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Angespannte Wirtschaftslage macht sich im IT-Mittelstand bemerkbar

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Bitkom veröffentlicht IT-Mittelstandsbericht mit den Schwerpunkten Fachkräftemangel und Datenökonomie

Die angespannte Wirtschaftslage geht nicht unbemerkt am deutschen IT-Mittelstand vorbei. Jedoch zeigt sich dieser deutlich robuster als die Gesamtwirtschaft. So weist der Bitkom-Ifo-Digitalindex für das Geschäftsklima im IT-Mittelstand für September einen Wert von 7,4 Punkten aus. Er liegt damit deutlich höher als der Ifo-Index für die Gesamtwirtschaft, der im September bei -15,7 Punkten notierte.

Im August wurde im IT-Mittelstand für das Geschäftsklima noch ein Wert von 13,1 Punkten und im Februar von 30,3 Punkten gemessen.

Der Bitkom-ifo-Digitalindex für den IT-Mittelstand bildet die aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate ab und berechnet daraus das Geschäftsklima. Aktuelle Geschäftslage und Geschäftserwartungen klaffen im IT-Mittelstand derzeit weit auseinander. So wird die Geschäftslage mit 30,4 Punkten noch positiv bewertet.

Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich hingegen eingetrübt: Während sie im Februar noch einen Wert von 19,3 Punkten erreichten, wurden im September -13,3 Punkte ausgewiesen. „In dem aktuell schwierigen Marktumfeld, das geprägt ist von Lieferketten-Problemen, der Energiekrise, Stagflation und dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, entwickelt sich das Geschäft des IT-Mittelstands besser als die Gesamtkonjunktur. Mittelständische IT-Unternehmen können ihren Kunden helfen, besser durch die Krise kommen“, sagt der Mittelstandssprecher des Bitkom, Dirk Röhrborn.

Im neuen IT-Mittelstandsbericht des Digitalverbands Bitkom werden die Potenziale kleiner und mittelständischer IT-Unternehmen für die digitale Transformation in Deutschland präsentiert sowie die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine für den IT-Mittelstand analysiert. Schwerpunkte in diesem Jahr sind die Themen Datenökonomie und Fachkräfte.

IT-Fachkräftemangel durch Einwanderung entgegenwirken

Die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft, der Verwaltung und vieler Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erfordert IT-Expertise. Doch der strukturelle IT-Fachkräftemangel bremst die Digitalisierung in Deutschland. 96.000 Stellen für IT-Spezialistinnen und -Spezialisten sind hierzulande über alle Branchen hinweg unbesetzt. Zwei Drittel der Unternehmen (66 Prozent) erwarten, dass sich der IT-Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen wird.

Kleine und mittelständische Unternehmen sind vom IT-Fachkräftemangel besonders betroffen. „Deutschland wird diese Lücke nicht über den eigenen Nachwuchs schließen können. So kann künftig nur noch jede zweite Vakanz durch inländische Fachkräfte besetzt werden. Daher muss Deutschland neben der inländischen Aus- und Weiterbildung auf IT-Fachkräfte aus dem Ausland setzen und ihre Einwanderung spürbar erleichtern“, so Röhrborn.

„Aktuell gibt es viele auswanderungswillige IT-Spezialistinnen und -Spezialisten in Russland und Belarus. In der Digitalwirtschaft besteht ihnen gegenüber große Offenheit – vorausgesetzt, sie haben vorher eine behördliche Sicherheitsprüfung bestanden.“ Daher schlägt Bitkom ein spezifisches Sofortprogramm #greencard22 vor, um russische und belarussische Fachkräfte schnell und unbürokratisch nach Deutschland zu bekommen. 

Bedeutung von Daten für den Geschäftserfolg steigt

Ein weiterer Schwerpunkt des neuen IT-Mittelstandberichts ist das Thema Datenökonomie. Die Unternehmen gehen davon aus, dass ihr Geschäftserfolg immer stärker auf Daten basiert, wie eine repräsentative Befragung des Bitkom zeigt. So sagen aktuell sieben Prozent der Unternehmen in Deutschland, dass ihr Business ausschließlich oder sehr stark von datengetriebenen Geschäftsmodellen abhängt. Mit 14 Prozent erwarten sogar doppelt so viele, dass dies in zwei Jahren der Fall sein wird.

Damit würde jedes siebte Unternehmen in Deutschland sein Kerngeschäft auf Daten aufbauen. Allerdings sehen die Unternehmen noch großen Nachholbedarf in Sachen Datenökonomie. 35 Prozent bezeichnen sich hier als Nachzügler, 19 Prozent haben nach eigenem Dafürhalten den Anschluss verpasst und 24 Prozent haben sich noch überhaupt nicht mit dem Thema beschäftigt. Röhrborn: „Noch sind es einzelne Vorreiterunternehmen, die datengetriebene Geschäftsmodelle entwickeln. Dieses enorme Potenzial müssen und werden sich mittelständische IT-Unternehmen erschließen.“

Der vollständige Bitkom-IT-Mittelstandsbericht 2022 und die politischen Positionen sind abrufbar unter https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Bitkom-Mittelstandsbericht-2022

Hinweis zur Methodik: Das Geschäftsklima basiert auf der monatlichen ifo-Konjunkturumfrage für den Bitkom-ifo-Digitalindex für den IT-Mittelstand. Grundlage der Ergebnisse zum Thema Fachkräfte ist eine repräsentative telefonische Befragung unter 851 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern sowie Personalverantwortlichen von Unternehmen mit drei und mehr Beschäftigten aller Branchen (Stand: 2021); Grundlage der Ergebnisse zum Thema Datenökonomie ist eine repräsentative telefonische Befragung unter 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland (Stand: 2022).

Bild Symbolfoto

Quelle Bitkom e.V.

