkt. In der Series-A-Phase funktioniert bereits ein Produkt am Markt, und die Finanzierung fließt in das weitere Wachstum des Geschäftsmodells. Eigene Direktbeteiligungen und Investments möchte die Commerz Real zukünftig eher in reife und etablierte Unternehmen tätigen.

Titelfoto: Bild von Oleksandr Pidvalnyi auf Pixabay

Quelle PB3C GmbH

Start-up fliegt in den Orbit

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Am 21. November 2022 war es soweit – das Start-up Unternehmen PaTTs by Talos konnte sich in einem spannenden Finale erfolgreich gegen fünf weitere Finalisten durchsetzen und sicherte sich so ein Mitflugticket auf dem SeRANIS-Satelliten ATHENE 1 der Universität der Bundeswehr München.

Aus ursprünglich knapp 20 Bewerbungen für die SeRANISxfounders Challenge hat PaTTS by Talos nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren mit seinem innovativen satellitengestützten Trackingsystem das überzeugendste Konzept vorgelegt. Die Jury von SeRANISxfounders (einem Zusammenschluss des dtec.bw-geförderten Forschungsprojektes SeRANIS unter der Leitung von Prof. Andreas Knopp mit founders@unibw, dem Entrepreneurship- und Intrapreneurship-Programm der UniBw M), kürte nach intensiver Beratung PaTTS by Talos zum Gewinner, der nun neben den Experimenten der SeRANIS Mission ebenfalls an Bord sein darf.

Oberst i.G. Marc Worch, der den Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, vertreten durfte, lobte das Potenzial der PaTTs Technologie für die digitale Souveränität Deutschlands und den Bedarf der Bundeswehr. Jurymitglied Dr. Fritz Merkle, ehemaliges Mitglied des Vorstandes der OHB SE und erfahrener Raumfahrtpionier, zeigte sich ebenfalls beeindruckt von der erfinderischen Höhe der Gewinneridee und der ausgezeichneten Passung zur SeRANIS Mission.

Für drei weitere Teilnehmer hielt SeRANIS Projektleiter Prof. Knopp von der Universität der Bundeswehr München noch eine Überraschung bereit, indem er weitere Mitflugtickets an die Firma NEOSAT sowie die die Forschungsinitiative ASOPS verteilte. „Wir freuen uns, dass wir unseren Satelliten so flexibel konzipiert haben, dass wir auch diesen drei ausgezeichneten Kandidaten eine zumindest teilweise Realisierung ihrer Ideen in Aussicht stellen können“, kommentierte Knopp.

Neuland für die Bundeswehr

In dem SeRANISxfounders Wettbewerb „Per Anhalter in den Orbit“ wurden Start-Ups, Gründerinnen und Gründer sowie unternehmerische Forschungsinitiativen aufgefordert, sich um eine Mitfluggelegenheit ihrer Idee oder Technologie auf dem ersten Forschungssatelliten der Bundeswehr im erdnahen Orbit zu bewerben. „SeRANIS ist nicht nur der Einstieg der Bundeswehr in ganz neue dynamische Fähigkeiten, die mit Kleinsatelliten in der Klasse von mehreren hundert Kilogramm ermöglich werden können“, stellt Prof. Knopp das Projekt vor.

„Wir werden in 14 herausragenden Forschungsexperimenten Technologien entwickeln und erproben, die für die digitale Souveränität der Bundesrepublik und die Einsatzfähigkeit der Streitkräfte wichtig sind. Für Start-ups wollen wir als Ankerkunde die Technologieplattform sein, damit sie ihre Produkt- und Dienstleistungsideen ihren Kunden und Investoren direkt in der einsatzrelevanten Umgebung – nämlich im Weltraum – demonstrieren können.

Aus vielen Jahren Forschungserfahrung wissen wir, wie wichtig die Möglichkeit für den Geschäftserfolg sein kann, gerade in einem immer härteren Wettbewerbsumfeld, auch in Europa“, erläutert Prof. Knopp weiter. „Deshalb haben wir im SeRANIS Projekt diese Challenge konzipiert und ins Leben gerufen. Sie war immer Teil unserer Mission und wir sind begeistert angesichts der tollen Resonanz.“

Perfektes Timing für SeRANIS

Erst jüngst hat die Europäische Kommission ihre Pläne für die unter dem Namen IRIS-2 diskutierte Satelliten-Megakonstellation bekannt gegeben, die als europäische Antwort auf die erfolgreiche Starlink Konstellation sichere und zuverlässige Konnektivität für staatliche Behörden sowie die Bürgerinnen und Bürger Europas bieten soll. Der Einsatz von Starlink in der Ukraine, wo die Satelliten oft einziges Kommunikationsmittel sind und auch von den Streitkräften intensiv genutzt werden, hatte jüngst die Bedeutung dieser Technologie für souveränes staatliches Handeln in Krisensituationen unterstrichen.

