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Neubau der Schnellladeinfrastruktur für E-Autos an der EnBW City im Stuttgarter Fasanenhof

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Stuttgart erhält einen neuen Ladepark für E-Autos mit 14 Schnellladepunkten und Photovoltaik-Überdachung // Während der Bauzeit können die bestehenden Schnellladepunkte zeitweise nicht genutzt werden

Stuttgarter*innen ist die EnBW City bereits bekannt: Der große Verwaltungskomplex des Energieunternehmens bietet rund 2.000 Mitarbeitenden einen modernen Arbeitsplatz.

Da liegt es nahe, dass es auch Schnellladeinfrastruktur direkt am Unternehmen gibt – und diese wird nun erweitert: Der aktuelle Schnellladestandort in der Schelmenwasenstraße wird abgerissen, an derselben Stelle entsteht ein größerer und überdachter Schnellladestandort. „Wir legen großen Wert auf einen bedarfsgerechten Ausbau der Schnellladeinfrastruktur – in ganz Deutschland und auch buchstäblich vor unserer eigenen Haustür“, erklärt EnBW Chief Sales & Operations Officer Timo Sillober. „Demnach reagieren wir auf die hohe Frequentierung der bestehenden Schnellladepunkte.“ Der Baustart erfolgt heute, am 14. November. 

14 HPC-Ladepunkte, Photovoltaik-Überdachung, Ladeplätze für Gespanne 

Mit dem Neubau entstehen 14 sogenannte HPC (High-Power-Charger) Ladepunkte. Diese entsprechen der höchsten Leistungsklasse und ermöglichen eine Ladeleistung von bis zu 300 Kilowatt. Damit laden E-Autos, in Abhängigkeit ihrer technischen Möglichkeiten, in fünf Minuten bis zu 100 Kilometer Reichweite. „Das ist also ein idealer Ladestopp auf dem Weg zur Arbeit oder in den Feierabend – gerade am Stuttgarter Fasanenhof sind viele Unternehmen ansässig. Anschließend fahren sie ohne weiteren Ladestopp quer durch Deutschland bis nach Köln oder auch zum Urlaub in die Nachbarsländer Frankreich, Liechtenstein oder die Schweiz“, sagt Sillober, der selbst am Standort Stuttgart sein Büro hat. Wie an vielen Schnellladeparks der EnBW wird es auch an diesem Standort Lademöglichkeiten für Gespanne geben.

Diese werden seitlich angeordnet, sodass sie bequem angefahren werden können. Die Photovoltaikanlage auf der Überdachung des Standorts wird Strom für den Betrieb des Standorts gewinnen. Wie an allen EnBW-Ladepunkten fließt auch in Stuttgart 100 Prozent Ökostrom in den Akku des E-Autos.

Schnellladestandorte Rutesheim, Sindelfinger Wald und in der Stuttgarter Innenstadt bieten Ausweichmöglichkeiten während der Bauphase 

Während der Bauzeit werden E-Autos zeitweise nicht vor Ort laden können. Autofahrer*innen können mit ihrem E-Auto auf Alternativen ausweichen, etwa entlang der Autobahn in Rutesheim, der Raststätte Sindelfinger Wald, oder in der Stuttgarter Innenstadt. „Verkehrsflüsse im Gewerbegebiet werden durch den Bau nicht beeinflusst“, versichert Sillober. Außerdem legt das Energieunternehmen großen Wert darauf, so nachhaltig wie möglich zu agieren: So ist die Wiederverwendung von bereits bestehenden Komponenten am Ladepark geplant. Die Verfügbarkeit der Ladepunkte EnBW City zeigt die EnBW mobility+ App live an. 

Inbetriebnahme des 1000. Schnellladestandorts steht bevor

Der überdachte Standort in Stuttgart reiht sich ein in eine Vielzahl neuer, großer Schnellladeparks, die die EnBW im Laufe des Jahres bereits in Betrieb genommen hat oder die aktuell in Bau sind. Gleichzeitig wächst die Schnellladeinfrastruktur auf den Parkplätzen am Einzelhandel: Die ersten von in Summe mehreren hundert Standorten, die im Rahmen der Kooperationen mit REWE und BAUHAUS in den kommenden Monaten entstehen werden, sind bereits in Betrieb. Damit wird das Unternehmen in Kürze die Inbetriebnahme seines 1000. Schnellladestandorts vornehmen. 2025 wird das Unternehmen 2.500 Schnellladestandorte deutschlandweit betreiben und dafür jährlich deutlich mehr als 100. Mio. Euro investieren. 

Neubau der Schnellladeinfrastruktur für E-Autos an der EnBW City im Stuttgarter Fasanenhof

Bild HPC-Ladepunkte mit Photovoltaik-Überdachung und Ladeplätzen für Gespanne in Betrieb gehen. (Quelle: EnBW, Fotograf Endre Dulic)

Quelle EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Fortino Capital eröffnet Büro in München und ernennt Philipp Remy zum Partner

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Fortino Capital, einer der führenden Technologie-Investoren, expandiert nach Deutschland. Bereits im letzten Jahr war Fortino Capital mit den Investments in die Unternehmen Sides und Peers in Deutschland aktiv. Mit dem Growth PE II Fonds, der mit einem Volumen von über 315 Mio. Euro bereits kurz vor dem Abschluss steht, wird Fortino Capital seine Aktivitäten im Bereich Growth Private Equity in der Region durch die Erweiterung des Teams und die Eröffnung eines Büros in München weiter ausbauen.
Expansion nach Deutschland

Für deutsche B2B-Softwareunternehmen, die ihr Wachstum beschleunigen wollen, bringt Fortino Capital eine internationale Perspektive, ausgeprägte Branchen- und Managementerfahrung sowie ein weit verzweigtes Netzwerk mit. Dies hilft Unternehmen dabei, ihre Stärken weiterzuentwickeln und zu skalieren.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Skalierung von Unternehmen konnte Fortino bereits zu einigen bemerkenswerten Wachstumsgeschichten beitragen, darunter Efficy, Odin und Sigma Conso. Dank Expertise in den Bereichen Produktentwicklung, Vertrieb, Personalwesen und allgemeinem Management stellt Fortino den Gründern die passenden Ressourcen zur Verfügung und begleitet sie durch den Wachstumsprozess.