EVANA gewinnt Süleyman Acar als neuen CEO 

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Süleyman Acar

Die EVANA AG führt die nächsten Schritte der Transformation des PropTechs zu einem produktgetriebenen Technologieunternehmen durch. Dazu werden die EVANA360 Plattform und die Künstliche Intelligenz von EVANA konsequent zu SaaS-Lösungen weiterentwickelt. Zudem kündigt das Unternehmen eine umfangreiche Restrukturierung des Unternehmens inklusive von Kostensenkungen an. Der Umbau ist durch die pandemiebedingten und konjunkturellen Beeinträchtigungen im gesamten PropTech-Sektor nötig geworden. 

Um die umfangreiche Restrukturierung durchzuführen, wird auch das Management-Team umgebaut. Süleyman Acar wird CEO und Alleinvorstand der EVANA AG. Das hat die Hauptversammlung am gestrigen Tag beschlossen. Sascha Donner bleibt dem Unternehmen als Mitglied des Advisory Boards erhalten. Johannis Hatt wird dem Vorstand künftig als Aufsichtsratsvorsitzender zur Seite stehen. 

Süleyman Acar bringt langjährige Erfahrung in der Skalierung und Restrukturierung von Technologie-Startups mit. Acar hat 2014 die faceadnet GmbH gegründet, die er zu einem der führenden softwarebasierten Online Social Publisher in Deutschland aufbaute und erfolgreich an Ströer verkaufte. Heute firmiert das Unternehmen als Ströer Social Publishing GmbH. Seit mehreren Jahren investiert Acar zudem aktiv in Technologieunternehmen und begleitet diese als Business Angel während der Seed- und Skalierungsphase am Markt. 

„In den vergangenen Jahren hat EVANA ein einzigartiges und marktfähiges Produkt entwickelt, das bereits von namhaften Unternehmen im Asset Management verwendet wird. Damit ist EVANA Vorreiter in der europäischen PropTech-Szene. Wir wollen die KI-Technologie nun einem bereiten Markt anbieten. Derzeit laufen die Verhandlungen mit unseren Investoren und Kunden, um für den nächsten Entwicklungsschritt die notwendige Unterstützung zu erhalten“, erklärt Süleyman Acar, CEO von EVANA. 

Johannis Hatt übernimmt dabei die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden. Hatt ist Gründer von Productsup und wurde aufgrund seiner umfangreichen Startup und SaaS-Erfahrung geholt Das Berliner SaaS-Unternehmen bietet eine Cloud-Plattform, die es ermöglicht, komplexe Datenfeeds schnell und einfach zu strukturieren, zu analysieren und entsprechend den Anforderungen verschiedenster Shopping- und Marketing-Kanäle zu optimieren.

Neu im Aufsichtsrat ist ebenfalls Adrian Fopp, der EVANA als Head of Technology Portfolio der Patrizia SE bereits seit vielen Jahren sowohl als Kunde als auch Investor begleitet. 

EVANA gewinnt Süleyman Acar als neuen CEO 

Bild Süleyman Acar

Quelle Strategiekollegen GmbH

Christophe Hamal wird CEO von Baloise in Belgien

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Christophe Hamal

Baloise Belgien CEO Henk Janssen wird per 31. Januar 2023 in Pension gehen und den Vorsitz der Geschäftsleitung übergeben. Sein Nachfolger wird der 44-jährige Christophe Hamal, der bereits seit Mai 2022 Mitglied des Gremiums ist.

„Ich danke Henk Janssen für seinen ausserordentlichen Einsatz für Baloise in den letzten 18 Jahren. Unter seiner sechsjährigen Führung als CEO des belgischen Geschäfts ist Baloise in Belgien auch durch die Akquisitionen von Fidea und des Nichtlebenportfolios von Athora massgeblich gewachsen.

Mittlerweile gehören wir in Belgien zu den Top 4 Nichtlebenversicherungen und das Portfolio ist volumenmässig zu einem tragenden Pfeiler innerhalb der Baloise Gruppe geworden. Henk war starker Treiber dieser positiven Entwicklungen, hat die Beziehungen zu den Brokern intensiviert und insbesondere während der Corona-Pandemie die Baloise Belgien als starke Partnerin für ihre Stakeholder positioniert. Wir wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt nur das Beste“, sagt Baloise CEO Gert De Winter.

Henk Janssen wird am 31. Januar 2023 in Ruhestand gehen und bis zu diesem Zeitpunkt Mitglied der Geschäftsleitung bleiben. Sein Nachfolger wird Christophe Hamal, der seit dem 1. Mai 2022 bei Baloise in Belgien Mitglied der Geschäftsleitung ist. Der 44-jährige belgisch-britische Doppelbürger übernimmt per sofort die Rolle des CEO. Christophe studierte an der Katholischen Universität Leuven Wirtschaftsingenieurwesen und hält einen Master of Science sowie einen MBA des INSEAD.

Er war bis im April 2022 CEO von Buy Way Personal Finance, eines der grössten Fintechs in Belgien. Von 2009 bis 2017 war er bei The Boston Consulting Group als Senior Principal tätig. Davor fungierte er bei SIAT in Gabun für drei Jahre als CFO. Seine berufliche Karriere startete Christophe 2001 bei Roland Berger.

Gert De Winter freut sich über die Nomination: „Ich habe Christophe als inspirierende Persönlichkeit kennengelernt und wir übergeben die Baloise Belgien in fähige Hände. Er bringt alle nötigen Werkzeuge und Erfahrungen mit, um den erfolgreich eingeschlagenen Weg unserer Simply Safe-Strategie weiterzugehen und unter anderem die Herausforderungen der sich verändernden Kundenbedürfnisse, der digitalen Transformation, der Datenökonomie und agilen Arbeitsweise zu meistern.“

Christophe Hamal wird CEO von Baloise in Belgien

Quelle Baloise Group

Für mehr Emissions-Transparenz in den Lieferketten

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log-hub

Log-hub und Pledge schließen Kooperationsvereinbarung

Log-hub, das führende Schweizer Unternehmen für Lieferkettentechnologie, ist eine Partnerschaft mit Pledge eingegangen. Dies verkündeten beide Unternehmen auf dem Deutschen Logistik Kongress in Berlin. Pledge ist eine Plattform, die integrierte Kohlenstoffdioxidmessungen und -analysen für Lieferketten sowie einen umfangreichen Marktplatz für Kompensations- und Abbautechnologien anbietet. Ziel der Partnerschaft ist es, Kunden Transparenz über die Emissionen in der Lieferkette und Lösungen für den Klimaschutz zu bieten.

