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Weihnachtszeit auf Teneriffa: Lichter, Bräuche und Traditionen

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Bunte Lichter, selbstgebaute Krippen und fröhliche Feste – die größte Insel der Kanaren überrascht auch zur Weihnachtszeit mit Vielfalt. Weihnachtsmärkte laden zum Schlendern und Verweilen ein, in vielen Städten und Dörfern sind Krippen aufgestellt, die sich mittlerweile zu einem traditionellen Kulturgut entwickelt haben. Und obwohl Geschenke hier erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag, übergeben werden, ist der 24. Dezember ein Fest für Familien, an dem die Geburt Jesu im Vordergrund steht.

Auch die Lichtmessen sind eine Weihnachtstradition auf der Insel: In der Woche vor dem Fest treffen sich hunderte von Tinerfeños vor den Kirchen der Insel und singen dort gemeinsam Weihnachtslieder. Im Anschluss findet die Lichtmesse statt, wonach die Teilnehmenden singend und tanzen durch die Straßen Teneriffas ziehen. Was es zur Weihnachtszeit sonst noch auf Teneriffa zu erleben gibt? Hier kommt ein Überblick…   

Weihnachtliche Lichter erhellen Santa Cruz und Puerto de la Cruz

Ende November erleuchtet Santa Cruz in schillernden Farben, wenn die Weihnachtsbeleuchtung für diese Saison eingeweiht wird. Unzählige LED-Lampen erhellen die Nacht sowohl in der Hauptstadt als auch an verschiedenen Standorten im Südwesten der Insel und im Anaga-Gebirge. Zudem können Gäste auch in diesem Jahr wieder das Portal von Bethlehem sowie die Weihnachtsecke besuchen. Auch in Puerto de la Cruz wird die Weihnachtszeit mit der Einweihung der Weihnachtsbeleuchtung gestartet. Tausende Lichtpunkte und Themenfiguren leuchten am 30. November 2022 zum ersten Mal auf und hüllen Puerto de la Cruz in festliches Licht. 

(c) Turismo de Tenerife

Die schönsten Weihnachtskrippenausstellungen 

Teneriffa wird zur Weihnachtszeit geprägt von vollen Veranstaltungskalendern und festlichen Traditionen. Ein absolutes Must-Visit sind jedoch die Weihnachtskrippen, die überall auf der Insel von Vereinen, Institutionen und Familien in den eigenen Häusern aufgebaut werden. Die Krippen bestehen aus recycelten Materialien und durch ihre Besichtigung erfahren die Gäste mehr über das Wesen und die Tradition der Insel. Die schönsten Krippen werden beim Weihnachtskrippenwettbewerb in Santa Cruz ausgezeichnet. 

Anschließend lohnt sich ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Puerto de la Cruz oder der Stadt von Weihnachten. Zudem zaubert der Weihnachtszirkus 2022 kleinen und großen Besuchenden Teneriffas bei einer atemberaubenden Show ein Lächeln ins Gesicht. 

Außergewöhnliches Weihnachtskonzert

Jedes Jahr lockt das Weihnachtskonzert im Hafenbecken Llanos del Puerto (Santa Cruz de Tenerife) 20.000 Besuchende an und wird so zu einer der wichtigsten Freiluftbühnen der klassischen Musikszene in Europa. Das Symphonieorchester Teneriffas begrüßt geladene Gäste kostenfrei zu diesem unvergesslichen Musikerlebnis, das sich 2024 bereits zum 30. Mal jährt. Auch die Michael Bublé-Weihnachtsshow und das Bazil Meade des Gospel Canarias lockt Musikhaberinnen und Musikliebhaber nach Teneriffa.

Zum Ende der Weihnachtszeit kommen die Heiligen Drei Könige am 6. Januar nach Teneriffa. Mit dem Hubschrauber erreichen sie die Insel, wo sie von einer Kinder-Willkommens-Show begrüßt werden. Nach der Schlüsselübergabe durch den Bürgermeister, mit dem die Heiligen Drei Könige alle Tore von Santa Cruz öffnen können, begrüßen sie die anwesenden Kinder und nehmen deren Briefe entgegen. Am 6. Januar erfolgt dann auch die Übergabe der Weihnachtsgeschenke auf Teneriffa.  

Aktivitäten für Aktivsportler, Familien und Verliebte

Neben den genannten festlichen Aktionen und Erlebnissen während der Weihnachtszeit bietet Teneriffa unendlich viele Möglichkeiten für jeden Geschmack: Das Sportangebot umfasst eine breite Palette von Aktivitäten wie Kajakfahren, Windsurfen oder Tauchen. Nicht zu vergessen sind die ausgebauten Radwege und die zahlreichen Möglichkeiten für Wanderer oder Fans von Paragliding. Ein weiteres Highlight ist das Beobachten von Walen und Delfinen: Die Kanareninsel ist einer der weltbesten Orte für ganzjährige Walbeobachtungen, denn zwischen Teneriffa und La Gomera lebt eine Kolonie von Großen Tümmlern und etwa 400 Grindwalen rund ums Jahr.

Für Familien eignet sich ein Besuch im Siam Park. Der Wasserpark hat spektakuläre Attraktionen wie den Tower of Power mit seiner 28 Meter hohen Rutsche zu bieten und wurde als bester Wasserpark der Welt ausgezeichnet. Ein Must See für Groß und Klein und eine der bekanntesten und schönsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa ist der Loro Park im Urlaubsort Puerto de la Cruz mit seiner ausgezeichneten Sammlung an Säugetieren, Menschenaffen, Walen, Vögeln, Katzen und Meerestieren. Verliebte kommen auf ihre Kosten, wenn sie sich eine romantische Auszeit auf dem höchsten Berg Spaniens, dem Teide gönnen, dem perfekten Ort für eine Sternenbeobachtung!  

Weihnachtszeit auf Teneriffa: Lichter, Bräuche und Traditionen

Bildquelle: c) Turismo de Tenerife

Weitere Informationen über Teneriffa finden Interessierte im Web bei Turismo de Tenerife: www.webtenerife.de

Quelle: Teneriffa c/o Global Communication Experts GmbH

„Orange the World“ – AUVA setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Mit der weltweiten UN-Kampagne „Orange the World“ wird von 25. November bis 10. Dezember das Thema Gewalt an Frauen ins Bewusstsein gerückt. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) als Trägerin von Unfallkrankenhäusern und Rehabilitationszentren unterstützt die Kampagne und macht zu deren Auftakt auf die wichtige Rolle von Gesundheitspersonal aufmerksam. 