Auf diese Zusammenhänge wies der ehemalige MdB Dr. Thomas Sattelberger, der ebenfalls prominentes Mitglied der Jury war, ausführlich hin, und er stellte die Bedeutung der SeRANIS Mission und ihres innovativen Ansatzes zur Förderung von Start-ups heraus. Deutschland hatte sich früh bemüht, das eigene Start-up-Umfeld für die Realisierung von IRIS-2 ins Spiel zu bringen. Zuletzt hatte sich auch Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach während eines Besuchs im Sommer dieses Jahres dafür stark gemacht, dass deutsche Start-ups schon bei der Konzeption und Ausschreibung des Projekts berücksichtigt werden. Insbesondere München gilt als Hochburg innovativer Weltraum-Start-ups und ist auch Heimat der SeRANIS Gewinnerfirma TALOS, wenngleich der Grundstein für die Technologie an der TU Dresden gelegt worden ist.

Chance und Verpflichtung

Der Geschäftsführer von TALOS, Gregor Langer, sieht im Sieg seiner Firma Chance und Verpflichtung zugleich. „Wir haben im letzten halben Jahr atemberaubende Fortschritte bei unserer technologischen Reife, aber auch in der Entwicklung unserer Geschäftsidee gemacht. Wir bedanken uns nicht nur für das in uns gesetzte Vertrauen, sondern auch für das wertvolle Coaching durch den Business Accelerator Founders der UniBw M während der Boostcamp-Phase.“ Prof. Rafaela Kraus, Vizepräsidentin für Entrepreneurship an der UniBw M, hat mit founders ein Gründungsangebot aufgebaut: „Unsere Entrepreneurship Programme richten sich besonders an Forschende und künftige DeepTech-Gründer, die hier die aktuellsten unternehmerischen Tools erlernen und die Kompetenzen trainieren können, die erforderlich sind, um aus einer technologiebasierten Idee ein Geschäftsmodell zu entwickeln“, fügt sie ergänzend hinzu.

Das dtec.bw-geförderte SeRANIS-Projekt

Die durch das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr an der Universität der Bundeswehr München geförderte SeRANIS Mission „Seamless Radio Access Networks for Internet of Space“ ist die erste deutsche Kleinsatellitenmission, die ein öffentlich zugängliches multifunktionales Experimentallabor im erdnahen Orbit bereitstellt.

Auf dem Satelliten werden gleichzeitig mehr als zehn innovative und komplexe Experimente mit Schlüssel- und Zukunftstechnologien durchgeführt, die für Mobilfunksysteme der sechsten Generation (6G), Laserkommunikation, ein satellitengestütztes Internet der Dinge, sichere Navigation, elektrische Antriebe u.v.m. von Bedeutung sind. dtec.bw wird gefördert aus Mitteln des Deutschen Bundestages zur Überwindung der COVID-19 Krise.

„Die Förderung von Ausgründungen auf der Basis herausragender Forschungsergebnisse ist eines der übergeordneten Ziele des dtec.bw“, freut sich Professorin Eva-Maria Kern, Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und nachhaltige Entwicklung an der UniBw M und wissenschaftliche Direktorin des dtec.bw. „SeRANIS ist ein Musterbeispiel dafür exzellent zu forschen und die Ergebnisse auch auf die Straße zu bringen. In diesem Sinne gratuliere ich den Gewinnern der Challenge zu dieser Mitfluggelegenheit und danke dem SeRANIS-Team für dieses ausgezeichnete Konzept.“

Bewertungskriterien und Jury

Die Jury setzte sich aus hochkarätigen Vertretern der Weltraumforschung, der Bundeswehr als auch des Entrepreneurships zusammen und bewertete neben der gesellschaftlichen Relevanz u.a., wie gut die präsentierten Innovationsideen zur SeRANIS Mission passen. Ein weiteres wesentliches Kriterium stellte der Start-Up Gedanke der vorgestellten Lösungen dar, da SeRANIS wissenschaftlichen Nachwuchs und Entrepreneurship als Basis für mögliche Start-Up Unternehmen fördern möchte.

Auch wenn es nur einen ersten Sieger geben kann, steht alles in allem jedoch fest, dass sich alle Finalisten zu den Gewinnern zählen dürfen – entweder sie konnten sich eins der begehrten Mitflugtickets sichern oder zumindest die Gelegenheit nutzen, der Jury als auch dem Publikum die eigenen Technologie-Ideen vorzustellen und damit aufmerksam und neugierig zu machen auf ihre derzeitigen und etwaig künftigen Entwicklungen.

