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H2FLY beschleunigt den Weg zum emissionsfreien kommerziellen Flugbetrieb

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H2FLY, der führende Anbieter von wasserstoffbetriebenen Elektroflugzeugen, beschleunigt den Weg zum emissionsfreien kommerziellen Flugbetrieb

H2FLY, das in Stuttgart ansässige Unternehmen, welches Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme für Flugzeuge entwickelt, ist der Realisierung eines emissionsfreien, kommerziellen Flugverkehrs einen weiteren Schritt nähergekommen.

Im Rahmen der Farnborough International Airshow (18.-22. Juli), bei der die wichtigsten Akteure der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie zusammenkommen, hat H2FLY bekannt gegeben, dass die HY4, das Testflugzeug des Unternehmens, das derzeit mit gasförmigem Druckwasserstoff betrieben wird, in wenigen Wochen für die Integration eines neuen Flüssigwasserstofftanks umgerüstet wird, der die Reichweite der HY4 verdoppeln wird.

Nach der Integration des neuen Tanks und der Brennstoffzellen in das Testflugzeug, soll Anfang 2023 ein intensives Testprogramm am Boden starten und die HY 4 das weltweit erste Verkehrsflugzeug sein, das mit flüssigem Wasserstoff fliegt.

Das Erreichen dieses Meilensteins wird nicht nur eine größere Reichweite ermöglichen, sondern auch das erste Mal sein, dass das Team mit flüssigem Wasserstoff an Bord umgeht. Dies ist ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung des Ziels von H2FLY, den weltweit ersten vollständig wasserstoffelektrischen Antriebsstrang zu entwickeln, der Brennstoffzellen und flüssigen Wasserstoff integriert. Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Realisierung von emissionsfreien Mittel- und Langstreckenflügen. 

Das viersitzige, wasserstoffelektrische Testflugzeug HY 4 ist das Ergebnis von über 10 Jahren Forschung, Tests und Optimierung durch H2FLY und absolvierte 2016 seinen ersten Flug. In den letzten zwei Jahren gab es mehrere wichtige Meilensteine, darunter:

Im Jahr 2020 erhielt H2FLY eine Fluggenehmigung für die neueste Generation des HY4-Flugzeugs, das über eine vollständig redundante Antriebsarchitektur verfügt. Mit mehr als 90 Starts demonstrierte das Unternehmen erfolgreich die Anwendbarkeit von wasserstoffelektrischen Antriebslösungen in der Luftfahrt.

Im Jahr 2021 unterzeichnete das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit dem Flugzeughersteller Deutsche Aircraft, in deren Rahmen die beiden Unternehmen gemeinsam ein Flugzeug der CS25-Klasse mit der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie von H2FLY betreiben werden. Das klimaneutrale Regionalflugzeug, das voraussichtlich 2025 in Betrieb gehen wird, soll eine Reichweite von 2.000 km haben und bis zu 40 Passagieren Platz bieten.

Anfang dieses Jahres absolvierte das Unternehmen einen Überlandflug von Stuttgart nach Friedrichshafen, bei dem 124 Kilometer zurückgelegt wurden. Damit ist zum ersten Mal ein wasserstoffelektrisches Passagierflugzeug zwischen zwei Verkehrsflughäfen geflogen.

Ebenfalls in diesem Jahr stellte das Unternehmen mit einer Flughöhe von 7230 Fuß, was über 2.200 Metern entspricht, einen mutmaßlichen Höhenweltrekord für ein Wasserstoffflugzeug auf und bestätigte damit seine führende Position in dieser neuen Antriebskategorie.

Prof. Dr. Josef Kallo, Mitbegründer und CEO von H2FLY, sagt zu den Vorteilen des wasserstoffelektrischen Antriebs: „Ein Flugzeug, das mit flüssigem Wasserstoff betrieben wird, hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir zwischen Städten, Regionen und Ländern reisen, zu verändern und einen echten emissionsfreien Flug auf Mittel- und Langstreckenflügen zu ermöglichen.“

„Flüssiger Wasserstoff hat enorme Vorteile gegenüber dem alternativen gasförmigen Wasserstoff, nicht zuletzt, weil eine weitaus größere Menge an Bord eines Flugzeugs mitgeführt werden kann. Dadurch sind deutlich höhere Reichweiten möglich“. erläuterte Kallo. „Bei H2Fly haben wir uns immer darauf konzentriert, neue Technologien zu liefern und zu demonstrieren, anstatt nur darüber zu reden. Zu Beginn dieser aufregenden neuen Phase des Unternehmens freuen wir uns darauf, diese Tradition fortzusetzen und diese wichtige neue Technologie zu erproben.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle H2FLY GmbH

Anett Ganswindt gründet „2022 Event & Project Management GmbH“

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Bremer Eventagentur startet mit New Work und Umsätzen in Millionenhöhe durch

Frischer Wind weht durch die Agenturszene: Seit März dieses Jahres bereichert die „2022 Event & Project Management GmbH“ die Bremer Kreativwirtschaft. Ob internationales Großevent oder lokale Firmenfeier – die Agentur für Live-Kommunikation bietet alle Facetten einer erfolgreichen Eventagentur. Nach über zehn Jahren Berufserfahrung im Projektmanagement hat Gründerin Anett Ganswindt eine klare Vorstellung davon, wie eine moderne Agentur auszusehen hat: „Wir reden nicht nur über New Work, wir leben es auch.“

Das Gründungsteam habe durch die gemeinsame Zeit in einer anderen Agentur gemerkt, wie wichtig ihm Werte des Zusammenhaltes und Vertrauens in der Zusammenarbeit sind. Deshalb setzt Anett Ganswindt neben einer 32-Stunden-Woche und mobilem Arbeiten auf Vertrauensarbeitszeit. „Diese Rahmenbedingungen zahlen nicht nur auf unsere Mitarbeiter:innenzufriedenheit ein, sondern führen auch zu besseren Ergebnissen“, ist sich die 38-jährige Gründerin sicher.