Zu den Lieferkettenlösungen von Log-hub gehören verschiedene Supply-Chain-Apps sowie eine KI-basierte Software, die es den Nutzern unter anderem ermöglicht, ihre Netzwerke neu zu gestalten und ihre Routen und Lagerbetriebe zu optimieren sowie auf Grundlage der neuesten Machine-Learning-Technologie die Kundennachfrage zu prognostizieren. Durch die Partnerschaft zwischen Log-hub und Pledge, sind die mehr als 13.000 Kunden von Log-hub, darunter unter anderem CEVA, DB Schenker, DHL, Henkel, Unilever und Coca-Cola, nun zusätzlich in der Lage, ihren CO2-Fußabdruck zu berechnen und die größten Emissionsquellen zu identifizieren.

Pledge bildet die gesamte Komplexität einer soliden CO2-Bilanzierung in der Lieferkette, von der Datenintegration bis zur Einhaltung weltweit anerkannter Methoden und Rahmenwerke wie GHG, GLEC und ICAO, ab.

Log-hub wird seinen Kunden auch die Möglichkeit geben, über den Marktplatz von Pledge Kompensationsgeschäfte zu tätigen, wo Zugang zu einer breiten Palette von verifizierten Projekten und Technologien zur Emissionsminderung besteht. Die Auswahl der Partner von Pledge basiert auf den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting mit Projekten, die von etablierten Registern nach strengen Methoden verifiziert wurden, und Lösungen zur Emissionsreduzierung, die von unabhängigen Klimaexperten geprüft wurden.

Gerald Chifamba, Head of Business Development bei Pledge, sagt: „Mit unserer Plattform unterstützen wir Log-hub dabei, seinen Kunden Transparenz über ihren CO2-Fußabdruck und wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu bieten. Gemeinsam können wir die Dekarbonisierung der Lieferketten beschleunigen.“

Dirk Hanschur, Geschäftsführer der Log-hub AG, ergänzt: „Wir wollen einen aktiven Beitrag zum den Klimaschutzbemühungen innerhalb der Logistikbrancheleisten und unsere Kunden auf dem Weg zum ‚Net Zero Hero‘ unterstützen. Durch die Partnerschaft mit Pledge können unsere Kunden ihren CO2-Fußabdruck nun direkt in Excel berechnen. Unsere Supply Chain Apps in Verbindung mit der Kompensationsplattform von Pledge bilden das perfekte Toolset für den Weg zu Net Zero.“

Bildunterschrift: Gerald Chifamba, Head of Business Development bei Pledge, und Dirk Hanschur, Geschäftsführer der Log-hub AG, bei der Vertragsunterzeichnung auf dem Deutschen Logistik Kongress in Berlin. Bildquelle: Log-hub AG

Quelle Medienbüro am Reichstag GmbH

Preise für Politische Influencer auf Medientagen München verliehen

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Preise für Politische Influencer: Hanns-Seidel-Stiftung zeichnet auf Medientagen München politische Journalisten mit junger Zielgruppe aus

Markus Ferber: „Social Media ist heute eine wichtige Plattform für politische Kommunikation.“

Zum zweiten Mal wurde (20.10.2022) der Medienpreis der Hanns-Seidel-Stiftung für „Politische Influencer in den Sozialen Medien“ im Rahmen der Medientage München in drei Kategorien vergeben: TikTok, Podast und Multimedia. Die Preise überreichte der Europapolitiker und Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Markus Ferber, MdEP: „Die weltpolitischen Ereignisse verlangen die versierte Einordnung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, gerade auch gegenüber der jungen Zielgruppe. Hierfür ist Social Media eine entscheidende Plattform. Mit dem Preis für Politische Influencer wollen wir deren Leistungen würdigen und auf deren Werk als zielgruppenaffines Informationsangebot aufmerksam machen.“

Ausgezeichnet wurden informative, sachliche und spannende Einzelbeiträge, die Lust auf Politik machen und in den unterschiedlichsten Plattformen der sozialen Medien überwiegend junge Menschen erreichen. Gemacht von Journalistinnen und Journalisten, die sich mit Politik aktiv auseinandersetzen und auch kritisch hinterfragen.

„Die Entscheidung war sehr schwer, weil viele hochwertige und kreative Projekte eingereicht wurden“, sagt Juryvorsitzender Dr. Jonas Schützeneder. Das zeigt: Der Influencer-Preis hat sich in der Medienbranche etabliert. „Anhand von Bewertungsbögen und einer Diskussion hat die Jury intensiv verglichen und analysiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben uns inhaltlich, aber auch als Persönlichkeiten überzeugt und wir sehen in ihnen würdige Vorbilder für die politische Kommunikation via Social Media“, ergänzt Dr. Jonas Schützeneder, Vertretungsprofessur Journalismus und digitale Innovation an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

In diesem Jahr wurden die Preise in drei Kategorien vergeben:

Kategorie TikTok: @duhastdiewahl (FUNKE)

“Das Team rund um den TikTok-Kanal @duhastdiewahl liefert auf der relativ jungen Plattform einen spannenden Mix aus Information und Unterhaltung direkt aus dem Herzen der bundesdeutschen Politik. Host Amelie Weber ist nah dran an namhaften Politikerinnen und Politikern, greift Fragen aus dem Publikum auf und setzt mit ihrem Team kreative

Maßstäbe. Das junge Publikum und die enorme Reichweite bestätigen: Hier gibt es politische Information angepasst für eine besondere Zielgruppe: aktuell, bunt, spritzig, interaktiv und informativ!”

