Start Blog Seite 2723

Influencer und Entrepreneurs meet GenZ

0
future night

Startup Teens startet gemeinsam mit Partnern die Future Night

Startup Teens, das hochkarätigste Netzwerk für die Innovator:innen der Zukunft, veranstaltet am 2. Mai 2022 von 17 bis 21 Uhr erstmalig die Future Night. Das Online-Event richtet sich an junge Menschen der Generation Z (ca. 1997 bis 2012 Geborene) und soll deren Aufmerksamkeit auf Skills lenken, die zum Umsetzen von (Geschäfts-) Ideen befähigen. 

Die Future Night wird live aus dem Axel-Springer-Haus in Berlin gesendet, die Zuschauenden sind online hautnah dabei und können im Chat ihre Fragen stellen. Startup Teens hat die Future Night gemeinsam mit Axel Springer SE, Meta, Rehblau Events und Zeam initiiert.

Bekannte Influencer:innen treffen auf Role Models aus der Gründerszene

Mit der Future Night unter dem Motto “Be the innovator of tomorrow!” schafft Startup Teens ein neues Format, bei dem die GenZ alle nötigen Tipps und Learnings rund ums Unternehmertum und Gründen bekommt, die in der Schule nicht gelehrt werden.

Der Clou: Influencer:innen mit insgesamt mehr als 25 Millionen Followern, darunter Diana zur LöwenTim SchaeckerJulesboringlifeHerr Anwalt u.v.m. diskutieren mit Role Models aus der Gründerszene und Unternehmen, wie Julia ReussGülsah Wilke, den Mitgründern von simpleclub oder FlixBusNico Schork und Daniel Krauss, Stephanie Caspar, Jo Dietrich & Yaël Meier, und vielen weiteren über Trends, Zukunftsskills und Innovationen von morgen. Moderiert wird die Veranstaltung von Nele Würzbach, Nachrichtensprecherin des Fernsehsenders WELT.

Zu wenig junge Gründer:innen, weil Basiswissen fehlt

64 Prozent der 16-25-jährigen GenZ-ler:innen in diesem Land möchten nach einer aktuellen YouGov Umfrage gern gründen. Unter sieben Prozent setzen dies jedoch in die Realität um. Die hauptsächliche Begründung: Sie fühlen sich durch Schule und Ausbildung nicht befähigt. Die Future Night zeigt, welche Skills künftig gebraucht werden – anhand von Vorbildern mit unterschiedlichsten Lebenswegen. 

„Als wir begannen mit Startup Teens über das Konzept der Future Night zu sprechen, war uns gleich klar, dass wir dieses Event mit Axel Springer sehr gerne unterstützen möchten,“ so Dr. Stephanie Caspar, Vorständin Classifieds Media bei Axel Springer SE. „Es ist für uns das perfekte Pendant zur Ausrichtung des Startup Teens Finales seit 2016, da es die Gen Z in der Breite anspricht und ihnen aufzeigt, wie toll es ist, wenn man eigene Ideen umsetzen kann und eine konkrete Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft hat.“

„Wir sind begeistert, dass wir zusammen mit Axel Springer, Meta, Rehblau Events und Zeam ein Eventformat kreieren konnten, dass die Lücke schließen möchte zwischen dem Interesse der Gen Z eigene Ideen umsetzen zu können und der zu wenig ausgeprägten Entrepreneurship Education Kultur in diesem Land,“ sagt Hauke Schwiezer, Mitgründer und Geschäftsführer von Startup Teens.„Es ist großartig zu sehen, wie viele herausragende Content Creator und Role Models pro bono an der Future Night teilnehmen, um junge Menschen zu inspirieren. Dafür sind wir sehr dankbar.“

„Mädchen und junge Frauen sind elementare Gestalterinnen und Mitspielerinnen für gemeinsamen und nachhaltigen Erfolg.“, findet Julia Reuss, Director Public Policy Central Europe bei META. „Technologie wie z.B. Augmented Reality wird die Welt noch mehr vernetzen als bisher. Wir werden uns in virtuellen Räumen begegnen, miteinander arbeiten und lernen können. Die Generation Z hat hier enorme Affinität und großes Entwicklungspotenzial.“

 „Mit der Future Night wird endlich ein Business Event lanciert, das Jugendliche auf Augenhöhe anspricht. Ihre Idole – also große Content Creator – treffen auf einige der erfolgreichsten Unternehmer:innen unserer Zeit. Dieser Austausch wird nicht nur eine breite Masse unserer Generation anziehen – sondern auch inspirieren“, so Yaël Meier von Zeam. 

Mehr Informationen

Wann: 2. Mai 2022, 17-21 Uhr

Wo: Online (kostenfrei)

Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es unter https://www.future-night.de/

Quelle Startup Teens

Krypto-Fintech und regulierter Finanzdienstleister

0
coinpanion

Coinpanion und Bankhaus Scheich/tradias gehen Partnerschaft im Kryptohandel ein 

Coinpanion, das Krypto-Startup für den einfachen Einstieg in die Welt der Kryptoinvestments und das Frankfurter Bankhaus Scheich – gemeinsam mit seinem FinTech-Arm tradias – gehen ab sofort eine operative Partnerschaft ein. Bankhaus Scheich/tradias fungieren dabei laut Aussendung als Liquidity Provider, Order Executor und IT-Provider für den B2B2C-Kryptohandel für Coinpanion. Das Bankhaus Scheich ist eine von Europas führenden regulierten OTC Trading-Plattformen und Market Maker für den regulierten Handel mit Kryptowährungen.