Die auf europaweites Event-Marketing spezialisierte Agentur startet mit internationalen Kunden wie Pokémon, Ravensburger, Bruker und Boti sowie Umsätzen in Millionenhöhe durch. „Heute reicht ein renommierter Agenturname allein nicht mehr aus. Die Eventbranche ist ein People Business, in dem es vor allem um belastbare Kontakte und vertrauensvolle menschliche Beziehungen geht“, weiß Anett Ganswindt. „Durch die jahrelange Zusammenarbeit auf anderen Ebenen konnten wir die Kunden überzeugen, uns auch weiterhin als neugegründete Agentur die volle Verantwortung zu übertragen.“

Mit jeder Menge Herzblut haben sich Anett Ganswindt und ihr Team, das derzeit nur aus Frauen besteht, ein klares Profil erarbeitet:

„Die Verbindung aus ganzheitlicher strategischer Event- Beratung, individuell erarbeiteten Lösungen, einem langjährigen nationalen und internationalen Erfahrungsschatz, der Liebe zum Detail und einer gelebten New-Work-Mentalität machen uns zum Agenturmodell der Zukunft“, sagt Anett Ganswindt. Darüber hinaus richte sich das Team auf den Veranstaltungstrend „New Normal“ ein. „Corona war nicht umsonst. Wir haben aus dieser Zeit viele Learnings gezogen. Hybrid ist oft ein Muss bei heutigen Events. Deutlich ist aber auch geworden, dass Networking digital nicht ersetzbar ist. Gleichzeitig spielt dabei der Blick auf nachhaltige Konzepte eine zentrale Rolle“, erläutert die Event-Expertin. Viele neue Anforderungen, mit denen sich die Unternehmerin künftig am Markt messen lassen will.

Über 2022 Event & Project Management GmbH

Die 2022 Event & Project Management GmbH entwickelt und realisiert image- und verkaufsfördernde Maßnahmen für nationale und internationale Marken und Produkte. Der Schwerpunkt liegt auf dem professionellen Event- und Projekt-Management. Zu den Kunden gehören unter anderem Pokémon, Ravensburger, Bruker und Boti. 2022 Event & Project Management GmbH ist Teil des Agentur- und Kreativhauses „Alte Schnapsfabrik“ mit Sitz an der kleinen Weser in der Bremer Neustadt.

Weitere Informationen unter www.twentytwentytwo.de.

Bildquelle/ Fotograf: Carsten Baucke

Quelle DENKBAR – PR & Marketing GmbH

ONIQ schließt 3,5 Mio. EUR Seed-Finanzierungsrunde ab

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ONIQ schließt 3,5 Mio. EUR Seed-Finanzierungsrunde ab, um Effizienz und CO2-Fußabdruck von Manufacturing-Prozessen zu verbessern

Das Kölner Industrie 4.0-Startup ONIQ hat eine Seed-Finanzierung für den weiteren Roll-out der Prozessanalyse-Software IQ/A eingesammelt. Die Venture Capital-Fonds TechVision Fonds und coparion investieren über 3,5 Mio. EUR mit dem Ziel, das Prozessmanagement in der Fertigungsindustrie zu revolutionieren. Die Software-as-a-Service-Lösung IQ/A analysiert Produktions- und Logistikprozesse und bringt verdeckte Ineffizienzen zum Vorschein. Mit Hilfe der Software werden die Prozesse kosteneffizienter und der CO2-Fußabdruck der hergestellten Produkte verbessert. 

Die Software nutzt speziell für die Produktion entwickelte Process Mining- und KI-Verfahren, um Zusammenhänge und Probleme sichtbar zu machen, die häufig unentdeckt bleiben. Process Mining-Software hat die Analyse von Geschäftsprozessen in den letzten Jahren radikal transformiert und einige der erfolgreichsten Unicorns hervorgebracht. Im Produktionsbereich hingegen wird die Technologie bisher kaum genutzt, da die Prozesse und Datenquellen deutlich anders geartet sind als beispielsweise bei Finanzprozessen.

Laut ONIQ bietet die Anwendung in Produktion und Logistik jedoch ein erhebliches Potential, das durch die hierauf spezialisierte Software IQ/A gehoben werden soll. Stand heute sind im Produktionsumfeld die meisten Methoden für Prozessverbesserung und “Lean Manufacturing” manuell geprägt. Durch den Einsatz von IQ/A werden Industrieunternehmen nun befähigt, ihre Prozesse datengetrieben zu analysieren und zu verbessern. Mit dieser neu gewonnener Transparenz lassen sich viele der typischen Problemstellungen deutlich effizienter optimieren, z. B. Produktionsdauer, Planungstreue oder Produktqualität.

Ein besonderes Augenmerk liegt außerdem auf dem CO2-Ausstoß der Produktherstellung, denn viele Industrieunternehmen sehen sich derzeit mit der Anforderung konfrontiert, Transparenz über den CO2-Fußabdruck ihrer Güter zu schaffen. Die hierfür notwendigen Berechnungen können durch die ONIQ Software vollständig automatisiert werden.

ONIQ wurde 2020 von einem erfahrenen Gründerteam rund um Yvonne Therese Mertens und Christoph Kosmehl gegründet, die zuvor mit dem Smart Energy-Startup ATHION den industriellen Energieverbrauch KI-basiert optimiert haben und das Unternehmen erfolgreich zum Exit an das BMW & Viessmann Joint-Venture Digital Energy Solutions geführt haben. 