Kategorie Podcast: „heute wichtig“
(Audio Alliance / stern / RTL / ntv: Michel Abdollahi, Mirjam Bittner, Dimitri Blinski, Laura Csapó, Isa von Heyl)

“Das Podcast-Team von ‘heute wichtig’ stellt sich der immensen Konkurrenz im Genre Informationspodcast und überzeugt dabei auf ganzer Linie. Kluge Moderation trifft auf informative und authentische Einschätzung von Kolleginnen und Kollegen vor Ort. „heute wichtig“ liefert zum Start in den Tag mehr als nur Schlagzeilen, das Team sorgt für Hintergrund und regt zur eigenen Meinungsbildung an. Besonders entlang des Themas Ukraine-Krieg demonstriert der Podcast auch eine medienpädagogische Ebene: Fake News, Recherchetiefe und Vertrauen in Quellen werden immer wieder thematisiert und anhand aktueller Beispiele diskutiert. Ein preiswürdiges Beispiel für politische Influencer, die mit ihren Inhalten direkt ins Ohr gehen.”

Kategorie Multimedia (Sonderpreis): „words & weapons“
(Free Tech Academy, Axel Springer Journalistenschule)

“19 Volontärinnen und Volontäre der Free Tech Academy haben sich in ihrem Abschlussprojekt eine höchst anspruchsvolle Aufgabe gestellt: Wie geht Informationsjournalismus im Krieg? Das Resultat: Beeindruckende und bedrückende Einblicke in eine spannende und hochwertige Multimedia-Produktion. Der journalistische Nachwuchs nähert sich mit großer Sensibilität und Verantwortung spannenden Menschen, beweist dabei aber hohe Sensibilität und Verantwortung. Gerade im Kontext zunehmender Medienkritik ein Projekt mit Wert und Mehrwert!”

Die Preise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

Die Hanns-Seidel-Stiftung möchte mit dem jährlich ausgeschriebenen Preis für politische Kommunikation einen Beitrag leisten, die Aufmerksamkeit auf Medienschaffende zu lenken, die via Social Media vor allem junge Zielgruppen im Auge haben.

Bild: Die Influencer-Preisträger 2022 der Hanns-Seidel-Stiftung mit Stiftungsvorsitzendem Markus Ferber, MdEP (r.), und Institutsleiterin Dr. Jutta Möhringer (l.) Foto: Witte/HSS

Quelle Hanns-Seidel-Stiftung 

earlybird coffee – Kaffeesatz als Beauty- und Life-Allrounder

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Mit ihrer Nachhaltigkeits-Challenge geht das Stuttgarter Kaffee-Start Up neue Wege 

Kaffeesatz ist der neue Beauty- und Life-Allrounder – im Haushalt, Garten und bei der Beautyroutine. Vor einigen Wochen rief das Stuttgarter Kaffee-Start Up earlybird coffee zum Blick in den Kaffeesatz auf. Im Rahmen einer 7-tägigen Nachhaltigkeits-Challenge veröffentlichte earlybird coffee über die sozialen Medien jede Menge Ideen zur Verwendung von übrigem Kaffeesatz, die täglich gemeinsam mit der Community ausprobiert wurden. 

„Kaffeesatz ist einfach viel zu schade, ihn einfach wegzuwerfen“, so die Geschäftsführer Merlin und Emanuel zur Motivation der Kreativ-Challenge, die ganz unter dem Motto „verwenden statt verschwenden“ stand.

Gerade in der aktuellen Zeit traf die Challenge auf eine hohe Resonanz. „Wir waren überwältigt von der Vielzahl an Teilnehmer:innen“, so Lisa Eppelmann, Marketingreferentin des Start Ups. Deutschlands Kaffee-Konsum hat ein Rekord-Hoch erreicht. Wie der Deutsche Kaffeeverband unlängst vermeldete, stieg der Pro Kopf-Verbrauch im zweiten Quartal 2022 auf durchschnittlich 3,8 Tassen pro Tag und Bundesbürger:in – 2021 waren es nur 3,6 Tassen. Gleichzeitig legen viele Wert auf einen nachhaltigeren Lebensstil und begrüßen Tipps zum Sparen. „Unser Ziel war es, Ideen und Inspirationen zu geben, die nicht nur leicht umzusetzen sind, sondern auch dazu führen, weniger wegzuwerfen bzw. neue Dinge gar nicht erst kaufen zu müssen. Das kam bei der Community sehr gut an.“ 

Auch das Start Up-Team von earlybird coffee hat alle veröffentlichten Tipps selbst ausprobiert und in Videos geteilt. „Obwohl wir ja viel mit Kaffee zu tun haben und uns auch einige Dinge, wie beispielsweise Kaffee zum Düngen von Pflanzen zu verwenden, nicht fremd waren, waren wir teilweise selbst erstaunt, wie gut Kaffee als Produkt in den verschiedensten Lebenslagen funktioniert. Besonders fasziniert hat uns der Hinweis, Kaffeesatz als Reiniger zum Schrubben von Töpfen zu verwenden. Das klappt wirklich gut! Die Körner im Kaffeesatz wirken ähnlich wie ein Scheuermittel. Nur benötigt man keine Chemie und schont die Umwelt, wenn man sie mit Kaffee reinigt.“

Interessant zu sehen war auch, dass sich Jung und Alt gleichermaßen an der Challenge beteiligt. „Wir konnten aus den Feedbacks erkennen, dass Nachhaltigkeit für die Menschen ein großes Thema ist, egal welcher Generation sie angehören.“ Die Community teilte dabei täglich ihre Erfahrungen sowie weitere Vorschläge, wie sie Kaffeesatz im Alltag verwenden. „Am beliebtesten waren die Beauty-Tipps“, so Lisa Eppelmann. „Sie erzielten am meisten Aufmerksamkeit.“ Besonders viel nachgefragt: die DIY-Tipps zu den Themen „Kaffeesatz gegen Augenringe“ und „Kaffeesatz für Haarwachstum“.