Alexander Valtingojer, CEO von Coinpanion, sagt über die Kooperation:

„Mit dem Bankhaus Scheich und seinem FinTech-Arm tradias haben wir einen renommierten Partner und regulierten Finanzdienstleister mit direktem Zugang zum internationalen Kapitalmarkt an unserer Seite. Anbindungen an alle wichtigen Handelsplätze der Welt sowie eine einschlägige Expertise im Bereich Order-Execution sind genau das, was wichtig für die Expansion von Coinpanion in neue Märkte ist“

Das Bankhaus Scheich ist einer der Top3-Spezialisten an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) und bietet unter anderem professionellen Anlegern einen Marktplatz für digitale Vermögenswerte. Gemeinsam mit dem FinTech-Service Provider tradias – trading digital assets hat es sich zum Ziel gesetzt, das Anlageuniversum für digitale Assets weiter auszubauen und die traditionelle Finanzwelt mit der Welt der digitalen Assets zu kombinieren.

Neben dem Handel mit Kryptowährungen zeichnete das Bankhaus für die erfolgreiche Umsetzung von innovativen Anlageprodukten verantwortlich; beispielsweise für den ersten digitale Twin über ein Zertifikat auf einen Publikumsfonds oder die erste Unternehmenswandelanleihe nach eWpG in Deutschland.

Nils von Schoenaich-Carolath, Managing Director Digital Assets beim Bankhaus Scheich und Projektleiter auf Seiten von tradias: „Mit Coinpanion begrüßen wir einen innovativen Partner, der genauso wie wir auf Wachstum setzt. Gemeinsam wollen wir noch stärker den europäischen Raum erschließen und Investoren die Sicherheit eines regulierten Marktumfeldes in der Anlage und im Handel mit Kryptowährungen bieten.

Als Bankhaus Scheich und tradias wollen wir Finanzprodukte für jedermann direkt und kostengünstig investierbar, transparenter und liquider machen, um so zur Demokratisierung und Liberalisierung des Investmentmarktes beizutragen“.  

Coinpanion will einfachen Einstieg in Kryptowährungen ermöglichen

Das FinTech Coinpanion wurde 2019 in Wien gegründet und will mit seiner Plattform jedem, auch ohne fundiertes Wissen, einen einfachen Einstieg in die komplexe Welt der Kryptowährungen ermöglichen. Dafür stellt das Unternehmen seinen Kund*innen eine Bandbreite an unterschiedlichen Krypto-Portfolios aus verschiedenen Kategorien und Risikoklassen zur Verfügung.

Die Kund*innen von Coinpanion werden dabei bei der gesamten Abwicklung begleitet: vom einfachen Markteinstieg, der laufenden Optimierung der Krypto-Investitionen bis hin zum automatisierten Steuerbericht. Die Nutzer*innen können bei Coinpanion aus unterschiedlichen smarten Portfolios wählen, die sich um innovative Technologien wie NFTs, das Metaverse und Kryptowährungen drehen. Coinpanion setzt dabei auf ein Rundum-Sorglos-Paket, das zu den bereitgestellten Portfolios auch automatisierte Sparpläne sowie kostenlose Steuerberichte zur Verfügung stellt. Der Einstieg soll laut der Firma keine fünf Minuten in Anspruch nehmen.

Bild Nils von Schoenaich Carolath und Alexander Valtingojer

Quelle skyrocketX

Old Maid lässt grüßen: Konstellationen, Spielregeln und Verhalten im Business

0
old maid

Old Maid – warum das alte Spiel auch im Business seinen Stellenwert hat

Ursprünglich ist es ein viktorianisches Kartenspiel für zwei oder mehr Spieler, das wahrscheinlich von einem alten Glücksspiel abstammt: Old Maid. Wer verliert, zahlt für die gesamte Runde die Getränke. In Deutschland ist es eher als „Schwarzer Peter“ bekannt. Dass es auch im Businesskontext ganz ähnliche Konstellationen, Spielregeln und Verhaltensweisen gibt, davon kann sich Hannes überzeugen. Der 49-jährige studierte Betriebswirt ist Produktionsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung eines internationalen Industriekonzerns. Er gewährt einen Einblick, was auf der Management-Etage so gedacht und getan wird – erst recht, wenn es schön reihum geht, wer für eine miesere Lage eigentlich die Verantwortung trägt. Übrigens: Ein Schmunzeln aufgrund dieser Business-Satire ist durchaus erlaubt…

Der Chef hat zur Sitzung geladen. Es sei eine außerordentliche, flüstert man sich zu und vertritt sich auf dem Büroflur länger als notwendig die Füße. Ja, das ist so eine Sache mit der internen Kommunikation. Im Leitsatz steht „wir kommunizieren zeitnah, offen, transparent, konstruktiv“. In der Umsetzung bedeutet zeitnah so etwas wie in diesem Leben, offen und transparent heißt, dass man nicht versteckt, dass man etwas zu verstecken hat und konstruktiv meint in Wirklichkeit, dass nichts, was Chefsache ist, sonst jemanden etwas angeht.

Allerdings gibt der persönliche Algorithmus im Kopf von Hannes zu bedenken, dass solche Vorzeichen in der Regel keine besonders frohe Botschaft erhoffen lassen, die der Chef im Geschäftsleitungsgremium zu verkünden hat. Hannes, als Leiter der Produktion, macht sich auf den Weg ins frisch renovierte Sitzungszimmer. Auch wenn dringende Investitionen im Bereich Digitalisierung der Produktionsanlagen aus finanziellen Gründen verschoben wurden: Beim Sitzungszimmer des Chefs wird gezeigt, dass Geldengpässe nur vorübergehend sein können. 

Man glaubt an die großen BigPoints und hat das Refugium entsprechend ausstaffiert. Nappa-Lederstühle, Holz-Sitzungstisch aus Vahona-Maser mit hochglanzlackiertem Furnierblatt eines besonderen Padouk-Stammes. Die Form nicht einfach angelehnt an die ovale IKEA-Tischplatte „Olivia“, sondern ein stilisiertes Firmenlogo. Teppich aus Kirman-Fasern, Smartboard der aktuellen Generation – zwar kann es niemand bedienen, aber es beschreibt den unerschütterlichen Glauben an die Zukunft. 

Was kommt nach der Denk- und Schockpause?

