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Herausfordernde Gespräche mit Mitarbeitenden führen

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PINKTUM bietet drei neue E-Training-Angebote für Führungskräfte

als einer der führenden Anbieter von webbasierten Trainings in Deutschland setzt PINKTUM mit gleich drei neuen E-Training-Angeboten erneut den Fokus auf die Stärkung digitaler Kompetenzen von Führungskräften.

Mit den neuen Kursthemen Herausfordernde Gespräche mit Mitarbeitenden souverän meisternGespräche mit Mitarbeitenden konstruktiv und nachhaltig führen sowie Argumentieren und überzeugen mit der Fünfsatztechnik ergänzt der E-Learning Spezialist sein breites digitales Weiterbildungsangebot, das nicht nur aktuellen Ansprüchen von hybriden Arbeitsmodellen entspricht, sondern Führungskräfte unterstützt, sowohl virtuell als auch „offline“ zu leiten. 

„Mitarbeitergespräche sind ein zentrales Führungsinstrument. Solche Gespräche bieten aber erst einen nachhaltigen Nutzen, wenn diese wertschätzend und zielorientiert geführt werden. Dafür sind transparente Kommunikation und offene Haltung essenziell. Wir bieten unseren Kunden mit den E-Trainings besonders praxisorientierte und zugleich nachhaltige Lösungen zur digitalen Personalentwicklung“, erklärt Philipp Mehrtens, CSO von PINKTUM. „Unser neues Angebot für Führungskräfte geht auf die Anforderungen der Zeit ein, da die drei neuen E-Trainings Führungskräfte bei Ihren jetzt anstehenden Aufgaben, wie unter anderem die Durchführung von Zielerreichungs- oder Beurteilungsgesprächen zum Jahresende unterstützen. E⁠-⁠Trainings haben sich inzwischen als klarer Bestandteil etabliert, um Führung effektiv und erfolgreich zu gestalten“, ergänzt Mehrtens

Im aktuellen Themenmonat „Gespräche führen“ geht es bei PINKTUM um die souveräne Bewältigung von herausfordernden Gesprächen mit Mitarbeitenden. Da die Jahresgespräche bei vielen Unternehmen anstehen und es auch potenziell unangenehme Themen zu besprechen gibt, können sich Führungskräfte mit den E-Trainings auch auf komplexe Gesprächssituationen optimal vorbereiten.  Bei herausfordernden Gesprächen zum Beispiel unterstützen die digitalen Lernmethoden dabei, eine zielführende Haltung einzunehmen. Führungskräfte lernen in den E-Trainings von PINKTUM, mit Empathie Emotionen zu managen, sodass sie ihren Mitarbeitenden kritisches Feedback sachlich übermitteln, aber auch annehmen können. Auf diese Weise sollen schwierige Situationen kompetent gemeistert werden. 

Sind die Rahmenbedingungen für konstruktive Gespräche geschaffen, gilt es in den E-Trainings die Bedeutung des Gespräches mit Mitarbeitenden zu kennen und verstehen zu lernen, sich vorausschauend auf das Gespräch vorzubereiten und den Gesprächsfokus sinnvoll zu strukturieren. Dabei lernen Führungskräfte effektive Techniken der Gesprächsführung kennen. Mithilfe der E-Trainings tauchen sie in die Besonderheiten von virtuellen Mitarbeitergesprächen ein und erfahren, welche Feinheiten den Austausch fördern. 

PINKTUM vertieft den Themenmonat „Gespräche führen“ zusätzlich mit drei Blogbeiträgen und einem Leitfaden zum kostenlosen Download.

Bild PINKTUM bietet drei neue E-Training-Angebote für Führungskräfte / Bildrechte: PINKTUM

Quelle Pink University GmbH

EnBW übernimmt den Solarpionier DZ4

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Das Energieunternehmen stockt seine Anteile am Hamburger Spezialist für die Pacht von Eigenheim-Solaranlagen auf und wird alleiniger Anteilseigner. Gemeinsam soll DZ4 weiter wachsen und die Energiewende im Eigenheim vorangetrieben werden.

Karlsruhe. Das Energieunternehmen EnBW übernimmt den Hamburger Solarpionier DZ4. Das Unternehmen gehört seit Juni 2021 mehrheitlich zum EnBW-Konzern. Mit der nun durchgeführten Transaktion wird EnBW alleiniger Anteilseigner des weiterhin selbstbändig agierenden Unternehmens. DZ4 hat das „Mieten statt Kaufen“-Modell für Eigenheim-Solaranlagen 2012 in Deutschland erfunden und ist mit mehreren tausend Kund*innen hierzulande einer der führenden Anbieter. Diese Marktposition soll gemeinsam weiter ausgebaut werden.

Die Übernahme ist eine logische Folge der langen Partnerschaft, die 2015 mit einem Investment der EnBW New Ventures begann, und gemeinsamer Ziele – die Energiewende mit bezahlbaren Lösungen voranzutreiben. „Solaranlagen und Batteriespeicher sind das Herzstück der privaten Energiewende. DZ4 macht das mit ihrem Mietmodell für jede*n möglich. Dieses Angebot passt hervorragend in unser Portfolio und in die aktuelle Zeit“, sagt Jürgen Stein, Innovations-Chef und bei EnBW für die Entwicklung von Neugeschäft verantwortlich.