Der Gründer steht dabei im Mittelpunkt und wählt aus, was das Unternehmen braucht. Philipp Remy zum Partner in Deutschland ernannt

„Wir freuen uns sehr, Philipp im Unternehmen begrüßen zu dürfen. Er hat eine großartige Erfolgsbilanz und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.“, sagt Duco Sickinghe, Managing Partner bei Fortino Capital. „Er wird unser Team verstärken und uns helfen, unsere Präsenz in Deutschland auszubauen. Ich bin zuversichtlich, dass seine Fähigkeiten es uns ermöglichen werden, Unternehmer in ihrer nächsten Wachstumsphase weiter zu unterstützen.

Die Expansion nach Deutschland ist ein logischer Schritt in der eigenen Wachstumsgeschichte von Fortino Capital als nordwesteuropäischer Investor in B2B-SaaS-Unternehmen. Wir freuen uns darauf, mit deutschen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um gemeinsam großartige Erfolgsgeschichten zu schreiben. Durch die regionale Nähe können wir uns besser in die Lage von Unternehmern, deren Gesellschaftern und Beratern versetzen, wenn es um die Beschaffung von Kapital oder die Veräußerung von Unternehmen geht.“

Die DNA von Fortino ist seit jeher für die Kombination aus starkem Investmenttalent und bewährter operativer Erfahrung bekannt. Philipp Remy wird die Präsenz von Fortino in Deutschland gemeinsam mit Matthias Klässener als Operational Advisor ausbauen.

Philipp Remy verfügt über einen internationalen Track Record in der Unternehmenssoftwarebranche mit führenden Unternehmen wie BlackSwan Technologies, C3.ai und Afiniti, die sich auf groß angelegte digitale Transformationsprojekte in verschiedenen Branchen konzentrieren. Darüber hinaus hat er selbst aktiv in B2B-Software-Startups investiert. Heute ist er für das Deal Sourcing und die Weiterentwicklung neuer Investitionen in Deutschland verantwortlich.

„Fortino Capital verfügt über ein einzigartiges und vielfältiges Team mit umfassender Investment- und operativer Expertise“, fügt Philipp Remy hinzu. „Zusammen mit dem ausschließlichen Fokus auf B2B-Software ist dies eine hervorragende Kombination für den Erfolg. Ich freue mich darauf, Unternehmer in Ihrer nächsten Phase als Partner zu begleiten.“

Matthias Kläsener, der über eine langjährige Erfahrung in der IT-Branche verfügt, kooperiert mit Fortino Capital als Operating Advisor. Er bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung als Führungskraft in der Software- und Informationstechnologiebranche mit. Zuletzt war er in der Nachfolge als CEO von Corporate Planning (CPM-Software) und davor als COO von proALPHA (ERP-Software) tätig. Darüber hinaus verfügt er über ein exzellentes Branchennetzwerk, das für seine neue Aufgabe bei Fortino von großem Wert sein wird.

„Ich sehe ein großes Potenzial im DACH-Markt für den sehr spezifischen Wertschöpfungsplan, der sich auf B2B-Software- und Technologieunternehmen konzentriert“, so Matthias Kläsener. „Angesichts dieser starken Entwicklungsperspektive freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Fortino Capital.“

Bild Philipp Remy, Bildrechte: Fortino Capital Partners

Quelle Maisberger GmbH

Thorsten Knoth verstärkt Institutional Sales bei BNP Paribas Asset Management

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Thorsten Knoth verstärkt seit 1. November das Institutional Sales-Team bei BNP Paribas Asset Management („BNPP AM“). Der Vertriebsprofi bringt ein starkes Netzwerk und 25 Jahre Erfahrung insbesondere im Bereich Fixed Income ein und wird die Betreuung von Bankenkunden im Bereich Treasury sowie die Entwicklung von Pensionsfondslösungen ausbauen und den weiteren Wachstumskurs von BNPP AM in diesem Segment unterstützen.

Knoth berichtet an Nader Purschaker, Leiter institutionelle Kunden Deutschland bei BNPP AM.

BNPP AM gehört zu den führenden europäischen Vermögensverwaltern und konnte sein Angebot an traditionellen und innovativen Fixed-Income-Lösungen zuletzt stark ausbauen. Erst im April beteiligte sich der Asset Manager an der niederländischen Dynamic Credit Group, einem Anbieter hochspezialisierter Anlagelösungen im festverzinslichen Bereich und konnte so seine Angebotspalette um Assetklassen wie Dutch Mortgages und Diversified Loans erweitern. Damit ist BNPP AM ideal positioniert, um die komplexen Bedürfnisse von Banken und Neo-Banken im Treasury und im Bilanzmanagement zu unterstützen. Gleichzeitig verstärkt der Asset Manager kontinuierlich seine Kundenbetreuung im institutionellen Bereich. Erst im Oktober stieß mit Peter Martaller ein ausgewiesener Experte im Bereich Corporate Treasury und Pensions zum Institutional Sales-Team. 

Hohe Expertise gefragt: Bedeutung von Fixed Income wächst in aktueller Zinslandschaft 

„Mit Thorsten Knoth konnten wir für unser institutionelles Vertriebsteam einen ausgewiesenen Zins- und Anleiheexperten gewinnen. Thorsten verfügt über ein ausgezeichnetes Marktverständnis und einen langjährigen Track Record in der Betreuung anspruchsvoller Kunden wie Banken, Asset Manager und Pensionskassen“, sagt Nader Purschaker, Leiter institutionelle Kunden Deutschland bei BNP Paribas AM. „Auch an den Kapitalmärkten erleben wir eine Zeitenwende und die massiven Verschiebungen im Zinsumfeld erfordern gleichermaßen anspruchsvolle Anlagelösungen und einen Dialog auf Augenhöhe. Mit dem Know-how von Thorsten werden wir unsere Kunden dabei unterstützen, die richtigen Strategien für sich zu finden und ihre Ziele zu erreichen.“ 

Hagen Schremmer, CEO Deutschland bei BNP Paribas AM ergänzt: „Wir arbeiten konsequent daran, unser Angebot für institutionelle Investoren weiter auszubauen und gerade bei Fixed Income erwarten wir in den nächsten Jahren eine Renaissance. Angesichts der dramatisch geänderten Zinslandschaft sowie im Hinblick auf eine nachhaltige Portfoliopositionierung ergibt sich enormer Handlungsbedarf und damit einhergehend große Chancen. Umso mehr freut es mich, dass wir mit Thorsten Knoth einen so kompetenten Kollegen gewinnen konnten, der den Ausbau in diesem Bereich weiter forcieren wird.“