Die Sitzung startet. Aufgrund des leicht finsteren Gesichtsausdrucks des Chefs und des eintreffenden Controllers wird schnell klar: Heute werden keine Geschenke verteilt. Der Chef kommt direkt auf den Punkt, beamt mit Hilfe des herbei geeilten IT-Supporters die aktuellen Power-Point-Slides über den Geschäftsgang auf den 80-Zoll-Bildschirm. Die Kurven kennen alle nur eine Richtung: abwärts. Cashflow, Ertrag, Umsatz, EBIT. „Immerhin ziemlich parallel sieht’s aus!“, denkt sich Hannes.

Nach der berühmten Denk- und Schockpause geht es in die Diskussion oder vielleicht eher zu den Stellungsnahmen. Jeder wird aufgerufen, seine Meinung zu Ursache und Maßnahmen mündlich klar zu offenbaren. Das Statement der Verkaufsleitung lautet: „Wir haben extrem Mühe, die Produkte zu verkaufen, solange wir nichts Aktuelles in der Palette haben. In diesem Punkt muss die Produktion zwingend nachliefern.“ Hannes, als der Direktangesprochene meint: „Stopp, wir sind ständig am Forschen, aber der Verkauf schafft es nicht, hier wirklich neue Kunden zu akquirieren. So bleiben wir natürlich stehen. Abgesehen davon: solange die Finanzabteilung die Forschungsgelder streicht, können wir nicht nachlegen.“

Jede Firma hat die Mitarbeitenden, die sie verdient 

Da platzt der Finanzchef in die Runde: „Wir können kein Geld ausgeben, das wir nicht haben. Solange das Marketing die Hausaufgaben nicht macht und endlich ein Image aufbaut, das uns auch potente Geldgeber sichert, können wir von einer guten Zukunft nur träumen.“ Nun muss die Marketingchefin reagieren: „Wo kein Geld für das Marketing bereitsteht, da können wir nichts tun. Hätten wir die richtigen Leute, die auch mit kleinerem Budget kreativ sein können, würde es anders aussehen. Aber da hat ganz offensichtlich die HR-Abteilung die Hausaufgaben nicht gemacht, nämlich jüngere, ideenkompetentere Leute an Bord zu holen.“

Die Personalleiterin hat nur darauf gewartet, bis dieser ständig identische Vorwurf wieder aufflammt und meint lakonisch: „Jede Firma hat die Mitarbeitenden, die sie verdient. Punkt.“ Genau das bringt jetzt den Chef auf die Palme. „Seine“ Firma verdient nur die besten Mitarbeitenden, die besten Kunden, die besten Produkte, den besten Markt. Nach einem längeren Hin und Her mit diesem Old-Maid-Spiel einigt sich das Gremium einstimmig auf folgende Diagnose: „Der Markt ist schuld!“ Zu den Markteinflüssen gehören Klimawandel, Kaufkraft, epidemiologische Lage, Kundenströme und anderes mehr. Mit anderen Worten: WIR können alle nichts dafür. Als Rezeptur wird ein schrittweises Vorgehen festgelegt: Man holt eine Beratungsfirma, die über einen längeren Zeitraum hinweg das Unternehmen durchleuchtet. 

Daran ist doch nur einer schuld: der Markt 

Einige Wochen später treffen diese Beratungsfirma und die gleichen Mitglieder der Geschäftsleitung wieder zusammen. Es präsentieren zwei Frauen und zwei Männer, allesamt in feines, gedeckt-anthrazitfarbenes Tuch gewandet, eine spektakuläre PowerPoint-Präsentation mit modernsten Animationen. Auf Folie 148 ist das Resultat der Untersuchung sichtbar. Alle relevanten Linien wie Cashflow, Ertrag, Umsatz, EBIT zeigen nach unten. 

Nun gut, eigentlich wusste man das schon, aber auf so schönen Folien hat man das noch nie gesehen und koloriert sieht es irgendwie gar nicht mehr so schlimm aus. Da braucht’s wohl keine Sofortmaßnahmen – außer vielleicht die Bezahlung der sechsstelligen Rechnung für das Beratungsunternehmen.

Autor:

Als Kommunikationsberater begleitet Stefan Häseli zahlreiche Unternehmen bis in die höchsten Vorstände von multinationalen Konzernen und doziert an Universitäten und Fachhochschulen im Themenfeld Kommunikation. Er regt als internationaler Speaker dazu an, wirkungsvolle Kommunikation im Alltag mit Spaß zu erleben.

Der Schweizer Business-Kabarettist Stefan Häseli ist ausgebildeter Schauspieler, gefragter Entertainer und Comedian mit jahrelanger Bühnenerfahrung, der sämtliche Programme selbst schreibt. Dazu kommen regelmäßige Engagements in Kino-Produktionen, TV-Serien, Werbespots und Schulungsfilmen. Er gehört zu den Business Comedians der ersten Stunde, begeistert sein Publikum mit feinsinnigem Humor.

In seinen Vorträgen und Seminaren vermittelt er Wissen kurzweilig und gespickt mit Beispielen aus der Praxis sowie amüsanten Anekdoten – stets mit einem liebevollen Augenzwinkern analysiert er aktuelle Ereignisse regelmäßig als kommunikativer Beobachter.

Stefan Häseli schreibt Bücher, Fachartikel und Kolumnen. Sein neuestes Buch „Glaubwürdig – Von Schauspielern fürs Leben lernen“ (Verlag Business Village) beleuchtet anhand erfrischender Denkansätze, wie wir unsere Selbstwirksamkeit kritisch hinterfragen, glaubwürdig und authentisch rüberkommen und unsere Rollen und den Umgang mit Erwartungen besser gestalten können. 

Quelle Titania Kommunikation

Kein Schleppen mehr

0
bluu

Kein Schleppen mehr: Schweizer Start-up bluu ersetzt mit drei Gramm Waschstreifen kiloweise Waschmittel

Nachhaltig, praktisch, erfolgreich – Die 3 Gramm leichten Zero-Waste Waschstreifen des Schweizer Start-ups bluu ersetzen kiloweise Pulver- und Flüssigwaschmittel. Im eigenen Land hat das junge Unternehmen schon in kurzer Zeit eine grosse Fangemeinde aufgebaut und nun soll die Erfolgsstory der beiden Gründer Marko Vidmar (39) und Roman Stämpfli (40) auch in Deutschland und Österreich bekannt werden. 