Gewalt hat viele Formen und Gesichter: Weltweit ist jede dritte Frau von Gewalt betroffen – in Österreich erfährt jede fünfte Frau ab ihrem 15. Lebensjahr psychische, physische und/oder sexuelle Gewalt. Die AUVA legt den Fokus daher gezielt auf diese – nach wie vor häufigste – Menschenrechtsverletzung. „Als Zeichen der Solidarität mit diesem wichtigen Anliegen sorgen wir für die Sichtbarkeit der Kampagne, denn für Gewalt an Frauen gibt es keine Toleranz“, so Mag. Jan Pazourek, Generaldirektor-Stv. der AUVA.

Die Teilnahme an der Kampagne soll darauf aufmerksam machen, dass Krankenhäuser eine wichtige Rolle spielen. Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonen sind in vielen Fällen die Einzigen, die Auswirkungen von Gewalt in Form von Verletzungen erkennen können. 

Hinschauen statt wegschauen

Meist ist es für Gesundheitspersonal nicht auf den ersten Blick erkennbar, ob eine Verletzung Folge von Gewalt ist oder nicht. „Gut geschultes und sensibilisiertes Personal nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein“, schildert Dr.in Irene Tambornino, Ärzliche Direktor-Stv.in der AUVA. Denn das Ansprechen eines Gewaltverdachtes erfordert Einfühlungsvermögen und einen sensiblen Umgang mit den Betroffenen. „Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Mitarbeitenden bewusst hinschauen, gewaltbedingte Verletzungen erkennen und verantwortungsvoll handeln – und das nicht nur im Kampagnenzeitraum“. 

Dafür arbeitet die AUVA mit Gewaltschutzeinrichtungen in den Ländern und Opferschutzgruppen anderer Träger zusammen, um Betroffenen nach medizinischer Versorgung weitere psychosoziale und rechtliche Unterstützung anbieten zu können. „Neben der hohen Bedeutung des Engagements jedes Einzelnen ist es auch ein Ziel der AUVA, eine Führungsrolle in Österreich bei der Umsetzung derartiger Konzepte zu übernehmen, zur Enttabuisierung des Themas beizutragen und unser Wissen im Sinne unserer Vorbildfunktion auch an andere Einrichtungen weiterzugeben“, so Dr. Roland Frank, Ärztlicher Direktor der AUVA.

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Die UN-Kampagne läuft parallel zu den Bestrebungen der medizinischen Direktion der AUVA, der Gesellschaft der Gutachterärztinnen und -ärzte und der österreichischen Bundesregierung, häusliche Gewalt zu bekämpfen. „Bei der Bekämpfung häuslicher Gewalt kommt es insbesondere darauf an, bei der Erstellung von Befunden so sorgfältig wie möglich zu arbeiten, Verletzungen bestmöglich zu beschreiben und zu dokumentieren und sich nicht mit unglaubwürdigen Ausreden über den vermeintlichen Unfallhergang der Verletzungen bei Frauen zufrieden zu geben“, so der Ärztliche Direktor. Damit wird das Ziel verfolgt, dass eine Krankengeschichte im Bedarfsfall als Beweis für häusliche Gewalt gegen eine Frau herangezogen werden kann.

Weitere Informationen:

„Orange the World“ – AUVA setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Bild AUVA SETZT ZEICHEN GEGEN GEWALT AN FRAUEN
Zum Auftakt der Internationalen Tage gegen Gewalt an Frauen lud die AUVA am 25.11.2022 zu einem Pressetermin im Traumazentrum Wien – Meidling v.l.n.r.: DGKP Larissa Kornfeld, Gleichbehandlungsbeauftragte, Mag. Jan Pazourek, Generaldirektor-Stv., Dr. Roland Frank, MSc, Ärztlicher Direktor und Dr.in Irene Tambornino, Ärztlicher Direktor-Stv.in Copyright: AUVA / Maximilian Skanda

Quelle Ketchum GmbH

Neues Erfolgsmodell für schnellen Glasfaserausbau in Deutschland

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Ein innovatives Modell des 2022 gegründeten Infrastruktur-Ventures und Projektentwicklers metrofibre verspricht mehr Tempo für den Glasfaserausbau in Städten durch hochleistungsfähige, privatwirtschaftlich finanzierte Netze – erstes Projekt in der Ruhrmetropole Essen mit 180 Millionen Euro finanziert

Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur geht vor allem in deutschen Städten nach wie vor nur schleppend voran. Dabei ist die Anbindung an schnelle und leistungsfähige Glasfasernetze ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Städte. Das Anfang 2022 gegründete Infrastruktur-Venture metrofibre will Tempo in den Glasfaserausbau in Deutschland bringen – über eine Partnerschaft zwischen Städten, Investoren und Projektentwicklungsexperten und eine privatwirtschaftliche Finanzierung.

Kern des metrofibre-Konzepts ist ein offenes Glasfasernetz, das verschiedene Telekommunikationsanbieter, sogenannte Internet Service Provider, pachten und darüber ihre Tarife anbieten können. Die Netzarchitektur von metrofibre ist auf Zukunftsfähigkeit ausgerichtet: Für jeden Haushalt gibt es mindestens ein dediziertes Glasfaserpaar, das ausschließlich von diesem genutzt wird. Überlastungen zu Spitzenzeiten gehören so der Vergangenheit an. Durch eine effiziente Netzplanung kommt ebenfalls Schwung in den Ausbau des Mobilfunkstandards 5G und darauf aufbauende Smart City-Applikationen, da Mobilfunkstandorte unterschiedlicher Anbieter direkt mit angebunden werden können.

Mit „ruhrfibre“ startet jetzt das erste große Projekt von metrofibre gemeinsam mit dem führenden global aktiven Infrastruktur-Investor DIF Capital Partners und der Stadt Essen. Das Investitionsvolumen liegt bei 180 Millionen Euro und kommt ohne öffentliche Gelder aus. Rund 150.000 Haushalte sowie Unternehmen, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen sollen in den kommenden drei Jahren Zugang zum Hochgeschwindigkeitsnetz von ruhrfibre bekommen.