Yvonne Therese Mertens, Co-Gründerin und CEO, stellt heraus: “Unsere Software IQ/A betrachtet insbesondere die werthaltigsten Prozesse der Unternehmen, wo selbst kleine Ineffizienzen schnell Millionen Euro kosten können. Hier sehen wir ein enormes Potential, das wir mit unserer Software nutzbar machen können. Der Zeitpunkt für eine solche Lösung ist optimal, denn die Industrie ist aufgrund der Vielzahl der Krisen enorm unter Druck und muss sowohl die Kosten als auch die CO2-Emissionen senken. IQ/A trägt dazu bei, beide Ziele zu verbinden.”

Mit dieser Vision konnte ONIQ auch die neuen Investoren überzeugen. “Eine kostenoptimierte und ressourceneffiziente Produktion ist für Industrieunternehmen erfolgskritisch. Dafür benötigen sie digitale Technologien, die Transparenz schaffen und zu effektiven Maßnahmen befähigen. Bisherige Methoden sind nicht in der Lage, das nötige Prozesswissen zu liefern oder sie erfordern einen hohen manuellen Aufwand für die Datenintegration und -analyse“, sagt Dr. Ansgar Schleicher, Geschäftsführer des TechVision Fonds. „Mit ihrer Software schließt ONIQ diese Lücke und bietet den Unternehmen eine innovative Lösung, um den vielfältigen Herausforderungen in der Produktion und Logistik zu begegnen.“

Toba Spiegel, Senior Investment Manager von coparion fügt hinzu: “Ineffizienzen in Produktionsprozessen zu analysieren erlaubt Fertigungsbetrieben direkt am Kerngeschäft Optimierungen mit hohem „P&L-Impact“ durchzuführen. Wer hierfür eine performante Lösung anbietet, hat das Potential exponentiell zu wachsen und einen hohen strategischen Wert aufzubauen. Produktionsprozesse gestalten sich allerdings viel komplexer als einfache Geschäftsvorfälle wie Order-to-Cash oder Purchase-to-Pay, weshalb ONIQ eine auf die Fertigung zugeschnittene Software entwickelt hat. Mit der klaren Differenzierung zu bekannteren, generischen Process Mining-Lösungen im Markt und dem kompetenten und branchenerfahrenen Team sind wir davon überzeugt, dass sich ONIQ als Marktführer in seinem Segment etablieren wird.“

Quelle ONIQ GmbH

Charles erhält $20M von Salesforce Ventures 

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Mit der neuen Finanzierungsrunde wird Charles sein Ziel, die führende Conversational-Commerce-Plattform für Marken und Unternehmen in ganz Europa zu werden, weiter forcieren. 

Charles gibt heute bekannt, eine Series-A Finanzierungsrunde in Höhe von 20 Millionen US-Dollar abgeschlossen zu haben, um Europas führende Conversational-Commerce-as-a-Service-Plattform zu werden. Angeführt wurde die Runde von Salesforce Ventures. Accel und HV Capital, die bereits die Seed-Runde des Unternehmens im Jahr 2021 anführten, beteiligen sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde.  

Charles ist ein All-in-One-Betriebssystem, das alle aus dem eCommerce bekannten Funktionen in WhatsApp und andere Chat-Apps integriert. Charles ermöglicht Unternehmen einen hoch personalisierten Verkauf von Produkten, das Versenden von Newslettern und das Bearbeiten von Kundenanfragen via Chat mit tiefer Systemintegration. Mit der neuen Finanzierungsrunde plant Charles in weitere europäische Kernmärkte sowie in das Enterprise Segment zu expandieren. 

Charles wurde ursprünglich als Lösung für ein Problem ins Leben gerufen, das die beiden Gründer persönlich erlebten. Im Jahr 2019 starteten Artjem Weissbeck und Andreas Tussing zunächst eine WhatsApp-basierte Kleidermarke. Während die Kunden das nahtlose und persönliche Einkaufserlebnis sehr schätzten, konnten Tussing und Weissbeck keine Software finden, die Service-, Verkaufs- und Newsletter-Funktionen für Chat-Apps kombinierte. Daher beschlossen sie, ihr Geschäftsmodell zu ändern und die Software zu bauen, die sie sich selbst gewünscht hatten und damit allen Marken das Pionieren von cCommerce zu ermöglichen. 

Bereits heute realisieren über 100 Kunden von Charles teilweise siebenstellige WhatsApp-Jahresumsätze und erzielen dabei 10-40% ihres Umsatzes via Chat. Darüber hinaus erreichen Kunden über WhatsApp Öffnungsraten in Newslettern von mehr als 90% und generieren 8-mal mehr Umsatz pro Empfänger als über E-Mail. Gerade in Zeiten einer Rezession bietet Charles damit einen neuen, schnell wachsenden Umsatzkanal für Unternehmen. 

Artjem Weissbeck, Mitbegründer und Co-CEO von Charles: “Von Anfang an war es unsere Mission den Handel wieder persönlicher zu gestalten, indem wir ihn in die menschlichste unserer Gewohnheit einbinden: die Konversation. Große Messaging-Apps wie WhatsApp haben in Lateinamerika und Asien bewiesen, dass sich der Verkauf von Produkten, Marketing und Kundenservice an einem einzigen Ort vereinen lassen – etwas, das klassischer eCommerce aufgrund der Zwangsehe zwischen Webshop und E-Mail nie geschafft hat. Nun erobert Commerce Europa und es gab nie eine bessere Möglichkeit für Unternehmen ihre Kunden mit Chat Apps zu begeistern.” 

