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Female Founders Monitor 2022

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Female Founders Monitor 2022: Immer mehr Frauen gründen Startups – Gender-Gap im Ökosystem weiterhin groß

Gründerinnenanteil steigt auf 20 Prozent / Deutlicher Gender-Gap beim Kapital / Investierende meist Männer / Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum große Hürde / Initiativen und Netzwerke besonders für Gründerinnen wichtig

Das zweite Jahr in Folge ist der Anteil der Frauen unter deutschen Startup-Gründer*innen gestiegen. Doch Frauen sind im Startup-Ökosystem weiterhin unterrepräsentiert und gerade in den Bereichen Wachstum und Finanzierung zeigen sich große Herausforderungen für Gründerinnen. Wie lässt sich diese Schieflage erklären und wo müssen wir ansetzen, um die positive Entwicklung zu verstärken? Mit dem Female Founders Monitor rücken der Startup-Verband und die globale Recruiting-Plattform StepStone diese Fragen in den Fokus. 

Positive Dynamik setzt sich fort
Der Gründerinnenanteil unter deutschen Startups ist zwischen 2020 und 2022 von 16 auf 20 Prozent gestiegen. Das spiegelt sich auch in der Teamzusammensetzung wider: 37 Prozent der Startups haben mittlerweile mindestens eine Frau im Gründungsteam. Gleichzeitig zeigt der langsame Anstieg die immer noch deutliche Schieflage zwischen den Geschlechtern. Strukturelle Hürden sind im Startup-Ökosystem für Frauen weiterhin hoch.

„Startups sind die treibende Wirtschaftskraft unserer Zukunft. Statt Gründerinnen auszubremsen, müssen wir weiter Hürden abbauen und endlich echte Gleichberechtigung schaffen“, sagt Sebastian Dettmers, StepStone CEO. „Es gibt Grund zum Optimismus: Uns steht ein Jahrzehnt der Chancengleichheit bevor. Denn im Zeitalter der Arbeiterlosigkeit können wir uns Ungleichbehandlung nicht mehr leisten. Wir müssen jetzt sämtliche Kräfte mobilisieren, um unseren Wohlstand zu erhalten.“

Wachstum und Finanzierung sind zentrale Hürden
Gerade beim Thema Wachstum werden Schwierigkeiten für Gründerinnen sichtbar. So haben von Frauen gegründete Startups mit durchschnittlich 7 Mitarbeitenden deutlich weniger Beschäftigte als die Männerteams mit 28. Ein Grund dafür: der Gender-Gap beim Kapital. Während die befragten weiblichen Gründungsteams im Schnitt bisher 1,1 Millionen Euro erhalten haben, liegt das Finanzierungsvolumen unter den Männer-Teams mit 9,7 Millionen Euro um das 9-Fache höher.

Mehr als vier von fünf Frauen identifizieren dabei ein strukturelles Problem und stimmen der Aussage zu, dass Gründerinnen bei Investmententscheidungen kritischer hinterfragt werden als Gründer. Zudem sind deutlich weniger Frauen als Business Angel aktiv. Nur 6 Prozent der Gründerinnen investieren selbst in Startups, bei den Männern sind es 16 Prozent. 

Vereinbarkeit als wichtiger Hebel
Mit einem Durchschnittsalter von 36 Jahren fällt die Gründung häufig in die Phase der Familienplanung. Gerade Gründerinnen sind dabei durch familiäre Aufgaben oft doppelt gefordert. So sinkt bei Gründerinnen mit Kindern die wöchentliche Arbeitszeit im Schnitt um fast 6 Stunden, während sich dieser Effekt bei Gründern kaum zeigt. Das spiegelt sich auch in den politischen Forderungen wider:

Vier von fünf Frauen sehen bessere Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum als zentralen Hebel zur Stärkung des Ökosystems – unter den Männern nur jeder Zweite „Um Gründerinnen in Deutschland zu stärken und diesen Weg für mehr Frauen zur echten Option zu machen, müssen wir an die strukturellen Rahmenbedingungen ran.

Das bedeutet: Auch Gründerinnen brauchen eine verlässliche Absicherung während der Familiengründung“, so Franziska Teubert, Geschäftsführerin des Startup-Verbands.  „Dazu gehört ein Mutterschutz für Selbständige, eine Flexibilisierung der Elternzeit, eine bessere steuerliche Absetzbarkeit von Betreuungskosten und der flächendeckende Ausbau von qualitativen Betreuungsangebote.“ 

Relevanz von Netzwerken und Initiativen
Frauen gründen im Vergleich zu Männern fast doppelt so häufig allein. Das ist Ausdruck fehlender Netzwerke und führt zu weiteren Herausforderungen, da Teamgründungen von zusätzlichen Ressourcen, Expertise und Kontakten profitieren. Sind diese Netzwerke aber vorhanden, hat das eine enorme Wirkung.

So bewerten Frauen-Teams ihr Startup-Ökosystem mit 82 % deutlich häufiger positiv als Sologründerinnen (47 %). Der Wert liegt klar über dem der Männer- und Mixed-Teams, was unterstreicht, wie wichtig spezifische Netzwerke und Initiativen im Startup-Bereich für Gründerinnen sind. 