Titelbild (v.l.n.r.): Prof. Andreas Knopp (Projekt SeRANIS), Oberst i.G. Marc Worch, Gregor Langer; Fabian Geißler, Martin Laabs, Tony Bauer (alle PaTTS by Talos), Dr. Fritz Merkle (Jurymitglied) (© Universität der Bundeswehr München/Siebold)

Quelle Universität der Bundeswehr München

tonies und Disney veröffentlichen gemeinsamen Weihnachts-Spot

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tonies® und Disney haben sich für einen Weihnachts-Spot zusammengetan. Gemeinsam haben tonies und Disney einen speziellen tonies-Werbespot als Erweiterung der globalen Disney-Kampagne „Familie ist das schönste Geschenk“ produziert, um die Magie und Freude beim Spielen mit den Lieblings-Disney-Tonies-Figuren zu zeigen.

Shelly Sundag, Head of Global Brand bei tonies, sagt: „Dies ist ein besonderer Moment für uns und ein Meilenstein in unserer Markengeschichte. Wir sind sehr stolz darauf, zu einer ausgewählten Gruppe von Marken zu gehören, die eng mit Disney zusammenarbeiten, um diese Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig unser erster globaler Kampagnenspot für alle unsere Märkte ist. Eine Toniebox zusammen mit Disney Tonies ist ein perfektes Geschenk für die Kleinen in dieser festlichen Jahreszeit.“

Bereits Anfang November veröffentlichte Disney seine Weihnachtswerbung 2022, „The Gift“. Im letzten Kapitel der „Familie ist das schönste Geschenk“-Kampagne bereiten sich Nicole und ihre Familie darauf vor, einen besonderen Neuankömmling willkommen zu heißen… aber nicht alle sind bereit, dass sich die Dinge ändern werden. In dieser herzerwärmenden Geschichte geht es um Familienbande und Zusammengehörigkeit, um festliche Traditionen und das Schaffen neuer Erinnerungen. Die Toniebox und der von Micky Mausinspirierte Tonie sind beide in der gesamten Kampagne zu sehen.

Jetzt haben Disney und Tonies einen wunderbaren Weihnachts-Spot veröffentlicht, eine eigene Tonies-Werbung speziell für die „Familie ist das schönste Geschenk“-Kampagne : Im Mittelpunkt des Spots stehen die Toniebox und beliebte Disney-Figuren aus den Filmen Die EisköniginVaianaund König der Löwen.

Tony Youngman, Licensing Director EMEA bei Disney, sagt: „Wir haben eine langjährige Beziehung zu Tonies, die es Millionen von Kindern weltweit ermöglicht, ihre Lieblings-Disney-Figuren auf neue Weise zu erleben und mit ihnen zu spielen. Der engagierte Werbespot zeigt diese Magie und Freude.“

Der tonies-Spot wird in allen tonies-Märkten ausgestrahlt und läuft bis Anfang Januar. Er wird über Disney-eigene Kanäle (YouTube, Facebook, Instagram) sowie über die digitalen Kanäle von tonies (Facebook, Instagram, LinkedIn, Landing Page der Disney-Lizenz) beworben. Darüber hinaus wurde eine spezielle POS-Platzierung auf den Bildschirmen von Media Markt in Deutschland sowie eine TV-Ausstrahlung in den USA vereinbart. 

Seit dem Start der „Familie ist das schönste Geschenk“-Kampagne im Jahr 2020 unterstützt Disney seinen langjährigen Wohltätigkeitspartner Make-A-Wish® International und dessen Netzwerk von Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt mit mehr als 4 Mio. US-Dollar – als Teil von Disneys kontinuierlichem Engagement, eine bessere Welt durch die Kraft des Geschichtenerzählens zu inspirieren.

tonies hat die Welt des vernetzten Spielzeugs seit seiner Einführung im Jahr 2016 im Sturm erobert, über 600 verschiedene Tonies entwickelt und weltweit mehr als 4,1 Millionen Tonieboxen und 51 Millionen Tonies verkauft. Das preisgekrönte, intuitive Audiosystem mit seinem kindersicheren, kabellosen und bildschirmfreien Ansatz verändert die Art und Weise, wie kleine Kinder unabhängig spielen und lernen.

Link zum gemeinsamen Weihnachts-Spot von tonies und Disney:

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Weitere Informationen

tonies und Disney veröffentlichen gemeinsamen Weihnachts-Spot

Titelfoto: Bild von Vidmir Raic auf Pixabay

Quelle tonies GmbH

„The Art of Dreams“ zeigt überlebensgroßen Kindheitstraum

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Labrooys Skulptur wendet sich an das Kind in jedem einzelnen und ermutigt zu kühnen Träumen. Sie bildet einen physischen Ankerpunkt für die Vorstellung eines neuen virtuellen Markenauftritts von Porsche, der im Rahmen der Miami Art Week und Art Basel Miami Beach kommuniziert wird. „Dream Big.“ ist am Strand des Pérez Art Museum Miami (PAMM) zu sehen. Die Installation ist vom 29. November bis 3. Dezember täglich von 11 bis 18 Uhr frei zugänglich.