Erfahrung im Investment- und Geschäftsbanken-Segment

Vor seinem Wechsel zu BNPP AM war Thorsten Knoth als Abteilungsdirektor für den Vertrieb im Bereich Fixed Income bei der DekaBank zuständig und betreute in dieser Rolle unter anderem deutsche und internationale Bank Treasury-Kunden mit Fokus auf Anleihen und Zinsderivate. Zuvor leitete er das Team Institutional Rates Sales Deutschland und Österreich bei der HSBC Deutschland. Weitere Stationen machte der Finanzmarktexperte bei der Investmentbank Barclays Capital sowie bei der Landesbank Baden-Württemberg. Thorsten Knoth ist Chartered Financial Analyst (CFA) und hat sein BWL-Studium als Diplom-Kaufmann an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main abgeschlossen.

Thorsten Knoth verstärkt Institutional Sales bei BNP Paribas Asset Management

Bild Foto Thorsten Knoth, BNP Paribas Asset Management (jpg)

Quelle BNP Paribas Asset Management

Drei Millionen Euro Finanzierung für smarte Energieversorgung per App

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RABOT CHARGE
Foto: Julia Schwendner // https://www.facebook.com/thisisjuliaphotography/

RABOT CHARGE denkt Energieversorgung neu: Das Startup hat einen KI-basierten Algorithmus entwickelt, der zeitlich planbare Stromverbräuche automatisiert optimiert im Hinblick auf aktuelle Strompreise an der Börse und vorhandene Ökostrom-Kapazitäten. Das Startup ermöglicht Nutzern, Stromkosten zu senken durch zeitliche Optimierung des Verbrauchs. Zeitgleich können Kunden den Anteil erneuerbarer Energiequellen an ihrem Stromverbrauch erhöhen sowie den Stromkonsum netzfreundlich gestalten.

Wer außerhalb von Spitzenzeiten Strom konsumiert oder wenn viel günstige Windenergie vorhanden ist, kann Geld sparen, denn das Startup gibt die dann günstigeren Strombörsenpreise an Kunden weiter. Mit seinem innovativen Ansatz zur Stromversorgung und zum Energiemanagement leistet RABOT CHARGE einen Beitrag zur Energiewende und sichert sich jetzt über drei Millionen Euro Seed-Finanzierung, Leadinvestor ist yabeo Impact.

RABOT CHARGE bietet auf individuelle Bedarfe angepasste Energieversorgung und variable Stromtarife, die per App buchbar und konfigurierbar sind.

Dank intelligenter Algorithmen werden planbare Stromverbräuche automatisiert so getimt, dass Nutzer von fallenden Börsenpreisen im Tagesverlauf profitieren können.

Insbesondere Betreiber von Elektroautos (EV), Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen profitieren, da sie den Großteil des Stromverbrauches zeitlich flexibel steuern können.

Die RABOT CHARGE App zeigt transparent Preisentwicklungen an der Strombörse sowie den aktuellen Anteil erneuerbarer Energien am Netzstrom, was einen nachhaltigeren Stromkonsum ermöglicht.

Bereits im April dieses Jahr sammelte das 2021 von Jan Rabe und Maximilian Both gegründete Hamburger Startup RABOT CHARGE in seiner Pre-Seed-Finanzierung eine Million Euro ein. Nun erhält das Unternehmen im Rahmen des ersten Closings der Seed-Finanzierung weitere zwei Millionen Euro Kapital. Angeführt wird die Runde vom Münchner Early Stage Investor yabeo Impact. Bestandsinvestoren, wie Arsago Ventures und ein Hamburger Family Office, beteiligten sich ebenfalls. In Kürze wird ein zweites Closing folgen und weiteres Kapital in die Kassen spülen.

Vor dem Hintergrund der Energiewende, steigendem Strombedarf und wachsenden Herausforderungen bei der Netzstabilität trifft das Startup mit seiner innovativen Energieversorgung und seinem intelligenten Energiemanagement den Nerv der Zeit. Das Unternehmen wird von einem sechsköpfigen Managementteam geführt, das über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Energiesektor verfügt und bereits erfolgreiche Ventures im Energiebereich aufgebaut hat.

Das frische Kapital wird RABOT CHARGE dazu verwenden, aktiv mit dem Vertrieb seiner Versorgungslösung und Stromtarife zu beginnen. Dabei fokussiert sich das Unternehmen insbesondere auf Betreiber von Elektroautos mit Heimladestation. Da Ladevorgänge zeitlich planbar sind, können sie besonders von den im Tagesverlauf schwankenden Strompreisen an der Börse profitieren. Besitzern von Wärmepumpen oder Konsumenten, die hohen Wert auf erneuerbare Energiequellen legen, bietet RABOT CHARGE ebenfalls geldwerte Vorteile. Außer Stromendkunden sollen künftig auch Unternehmen profitieren. Das Startup plant seine intelligente Technologie als White-Label-Lösung beispielsweise Herstellern von Elektroautos, Wallboxen und nachhaltiger Energietechnik bis hin zu Hausverwaltungen zur Verfügung zu stellen.

„Bisher haben Stromkonsumenten zum immer gleichen Fixpreis Strom bezogen. Eine Art Durchschnittspreis plus deutlicher Risikozuschläge klassischer Stromversorger. Wenn der Großteil des Stromverbrauchs aber so gesteuert werden kann, dass er dann erfolgt, wenn Börsenpreise unter dem Fixpreis-Niveau liegen, macht das alte Modell wenig Sinn. Durch variable Strompreise, wie wir sie bieten, können Verbraucher gezielt Niedrigpreisphasen an der Strombörse nutzen. Zeitgleich setzen wir Anreize für einen nachhaltigen und netzdienlichen Stromkonsum. Beispielsweise indem EVs bei geringer Stromnachfrage bzw. Netzauslastung geladen werden oder wenn gerade viel Strom aus Windkraft zur Verfügung steht“, erklärt der Gründer und Geschäftsführer Jan Rabe

Foto: Julia Schwendner // https://www.facebook.com/thisisjuliaphotography/

Quelle public performance

Sinnvoll schenken mit Grünfin

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grünfin

Investmentplattform bietet digitale Geschenkkarte für die nachhaltige Geldanlage

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit: Guthaben für Geldanlage mit Impact verschenken

YouGov-Umfrage: Nur 24% der Verbraucher:innen wollen bei Geschenken sparen

Grünfin-CEO Karin Nemec: “Verschenkt Werte statt Dinge!”