Der Female Founders Monitor 2022 kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Insights aus dem Female Founders Monitor 2022:
Arbeitsplatz: 
Mit einem Anteil von 49 Prozent sind die eigenen vier Wände für Gründerinnen der wichtigste Arbeitsort – bei Gründern dominiert immer noch das Büro. 
Social Entrepreneurship:
Purpose spielt für Frauen-Teams eine zentrale Rolle und 61 % ordnen sich dem Bereich Social Entrepreneurship zu. 
Branchen:
Konsumgüter, Ernährung und Gesundheit sind die TOP-3 Branchen der von Frauen gegründeten Startups. 
Umsätze:
Frauen-Teams setzen auf B2C und erwirtschaften fast 50 Prozent ihrer Umsätze in diesem Segment – gegenüber nur 23 Prozent bei den Männer-Teams.
Zufriedenheit: 
Frauen-Teams sind mit 68 Prozent seltener zufrieden mit ihren Business Angel- und Venture Capital-Investoren als Männer-Teams mit 82 Prozent. 

Bildquelle: Bild von Werner Heiber auf pixabay

Quelle Bundesverband Deutsche Startups e.V. 

Porsche unterm Weihnachtsbaum

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Auf der Suche nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk? Für alle Menschen, die Designbegeisterte und Porsche-Passionisten überraschen wollen, ist die Ziellinie in Sicht. Denn mit dem „Porsche Kalender 2023 | 911 Millennium“ kommt auf jedem Schreibtisch ein Hauch Fahrtwind auf. Mit zwölf ausgewählten Motiven aus dem weltgrößten Porsche-Buch „911 Millennium“ fährt der Planer beeindruckendes Bildmaterial auf.

Alle Aufnahmen stammen vom renommierten Automobilfotografen René Staud und setzen die Fahrzeuge der 911er-Familie perfekt in Szene. Auf den 16 x 16 Zentimeter großen Blättern zeigen sich auch bei wiederholter Betrachtung immer wieder neue Details an den Wägen und der Bildkomposition. Darüber platziert, helfen die vier Quartalsübersichten bei der Organisation des Alltags.

Für jederzeit erstklassige Bodenhaftung sorgt ein hochwertiger Edelmetallständer und dank der beschreibbaren Rückseiten können die Blätter nach 2023 noch als Glückwunschkarten an den Start gehen. Der Kalender wird in einer praktischen Aufbewahrungsbox verschickt, die sich ideal zum Einpacken eignet. Wer also keine Fehlzündung unterm Weihnachtsbaum riskieren möchte, verschenkt dieses Jahr einen Hauch Fahrtwind.

Kalender erhältlich bei: z. B. Thalia, Hugendubel und info@911millennium.com Preis: 24,90 Euro

Kurzprofil:

Udo Hönninger ist ein Druckermeister, der sich bereits vor vielen Jahren im Bereich Druckoptimierung selbstständig machte. Im März 2018 erschien der weltgrößte Porsche-Bildband „911 Millennium“ in einer limitierten Auflage von 911 Stück. Vor allem die Größe des Buchs mit 56 x 44 cm (geschlossen) und die herausragende Papier- und Herstellungsqualität heben das Buch aus der Masse heraus.

Quelle Borgmeier Media Gruppe Gmb

Start-ups von Männern dominiert 

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Studie zeigt Ausmaß der Geschlechter-Ungleichheit in jungen Unternehmen

Frauen sind in deutschen und französischen Start-ups deutlich unterrepräsentiert, vor allem im Technologiebereich. Dies gilt sowohl für Gründerinnen als auch für Mitarbeiterinnen, wie eine Studie der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit der Roland Berger Stiftung für europäische Unternehmensführung zeigt. Wurden die Unternehmen von weiblichen Teams gegründet, ist der Frauenanteil der Belegschaft fast doppelt so groß wie bei Gründungen von Männerteams.

Zudem werden von Männern gegründete Start-ups weit höher bewertet.

Wie in etablierten Unternehmen gewinnt das Thema Geschlechtergleichstellung in Start-ups immer weiter an Bedeutung. Anders als in Konzernen ist der dortige Grad an Diversität aber wenig im Detail untersucht. Ein Forschungsteam der TUM hat deshalb, unterstützt von der Roland Berger Stiftung für europäische Unternehmensführung, rund 700 deutsche und rund 1.000 französische Start-ups analysiert.

Um eine möglichst große Vergleichbarkeit zu gewährleisten, konzentrierten sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Unternehmen, die zwischen 2012 und 2016 Venture-Capital-Finanzierungen erhalten hatten. Sie nutzten dabei Informationen aus der Datenbank Dealroom und Angaben von rund 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Start-ups, die diese auf der Karriereplattform LinkedIn veröffentlicht hatten.