Kostengünstigen Strom für 25 Jahre

Spezialität von DZ4 sind Solar-Pachtmodelle für Besitzer*innen von Ein- und Zweifamilienhäusern. Der Vorteil, Kund*innen mieten ihre Solaranlage mit Batteriespeicher und Energiemanagementsystem, ohne selbst investieren zu müssen. Fällig ist lediglich eine monatliche Mietgebühr. DZ4 übernimmt im Rahmen des Rund-um-Sorglos-Pakets alle anfallenden Aufgaben, von der Planung, Wartung und Versicherung bis hin zu anfallenden Reparaturen – und das für 25 Jahre zum garantierten Festpreis. Bis zu 70 Prozent des Strombedarfs können Haushalte so selbst decken. „Die EnBW ist für uns ein großartiger Partner. Durch die 100-Prozent-Übernahme steht DZ4 auch weiterhin für Nachhaltigkeit und Stabilität in den schwierigen Zeiten der Energiekrise. Dies ist eine gleichermaßen tolle Nachricht für unsere Mitarbeiter*innen wie für unsere Kund*innen,“ erklärt DZ4-Geschäftsführer Niklas Winter. 


Mit EnBW soll DZ4 weiter wachsen

Als Teil der EnBW-Familie soll DZ4 eine Spitzenposition im Markt für Solar-Pachtmodelle einnehmen. Dafür wird unter anderem das deutschlandweite Handwerkernetzwerk ausgebaut. Auch am Produktportfolio soll gearbeitet werden. „Unsere langjährige Vision ist es, Kund*innen ganzheitliche Lösungen anzubieten. Sie sollen ihren Strom nicht nur selbst produzieren und speichern, sondern diesen auch einfach für die Wärmeerzeugung und E-Mobilität nutzen können“, erklärt Christopher McLachlan, ebenfalls Geschäftsführer von DZ4. „Genau hier profitieren wir heute schon von der EnBW und ihrem umfangreichen Ökosystem an Lösungen und Lösungspartnern für Privatkund*innen.“ Bereits seit 2017 kooperiert der Solarpionier erfolgreich mit den ebenfalls zur EnBW gehörenden Unternehmen Yello und SENEC.

EnBW übernimmt den Solarpionier DZ4

Bild Bei DZ4 können Kund*innen Solaranlagen mit Speicher und Energiemanagementsystem einfach mieten. Deutschlandweit. Das Unternehmen gehört seit kurzem vollständig zum EnBW-Konzern. (Quelle: DZ4) 

Quelle EnBW Energie Baden-Württemberg AG

ReDev schließt Finanzierung im 6-stelligen Bereich

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ReDev schließt Finanzierung im 6-stelligen Bereich & holt Kambis Kohansal Vajargah als Gesellschafter ins Boot

ReDev, die KI-basierte HR-Plattform für IT-Fachkräfte, holt sich in einer Pre-Seed Business-Angel Runde eine Finanzierung im sechsstelligen Bereich. Zusätzlich unterstützen Gesellschafter,  wie Kambis Kohansal Vajargah, Head of Startup Service bei der WKÖ, Christoph Drescher, Serial-Entrepreneur und Startup Mentor sowie Renata Fourmanova, Kommunikations Expertin, das aufstrebende Unternehmen. 

Schneller, kostengünstiger und genauer als jeder Headhunter oder andere HR-Lösungen. ReDev ist eine KI-basierte HR-Plattform für IT-Fachkräfte mit einem Social-Media-Ansatz zur Gewinnung und aktiven Einbindung der Kandidaten. Denn der Kampf um Talente der IT-Branche ist bereits in vollem Gange. 61 % der Unternehmen sind heute nicht in der Lage, geeignete Entwickler zu finden, denn alleine in Österreich fehlen laut der WKÖ 24.000 IT-Fachkräfte. Abdolreza Ghaemi, Founder von ReDev kennt diesen Markt, sowohl von der Entwickler- als auch der Unternehmensseite. Doch seine Geschichte entwickelte sich anders: 

Der aus dem Iran geflüchtete IT-Fachmann hat nach dem Erhalt der Rot-Weiss-Rot Karte über 350 Bewerbungen abgeschickt und ist trotz seiner langjährigen Erfahrung jedesmal durch das Bewerbungsraster gefallen, ähnlich wie andere aus dem Iran geflüchtete Kolleginnen und Kollegen von ihm. Mit dieser Erfahrung und einem weitreichenden Netzwerk aus IT Fachleuten beschloss er, seine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und entwickelte mit einem 11 köpfigen Team eine HR-Plattform, die mit Hilfe einer ausgeklügelten KI den Unternehmen die besten IT-Talent Matches mit einer Passgenauigkeit von über 93%  schnell und passgenau präsentiert. Auf der anderen Seite bietet ReDev eine Social Media App für Entwickler, die ihnen die Möglichkeit gibt, sich zu präsentieren und von Kollegen zu lernen, während sie damit ein zusätzliches Einkommen generieren können.  

Ghaemi konnte bereits in der Vergangenheit als “klassischer” Headhunter viele IT Fachkräfte-Positionen im In- und Ausland erfolgreich besetzen. Er kennt die Hürden und Problematiken, die richtigen IT-Fachkräfte zu finden, sowie die Möglichkeiten, wie man ein gut funktionierendes IT-Team sowohl Inhouse als auch ausgelagert bilden kann.  Bereits jetzt haben sich über 2200 IT-Fachkräfte bei ReDev angemeldet und warten auf einen Match. ReDev kooperiert in Österreich auch mit vielen Partnern, u.a. WorkInEurope, die Unternehmen helfen, schnell und unkompliziert Rot-Weiss-Rot Karten zu bekommen. 

Im DACH Raum haben sich bereits über 100 Unternehmen für die Leistungen von ReDev angemeldet bzw. vorangemeldet  und die ersten Positionen in Österreich und Deutschland  wurden bereits erfolgreich besetzt.  