Die Expansion ist Resultat des sehr guten Marktstarts in der Schweiz, ist dort im eigenen Online-Shop erhältlich und bei den großen Onlinehändlern Galaxus und Brack.ch das best verkaufte Textil-Reinigungsmittel. Seit März 2022 sind die Streifen auch flächendeckend in über 750 Coop Supermarkt Filialen erhältlich. Ziel sei nun, den Vertrieb und die Marke auf dem deutschsprachigen Raum zu stärken. Mit sechsstelligen Umsätzen und einer stark gewachsenen Kundenzahl ist das der nächste Schritt des komplett selbstfinanzierten Start-ups.

Super praktisch und geringere Umweltbelastung

Über 1.400 Händler bieten die plastikfreien Waschstreifen allein in der Schweiz bereits an. Sie funktionieren wie die bekannten Drops und werden in die Waschtrommel gelegt. Mit dem Verzicht auf die üblichen Behälter konnte das Unternehmen bereits über 250.000 Plastikflaschen einsparen. Dazu kommt, dass die Waschstreifen biologisch abbaubar und die Kartonverpackung komplett recyclebar sind.

Bei einem Gewicht von nur drei Gramm zeigt sich die Nachhaltigkeit auch in der geringen Umweltbelastung: die Waschstreifen verzeichnen im Vergleich eine bis zu 20 Mal bessere CO2-Bilanz als herkömmliche Alternativen. Marko Vidmar sieht nun auch großes Potential in der Expansion: „Wir sind immer noch überwältigt von dem Zuspruch in der Schweiz, wir glauben, dass auch der deutsche und österreichische Markt unsere nachhaltige Alternative annehmen wird. Zugleich möchten wir mit unserem Produkt das Thema Umweltbewusstsein im Alltag noch stärker forcieren.“

Kanadier machen es vor: Wie Instagram zur Gründung führte

Von Waschmittelflaschen hatte Roman Stämpfli einst schlichtweg genug. Der Schweizer dachte lange Zeit über eine Alternative zum Schleppen der Plastik-Kanister nach. Eines Tages stieß er via Instagram auf Waschstreifen aus Kanada, befand sich inmitten der Corona-Pandemie und diskutierte mit Kollege Marko Vidmar, wie ein derartiges Produkt auch auf dem Schweizer Markt funktionieren könnte. 

Sie gründeten die bluu AG und erarbeiteten die bluu Waschstreifen. Heute sind sie in den Schweizer Haushalten längst bekannt und finden in vielen Haushalten Anwendung. In den Nachbarländern soll nun der Vertrieb und die Brand Awareness des Fast Moving Consumer Good-Start-up’s ausgebaut werden. 

Ab sofort ist bluu über den eigenen Online-Shop erhältlich und Vertriebspartner für ein flächendeckendes Verkaufsstellennetz werden noch gesucht.

Bildquelle / Fotograf Carlos Lindner

Quelle bluu AG

Fretello holt sich drei Millionen Euro Venture Capital

0
fretello

Fretello legt den Growth Overdrive ein und holt sich frisches Kapital für weiteres Wachstum: Die Gitarren-App erhält rund drei Millionen Euro Investment vom European Super Angels Club, dem finnischen Venture Capital Fonds Sparkmind, den Tractive-Mitgründern Michael Tschernuth und Michael Lettner sowie dem OÖ HightechFonds. „Teil der Band“ waren zuvor schon Runtastic-Co-Founder Alfred Luger, Pioneers Ventures II von startup300 sowie die Business Angels Christiane Holzinger, Chris Wildmoser, Hermann Futter und Klaus Dirnberger.

Jede erfolgreiche Finanzierungsrunde ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Erfolgsweg eines Startups: „Es ist immer eine Achterbahnfahrt, auch wenn man, so wie Fretello, hervorragendes Wachstum und sehr gute Kennzahlen vorweisen kann“, sagt Florian Lettner, Mitgründer von Fretello.

„Umso wichtiger ist es, verlässliche und erfahrene Business Angels an Bord zu haben, die einem den Rücken freihalten, wenn unerwartete Überraschungen auftauchen. Nach einem spannenden Jahr freuen wir uns nun sehr über den Einstieg neuer Investoren: Von Sparkmind und dem European Super Angels Club erwarten wir wertvolle strategische Unterstützung für das weitere Wachstum.“

Der Präsident des European Super Angels Club, Berthold Baurek-Karlic, welcher über die Luxemburger Venionaire Ventures Sárl u.a. den Syndikatsfonds des Clubs – „EXF Alpha S.C.S.“ – verantwortet, ergänzt: „Der strategische Fit zu einzelnen Mitgliedern war so groß, dass wir bereits in der Due Diligence erste Vertriebserfolge verbuchen konnten. Wir sehen durch die direkte Vertriebsunterstützung, die wir geben können, einen klaren Vorteil für das Team und freuen uns über ein weiteres wachstumsstarkes Unternehmen im Portfolio.“ 

„Guitar teacher in your pocket“

Fretello ist ein virtueller Gitarrenlehrer, der jederzeit und überall am Smartphone, Tablet oder Computer verwendet werden kann. Gitarre zu spielen ist nicht einfach. Beginner sind oft überfordert und wissen nicht, wie man das Instrument richtig erlernt. Genau hier setzt Fretello an: der Dreiklang „lernen – üben – spielen“ wird im Rahmen eines interaktiven Lehrplans, der in Zusammenarbeit mit österreichischen Musikschulen und Musiklehrer:innen eigens für den digitalen Unterricht entwickelt wurde, angeboten. Lernmotivation durch Gamification und Songs aus den Katalogen von Sony und Kobalt zum Mitspielen ergänzen das systematische Konzept.