Hommage an Kindheitsträume 
Den Mittelpunkt von „Dream Big.“ bildet ein weißer Porsche 911 Carrera. In der Hand einer überlebensgroßen Figur mit Rennfahrerhelm wirkt das Coupé wie ein Spielzeugauto. Das Kunstwerk ist eine Hommage an die Träume der Kindheit. Mit einem Augenzwinkern soll die Installation den Betrachter unter anderem zur Frage inspirieren, wohin ihn seine Träume als nächstes führen. 

Der Digitalkünstler und Porsche-Fan Chris Labrooy hat „Dream Big.“ zunächst per CGL am Computer konzipiert und dann in die Realität transferiert. Das Kunstwerk ist zudem ein Hinweis auf ein Projekt von Porsche in der virtuellen Welt, das in naher Zukunft vorgestellt werden soll. 

„Porsche steht für das Erfüllen von Träumen. Mit der Initiative ‚The Art of Dreams‘ möchten wir die Menschen zum Träumen inspirieren“, so Robert Ader, Chief Marketing Officer (CMO) bei Porsche. „Es geht uns aber auch darum, Künstler zu unterstützen und außergewöhnliche Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In den USA lässt sich die Kunst- und Design-Community am besten während der Miami Art Week erreichen, wenn das kreative Herz der Welt in Florida schlägt. Wir freuen uns auf unseren ersten Auftritt dort.“

Über „The Art of Dreams“
Im Oktober 2021 hat Porsche „The Art of Dreams“ als Reihe interaktiver Kunstinstallationen in Metropolen gestartet. Den Anfang machte ein Werk des französischen Künstlers Cyril Lancelin in Paris. Seine Installation „Remember your dreams“ mit riesigen luftgefüllten Elementen wurde später auch in Singapur ausgestellt. Im Juni 2022 folgte die Installation „Everywhereness“ von Ruby Barber (Studio Mary Lennox, Berlin) auf der Milan Design Week. Dieses botanische Kunstwerk mit einem Labyrinth aus wilden Rosen und einem Porsche 911 S 2.4 Targa von 1972 fragte nach der Beziehung zwischen Natur, von Menschen geschaffenen Räumen und Technik. 

Über Chris Labrooy
Chris Labrooy hat Produktdesign am renommierten Royal College of Art in London studiert. Nach seinem Master-Abschluss zog es den Schotten in die digitale Sphäre. Er kombinierte seine Kenntnisse über reale Objekte mit einer zunehmenden Faszination für das Surreale. In vielen seiner 3D-Arbeiten sind klassische Porsche 911 abgebildet, in verträumten Wüstenlandschaften ebenso wie in Flamingo-Form am heimischen Swimmingpool. Im Rahmen des Jubiläums „20 Jahre Porsche in China“ hat Labrooy 2021 erstmals eines seiner digitalen Kunstwerke in die reale Welt überführt. Ergebnis war das Artcar „996 Schwan“. Der Künstler ist seit vielen Jahren ein Fan der Marke und selbst Porsche-Fahrer.

„The Art of Dreams“ zeigt überlebensgroßen Kindheitstraum

Bild 911 Carrera 4S: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,7 l/100 km (NEFZ); 11,1 – 10,5 l/100 km (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert: 222 g/km (NEFZ); 253 – 239 g/km (WLTP); Stand 11/2022

Quelle Bild und Text: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Event-Finanzierung: Wofür sollte man weniger und wofür mehr Geld ausgeben?

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Bei der Planung von Veranstaltungen muss auf vieles geachtet werden. Eine besonders wichtige Rolle dabei spielt die Finanzierung. Man möchte einerseits ein vernünftiges Event planen, andererseits sollte auch etwas Geld gespart werden. Das ist besonders in der aktuellen Situation von Belangen. Wofür sollte man dennoch etwas mehr Geld einplanen? Und wobei kann man am besten sparen?

Einen Plan zur Kostenkalkulation

Um alle anfallenden Kosten einzuschätzen, lohnt sich eine Übersicht zu erstellen. Darauf sollte man die Teilnehmerzahl festhalten und alles, was in irgendeiner Rolle Geldausgaben beansprucht. Dazu gehören u.a. Essen und Getränke, Location, Speaker, Deko- und Marketingmaterial sowie die Anfahrt, z.B. per Shuttleservice. Die Teilnehmerzahl sollte begrenzt werden, damit die Kosten sich nicht ins Unermessliche ausdehnen. Insgesamt sollte ein Budget festgelegt werden, das nicht überschritten werden darf und im besten Fall am Ende sogar nicht vollständig gebraucht wurde. Zuletzt sollte auf dem Plan zur Kostenkalkulation auch angegeben werden, wie viel Geld für was ausgegeben werden soll.