“Es gibt viele gute IT-Fachkräfte, die es schwer haben, einen Job zu finden, da sie wegen Migrationshintergrund und damit verbundenen sprachlichen Barrieren durch die oft automatisierten Bewerbungsprozesse fallen. Mit ReDev wollen wir genau dieser Problematik entgegenwirken. Denn wir bieten Unternehmen die besten vorhandenen Matches auf genau ihre Ausschreibung, die wir durch relevante Fragen an den Arbeitgeber akribisch ermitteln”, erklärt Abdolreza Ghaemi, CEO und Co-Founder von ReDev. 

Das Pre-Seed Investment wird in Sales, Marketing und Produktentwicklung investiert. Des Weiteren ist Abdolreza Ghaemi offen für weitere Investoren, Partner und neue Kunden, die den Kampf um Talente gemeinsam mit ReDev beenden wollen. 

Bild Abdolreza Ghaem und Reza Jafarpour copyrights Studio f6

Quelle talkabout. Kommunikationsberatung e.U. 

HZG Group investiert in Axtra3D

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HZG Group investiert in Axtra3D: Über 6 Millionen US-Dollar zur Markteinführung eines branchenverändernden 3D-Druckers

Axtra3D, Entwickler und Hersteller innovativer 3D-Druck-Maschinen, hat seine Serie-A-Finanzierungsrunde über 6,25 Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. Lead-Investor ist die auf additive Fertigung spezialisierte HZG Group der Branchenpioniere Kerstin und Frank Carsten Herzog. Als strategischer Partner hat sich Steve Grundahl, Gründer und Geschäftsführer der Midwest Prototyping und VP Additive Manufacturing bei Prototek, an der Runde beteiligt. Mit dem neuen Kapital möchte Axtra3D Prozesse und Lieferketten für den bevorstehenden Markteintritt aufbauen sowie neue Talente an den Standorten in Italien und den USA gewinnen.

Auf Basis patentierter Verfahren des Gründers und CEOs Gianni Zitelli entwickelt Axtra3D innovative Produkte für die additive Fertigung. Das erste Ergebnis davon ist der innovative 3D-Drucker Lumia X1. Dieser vereint die beiden Verfahren Stereolithographie (SLA) und Digital Light Processing (DLP/LCD), zwischen denen sich Kunden bisher entscheiden mussten. In Bezug auf Geschwindigkeit, Auflösung sowie Druckfläche und Oberflächenqualität übertrifft Lumia X1 die Druckverfahren, die seit rund 20 Jahren Branchenstandard darstellen. „Unser Lumia X1 arbeitet präzise wie auch schnell. Beides in einem Gerät – das gab es bisher nicht“, ordnet Gianni Zitelli ein. Grundlage für den Erfolg ist die eigene Hybrid PhotoSynthesis (HPS) Technologie.

Gianni Zitelli sagt: „Diese Finanzierungsrunde ist für uns der nächste große Schritt. Wir haben seit Gründung in nur neun Monaten ein für die additive Fertigung wegweisendes Produkt entwickelt und hergestellt. Für den Markteintritt und alle weiteren Schritte haben wir mit der HZG Group von Kerstin und Frank Carsten Herzog einen finanzstarken Partner an unserer Seite, der zudem seine bewiesene Expertise bei der Etablierung völlig neuer Verfahren in der Branche hat.“

Frank Carsten Herzog, Gründer und Geschäftsführer der HZG Group, sagt: „Die technischen Entwicklungen von Axtra3D sind absolut beeindruckend. Das Team um Gianni Zitelli setzt die richtigen Schwerpunkte, um den steilen Weg zum Durchbruch optimal zu meistern. Und wir freuen uns, sie bei allen kommenden Schritten tatkräftig zu unterstützen.“

Dr. Florian Bechmann, Chief Technology Officer der HZG Group, sagt: „Axtra3D hat mit dem Lumia X1 ein Produkt vorgestellt, in dem das Potential liegt, die additive Fertigung von Kunststoffbauteilen zu revolutionieren. Mit seiner hohen Produktivität und Qualität adressiert das System den Markt der industriellen Produktion.“

Strategische Partnerschaften für die Produktoptimierung

Mit dem neuen Kapital möchte Axtra3D die Strukturen und Prozesse schaffen, um die Produktion zu skalieren und das Produkt in Breite auf den Markt zu bringen. Mit einer gezielten Personalsuche nach den besten Talenten soll die Team-Stärke innerhalb eines Jahres verdoppelt werden: „Mit unseren beiden Standorten verbinden wir das Beste aus beiden Welten. Den geschäftsorientiert geprägten Mindset in den USA mit der Kompetenz in Sachen Forschung und Entwicklung in Zentraleuropa“, sagt Gianni Zitelli.

Bei intensiven Anwendungs-Tests mit strategischen Partnern wird der 3D-Drucker Lumia X1 in den nächsten Monaten intensiv auf jegliche Anwendungsmöglichkeit geprüft. Die Erkenntnisse fließen vor dem breiten Markteintritt in die Produktoptimierung.

Großes Potential für den Lumia X1-Drucker sieht Axtra3D in den Branchen Luft- und Raumfahrt, Konsumgüterindustrie, medizinische und zahnmedizinische Versorgung, Automobilindustrie. Praveen Tummala, Co-Gründer und COO von Axtra3D, gibt ein Beispiel: „Hohe Kosten werden bei der Oberflächenveredelung eingespart. Die hohe Auflösung und Oberflächenqualität der HPS-Technologie machen einen weiteren Produktionsschritt schlichtweg überflüssig.“ 

Bild Nach Vertragsunterzeichnung der Investitionsrunde: Die Verantwortlichen und Teammitglieder der HZG-Group, Axtra3D und Midwest Prototyping vor den ersten drei Lumia X1 3D-Druckern Copyright: Axtra3D | Fotograf: Riccardo Quarti