Damit all die wertvollen Tipps und Tricks nicht vergessen gehen und noch mehr Personen dazu inspirieren, Nachhaltigkeit ganz einfach in ihren Alltag zu integrieren, können diese im earlybird coffee-Blog nachgelesen werden. Beginnend mit einer Anleitung zum fachgerechten Trocknen von Kaffeesatz: https://earlybird-coffee.de/blogs/earlybird-blog/kaffeesatz-trocknen

Aufgrund des großen Erfolges laufen bei earlybird coffee schon jetzt die Planungen für eine weitere Challenge in naher Zukunft. Um noch mehr einfache und umsetzbare Ideen und Inspirationen zu geben, Nachhaltigkeit in den eigenen Alltag zu integrieren.

Bild Copyright earlybird coffee

Quelle Rosenheim Rocks

FarmInsect: Innovatives Deep-Tech-Start-up erhält EU-Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro 

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FarmInsect wurde vom European Innovation Council (EIC) als eines der innovativsten Deep-Tech-Start-ups in der EU ausgewählt und erhält eine Förderung über 2,5 Millionen Euro für den Aufbau der regionalen Insektenproduktion. Die Europäische Kommission hat 75 innovative Start-ups in einem wettbewerbsintensiven Verfahren aus über 1.000 Bewerbern ausgewählt. Die 75 ausgewählten Unternehmen, wozu auch FarmInsect gehört, werden zusammen fast 400 Mio. Euro in Form von Zuschüssen und Kapitalbeteiligungen erhalten.

FarmInsect setzt auf regionale Reststoffe aus der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie, um Larven der Schwarzen Soldatenfliege zu mästen.

Die Insektenlarven dienen als Tierfutter und ersetzen Soja und Fischmehl mit einer nachhaltigen und regionalen Alternative. Landwirten eröffnen die Mastanlagen von FarmInsect ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial unter gleichzeitiger Förderung regionaler Kreislaufwirtschaft, höherer Ressourceneffizienz und deutlicher CO2-Einsparung.

Dazu hat FarmInsect eine automatisierte Mastanlage entwickelt, die von Landwirten auf ihren Höfen betrieben werden kann. Der Landwirt agiert wie ein Mastbetrieb um die von FarmInsect laufend bereitgestellten Junglarven zu mästen. Dieser Ansatz reduziert die Komplexität für den Landwirt erheblich und ermöglicht so einen einfachen Einstieg in die Mast von Insekten als Nutztiere. Die gemästeten Larven kann der Landwirt direkt als Futter für seine Tiere einsetzen oder an Futtermittelhersteller vermarkten.

Der European Innovation Council (EIC) soll bahnbrechende Innovationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterstützen. Im Rahmen der zugesagten Förderung erhält FarmInsect 2,5 Millionen Förderung und eine mögliche Eigenkapitalbeteiligung von bis zu 5 Millionen Euro. Damit sollen weitere Anlagen zur regionalen Mast von Insektenlarven entstehen, ein Zuchtprogramm die Futterverwertung der Insekten verbessern sowie ein zweiter Standort für die Erweiterung der Jungtierproduktion gebaut werden. Die Strategie und die Umsetzung des EIC werden vom EIC-Verwaltungsrat gesteuert, der sich aus unabhängigen Mitgliedern aus der Welt der Innovation zusammensetzt (Unternehmer, Forscher, Investoren, Unternehmen und andere aus dem Innovations-Ökosystem).

Zitat Thomas Kühn, Gründer und Geschäftsführer der FarmInsect GmbH: „Wir freuen uns über die Unterstützung der EU bei dem Ausbau der regionalen Erzeugung von Futtermitteln. Unser Ziel ist es in den nächsten Jahren Soja und Fischmehl in der EU durch nachhaltiges Insektenprotein zu ersetzen. Die Förderung der EU wird uns dabei unterstützen dieses Ziel noch schneller zu erreichen.“

FarmInsect: Innovatives Deep-Tech-Start-up erhält EU-Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro 

Quelle Aufgesang GmbH

Erste Founders League Show

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Vidar Sport

Vidar Sport gewinnt Social Media Live-Voting der Founders League

Sechs aufgeregte Start-ups, drei erfahrene Juroren, fünf Minuten Elevator-Pitch und ein knallharter Live-Chat: Gestern Abend fand zum ersten Mal die interaktive Live-Show der Founders League statt. Digital-Unternehmer Marcus Diekmann und Snocks-Gründer Johannes Kliesch verschaffen mit ihrer Show jungen Leuten mit unternehmerischem Spirit Reichweite und Zugang zu ihrem Business- und Investoren-Netzwerk.

Das Live-Voting hat das Sports Fashion Start-Up Vidar Sports gewonnen, das nachhaltige Sportbekleidung aus Tencel (Holzfasern) produziert. Die Gründer Christoph Behroz und Rouven Kneipp freuen sich über ein umfassendes Mentoring Programm der Founders League.

Im Pitch waren sechs Start-Ups aus unterschiedlichsten Branchen:

Handel: Egora – Last mile delivery für den lokalen Einzelhandel, Gründer Johannes Manske und Paul Wegener

Health: The Blood –  non-invasiver menstrualer Bluttest, Gründerinnen Isabelle Guenou und Miriam Santer

Sports Fashion: Vidar Sport – nachhaltige Sportbekleidung aus Tencel (Holzfasern), Gründer Christph Behroz und Rouven Kneipp

Digital: Pola – Matching Plattform für Content Creator,  Gründer:in Adrian Balosch und Sophia Wittrock

Food: Malunt, Soulfood für herzhafte Gelüste, Gründerin Marie Ueckeroth

Science: Green Elephant Biotech – nachhaltiges und skalierbares Expansionssystem für adhärente Zellen, Gründer Dr. Joel Eichmann, Felix Wollenhaupt

Alle Gründer:innen  haben sich hervorragend präsentiert und konnten während der Show wertvolle Tipps einholen und Kontakte knüpfen. Das Publikum überzeugt und das Live-Voting gewonnen hat der Pitch von Christoph Behroz mit seinem nachhaltigen Sports Fashion Brand Vidar Sport.