Diese überlegte Methodik motiviert vor allem beginnende Gitarrist:innen zum Dranbleiben. Ein Algorithmus analysiert zudem spielerische Aspekte wie beispielsweise Tonhöhe, Tempo und Spieltechnik. Die Smartphone-App gibt Musiker:innen ähnlich wie ein:e Gitarrenlehrer:in Feedback und Tipps, um das eigene Spielen zu verbessern.

Seit der Gründung haben sich rund 725.000 Gitarrist:innen bei Fretello registriert. Jede:r zweite Gitarrist:in, der:die das Lernangebot testet, entscheidet sich für ein Abo. Mehr als die Hälfte der Gitarrist:innen kommen dabei aus den USA und Großbritannien.

Das frische Kapital soll vor allem genutzt werden, um die Reichweite des Lernangebots zu erweitern und Partnerschaften im globalen Musikhandel zu schließen: „Die meisten wissen beim Kauf der ersten Gitarre noch nicht einmal, ob Gitarre das Richtige für sie ist, geschweige denn, wie sie das Instrument erlernen möchten“, so Lettner. „Unser Ziel ist es, Musiker:innen ein Werkzeug zum Lernen zur Verfügung zu stellen, wenn sie zum ersten Mal eine Gitarre in der Hand haben.“ Ein entsprechendes Pilotprojekt mit einem Musikgroßhändler wurde dazu bereits erfolgreich ausgerollt.

Fretello auf der Apple-Stage

Durch die Entwicklung des weltweit ersten Augmented-Reality Musiklernerlebnisses wurde auch Apple auf Fretello aufmerksam und bewirbt die Produkte seither regelmäßig im App Store. 2019 schaffte es Fretello als Showcase auf die Keynote-Bühne der WWDC, Apples legendärer Konferenz für die Developer-Community. Das Gründerteam von Fretello, Wolfgang Damm und Florian Lettner, hatte sich an der Fachhochschule Hagenberg kennengelernt und die Mobile App 2016 an den Start gebracht.

Über den European Super Angels Club 

2017 gründeten die Partner von Venionaire Capital und KPMG Austria den European Super Angels Club. Inspiriert von der Idee, Europa zu vernetzen, um die größten Talente der Europäischen Union ins Spotlight zu holen und als paneuropäisches Konsortium die notwendige Finanzierung bereitzustellen, mit dem Ziel, sie die Welt erobern zu lassen, haben wir uns zum Start dieses Projekts entschlossen.

Die Liechtensteinische Landesbank (ursprünglich Semper Constantia Private Bank), das Deutsche Börse Venture Network, internationale Top-Kanzleien wie Sheppherd-Wedderburn, Acceleratoren wie Wayra (Telefonica) und viele andere unterstützten den Club von Beginn an bis heute. Jedes Jahr pitchen etwa 40 Start-Ups vor einer ausgewählten Gruppe an Investoren und vielen gelingt es aufgrund der Initiative und ihren Syndication-Fonds, Millionen-Investments zu holen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild FLORIAN LETTNER UND WOLFGANG DAMMDas Gründerteam von Fretello Copyright: Lukas Beck

Quelle Ketchum Publico GmbH

Dresdner Industrial-Tech Startup Packwise schließt Series-A Finanzierungsrunde ab

0
packwise

Packwise treibt Expansion voran und baut Marktführerschaft aus 

Mit seiner Industrial-IoT Lösung schafft das Dresdner Unternehmen Packwise Transparenz in der Supply Chain von Unternehmen der Chemie-, Lebensmittel- sowie Pharmaindustrie. Das 2017 gegründete Startup wurde bereits vielfach ausgezeichnet und arbeitet derzeit mit 45 Industriekunden zusammen. Nun konnte Packwise erfolgreich die Series-A Finanzierungsrunde über einen siebenstelligen Eurobetrag abschließen. Investoren sind der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) sowie die Family Offices Hüttenes hoch drei und Golzern Holding. 

Mit Hilfe der Packwise-Lösung, bestehend aus einem hochpräzisen Sensor, der Packwise Smart Cap, sowie der zugehörigen Plattform Packwise Flow, wird es Unternehmen ermöglicht, über die Verfügbarkeit von Daten zu Containern und den darin enthaltenen Produkten Prozesse zu optimieren und zu automatisieren. Die Packwise-Lösung wird von Unternehmen auch genutzt, um administrativen Aufwand und Kosten in Bezug auf die Belieferung ihrer eigenen Kunden zu reduzieren. „So wird mithilfe von Packwise die Produktionsplanung optimiert und die Qualität von Produkten von der Abfüllung bis zur Entnahme durch den Kunden gesichert.

Die Logistik wird nachhaltiger gestaltet und es werden automatisierte Nachbestellungen ausgelöst. Darüber hinaus ermöglicht unsere Lösung das Anbieten neuer Services, wie z.B. Vendor-Managed-Inventory Modelle oder Konsignationslager, die für Kunden einen signifikanten Wettbewerbsvorteil darstellen.” schildert Packwise-Geschäftsführerin Gesche Weger. 

Die einzigartige Kombination aus einer Hardware, die eine einfache Anbringung an Flüssigkeitscontainer verschiedener Arten und Größen erlaubt, mit einer hochintelligenten Plattform ermöglicht Packwise die Positionierung als Marktführer im Bereich der Digitalisierung der Supply Chain in der Prozessindustrie. Die Plattform Packwise Flow und ihre Analysefähigkeit wurde im vergangenen Jahr stark erweitert. Die Plattform ist speziell auf Abläufe in der Prozessindustrie und das Verwalten einer hohen Zahl mobiler Container ausgerichtet. 

Mit dem neugewonnenen Kapital möchte Packwise die Expansion in Europa vorantreiben, Entwicklungs- und Vertriebspartnerschaften weiter ausbauen, sowie neue internationale Märkte bearbeiten, in denen bereits heute Geschäftsbeziehungen in der Anbahnung sind. Zu diesem Zweck strebt Packwise die Zulassung seiner Hardware für Nordamerika und weitere internationale Märkte an. Für Ende 2022 plant Packwise die Markteinführung der ATEX/IECEx-Variante der Packwise Smart Cap, die den Einsatz der Lösung in explosionsgeschützten Bereichen ermöglicht. 