Dafür darf auch mal mehr ausgegeben werden

Es gibt einige Dinge, die bei einem Event von guter Qualität sein sollten. Daher darf an diesen Stellen auch mal mehr ausgegeben werden. Grundsätzlich gilt es jedoch, Preise zu vergleichen und den Anbieter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ausfindig zu machen. Denn es sollte gewiss sein, dass das teuerste Produkt oder die teuerste Marke nicht immer gleichzeitig die beste Qualität aufweist. Doch gute Qualität hat auch oft ihren Preis. 

Zuallererst sollte das Essen von guter Qualität sein. Keiner möchte mit einer Lebensmittelvergiftung nach Hause gehen. Daher sollte man im Voraus Recherche bezüglich des Herstellers betreiben. Das Essen sollte vor allem regionale und im besten Fall auch saisonal sein. Es bietet sich ein Produzent in der Nähe an, der qualitativ hochwertige Produkt selbst herstellt. 

Für ein gelungenes Event ist auch ein guter Speaker notwendig. Er sollte offen sprechen, sich nicht ablenken lassen und das Publikum mitreißen und begeistern können. Zudem muss er in der Lage sein, sich auf verschiedene Zuhörergruppen einzulassen. Das schaffen meist nur erfahrene Speaker und diese verlangen auch ihren Preis. Trotzdem sollte man hier nicht sparen, denn wenn der Speaker nicht gut ist, kann die Veranstaltung schnell zum Flop werden. 

Zuletzt sollte auch bei der Location nach guter Qualität ausgewählt werden. Das Hotel oder Restaurant sollte hochwertig sein, insbesondere für wichtige Anlässe. Für die Auswahl der Location ist es unerlässlich, die Teilnehmerzahl zu kennen. Man sollte schließlich keine Location wählen, die zu groß oder zu klein ist. Alle Gäste sollten Platz finden, auch wenn kurzfristig der ein oder andere absagt oder noch dazukommt. Außerdem muss in der Location ausreichend Platz für Essen und Dekoration sein und sie sollte gut erreichbar sein.

Hier kann man sparen

Ist eine Location mal nicht so gut erreichbar, hat dafür aber einen tollen Preis, muss ein Shuttleservice eingeführt werden. Hier kann man genauso wie bei den anderen Punkten Preise vergleichen. Jedoch darf auch hier die Qualität nicht außer Acht gelassen werden. Alternativ können Fahrgemeinschaften unter den Gästen gebildet werden. Ein Shuttleservice sollte nur dann eingeführt werden, wenn es auch wirklich nötig ist. 

Auch beim Essen und den Getränken kann an manchen Stellen gespart werden. Zwar ist die Qualität wichtig, doch wenn man z.B. zu saisonalen Produkten greift, bekommt man diese oft günstiger als nicht-saisonale. Auch, wenn man Wert auf Regionalität legt, kann gespart werden. Befindet sich der Händler nämlich in der Nähe, können die Produkte selbst abgeholt und Lieferkosten vermieden werden. 

Weiterhin muss Deko- und Marketingmaterial nicht viel Kosten beanspruchen. Man sollte hier am besten zu Dekomaterial greifen, welches wiederverwendet werden kann. Es ist auch möglich, sich solches Material bei speziellen Agenturen auszuleihen. Das ist dann auch meist günstiger als es neu zu kaufen bzw. herstellen zu lassen. 

Gespart werden kann generell dort, wo viel Recherche betrieben und viele Anbieter miteinander verglichen werden. Nur so kann man die beste Qualität zum besten Preis finden. Und man sollte sich jedes Mal fragen, ob das teuerste wirklich nötig ist oder es auch eine günstigere Alternative tun würde. 

Fazit

Die Finanzierung ist bei der Eventplanung einer der schwierigsten Punkte. Achtet man jedoch auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und legt die Prioritäten richtig, kann das Budget ordentlich eingesetzt werden. Bei Location, Essen und Getränken sowie dem Speaker darf auch mal tiefer in die Tasche gegriffen werden. Sparen kann man hingegen bei Lieferkosten, Anfahrt, Deko- und Marketingmaterial. Wenn man zu Beginn der Planung eine Übersicht erstellt, können die Kosten eingeteilt werden und man hat eine Übersicht, an der man sich im weiteren Verlauf orientieren kann.

So kann das Event qualitativ hochwertig, aber trotzdem mit einem vernünftigen Kostenaufwand betrieben werden.