Der Glasfaserausbau in Deutschland geht schleppend voran. Mit einer Anschlussquote von 7,1 Prozent zählt Deutschland zu den Schlusslichtern der 38 OECD-Länder. Staatliche Subventionen führen dabei zu der Situation, dass viele Dörfer bald eine höhere Haushalts-Anschlussquote aufweisen als die meisten Großstädte. „Das wollen wir ändern“, sagt Christopher Rautenberg, Mitgründer und Geschäftsführer von metrofibre. „Metaverse, autonomes Fahren, Virtual Reality, das Internet-of-Things (IoT), Smart Cities – digitale Lösungen, Produkte und Konzepte wie diese brauchen vor allem eins: eine hochleistungsfähige digitale Infrastruktur.

Und daran mangelt es in Deutschland noch erheblich.“ Angetreten ist metrofibre mit einer neuen Strategie für den Auf- und Ausbau einer flächendeckenden, hochleistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur in Städten. Denn für sie geht es nicht nur um die Daseinsvorsorge in einer zunehmend digitalisierten Welt, sondern auch um Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit. 

Schulterschluss zwischen Städten, Investoren und erfahrenem Projektentwickler

Basis des innovativen Konzepts von metrofibre sind enge Partnerschaften zwischen Städten, Investoren und metrofibre als Projektentwicklungsgesellschaft. Kommunen sichern sich über eine Beteiligung Mitspracherechte, die Finanzierung erfolgt privatwirtschaftlich, metrofibre koordiniert den Netzausbau und vermarktet die passive Infrastruktur an Internet Service Provider. Diese können das metrofibre-Netz pachten und ihren Kunden so attraktive Glasfasertarife anbieten. Das fördert den Wettbewerb und beugt gleichzeitig einem Überbau vor. Für den urbanen Netzausbau ist das Modell von metrofibre bisher einzigartig in Deutschland.

Die Projektentwickler übernehmen die gesamte Steuerung und Koordination – von der Beschaffung eines Investors bis zur Verlegung der Glasfaserkabel bis in die Haushalte. Das beschleunigt den Ausbau und entlastet die städtischen Haushalte. Ebenso neu ist, dass metrofibre sich auf urbane Räume in Deutschland fokussiert und dort eine passive Infrastruktur als Datenautobahn aufbaut – ohne eigene Endprodukte und nach dem klaren Prinzip „Wholesale only“.

Das metrofibre-Netzkonzept: hochmodern, diskriminierungsfrei und nachhaltig 

Kern des metrofibre-Konzepts ist ein passives Glasfasernetz als offene Infrastruktur, die mehrere Telekommunikationsanbieter gleichzeitig mieten und nutzen können. Das sorgt für Anbieter- und Angebotsvielfalt ohne eine ressourcen-intensive und damit ineffiziente Dopplung von Infrastrukturen.

Die sogenannte „Punkt-zu-Punkt“-Netzarchitektur (P2P) von metrofibre hebt sich gleichzeitig deutlich vom Marktstandard ab: sie verhindert durch mindestens ein Glasfaserpaar pro Haushalt Netzüberlastungen zu Spitzenlastzeiten – in anderen Architekturen müssen sich mehrere Haushalte ein Glasfaserkabel teilen, wie es auch seit Jahrzehnten bei kupferbasierten Technologien der Fall ist. Datenverkehr in beide Richtungen, also Downloads ebenso wie Uploads, sind jetzt in Gigabitgeschwindigkeit oder sogar deutlich schneller möglich.

Glasfasernetze sind zudem wesentlich umweltfreundlicher als herkömmliche Kupferleitungen, weil sie für Datenübertragungen nur ein Drittel an Strom benötigen. Und nicht zuletzt ist der Glasfaserausbau eine zentrale Voraussetzung für den neuen Mobilfunkstandard 5G und somit ein wichtiger Schritt von Städten auf dem Weg zur Smart City. 

Erstes Projekt „ruhrfibre“ mit der Stadt Essen gestartet 

Mit ruhrfibre ist jetzt das erste metrofibre-Projekt an den Start gegangen. Am 23. November 2022 haben die Projektentwicklungsgesellschaft metrofibre, der führende global aktive Infrastrukturinvestor DIF Capital Partners und die Stadt Essen offiziell den Vertrag für ihre Zusammenarbeit unterzeichnet und damit den Startschuss für einen flächendeckenden Glasfaserausbau in Essen bis zur letzten Meile gegeben.

Die Stadt Essen ist über ihre Tochter Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft GmbH (EVV) an der Netzgesellschaft ruhrfibre beteiligt. Rund 150.000 Haushalte sowie Unternehmen, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen sollen in den kommenden drei Jahren in der Ruhrmetropole Zugang zum Hochgeschwindigkeitsnetz bekommen. „Die weitere Digitalisierung und der Ausbau der Stadt Essen hin zu einer Smart City sind existenziell“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen.

„Ich bin überzeugt davon, dass wir mit ruhrfibre neue Maßstäbe setzen, die Essen als Wirtschaftsstandort noch attraktiver machen und gleichzeitig die digitale Lebens- und Arbeitsqualität unserer Bürgerinnen und Bürger erheblich steigern werden. Die Voraussetzungen dafür schaffen wir mit einer gemeinsamen Projektgesellschaft mit ruhrfibre.“ Der Baustart ist für das Frühjahr 2023 vorgesehen. 

Das 180 Millionen Euro-Projekt: privatwirtschaftlich und ohne öffentliche Gelder finanziert 

Das Investitionsvolumen für den Glasfaserausbau in Essen beläuft sich auf ca. 180 Millionen Euro und wird ohne den Einsatz von öffentlichen Geldern ausschließlich privatwirtschaftlich finanziert. DIF Capital Partners ist Hauptinvestor für ruhrfibre und zählt international zu den führenden Investoren für Infrastruktur. Der Fondsmanager finanziert Unternehmen und Projekte in den Segmenten (digitale) Infrastruktur und (erneuerbare) Energie.

„Wir glauben fest an die Bedeutung einer verbesserten digitalen Infrastruktur im Herzen des Ruhrgebiets und daran, dass Essen zu einer Smart City wird. Für uns ist dies eine Investition, die perfekt zur Strategie unseres CIF-Fonds passt, der sich auf kleine und mittelgroße Infrastrukturinvestitionen konzentriert, wobei der Bereich der digitalen Infrastruktur eine Priorität darstellt“, sagt Willem Jansonius, Partner und Head of CIF bei DIF Capital Partners. DIF Capital Partners wurde 2005 gegründet und verwaltet ein Investitionsvolumen von mehr als 15 Milliarden Euro. 