Andreas Tussing, Mitbegründer und Co-CEO von Charles, fügt hinzu: “In den letzten zwei Jahren haben wir mit einigen unglaublich innovativen Marken Geschichte im europäischen cCommerce geschrieben. Auf diesem Weg ist Charles zu einem ernstzunehmenden Umsatztreiber gereift, der nun auch für Enterprise-Kunden geeignet ist. Wir sehen, dass cCommerce gerade in Zeiten der Rezession zu einer Geheimwaffe für viele Marken wird, die andernfalls einen hohen, kostspieligen Aufwand betreiben müssten, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden an Bord zu halten. Mit Salesforce Ventures haben wir den perfekten Partner gefunden, um in den kommenden Jahren unser riesiges Potenzial auszuschöpfen und wir freuen uns sehr, sie neben unseren bestehenden Investoren Accel und HV Capital begrüßen zu dürfen.” 

„Charles schafft eine neue Softwarekategorie. Artjems und Andreas Ziel, bessere Erfahrungen und Ergebnisse für VerbraucherInnen und Händler zu schaffen, führt zu häufigeren Interaktionen mit Brands, höheren Umsätzen und niedrigeren Kundenakquisitionskosten”, sagt Nowi Kallen, Managing Director bei Salesforce Ventures. “Die Kunden von Charles schwärmen von den riesigen Möglichkeiten und dem großartigen Service von Charles und wir freuen uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem gesamten Team.“ 

Seit dem Start von Charles im Jahr 2020 stößt das Unternehmen auf massives Interesse bei Marken jeglicher Größe, die sich dem Megatrend Conversational Commerce anschließen wollen. Dass bereits heute mehr als 50% der WhatsApp Nutzer in Brasilian Waren und Dienstleistungen über die App kaufen und WeChat alleine im vergangenen Jahr in China 400 Mrd. USD Umsatz über sogenannte Mini-Transaktionen generierte, ist als deutliches Anzeichen dafür, dass cCommerce in den kommenden Jahren auch eine entscheidende Rolle bei der Neuordnung des Handels in Europa spielen wird, wo bereits bis zu 91% der Verbraucher WhatsApp nutzen. 

Quelle Charles GmbH

orangery erhält weitere Wachstumsfinanzierung

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PropTech-Unternehmen orangery erhält weitere Wachstumsfinanzierung und plant zahlreiche neue Standorte

Das Prop Tech-Unternehmen orangery hat eine weitere Wachstumsfinanzierung in Millionenhöhe erhalten. Erneut investiert New Forge Gründer Mirko Novakovic in die orangery Coworking GmbH. Außerdem konnten Dominik und Sebastian Groenen – Gründer der orangery – mit Jan Meiswinkel einen weiteren Investor über die Advancis Holding GmbH aus der Nähe von Frankfurt gewinnen. Zudem wird die orangery zukünftig auch von Thomas Fürst als Investor unterstützt. Fürst hat 2012 das Finanztechnologie-Unternehmen WebID Solutions GmbH gegründet und kommt genau wie Novakovic aus Solingen, wo nächsten Monat ein weiterer Standort der orangery Coworking GmbH auf über 3000m2 eröffnet wird.

Die orangery verfolgt seit 2018 das Ziel, designvolle Office Spaces in Second Tier Cities mit bis zu 300.000 Einwohnern zu etablieren und für ihre NutzerInnen so flexibel wie möglich umzusetzen. Aktuell betreibt die orangery Coworking Spaces in Hildesheim, Stralsund und Rostock. In den kommenden Wochen werden Locations in Solingen, Magdeburg, Lemgo und Schwerin eröffnet. In den nächsten 36 Monaten soll in der DACH Region eine höhere zweistellige Zahl von neuen Locations entstehen wie z.B. in Langen bei Frankfurt.

Die neuen Standorte sollen mit der neuen Finanzierung durch Novakovic, Fürst und Meiswinkel realisiert werden. Letzterer fokussiert sich auf die geplante Location in Langen, hier entsteht auf 30.000m2 ein urbaner Campus, auf dem Wohnen, Arbeiten und Freizeit kombiniert werden. Das Mega-Projekt in Langen wird ebenfalls komplett durch Jan Meiswinkel und die Advancis Immobilien GmbH entwickelt. Ab August 2023 wird hier auf über 3000m2 ein neuer orangery Coworking Space in Langen entstehen mit Offices, Meetingräumen, Workshopräumen, Fitnessbereich, Coffeeshop, Foodcourt und weiteren Highlights.

Weiterhin soll in das orangery Tech-Team in Lübeck und Istanbul investiert werden. Aktuell umfasst das Team 14 MitarbeiterInnen im Bereich der Softwareentwicklung, zukünftig soll es mehr als 20 EntwicklerInnen geben. Diese arbeiten an der Automatisierung von Prozessen und entwickeln die Coworking Erfahrung der NutzerInnen stetig weiter.

Neben der Expansion und dem Fokus auf neue Locations arbeitet die orangery daran, weitere Services in das Konzept zu integrieren. Schon jetzt werden Food und Beverages durch das roots ́n ́seeds in die Office Spaces integriert. Künftig sollen auch Bereiche wie Fitness, Wellness, Barber, CoLiving, Concierge und Laundry Services sowie Kinderbetreuung Platz in den orangery Locations finden. Den Gründern – Dominik und Sebastian Groenen – geht es schon lange nicht mehr ausschließlich um die Etablierung von reinen Office Spaces. Sie wollen ihren Coworkern eine inspirierende und angenehme Umgebung schaffen, welche mit einer Vielzahl von Services und AddOns über das Arbeiten hinausgeht und dieses nochmals attraktiver macht.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle orangery Coworking GmbH

Camping-Travel Startup FreewayCamper sichert sich 30 Millionen

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FreewayCamper sichert sich 30 Millionen Euro für das weitere Wachstum

FreewayCamper – das am schnellsten wachsende Camping-Travel-Start-up auf dem europäischen Markt intensiviert seinen Expansionskurs und sichert sich 30 Millionen Euro an Eigen- und Fremdkapital für die weitere Entwicklung. Neben den Bestandsinvestoren, wie z.B. den FlixBus- Gründern beteiligen sich auch neue Investoren an FreewayCamper. Rockaway Ventures führt die Runde als Lead Investor an. Bridge to Growth stellt FreewayCamper eine Venture-Debt Finanzierung.

