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Freelancer:innen sind über Junico ab sofort automatisch abgesichert

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Die Plattform Junico hat heute angekündigt, dass ab Anfang April alle Freelancer:innen, die in der Community registriert sind, automatisch versichert werden.

Realisiert wird dies über eine Gruppenversicherung, die in Zusammenarbeit mit Hiscox, einem weltweit führenden Anbieter von Versicherungen für Freelancer:innen, in den letzten Monaten entwickelt wurde. Alle Freelancer:innen erhalten automatisch und ohne Aufpreis eine Berufs- und eine Betriebshaftpflichtversicherung für alle Projekte, die sie über Junico abwickeln.

Freelancer:innen arbeiten in den letzten Jahren immer mehr über Online-Marktplätze wie Junico. „Wir sehen in der Praxis immer wieder, wie Freelancer:innen durch Fehlentscheidungen, verzögerte Leistungserbringungen etwa durch Krankheit oder Hardware-Beschädigungen durch Missgeschicke sich mit hohen Schadenersatzforderungen konfrontiert sehen – daher ist eine gute Absicherung hier sehr wichtig.

Wir freuen uns daher über die Partnerschaft mit Junico und die Versicherungslösung, die den Freelancer:innen mehr Sicherheit schafft und den Anforderungen der neuen Arbeitswelt gerecht wird“, betont Head of Partnerships Franziska Beran von Hiscox.

Die Berufshaftpflichtversicherung deckt hierbei mögliche Vermögensschäden der Kund:innen ab, die durch die Tätigkeit des Freelancers entstehen können, etwa durch Fehler bei der Beratung oder Ausführung, bei verzögerter Leistungserbringung oder Verletzung etwa von Urheberrechtsverletzungen. Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Personen- und Sachschäden ab, die bei der Arbeit verursacht werden können – typische Beispiele sind, wenn Freelancer:innen versehentlich den Computer des Kunden beschädigen oder dieser bei einem Besuch über ein Kabel stolpert und sich verletzt.

Immer mehr Unternehmen fordern einen Nachweis über die genannten Versicherungen von Freelancer:innen, bevor ein Projekt gestartet wird. Auf die Frage, warum Junico sich über diese Neuheit besonders freut, sagt Gründer Paul Weinreich: „Weil es unsere Mission ist, Freelancer:innen zu helfen!

Bei der Gruppenversicherung geht es uns speziell um all die, die sich zum Beginn ihrer Freelancer:innen-Karriere keine eigene Versicherung leisten können. Die finanzielle Absicherung, die unsere Community nun genießt, schafft so mehr Chancengleichheit bei der Bewerbung auf Projekte.“ Die nun noch stärkere Zusammenarbeit mit Hiscox solle das Thema Versicherung für Freelancer:innen grundsätzlich verständlicher machen.

Titelbild: Franziska Beran

Quelle Junico GmbH

Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein?

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Wissenschaftliche Studie beleuchtet, wie Menschen auf KI reagieren

Was trauen wir Künstlicher Intelligenz zu? Wie reagieren Menschen auf kreative Produkte wie Musikclips oder Bilder, die von KI erschaffen wurden? Diesen Fragen ging der FHV-Hochschullehrende Florian Buehler gemeinsam mit Kolleg:innen der VU Amsterdam und der Universität British Columbia in der Forschungsarbeit „Defending humankind: Anthropocentric bias in the appreciation of AI art“ nach.

Künstliche Intelligenz (KI) ist heutzutage allgegenwärtig: Sie begegnet uns als Sprachassistent, in selbstfahrenden Autos und hat mittlerweile Einzug in die Kunstwelt gehalten. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie hat nun untersucht, wie Menschen auf Kunst reagieren, die von KI-Systemen erstellt wurde. Kurzgefasst: skeptisch.

Die Studienautoren der Fachhochschule Vorarlberg (FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences), der Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande) und der University of British Columbia (Kanada) führten vier Experimente durch und befragten insgesamt 1708 Teilnehmer:innen. Die Proband:innen mussten dabei jeweils zwei Kunstwerke bewerten: ein „von Menschen erschaffenes“ und ein „von KI erschaffenes“. Die Bezeichnungen vergaben die Studienautoren allerdings rein zufällig, unabhängig von den tatsächlichen Urhebern der Kunstwerke.

Das Ergebnis: Menschen beurteilen ein Kunstwerk weniger kreativ und inspirierend, wenn es als „von KI gemacht“ gekennzeichnet ist. Dies gilt insbesondere für Menschen, die stark davon überzeugt sind, dass Kreativität eine ausschließlich menschliche Fähigkeit ist.

Ist nur der Mensch zu kreativen Leistungen fähig?

Diese Ergebnisse sind faszinierend und besorgniserregend zugleich: Sie belegen, dass eine Verzerrung der Wahrnehmung stattfindet, wenn Kunstwerke von KI-Systemen erstellt werden. Es wird angenommen, dass dies durch eine Art ontologische Bedrohung für unsere menschliche Sichtweise auf Kreativität verursacht wird. Eine mögliche Erklärung für diese Verzerrung ist, dass das Gehirn darauf trainiert ist, künstlerische Kreativität mit menschlicher Intelligenz in Verbindung zu bringen. Wenn jedoch gezeigt wird, dass KI-Systeme auch kreative Kunstwerke erstellen können, werden die Vorstellungen von Kreativität und Intelligenz erschüttert.