Die Köpfe hinter dem metrofibre-Konzept: Gründer, erfahrene Telekommunikations- und Finanzexperten

Hinter dem metrofibre-Konzept stehen junge Gründer ebenso wie Telekommunikations- und Finanzexperten mit langjähriger Erfahrung. Geschäftsführer und metrofibre-Mitgründer Christopher Rautenberg begann nach einem Studium an der WHU in Vallendar seine Karriere bei der Boston Consulting Group, wo er Finanzinvestoren im Technologie- und Infrastrukturbereich beriet. Sein Bruder Moritz Rautenberg widmete sich direkt nach seinem Studium an der WHU als Mitgründer ebenfalls dem Aufbau von metrofibre.

Ihr Vater Arndt Rautenberg ist in der Telekommunikationsbranche kein Unbekannter: Der frühere Strategiechef der Deutsche Telekom AG baute in den vergangenen Jahren eine der führenden Beratungs-Boutiquen für digitale Infrastruktur auf und hat als Strategie- und Finanzexperte das metrofibre-Konzept maßgeblich mitentwickelt. Ebenfalls zum Gründungsteam gehören zwei weitere Experten, die tiefe Wurzeln in der Telekommunikations- und Finanzbranche haben: Dr. Hai Cheng, Mitgründer und Beiratsmitglied von metrofibre, gründete Anfang der 2000er Jahre das Unternehmen Tropolys, das er auf- und ausbaute und 2005 an die Versatel AG verkaufte.

Dort war er bis 2012 Technik-Vorstand. Auch der IT-Experte Andreas Kindt, Ex-Vorstand von T-Online (2002 bis 2006) und früherer CIO von T-Home (2006 bis 2008), zählt zum hochkarätigen metrofibre-Gründerkreis und Beirat.

Bild Hinter metrofibre steht mit Andreas Kindt, Arndt Rautenberg, Christopher Rautenberg, metrofibre-Geschäftsführer, Dr. Hai Cheng und Moritz Rautenberg ein hochkarätiges Gründerteam (v.l.n.r.). Bildnachweis: Jochen Rolfes

Quelle metrofibre GmbH
c/o zeron GmbH / Agentur für PR & Content

Merry Yummy Christmas! Die Plantbased Ramen von yummy

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yummy christmas

Diese Weihnachten ist Unboxing einfach yummy.

Die gesunden, rein pflanzlichen Ramen von yummy sind unser absoluter Favorit für die Weihnachtszeit. Ob als lecker-herzhaftes Geschenk für Freunde, gesundes Essen für die Weihnachtsfeier oder die schnelle, vollwertige Küche für zu Hause und unterwegs – mit yummy schmeckt die Weihnachtszeit einfach besser. Die yummy Boxen gibt es in den drei Sorten UnBeefed, Chickless und NoPork – da ist für jeden der passende Geschmack dabei. 

Santa, yummy is my only wish this year.

Darf´s ein bisschen Spicy sein? 

Dann sind die Unbeefed Ramen von yummy genau das Richtige. Gesunde Zutaten wie Vollkornreisnudeln, Kimchi und Shiitake Pilze werden mit einer Prise Zimt verfeinert und verleihen der Unbeefed Box die extra spicy-herzhafte Note.

Einfach mit heißem Wasser aufgießen und in 5 Minuten genießen. 

Spice up your yummy life. 

Die yummy Produkte sind alle Online unter yummyeats.co erhältlich.

Sie kosten ab 29,90 € (6er Mix).

Merry Yummy Christmas! Die Plantbased Ramen von yummy

Quelle Sonja Berger – Public Relations

Fintech CTOs diskutieren Wachstumsstrategien in Zeiten der Rezession

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Mooncascade

Mooncascade vereint das Wissen der FinTech – Größen beim MOONFIN Event in Berlin 

Gestern, gegen 22 Uhr, endete das allererste Event von Mooncascade in Berlin erfolgreich. Mooncascade wurde 2009 gegründet und hat sich als Unternehmen für Beratung, Design und Softwareentwicklung etabliert. Sie haben bereits gemeinsame Wege mit bekannten Unicorns wie Wise (ehemals TransferWise), Bolt, Veriff und Glia und vielen mehr beschritten. 

Heute blicken wir auf eine erfolgreiche und produktive Veranstaltung zurück, bei der alle Teilnehmer*innen die Möglichkeit hatten, von Branchenexperten zu lernen und Fragen direkt an das globale FinTech-Start-up Monese, Europas größte eingebettete Finanzplattform Solaris, die Profis der geschäftlichen Finanzwelt Friday Finance (ehemals Airbank) und die erfahrenen FinTech-Softwareentwickler*innen von Mooncascade zu stellen. Zusätzlich hatten Besucher*innen die Möglichkeit bei einem von Mooncascade geplanten Gewinnspiel teilzunehmen, bei dem die Teilnehmer*innen ein kostenloses Cloud Audit, Tech Audit oder Design Audit vom Mooncascade-Team gewinnen konnten. 

Die Veranstaltung, die von der offiziellen Community der Berlin Finance Initiative und Berlin Partner unterstützt wurde, startete gegen 18:00 Uhr mit einem spannenden Vortrag des VP of Growth bei Friday Finance (ehemals Airbank),  Alex Müller. Dieser erläuterte den Teilnehmer*innen seine Gedanken darüber, was ein produktorientiertes, wachstumsorientiertes Fintech-Unternehmen auszeichnet und wie ihre Betriebsmodelle in den Bereichen Technik, Produkt und Vertrieb aussehen.

Anschließend sprach Indrek Ulst, Mitbegründer von Mooncascade über die wichtigsten Lektionen, die er in seinen mehr als 10 Jahren im Softwareentwicklungsgeschäft gelernt hat und verriet, was man nicht tun sollte, wenn man versucht, ein skalierbares MVP zu entwickeln. CTO von Monese, Jonas Kiiver, der die Lektionen teilte, die Monese bei der Skalierung eines globalen FinTech-Produkts zu einem Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen gelernt hat. Dieser Vortrag wurde vom CTO von Solaris, Dennis Winter, fortgesetzt.

Dieser brachte wertvolle Erkenntnisse zur Skalierung einer Produktplattform. Außerdem ging um die Best Practices von Solaris und die Erfahrungen, die das Unternehmen auf seiner Reise gemacht hat. Doch damit nicht genug: Harles Paesüld, als Head of Cloud Service, gestaltet er komplexe Cloudsysteme und baut damit das Rückgrat erfolgreicher App- und Softwareentwicklungsprojekte auf. Er erzählte den Teilnehmer*innen über seine Erfahrungen, warum es wichtig ist, das Cloud-Setup bereits zu Beginn des Entwicklungsprozesses zu berücksichtigen. Zwischen den Präsentationen der Redner gab es Raum für Fragen und anschließend gab es zwei Stunden lang die Gelegenheit zum Networking unter den Anwesenden.