Die Produkte sind aus rein natürlichen Materialien, überwiegend TENCEL Holzfasern hergestellt und biologisch abbaubar – gleichzeitig haben sie einen hohen Tragekomfort und stinken nach dem Sport nicht. Die Marschroute von Vidar Sport für die kommenden Monate: Die Baustelle „Brand Awareness“ weiter beackern und Kooperationen mit deutschen Profi-Sportvereinen weiter ankurbeln.

Quelle Vaubel Medienberatung GmbH

Neues Unternehmertum

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Viele Kleinst- und Kleinunternehmer laufen sich für kalten Winter warm

Dritter Gewerbeversicherungsreport von Insurtech Finanzchef24 und Digital-Versicherer andsafe: Inflation und Energiekosten für Gewerbetreibende mittlerweile Top-Themen

Viele Selbstständige blicken angesichts explodierender Betriebskosten, nachlassender Kaufkraft und der nächsten zu erwartenden Corona-Pandemiewelle voller Sorgen in die Zukunft. Aber: Die Kleinsten und Kleinen wollen der drohenden Rezession nicht tatenlos zusehen. Dieses Fazit lässt sich aus der jüngsten Befragung ziehen, die Finanzchef24 und andsafe zusammen mit dem Panelanbieter Consumerfieldwork unter 654 Unternehmern durchgeführt haben.

„Nachdem sich viele Kleinst- und Kleinunternehmer in der Corona-Pandemie im Vergleich zu Konzernen von der Politik vernachlässigt gefühlt haben, wollen sie den Herausforderungen aktiver denn je entgegentreten“, sagt Payam Rezvanian, Geschäftsleitung von Finanzchef24, zur Vorstellung des dritten Gewerbeversicherungsreports. 

„Die Stimmung ist branchenabhängig unterschiedlich. Viele kleine Unternehmer und Unternehmerinnen eint allerdings eine neue Entschlossenheit und Agilität, nachdem sie sich von der Regierung während der Corona-Krise kaum gesehen oder alleingelassen gefühlt haben“, sagt er. So schaut immerhin gut die Hälfte optimistisch auf die Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten.

Neue Geldpolitik kommt für viele zu spät

Die Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik kommt für Deutschlands Kleinst- und Kleinunternehmer zu spät. 72 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Inflation das wichtigste geschäftsbestimmende Thema in den nächsten 12 Monaten sein wird. Beim letzten Report, der zum Jahreswechsel 2021/22 erhoben wurde, lag die Inflation bei rund 5 Prozent. Damals hatten lediglich 29 Prozent die Inflation als geschäftsbestimmendes Thema auf dem Radar. Eng beziehungsweise direkt verbunden mit der Inflation sind für Unternehmen die höheren Energiepreise, steigende Betriebsnebenkosten und sinkende Konsumausgaben.

Entsprechend denken 68 Prozent, dass höhere Energiepreise ihre Geschäftsentwicklung auf Jahressicht beeinflussen werden. 41 Prozent erwarten zudem sinkende Konsumausgaben, die auf den Umsatz schlagen. „Selbst wenn ein Kleinst- oder Kleinunternehmer weniger Energie benötigt als die Industrie, so fressen die horrenden Energiepreise die ohnehin schmalen Margen. Die Kombination mit gleichzeitig nachlassender Nachfrage könnte für einige existenzbedrohlich werden“, fasst Payam Rezvanian zusammen.

Dauerbrenner Lieferkettenprobleme, Corona und Fachkräftemangel

Nicht mehr ganz so wichtig wie im Vorjahr stufen die Befragten im neusten Gewerbeversicherungsreport die Corona-Pandemie ein. War Covid-19 im Jahr 2021 für 64 Prozent das bestimmende Top-Thema für den Business-Alltag, gehen im Herbst 2022 noch 47 Prozent der Befragten davon aus, dass ihr Geschäft unter der Pandemie leidet oder für einen weiteren Schub sorgt – je nach Branche. Payam Rezvanian: „Corona bleibt für immerhin knapp die Hälfte relevant.“

35 Prozent der Befragten gehen weiter davon aus, dass sich Lieferprobleme auf den Geschäftsbetrieb auswirken. Der Fachkräftemangel rangiert aktuell mit 34 Prozent im Mittelfeld der geschäftsbeeinflussenden Faktoren. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Thema damit noch einmal zugespitzt, spielte es 2021 doch nur für 27 Prozent der Befragten eine Rolle. Ebenfalls im Mittelfeld der Themen zu finden, sind ökologische beziehungsweise Nachhaltigkeitsthemen für 32 Prozent der Befragten.

Newcomer-Thema: teure Kredite

Die geänderte Zinspolitik der Notenbanken hat zudem direkte Auswirkungen auf die Refinanzierung. Ob Geld für die Expansion oder Investitionen: Immerhin 28 Prozent der Unternehmen sehen höhere Zinsen für Darlehen als ein Problem an, das ihre Geschäftstätigkeit beeinflussen wird. „Mehr als jeder vierte Unternehmer erwartet beim Thema Fremdkapital Gegenwind. Unternehmen, die Geld von der Bank benötigen, müssen deutlich mehr dafür zahlen oder scheitern an neuen Risikobestimmungen. Gerade auf Selbstständige mit einem erhöhten Kapitalbedarf kommen schwierigere Zeiten zu“, sagt Rezvanian.

Zwischen Optimismus und Notbremse

Dennoch gibt es Hoffnungsschimmer im kleinen Mittelstand. Laut Umfrage beurteilen 12 Prozent die mittelfristige Geschäftsentwicklung als sehr gut – Ukrainekrieg, Inflation und Engpässen zum Trotz. Ganze 37 Prozent erwarten auf Jahressicht eine gute Geschäftsentwicklung. 30 Prozent sind unentschlossen. Mehr als jeder fünfte Kleinst- und Kleinunternehmer hat jedoch nur eine ausreichende oder sehr schlechte persönliche Konjunkturerwartung.