Angesichts rasant steigender Lebenshaltungskosten stehen bei vielen Menschen auch die Weihnachtsgeschenke für Familie und Freunde auf dem Prüfstand. Grünfin, eine Plattform für nachhaltiges Investieren, bietet allen, die sinnvoll schenken wollen, jetzt die Möglichkeit dazu. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit steht die digitale Grünfin-Geschenkkarte zur Verfügung, mit der jeder einen Guthabenbetrag für ein nachhaltiges Anlageportfolio verschenken kann. Dafür müssen weder Schenkende noch Beschenkte schon Grünfin-Kunden sein.

Karin Nemec, Mitgründerin und CEO von Grünfin sagt: “Wer schenkt, will seinen Nächsten Gutes tun. Mit der Grünfin-Geschenkkarte geht das jetzt doppelt. Sie macht nicht nur der oder dem Beschenkten eine Freude, sondern tut auch dem Planeten etwas Gutes. Denn wir sorgen dafür, dass die bei uns angelegten Gelder eine positive Wirkung entfalten. In einer Zeit, in der Gesellschaft und Wirtschaft gemeinsam die Zukunft sichern müssen, sagen wir: Verschenkt Werte statt Dinge!”

Grünfin stellt für Privatanleger:innen nach strengen Nachhaltigkeitskriterien geprüfte Wertpapierportfolios zusammen. Die darin enthaltenen Unternehmen zeichnen sich durch erheblich weniger CO2-Emissionen und mehr Frauen in Führungspositionen aus. Karin Nemec erklärt: “Geld ist bekanntlich Macht. Wir bündeln die Macht vieler Kleinanleger:innen und machen so Druck auf Großunternehmen, nachhaltiger zu werden. So können unsere Anleger:innen sicher sein, dass ihr Geld einen echten Impact auf eine bessere Zukunft hat. Zudem ist die Wertentwicklung nachhaltiger Geldanlagen auf Basis von ETF-Portfolios mindestens so gut wie der Marktdurchschnitt, oft sogar besser.”

Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Grünfin Mitte Oktober ergab, dass nur knapp ein Viertel (24%) der Verbraucher:innen weniger oder günstigere Geschenke kaufen wollen, um mit Inflation und steigenden Energiekosten zurechtzukommen. “Das zeigt, dass es den Menschen auch in Krisenzeiten wichtig ist, ihren Mitmenschen eine Freude zu machen. Angesichts von Klimawandel und Energiekrise gibt es wohl kaum ein sinnvolleres Geschenk als eines, das einen echten Impact hat”, kommentiert Karin Nemec die Umfrageergebnisse.

Die digitale Grünfin-Geschenkkarte gibt es unter https://www.grunfin.com/de/gift zu kaufen. Der Wert der Geschenkkarte lässt sich frei wählen. So passt das nachhaltige Weihnachtsgeschenk in jedes persönliche Geschenkbudget. 

Quelle Oeson

NORNORM stattet Büros von Sono Motors aus

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NORNORM stattet Büros von Sono Motors aus

NORNORM, der Service für Büromöbel im Abonnement, gewinnt mit Sono Motors eine weitere renommierte Marke als Kunden. NORNORM wird die  neuen Münchner Büros des Anbieters für Solar-Mobilität ausstatten. Dabei kümmert sich NORNORM um alle notwendigen Schritte: von der Planung der Büros bis hin zur Lieferung und Aufstellung der Möbel. Sono Motors erhält so moderne und hochwertige Arbeitsplätze, die jederzeit an sich verändernde Bedürfnisse angepasst werden können.

Da die Ausstattung von NORNORM einem zirkulären Konzept folgt, entsteht dabei viel weniger Abfall und spart den Ausstoß von CO2. Das passt zur Markenphilosophie von Sono Motors, denn das junge Unternehmen für Solar-Mobilität verfolgt die Mission, die Verkehrswende zu beschleunigen, indem jedes Fahrzeug mit Solarzellen ausgestattet wird. So können Reichweiten erhöht, Kraftstoffkosten gesenkt und CO₂-Emissionen reduziert werden.

Erst im Frühling dieses Jahres hat NORNORM seine Aktivitäten auf den deutschsprachigen Markt ausgeweitet und bereits einige Kunden mit seinem Konzept überzeugt. NORNORM verfolgt das Ziel und die Vision, das Modell der Kreislaufwirtschaft auf Büromöbel auszuweiten, indem Unternehmenskunden Möbel künftig nicht mehr kaufen, sondern zur Nutzung abonnieren. Insbesondere Startups, aber auch moderne Konzerne, die sich heutzutage immer schneller auf wechselnde Gegebenheiten anpassen müssen, setzen auf diese Flexibilität.

Einerseits in Sachen Konzeption und Umsetzung von Büroraumkonzepten, andererseits auch finanziell. Auf Kundenseite verringert sich der personelle Aufwand für die Büroplanung auf ein Minimum und der große Investitionsblock für die Büroausstattung entfällt und wird durch flexible Kosten von monatlich drei Euro pro Quadratmeter Bürofläche ersetzt. Neben Sono Motors zählt NORNORM weitere bekannte Marken zu seinen Kunden. Dazu gehören unter anderem Wolt, Electrolux und Netflix. 

„Wir freuen uns, mit unseren Produkten einen Teil zu Sono Motors Mission beitragen zu können. Unser Beitrag schont personelle und finanzielle Ressourcen bei Sono Motors, so dass man sich dort voll auf das Kerngeschäft konzentrieren kann. Außerdem ermöglichen wir die notwendige Flexibilität, die ein junges und schnell wachsendes Unternehmen benötigt”, sagt Julian Jacobi, Head of Growth Deutschland bei NORNORM.

NORNORM ist der passende Partner für unsere Bedürfnisse. Wir sind agil und müssen uns immer wieder und schnell Veränderungen und Herausforderungen anpassen. Wir schaffen  klimafreundliche Lösungen und erwarten das auch von unseren Partnern. Auch hier erfüllt NORNORM unsere Anforderungen“, sagt Mats Stoyhe, Officer Manager bei Sono Motors.