Indrek Ulst, Mitbegründer von Mooncascade sagt „Ich bin dankbar, dass es die Möglichkeit gab, sich über die Erfahrungen, Ideen und Best Practices mit den besten Experten der Branche auszutauschen. Meiner Erfahrung nach sind die technischen Aspekte unserer Dienstleistungen immer schwer zu verstehen und zu erfassen, weshalb ich mich umso mehr freue, dass wir mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit hatten, den Besuchern diese Themen näherzubringen und offene Fragen zu klären.“

Jonas Kiiver, CTO von Monese fügt hinzu „Mooncascade ist der perfekte Partner für uns, weil sie uns sehr schnell zur Marktreife verholfen haben. Ohne sie wären wir heute nicht hier, und seit dem Start unser gemeinsamen Reise, haben wir einen langen Weg zurückgelegt. Sie haben uns seit Beginn ein wirklich gutes Fundament für die Zusammenarbeit mit Partnern gelegt, sodass sie die Messlatte bis heute sehr hoch gelegt haben.

Wir vergleichen Mooncascade mit jedem neuen Partner, mit dem wir zusammenarbeiten, und wenden dieselben Methoden an, die wir bereits bei und mit Mooncascade angewendet haben. Ich freue mich sehr über dieses Event, denn es ist immer schön zu sehen, dass solche neuen Veranstaltungen aus dem FinTech Bereich einen Platz finde, denn dieser Bereich wird häufig außen vor gelassen. Es gibt viele verschiedene Finanz-Treffen und große Konferenzen, aber es nur selten solch ein Event wie dieses von Mooncascade, das erklärt, wie man eben diese Dinge angeht.“ 

Da die Nachfrage nach den Dienstleistungen von Mooncascade weiter wächst, ist das Unternehmen in der Lage, Unternehmen mit fachkundigem UX/UI-Design, der Entwicklung mobiler Anwendungen und der Modernisierung von Clouds zu unterstützen. Vom ersten Tag an lag der Fokus von Mooncascade darauf, kleine Unternehmen beim Wachstum und etablierte Unternehmen bei der schnellen Skalierung zu unterstützen. Um dies zu erreichen, haben mehr als 70+ interne Entwicklungsexpert*innen ihr Wissen und ihre Arbeit geteilt, wobei der Verwirklichung großartiger Ideen nichts im Wege stand.

Quelle Laika Communications GmbH

Elon Musk fehlt es an weiblicher Intuition – diese 3 Eigenschaften sollte er sich bei Gründerinnen abschauen

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In einem Punkt sind sich alle einig: Elon Musks ausgefallene Ideen und strengen Vorgaben polarisieren. Die Meinungen über seinen öffentlichen Auftritt, seinen Umgang mit Angestellten und seine Person gehen dabei aber weit auseinander. Ist er ein genialer Vorreiter – oder doch nur ein machtgieriger Träumer?

„Zwar ist Elon Musk einer der wagemutigsten  Unternehmer der Welt, es scheint ihm jedoch in vielerlei Hinsicht an weiblicher Intuition zu fehlen – was ihn daran hindert, das zu erreichen, wozu er wirklich imstande wäre“, sagt Nicole Frenken. Aus ihrer Zusammenarbeit mit zahlreichen Gründerinnen und gestandenen Selbständigen weiß die Businessmentorin, welche Stärken Unternehmerinnen ihren männlichen Kollegen voraushaben.

In diesem Interview analysiert sie die über die Medien dargestellte Führungslinie von Elon Musk und verrät, welche Eigenschaften sich Männer von erfolgreichen Unternehmerinnen abschauen sollten.

Elon Musk räumt gerade ordentlich auf bei Twitter, feuert Mitarbeiter und verlangt 80-Stunden-Wochen. Würde sich eine Business-Frau auch so verhalten wie Elon Musk?

Das Verhalten von Elon Musk wirkt seit geraumer Zeit äußerst chaotisch – nicht zuletzt wegen seiner Unentschlossenheit über den Kauf von Twitter. Es muss sich noch zeigen, wie gut seine Ansätze beim Social-Media-Giganten einschlagen. Die Übernahme ist noch ganz frisch und bisher fiel er in den Medien überwiegend negativ auf. An der breit thematisierten Kündigungswelle wird das Unternehmen eine Weile zu knabbern haben. Das Betriebsklima und die Motivation des Kernteams  werden dadurch gekillt.

Business-Frauen würden sich meiner Erfahrung nach in einer solchen Situation sehr viel besonnener verhalten und mit einer nachvollziehbaren Strategie darauf reagieren. Mir ist also keine Unternehmerin bekannt, die ein ähnliches Verhalten wie Musk an den Tag legen würde.

Was kann Musk sich von erfolgreichen Frauen abschauen?

Während ambitionierte Männer ihren unternehmerischen Erfolg oft als selbstverständlich betrachten, sind Gründerinnen in der modernen Welt meist von ihrem Streben nach Unabhängigkeit geprägt: Sie wollen sich vor allem selbst weiterentwickeln – nicht nur ihr Business. Viele Frauen sehnen sich nach einem Gemeinschaftswerk oder einer Teamleistung. Frauen sind folgerichtig offener für Feedback und Impulse anderer Menschen.

Darüber hinaus handeln weibliche Führungspersönlichkeiten oftmals empathischer, was bei ihren Mitarbeitern gut ankommt. Sie verfügen dank ihres Einfühlungsvermögens außerdem über einen differenzierteren Blick auf Probleme und Schwierigkeiten. Elon Musk würde gut daran tun, sich seiner Überheblichkeit und Engstirnigkeit zu entledigen. Stattdessen sollte er größeren Wert auf die Meinung seiner Mitarbeiter legen, ihre Expertise nutzen und ihnen mehr kreativen Spielraum geben – Hindernisse lassen sich bekanntlich am besten gemeinsam überwinden.

Glauben Sie, dass Musk trotz seines Stils Erfolg haben wird?