„Wir müssen unsere Vorstellungen darüber, was Kreativität bedeutet und wer kreativ sein kann, überdenken. Künstliche Intelligenz kann eine Chance sein, unsere menschlichen Fähigkeiten zu erweitern, anstatt sie zu bedrohen“, resümiert Mitautor Florian Buehler. „ChatGPT und andere KI-Tools erzeugen Werke, die bisher eigentlich der menschlichen Kreativität vorbehalten waren. Wir sehen schon jetzt, dass Menschen darauf mit Begeisterung aber auch mit Abneigung reagieren. Die Studienergebnisse könnten hier einen Erklärungsbeitrag leisten. Dies wird besonders in Zukunft relevanter, da KI immer mehr Aufgaben übernehmen wird.“

Factbox:

Defending humankind: Anthropocentric bias in the appreciation of AI art
Autoren: Kobe Millet, Florian Buehler, Guanzhong Du, Michail D. Kokkoris
Science Direct, Computers in Human Behavior, 2023

School of Business and Economics, Vrije Universiteit Amsterdam, Amsterdam/Niederlande
Fachbereich Wirtschaft, FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences, 6850, Dornbirn/Österreich
Sauder School of Business, University of British Columbia, Vancouver/Kanada

Link zur Studie (Open Access): https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0747563223000584

Bild FHV-Hochschullehrender Florian Buehler. Credit: FHV/Florian Buehler

Quelle Fachhochschule Vorarlberg GmbH

Fourthline sammelt 50 Millionen Euro ein

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Compliance-Plattform Fourthline sammelt 50 Millionen Euro für den Kampf gegen Finanzkriminalität ein

Fourthline, das führende RegTech-Unternehmen für KI-gestützte KYC- und AML-Lösungen, hat 50 Millionen Euro von neuen und bestehenden institutionellen Investor:innen erhalten.

Krik Gunning, Co-Founder und CEO von Fourthline, sagt: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, regulierten Unternehmen bei der Bekämpfung der immer komplexeren Finanzkriminalität zu helfen. Gegenwärtig werden jedes Jahr etwa 1,8 Billionen Euro gewaschen.“

Finch Capital als Lead-Investor der vorherigen Finanzierungsrunde, hat sein Investment in Fourthline vergrößert. Radboud Vlaar, Managing Partner von Finch Capital erklärt: „Wir glauben fest daran, dass wir die Compliance-Herausforderungen in dieser Branche durch eine fokussierte Wachstumsstrategie angehen können, die einen Plattform-Ansatz mit proprietärer Technologie nutzt.“

Die Fourthline-Plattform bietet Banken und Finanzdienstleistern eine umfangreiche Software-Suite von proprietären Technologieprodukten, die die lokalen KYC-, AML- und DSGVO-Anforderungen in Europa und darüber hinaus erfüllen. Die KI-gesteuerten Lösungen von Fourthline ermöglichen die Einhaltung der Compliance vom Onboarding über die Überprüfung und Analyse bis hin zu Ermittlungen und kontinuierlichem KYC.

„Viele RegTech-Lösungen tragen nicht wirklich dazu bei, die Compliance-Belastung der regulierten Unternehmen zu verringern. Das zeigen die Tausenden von Mitarbeiter:innen, die in Banken auch weiterhin manuelle Kontrollen durchführen müssen“, erklärt Gunning. „Wir bieten Finanzinstituten eine bankengerechte Lösung für kontinuierliche, lebenslange Finanz-Compliance.“

Fourthline verfolgt einen radikal neuen Ansatz für die technologiegestützte Compliance und bietet regulierten Institutionen eine einzige Technologieplattform an.

Diese umfasst:

Eine firmeneigene Technologie, die vollständig inhouse entwickelt wird.
Erklärbare Automatisierung durch ethische KI.
Eine einzige API, um Komplexität zu minimieren.
Eine einzige, wiederverwendbare Identität als Single Source of Truth (SSOT)
Eine Produktsuite, die alle KYC- und AML-Anforderungen abdeckt.

Bildquelle Fourthline

Quelle PIABO PR GmbH

BurdaVerlag‘s The Enabling Company beteiligt sich am Kosmetikunternehmen

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OYESS Beauty

OYESS Beauty GmbH schließt erfolgreich Series A ab

Das junge Naturkosmetikunternehmen OYESS Beauty GmbH hat erfolgreich seine Series A abgeschlossen und freut sich den Gesellschafterkreis um hochkarätige Partner zu erweitern.

Die Enabling Company, die Beteiligungsholding des BurdaVerlags, erwirbt Anteile an der OYESS Beauty GmbH, bekannt als Anbieter nachhaltiger, stylischer Lippenpflegestifte. Zudem erweitern den Kreis der Gesellschafter Unternehmer und Start-Up Gründer Karl-Heinz Holland, Inhaber von Carlsquare Michael Moritz, Investment Banker und Partner bei Capstan Capital Aaron Sen, sowie Ingrid Gillrath.