Quelle Hoschke & Consorten Public Relations GmbH

Mobility-Cloud-Plattform AZOWO schließt 10 Millionen Euro Finanzierungsrunde ab

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Mobility-Cloud-Plattform AZOWO schließt 10 Millionen Euro Finanzierungsrunde ab

AZOWO, ein Enterprise-Cloud-Anbieter für vernetzte Mobilität, gibt den Abschluss einer Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 10 Millionen Euro bekannt, die von der AEW Energie AG unter Beteiligung von MBG Baden Württemberg, Start-up BW Innovation Fonds, Chancenkapital BC und Project A Ventures durchgeführt wurde. AZOWO unterstützt die nachhaltige Mobilitätstransformation, indem das Unternehmen Mobilitäts- und Energiedaten von Fahrzeugen in Echtzeit verarbeitet und die vernetzten Fahrzeugdaten für Unternehmen in praktische modulare SaaS-Anwendungen überführt.

Bisher wurden Fahrzeugdaten nur unzureichend zwischen den verschiedenen Mobilitätssystemen ausgetauscht, was eine nachhaltige und wirtschaftlich tragbare Masseneinführung von Smart Mobility deutlich erschwert. Der Übergang hin zu Elektrofahrzeugen erfordert kosteneffiziente, intelligente Daten- und Softwaresysteme, um Geschäftskontinuität und Wachstum zuverlässig zu gewährleisten.

Energie-, Fahrzeug- und Mobilitätsdaten vereint in einer Plattform


AZOWO unterstützt Unternehmen dabei, die nächste Generation von innovativen Mobilitätsanwendungen zu entwickeln. Die Plattform löst Herausforderungen bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge und nicht standardisierte OEM-Datenquellen und schließt so fehlende Verbindungen zwischen Energie-, Fahrzeug- und Mobilitätsdaten. Mit AZOWO lassen sich Carsharing-Geschäfte betreiben, Batteriestände und Ladepläne von Elektroautos und Ladesäulen in Echtzeit managen und ganze Fuhrparks verwalten und optimieren.

“Wir sind einzigartig positioniert für den Übergang der Gesellschaft hin zur Elektromobilität, da wir eine 2-in-1 Fahrzeugdaten- und Softwarelösung anbieten. Mit unser Cloud und den angeschlossenen Modulen ermöglichen wir es unseren Kunden neue, bahnbrechende Mobilitätsdienste für öffentliche und geschäftliche Mobilitätsprozesse auf einem sehr hohen Qualitätsniveau zu entwickeln“, sagt Albert Pescheck, CEO und Co-Founder von AZOWO.

AZOWO wurde 2016 gegründet und wird von namhaften Referenzkunden wie dem Flughafen MünchenWacker NeusonSwiss E-Car, Stadtwerke Pfaffenhofen und den Sparkassen erfolgreich für verschiedene Mobilitätsprozesse eingesetzt, darunter die Bereiche Connected Car Data, Flotten- und Fuhrparkmanagement, Carsharing für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, multimodale Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern und Rollern sowie Gebührenmanagement.

Mobility-as-a-Service (MaaS) wächst zunehmend in allen Branchen

Die Softwareplattform von AZOWO verbindet große Automobilhersteller direkt mit über 100 Mobilitätsdienstleistungs-APIs, die gemeinsame, integrierte, elektrische und autonome Geschäftsprozesse ermöglichen. Damit lässt sich die Effizienz und Nachhaltigkeit von Mobilität für Städte und Gemeinden, die Luftfahrt, das Bauwesen, den Energiesektor und vielen weiteren verbessern.

Das Kapital aus der Finanzierungsrunde soll für die internationale Expansion in Europa und den USA, sowie zur Unterstützung von Produktinnovation, Vertrieb und Marketing eingesetzt werden.

“Mobility-as-a-Service weist ein großes Wachstum aus. AZOWO verfügt über eine ausgereifte Technologie und damit über eine hervorragende Ausgangslage für integrierte Mobilitätslösungen”, sagt Marc Ritter, CEO von AEW Energie AG. “AZOWO liefert auch die Plattform für Swiss E-Car, einem nationalen Angebot für E-Carsharing, bei dem die AEW Mitbegründerin ist. Ideale Voraussetzungen also, um den verschiedenen Kundengruppen zusammen mit AZOWO neue integrierte Mobilitätslösungen anbieten zu können», so Ritter weiter.

Bild Albert Pescheck

Quelle Project A Services GmbH & Co. KG

Ein Herz für Kühe – Blue Farm startet Kampagne mit PETA und Gut Aiderbichl

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Blue Farm startet Kampagne mit PETA und Gut Aiderbichl

Wir retten gemeinsam Kühe. 

Das Wohl der Tiere steht bei Blue Farm an erster Stelle. Daher hat das Startup jetzt anlässlich seiner Auszeichung mit dem PETA Vegan Food Award für den besten Pflanzendrink 2022 die Chance genutzt, gemeinsam mit PETA und den Heimathöfen von Gut Aiderbichl möglichst vielen Kühen eine wohlgehütete Heimat zu bieten. Die Heimathöfe von Gut Aiderbichl geben bedürftigen Haus-, Wild- und Nutztieren ein neues Zuhause. Die Tiere, die auf den Höfen aufgenommen werden, sind oft alters- oder krankheitsbedingt in eine Notsituation geraten, traumatisiert oder wurden vor der Schlachtung gerettet. 

 ®GutAiderbichl 

Die Kampagne „My M!lkshake Frees All The Cows From The Yard“ läuft im November 2022. Mit der Oat Base Bio übernimmt Blue Farm pro 100 verkaufter Packungen eine Kuh-Patenschaft für ein Jahr. Der Pflanzendrink besteht zu 100% aus kontrolliert ökologisch angebauten, glutenfreiem Hafer und wird ganz einfach mit Zugabe von Wasser hergestellt. 