FreewayCamper wurde Ende 2019 von Julia Blum und Nikolai Voitiouk-Blum gegründet und revolutioniert seitdem die Camping-Travel-Welt. Nach der ersten Camper-Vermietstation in 2020, bietet FreewayCamper dieses Jahr mit über 20 Stationen das dichteste Netz in Deutschland an und hat mit 6 ausländischen Standorten seine internationale Expansion gestartet. „Das besondere an unserem Konzept ist, dass wir neben eigenen Stationen, zusammen mit unseren Partnern expandieren.

Hierbei stellen wir den Partnern unter anderem unsere Plattform und Marketing-Power zur Verfügung und erzielen über unser dynamisches Pricing die optimale Auslastung im FreewayCamper-System. Die Partner nutzen darüber hinaus unser Produktkonzept, sodass an allen Stationen das einzigartige FreewayCamper-Kundenerlebnis sichergestellt ist“ erklärt Julia Blum. „Wir haben das Unternehmen in der herausforderndsten Zeit der Tourismus-Industrie gegründet und skaliert.

Selbst während der diesjährigen Zulieferkrise konnten wir dank unserer starken Partner, wie VW, Mercedes und unserer Vermietpartner die Umsätze mehr als verdreifachen. Dieser Erfolg unterstreicht, dass wir über unser Advanced-Asset-Light Modell auf der Angebots- und Nachfrageseite den Nerv der Zeit getroffen haben und darüber den gesamten Campingmarkt erfolgreich in ein neues Zeitalter bringen“ betont Nikolai Voitiouk-Blum.

In wenigen Wochen wird ein weiterer wichtiger Meilenstein des Unternehmens erreicht – über 1.000 Campingplätze und -spots werden über www.freeway-camper.com direkt buchbar sein. Für das Jahr 2023 bereitet das gesamte FreewayCamper-Team die Expansion in weitere europäische Länder vor und baut insbesondere das Partnerkonzept aus. Somit wird sichergestellt, dass FreewayCamper 2023 das beste Stationsnetz und das attraktivste Campingplatz-Angebot in Europa direkt online buchbar macht.

Die weitere Verknüpfung dieser Angebote ermöglicht es den Reisenden künftig gesamte Camping- Reisen mit nur wenigen Klicks nach ihren individuellen Präferenzen zu buchen. Dadurch werden die anspruchsvollen Kundenbedürfnisse in der wichtigsten Zeit des Jahres, ihrem Urlaub, endlich vollumfänglich erfüllt.

Quelle FWC – FreewayCamper GmbH 

Innovative Lösungen für eine bessere Zukunft

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Science4Life prämiert die besten Start-ups 

Neue Therapien gegen Krebs und nachhaltige Lösungen in Life Sciences, Chemie und Energie: Die Gewinner der Businessplanphase von Science4Life überzeugten mit Geschäftsmodellen, die die Herausforderungen der Zukunft adressieren. CatSper gewinnt beim Science4Life Venture Cup. Beim Science4Life Energy Cup gewinnt Reverion. 

Neue Lösungen im Healthcare-Bereich und innovative Konzepte zur Energiewende sind auch 2022 gefragt, um eine bessere Zukunftsperspektive zu realisieren. Science4Life, eine Initiative der Hessischen Landesregierung und des Gesundheitsunternehmens Sanofi, unterstützt mit dem Science4Life Venture Cup und dem Science4Life Energy Cup Start-ups, die an diesen Herausforderungen arbeiten. Unter 87 Einsendungen aus Life Sciences, Chemie und Energie wurden am 18. Juli die besten Gründerteams prämiert.

Einen besonderen Fokus legten die Teams in diesem Jahr auf Nachhaltigkeit. Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ist die Förderung einer starken Gründerszene bewusst: „Die Transformation unseres auf fossilen Energien basierenden Wirtschaftsmodells in eine nachhaltige Ökonomie eröffnet enorme Chancen für neue Jobs und neuen Wohlstand. Die Gründerinnen und Gründer, die wir hier prämieren, beweisen das. “Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Sanofi in Deutschland, begleitet Science4Life schon seit Jahren: „Ich bin jedes Jahr erneut beeindruckt von der Professionalität der Gründerteams. Sie erkennen nicht nur aktuelle und zukünftige Trends und Herausforderungen, sondern arbeiteten mit eindrucksvoller Agilität an deren Lösung.” 

Neue Krebstherapien und Nachhaltigkeit beim Science4Life Venture Cup

Beim Science4Life Venture Cup gewinnt CatSper aus Münster. Das Team entwickelt einen neuen Labortest, der die männliche Fruchtbarkeitsstörung “Cat-Sper-Dysfunktion” erstmals medizinisch sichtbar machen kann und damit diagnostische Hinweise zur Früherkennung ermöglicht. Platz 2 geht an DNTOX aus Düsseldorf: Das Team bietet eine derzeit einzigartige, tierversuchsfreie Analyse von Chemikalien an – eine kostengünstigere Alternative zu ressourcenintensiven und ethisch umstrittenen Tierversuchen.