Die Analyse zeigt, dass lediglich rund 3 Prozent der untersuchten deutschen und 4 Prozent der französischen Start-ups von weiblichen Teams oder einzelnen Frauen gegründet wurden. Rund 83 beziehungsweise 84 Prozent der Unternehmen hatten Männer gegründet, 14 beziehungsweise 12 Prozent wurden von gemischten Teams gestartet. Auch bei den Beschäftigten der Start-ups beider Länder ist der Männeranteil mit mehr als 60 Prozent deutlich größer. Dabei fällt auf, dass in den Unternehmen, die von weiblichen Teams ins Leben gerufen wurden, der Frauenanteil 62 Prozent beträgt, während er in Start-ups, die von Männerteams gegründet wurden, bei nur 35 Prozent liegt.

Vor allem im Tech-Bereich sind Frauen unterrepräsentiert

Das Forschungsteam wertete auch aus, wie sich der Geschlechteranteil nach Branchen unterscheidet. Vergleichsweise hoch liegt der Gründerinnenanteil in Deutschland im Bereich Partnersuche (50 %) und in der Modebranche (29 %). Kaum Gründerinnen gibt es beispielsweise bei Robotik und Immobilien (je 3 %). In Frankreich ist das Bild ähnlich. Hier sind Gründerinnen am stärksten in der Wellness- und Schönheitsbranche (25 %) vertreten, aber selten in Märkten wie etwa Fintech (5 %).

Auch die Analyse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigt, dass Frauen in Technologie-Branchen besonders unterrepräsentiert sind. Zu den untersuchten Sektoren mit den niedrigsten Frauenanteilen gehört in Deutschland die Computerspiel-Wirtschaft (19 %), in Frankreich die Halbleiter-Industrie (17 %).

Keine Gründerinnen bei Quantentechnologien

Die Studie unterscheidet nicht nur nach produktbezogenen Branchen, sondern zeigt auch die Geschlechterverteilung je nachdem welche Technologien in den Start-ups zum Einsatz kommen. Am häufigsten gründeten Frauen in Deutschland Start-ups, die Virtual Reality nutzen (20 %). Start-ups, die Technologien für das Internet der Dinge entwickeln, wurden nur sehr selten von Frauen (3 %) gegründet. Gar keine Gründerinnen fanden sich bei Quantentechnologien, so auch in Frankreich. Dort ist der Gründerinnenanteil in Start-ups mit Nanotechnologie am größten (14 %).

Von Männern gegründete Start-ups erreichen höhere Bewertung

Ungleichheit prägt auch die Bewertung durch Investorinnen und Investoren in beiden Ländern: Während deutsche Start-ups mit männlichen Gründerteams im Median mit 21 Millionen US-Dollar bewertet werden, rangieren Start-ups mit weiblichen Gründungsteams nur bei rund 6 Millionen US-Dollar. In Frankreich werden von Männern gegründete Start-ups im Median mit 14 Millionen US-Dollar bewertet, bei Gründerinnen sind es 4 Millionen.

Gründungs- und Investitionsprozesse geschlechterneutraler gestalten

„Frauen sind in der Start-up-Szene sowohl als Gründerinnen als auch als Mitarbeiterinnen deutlich unterrepräsentiert – quer durch alle Branchen, Technologien und Erlösmodelle“, sagt die Studienleiterin Dr. Theresa Treffers vom Lehrstuhl für Strategie und Organisation der TUM. „Wir kennen aus sozialpsychologischen Studien die Ursachen für die mangelnde Geschlechtervielfalt. Männer sind in der Wahrnehmung von Kapitalgebern eher für die Unternehmerrolle geeignet. Außerdem gibt es zu wenig weibliche Studierende in MINT-Fächern, die als Gründerinnen und Beschäftigte zumeist infrage kommen. Der Frauenanteil liegt in MINT-Studienfächern nur bei rund 30 Prozent.“

Um die Start-up-Szene vielfältiger und inklusiver zu gestalten, empfiehlt die Studie verschiedene Maßnahmen. „Das Wichtigste ist, gegen geschlechtsspezifische Vorurteile und Stereotype vorzugehen, etwa durch die frühzeitige Förderung weiblicher Vorbilder“, erläutert Felicitas Schneider, Mitglied des Management Board der Roland Berger Stiftung für europäische Unternehmensführung. „Gründerinnen müssen gezielt unterstützt werden, denn Frauen stellen mehr Frauen ein.“ Verbesserungsbedarf sieht die Studie auch bei den Gründungs- und Investitionsprozessen, etwa durch geschlechtsneutrale Start-up-Programme sowie einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen von Risikokapitalgebern.

Bild Bildquelle: Bild von StartupStockPhotos auf pixabay

Quelle Technische Universität München (TUM)

Nachhaltige Zahnpflege für unterwegs

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SuperFresh Kaugummi von happybrush

It´s fresh, so fresh. 

Der SuperFresh Zahnpflege-Kaugummi von happybrush mit natürlichem Minz-Geschmack sorgt ab sofort für unseren ultimativen Frische-Kick. Der Kaugummi hilft Plaque-Säuren zu neutralisieren für rundum gepflegte Zähne – auch unterwegs. Dabei ist er ganz zuckerfrei, vegan, ohne künstliche Inhalts- und zusätzliche Farbstoffe, klimaneutral und natürlich ohne Plastik. Mit schützendem Xylitol. 