„Die Packwise-Lösung ermöglicht es Unternehmen dank der Etablierung neuer Servicemodelle die Kunden-Lieferanten-Beziehung deutlich zu stärken und sich so als Vorreiter in der Industrie zu platzieren. Dem Team aus Spezialisten ist es gelungen, die Relevanz der Lösung für den Markt zu verdeutlichen. Wir freuen uns, Packwise in der Skalierungsphase weiter zu begleiten.“ so TGFS-Geschäftsführer Sören Schuster zur aktuellen Transaktion. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Packwise GmbH 

PlusGear bringt Weltneuheit auf den Sportbekleidungsmarkt

0
nosmell

Dank dem „NoSmell“ Shirt hat Schweißgeruch in Zukunft keine Chance

Nino Perez-Salado und Michael Peuker planen mit ihrem Start-up-Unternehmen PlusGear von Wien aus den internationalen Sportbekleidungsmarkt zu erobern. Neben optisch wie funktional ausgeklügelter Smartwear führen die jungen Gründer ein besonders schlagendes Argument im Sortiment: das „NoSmell“ Shirt. Auf Grundlage bionischer Technologien wurde innerhalb von nur zwei Jahren ein Verfahren zur Geruchsneutralisation entwickelt – eine absolute Neuheit. Das Potenzial erkannte auch die Experten-Jury der Erfolgs-Show 2 Minuten 2 Millionen, die den Deal perfekt machte.

Studien legen nahe, dass der Sport- und Gesundheitssektor in den nächsten Jahren massiv weiterwachsen wird. Dieses Potenzial planen Nino Perez-Salado und Michael Peuker für sich zu nutzen, um mit ihrem 2020 in Wien gegründeten Unternehmen PlusGear weiter zu wachsen und auf lange Sicht neben Österreich und Deutschland auch den internationalen Markt zu erobern. Das Gründer-Duo steht mit seinem Start-up für innovative Sportbekleidung und richtet sich mit seinem Online-Shop und speziell entwickelter Sportswear an eine sportaffine Zielgruppe.

Ob Laufsport, Fitness oder Ballsportarten: die Kollektion umfasst besonders funktionale Hosen, Shorts, BHs, Leggings, Kapuzenpullover und Jacken und richtet sich an Damen und Herren. „Auf Grundlage eines engen Austauschs mit der wachsenden Smartwear Community ist letztlich eine innovative Bekleidungslinie entstanden, die auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden eingeht“, erklärt Perez-Salado den Entwicklungsprozess. Die Mitglieder der Community erhalten in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, die Produktreihe mitzugestalten und neue Produkte zu testen. „Das praktische und bequeme Verstauen von Mobilgeräten, Schlüsseln oder kleinen Geldbörsen am Körper ist die Kernidee unserer Produkte. Unser Ziel besteht neben den praktischen Aspekten aber auch darin, unser Klientel im Alltag oder beim Training gut aussehen zu lassen,“ fügt Peuker hinzu.

Die „NoSmell“-Technologie & SensorShirt

Zwei Jahre lang tüftelte das Gründer-Team an einer absoluten Marktneuheit: dem „NoSmell“ Shirt, das auf Grundlage bionischer Technologien entwickelt wurde, die in der Krankenhausindustrie bereits erfolgreich zum Einsatz kommen. „Während es im Gesundheitswesen um duftfreie Bettwäsche geht, neutralisiert das „NoSmell“ Shirt Schweißgerüche vollständig“, erklärt Peuker die Vorzüge und ergänzt, „selbst nach mehreren Einheiten Sport oder dem Verstauen in der Sporttasche, bleibt das Shirt geruchslos.“ Das Besondere: diese „NoSmell“-Eigenschaft lässt sich nicht auswaschen und bleibt bei richtiger Behandlung auch auf die Dauer vollständig erhalten.

In Kooperation mit dem Grazer Start-Up QUS hat PlusGear außerdem ein SensorShirt auf den Markt gebracht, das während des Trainings mit einer On-Board Unit Performancedaten sammelt und diese an eine Applikation übermittelt. Nicht nur für Spitzen-AthletInnen eine praktische Funktion, um die eigene Leistung zu analysieren und zu steigern.

Zuschlag bei 2 Minuten 2 Millionen

Die „NoSmell“ Shirts von PlusGear konnten auch die Experten-Jury der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ überzeugen. Den Deal perfekt machte Alexander Schütz, der es sich nach einem Bietergefecht mit Katharina Schneider nicht nehmen ließ, mit einer Summe von 100.000€ für 12,5% bei PlusGear einzusteigen. Damit wird der Fokus des Start-ups zukünftig noch stärker auf der Kooperation mit Fitnessstudios liegen. Außerdem sind weitere Kampagnen mit den führenden Sport-InfluencerInnen sowie Vorzeige-AthletInnen aus Österreich und Deutschland geplant. Bis Ende 2025 wird ein Jahresumsatz von über 1.2 Millionen Euro erwartet.

Nachhaltig und langlebig

Neben der Optik und der Funktion legen die Gründer außerdem Wert auf ein klimafreundliches Produktangebot. Die Produktion in Europa hilft einerseits, die Transportwege möglichst kurz und andererseits den CO2-Fußabdruck entsprechend klein zu halten, legt Perez-Salado die Überlegungen zum Thema dar. Die Logistik und Verpackung erfolgt in eigener Hand, bevor das Paket an den Versanddienstleister übergeben wird. Dabei praktisch wie smart: dank der Eigenschaft der Geruchsneutralisation lassen sich zusätzlich unnötige Waschgänge vermeiden.