FUSIX BIOTECH aus München möchte Patienten mit schwer zu therapierenden Krebserkrankungen sichere und effektive immuntherapeutische Therapieansätze mit Hilfe einer Plattform-Technologie bieten. HBOX Therapies aus Aachen entwickelt ein neues, effektives und flächendeckend anwendbares Medizinprodukt zur Behandlung von Kohlenmonoxidvergiftungen.

Revoltech aus Darmstadt hat das Tierwohl im Fokus – mit dem weltweit ersten lederähnlichen Textil, das ohne Kunststoffe auskommt, vegan ist und aus Reststoffen des regionalen Hanfanbaus besteht. Polyethylenglykol (PEG) findet vielseitige Anwendung in der Behandlung chronischer Krankheiten oder als Bestandteil von Impfstoffen, führt jedoch in letzter Zeit vermehrt zu Allergien und Nebenwirkungen. Das Team von Advylop aus Mainz entwickelt eine PEG-Alternative, die Nebenwirkungen vermeidet und gleichzeitig die medizinischen und produktionstechnischen Vorteile bewahrt.

Dymium aus München bietet die weltweit erste Methode zur rückstandsfreien Nierensteinentfernung mithilfe einer magnetischen Separationstechnologie. n-biotics aus Karlsruhe hat eine antibakterielle Oberflächentechnologie für Implantate aus den Bereichen Zahnmedizin, Frakturversorgung und Orthopädie entwickelt, die bakterielle Infektionen und die damit verbundenen Folgen für Betroffene deutlich reduziert.

OPSYON Therapeutics aus München entwickelt eine einzigartige, effiziente und tumorspezifische Immuntherapie mit reduzierten Nebenwirkungen und bietet Krebspatienten eine langfristige und bessere Überlebensperspektive. Das Produkt von Shards aus Sassenberg sind nachhaltige Fliesen aus Bauschutt – so wandelt das Team Abfallstoffe in ein wertiges und umweltfreundliches Produkt um.

Bereit für die Energiewende: Die Gewinner des Science4Life Energy Cup

Beim Science4Life Energy Cup überzeugte das Team von Reverion aus München und sicherte sich Platz 1. Das Team nutzt Biogas, um die unstete Stromversorgung aus Wind- und Sonnenenergie mit einem CO2-neutralen Verfahren auszugleichen. PV2+ aus Freiburg entwickelt ein patentiertes, kostengünstiges und umweltfreundliches Galvanisierungsverfahren zum Ersatz von Silber durch Kupfer in Solarzellenkontakten – das soll die Solarbranche weiter stärken und zur Erreichung der Klimaziele beitragen und sicherte dem Team Platz 2. Auf Platz 3 setzte sich plugX aus Fulda durch: Das Team rüstet Stromanschlüsse mit wenig Aufwand zu Ladesäulen für E-Bikes, E-Scooter und E-Autos um.

Die Gewinner der Businessphase des Science4Life Venture Cup 2022: 
  1. Platz, dotiert mit 25.000 Euro, geht an CatSper aus Münster
  2. Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an DNTOX GmbH aus Düsseldorf 
  3. Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an FUSIX BIOTECH aus München
  4. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an HBOX Therapies GmbH aus Aachen
  5. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an Revoltech GmbH aus Darmstadt
Die Plätze 6 bis 10, dotiert mit jeweils 1.000 Euro, in alphabetischer Reihenfolge:
  • Advylop aus Mainz 
  • Dymium aus München 
  • n-biotics aus Karlsruhe 
  • OPSYON Therapeutics GmbH aus München 
  • Shards aus Sassenberg 
Die Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Energy Cup 2022:
  1. Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an Reverion aus München
  2. Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an PV2+ aus Freiburg
  3. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an plugX aus Fulda

Bildquelle www.nathalie-zimmermann.de Science4life

Quelle Startup Communication GmbH

Von Beginn an durchstarten

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Wie das Start-up vly mit Xentral auf Erfolg gesetzt hat

Durch den frühzeitigen Einsatz der ERP-Software von Xentral bündelte das FoodTech-Start-up sämtliche Prozesse übersichtlich an einem Ort

Gut durchdachte Produkte finden immer einen Markt – so auch die Milchalternative aus Erbsenprotein des Berliner Start-ups vly. TV-Auftritte wie bei „Die Höhle der Löwen“ und zuletzt in der österreichischen Show „2 Minuten 2 Millionen“ brachten den Gründern Niklas Katter, Moritz Brauwarth und Nicolas Hartmann, aber vor allem ihrem Produkt Bekanntheit in einem breiten Publikum. Noch im ersten Jahr nach Gründung entschieden sich die Founder 2019 für den Einsatz der schlanken und flexiblen ERP-Software von Xentral – eine smarte Entscheidung, wie sich herausstellt.

Mit skalierbarer Software von Beginn an auf Wachstum eingestellt

Die Idee von vly, eine proteinreiche, rein pflanzliche, zucker- und allergenfreie Milchalternative anzubieten, begeistert die Verbraucher von Anfang an. Schon im ersten Jahr konnte das Team 25.000 Bestellungen über den Online-Shop abwickeln und einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich erzielen. Heute sind die Produkte des Berliner FoodTech-Start-ups in über 8.000 deutschen Supermärkten sowie im Einzel- und Großhandel in Österreich und der Schweiz zu finden. Auch über den eigenen Online-Shop vertreibt vly weiterhin seine Drinks auf pflanzlicher Basis und stattet darüber hinaus Cafés, Restaurants und Co-Working Spaces aus.