Zahnpflege To Go, die einfach toll schmeckt. Da greifen wir gerne zu. 

Benefits von Kaugummikauen

# Kaugummikauen hilft über verschiedene Mechanismen, die Mundgesundheit zu verbessern und kann als sinnvolle Ergänzung zur täglichen Zahnpflege gesehen werden- keinesfalls aber als Ersatz.
# Durch die Kaubewegungen und Geschmacksstoffe im Kaugummi kann der Speichelfluss in Kürze um das 10- fache angeregt werden. Dadurch können zahnschädigende Säuren abgepuffert werden und die Remineralisation (Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahn) unterstützt werden. Das wiederum senkt erwiesenermaßen das Kariesrisiko. # Wichtig dabei ist, dass der Kaugummi keinen Zucker enthält. 
# Der SuperFresh Gum von happybrush ist nicht nur zuckerfrei, sondern basiert im Gegensatz zu konventionellem Kaugummi auf einer natürlichen und plastikfreien Kaumasse. 
# Das enthaltene Xylit hemmt zusätzlich die Kariesentstehung und wirkt sich somit positiv auf die Zahngesundheit aus.

Der happybrush SuperFresh Kaugummi kostet ab 1,95 € pro Packung

Quelle Sonja Berger – Public Relations

Fünf Millionen Euro für Contentoo: Content-Plattform visiert deutschen Markt an

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Eine neue Finanzierungsrunde bringt der Content-Freelancer-Plattform Contentoo fünf Millionen Euro ein. Das niederländische Investorennetzwerk No Such Ventures stattet das Unternehmen mit zusätzlichem Kapital für seine europäischen Expansionspläne aus. Für Contentoo ist vor allem der deutsche Markt ein erklärtes Wachstumsziel.

Sophie Heijenberg, eine der Investoren bei No Such Ventures, hat das Unternehmen überzeugt: „Contentoo bringt ein leistungsstarkes Produkt innerhalb der Content-Marketing-Nische mit, das auch auf internationaler Ebene Anklang findet. Die Tatkraft, das Team und die Vision von Contentoo passen gut zu No Such Ventures.“ Neben Heijenberg sind mehr als dreißig Einzelinvestoren an der Finanzierung beteiligt. Zu ihnen gehören die Unternehmer Perry Oostdam und Pawel Smoczyk, Mitbegründer des Hiring Software Tools Recruitee. Auch Jeroen Verberg, Gründer des von Bloomreach übernommen Unternehmens Hippo, zählt dazu. Hugo Mensink hat die Transaktion im Namen von Amsterdam Corporate Finance betreut.

Der Erfolg des Scale-ups wurde in diesem Jahr bereits mit einem Technology Fast 50 Award von Deloitte anerkannt. Derzeit verzeichnet Contentoo ein Umsatzwachstum von 107 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2021. „Mit der neuen Finanzierung treiben wir gezielt die europäische Expansion weiter voran. Bei Unternehmen, die auf Content-Marketing und Internationalisierung setzen, besteht ein großer Bedarf an den Dienstleistungen von Contentoo“, so Onno Halsema, CEO bei der Plattform. „Was uns an der Investitionsstrategie von No Such Ventures gefällt, ist die aktive, unterstützende Rolle. Die Investoren kennen die Dynamik eines wachstumsstarken, auf den internationalen Markt drängenden Unternehmens in diesem Segment. Diese Investition bestätigt, dass wir mit Contentoo auf dem richtigen Weg sind.“ 

Deutschland ist wichtiger Wachstumsmarkt

Das Wachstum ist nicht nur in den Niederlanden exponentiell. Auch auf dem deutschen Markt hat sich Contentoos Marktanteil über die letzten zwölf Monate vervierfacht. Diesen Trend plant Contentoo mithilfe des neuen Kapitals fortzuführen. Schon jetzt setzen in Deutschland bekannte Unternehmen wie der Energiekonzern E.ON, Kochbox-Anbieter Marley Spoon oder das Fintech Mollie auf das Angebot von Contentoo.

„Mit unserer Plattform bringen wir Unternehmen mit freiberuflichen Textern und Übersetzern mit den nötigen Kenntnissen des lokalen Marktes zusammen. Sie arbeiten im Home-Office, fungieren aber als firmeninterne Mitarbeiter”, beschreibt Halsema das Angebot seines Unternehmens. „Neben Qualität wollen Unternehmen auch Flexibilität und effiziente Arbeitsabläufe. Wir agieren daher als Plattform, bieten aber zusätzlich den Service einer Agentur. So entlasten wir Unternehmen von A bis Z in puncto Content-Marketing.“