Bildcopyright Promo

Quelle VONROEDER COMMUNICATIONS

SumUp auf dem Weg zum größten Anbieter von Point-of-Sale-Lösungen in Europa: Launch des Kassensystems Lite

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Mit der Einführung des Kassensystems Lite und des neuen und verbesserten Kassensystems Pro ist SumUp in der Pole Position, Europas führender Point-of-Sale-Anbieter zu werden

Der global agierende Finanztechnologie-Anbieter SumUp präsentiert eine neue POS-Lösung: das Kassensystem Lite . Mit dem Kassensystem Lite bietet das Unternehmen ein Point-of-Sale-Produkt für den Einstieg, das speziell auf die Bedürfnisse von Klein- und Kleinstunternehmen zugeschnitten ist. Darüber hinaus wird es auch beim Kassensystem Pro in Deutschland verschiedene Verbesserungen und neue Funktionalitäten geben . Die Nutzerzahlen zeigen, dass SumUp damit auf dem besten Weg ist, bis Ende dieses Jahres der führende Anbieter für POS-Lösungen in Europa zu werden. Die neuen Produkte beschleunigen diese Entwicklung noch einmal deutlich.

SumUp Mitgründer Marc-Alexander Christ dazu: „SumUp hat seit der Gründung vor zehn Jahren durchgängig Spitzentechnologie geliefert, die die globale Gemeinschaft der Klein- und Kleinstunternehmen unterstützt. Durch die Erweiterung der bestehenden Point-of-Sale-Lösungen stattet SumUp weiterhin Händler mit genau den richtigen Werkzeugen aus, die sie benötigen, um mit ihrem Unternehmen erfolgreich zu sein. Innovation liegt uns im Blut und SumUp ist sehr stolz darauf, bereits mehr als vier Millionen Händler auf der ganzen Welt zu unterstützen.”

Kassensystem Lite ist eine sofort einsatzbereite Point-of-Sale-Lösung, die es Händlern ermöglicht, Verkäufe reibungslos umzusetzen, und zwar mit einer Reihe von Schlüsselfunktionen: von der Annahme von Karten- und Barzahlungen über die Organisation des Artikelkatalogs bis hin zur Nachverfolgung der Einnahmen und vieles mehr. Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten auf dem Markt können Unternehmer es sofort nutzen, ohne zusätzlichen Installationsaufwand. Es geht einher mit kostenloser, vorinstallierter SumUp Point-of-Sale-Software und kommt ohne Abonnementgebühren aus. Das Produkt wurde komplett in-house von SumUp entwickelt, basierend auf dem Feedback der SumUp-Kunden: Vor allem Händler, deren Geschäft gerade wächst, benötigen einfache und unterstützende Tools, aber oftmals noch keine vollwertige Point-of-Sale-Lösung.

Das neueste Angebot kombiniert proprietäre Hardware – ein spritzwassergeschützter 13-Zoll-Touchscreen mit robustem Standfuß aus Aluminiumdruckguss und ein Kartenlesegerät – mit der benutzerfreundlichen Software von SumUp, und bietet eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche sowie Kompatibilität mit mehreren Druckern und Kassenladen. Händler zahlen einen einmaligen Preis für die Hardware, der zur Markteinführung 199 € beträgt; ein monatliches Abonnement ist nicht erforderlich. Sie müssen nun nicht mehr zahlreiche individuelle Kaufentscheidungen treffen und sich über die Kompatibilität einer POS-Lösung Gedanken machen. Statt sich zu fragen, wie passen iPad und Kartenlesegerät sowie Software-Abonnement und zusätzliche Technik zusammen, kann nun ein einziges System gewählt werden, in dem alle Elemente harmonieren und aufeinander abgestimmt sind.

Die dedizierte Hardware des Kassensystems Lite wurde speziell dafür entwickelt, um mit allem Schritt zu halten, was auf der Ladentheke passiert. Es bietet Händlern darüber hinaus Zugang zum gesamten SumUp-Ökosystem mit einer Vielzahl von Produkten – von der Rechnungsstellung bis zum Online-Shop und Geschäftskonto.

In Ergänzung zum Kassensystem Lite bietet das Kassensystem Pro erweiterte Funktionalitäten. Mit dem SumUp Kassensystem Pro können Händler auf aussagekräftige Analysen, Bestandsmanagement und Berichtsfunktionen zugreifen, die es ihnen ermöglichen, entsprechende Geschäftsentscheidungen zu treffen und ihr Wachstum zu fördern. Es punktet vor allem mit einem wichtigen USP: das extra Feature für die Buchhaltung. Diese Funktion vereinfacht diesen Vorgang für Händler, da Buchhaltungsberichte direkt aus dem System an den Buchhalter gesendet werden können. Die Technologie eignet sich für alle Händlern gleichermaßen – von kleineren Cafés, Bars oder Shops bis hin zu großen Restaurants. In Deutschland verfügt das Kassensystem Pro zudem über eine TSE-Lösung, ein digitales Kassenbuch und eine DATEV-Schnittstelle. Neue und verbesserte Funktionen wie Remotezugriff und Trinkgeldabrechnung sind ab sofort verfügbar und werden weiter ausgebaut sowie sukzessive an bestehende Kunden ausgerollt.

Die Lösungen können grundsätzlich an die Bedürfnisse des Händlers angepasst werden, wenn das Unternehmen wächst und sich weiterentwickelt – denn was im letzten Jahr geeignet war, könnte jetzt zu klein sein, und SumUp kann die verfügbare Technologie nahtlos aktualisieren und in den Workflow des Unternehmens integrieren. 

Quelle markengold PR GmbH

Trotz Krise

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Resilienz

Europas Unternehmen setzen auf Neugründungen, um Resilienz zu stärken

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen Unternehmensverantwortliche weltweit auf den Aufbau neuer Unternehmen und Geschäftsmöglichkeiten als Motor für resilientes Wachstum. New Business Building (NBB) – der Aufbau neuer Geschäfte in etablierten Unternehmen (Corporates) heraus – ist für Entscheider:innen weltweit sehr relevant, wie eine aktuelle McKinsey-Umfrage zeigt.

So sehen 73% der knapp 1.000 Befragten den Aufbau neuer Unternehmen und Geschäftsmöglichkeiten als eine der fünf wichtigsten Prioritäten für das eigene Unternehmen. Im Vorjahr lag der Wert mit 75% nur geringfügig höher. Unter der Gruppe der CEOs ist der Anteil gegenüber dem Vorjahr sogar gestiegen (83% gegenüber 74 % im vergangenen Jahr). 