Den Weg für diesen schnellen Erfolg ebneten sich die drei Gründer durch den frühzeitigen Einsatz des ERP-Systems von Xentral. Ihnen war klar, dass mehr Bestellungen und immer neue Vertriebswege nicht nur Erfolg und Umsatz bringen, sondern vor allem auch ihren Arbeitsalltag enorm komplex machen würden. „Durch die Softwarelösung von Xentral haben wir die verschiedenen Bereiche unseres Business – von Bestands- und Versandprozessen über Buchhaltung bis hin zum Kundenmanagement – in einem Tool miteinander vernetzt. Dank der praktischen Automatisierungen sparen wir uns als Gründer aber auch unseren Mitarbeitern zahlreiche manuelle Prozesse und vermeiden Fehler, die daraus entstehen. So haben wir mehr Zeit unser Produkt und das Wachstum unseres Unternehmens voranzutreiben“, erklärt Moritz Braunwarth, Co-Founder von vly.

Prozessoptimierung mit Xentral – dem E-Commerce-Experten

Xentral hat sich in den vergangenen Jahren bei Gründern und Start-ups im E-Commerce-Bereich und insbesondere in der Food- und Beverage-Szene einen Namen gemacht. Durch Empfehlungen aus ihrem Netzwerk wurde auch vly schnell auf das lean ERP aus Augsburg aufmerksam. Obwohl zwar noch andere Anbieter und Systeme im Rennen waren, bot letztendlich Xentral genau die Funktionen, die das Berliner FoodTech-Start-up benötigte. Seit 2019 ist die ERP-Software von Benedikt und Claudia Sauter nun bei vly im Einsatz und begleitet das stetige Wachstum der Marke. Xentral ist dabei der zentrale Knotenpunkt, an dem alle Prozesse und sämtliche Vertriebskanäle zusammenlaufen.

Das Ziel der drei Gründer, durch die Einführung von ERP den Überblick über die Prozesse in ihrem Start-up zu behalten und Bestellungen, Logistik und Abrechnungsprozesse an einem Ort zu bündeln, ging damit auf. Durch die frühe Entscheidung für Xentral, konnte das ERP ideal auf die individuellen Bedürfnisse von vly angepasst werden und bietet dem Unternehmen seither die Grundlage für effizientes Arbeiten. Als zentrales Tool für alle wichtigen Business-Prozesse bietet Xentral dem inzwischen 50-köpfigen Team um die Gründer Niklas, Moritz und Nicolas die nötige Flexibilität und Stabilität für weiteres Wachstum, Internationalisierung und neue Produktlaunches.

Titelbild vly

Quelle Maisberger GmbH

Es reicht: Wieso verteufeln wir immer noch die Selbstständigkeit?

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Ein Jobcenter, das Menschen explizit davon abbringen will, sich selbstständig zu machen. Das auch die Chancen, vor allem aber die Risiken aufgezeigt sehen möchte. Das sich Gastredner wünscht, die von negativen Erfahrungen berichten. Es ist unfassbar – und doch traurige Realität in Kaiserslautern.

Natürlich könnte man meinen, es ist ja nur ein Jobcenter in einer Stadt in Deutschland. Das stimmt – in der Regel wird diese negative Grundhaltung gegenüber Selbstständigkeit und Unternehmertum nämlich nicht so offen zur Schau gestellt. Die Situation ist aber symptomatisch für den Stellenwert, den Selbstständige und Kleinunternehmer:innen hierzulande immer noch haben. 

Selbstständigkeit als blinder Fleck

Soziale Absicherung gibt es kaum. Die COVID-19-Pandemie hat uns dies nur allzu deutlich wieder vor Augen geführt. Es gab im ersten Jahr zwar Soforthilfen, die schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden sollten. In einer Umfrage von Lexware im März 2021 wurden sie von Kleinunternehmer:innen allerdings nur mit der Note 4 bewertet. Ein wenig überraschendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass über die Hälfte der Befragten die staatlichen Corona-Hilfen ein Jahr nach Beginn der Pandemie noch gar nicht oder nur teilweise erhalten hatten.

Zudem durften sie nur für weiterlaufende Betriebskosten genutzt werden, etwa die Ladenmiete. Von Lebenshaltungskosten war nicht die Rede, obwohl viele zumindest zeitweise durch Geschäftsschließungen, abgesagte Aufträge oder Events ihren kompletten Lebensunterhalt verloren haben. Zum anderen galt die Bürokratielosigkeit nur bis Ende des Jahres. Dann kamen zahlreichen Selbstständigen Rückforderungen des Bundes in den Briefkasten geflattert.

Gleichzeitig wurden Konzerne wie die Lufthansa von der Bundesregierung mit Hilfen in Milliardenhöhe vor dem Absturz bewahrt, weil sie „too big to fail“ sind. Aber sollte dies nicht auch für die vielen Kleinunternehmer:innen und Selbstständige in diesem Land gelten? Schließlich sind sie das Rückgrat unserer Wirtschaft. Stattdessen wurden sie – wie so oft – größtenteils sich selbst überlassen. Da verwundert es auch nicht, dass die Anzahl der Selbstständigen und Kleinunternehmer:innen in Deutschland seit Jahren nur bei rund vier Millionen liegt. Gerade das erste Corona-Jahr hat eine wahre Delle nach unten verursacht und viele zur Aufgabe ihres beruflichen Traums gezwungen. Wieso interessiert das auf politischer und gesellschaftlicher Ebene scheinbar niemanden?

Dabei brauchen wir dringend mehr und nicht weniger Selbstständige und Kleinunternehmer:innen!