Content-Freelancer bleiben gefragt

Dabei setzt Contentoo auch auf künstliche Intelligenz (KI). „Auf unserer Plattform nutzen wir KI, um passende Freelancer mit Kunden zusammenzubringen, bessere Briefings bereitzustellen und die Arbeitsprozesse zu beschleunigen”, erklärt Halsema. „Außerdem können Kunden einfache Texte wie Auflistungen für Immobilienwebsites oder Produkttexte durch die KI generieren lassen. Unserer Ansicht nach kommt man allerdings noch nicht ohne Freelancer aus, wenn es darum geht, komplizierteren und kreativen Content zu erstellen.“

Halsema sieht auch über die nächsten Jahre großes Potenzial für sein Unternehmen: „Wir stellen fest, dass der Markt für Content-Erstellung enorm wichtig für den Erfolg vieler Unternehmen ist. Das gilt für SEO, für Content-Marketing, insbesondere aber auch für das Erschließen neuer ausländischer Märkte. Der europäische Content-Markt wächst damit einhergehend rasend schnell. Im Jahr 2024 rechnen wir für Europa mit einem Marktvolumen von rund 140 Milliarden Euro.“

Fünf Millionen Euro für Contentoo: Content-Plattform visiert deutschen Markt an

Bild: Onno Halsema, CEO bei Contentoo

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH

UnzerOne verknüpft stationären und digitalen Handel 

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Der Zahlungsdienstleister Unzer hat eine Plattform entwickelt, die das digitale und stationäre Einkaufserlebnis miteinander vernetzt – auch Unified Commerce genannt. Die modulare Plattform UnzerOne bündelt Vertriebs- und Marketingaktivitäten über alle Kanäle und Anwendungen hinweg in einem zentralen System. Dadurch profitieren Händler von effizienteren Prozessen und Kunden von einem nahtlosen Kauferlebnis – egal wo und über welche Kanäle.  

Niv Liran, Chief Product and Technology Officer bei Unzer, erläutert: “Viele Händler nutzen eine Vielzahl an Anwendungen, die nicht oder nur unzureichend integriert sind. Gleichzeitig fallen im Handel immer mehr Daten an. Doch nur wer diese Daten strukturiert aufbereitet, kann daraus Erkenntnisse ziehen, um das Erlebnis für den Kunden zu verbessern. Mit unserer Technologie wollen wir Händlern ermöglichen, diese Informationen systematisch zu verarbeiten und davon zu profitieren.” 

In den letzten Jahren hat sich das Kaufverhalten der Menschen stark verändert. Kunden erwarten eine individualisierte Ansprache und eine einheitliche Kauferfahrung unabhängig davon, wo und wie sie bezahlen oder die Ware entgegennehmen.  

UnzerOne führt nun alle Daten an einem zentralen Ort zusammen, und das in Echtzeit.

Über ein Dashboard können Händler ihre Umsätze sowie Informationen zum Bestand und Bestellungen, zu den Produkten und den Zahlungspräferenzen der Kunden einsehen. Mithilfe dieser Informationen können sie ihren Waren- und Personaleinsatz so effizient und effektiv wie möglich planen. Die Plattform wird damit zur wichtigsten Anlaufstelle für Kunden-sowie Verkaufs- und Produktdaten. 

Für Händler bedeutet das: Ganz gleich, ob sie online, mobil oder offline verkaufen – die gesamte Abwicklung läuft über ein System. Über den angebundenen Online-Shop können Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen via Facebook, Instagram, Amazon, Google Shopping oder weiteren Kanälen anbieten – ohne dass dafür ein Update mehrerer Systeme nötig ist. Das vereinfacht die Abläufe und spart Zeit und Kosten. 

“Viele reden von Unified Commerce, doch nur wenige Unternehmen setzen es bereits vollumfänglich um,” sagt Niv Liran und fährt fort: “Mit UnzerOne gehen wir einen Schritt in genau diese Richtung. Von der Schnittstelle zur Steuerkanzlei über datengetriebene Inventurplanung bis hin zu personalisierten Newslettern für Kunden – mit nur einem Klick erhalten Händler eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten, die das tägliche Geschäftsleben vereinfachen.”  

Das erste Produkt, das vollständig auf der eigenen technischen Infrastruktur läuft, ist eine mobile Kasse, die Unzer im September eingeführt hat. Das Gerät POS Go bündelt Kassensystem, Bondrucker und Scanner in einem und erlaubt es Händlern, ortsungebunden Zahlungen entgegenzunehmen. Über die Cloud mit der Plattform verbunden, können Händler können ihre Umsätze und weitere Statistiken einsehen, Belege digital speichern oder neue Bindungsprogramme aufsetzen. Auch Rabatte lassen sich so direkt anwenden und Selbstabholungen und Retouren abbilden. 

Bis Jahresende soll eine weitere Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen auf den Markt kommen. Künftig will Unzer über die Plattform zusätzliche Services anbieten, die Händler wie in einem Appstore flexibel auswählen können.  