Der Gewerbeversicherungsreport von Finanzchef24 und andsafe zeigt jedoch auch: Hiesige Klein- und Mittelständler haben genaue Vorstellungen, welche Stellschrauben sie trotz oder gerade angesichts der exogenen Faktoren bedienen müssen. „Das Thema Wettbewerbsfähigkeit wird für den Kleinst- und Kleinunternehmer im Herbst 2022 neu ausgelotet. Es zählt nicht mehr allein, mit dem richtigen Produkt zu einem wettbewerbsfähigen Preis am Markt zu sein – sondern überhaupt zu einem Preis liefern zu können“, erklärt Payam Rezvanian. Ähnlich wie im Vorjahr sieht die Mehrheit in höheren Gewinnen beziehungsweise besseren Margen den wichtigsten Schlüssel, um am Markt zu punkten.

Für 43 Prozent der Befragten ist dies die Top-Antwort (2021: 39 Prozent). Auf dem zweiten Platz der Maßnahmen steht die klassische Außenwerbung für 26 Prozent der Unternehmer (2021: 28 Prozent). Die dritte Stellschraube für mehr Wettbewerbsfähigkeit lautet für circa jeden fünften Kleinst- und Kleinunternehmer (21 Prozent) in Anbetracht der extremen Energiepreise Kostenreduktion durch Einsparungen.

Jeder Fünfte will schneller und digitaler werden

Auch das Thema Geschwindigkeit gewinnt in Zeiten von Corona, Fachkräftemangel und Knappheit an Fahrt. Es geht für den Mittelstand nicht nur darum, schneller in der Produktionszeit zu sein. Sondern ebenso schneller in Bezug auf sich ändernde Kundenbedürfnisse, agiler in puncto der Arbeitsprozesse sowie aufgeschlossener gegenüber Neuem und Veränderung. Ungefähr jeder fünfte befragte Kleinst- und Kleinunternehmer (19 Prozent) gibt an, seine Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit für mehr Wettbewerbsvorteile erhöhen zu wollen.

Die Digitalisierung wollen 18 Prozent vorantreiben. Jeder Neunte will jedoch ebenso seinen Wareneinkauf optimieren. 8 Prozent wollen ihre Lieferantenbeziehungen verbessern, um bei der Beschaffung eher oder schneller zum Zug zu kommen. 3 Prozent denken sogar darüber nach, komplett neue Rohstoffquellen zu erschließen.

Neue Chancen, neue Risiken: viele Selbstständige blauäugig unterwegs

Agilität ist für das unternehmerische Überleben wichtig, birgt laut Finanzchef24 und andsafe jedoch Gefahren. „Denn die Risiken werden umso mehr, je mehr Kleinst- und Kleinunternehmer ihren Wirkradius vergrößern. Dort, wo neue Chancen winken, kann das Nichtwissen um begleitende Gefahren schnell zur existenziellen Bedrohung werden“, sagt Christian Buschkotte, Managing Director bei andsafe.

Diese deutlich selbstbestimmteren und an den Krisen der letzten Jahre gewachsenen Unternehmer müssen sich nach Worten des Experten neues Wissen aneignen, wie sie sich und ihre Unternehmung in Zeiten dieser Veränderungsdynamik adäquat schützen können. Welche Absicherungsmöglichkeiten der Gewerbeversicherung es dafür gibt, ist jedoch vielen laut den Zahlen des Gewerbeversicherungsreports nicht klar. Nur rund jeder Dritte bezeichnet seine Kenntnisse als sehr gut oder als gut (34 Prozent).

Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) sieht erhebliche Lücken. Und 39 Prozent beurteilen ihr eigenes Wissen diesbezüglich als befriedigend. Buschkotte: „Diese Unkenntnis führt ins Risiko. Ein Großteil der Selbstständigen ist kaum aufgeklärt und riskiert täglich seine finanzielle Existenz und Unabhängigkeit durch Nichtwissen.“

Weitere Informationen zum Gewerbeversicherungsreport finden sich unter:

https://www.finanzchef24.de/service/studien/report-gewerbeversicherungen-3-2022.

Quelle SCRIVO Public Relations/ Finanzchef24 GmbH

weEmpower entwickelt DACH-Unternehmen zu vitalen, sozialen Netzwerken aus motivierten Menschen

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Startup weEmpower entwickelt DACH-Unternehmen zu vitalen, sozialen Netzwerken aus motivierten Menschen 

„Vital@Work“ Methode steigert einfach und sicher Produktivität für eine bessere Arbeitswelt

 „Wir von weEmpower haben das Ziel, Unternehmen als soziale Netzwerke nachhaltig vital und produktiv zu machen,“ so Christian Czupalla und Michaela Jüngling, die Gründer:innen des Schweizer Startups. „Unternehmen werden aufgrund der Globalisierung, des technischen und digitalen Fortschritts immer komplexer und können nicht mehr ausschließlich über hierarchische Strukturen gelebt und gesteuert werden.

Netzwerke werden daher in der Arbeitswelt immer wichtiger und sorgen dort für Transformation,“ ist sich Geschäftsführer Christian Czupalla sicher. Denn soziale Netzwerke prägen das Leben von Menschen, fördern Austausch, Wissenstransfer und Transparenz, sind schnell in der Kommunikation und motivieren Menschen, sich einzubringen und zu beteiligen. 

Als analoges und digitales Angebot bietet weEmpower daher die „Vital@Work“ Methode an, die Christian Czupalla und seine Mitgründerin Michaela Jüngling gemeinsam seit der Gründung des Startups entwickelt haben. Sie wollen Teamwork produktiver und Leadership effizienter machen. Zu diesem leicht nachvollziehbaren Modell offeriert das Startup ein digitales 5-Schritte-Konzept zur Begleitung von Unternehmen, das die Transformation zur „Vital@Work“ Kultur sicher, einfach und ohne zusätzlich organisatorische Belastung ermöglicht. Denn das Ziel von weEmpower ist nicht nur eine bessere Arbeitswelt, sondern auch der einfache Weg dorthin. 