Politik und Gesellschaft sind in der Pflicht

Dass Deutschland moderner werden muss, ist keine neue Forderung, gewinnt aber immer mehr an Dringlichkeit. Wer kann diesen Wandel vorantreiben? Menschen, die starke Ideen haben und sich trauen, diese zu verwirklichen. Die mit Tatendrang vorangehen und sich nicht mit dem Status quo zufriedengeben. Die ihr Herzblut in den Aufbau eines Unternehmens, eines Geschäfts, einer Dienstleistung stecken – also Gründer:innen, Selbstständige, Kleinunternehmer:innen. Sie sind oft innovativer, agiler und kreativer als gestandene Unternehmen. Sie sind flexibler, können auch mal kurzfristig einspringen und neue Chancen aufzeigen und nutzen. Sie packen an und arbeiten sicherlich mehr als manch leitender Angestellte – aber auch, weil sie es schlicht müssen, um ihre Existenz zu sichern. 

Warum also unterstützen wir sie nicht besser? Indem wir die soziale Absicherung etwa im Krankheitsfall oder bei einer Schwangerschaft ausbauen und unser Zwei-Klassen-Gesundheitssystem überdenken, damit ein solches Lebensereignis nicht zur Notlage wird. Indem wir Bürokratie abbauen und die Förderung guter Ideen ausbauen. Indem wir aufklären und transparent aufzeigen, wo und in welcher Form Unterstützung angeboten wird. Aber auch indem wir den Gestaltungswillen und Unternehmergeist junger Menschen schon in den Schulen stärken, damit sie ihre Ideen und Träume verwirklichen können.

Inspirieren statt Angst schüren

Und statt der vom Kaiserslauterner Jobcenter gewünschten Negativerfahrungen brauchen wir inspirierende Erfolgsgeschichten. Geschichten, die Mut zur Selbstständigkeit machen und zeigen, welchen Impact Selbstständige und Kleinunternehmen für Wirtschaft und Gesellschaft leisten: wie das Purpose-Unternehmen WEtell, das die Mobilfunkbranche mit nachhaltigen und fairen Handytarifen herausfordert. Oder die Gründer der Suchmaschine gexsi, die mit jedem Klick Geld für Projekte mit Sinn generiert. Oder der DJ und weltgrößte Händler seltener Art-Cover-Schallplatten. Denn schon heute gelingt vielen der Schritt in die Selbstständigkeit.

Es wäre fatal, wenn wir unsere Selbstständigen und Kleinunternehmer:innen und ihre Bedürfnisse weiterhin ignorieren. Sie tragen nicht nur einen entscheidenden Anteil zur Bruttowertschöpfung bei, sie machen vor allem die Vielfalt und Lebendigkeit unserer Wirtschaft und Gesellschaft aus.

Bild: Christian Steiger

Quelle Hotwire PR Germany GmbH für Lexware

Ab in den Urlaub mit everdrop

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urlaub everdrop

Sommer, Sonne, gute Laune: Endlich wieder Ferien. Und weil viele aufs Fliegen verzichten wollen, sind Reisen mit dem Campingmobil so beliebt wie noch nie. Die Frage ist nur: Was darf mit? Schließlich ist der Platz im Camper beschränkt. Und außerdem sollte man natürlich möglichst umweltverträglich unterwegs sein.

Wie gut, dass sich unsere everdrop Produkte perfekt für den Urlaub auf vier Rädern eignen!

Egal, ob Camper, Wohnwagen oder Auto mit Dachzelt: Alles, was eingepackt wird, muss leicht und platzsparend sein – und darf dabei nicht schädlich für die Natur sein: Denn gerade beim Camping geraten Duschgels oder Spülmittel oft ungefiltert in die Umwelt. Mit dem everdrop Spülmittel wird das Geschirr sauber und umweltfreundlicher gespült. Die Pulver-Sachets sparen Platz und Gewicht, und das angemischte Spülmittel ist leicht biologisch abbaubar (nach OECD-Messverfahren). Passend dazu: unser Pop-up-Schwamm, der sich in jedem Gepäck ganz dünn macht. 

Aber nicht nur die Teller müssen sauber werden, natürlich wollen wir im Selbstversorger-Urlaub auch auf die gewohnte Pflege nicht verzichten. Besonders praktisch: die everdrop Solids – unsere feste Naturkosmetik. Von Body Wash über Shampoo bis zum Conditioner eignen sich die festen Produkte perfekt fürs Reisen. Übrigens sind sie auch tolle Begleiter für alle, die doch mal in den Flieger steigen und ihre Beauty-Produkte im Handgepäck mitnehmen möchten. Denn durch die kompakte, nicht flüssige Form fällt auch die 100-ml-Begrenzung weg. 

Die everdrop Solids im Überblick 

●  Geeignet für alle Haut- und Haartypen

●  Vegan

●  Zertifizierte Naturkosmetik

●  Duftet nach Zitrone, Zedernholz und Lavendel

●  Feste Dusche: mit Bio-Haferöl, Bio-Distelöl und Bio-Olivenöl

●  Festes Shampoo & Conditioner: mit Bio-Distelöl und Bio-Olivenöl 

Der everdrop Pop-Up-Schwamm

●  Entfaltet sich, sobald er mit Wasser in Berührung kommt

●  Aus 100% Cellulose

●  Biologisch abbaubar 

Das everdrop Spülmittel

●  Einfach mit Wasser anzumischen – verwandelt sich von Pulver in Gel

●  Hohe Spülkraft – entfernt selbst hartnäckige und angetrocknete Verschmutzungen

●  Reinigt Geschirr effektiv und streifenfrei

●  Weniger CO2 (dank verringertem Transportvolumen)

●  Vegan und frei von Mikroplastik

●  Biologisch abbaubar (nach OECD-Messverfahren) & Tenside auf Basis pflanzlicher Rohstoffe

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle BAUERNFEIND + LÖWE GbR