Dies sind Ergebnisse der Studie „State of New Business Building“ von Leap by McKinsey, die nunmehr zum dritten mal in Folge veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden zwischen dem 19. Juli und 1. September 2022 weltweit 995 CEOs,Vorstandsmitglieder:innen und Bereichsleiter:innen zu allen Aspekten des New Business Buildings befragt, darunter knapp 300 aus Europa und 45 aus Deutschland.

Die Umfrage untersucht, warum Corporates neue Unternehmen gründen, welche Art von neuen Geschäften sie adressieren, woher die Investitionen kommen, was die neuen Unternehmen erfolgreich macht – und warum dies für das Überleben von Unternehmen entscheidend ist. Leap by McKinsey arbeitet mit etablierten Organisationen zusammen, um innovative Unternehmen von der Idee bis zur Skalierung aufzubauen. 

„Für europäische und besonders deutsche Unternehmen kommt der Druck gerade von zwei Seiten: Kostenanstieg auf der einen und Zinserhöhungen auf der anderen Seite. Trotz der schwierigen Situation ist es immens wichtig, Resilienz und Wachstum nicht nur über kurzfristige Krisenmaßnahmen zu stärken. Viele Unternehmenslenker rücken den Aufbau neuer Geschäftsmöglichkeiten und die Neugründung durch etablierte Unternehmen ins Zentrum ihrer Wachstumsstrategie“, sagt Markus Berger-de León, Senior Partner im Berliner Büro von McKinsey.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen mit hoher Gründungsaktivität um mehr als 10% über dem Marktniveau wachsen, ist doppelt so hoch wie bei den anderer Unternehmen. Zudem ist die Rendite jedes in den letzten fünf Jahren umgesetzten Euros aus NBB fast doppelt so hoch wie im Kerngeschäft.

Europäische Unternehmensentscheider:innen setzen auf Nachhaltigkeit als Geschäftsfokus

Befragte aus Europa gehen davon aus, dass neue Unternehmen, die in den nächsten fünf Jahren gegründet werden, zu Gesamtumsatzes des Mutterunternehmens beitragen werden. Dieser Wert ist identisch mit dem globalen Durchschnitt. Um dies zu erreichen, müssten europäische Unternehmen die Zahl der neuen Unternehmen von durchschnittlich 1,6 auf 4,3 verdreifachen. In Europa konzentrieren sich die Verantwortlichen am stärksten auf den Aufbau von Unternehmen mit Nachhaltigkeitsfokus: 43% der Befragten wollen in den nächsten fünf Jahren nachhaltigkeitsorientierte neue Businesses aufbauen.

Ähnlich ambitioniert sind nur Entscheider:innen aus den USA (32%). Die wahrscheinlichsten Wege für die neuen nachhaltigen Unternehmen sind nachhaltige immaterielle Dienstleistungen (z. B. Rückverfolgung der Lieferkette, grüne Finanzierung) und nachhaltige Produkte und/oder Materialien (z. B. Solarzellen, Batterien).

Investitionen werden von entscheidender Bedeutung sein, um diese Chance zu nutzen. Derzeit investieren CEOs und weitere Entscheider:innen im globalen Durchschnitt laut eigenen Angaben rund 5% ihrer Umsatzerlöse in NBB. In Europa liegt der Wert gar bei 7%. Mehr als 60% der Befragten (Europa: 64%) wollen ihre Investitionen in den nächsten 12 Monaten erhöhen. Gegenwärtig beläuft sich die Gesamtinvestition pro Neugeschäft auf durchschnittlich etwa 26 Millionen US-Dollar. Neben Investitionen ist laut den Befragten auch die Nutzung neuer Technologien erfolgskritisch für NBB.

Mehr als jede:r zweite befragte CEO gibt an, dass KI-Technologien ihr Versprechen einlösen müssten, um die Wachstumsziele ihrer NBBs zu erreichen. „Neugründungen und der Aufbau neuer Geschäftsmöglichkeiten ist nicht nur eine Sache von Startups. Industriell geprägte Volkswirtschaften wie Deutschland müssen ihre Gründungsaktivität auch unter bestehenden Großunternehmen erhöhen, um einen resilienten Wachstumsmotor zu schaffen. Die Nutzung hochmodernen Technologien ist hierfür eine Grundvoraussetzung“, so Jerome Königsfeld, Partner aus dem Kölner Büro von McKinsey.. 

In Summe wird der Aufbau neuer Geschäfte durch etablierte Unternehmen zu einem immer relevanteren Wirtschaftsfaktor, wie die Umfrage zeigt: Bis 2027 dürfte der durch NBB erzielte Umsatz von großen globalen Unternehmen (mit Jahresumsatz von mindestens einer Milliarde US-Dollar) von derzeit 5% auf 30% im Jahr 2027 steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben Corporates in diesem Jahr etwa 800 Milliarden US-Dollar die dieses Business-Building investiert, was die weltweiten Investitionen durch Risikokapitalgeber (Venture Capitalists, VCs) im klassischen Start-up-Bereich deutlich übersteigt (645 Milliarden US-Dollar).

Über Leap by McKinsey

Leap by McKinsey arbeitet mit etablierten Unternehmen zusammen, um innovative neue Unternehmen von Grund auf aufzubauen und zu vergrößern. Gemeinsam helfen wir unseren Kunden, ihre Fähigkeiten zu stärken und die richtigen Technologien in den richtigen Branchen einzusetzen. Leap stützt sich auf das Know-how von McKinsey in den Bereichen Wirtschaft, Design und Technologie. Wir haben mehr als 700 Gründer, Designer, Ingenieure, Vermarkter und Analysten, die eng mit dem Team von McKinsey Digital zusammenarbeiten, das aus über 5.000 Experten für Digitaltechnik und Analytik besteht. Gemeinsam helfen wir, unseren Kunden, eine ganzheitliche und nachhaltige Wirkung zu erzielen. Schauen Sie nicht nur in die Zukunft, lassen Sie uns einen Sprung machen.