Diese Prophezeiung ist bei Business-Kamikazetypen wie Musk wie der berühmte Blick in die Glaskugel. Sein Mut und seine visionäre Kraft sind natürlich ein großer Erfolgsfaktor. Sein Charakter wiederum wird ihm immer wieder bei der langfristigen Umsetzung seiner Visionen zu NAchteil gereichen. ie Sympathie bleibt dabei eben oft vollkommen auf der Strecke. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per Meme auf die Straße setzen ist nicht witzig. Und tatsächlich muss ein Anführer auch mal mit Wärme und Sympathie punkten – insbesondere bei Twitter steht Musk sonst auch schnell allein da.

Aktuell sieht man dafür schon die ersten Anzeichen: Deutlich weniger Mitarbeiter folgen Musks Aufruf, mehr zu arbeiten. Mit einem kooperativerem, auf Vertrauen basierendem n Führungsstil wäre mehr Motivation vorhanden.

Über UP-Lift:

Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken sind die Geschäftsführerinnen der Mentoring-Agentur UP-Lift. Mit ihrem Unternehmen unterstützen sie Frauen zu mehr Erfolg als Unternehmerinnen und Selbstständige. Das gelingt ihnen durch ein Mentoring-Angebot, das an den Erfolgssäulen Strategie UND Mindset ansetzt – und über die reine Wissensvermittlung hinausgeht. Mentale Hürden, die Frauen in der Business-Welt zurückhalten, können so nachhaltig abgebaut werden. 

Mehr Informationen dazu unter: https://up-lift.de

Foto Quelle: Up-Lift GmbH

Elon Musk fehlt es an weiblicher Intuition – diese 3 Eigenschaften sollte er sich bei Gründerinnen abschauen

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mehr als nur Regeneration: L-Glutamin von foodspring

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L-Glutamin von foodspring. 

Mehr als nur Regeneration: L-Glutamin von foodspring. 

Das Produktportfolio von foodspring bietet eine Vielzahl an Alternativen, die den Körper auf intensive Trainingseinheiten vorbereiten. Ebenso wichtig ist es aber, genügend Zeit zum Erholen und zum Regenerieren einzuplanen. Wird dies vernachlässigt, kann der Hormonhaushalt durch einen Mangel an Testosteron und Überschuss an Cortisol gestört werden. Deshalb sollte die Wichtigkeit ausreichender Erholung nicht unterschätzt werden.

Um die Regeneration effektiv zu gestalten, kann an Ruhetagen zusätzlich die Aminosäure L-Glutamin eingenommen werden, welche eine Schlüsselrolle bei der Produktion von Antikörpern spielt. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und der Körper vor Krankheiten geschützt. Als Resultat kann sich der Körper voll und ganz auf die Regeneration der Muskeln konzentrieren. 

Die menschliche Muskulatur besteht beinahe zu 60% aus der lebensnotwendigen Aminosäure L-Glutamin. Dieser Wert verdeutlicht die besondere Rolle, die L-Glutamin in unserem Körper einnimmt. Bei intensiven Trainingseinheiten kann das Produkt dazu beitragen, die Leistung zu steigern und die Regenerationsprozesse in den Muskeln wirksam zu unterstützen. Als Nahrungsergänzungsmittel ist es eine der besten Möglichkeiten um sicherzustellen, dass genügend Antikörper für die Erholung nach dem Sport gebildet werden, um das Risiko einer Schwächung des Immunsystems zu verringern. 

Anwendung: Einfach 4 Kapseln nach dem Training mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. Bei mehr als 3 Trainingseinheiten pro Woche empfehlen wir die tägliche Einnahme von 4 Kapseln.

Die foodspring L-Glutamin ist auf www.foodspring.de erhältlich und kostet aktuell 9,99 €.

Quelle STUDIO BRANDFORMANCE

Digitale Vertriebsplattform für KMU

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ShopVibes schließt sechsstellige Pre-Seed Finanzierungsrunde ab

Das Münchener B2B-SaaS-Startup ShopVibes hat erfolgreich eine hohe sechsstellige Pre-Seed Finanzierungsrunde mit renommierten Investoren abgeschlossen. Als Lead- Investor agiert dabei Dr. Heinz Raufer, der selbst als Gründer mit Atrada und hotel.de zwei erfolgreiche Unternehmen aufbaute und verkaufte sowie als einer der ersten Investoren FlixBus unterstützte. ShopVibes entwickelt und vertreibt eine Software-Lösung, mit der elementare Prozesse im Vertrieb digitalisiert und damit automatisiert und erheblich vereinfacht werden können.

Damit unterstützt ShopVibes insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Verwaltung ihrer Produkte, Medien, Bestellungen und Vertriebspartner. Mit dem Kapital will das Unternehmen die technologische Entwicklung voranbringen und das Team vergrößern.

Mit ShopVibes zum digitalen Produkt-Vertrieb

ShopVibes verbindet als All-In-One Product Information Management System (PIM) auf seiner digitalen Plattform kleine und mittelständische Hersteller (KMU) und deren Marken mit ihren Händlern. Damit können diese alle produkt- und vertriebsrelevanten Daten und Prozesse zentralisiert digital abbilden. Dabei unterstützt die Technologie des Startups auch bei der Optimierung der Produktdaten für eine bestmögliche Platzierung in allen Verkaufskanälen, in dem Produktdaten aus verschiedenen Quellen generiert, aggregiert und intelligent nutzbar gemacht werden.

Durch flexible Export-Formate können diese Daten dann mit allen Vertriebspartnern und -kanälen ausgetauscht werden. Insbesondere die wachsende Komplexität und die technischen Anforderungen, die durch den Vertrieb auf mehreren Kanälen, sowohl mit Offline- als auch Online-Händlern und Marktplätzen, entstehen, stellt KMU vor große Herausforderungen, die mit ShopVibes einfach und kostengünstig gemeistert werden können.

“Aktuelle Lösungen im Markt sind sehr komplex und teuer in der Einführung und Nutzung und damit primär für Enterprise-Kunden sinnvoll. Wir ermöglichen mit unserer schlanken Lösung endlich auch KMU Zugang zu einem professionellen Produkt-Informations-Management-System. Mit unserer Technologie erhöhen wir den Digitalisierungsgrad im Vertrieb enorm und lösen so aufwendige und teure manuelle Prozesse und Excel-Tabellen ab“, erklärt CTO und Mitgründer Philipp Schlieker.

Persönliche Erfahrung führt zur Gründung von ShopVibes

Die Idee für ShopVibes basiert auf den Erfahrungen von Mitgründer Daniel Wimmer in seiner früheren Tätigkeit bei einem großen Online-Händler, bei dem er direkt an der Schnittstelle zwischen Herstellern und dem Online-Händler tätig war.