PlusGear Smartwear more than Sportswear

Das Wiener Start-up-Unternehmen PlusGear bietet seit 2020 smarte Sportbekleidung für den deutschen und österreichischen Markt, die nicht nur gut aussieht, sondern auch mit praktischen Funktionen dafür sorgt, dass die volle Konzentration allein dem Training gilt. Auf der Grundlage einer intensiven Marktanalyse und in engem Austausch mit der Community an aktiven SportlerInnen haben die Gründer Nino Perez-Salado und Michael Peuker eine umfassende Produktpalette an Sportswear für Damen und Herren entwickelt, die bis dato mehr als 10.000 KundInnen das Sportleben erleichtert. Absolutes Highlight und Marktneuheit: das „NoSmell“ Shirt: dank bionischer Technologie droht auch bei intensiver Bewegung nie wieder Schweißgeruch.

„Wir gehen die Produktentwicklung an, wie ein Sportler sein Training: strukturiert und regelmäßig setzen wir neue Impulse, mit dem Status Quo geben wir uns nie zufrieden.“– Nino Perez-Salado & Michael Peuker, Gründer und Innovations-Enthusiasten bei PlusGear

Alle Produkte sind online erhältlich auf: plusgear.de

Bild (c) PULS 4/ Gerry Frank

Quelle Tantum GmbH

Sechs InvestorInnen im Kampf um Hanf-Startup bei „2 Minuten 2 Millionen“ 

0
InvestorInnen

Nach viel Begeisterung und Lob aus der „2 Minuten 2 Millionen“-Jury interessierten sich sechs der sieben InvestorInnen für ein Investment bei dem Vorarlberger Hanf-Startup Hempions.

Investor Martin Rohla vergab gleich zu Beginn ein Nachhaltigkeits-Ticket, bevor er ebenso weiteres Interesse verkündete. Die Firmenbewertung fiel für die Gründer zu niedrig aus und es kam zu keinem Investment im Zuge der PULS 4-Ausstrahlung. 

Am Dienstag, den 26.04.2022, pitchten die Hempions-Gründer Fabian Braitsch, Florian Braitsch und Daniel Meier im Fernsehformat „2 Minuten 2 Millionen“ ihr Hanf-Startup. Den Weg vor die Jury nahmen die aktiven und ehemaligen Spitzensportler kopfüber, in Form eines Handstandes, bevor Gründer Florian Braitsch die Hempions vorstellte: „Wir machen die leckersten Innovationen aus Hanfsamen. Heute stellen wir unsere neueste Innovation vor – den Hanf Harmesan. Er ist die erste Parmesan-Alternative ohne Kompromisse.“ Die Investoren zeigten sich interessiert, allen voran, der von den Gründern zuvor als Trauminvestor genannte, Leo Hillinger. Ihm und den anderen JurorInnen boten die Hempions-Gründer 15% des Unternehmens für 200.000 €. 

Der Geschmack überzeugt 

Nach einer Kostprobe der Hempions Hanf-Urdinkel-Nudeln, bestreut mit Hanf Harmesan, verteilten die JurorInnen viel Lob. Sogar die Parmesanfans der Jury wurden vom Geschmack überzeugt: „Ich bin selbst absoluter Parmesan-Liebhaber normal. Auf jede Pasta gefühlt ein halbes Kilo Parmesan. Aber es schmeckt echt geil“, beschreibt Felix Ohswald, Juror und Gründer des erfolgreichen Startups „Go Student“, den Hanf Harmesan der Hempions. 

Nicht nur der Geschmack konnte die „2 Minuten 2 Millionen“-Jury überzeugen, auch das nachhaltige Potenzial der Bio-Hanfprodukte wurde erwähnt. Sustainability-Experte Martin Rohla, der Green-Screen-Investor, verlieh den Gründern das Nachhaltigkeits-Ticket von Goodshares und zeigte sich auch interessiert an einem möglichen Investment.

Sechs aus sieben JurorInnen wollen investieren

Als erster Juror bot der zweite Green-Screen-Investor, Daniel Zech von Seven Ventures, 400.000 € in Media Equity für 26% des Unternehmens. Hans Peter Haselsteiner entschied kein Angebot zu machen. Die restlichen InvestorInnen teilten sich in Gruppen auf. Team Martin Rohla und Katharina Schneider bot 25,1% mit Stimmrecht für 150.000 €. Ebenso 25,1% für 150.000 € offerierte das zweite Team bestehend aus Leo Hillinger, Phillip Maderthaner und Felix Ohswald. 

Zu niedrige Firmenbewertung

Die Hempions-Gründer zogen sich zu einer kurzen Beratung zurück und entschieden die Angebote von Daniel Zech sowie Martin Rohla und Katharina Schneider nicht anzunehmen. Für Hillinger, Maderthaner und Ohswald präsentierten sie ein Gegenangebot von 20% des Unternehmens für 200.000 €, um die Firmenbewertung nicht zu niedrig anzusetzen und nicht zu viele Anteile abzugeben. Das Gegenangebot wurde von den Juroren nicht angenommen und es kam kein Deal für die Hempions im Verlauf von „2 Minuten 2 Millionen“ zu Stande. Die Gründer zeigen sich dennoch optimistisch: „Das Gegenangebot war quasi das Minimum und auf dem sind wir geblieben, deswegen war es schlussendlich sicher die richtige Entscheidung,“ erläutert Daniel Meier. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild (v. l. n. r.)Investor Martin Rohla und die Hempions-Gründer Fabian Braitsch, Daniel Meier, Florian Braitsch(c) PULS 4/ Gerry Frank

Quelle Hempions GmbH

Vom Kinderzimmer in die Höhle der Löwen

0
mytaag

Das Hamburger Start-Up Unternehmen MyTaag kooperiert mit der BMW Niederlassung München. 

Die junge Erfolgsgeschichte von MyTaag begann im April 2020, als sich Berkay Cankiran und Davis Zöllner gegen Lockdown-Langeweile und für die Entwicklung von digitalen Visitenkarten entschieden. Was als Geschäftsidee startete, offenbarte sich schnell als Möglichkeit wirklich etwas zu verändern. Dieses Potenzial blieb nicht lange unentdeckt, denn nur circa ein halbes Jahr nach Markteintritt durfte MyTaag seine Revolution in der Höhle der Löwen vorstellen und überzeugt. 