Ein kleiner Schluck mit großer Wirkung. Für unsere Gesundheit und zum Wohl der Tiere.

Die Kampagne im Überblick

# Kuh-Patenschaft auf Gut Aiderbichl 

Für alle 100 verkauften Oat base Bio Produkte übernimmt Blue Farm eine einjährige Kuh-Patenschaft auf den Höfen von Gut Aiderbichl.

# Drei starke Partner vereint

Zusammen mit PETA und Gut Aiderbichl möchte Blue Farm die gemeinsame Reichweite nutzen, um möglichst vielen Kühen ein behütetes Zuhause und ein würdevolles Leben zu geben. 

# Jeder Schluck zählt

Ziel der Kampagne ist es, bis Ende November aus den Verkäufen der Oat Base Bio 25 Kuh-Patenschaften mit PETA und Gut Aiderbichl abzuschließen.

Bis jetzt wurden bereits Kuh-Patenschaften für 9 Kühe erfolgreich abgeschlossen. 

Über Blue Farm

„Big things start small“. Blue Farm wurde 2020 von Philip von Have und Katia Pott in Berlin gegründet mit dem Ziel, die Welt der Pflanzendrinks neu und zeitgemäß zu denken, denn pflanzliche Milch besteht zu 90% aus Wasser, welches unnötig verpackt und transportiert wird. Das geht besser – so hat das Start-up aus Berlin sich zur Mission gemacht, mehr als eine Alternative zur klassischen Milch zu sein und ihre pulverbasierten Pflanzendrinks stets auf Nachhaltigkeit und Nährwerte zu optimieren. „Mit kleinen Schritten oder in unserem Fall Schlücken können wir zusammen eine großen Effekt auf unsere Umwelt haben“, so Mitgründerin Katia. Die Oat Base Bio wurde von Peta mit dem Vegan Food Award als bester Pflanzendrink 2022 ausgezeichnet.

Titelbild:  ®GutAiderbichl 

Quelle Sonja Berger – Public Relations

Environmental Impact: #ProbiersPflanzlich mit Thomas Müller und GREENFORCE

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#ProbiersPflanzlich

Nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten. So einfach soll es sein, einen gigantischen Einfluss auf die Senkung der Treibhausgasemissionen auszuüben? Aber immer der Reihe nach:

Thomas Müller probiert es pflanzlich

Im Rahmen der aktuellen #ProbiersPflanzlich Kampagne ruft Greenforce gemeinsam mit Fußballnationalspieler Thomas Müller dazu auf, sich pflanzlicher zu ernähren. Thomas Müller fungiert dabei als optimales Vorbild, mit dem sich all jene Menschen identifizieren, die sich nicht vegan ernähren möchten, aber trotzdem gerne mehr pflanzliche Produkte in ihren Speiseplan einbauen möchten – das ganze ohne viel Aufwand, und schmecken soll es natürlich auch.

Der deutsche Fußballnationalspieler kommentiert dazu: „Greenforce unterstütze ich, weil sie es geschafft haben, wirklich richtig leckere pflanzliche Produkte zu entwickeln, die für mich eine echte Alternative darstellen, ohne dass ich das Gefühl habe, dabei auf etwas verzichten zu müssen. Und wenn man durch diesen bewusst eingestreuten Fleischverzicht im wöchentlichen Speiseplan ganz nebenbei noch etwas Gutes für die Umwelt tut und seinen eigenen ökologischen Fußabdruck so stark reduziert, macht man es doch auch gerne.“

Verbraucherinnen müssen also keineswegs komplett auf Fleisch verzichten, sondern werden lediglich dazu motiviert, ab und an ein Fleischgericht durch eine pflanzliche Alternative zu ersetzen. Um diese Handlung in Relation zu setzen, hat Greenforce berechnet, wie enorm der Einfluss wäre, wenn jeder Einzelne mitmachen würde.

Als Basis dafür dient unter anderem der Bericht für die Markt- und Versorgungslage Fleisch 2022, der von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung veröffentlicht wurde. Er statuiert, dass der durchschnittliche pro-Kopf Konsum von Rindfleisch in Deutschland pro Jahr bei ca. 13,7 Kilogramm liegt. Unter Berücksichtigung der Treibhausgasemissionen, die durch Rindfleisch verursacht werden, ergibt sich eine Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen pro Jahr.

Um 50 Millionen Tonnen einzusparen, wird anschließend davon ausgegangen, dass jeder eine Fleisch-Mahlzeit pro Woche (bestehend aus ca. 100 Gramm Rindfleisch) durch ein pflanzliches Substitut (bestehend aus ca. 215 Gramm Greenforce Produkt, z.B. Easy To Mix Burger) ersetzt. 50 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen in Relation Laut dem Umweltbundesamt wurden in Deutschland im Jahr 2021 insgesamt 762 Millionen Tonnen CO2e verbraucht. CO2e bezeichnet dabei die Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung unterschiedlicher Treibhausgase, wobei das bekannte CO2 nur eines ist. Daneben tragen z.B. Methan oder Lachgas ebenfalls zu den Gesamtemissionen bei.

Somit schafft die Einheit eine Verdeutlichung aller Emissionen und deren Umweltschädlichkeit und fungiert als Synonym für Treibhausgase. Ein Haushalt (=älteres Einfamilienhaus), der mit Gas heizt, benötigt pro Jahr ca. 20.000 Kilowattstunden, was umgerechnet ca. 4 Tonnen CO2 ergeben. Das bedeutet, dass mit der Einsparungsgröße von 50 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen umgerechnet ca. 12 Millionen Haushalte ein Jahr lang heizen könnten.