Seit der Gründung im Jahr 2020 hat sich OYESS exzellent entwickelt. Im Jahr 2022 konnte das Unternehmen schon über eine Million Produkte verkaufen. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Bereich Fast Moving Consumer Goods ist das Gründungsteam, bestehend aus Nadja King, Anna Breidt und Frank Hoffmann, bestens aufgestellt, OYESS erfolgreich am Markt zu etablieren.

Schon jetzt ist die Marke in allen relevanten Drogerien Deutschlands, wie z.B. dm, Rossmann, Müller, etc. und einigen Ländern Europas und Asiens gelistet. Ausgezeichnet als jüngstes Unternehmen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie „Design“ 2022 und dem Prix de Beauté Ungarn 2021, ist OYESS zudem für den German Brand Award 2023 nominiert. Die Marke steht dafür Nachhaltigkeit mit Lebensfreude und Style zu verbinden und dem Massenmarkt zugänglich zu machen.

Matthias Kohtes, Geschäftsführer The Enabling Company: „Wir freuen uns sehr, OYESS künftig im Wachstum und Markenaufbau unterstützen zu dürfen. Wir glauben fest an die Vision der Gründer und freuen uns auch persönlich über das Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit. Denn nachhaltige Produkte mit hochwertigen Inhaltsstoffen sind für unsere Zielgruppen von großer Bedeutung. Der durchgeführte Mediatest in den Titeln des BurdaVerlags hat den großen Fit zu unseren Marken unter Beweis gestellt.“

Anna Breidt und Nadja King, Geschäftsführerinnen Oyess, sowie Frank Hoffmann, Prokurist: „Wir freuen uns sehr mit dem BurdaVerlag und unseren weiteren Business Angels solch starke Partner gefunden zu haben, die unsere Vision zu Nachhaltigkeit im Alltag teilen und mit uns zusammen OYESS weiterentwickeln werden. Gemeinsam werden wir die Marke auf ein neues Level heben.“

OYESS bietet aktuell sieben verschiedene Lippenpflegestifte an, die aus natürlichen Bio-Inhaltsstoffen bestehen. Daneben sind sie klimaneutral und tierversuchsfrei produziert, in Deutschland hergestellt und nutzen eine Verpackung aus recyceltem Kunststoff. In naher Zukunft soll die Produktpalette auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden.

Bildquelle OYESS Beauty GmbH

Quelle P.U.N.K.T. PR GmbH

Hi Inov führt eine 20-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde für das E-Commerce-Startup Glopal an

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Hi Inov

Hi Inov investiert zusammen mit Crédit Mutuel Innovation und den Altinvestoren Seventure und Axeleo Capital im Rahmen einer Serie-A-Finanzierungsrunde 20 Millionen Euro in die E-Commerce Softwarelösung Glopal.

Hi Inov, eine deutsch-französische Venture Capital-Gesellschaft spezialisiert auf digitale B2B-Lösungen, hat an einer Serie-A-Finanzierungsrunde des E-Commerce-Unternehmens Glopal teilgenommen. Neben Hi Inov investieren Crédit Mutuel Innovation, die Altinvestoren Seventure, Axeleo Capital sowie Einzelhandelsexperten wie Motier Ventures (Family Office der Galeries Lafayette) und Pierre Denis (ehem. CEO von Jimmy Choo) insgesamt 20 Millionen Euro in das Unternehmen.

Glopals integrierte Plug & Play-E-Commerce-Softwarelösung ermöglicht es Unternehmen, ihre Umsätze über ihre eigenen E-Commerce-Seiten zu steigern und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Kundendaten und ihr Image zu behalten. Seit der Gründung im Jahr 2020 unterstützt Glopal seine Kunden mit der Optimierung von Übersetzungsprozessen, internationalem Marketing, internationalen Zahlungsabläufen, Logistikintegration sowie Steuer- und Zollberechnungen. Durchschnittlich können durch Glopals Softwarelösung die Unternehmensumsätze um rund das Dreifache gesteigert werden.

Aktuell betreut Glopal mit ihrer Softwarelösung 250 Kunden in über 100 Ländern, die für ihre starken Marken mit hohen Wachstumsraten bekannt sind. Unter Anderem sind dies Dior, Balmain, Loewe und Babolat. Das Unternehmen hat bereits mehr als 400 Millionen Dollar an grenzüberschreitenden Transaktionen für internationale Kunden abgewickelt. Dabei kann sich Glopal auf starke technische und kommerzielle Partner wie Google, Meta und Paypal stützen, die es dem Unternehmen ermöglichen, die spezifischen Bedürfnisse jedes Kunden sowie die der Endverbraucher zu erfüllen.

Dr. Wolfgang Krause, Managing Director von Hi Inov, Partner bei Hi Inov, ist von dem Wachstumspotenzial von Glopal überzeugt: „Glopal ist eine bahnbrechende E-Commerce-Softwarelösung, die Tausenden von Unternehmen dabei helfen kann, ihre internationalen Verkäufe auf einfachere, flexiblere und schnellere Weise zu entwickeln. Glopal hat sich mit seinem echten Kunden-ROI bereits bei sehr anspruchsvollen und renommierten Marken bewährt. Mit seiner Technologie und dem Fachwissen des erfahrenen Gründerteams hat Glopal nun die Karten in der Hand, um seinen Aufstieg fortzusetzen“.