“Die Prozesse liefen oft sehr analog ab, vieles basierte noch auf MS Excel und E-Mail. Gleichzeitig war vielen Herstellern die Relevanz von guten Produktdaten nicht bewusst und zudem konnten sie diese oft auch nicht erfüllen”, erinnert er sich.

Renommierte Investoren investieren in die digitale Lösung von ShopVibes

Renommierte Investoren und Gründer investieren nun eine hohe sechsstellige Summe im Rahmen der Pre-Seed-Finanzierungsrunde. Als Lead-Investor agiert dabei Dr. Heinz Raufer, der selbst als Gründer mit Atrada und hotel.de zwei erfolgreiche Unternehmen aufbaute und verkaufte sowie als einer der ersten Investoren Flixbus unterstützte. Daneben investieren Reinhard Wick, ehemaliger Gründer- Kollege von Dr. Raufer bei hotel.de, Ralf Fischer, erfahrener Retailtech-Investor und Digital- Unternehmer, Quirin Herz, jahrelange eCommerce- und Venture-Erfahrung, sowie Hannes Detjen und Emil Beck, Gründer von Remazing, einem führenden Anbieter von Services und -Software-Lösungen für Amazon.

“Ich freue mich sehr, Teil des ShopVibes-Investoren-Teams geworden zu sein und die ShopVibes- Gründer bei der dringenden Produktdaten- und -prozess-Digitalisierung insbesondere kleiner und mittel- ständischer Hersteller sowie Händler unterstützen zu dürfen. Die ShopVibes-Technologie verschafft dieser Kundengruppe bereits heute kostengünstig und schnell entscheidende Vorteile, so dass diese schon kurzfristig Produktivität sowie Qualität im Produktdaten-Management und somit ihre Umsätze im Online- Vertrieb signifikant steigern können und damit langfristig wettbewerbsfähiger werden.”, so Dr. Heinz Raufer, Business Angel und Investor bei ShopVibes.

Ralf Fischer kennt die Herausforderungen im Online-Handel sehr gut und ergänzt: „Als wir mit der verticalAds Group unsere Dienstleistung für den Retail-Bereich aufgebaut haben, waren wir schockiert über die schlechte Qualität der verfügbaren Produktdaten. Daran hat sich in Europa seitdem wenig geändert. Dabei sind diese die Grundlage jeder digitalen Kaufentscheidung. ShopVibes geht dieses Problem mit einer effizienten und automatisierten Software-Lösung an, die Brands und Shops damit einen direkten Uplift in den Verkaufszahlen verspricht. Ein großer Markt, die attraktive Produktlösung und das vielversprechende Gründerteam sind die entscheidenden Argumente für mein Investment.“

Daniel Wimmer kommentiert das Investment so: „Wir freuen uns sehr, dass wir Investoren mit relevanter Erfahrung für uns gewinnen konnten und so unsere Vision einer zentralen, digitalen Plattform für den Multi-Channel-Vertrieb für KMU weiter vorantreiben können. Wir werden primär in den Ausbau unseres Teams und damit in die Produktentwicklung und die weitere Expansion investieren.“

Quelle ShopVibes GmbH

Gesundheit neu denken – Barmenia Next Strategies investiert in innovative Start-ups

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Barmenia Next Strategies

Die Barmenia Next Strategies GmbH beteiligt sich an neuen, erfolgsversprechenden Start-ups, insbesondere mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Durch frühe Investments unterstützt die BNS junge Unternehmen. 

Heute schon an morgen denken. Das ist der Leitsatz, den die Barmenia im Sinne ihrer Kundinnen und Kunden lebt. Dazu gehört auch, über den Tellerrand zu schauen und Neues auszuprobieren. Das ist es, was die Barmenia Next Strategies GmbH (BNS) auszeichnet. Durch frühe Investments unterstützt die BNS innovative Start-ups finanziell und mit Know How aus dem Gesundheitssektor. 

Neue Ideen für Barmenia-Kunden schnell umsetzen 

„Die Welt dreht sich immer schneller und es entstehen viele neue Ideen. Dabei ist es für die Barmenia und unsere Kunden wichtig, innovative Start-ups und Gesundheitslösungen schnell zu erkennen, zu bewerten und Chancen direkt zu ergreifen. Darum haben wir die BNS gegründet“, sagt Geschäftsführer Dr. Jan Seidel. 

Als Frühphasenfinanzierer ist die BNS Teil der in Wuppertalansässigen Versicherungsgruppe Barmenia. „Die Gesellschaft wird uns dabei helfen, Innovationen früh zu erkennen, Mehrwerte für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen und neue Ertragspotenziale für die Barmenia zu heben“ so Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen. 

Frühphaseninvestor crossbuilders ist kompetenter Partner 

Als kompetenten Partner hat sich die Barmenia Next Strategies GmbH hierbei den Company Builder und Frühphaseninvestor crossbuilders GmbH mit ins Boot geholt. Das Unternehmen mit Sitz in Köln bringt jahrelange Expertise und ein breites Netzwerk im Start-up- und Versicherungs-Umfeld mit. Im engen Austausch führt crossbuilders dabei die operativen Tätigkeiten rund um die Umsetzung von Start-up-Investments durch. 

Die Zusammenarbeit trägt bereits Früchte. „Es haben sich schon sehr spannende und vielversprechende Projekte ergeben. Neben disruptiven Lösungen für unsere Kunden, profitieren wir hier auch von einem frischen Mindset der Gründer.“, sagt Geschäftsführer Steffen Ingignoli.

BNS beteiligt sich bereits an innovativen Start-ups

Bisher hat die 2021 gegründete BNS in die Start-ups Fimo Health, Peers, Local Life und HealthCaters sowie weitere Beteiligungen im Pflege-Markt investiert. In der Rolle eines „Co-Lead Investors“ wurde insgesamt eine siebenstellige Summe in das Kölner Gesundheits-Start-up Fimo Health GmbH investiert. Das im Jahr 2020 gegründete Unternehmen hat eine App entwickelt, die Patienten und Patientinnen bei der Bewältigung der Symptome des Chronischen Fatigue Syndroms, das u.a. als Folge einer Covid 19-Erkrankung auftreten kann, helfen soll.