Da die Plattform sensible finanzielle und persönliche Daten verarbeitet, wurde UnzerOne nach den höchsten Sicherheits- und Datenschutzstandards aufgebaut. So ist die Zahlungsinfrastruktur nach der höchsten Stufe des Payment Card Industry Data Security Standards zertifiziert (PCI-DSS Level 1); eine Überprüfung nach der internationalen Norm ISO/IEC 27001 zur IT-Sicherheit ist für 2023 geplant. Um Missbrauch und Betrug vorzubeugen, überwacht darüber hinaus ein Sicherheitsteam rund um die Uhr alle Aktivitäten auf der Plattform. 

Niv Liran sagt: „Mit UnzerOne bieten wir Unternehmen eine sichere Möglichkeit, um ihre Vertriebskanäle und Zahlmethoden ganzheitlich in den Blick zu nehmen.” 

Quelle Unzer GmbH

limehome erhält 45 Millionen Euro an frischem Kapital

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limehome, der führende technologiebasierte Anbieter und Betreiber von voll digitalisierten Design-Apartments in Europa, erhält 45 Millionen Euro neues Wachstumskapital. Erstmals investieren die AW Rostamani Group und Capital Four in das Münchner Start-up. Auch die Bestandsinvestoren HV Capital, Picus Capital und Lakestar beteiligen sich geschlossen an der Finanzierungsrunde.

Das Hospitality-Tech limehome wuchs dank seines konsequent digitalen Geschäftsmodells in der Krise im Business- wie auch im Leisure-Segment weiter dynamisch. So konnte das Unternehmen seinen Umsatz in den Pandemiejahren jährlich verdreifachen. Der Markteintritt in weiteren europäischen Ländern steht kurz bevor. Bereits heute ist limehome schon an über 100 Standorten in sieben Ländern vertreten.

Die Auslastung der von limehome angebotenen Apartments liegt seit über einem Jahr konstant bei rund 90 % bei einer hohen Profitabilität über alle Standorte hinweg. Auch während der Pandemiemonate konnte limehome eine ähnlich hohe Auslastung bei einem Vielfachen des Marktniveaus erreichen.

Das zusätzliche Kapital wollen die Münchner vor allem in die Expansion fließen lassen. Neben weiterem organischen Wachstum soll ein Teil des Kapitals auch in Übernahmen von bestehenden Betreibern fließen, bei denen limehome auch in der Vergangenheit bereits deutliche Performance-Steigerungen erzielen konnte. Außerdem will limehome die Skalierbarkeit und das hohe Servicelevel der eigenen Technologieplattform weiter ausbauen.

„Unsere beiden neuen Investoren schätzen die Kombination aus hohem Wachstum und einem hochprofitablen Bestandsgeschäft. Wir freuen uns über ihr Vertrauen in unsere Vision und sehen uns darin bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein, um limehome zu einem hochprofitablen technologiebasierten Betreiber von Design-Apartments zu entwickeln”, sagt Cesar de Sousa Freitas, Geschäftsführer von limehome.

„Die letzten Jahre haben gezeigt, dass unsere voll ausgestatteten Design-Apartments mit digitaler Customer Journey und einer konsistenten Qualität sowohl im Leisure- als auch im Business-Segment großen Anklang finden. Mit der Unterstützung unserer Investoren werden wir unser Konzept kontinuierlich weiterentwickeln und in neue Märkte bringen”, ergänzt Dr. Josef Vollmayr, Mitgründer und Geschäftsführer von limehome.

„Wir haben frühzeitig in limehomes innovatives Geschäftsmodell investiert. Darin sehen wir uns durch die außergewöhnliche Entwicklung des Unternehmens bestätigt. Wir sind davon überzeugt, dass limehome durch sein klares Konzept und die starke Umsetzung seine führende Stellung als technologiebasierter Betreiber in Europa weiter ausbauen wird“, so Fabian Gruner, Principal beim Investor HV Capital.

Dank seiner proprietären Betriebsplattform automatisiert limehome alle herkömmlichen Prozesse eines Hotelbetriebs – vom Pricing über Buchung, Check-in, Reinigung, Customer Service bis hin zur Rechnungserstellung. Die höhere Effizienz im Betrieb und in Flächennutzung erlauben auch kleinere Standorte profitabel zu betreiben, die für herkömmliche Hotelkonzepte nicht attraktiv sind. Seit der Gründung 2018 expandierte das Münchner Start-up in mehr als 100 Standorte und hat mehr als 3.000 Apartments in sieben Ländern unter Vertrag.

limehome erhält 45 Millionen Euro an frischem Kapital

Quelle schoesslers GmbH

Liefergrün stärkt Führungsteam weiter

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Nils Fischer steigt als COO und Co-Geschäftsführer ein

Liefergrün, Deutschlands führender Anbieter für nachhaltige Paket-Lieferungen, begrüßt mit Nils Fischer (36) eine bekannte Branchengröße in der Geschäftsführung. Seit dem 01. November verstärkt der ehemalige Liefery-Gründer das rasant wachsende Start-up, das gerade erst seine Österreich-Expansion sowie die Aufstockung der Series A und die Zusammenarbeit mit DB Schenker bekannt gegeben hat.