Patrick Smarzynski, CEO von Glopal, sagt: „Angesichts der hohen Inflation suchen Marken heute mehr denn je nach einer kosteneffizienten Lösung für den Einsatz auf schnell wachsenden internationalen Märkten. Grenzüberschreitende E-Commerce-Lösungen entwickeln sich zu einer eigenen Kategorie mit wenigen Wettbewerbern. Diese Finanzierungsrunde wird es uns ermöglichen, als grenzüberschreitende Vertriebslösung der nächsten Generation an der Spitze der Entwicklung zu bleiben“.

Bild @ Hi Inov Wolfgang Krause

Quelle Grayling Deutschland GmbH

Vegan und ohne Zuckerzusatz

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NEOH NoCheezecake

NEOH NoCheezecake jetzt neu bei BILLA PLUS

Mit eigens entwickelter, geheimer Zuckerersatz-Formel zubereitet: NEOH NoCheezecake zeigt vielfältiges Anwendungsspektrum von ENSO

NEOH geht in die zweite Torten-Runde: Mit dem NEOH NoCheezecake präsentiert das heimische, auf zuckerfreie Süßwaren spezialisierte Food-Tech erstmals eine vegane Cheesecake-Alternative, die ganz ohne zugesetzten Zucker auskommt. So wie die bewährte NEOH Cream Cake ist auch der neue NEOH NoCheezecake ab sofort Teil des Mehlspeisensortiments der BILLA PLUS Marktkonditoreien.

KEKSBODEN TRIFFT AUF FEINE CREME Der NEOH NoCheezecake überzeugt mit einem Mürbteig-Keksboden, einer pflanzlichen Creme und frischen Himbeeren. Copyright: © BILLA / Christian Dusek

Keksboden trifft auf feine Creme: Vegane Törtchen ohne zugesetzten Zucker
Der NEOH NoCheezecake überzeugt mit einem knusprigen Mürbteig-Keksboden sowie einer feinen, pflanzenbasierten Creme – frische Himbeeren runden den Tortengenuss ab. Den veganen Cheesecake gibt es ab sofort als Törtchen à 250 Gramm um EUR 5,99 exklusiv in allen Marktkonditoreien der BILLA PLUS Märkte in Österreich.

„In unseren österreichweit 146 Marktkonditoreien zaubern unsere ausgebildeten Konditor:innen täglich eine Vielzahl an süßen Köstlichkeiten – alle Kuchen und Torten sind handgemacht und werden frisch vor Ort zubereitet. Der Cheesecake von NEOH ist die ideale Ergänzung unseres Mehlspeisensortiments und perfekt für alle, die trotz bewusster Ernährung nicht auf Süßes verzichten möchten“, so Eva-Maria Kaiser, gewerberechtliche Geschäftsführerin der BILLA Marktkonditorei.

Naschen neu gedacht: NEOH revolutioniert mit Zuckerersatz-Formel den Süßwarenmarkt
Der mit BILLA PLUS entwickelte NoCheezecake basiert auf den Inhaltsstoffen der bereits bestehenden NEOH-Produkte im Naschregal. Grundlage ist die Zuckerersatz-Formel ENSO, die einen identen Geschmack wie Zucker ermöglicht, jedoch kaum Auswirkungen auf die Blutzucker-Kurve hat.

Für das österreichische Unternehmen ist der NEOH NoCheezecake ein weiterer wichtiger Schritt auf seiner Mission, den Süßwarenmarkt zu revolutionieren: „Unser neuer NEOH NoCheezecake beweist einmal mehr, wie breit die Anwendungsfelder unserer Zuckerersatz-Formel mittlerweile sind. Egal ob Riegel, Waffel, Eis oder Torte – der Rohstoff lässt sich beinahe auf alle Lebensmittel anwenden und ersetzt 100% des zugesetzen Zuckers“, so Manuel Zeller, NEOH-Gründer und Geschäftsführer.

Titelbild: v.l.n.r.: Lena Laban, Social Media Managerin von NEOH und Eva-Maria Kaiser, gewerberechtliche Geschäftsführerin der BILLA Marktkonditorei Copyright: © BILLA / Christian Dusek

Quelle Ketchum GmbH

Naomi Campbell wird Co-Creator für die Launch-Kommunikation des ersten BMW XM

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naomi campbell bmw xm

Von Naomi Campbell gestaltetes Unikat des extravaganten High-Performance-Modells wird im Laufe des Jahres 2023 vorgestellt

Die Launch-Kommunikation für den neuen BMW XM (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,7 – 1,6 Liter/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 34,5 – 33,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 39 – 35 g/km gemäß WLTP; Angaben gemäß NEFZ: – ), das erste High-Performance-Automobil mit M HYBRID Antrieb, startet BMW M gemeinsam mit starken, unabhängigen und selbstbewussten Kreativ-Partnern.

Allen voran: Naomi Campbell, Model, Schauspielerin, kulturelle Innovatorin und in den zurückliegenden vier Jahrzehnten eine der prägendsten Figuren der weltweiten Fashion-Szene. Mit ihr als Co-Creator rückt die weltweite Kommunikation zur Markteinführung des BMW XM unter dem Motto „Dare to be You“ eine neue Dimension von selbstbewusster Präsenz, expressivem Lifestyle und souveräner Individualität ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der erste BMW XM ist nicht nur ein Statement für extravagantes Design, sondern auch der Wegbereiter für maximale Performance mit elektrifiziertem Antrieb.