Autoren:

Alexander Schungl und Tanja Hacker sind CEOs und Gründer vom Premium Leaders Club. Der Business Club stellt ein umfangreiches Netzwerk aus verschiedenen Experten dar und bietet regelmäßig verschiedene Events an. https://www.premium-leaders.club/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

UNICEPTA verstärkt Kompetenzen weiter in Großbritannien

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UNICEPTA akquiriert Media-Intelligence-Unternehmen Marble Global

Das weltweit zu den führenden Anbietern für Media, Marketing und Corporate Intelligence gehörende Unternehmen UNICEPTA expandiert weiter. Mit Closing vom 16. November 2022 wurde nun das britische Unternehmen Marble Global akquiriert.

„Wir freuen uns sehr, dass Marble Global jetzt ein Teil der UNICEPTA Group ist“, erklärt Jochen Freese, CEO UNICEPTA Group. „Das Team rund um Managing Director Tim Zecchin passt hervorragend zu uns: Uns eint die Überzeugung, dass datenbasiertes Listening und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für Unternehmen und Organisationen eine wertvolle Grundlage zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen bilden.“

1991 gegründet, zählt Marble zu den führenden Media-Intelligence-Unternehmen in Großbritannien. Regierungen, NGOs, Institutionen und Unternehmen unterstützt Marble mit datenbasierten Erkenntnissen für deren strategische Kommunikation und Positionierung. Dafür analysiert Marble Global die Daten aus klassischen, Online- und sozialen Medien und leitet daraus relevante Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen ab. Inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Themen im Kontext von ESG (Environmental, Social, Governance) sowie gesellschaftlichen Debatten und Megatrends. Zu den Kunden gehören international agierende Unternehmen und Organisationen in Großbritannien und USA, u.a. Reckitt, die Weltbank und Verizon.

Die Services von Marble Global umfassen Deep-Dive-Reports zu Themen, Akteuren und Marken sowie interaktive Dashboards mit eingängigen Datenvisualisierungen, tägliche Medien-Briefings für die C-Suite und Beratung – immer mit dem Ziel, Unternehmen in die Lage zu versetzen, gleichermaßen Chancen und Risiken zu erkennen und so bessere Entscheidungen zu treffen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf Umwelt, sozial- und politisch-relevanten Themen (ESG), die für Unternehmen in Fragen der Positionierung und Strategie immer wichtiger werden.

„Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen dabei, besser zu verstehen, wie die Gesellschaft wichtige Debatten und aktuelle Themen wahrnimmt und diskutiert, insbesondere im Kontext von ESG. Mit UNICEPTA haben wir uns für einen Partner entschieden, der für diese gleiche Philosophie steht. Gleichzeitig profitieren wir von UNICEPTAs technologischer Stärke und können unsere Kunden auch mit weiteren, innovativen Lösungen wie KI-basierter Corporate Intelligence unterstützen“, erklärt Tim Zecchin, Managing Director von Marble Global. 

Mit der Akquisition von Marble Global baut UNICEPTA seine Präsenz vor allem in Großbritannien aus. Bereits seit 2019 unterstützt UNICEPTA von London aus britische Unternehmen und internationale Organisationen, aktuell sind rund 40 Redakteur*innen, Analysten und Account Manager für UNICEPTA tätig. Durch den Zusammenschluss mit Marble Global kommen weitere 25 Mitarbeiter*innen hinzu.

„Nur mithilfe von Technologie ist die zunehmende Datenflut überhaupt so zu bändigen, dass auf ihrer Grundlage wichtige Unternehmensentscheidungen getroffen werden können. Gleichzeitig sind für das Verstehen komplexer Sachverhalte, auch menschliche Expertise und jahrzehntelange Erfahrung notwendig, wenn es darum geht, den Extrakt aus Millionen Datensätzen in entsprechende Handlungsempfehlungen umzuwandeln. Wir verbinden Tech und Talent wie kein anderes Unternehmen unserer Branche und garantieren unseren Kunden so stets das Beste aus zwei Welten“, erläutert Jochen Freese.

Die Transaktion wurde Mitte November 2022 geschlossen.

Für UNICEPTA ist Marble Global bereits die dritte Akquisition in diesem Jahr: Seit Mai 2022 gehört Giance Technologies (jetzt: UNICEPTA Corporate Intelligence) zur UNICEPTA Group, im September folgte das Schweizer Unternehmen Adwired. Im Zuge seines globalen Wachstums hat UNICEPTA zudem ein Büro in Brasilien und erste Aktivitäten in Frankreich gestartet. Bereits jetzt gehören 50 Prozent der DAX40-Unternehmen und weitere globale Marktführer zum Kundenportfolio von UNICEPTA. Das Ziel von UNICEPTA ist ein weiterer Ausbau sowohl der Leistungs- als auch der Kundenstruktur.