Nils Fischer, neuer Liefergrün COO und Co-Geschäftsführer zu seinem Einstieg: “Vor dem Hintergrund rasant steigender Paketmengen schaffen es die etablierten KEP Unternehmen nicht, den veränderten Erwartungen der Konsumenten an flexible und zuverlässige Lieferungen gerecht zu werden und gleichzeitig mit einem minimierten ökologischen Fußabdruck zu arbeiten. Genau hier trifft Liefergrün mit seiner Ausrichtung auf technologiegestützte, emissionsfreie Lieferungen den Nerv der Zeit.

Da die meisten im Distanzhandel aktiven Händler ihre Kundinnen und Kunden nicht selbst mit einer Logistikflotte an der Haustür bedienen können, sind sie auf verlässliche Logistiker angewiesen, die in der Zustellung als Botschafter des Handels agieren. Das bedeutet im Klartext: Eine gut planbare, flexible Zustellung durch professionelle, freundliche Lieferanten, die ausschließlich in modernen Elektrofahrzeugen unterwegs sind. Dies ist in Summe zwar eine komplexe Aufgabe, ich glaube aber, dass ein neues, wendiges Unternehmen, das über die geeignete Technologie verfügt, dieses Ziel schneller erreichen kann, als tradierte KEP Anbieter.”

Nils Fischer, der seine berufliche Laufbahn bei DHL und Lufthansa Cargo begann, gründete 2014 den Logistiker Liefery, der auf taggleiche Lieferungen sowie Zeitfenster Zustellungen für große E-Commerce Händler spezialisiert war. Nachdem das Geschäft von Liefery 2021 durch seine Mehrheitseigentümerin Hermes Germany eingestampft wurde, war Fischer in der Beratung verschiedener Start-ups aktiv.

Nun wechselt er von der Seitenlinie ins aktive Geschäft und wird künftig gemeinsam mit Gründer Niklas Tauch das weitere Wachstum des Unternehmens vorantreiben. Intern wird Nils Fischer das operative Geschäft verantworten, während sich Gründer und Mitgeschäftsführer Niklas Tauch auf das strategische Wachstum sowie die Produktvision des Technologie-Unternehmens fokussieren wird.

“Mit seiner beeindruckenden Karriere als CEO und Gründer des Start-ups Liefery bringt Nils jahrelange Erfahrung im Aufbau von operativer Exzellenz und kundenorientiertem Wachstum mit. Mit seinem Netzwerk in der Paketlogistik und seiner Erfahrung als Führungskraft ist er in einzigartiger Weise qualifiziert, die Wachstumsstrategie von Liefergrün voranzutreiben und zu perfektionieren. Gemeinsam möchten wir die angestaubte Paketlogistik nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und anschließend auch weltweit grün gestalten”, erklärt Niklas Tauch, Geschäftsführer und Mitgründer von Liefergrün.

Quelle Laika Communications GmbH

VEYNOU schließt erfolgreiche Finanzierungsrunde im hohen 6-stelligen Bereich ab

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Gründer-Trio Cem Dogan (links), Philip Deml (mitte), Paulina Kurka (rechts)

VEYNOU steht für einen innovativen und nachhaltigen Ansatz im Diamantschmuck mit laborgezüchteten Diamanten

VEYNOU hat doppelten Grund zur Freude: Kurz vor ihrem 1-jährigen Firmenjubiläum schließt das nachhaltige Diamanten-Startup aus Frankfurt, das Schmuck mit laborgezüchteten Diamanten und recyceltem Gold herstellt und vertreibt, seine erste Finanzierungsrunde im hohen 6-stelligen Bereich ab. Für das starke Gründerteam Paulina Kurka-Deml, Cem Dogan und Philip Deml ein wegweisender Schritt und starkes Signal für den Aufbau des Unternehmens VEYNOU. „Wir sind sehr stolz, dass wir nach einem Jahr so starke Investoren von VEYNOU überzeugen und begeistern konnten. Wir freuen uns über die neuen Partner an unserer Seite und setzen ein starkes Signal in Richtung Nachhaltigkeit im Diamantschmuck.“, Paulina Kurka-Deml, Gründerin VEYNOU.

VEYNOU vereint im „Neo-Luxury Segment“ Emotion, Innovation und Nachhaltigkeit. Jetzt neu an Board sind Investoren Markus und Emely Wirth. Die Wirth-Gruppe ist weltweit bekannt für den Aufbau von Solarparks und Photovoltaik-Anlagen und wird in Zukunft wichtiger Partner in der Nachhaltigkeits-Strategie des Unternehmens. „VEYNOU zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen sehr wichtig ist. Wir sind begeistert, dass VEYNOU umweltschonend, mit transparenter Herkunft, zu fairen Bedingungen und unter höchsten Qualitätsstandards ihren Schmuck fertigt.“, so Emely Wirth, Wirth-Gruppe. Mit ihrem Investment wird nun auch das Ziel der nachhaltigen CO2 neutralen und vertikal integrierten Wertschöpfungskette weiter forciert, um industrieweit neue Maßstäbe zu setzen.