„Der BMW M Slogan ‚Dare to be You’ hat mich sofort angesprochen, denn er beschreibt genau die selbstbewusste Haltung, die für Fortschritt und positive Veränderungen notwendig ist“, sagt Naomi Campbell. Mit ihrem ausgeprägten Sinn für Ästhetik und Design wird sie sich maßgeblich in die bevorstehenden Projekte einbringen. Als weiteres Highlight der Kooperation wird im Laufe des Jahres 2023 ein von Naomi Campbell gestaltetes Einzelstück des BMW XM präsentiert.

Als zeitlose Ikone und engagierte Vorkämpferin für gesellschaftlichen Wandel gehört Naomi Campbell zu jenem ausgewählten Kreis von Catwalk-Stars, für die der Begriff Supermodel erfunden wurde. Bis heute nutzt die in Großbritannien geborene Tochter jamaikanischer Eltern ihre Präsenz auf internationalen Fashion-Shows, um für mehr Diversität im Mode-Business einzutreten. Sie gilt daher bis heute als Pionierin für die nächste Generation aufstrebender Talente in der Kreativ- und Fashion-Szene.

arallel zu ihrer Karriere auf den Haute-Couture-Laufstegen ist Naomi Campbell bereits seit langem auch als Schauspielerin, Designerin und Unternehmerin erfolgreich. Daneben unterstützt sie eine Vielzahl von Wohltätigkeitsorganisation, darunter ihre neue Initiative EMERGE zur Förderung kreativer Talente von morgen, die im Jahr 2022 insbesondere den kulturellen Nachwuchs auf dem afrikanischen Kontinent im Fokus hatte, sowie die UNESCO.

„Naomi Campbell ist eine Frau, die unbeirrt ihren Weg geht und so nicht nur zu einem ikonischen und einzigartigen Supermodel, sondern auch zu einer faszinierenden Persönlichkeit geworden ist“, sagt Jens Thiemer, Senior Vice President Kunde und Marke BMW. „Es gibt wenige Menschen, die sich ähnlich stark mit dem Motto ‚Dare to be You’ identifizieren können wie sie.“

Der BMW XM wird im Frühjahr 2023 sein Debüt auf den weltweiten Automobilmärkten absolvieren, um sowohl mit seinem expressiven Design und seinem charakterstarken Interieur mit M Lounge im Fond als auch mit seinen überwältigenden Performance-Eigenschaften für Furore zu sorgen. Mit dem eigenständig entwickelten und exklusiv als BMW M Automobil verfügbaren Sports Activity Vehicle verbindet die BMW M GmbH ein spektakuläres Fahrzeugkonzept mit zukunftsweisender Antriebstechnologie.

Der aus dem Langstrecken-Rennsport adaptierte und erstmals bei einem Serienmodell eingesetzte M HYBRID Antrieb des BMW XM entwickelt eine Systemleistung von 480 kW/653 PS. Als Sondermodell BMW XM Label Red (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,7 – 1,6 Liter/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 34,5 – 33,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 39 – 35 g/km gemäß WLTP) und mit einer Höchstleistung von 550 kW/748 PS wird er ab Herbst 2023 sogar zum stärksten jemals für den Straßenverkehr zugelassenen Serienfahrzeug in der 50-jährigen Geschichte der BMW M GmbH.

Quelle Bild und Text: BMW AG

Kunst, Kultur und Kneipp im Allgäu

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Im SCHÜLE’S steht das ganzheitliche Wohlbefinden im Fokus –Mentale Gesundheit stärken oder Musikgenuss erleben

­Das SCHÜLE’S Gesundheitsresort & Spa in Oberstdorf im Allgäu gilt als eine der ersten Adressen in Sachen Gesundheitsurlaub. Zudem punktet das Vier-Sterne-Superior-Haus mit seiner exklusiven Lage, mitten in der Natur und den uneingeschränkten Blick in die umliegende Bergwelt. Frauen genießen diesen auch gerne vom 300 Quadratmeter großen Ladies‘ SPA im dritten Obergeschoss des Hauses. Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und nicht zu vergessen die schönen Künste leisten einen großen Beitrag zu einem harmonischen Wohlbefinden.

So erweitert das Adults-Only-Resort sein Angebot um zwei neue Urlaubsarrangements. Zum einen lockt die Kulturwoche von 23. bis 28. Juli zu Festspiel, Musical Dinner und Spa, während die Mental-Wellness-Wochen ganzjährig die geistige Fitness stärken und dem Körper eine Auszeit versprechen. Beide Arrangements sind für fünf beziehungsweise sieben Nächte buchbar und können unter www.schueles.com gebucht werden.

Oper, Broadway, Märchenwelt
Im Rahmen der SCHÜLE’S Kulturwoche von 23. bis 28. Juli kommen Gäste mehrfach in den Genuss kultureller Highlights. Das erstklassige Unterhaltungsprogramm beinhaltet unter anderem eine organisierte Fahrt zu den Bregenzer Festspielen. Auf der weltgrößten Seebühne und vor einer beeindruckenden Naturkulisse erleben Freunde großer Opernmusik, Giacomo Puccinis Meisterwerk „Madame Butterfly“. Des Weiteren begeistern ein Erzählabend sowie ein Musical Dinner im Hotel.