Der Vergleich: Treibhausgasemissionen tierischer vs. pflanzlicher Proteine

Im Vergleich zu 100 Gramm Rindfleischprotein verursacht dieselbe Menge an pflanzlichen Proteinen (im Fall von Greenforce das sogenannte Erbsenprotein) 113-Mal weniger Treibhausgasemissionen*. Die enorme Kluft ist zum Großteil darauf zurückzuführen, dass Tierzucht für die Fleischproduktion eine sehr viel höhere Umweltbelastung aufruft als der Anbau von Pflanzen für die Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln. Der Anbau von Hülsenfrüchten wie zum Beispiel Erbsen hat den zusätzlichen Vorteil, dass er Stickstoff aus der Luft bindet und somit nahezu keine mineralischen Stickstoffdünger benötigt.

Das Münchner Foodtech Start-Up Greenforce revolutioniert seit 2020 die Ernährungsbranche durch pflanzliche Fleisch-, Fisch-, Ei- und Milchalternativen. Dabei geht es dem Unternehmen vorrangig darum, den Konsumentinnen eine echte Alternative zu bieten und gleichzeitig ein nachhaltiges Ernährungsbewusstsein zu schaffen, anstatt Fleischkonsum von heute auf morgen vollständig zu verbieten.

Die Produktpalette von Greenforce umfasst mittlerweile über 40 Produkte, wobei die vegane Weißwurst als neuester Innovationsheld im Zusammenhang mit dem Angebot auf dem diesjährigen Oktoberfest für viel Aufmerksamkeit sorgte. Gründer und Vorstand Thomas Isermann: „Uns ist es extrem wichtig, den Menschen aufzuzeigen, was für einen enormen Einfluss jeder Einzelne von uns hat, wenn man die Ernährungsgewohnheiten nur ein kleines bisschen hinterfragt und minimal anpasst. Eine Mahlzeit die Woche – was ist das schon? Und wenn jeder von uns mitmacht, haben wir im Handumdrehen mehr als den fünfmaligen Jahresverbrauch der Landeshauptstadt München eingespart – das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen.“

Environmental Impact: #ProbiersPflanzlich mit Thomas Müller und GREENFORCE

Quelle STUDIO BRANDFORMANCE

MILES Mobility übernimmt WeShare

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MILES Mobility übernimmt WeShare

Volkswagen schließt Partnerschaft mit MILES Mobility für noch schnelleren Ausbau der Carsharing-Angebote

Der Volkswagen Konzern treibt den Wandel zum Mobilitätsanbieter weiter voran und schließt eine Partnerschaft mit dem Carsharing-Anbieter MILES Mobility. In dem Zuge hat MILES Mobility von Volkswagen Pkw die Gesellschaft UMI Urban Mobility International GmbH und damit das Carsharing-Geschäft WeShare übernommen und wird dieses in das bestehende Angebot integrieren.

Beide Seiten haben Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart. Im Rahmen der neuen Partnerschaft hat MILES zudem mehr als 10.000 vollelektrische Fahrzeuge der Marken Audi, Seat/Cupra und Volkswagen Pkw bestellt, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen. Volkswagen will so noch besser am schnell wachsenden Markt für neue Mobilitätsdienstleistungen partizipieren und gleichzeitig seinen Kundinnen und Kunden ein noch größeres Angebot machen.  

„Neue Mobilitätsdienstleistungen wie Auto-Abos und Carsharing erfreuen sich großer Nachfrage. Ein Trend, an dem wir noch stärker partizipieren wollen. Mit einem starken Partner als Betreiber der Flotte und mit Fahrzeugen verschiedener Marken des Volkswagen Konzerns wird Carsharing in der Breite für noch mehr Kundinnen und Kunden verfügbar.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit MILES einen perfekten Partner gefunden haben, dessen Angebot über die Mobilitätsplattform von Volkswagen buchbar sein wird. WeShare-Kunden profitieren dann von Carsharing in gleich acht deutschen Großstädten“, sagt Dr. Christian Dahlheim, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG, bei der zentrale Aktivitäten des Volkswagen Konzerns im Bereich Mobility Solutions gebündelt sind. 

MILES ist aktuell in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Hamburg, Köln, München und Potsdam aktiv. Im Herbst 2022 sind zwei Standorte in Brüssel und Gent hinzugekommen. Im Rahmen der künftigen Integration ist geplant, dass sich die MILES Flotte entlang der Elektrifizierung des Volkswagen Konzerns weiterentwickelt. WeShare betreibt aktuell rund 2.000 vollelektrische Volkswagen ID.3 und ID.4 an den Standorten Berlin und Hamburg – mit insgesamt mehr als 200.000 Nutzerinnen und Nutzern. Die MILES Flotte besteht derzeit aus über 9.000 Fahrzeugen – rund 70 Prozent davon kommen aus dem Volkswagen Konzern.  

Oliver Mackprang, CEO der MILES Mobility GmbH, erklärt: „Die Elektrifizierung der Flotte ist ein Eckpfeiler der MILES Strategie auf dem Weg zu einem nachhaltigen urbanen Verkehr. Mit der Übernahme von WeShare und der Integration in das MILES Ökosystem gehen wir einen bedeutsamen Schritt in die richtige Richtung. Wir freuen uns, die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit mit dem Volkswagen Konzern, durch die Mobilitätspartnerschaft zu erweitern.“

Der Volkswagen Konzern hatte erst kürzlich mit seinen Partnern Attestor und Pon Holding den Autovermieter Europcar erworben. Das Unternehmen wird ein wichtiger weiterer Eckpfeiler für Volkswagens zukünftige neue Mobilitätsplattform. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden ein breites Spektrum unterschiedlicher Mobilitätsangebote anzubieten – vom Carsharing für ein paar Stunden bis zum Auto-Abo für mehrere Monate.