Bild Jochen Freese

Quelle UNICEPTA GmbH

Kakaofreie Schokolade: Nocoa-Produktion startet

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Produktion kakaofreier Schokolade startet nach nur eineinhalb Jahren Entwicklungszeit

2021 gegründetes Start-up eröffnet Produktionsanlage in Pilsen, Tschechien  

Nach den erfolgreichen Pop-Up Sales in Deutschland starten die „Chocolate Siblings“ Sara und Maximilian Marquart mit ihrer Schokoladenproduktion durch. In der Brauereistadt Pilsen wird nun die weltweit erste kakaofreie Schokolade Nocoa „gebraut”: Das nachhaltige Produkt auf Basis von fermentiertem Hafer ist die größte Innovation in der Schokoladenindustrie seit 100 Jahren.

Planet A Foods setzt Segel für Wachstumskurs

Das erst 2021 gegründete Münchner Start-up Planet A Foods eröffnet eine Produktionsstätte in Pilsen. Sie ermöglicht es der wachsenden Food Company, 750 kg kakaofreie Schokoladenmasse pro Stunde herzustellen. Produktentwicklung und Prototyping bleiben weiterhin im Schokotechnikum am bisherigen Firmenhauptsitz in München Planegg. Dort entwickelt Planet A Foods weitere Sorten und Geschmacksrichtungen ihrer nachhaltigen Nocoa-Schokolade. 

„Unsere deutschlandweite Markteinführung hat gezeigt: Die Leute sind bereit für Nocoa”, so Maximilian Marquart, CEO und Co-Founder von Planet A Foods. „Ob als Riegel, Eis oder Cookie – den Verbrauchertest hat Nocoa mit Bravour bestanden. Unsere Schokolade, die aus lokalen, nachhaltigen Rohstoffen besteht, kommt an. Sie ist genauso zartschmelzend und vollmundig im Geschmack wie herkömmliche Schokolade, hat dabei aber einen 92 Prozent geringeren ökologischen Fußabdruck und weniger Zucker. Nun gehen wir mit unserer neuen Produktionsanlage den nächsten Schritt.”

Erweiterung der Möglichkeiten und mehr Flexibilität

Neben dem Geschmackserlebnis erfüllt Nocoa auch alle technischen Anforderungen an die industrielle Verarbeitbarkeit. Das neue Equipment ermöglicht es dem Start-up nun, neue Produkte einfach zu skalieren und Prozessänderungen zuverlässig zu testen. „Mit unserer neuen Produktionsstraße führen wir unseren schnellen Wachstumskurs fort und freuen uns, dass unsere als Idee gestartete Vision der lokalen, nachhaltigen Schokolade nun Wirklichkeit wird”, erklärt CTO und Co-Founder Sara Marquart. „Wir arbeiten mit unseren Betriebseinheiten bereits nach industriellen Standards, doch wir streben mehr an: Unsere Walzen in Pilsen sind auf eine Dauerproduktion mit einer Leistung von ca. einer Tonne Nocoa pro Stunde ausgelegt. Bereits heute sind wir auf einem sehr attraktiven Preisniveau für unsere Kunden und wettbewerbsfähig mit herkömmlicher Schokolade.”

Entlastung für die globale Kakaoproduktion

Für den weltweiten Schokoladenkonsum werden, bei steigender Nachfrage, schon heute jährlich fünf Millionen Tonnen Kakao benötigt und Unmengen an klimaschädlichem Kohlendioxid ausgestoßen. Um die Kakao-Lieferkette zu entlasten, haben die Chocolate Siblings Nocoa entwickelt. Statt Kakaobohnen fermentieren und rösten sie Hafer – ganz ähnlich wie beim klassischen Bierbrauen.

Dabei entsteht das charakteristische Schokoladenaroma, das Nocoa so lecker macht.

Bild Gründer

Quelle ELEMENT C GmbH

Crocus Labs schließt eine siebenstellige Seed-Investitionsrunde ab

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crosus labs

Crocus Labs schließt eine siebenstellige Seed-Investitionsrunde ab, um energieeffiziente Leuchten für den Gartenbau zu entwickeln

„Spark life into spaces“ heißt die Vision von Crocus Labs. Das Team folgt dieser Vision, Leben in die Welt zu bringen, indem es höchst energieeffiziente vollspektrum-Beleuchtungslösungen herstellt, die eine nachhaltige Zukunft für vertikale Farmen und Gewächshäuser ermöglichen. Mit der Investitionsrunde, angeführt vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Brandenburg Kapital, wird sich das Unternehmen auf Forschung und Entwicklung konzentrieren und die nächste Generation von Beleuchtungslösungen auf den Markt bringen. Unterstützt wird die Runde auch von der BACB Bet. GmbH, dem Investmentvehikel des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V. (BACB) und Angel- Investoren.