© SCHÜLE´S Gesundheitsresort & Spa

Beim exklusiven Abendmenü sorgen beliebte Klassiker der Musicalwelt für Broadway-Stimmung. In der gemütlichen Megèverstube entführt eine professionelle Erzählerin in die Welt der Märchen und Sagen. Genügend Zeit für die körperliche Entspannung bleibt im 2.600 Quadratmeter großen Wellnessbereich mit Panoramapool, Saunawelt oder dem separaten Ladies´ SPA im obersten Stockwerk des Hotels. Die SCHÜLE’S Kulturwoche kostet bei fünf Übernachtungen inklusive Verwöhnpension und Programm ab 1.035 Euro pro Person im Doppelzimmer oder ab 1.050 Euro im Einzelzimmer.

Körper und Geist – gemeinsam stark

Derzeit in aller Munde: die Work-Life-Balance. Für mehr Ausgeglichenheit im Alltag und einen starken Geist lohnt es sich gezielt auf seine mentale Gesundheit zu achten. Mit dem neuen Arrangement Mental Wellness haben Stressgeplagte die Möglichkeit mit einer Kombination aus unterschiedlichen Spa-, Kneipp-Anwendungen, Trainings und Ernährungscoaching einen nachhaltigen Erholungseffekt zu erzielen.

Angelehnt an die fünf Kneipp‘schen Säulen und unter Anleitung eines Kneipp-Therapeuten kommen Gäste in den Genuss von stärkenden und stabilisierenden Arm- und Fußbädern. Ein Kneipp‘scher Heusack, eine sanfte Gesichtsmassage sowie eine Fußreflex- Massage sorgen neben Stretch- und progressiver Muskelgymnastik für Entspannung.

Um den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Kondition zu trainieren, stehen Nordic-Walking Touren, Aqua-Fitness und Pilates auf dem Aktivprogramm. Und ganz nebenbei wirken die Oberstdorfer Wiesen und sanften Gipfel beruhigend auf den gesamten Organismus. Die Mental-Wellness-Woche findet das ganze Jahr zu ausgewählten Terminen statt und kostet bei sieben Übernachtungen inklusive Verwöhnpension und Programm ab 1.360 Euro pro Person im Doppelzimmer oder ab 1.380 Euro im Einzelzimmer.

Titelbild: © SCHÜLE´S Gesundheitsresort & Spa

Quelle: STROMBERGER PR GmbH

Die Krise ist auch eine Chance: Moderne Akquise von Tech-Fachkräften 

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Die aktuelle Aussicht wirkt für zahlreiche Tech-Angestellte zurecht ernüchternd: Die Tech-Riesen aus Silicon Valley mit einem jüngst noch unersättlichen Hunger nach qualifizierten Talenten kündigen nun in Reihen ihren Mitarbeitern. Hinzu kommt, dass die Kapitalkrise in der deutschen Start-Up-Szene zahlreiche Projekte in die Knie zwingt. Doch die schwierige Situation kann sich für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber als verdeckter Segen erweisen. Mithilfe von innovativen Technologien können Talente und Hidden Champions über bisher unkonventionelle Wege zusammenfinden.

Tech-Entlassungswelle: Ein Weg aus dem Fachkräftemangel?

Amazon, Alphabet, Meta & Co. – aktuell scheint kein Tech-Riese vor massenhaften Kündigungen ihrer Mitarbeitenden Halt zu machen. Hierzulande bildet sich ein Spiegelbild ab, wenn auch aus anderen Beweggründen: Aufgrund der jüngsten Kapitalkrise stehen nun zahlreiche Startups in Deutschland vor der Insolvenz. Das sind keineswegs gute Aussichten für vor allem für Tech-Talente, die sich bis vor kurzem noch als besonders rare Ware auf dem Arbeitsmarkt positionieren konnten. 

Die aktuelle Kündigungswelle hat bereits jetzt zahlreiche gut qualifizierte IT-Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt befreit und wird nach aller Voraussicht noch weitere Talente in den kommenden Wochen und Monaten freisetzen. Während große Tech-Unternehmen dabei sind, zahlreiche Mitarbeitende vor die Tür zu setzen, haben nun mittelständische Unternehmen eine gute Chance, aus dieser Situation das Beste zu machen und dem bisher so einschränkenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Laut einer aktuellen Studie des IT-Verbands Bitkom stehen derzeit rund 137.000 unbesetzte IT-Stellen zwischen Betrieben und erwünschtem Wachstum. Mittelständische Unternehmen – oder auch „Hidden Champions“ – haben es aufgrund ihrer Größe und Bekanntheit oft schwer, sich gegenüber den großen Unternehmen zu behaupten im Wettbewerb um talentierte Fachkräfte. Die aktuelle Entwicklung am Tech-Arbeitsmarkt kann sich für sie als Chance erweisen, jedoch braucht es dafür 

Essenzielle Tech-Stellen bleiben zu lange unbesetzt

Allerdings bleiben vor allem viele IT-Stellen trotz der Verfügbarkeit von Talenten zu lange unbesetzt. Der Grund dafür ist mitunter, dass herkömmliche Bewerbungsmethoden für Betriebe in der IT-Branche oft ineffizient sind. Viele vereinzelte Bewerbungen gehen bei den Unternehmen ein, die über ihre oftmals bereits überlasteten Personalabteilungen manuell und subjektiv aussortiert werden müssen. Dieser Prozess ist zeitaufwändig und teils auch fehleranfällig, da oft qualifizierte Bewerber übersehen werden. Laut der Bitkom-Studie dauert es im Schnitt etwa sieben Monate, bis eine ausgeschriebene Stelle besetzt wird.