Die Plattform soll auch für Anbieter außerhalb des Konzerns offenstehen, wie etwa MILES, um die Skalierbarkeit und den Kundennutzen zu erhöhen.  Der Konzern will so an den weltweit wachsenden Märkten für Mobilitätsdienste partizipieren.

Philipp Reth, Head of Volkswagen Group Mobility und bisheriger CEO von WeShare: „Nachdem wir in der Volkswagentochter UMI in den letzten drei Jahren erfolgreich das einzig vollelektrische Carsharing in Deutschland aufgebaut haben, freue ich mich jetzt über diese starke Partnerschaft mit MILES Mobility.“

Quelle MILES Mobility GmbH

Whistleblowing-Meldestelle wird Pflicht – nicht nur für Konzerne

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Whistleblowing

Am 01.01.2023 tritt aller Voraussicht nach das Hinweisgeberschutzgesetz in Kraft. Es sieht vor, dass Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden eine interne Meldestelle einrichten, an die sich Arbeitnehmende wenden können, wenn sie Hinweise auf rechtliche Verstöße im Unternehmen haben. Wer die Meldestelle nicht einrichtet, muss mit einem Bußgeld von 20.000 Euro rechnen. Die Arbeitsrechtskanzlei Wittig Ünalp erklärt, wie die Umsetzung gelingt und was zu beachten ist. 

Wer an Whistleblowing denkt, hat zunächst Edward Snowden oder Wikileaks im Kopf. Doch Whistleblowing umfasst auch das Melden von kleineren Straftaten und Verstößen. Der Begriff „Whistleblowing“ geht auf die englische Formulierung „to blow the whistle“ zurück und bedeutet sinngemäß „etwas aufdecken“. Das Hinweisgeberschutzgesetz soll Whistleblower in deutschen Unternehmen, also Personen, die rechtliche Verstöße im Unternehmen melden, schützen. 

Wer ist betroffen und wann muss die Meldestelle eingerichtet werden?

In Deutschland müssen 2023 alle Unternehmen mit 50 und mehr Mitarbeitenden interne Whistleblowing-Meldestellen einrichten. Unternehmen im Finanzdienstleistungsbereich sowie Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten müssen die Meldestelle bereits bis zum 01.01.2023 umsetzen. Wer 50 bis 249 Mitarbeitende beschäftigt, hat bis zum 17.12.2023 Zeit. Besonders für kleinere Betriebe ist interessant, dass die Möglichkeit besteht, mit anderen Unternehmen eine „gemeinsame Meldestelle“ zu betreiben und so Ressourcen zu sparen. 

Was kann gemeldet werden?

Mit rechtlichen Verstößen sind alle Strafnormen nach deutschem Recht und bußgeldbewehrte Verstöße gemeint. Hinweisgebende können zum Beispiel wichtige Informationen über den Arbeits- und Gesundheitsschutz, Mindestlohngesetzesverstöße, Geldwäscheaktivitäten sowie mangelhafte Qualitäts- und Sicherheitsstandards aufdecken. Sie sind mittels der Beweislastumkehr gegen Repressalien wie zum Beispiel Kündigung, Suspendierung, Rufschädigung oder Versagung von Beförderung geschützt und können sichergehen, dass ihre Hinweise vertraulich behandelt werden. Außerdem genießen sie Haftungsprivilegien und Anspruch auf Schadensersatz. So sollen Anreize geschaffen werden, um Rechtsverstöße intern zu melden.

Das müssen Unternehmen beachten

Unternehmerinnen und Unternehmer müssen bei der Einrichtung der internen Meldestellen zahlreiche Aspekte beachten. Zum einen müssen sie sicherstellen, dass die Integrität des Hinweisgebers hoch vertraulich ist und grundsätzlich keinen unbefugten Personen offengelegt werden darf. Dabei spielt auch Datenschutz eine wichtige Rolle: Die Verarbeitung, Aufbewahrung und Löschung der Daten müssen EU-DSGVO konform umgesetzt werden. Des Weiteren sind Fristen bezüglich der eingegangenen Hinweise zu beachten: Innerhalb von sieben Tagen muss die zuständige Person den Eingang der Meldung bestätigen, sie prüfen und entsprechende Folgemaßnahmen in die Wege leiten. Spätestens nach drei Monaten müssen die sogenannten Whistleblower über ergriffene Folgemaßnahmen informiert werden.

Und wer setzt das um?

Die Hinweise können über schriftliche, mündliche oder persönliche Meldekanäle übermittelt werden. Beispiele wären ein IT-gestütztes Hinweisgebersysteme, Anrufbeantwortersysteme und persönliche Treffen. Wer die Meldungen letztlich bearbeitet, hängt von dem Unternehmen ab. Zwar ist es möglich, Angestellte neben ihrer offiziellen Tätigkeit als Meldestellenbeauftragte zu beschäftigen. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass die zuständige Person die notwendige Fachkunde besitzt, unabhängig handeln kann und keine Interessenkonflikte bestehen. Die Rechtsanwaltskanzlei Wittig Ünalp empfiehlt deshalb, die Bearbeitung auf externe Anbieter auszulagern. 

