Studie: 39 % der Arbeitnehmenden nutzen keine KI am Arbeitsplatz
Zwei von fünf deutschen Arbeitnehmenden nutzen derzeit keinerlei KI-Technologie am Arbeitsplatz, noch nicht einmal Übersetzungsprogramme (39 %). Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des HR-Softwareanbieters Cegid. Nur 7 % sagen, das Arbeiten mit KI-Tools nehme über 50 % ihrer Arbeitszeit ein.
Diskussionen um KI-Anwendungen wie ChatGPT oder DeepL sind derzeit allgegenwärtig. Studienergebnisse zeigen nun allerdings, dass KI nicht vornehmlich Teil des Arbeitsalltags deutscher Arbeitnehmenden ist. Drei Viertel von ihnen nutzen KI in weniger als 30 % ihrer Arbeitszeit. Am häufigsten integrieren die 18-34-Jährigen die neue Technologie in ihren Arbeitsalltag: Knapp jeder Vierte nutzt KI in mehr als 30 % seiner Arbeitszeit. Bei den Generationen darüber sind es nur 18 %.
Die KI-Trägheit spiegelt sich auch auf Seiten des Managements wider: Nur 6 % sagen, ihr Unternehmen forciere den breiten Einsatz von KI in ihren Teams. Punktuell fördert immerhin ein Drittel der Führungskräfte KI (35 %). Doch 60 % der befragten Führungskräfte haben noch keine KI in ihrem Team im Einsatz. Die Hälfte davon plant entsprechende Projekte, doch jede zehnte Führungskraft findet keinen Ansatzpunkt, um KI-Anwendungen im Unternehmen einzubinden (11 %). Knapp 20 % der befragten Führungskräfte erkennen darin auch keine Notwendigkeit.
„Es zeigt sich: Dass KI-Tools bald schon den Großteil unserer Arbeit von selbst verrichten, ist noch Zukunftsmusik. Dennoch ist der aktuelle Hype um KI-getriebene Anwendungen wie ChatGPT aus unternehmerischer Sicht zu begrüßen: Mit der technologischen Entwicklung werden Anpassungsfähigkeit und Offenheit für Neues in Zukunft in einer Vielzahl von Tätigkeiten wichtiger sein als bestehendes Know-how. Unternehmen sollten daher die gesteigerte Awareness nutzen, um ihre Teams an den sicheren Umgang mit neuen Technologien heranzuführen“, so Lars Börgeling, Geschäftsführer DACH bei Cegid.
Methodik der Studie
Im Auftrag von Cegid befragte das Marktforschungsunternehmen Appinio in einer repräsentativen Studie im Juli 2023 deutschlandweit 100 Führungskräfte und 400 Arbeitnehmende aller Geschlechter im Alter von 18 bis 65 Jahren.
Bild: Lars Börgeling, Geschäftsführer DACH bei Cegid
Quelle: ELEMENT C GmbH






Berlin/Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Dutzende Extremisten aus Deutschland sind seit Beginn der russischen Invasion in das ukrainische Kriegsgebiet gereist. Das teilte das Bundesinnenministerium (BMI) mit, wie die „Welt am Sonntag“ schreibt. 
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unter den Bundesbürgern gibt es derzeit keine Mehrheit für Personenkontrollen an den Außengrenzen Deutschlands. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL/ntv. 
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