Auf der anderen Seite trägt zu dem Problem bei, dass zahlreiche junge Fachkräfte bei der Jobsuche nicht unbedingt auf konventionelle Jobportale setzen und werden so von der Zusammenfindung mit potenziell spannenden oftmals gut vergüteten Positionen bei Hidden Champions abgehalten. Die potenzielle Attraktivität dieser Unternehmen sollte nun auch bei den Nachwuchskräften deutlich hervorgehoben werden. 

In der heutigen Zeit ergeben sich jedoch für Betriebe aller Art zahlreiche neue Möglichkeiten, interessante Kandidaten von ihren unbesetzten Stellen aufmerksam zu machen, wenn sie es wagen, über den digitalen Tellerrand hinauszublicken und beispielsweise auch auf sozialen Netzwerken und anderen Online-Plattformen mit ihren Stellen aktiv zu werden. Diese Zugänge werden in der Talentakquise oftmals noch übersehen. Vice versa – vor allem bei den Hidden Champions – stellt die mangelnde Sichtbarkeit eine maßgebliche Hürde dar.

Effizientes Zusammenfinden über innovative Ansätze und Zugänge

Auch wenn sich die Rahmenumstände des Fachkräftemangels aufgrund der aktuellen Tech-Entlassungswellen zu lockern scheinen, liegt es nun vor allem an den suchenden mittelständischen Betrieben, aber auch an den Talenten, möglichst effizient zueinanderzufinden. Um das zu erreichen, gibt es glücklicherweise professionelle Talentakquise-Services, die sich genau darauf spezialisieren. Sie verhelfen mitunter mittelständischen Unternehmen mit begrenzten Personalmanagement-Ressourcen dazu, beispielsweise über soziale Netzwerke potenzielle Kandidaten ausfindig zu machen.

Hinzu kommt, dass diese Akquise-Profis verstärkt durch den Einsatz von modernsten Mitteln unterstützt werden: Mithilfe von künstlicher Intelligenz lassen sich Talente auf digitalen Plattformen und Netzwerken zugleich großflächig angelegt und dennoch effizient finden. Dabei wird im Optimalfall auch beachtet, dass Arbeitgeber und Kandidaten einen guten „Match“ bilden, so damit die Akquise auch nachhaltig wirkt. Schließlich bringt es keinen der Involvierten etwas, wenn sich die Talente von den neuen Positionen bereits nach wenigen Monaten abwenden und sich wieder auf die Suche machen.

Autor:

Nicolas Kreyenkamp ist Gründer und Geschäftsführer des Hamburger HR-Startups Performance Recruiting GmbH, einer Social-Media-Vermittlung für die Vermittlung von Festangestellten für diverse Unternehmen. Als Vermittlungs- und Branchenexperte besitzt er umfangreiches Praxiswissen aus der Welt der Fachkräftevermittlung.

Webseite

Bild: Hidden Champions können Tech-Talenten spannende Aussichten bieten. Bild © Performance Recruiting GmbH

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Landesfinale Jugend forscht: Aus Ideen wird Großes

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Landeswettbewerb Jugend forscht Veranstaltungseindrücke Der Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg startet in eine neue Runde und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist Pateninstitution Unter dem Motto „Mach Ideen groß“ startet die 58. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht in Baden-Württemberg. Gastgeber des Finales vom 29. bis zum 31. März 2023 ist das KIT, das sich als neue Pateninstitution für den Landeswettbewerb engagiert. © copyright by Karlsruher Institut für Technologie Allgemeine Services - Crossmedia Abdruck honorarfrei im redaktionellen Bereich Belegexemplar erbeten

Beim Landeswettbewerb Jugend forscht am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben sich acht Projekte aus Baden-Württemberg für das Bundesfinale vom 18. bis 21. Mai in Bremen qualifiziert.

Die Bandbreite der Forschungsprojekte reicht dabei von einem Besenreinigungsgerät über den Nachweis der Alpenfledermaus in Lörrach bis hin zu einem System, das bei Photovoltaikanlagen den Leitungsverlust bei Verschattung oder Verschmutzung reduziert.

Dass Baden-Württemberg ein Land der Innovationen ist, beweist der 58. Landeswettbewerb Jugend forscht eindrucksvoll. In einem hochwertig besetzten Wettbewerb, bei dem 58 Projekte in sieben Fachbereichen antraten, konnten sich acht Arbeiten für das Bundesfinale vom 18. bis 21. Mai in Bremen qualifizieren. „Dieses Jahr fiel der Jury die Prämierung besonders schwer, denn die Bandbreite der teilnehmenden Projekte ist so weit gefächert wie nie zuvor. Die Jugendlichen haben das Motto des Wettbewerbs ‚Mach Ideen groß‘ eindrucksvoll mit Leben gefüllt“, sagt Landeswettbewerbsleiterin Dr. Marianne Rädle.