Veynou Nachhaltiger Luxus
Des weiteren beteiligt sich Familie Rauschmayer, Gründungsgesellschafter von VEYNOU, an der Finanzierungsrunde. Seit 1963 entwickelt und produziert die Manufaktur Rauschmayer qualitativ hochwertigen Schmuck in der Goldstadt Pforzheim. Laut Rico Rauschmayer, „ein strategischer Schritt, um den Markenaufbau voranzutreiben und die Partizipation am sich weltweit rasch entwickelnden Markt der Labor-Diamanten sicherzustellen.“

Weiteres neues Mitglied im Board und Senior Advisor von VEYNOU wird Francois Le Troquer. Als Veteran in der Schmuck- und Luxusindustrie, nach seiner Zeit bei Cartier und als Managing Director bei Atelier Swarovski, bringt er seine Jahrzehnte an unvergleichlicher Erfahrung nun bei VEYNOU ein und glaubt fest daran, dass „die Zukunft von Diamantschmuck nachhaltig ist.“

1 Jahr VEYNOU
Passend zum Abschluss der Finanzierungsrunde feiert das junge Team VEYNOU gemeinsam mit Friends, Family & Supporter der Marke ihr einjähriges Bestehen im stilvollen Ameron Hotel Frankfurt in der French Bento Bar. Die Gäste erwartet ein Abend im exklusiven Ambiente, funkelnde Einblicke in die Welt der nachhaltigen Labor-Diamanten und eine ausgelassene Stimmung, inklusive Live-DJ, Fingerfood und Drinks. Los geht es am 12.11.2022 ab 18 Uhr, zudem können ab 12 Uhr bereits private Showroom Termine in einer Suite des Ameron Hotels gebucht werden.

Quelle VEYNOU GmbH

Wechsel im AUTODOC-Vorstand

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sandra dax

Sandra Dax und Dmitry Zadorojnii werden neue Co-CEOs

AUTODOC, einer der führenden Onlinehändler für Fahrzeugersatzteile und -zubehör, hat einen Wechsel im Vorstand bekannt gegeben. Mit Beschluss des Aufsichtsrates werden Sandra Dax und Dmitry Zadorojnii Co-CEOs und bilden mit Bert Althaus (CFO) den neuen Vorstand des Unternehmens.

Vertraute Gesichter in neuen Positionen

Sandra Dax war zuvor selbständige Beraterin / Interim Managerin. Sie verfügt über eine ausgewiesene Automotive-Expertise und war unter anderem rund 20 Jahre in verschiedenen internationalen Management-Positionen bei BMW tätig.

„Wir sind sehr stolz darauf, Sandra als neues Mitglied des Vorstandes vorstellen zu können. Neben ihrer langjährigen Erfahrung in der Automobilbranche ist sie Expertin für digitale Unternehmen und Transformationsprozesse“, betont Alexej Erdle, Aufsichtsratsmitglied und Mitgründer von AUTODOC.

Dax, zuvor Mitglied des Aufsichtsrates, teilt sich die Aufgaben mit dem bisherigen Chief Technology Officer Dmitry Zadorojnii, der bereits seit 2011 im Unternehmen tätig ist und seit August 2021 dem Vorstand angehört. Die neuen Co-CEOs folgen auf den bisherigen CEO Christian Gisy, der aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Unternehmens kürzlich ausgeschieden war.

Fokus auf Weiterentwicklung, Stärkung und Wachstum

Strategischer Fokus bleibt der Ausbau des europäischen Geschäfts. Der deutsche Markt soll gestärkt und das Wachstum in Europa vorangetrieben werden. „Sandra und Dmitry sind hierfür die richtigen Köpfe zur richtigen Zeit. Sie kennen AUTODOC, unsere Werte und strategischen Ziele und genießen bei uns größtes Vertrauen“, so Erdle.

Eine Richtschnur des AUTODOC-Konzepts bleibt die starke Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden. „Seit Jahren beobachten wir ein steigendes Interesse an Do-it-Yourself-Lösungen im Automobilmarkt. Die aktuelle ökonomische und geopolitische Situation verschärft die finanzielle Lage der Konsumenten. Wir setzen hier an und bieten den Autobesitzern Hilfe zur Selbsthilfe mit deutlichen Kostenersparnissen“, erläutert Sandra Dax. „Daher wollen wir uns weiterhin an den Kundenbedürfnissen ausrichten und AUTODOC als verlässlichen Partner für nachhaltige Mobilität im europäischen Markt positionieren.“

Neue Dependance in Portugal

Die Wachstumsambitionen zeigen sich ebenfalls am neuen Unternehmensstandort in Portugal. So hat AUTODOC im Oktober seinen neuen Tech-Hub in Lissabon eröffnet. Für den strategisch wichtigen Standort sind bis zu 500 Mitarbeiter bis Ende kommenden Jahres geplant. Mit der neuen Dependance ist der Online-Händler nun in sieben Ländern präsent und in 27 europäischen Märkten aktiv.

Bild AUTODOC Co-CEO Sandra Dax

Quelle MSLGroup