Erfahren Sie mehr unter: https://www.mckinsey.de 

Titelgrafik: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle © McKinsey & Company, Inc

STARTUP OLYMPICS: VON DER IDEE ZUM TRAGFÄHIGEN GESCHÄFTSMODELL

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startup olympics

Rund 50 Teilnehmer*innen, acht Teams und viele innovative Ideen – das ist die Bilanz der 5. Essener STARTUP OLYMPICS, die vom 11. bis 13. November 2022 im Co-Working-Space Workspace A81 in Rüttenscheid stattgefunden haben.

Die von der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH in Kooperation mit dem Zentrum für Gründung und Innopreneurship der Universität Duisburg-Essen (GUIDE) und den FuckUp Nights Ruhrgebiet ausgerichtete Veranstaltung brachte Macher*innen und Visonär*innen aus Essen, dem Ruhrgebiet und aus weiten Teilen Nordrhein-Westfalens zusammen. In zweieinhalb Tagen entwickelten sie ihre Geschäftsideen mit viel Engagement und der Hilfe erfahrener Unternehmer*innen und Expert*innen zu tragfähigen Start-up-Konzepten.


Los ging es am frühen Freitagabend mit einem ersten Kennenlernen und anschließendem Ideen-Pitch:

Hierfür kamen die rund 50 Teilnehmer*innen zusammen, von denen 15 ihre jeweilige Geschäftsidee vorstellten. Per Voting wurden die besten Ideen ausgewählt, die daraufhin von acht zusammengestellten Teams umgesetzt wurden. Dabei vereinten die Teilnehmer*innen ihr Wissen und ihre Erfahrungen – von IT-Kenntnissen über Designexpertise und BWL-Know-how bis hin zu handwerklichen Fähigkeiten – um die anfängliche Gründungsidee bis Sonntagabend Realität werden zu lassen.

Ob ein Konzept für ein Gesundheitszentrum, eine Matching-Plattform für Influencer, eine Hebe- und Tragehilfe zur Vorbeugung von Rückenschäden, Hilfe für Migräne-Patient*innen, eine Online-Sprachschule, ein Konzept zur Vermeidung von Dürren und Überflutungen, eine nachhaltige Elektroheizung oder ein biologischer Eistee auf Ingwerbasis – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Wertvoller Input von Expert*innen und Unternehmer*innen

Neben intensiven Arbeitsphasen sorgten immer wieder kurze Theorie-Sessions für wertvollen Input, der ganz nach dem individuellen Bedarf der Teams von den rund zehn Mentor*innen weiter vertieft wurde. Digital-, Marketing- und Vertriebsexpert*innen wie Tim Böker, Dawid Schäfers, Daniel Nierhauve, Nora Breuker, Markus Voss und Jerome Voland standen den Teilnehmer*innen mit Rat und Tat zur Seite. Aus dem Bereich Businessplan und Geschäftsmodell unterstützten Katrin Kampmann, Julian Wessing und Kevin Kessler.

Extra aus Berlin angereist war Gründer und Start-up-Berater Peyman Pouryekta. Darüber hinaus gab es Hilfestellungen zur Erarbeitung des Geschäftsmodells anhand des „Lean Canvas“ und wertvolle Tipps für die Pitches am Sonntagabend durch Ekrem Namazci, Gründer von gdexa. Key-Note-Speaker Chuong Nguyen, Co-Gründer der Campus Held GmbH, der im Oktober in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ die Investor*innen begeisterte, erzählte von seiner Reise zum erfolgreichen Unternehmer und teilte seine Learnings mit den Teilnehmer*innen der STARTUP OLYMPICS.

Sieger*innen der fünften STARTUP OLYMPICS

Nach zwei arbeitsreichen Tagen präsentierten die Teams dann am Sonntagabend ihre Start-up-Konzepte vor einer fünfköpfigen Jury – bestehend aus Prof. Dr. Natalie Stranghöner, Tobias Häusler, Dr. Jana Drechsler, Jan Gräfe und Daniela Krause. 

Über die Goldmedaille durfte sich das Team „GinGea“ freuen, das mit einem ausgereiften Konzept zur Markteinführung eines biologischen Eistees auf Ingwerbasis die Jury nicht nur geschmacklich überzeugen konnte. Der zweite Platz und somit die Silbermedaille ging an das Team des Gesundheitszentrums „CoMind“, das eine überzeugende Lösung für schnelle Hilfe zur Selbsthilfe erarbeitete. Bronze gewann das Team „LingoCircle“, das den Markt des Sprachen- und Kulturaustauschs in Zeiten der automatisierten Übersetzungen mit einer Online-Sprachschule auf eine persönliche Ebene bringen möchte.

Diese Teams werden, wenn sie sich für eine Gründung entscheiden, von den GUIDE-Gründungscoaches und vom Start-up-Team der EWG auf dem Weg zum eigenen Start-up begleitet und können in den nächsten vier Wochen intensiv im Co-Working-Space A81 weiterarbeiten.

„Wir haben in Essen viele Start-ups, die mit innovativen Ideen durchstarten, Arbeitsplätze schaffen und somit die Wirtschaftskraft des Standortes stärken. Sie schätzen das sehr gute Umfeld mit einer Vielzahl potenzieller Partner und Kunden. Durch die STARTUP OLYMPICS kommen im Idealfall weitere junge und technologieorientierte Unternehmen dazu. Das Format bietet angehenden Gründer*innen einen Rahmen, um ihre Idee auszutesten und zu einem gut funktionierenden Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Dabei können sie auf die tatkräftige Unterstützung der EWG bauen“, so EWG-Geschäftsführer Andre Boschem.

EWG ist erste Anlaufstelle für Start-ups in Essen

Für die jungen Unternehmen ist die EWG die erste Anlaufstelle. Das Start-up-Team der Essener Wirtschaftsförderung begleitet und betreut Essener Start-ups in ihrer Entwicklung und bindet sie in das umfangreiche Netzwerk der Stadt und der Region ein. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und junge Gründer*innen aus dem In- und Ausland für den Standort Essen zu begeistern. Mehr Informationen unter: www.startup-essen.de

Bild Expert*innen und Unternehmer*innen gaben wertvolle Tipps. Foto: EWG

Quelle EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Ein Familienerbe aufbauen – Portfolios für Familienvermögen verwalten

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familienerbe

Man könnte argumentieren, dass seit dem Beginn der quantitativen Lockerung im Jahr 2008 die meisten Finanzanlagen stark korreliert sind. Aktien und Anleihen bewegten sich noch nie so eng zusammen, und das ist vor allem auf die umfangreichen Anleihenkäufe der Zentralbanken zurückzuführen. 