Augen auf im Alltag
Wie man mit wachen Augen im Alltag Probleme löst, demonstrieren Lukas Zeihsel (21 Jahre), Marvin Schmauder und Jacob Herdtweck (beide 20 Jahre) aus Mulfingen eindrucksvoll mit ihrem Azubiprojekt im Fachgebiet Arbeitswelt. Sie holten den Sieg in dieser Kategorie mit ihrem Besenreinigungsgerät, das dank Kraftantrieb und Auffangwange ein komfortables Reinigen der Borsten von Stuben- und Straßenbesen ermöglicht.

Ganz den Fledermäusen verschrieben hat sich der 17-jährige Schüler Julian Kehm, der den ersten Platz in Biologie errang. In seinen ausführlichen Testreihen hat er 19.025 Fledermausrufe ausgewertet und Kotproben analysiert. Durch die Analyse von Haaren im Fledermauskot konnte er die Fledermausart zuverlässig bestimmen und die Einwanderung der Alpenfledermaus im Dreiländereck um seinen Heimatort Lörrach nachweisen.

Ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist der Einsatz von sicheren Festkörperakkus mit hoher Energiedichte. Im Fachgebiet Chemie hat der Sieger Lukas Weiblen (20 Jahre) vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Standort Reutlingen-Tübingen-Neckaralb, in Eningen unter Achalm, sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie die erreichbare Leistung von Akkus durch den Einsatz eines lithiumionen-leitfähigem Keramikmaterials gesteigert werden kann.

Knobelspaß mit mathematischer Strategie
Bei den Geo- und Raumwissenschaften haben Felix Hörner (17 Jahre), Felix Makartsev (18 Jahre) und Michel Weber (17 Jahre) aus Karlsruhe die Jury überzeugt. Sie haben ein System zur mobilen Erfassung von Geodaten entwickelt. Damit können sie Luftverschmutzungsdaten effizient mit dem Fahrrad erfassen und durch deren Auswertung Hinweise für eine nachhaltige und gesundheitsorientierte Stadtentwicklung geben.

Dass aus dem Lösen der Aufgaben im Mathe-Adventskalender Formeln und Veranschaulichungen zum Finden bestmöglicher Strategien entstehen können, beweisen die 16-jährige Chiara Cimino und die 17-Jährige Alisa Schmid aus Tuttlingen. Mit ihrem Projekt „Mein Hut, der hat n Farben …“ haben die Schülerinnen vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Standort Tuttlingen, das Fachgebebiet Mathematik/Informatik gewonnen.

Warum bremsen Kugeln auf Sand sehr schnell ab und bleiben schließlich stehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Gewinnerteam im Bereich Physik, Donat Miftari (16 Jahre) und die 15-Jährige Joséphine Griep vom phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck. Dafür haben sie nicht nur Kugeln, sondern auch verschiedene Untergründe genauer analysiert und konnten dann mithilfe der Programmiersprache Python den Einfluss verschiedener Reibungsarten simulieren.

Optimieren von Solarzellen und Schutz vor Meteoren
Bei Photovoltaikanlagen bestimmt die schwächste Solarzelle die Gesamtleistung der Anlage. Häufig ist dafür die Verschattung oder Verschmutzung einzelner Solarzellen verantwortlich. Mit einer Kombination aus Elektronik und Software gleichen Stefanie Eski, Florian Brütsch und Babett Ludwig (alle 17 Jahre) vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Standort Tuttlingen, die Leistungsdifferenzen zwischen Zellen und ganzen Modulen aus. Damit sicherten sie sich Platz 1 im Bereich Technik.

VAMOS ist der Name einer Software, die mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) den Nachthimmel auf Meteore überwacht. Realisiert hat dieses Projekt aus dem Bereich Mathematik/Informatik der 16-jährige Linus Sorg vom Gymnasium Balingen. Durch die Software kann der menschliche Arbeitsaufwand bei der Meteor-Sichtung stark reduziert werden. Die Belohnung dafür ist der erste Platz im Fachgebiet Interdisziplinär.

Öffentliche Feierstunde
Nachdem der Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg zuletzt virtuell stattfand, konnten sich 2023 die teilnehmenden Jugendlichen sowie die Betreuer- und Jurorenteams wieder in Präsenz treffen. Ausrichtungsort war vom 29. bis 31. März das Audimax des KIT, dessen Präsident, Professor Holger Hanselka, resümiert: „Die Projekte im Landeswettbewerb Jugend forscht sind der beste Beweis dafür, dass bereits Jugendliche komplexe wissenschaftliche Fragen stellen und auch beantworten können.

Besonders beeindruckt mich, dass so viele Jungforscherinnen und Jungforscher sich dabei mit dem Klimawandel, mit dem Thema Gesundheit und einer älter werdenden Gesellschaft auseinandergesetzt haben, dass sie also nach Lösungen für unsere drängendsten Probleme suchen.“ Das KIT ist zusammen mit dem Science Center experimenta und dem Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung (natec) Pateninstitution beim 58. Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg.

Bildunterschrift: Theresa Schweiker, Janosch Jacob und Robin Müller (vorne) haben für Jugend forscht eine Vakuumkammer gebaut. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Quelle experimenta gGmbH