Die Visitenkarten von MyTaag machen Kontaktaustausch digital und kontaktlos, da sie NFC-basiert sind – eine Technologie, die beispielsweise auch beim kontaktlosen Bezahlen mit der Kreditkarte genutzt wird. So können Kontaktinformationen effizient geteilt und direkt in der Kontaktliste gespeichert werden, ohne dass Unmengen an Papier für Visitenkarten verschwendet werden.

Für Unternehmenskunden hat MyTaag eine perfekt dazu passende Software entwickelt, mit der das Unternehmen die digitalen Visitenkarten zentral verwalten kann. Diese Lösung begeisterte auch in der Vox-Sendung ‚Die Höhle der Löwen‘, was dazu führte, dass das Hamburger Start-up mit Investor Carsten Maschmeyer einen der Löwen für sich gewinnen konnte. Dieser unterstützt sie jetzt bestmöglich, mit ihrem Produkt noch mehr Menschen zu erreichen. 

Mit der BMW Niederlassung München hat MyTaag nun einen neuen Geschäftskunden an seiner Seite, der die Vorteile der digitalen Visitenkarten von MyTaag erkennt: Ressourcenschonung und digitaler Kontaktaustausch. Für die Übergabe der Visitenkarten reisten Davis Zöllner und Tobias Brendel persönlich nach München in den Hauptbetrieb der BMW Niederlassung München am Frankfurter Ring. 

In der nahen Zukunft wird das Hamburger Jungunternehmen ihre digitalen Visitenkarten stetig weiterentwickeln und noch weitere Partnerschaften eingehen.

Dabei verfolgen sie wie auch bisher ihr großes Ziel – Papiervisitenkarten abzuschaffen! 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle TAAGSOLUTIONS UG

TWAICE erhält weitere Finanzierung von 30 Millionen US-Dollar

0
TWAICE

TWAICE, ein Unternehmen, das Lösungen zur Verbesserung des Batterielebenszyklus entwickelt, hat bisher 75 Millionen US-Dollar eingeworben.

TWAICE, ein Batterieanalytik-Unternehmen, das die Transparenz und Vorhersagbarkeit von Batterie-Leistung und -Lebensdauer verbessert und damit Kunden in der Mobilitäts- und Energiebranche hilft, ihre Geschäftsmodelle effizient und nachhaltig auszubauen, gibt heute bekannt, dass es sich eine zusätzliche Serie-B-Finanzierung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar durch den globalen Investor Coatue sichern konnte. Diese Erweiterung der Finanzierung umfasst persönliche Investitionen von Lip-Bu Tan sowie bisheriger Investoren und baut auf der 26 Millionen US-Dollar Serie-B-Finanzierung vom Mai 2021 auf, die von Energize Ventures angeführt wurde. Die Mittel werden für die weitere Optimierung der Cloud-Analytikplattform von TWAICE und den Ausbau der Präsenz verschiedener Standorte in Europa und Nordamerika verwendet – einschließlich der Erweiterung des neuen Standorts in Chicago.

Das Marktpotenzial des Batteriesektors wird bis 2030 auf 168 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dieses Wachstum bietet laut einer Analyse von Energize dem Batteriesoftwaremarkt Umsatzchancen in Höhe von 12 bis 20 Milliarden US-Dollar. Die aktuelle Nachfrage nach Hochleistungsbatterietechnologien wird durch den akuten Bedarf an zuverlässigen Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energien und die Umstellung auf vollelektrische Fahrzeuge durch die Automobilhersteller auf der ganzen Welt befeuert. Die Batterie ist die teuerste Komponente in einem Elektroauto, weswegen Garantiezeiten und der Zustand der Batterie für potenzielle Käufer und OEMs von größter Bedeutung sind. Die Software von TWAICE löst die wichtigsten Herausforderungen im Lebenszyklus einer Batterie, indem sie Erkenntnisse über die Batteriealterung liefert und gleichzeitig hochpräzise Vorhersagen über die künftige Leistung der Batterie erlaubt.

TWAICE hat den Umsatz seit Mai 2021 um rund 250 Prozent gesteigert. Zum wachsenden Kundenstamm des Unternehmens gehören mehr als fünf der weltweit führenden Autohersteller sowie mehrere große Entwickler und Betreiber von Speichern für erneuerbare Energien.

„Wir bauen die weltweit umfassendste Plattform für prädiktive Batterieanalysen, die allen Unternehmen zur Verfügung steht, die den Wandel zu einer saubereren und umweltfreundlicheren Welt vorantreiben“, so Stephan Rohr, Co-CEO und Gründer von TWAICE. „Im letzten Jahr haben wir unseren Kundenstamm in den Bereichen Mobilität und Energie enorm vergrößert, neue Geschäftsfelder für Bus- und kommerzielle Flottenbetreiber aufgebaut sowie ein neues Produktangebot für die Restwertzertifizierung von Elektrofahrzeugen entwickelt. Diese jüngsten Erfolge verdanken wir unserem starken Team bei TWAICE und der Unterstützung all unserer Investoren“, fügt Co-CEO und Gründer Michael Baumann hinzu.

Die Investition von Coatue, einer in New York ansässigen Investmentfirma mit einem verwalteten Vermögen von ca. 60 Mrd. US-Dollar unterstreicht die ambitionierte Positionierung des Unternehmens als weltweit führender Anbieter von Batterieanalysesoftware.

„TWAICE hat eine ganzheitliche Analytikplattform für Batterien mit einem starken Kundenstamm in der Automobil-, Flotten- und Energiebranche aufgebaut“, so Jaimin Rangwalla von Coatue. „Wir freuen uns, mit TWAICE zusammenzuarbeiten, da das Unternehmen die Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette löst, die Rentabilität von Batterien verbessert und gleichzeitig das Risiko für Hersteller und Nutzer reduziert.“

Quelle PR13 Agentur für Public Relations