Die Monetarisierung von Schulden und künstlich niedrig gehaltene Zinssätze schienen vernünftig, bis die Inflation in die Höhe schoss und die Zentralbanken zum Handeln zwang. Infolgedessen haben die Märkte in diesem Jahr erheblich gelitten, und die traditionelle Anlagestrategie 60 (Anleihen)/40 (Aktien) hat ihre Grenzen aufgezeigt.

Wir fragen uns, ob sie noch geeignet ist, das Vermögen zu erhalten. Wie verwaltet man in der heutigen Welt Portfolios für das Familienerbe? 

Die neue 60/40
Nach den letzten Jahren, in denen die Anleihenmärkte niedrige Renditen abwarfen und Inflationsängste herrschten, hat sich die Risikobereitschaft der Anleger und die Auswahl der Anlagen verändert. Auf der Jagd nach Rendite haben die Private Markets ein erhebliches Wachstum bei Schuldverschreibungen und Aktienanlagen erlebt. Die Allokationen in diese Anlageklassen sind in den letzten zehn Jahren angestiegen. Wer auf Liquidität verzichtet, um höhere Renditen zu erzielen, kann durch Investitionen in privates Beteiligungskapital oder private Schuldtitel die langfristige Performance verbessern, wenn er nicht durch kurzfristigen Bargeldbedarf eingeschränkt wird.

Sachwerte und Rohstoffe sind wichtige Absicherungen gegen die Inflation. Andererseits haben sich einige Hedgefonds in turbulenten Jahren als widerstandsfähig erwiesen und beachtliche Renditen erwirtschaftet. Schliesslich haben auch digitale Vermögenswerte einen Platz in der Asset Allocation (AA) gefunden, wenn auch nur einen marginalen. Die oben genannten Faktoren machen die „neuen 40“ aus, während die „neuen 60“ weiterhin gleichmässig in traditionelle Vermögenswerte wie Anleihen und Aktien investiert sind, wobei die entwickelten Märkte den grössten Anteil aufweisen.

Eine Aufschlüsselung des Portfolios der Strategischen Asset Allocation (SAA) würde ergeben: 30 Prozent Aktien, ca. 30 Prozent festverzinsliche Wertpapiere und zehn Prozent Immobilien. Der Anteil der Hedge-Fonds läge bei fünf Prozent, der Anteil an privaten Schuldtiteln und privatem Beteiligungskapital bei 20 Prozent und der Anteil an Gold und Rohstoffen bei fünf Prozent.

Überlegungen und Herausforderungen
Risikotoleranz, Liquidität und Renditeerwartungen sind die drei Säulen, die für ein gesundes Portfolio erforderlich sind. Die Risikobereitschaft richtet sich nach den persönlichen Vorlieben, aber es ist wichtig, den Lebenszyklus eines Kapitals zu verstehen. Ob es sich um ein frühes, mittleres oder spätes Stadium handelt, bestimmt die Positionierung. In der Regel sinkt das Risikospektrum, je weiter wir uns im Lebenszyklus nach oben bewegen. Der Liquiditätsbedarf ist unterschiedlich, so dass traditionelle Anlageklassen eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht, Renditen zu erzielen und gleichzeitig die Fähigkeit zu bewahren, Investitionen bei Bedarf abzubauen.

Cashflows aus Couponanleihen tragen auch dazu bei, alltägliche Ausgaben von Familien auszugleichen, während eine Anleihenallokation über alle Laufzeiten hinweg auch einen regelmässigen Cashflow-Strom sicherstellen und das Wiederanlagerisiko verringern kann. Die Festlegung des mittelfristigen Liquiditätsbedarfs ist ein wichtiger Schritt, der sich auf Parameter wie das Fälligkeitsprofil und die zugrunde liegende Liquidität auswirkt, die alle sorgfältig berücksichtigt werden müssen.

Aktien schneiden langfristig in der Regel besser ab als Anleihen: Seit der grossen Depression haben Aktien 9,6 Prozent p.a. gegenüber 5,6 Prozent für Anleihen erzielt. Höhere Renditeerwartungen gehen mit einer höheren Gewichtung von Aktien und Private Markets einher, allerdings auch mit einer überdurchschnittlichen Volatilität und kurzfristigen Risiken. Sobald man sich auf die drei Säulen geeinigt hat, besteht die Herausforderung darin, die Bewertung bestimmter Vermögenswerte zu verstehen, insbesondere im privaten Sektor. Hier spielt ein erfahrener Anlageberater eine wichtige Rolle bei der Auswahl der richtigen Vermögenswerte, Manager und Produkte.

Gemeinsame Themen
Verantwortungsbewusstes Investieren ist zu einem festen Bestandteil eines jeden Portfolios geworden. Family Offices werden wählerischer, wenn es darum geht, ihre Absichten und Anlageziele zu verbessern. Due-Diligence-Prüfungen werden zu einem Muss, da sie sich vor Greenwashing-Vorwürfen schützen und die Auswirkungen ihrer Investitionen besser verstehen wollen. 

Das Interesse der Generation Z an Kryptowährungen und Blockchain lenkt die Aufmerksamkeit auf diese jungen Anlageklassen, wobei Kleinanleger Investitionen entweder in die Währungen selbst oder in Unternehmen mit Interessen im Kryptobereich prüfen. Neben Automatisierung, künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit sind dies die Bereiche, die in den nächsten 10 bis 20 Jahren hohe Renditen erzielen könnten.

Anpassung an die sich verändernde Wirtschaftslandschaft
Die Welt ist heutzutage voller Unsicherheiten: geopolitische Fragen, De-Globalisierung, hohe Inflation, steigende Zinsen und endliche Ressourcen sind nur einige der drängenden Probleme, mit denen die Gesellschaft konfrontiert ist. Doch jede Herausforderung birgt auch Chancen, und es ist unsere Aufgabe, die geeigneten Anlagen zu finden, um das Vermögen unserer Kunden zu erhalten und zu mehren. Setzen Sie Ihre Ziele, steuern Sie Ihre Risiken und gehen Sie mit dem Markt, wenn sich die Gezeiten ändern. 

Marktbericht von Fadi Barakat – Chief Investment Officer, REYL Dubai

Quelle b-public AG/REYL & Cie