Crocus Labs hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Übergang zu einer nachhaltigeren Nahrungsmittelproduktion zu ermöglichen. Maximal sonnenähnliche, effiziente Lichttechnologie für Gewächshäuser, vertikale Farmen und alle anderen Formen der Landwirtschaft in geschlossener Umgebung sollen effizientere Formen des Pflanzenbaus hervorbringen. Unter Einsatz proprietärer Halbleitertechnologien entwickelt Crocus Labs bahnbrechende Beleuchtungssysteme mit bislang unerreichter Effizienz. Mit dem Investment wird Crocus Labs seine Innovationstätigkeit fortsetzen und helfen, die Kosten für den Betrieb von Indoor-Farmen zu senken und gleichzeitig die Qualität der Produkte zu verbessern.

Das Gründerteam von Crocus Labs, Dr. Prashanth Makaram, Markus Erbe und Galina Gorshkova konzentriert sich darauf, die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft durch den Einsatz eigener Innovationen zu gestalten. Das Team verfügt über Erfahrungen aus verschiedenen Branchen und alle Teammitglieder als eigenständige Unternehmer.

„Crocus Labs wurde 2020 mit der Idee gegründet, die von uns entwickelten Innovationen und unsere Erfahrung in der Halbleiterindustrie zu nutzen, um ein Produkt zu entwickeln, das einen starken positiven Einfluss hat.“ Dr. Prashanth Makaram

Das Produkt ermöglicht eine Steigerung der Energieeffizienz von bis zu 50 Prozent, indem es intelligente Energieumwandlung, proprietäre LED-Dioden und Softwarekomponenten kombiniert. Außerdem deckt es das komplette Lichtspektrum ab, was die Qualität und Gesundheit der Pflanzen verbessert. Angesichts der massiv gestiegenen Energiepreise und der Bedeutung von lokal produzierten Lebensmitteln, gerade in der aktuellen geopolitischen Lage, wird Crocus Labs eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Zukunft einer nachhaltigen, regionalen Landwirtschaft zu ermöglichen.

„Disruptive and addressing a strategic issue for Europe in terms of food independence“ Jury der Europäischen Innovationskommission

Crocus Labs arbeitet seit 2020 an der Technologie und konnte in mehreren erfolgreichen Studien nachweisen, dass die Lichter die Steigerung von Qualität und Biomasse bei verschiedenen Pflanzen fördern können: Stevia, Basilikum, Chilis, Erdbeeren. Die Tests haben bereits für die erste Produktgeneration eine verbesserte Energieeffizienz von 15 Prozent gegenüber gegenwärtigen Standards gezeigt.

Das Investment wird die weitere Produktforschung und Produktion in Brandenburg sowie Tests bei verschiedenen Kunden unterstützen, um das Unternehmen auf eine weitere geografische Expansion und eine breite Produktvermarktung vorzubereiten.

„Energie- und Nahrungsmittelkrisen unterstreichen die Bedeutung von alternativen Konzepten und Innovationen für die Sicherung der Nahrungsmittelproduktion. Das neuartige, effiziente Vollspektrumlicht von Crocus Labs ermöglicht die Umsetzung neuer Anbaumethoden und kann somit einen entscheidenden Beitrag zur Lebensmittelproduktion der Zukunft leisten. Wir freuen uns darauf, das erfahrene und vielseitige Team zusammen mit den neuen Partnern bei der weiteren Entwicklung und Skalierung des Unternehmens zu unterstützen.“ Dr. Gernot Berger, Senior Investment Manager beim HTGF

„Die innovative Beleuchtungslösung von Crocus Labs ist einer der wichtigsten Katalysatoren für die Zukunft einer nachhaltigen und autarken Landwirtschaft in Europa. Wir sehen großes Potenzial in der Kombination aus gutem Markttiming, erheblichem Impact, exzellenten Technologien und einem hochkompetenten Team und sind stolz, Crocus Labs in unserem Portfolio begrüßen zu dürfen“. Binh Vu, Analystin bei Brandenburg Kapital

„Die Weiterentwicklung von Indoor- und Vertical-Farming-Konzepten wird von entscheidender Bedeutung sein, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion erfolgreich zu begegnen. Effizientere Beleuchtungssysteme werden der entscheidende Faktor sein, um diese Konzepte rentabel zu machen und weiter zu verbreiten. Wir glauben, dass Crocus Labs die Technologie hat, um diese Konzepte zu ermöglichen, und wir freuen uns sehr, gemeinsam mit einem phänomenalen Team und großartigen Co-Investoren Teil dieser Reise zu sein.“ Martin Huber Geschäftsführer, BACB Beteiligungsgesellschaft

Bild Crocus Labs

Quelle Investitionsbank des Landes Brandenburg