„Laut Hinweisgeberschutzgesetz können Unternehmen die internen Meldestellen auch auf externe Dienstleister und Anwaltskanzleien auslagern“, erklärt Dr. Jonas Krainbring von Wittig Ünalp „Juristinnen und Juristen kennen die Rechtslage und können eine vollständige, objektive Aufklärung des Sachverhalts ohne Beziehungsgeflecht sicherstellen. Wir können bei der Umsetzung der internen Meldestelle umfassend unterstützen, weil wir unseren Mandantinnen und Mandaten neben unserer rechtlichen Expertise und fristgemäßen Bearbeitung auch eine gesetzeskonforme, anonyme Hinweisgeberplattform zur Verfügung stellen können. Sofern nötig, leiten wir auch die internen Ermittlungen ein. So können Verstöße schnellstmöglich aufgedeckt und Störungen im Betrieb vermieden werden.“

Über Wittig Ünalp: 

Die Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB gehört zu den größten Kanzleien für Arbeitsrecht in Deutschland. Sie wurde 1998 gegründet und berät vornehmlich Unternehmen und Führungskräfte in allen Fragen des Arbeitsrechts. Für die Kanzlei arbeiten mehr als 35 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, davon 20 Fachanwältinnen und Fachanwälte für Arbeitsrecht. Wittig Ünalp ist deutschlandweit tätig und unterhält Standorte in Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Köln, München und Nürnberg. www.ra-wittig.de

Whistleblowing-Meldestelle wird Pflicht – nicht nur für Konzerne

Bild Dr. Jonas Krainbring Quelle: Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB

Quelle CCAW PR und Text

Volocopter sammelt EUR 182 Millionen im zweiten Signing der Serie E ein

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volocopter
Dirk Hoke, future CEO of Volocopter, in front of the VoloCity ©Volocopter

Volocopter, der Pionier der Urban Air Mobility (UAM), hat EUR 182 Millionen im zweiten Signing der Series E Finanzierungsrunde eingenommen.

NEOM, das Smart Region Projekt am Roten Meer, und GLy Capital Management aus Hong Kong erweitern Volocopters diversen Investorenkreis. Das eingenommene Geld wird für Zertifizierung des elektrischen Flugtaxis, VoloCity, eingesetzt werden. 

Nachhaltige Mobilität ist eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit. Volocopter bietet eine neue Lösung für den städtischen Verkehr mit einer Familie von elektrisch angetriebenen Fluggeräten. Dabei verfolgt das Unternehmen einen Ökosystem-Ansatz, indem es alle wichtigen Stakeholder für die Realisierung des neuen UAM-Markts miteinander verbindet. Maßgeblich dabei sind elektrische Fluggeräte, die Menschen und Güter sicher an ihr Ziel bringen (VoloCity, VoloRegion, und VoloDrone) und die dafür notwendige Infrastruktur (VoloPort und VoloIQ). 

„NEOM und GLy als Investoren zu gewinnen ist ein großer Erfolg und unterstreicht unsere Führungsposition im Wettrennen um die Zertifizierung der Fluggeräte. Sie allein ist der Schlüssel zur kommerziellen Inbetriebnahme und damit zu regulären Umsätzen.“, sagte Dirk Hoke, CEO von Volocopter

Volocopter ist führend in der UAM-Industrie, mit über zehn Jahren Entwicklungserfahrung und über 1.500 durchgeführten Flugtests. Als erster, und nach wie vor einziger Hersteller von elektrisch betriebenen Senkrechtstartern (eVTOL), der durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) als Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb (DOA, POA) zertifiziert ist, plant Volocopter erste kommerzielle Flugtaxirouten in den nächsten Jahren in Städten wie Singapur, Rom, Paris, und der Region NEOM zu eröffnen.  

Christian Bauer, CCO von Volocopter, sagte: „Eine Finanzierung von über EUR 180 Millionen trotz der aktuell angespannten wirtschaftlichen Situation, hebt Volocopters robuste Technologiestrategie und unseren ständigen Fortschritt Richtung Markteintritt hervor. Wir schätzen die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Gesellschaftern, alt und neu, auf dem Weg, das Urban Air Mobility Ökosystem zum Leben zu erwecken.“ 

Volocopter und NEOM hatten im Dezember 2021 ein Joint Venture (JV) gegründet, mit dem Ziel VoloCity Flugtaxis und VoloDrones in NEOMs nachhaltige, intelligente, und nahtlos verbundenen Mobilitätssysteme einzugliedern. Das JV wird die voll-elektrischen öffentlichen Flugrouten in der Region für die ersten sieben Jahre nach Einführung entwickeln, integrieren und betreiben.  

„In NEOM sind wir davon überzeugt das Urban Air Mobility das Potenzial hat integrierten Transportsystemen der Zukunft eine neue Dimension zu geben. Wir freuen uns, die bestehende Zusammenarbeit mit Volocopter dank dieser strategischen Investition in die Zukunft der Mobilität weiter auszubauen. Volocopter ist der beste Partner für den Aufbau eines UAM-Ökosystems in NEOM. Wir sind hoch motiviert gemeinsam mit Volocopter und seinen globalen Partnern dieses Vorhaben umzusetzen.“, sagte Florian Lennert, Head of Mobility von NEOM

GLy wird von der Geely Holding, einem langjährigen Partner von Volocopter, als Ankerinvestor unterstützt. Das gemeinsame Joint Venture zwischen Geely und Volocopter hat das Ziel UAM nach China zu bringen. Aufgrund seiner hohen Dichte von Megastädten, könnte China zu einem der größten Märkte für elektrische Flugtaxis werden.  

„Volocopters Vision umfasst kommerzielle Anwendungen im Kurz- und Mittelstreckenbereich für Passagiere, die die Art und Weise, wie wir uns in Städten bewegen effizienter machen werden. Ich freue mich darauf, diese Reise, welche gleichsam aufregend und sicher sein wird und dabei die besten Aussichten bietet, zu unterstützen.“, sagte Hrvoje Krkalo, Co-CEO von GLy Capital

Aufgrund von weiteren vielversprechenden Investoren, die bereits in der Due Diligence Phase sind, bleibt die Series E Finanzierungsrunde weiterhin offen.

Bild Volocopter CEO – Dirk Hoke

Quelle Volocopter GmbH