Anfang Juli beteiligte sich die BNS zudem am Start-up Peers. Peers Vision ist es, eine ganzheitliche „Go-to-Plattform“ zur Stärkung der psychischen Gesundheit aufzubauen. Geleitet von Psychotherapeuten kommen die Teilnehmenden einmal in der Woche in Gruppenkursen virtuell zusammen und können so von- und miteinander lernen. Erst kürzlich hat sich die BNS am aufstrebenden Start-up Local Life beteiligt. Local Life ist ein nachhaltiger Lieferdienst aus Wuppertal, der vor allem lokale und regionale Produkte im Angebot hat. 

Ein weiteres neues Investment der BNS ist HealthCaters. Mit einem mobilen Set können Kunden selbst verschiedene Gesundheitstests durchführen. Das ist zum Beispiel für Mitarbeiter in Unternehmen interessant, aber auch für die medizinische Versorgung in ländlichen Gegenden.

Bild Die BNS-Geschäftsführer Steffen Ingignoli (links) und Dr. Jan Seidel unterstützen Start-ups. Quelle Copyright: Barmenia/ Jan Ladwig

Quelle Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG

Spritzgießworkshop für Gründer*innen

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spritzgießworkshop

Spritzgießworkshop für Gründer*innen

Das Labor für Kunststofftechnologie der FH Münster und das FabLab des Digital Hub münsterLAND zeigten, wie Start-ups das Produktionsverfahren nutzen können

Spritzgießen ist das wichtigste Verarbeitungsverfahren zur Produktherstellung in größeren Stückzahlen. Interessant ist dies insbesondere für Gründer*innen, die damit ihre eigene Idee in die Tat umsetzen können. Doch das Verfahren ist sehr komplex – deshalb veranstalteten das Labor für Kunststofftechnologie der FH Münster und der Digital Hub münsterLAND nun zwei Workshops, um das Produktionsverfahren kennenzulernen.

Mit Schutzbrillen ausgestattet starteten die Workshop-Teilnehmenden mit einer Tour durch das von Prof. Dr. Reinhard Lorenz geleitete Labor für Kunststofftechnologie des Fachbereichs Chemieingenieurwesen auf dem Steinfurter Campus. Labormeister Martin Althoff erklärte dabei von Maschine zu Maschine, was es damit auf sich hat. Es ging vorbei am Doppelschnecken-Extruder, mit dem die Hochschule demnächst professionell ihr eigenes Kunststofffilament für ihre FH-3D-Drucker herstellen wird, und schließlich zur Spritzgießmaschine. Optik, Maßhaltigkeit und das Gewicht müssen bei den Spritzgießprodukten stimmen.

Dafür lassen sich verschiedene Parameter anpassen – wie etwa der Einspritzdruck und Nachdruck. Nach der theoretischen Einführung an der Maschine ging es gleich in die Praxis. Aus lebensmittelechtem Styrol-Acrylnitril-Copolymer, kurz SAN, startete die Löffelproduktion. Besteck mit Farbe wünschten sich die Workshop-Teilnehmer*innen, also mischte Althoff dem Kunststoff rotes Farbgranulat bei. Schnell zeigte sich, was passiert, wenn nicht alle Parameter optimal eingestellt sind. „Wer möchte einen Eislöffel?“, scherzte Althoff und hielt einen eckigen Löffel mit einer zu kurzen Ausbuchtung hoch. „Hier war der Einspritzdruck zu gering.“

Während die Maschine arbeitete, hatten die Gründer*innen Zeit, zahlreiche Fragen zu stellen und auch im Anschluss tauschten sich die Teilnehmer*innen noch rege aus. „Bei Treffen wie diesen, wenn wir über konkrete Anwendungsfälle sprechen, kann man viel lernen“, so Christina Wulf, FH-Studentin und Gründerin von „Closd“. Sie möchte nachhaltige Handyhüllen produzieren, daher sei das Spritzgießverfahren für sie interessant. „Ich beschäftige mich seit einem Jahr mit Kunststoffen. Heute habe ich wieder neue Aspekte zur sogenannten Shore-Härte kennengelernt, vorher habe ich mich auf das Schlageigenschaftsprofil des Materials konzentriert.“

Gründungsinteressierten und Gründer*innen an der FH Münster steht das Labor für Kunststofftechnik beratend zur Seite: „Selbstverständlich helfen wir gern bei der Materialauswahl, dem Kunststoffeigenschaftsprofil, geben Tipps zum Werkzeugbau oder den Herstellern“, sagt Martin Althoff. „Kleinserien können wir hier im Labor auflegen – alles bis kurz vor der Serienproduktion.

Dann müssen die Start-ups damit in die Wirtschaft gehen.“ Workshops wie diese biete er an, damit sich die Gründungsinteressierten vorstellen können, was mit Spritzgießen alles möglich ist. „Sie können es hier ausprobieren und dann bei den Lohn-Spritzgießanbietern genauso einfordern“, sagt Althoff.

Eine Woche zuvor trafen sich Althoff und die Gründungsinteressierten bereits zu einem Theorie-Workshop im Digital Hub münsterLAND am Hafen in Münster, um das Spritzgießverfahren kennenzulernen. „Der Workshop unterstreicht die Bedeutung des FabLabs als Schnittstelle zwischen der FH Münster und dem Digital Hub münsterLAND als Fabrikationslabor für Gründungsinteressierte. Wir schaffen hierdurch ein Angebot, das Ressourcen in Münster bündelt und damit Gründer*innen, Start-ups und auch Unternehmen aus dem Umfeld des REACH Euregio Start-up Centers, des Digital Hub münsterLANDs und der Hochschule Zugang zu diesen Technologien ermöglicht“, erklärt Steffen Schwarz vom Digital Hub münsterLAND.

Er ist Senior Project Manager im FabLab und Expert Coach für Hardwareentwicklung im REACH Euregio Start-up Center. Mit dem Spritzgießverfahren können verschiedene Kunststoffprodukte hergestellt werden, indem in einer Maschine Kunststoffgranulat erhitzt und anschließend in eine Form eingespritzt wird. Althoff und Schwarz vom Digital Hub münsterLAND präsentierten den Teilnehmenden unter anderem einen Sensor für Turbinenanlagen, den Althoff im Labor für Kunststofftechnologie hergestellt hat – oder auch zum Beispiel Eierbecher oder einen Schulterstab für den Zugversuch.

Bild Um die Grundlagen des Spritzgießverfahrens ging es im ersten Workshop mit Steffen Schwarz vom Digital Hub münsterLAND (vor Kopf) und Martin Althoff von der FH Münster (2. v. r.). (Foto: FH Münster/Frederik Tebbe)

Quelle FH Münster