Produktivität ist Motor und Treiber der Motivation von Menschen in Unternehmen

Training, Coaching, Weiterbildung – Unternehmen versuchen über verschiedene Maßnahmen und Aktionen im Rahmen der Organisationsentwicklung Menschen zu motivieren, sich produktiv einzubringen und zu beteiligen. Gleichzeitig wollen sie Austausch, Wissenstransfer und schnellere Kommunikation herstellen. Dabei stehen Unternehmen vor der großen Herausforderung, die jungen Generationen Y und Z motiviert in ihre starren Top-Down-Strukturen von Bereichen und Abteilungen mit Silo-Denken zu integrieren.

Eine komplexe und oft auch emotionale Aufgabe, die Menschen und Unternehmen mit reichlich Frust an ihre Grenzen bringt. Für viele Organisationen entwickelt sich diese Challenge sogar zu einem unlösbaren Problem, mit dem die Gründer:innen von weEmpower seit Start vor zwei Jahren wiederholt konfrontiert werden. „Eine Beobachtung, die uns selbst im ganzen Berufsleben und im Austausch mit Unternehmen immer wieder begleitet, ist das Bedürfnis von Menschen, produktiv zu sein und darüber Anerkennung, Wertschätzung und Zufriedenheit zu erhalten. Und gleichzeitig natürlich die Zielsetzung von Unternehmen, produktiv zu sein, um gute sichtbare und zählbare Ergebnisse zu erzielen,“ beschreibt Michaela Jüngling ihre Erfahrungen. 

„Wir haben die feste Überzeugung, dass die produktivsten Unternehmen der Zukunft ein ganzheitliches vitales Team aus motivierten Menschen sind.“

Aufgrund dieser komplexen Herausforderung erforderte die Entwicklung des „Vital@Work“ Modells unzählige Reflexionsgespräche und tiefgreifende Praxis-Erprobung. Am Ende führte diese tiefgreifende Analyse zu der festen Überzeugung des weEmpower-Teams: „Die produktivsten Unternehmen der Zukunft sind ein ganzheitliches vitales Team aus motivierten Menschen.

Bei ihrer Entwicklung zu sozialen Netzwerken mit nachhaltiger Wertschöpfung, gemeinsamer Zielsetzung und teamübergreifender Zusammenarbeit wollen wir sie nachhaltig unterstützen,“ betont Czupalla. „Vital@Work“ bedeutet für weEmpower, dass Menschen sich unabhängig von der Größe des Unternehmens in ihrer Zusammenarbeit als motiviertes Team akzeptieren und verstehen sowie die positiven Vorteile von sozialen Netzwerken zur Steigerung der Produktivität und Innovationskraft von Unternehmen gemeinsam sichtbar und spürbar machen. 

„Vital@Work“ Studie: Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Mit der Vital@Work Studie kann weEmpower Menschen und Unternehmen noch wirksamer bei ihrem Wachstum begleiten – dank der zu hundert Prozent anonymisierter Daten und Fragen, die sich auf organisationsbezogene, soziodemografische Variablen und die persönliche Einschätzung von Verhaltensweisen bei der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens beziehen, in der die Befragten aktuell tätig sind. Die Erkenntnisse aus dieser Studie nutzen nicht nur dem weEmpower-Team, um die eigene Methode weiterzuentwickeln und die Arbeitswelt zu optimieren.

Absolut vertraulich erhalten auch die Teilnehmer:innen der Befragung direkt im Anschluss ihre Auswertung und ein klares Bild über die Dynamik in der Zusammenarbeit ihrer Organisation. Das „Vital@Work“ Scoring zeigt ihnen ruhende Potenziale auf und wie sie diese aktivieren können. 

„Vital@Work“: Rahmen für soziales Miteinander in einer Organisation

Um die produktive Zusammenarbeit in Unternehmen einfach und wirksam zu fördern, hat weEmpower mit dem Modell der „vitalen Motivationsmaschine“ eine Methode entwickelt, die alle Mitarbeitenden im Unternehmen verstehen, nachvollziehen und sich damit identifizieren können.  Es entfesselt eine ganzheitliche Gruppendynamik, die Menschen hilft, produktiver zu sein und Unternehmen bewusster produktiv agieren lässt.

Im Zusammenspiel und Verständnis des täglichen Miteinanders in der Arbeitswelt werden die drei Ziele verfolgt, die Menschen in Organisationen produktiver machen: „Sichere Klarheit“, „Stetige Entwicklung“ und „Gesunder Erfolg“.  Über die Zeit entsteht bei allen Mitarbeitenden ein Umgang, der dafür sorgt, dass sie immer weniger unsicher, überfordert oder resigniert sind. So entwickelt sich eine Dynamik, die Menschen und Unternehmen zufriedener macht und über Produktivität und Wertschätzung motiviert. 

weEmpower – das Unternehmen

Michaela Jüngling und Geschäftsführer Christian Czupalla haben das Startup weEmpower 2020 im Schweizer Immensee gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, Teamwork in DACH-Unternehmen produktiver und Leadership effizienter zu machen. Dank ihres analogen und digitalen Angebots auf weEmpower.ch begleiten die Gründer:innen außerdem sicher, einfach und ohne zusätzliche organisatorische Belastung Unternehmen bei ihrer Transformation zur „Vital@Work“ Kultur – mit dem Ziel, nicht nur eine bessere Arbeitswelt mit motivierten Menschen, sondern auch einen möglichst einfachen Weg dorthin zu schaffen. 

Bild: Copyright: weEmpower- Gründer:innen von weEmpower wollen Teamwork in DACH-Unternehmen produktiver und Leadership effizienter machen: (v.l.n.r.) Christian Czupalla und Michaela Jüngling

Quelle schnellesWort Agentur für kreative Kommunikation