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burgerme wird dreistellig!

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burgerme
burgerme Geschäftsführer_Stephan Gschöderer und Johannes Bankwitz

Der Burger & Delivery Profi eröffnet seinen 100. Standort

Begonnen hat alles mit der Idee „Premium-Burger & Premium- Delivery aus einer Hand“ und mit dem ersten Standort in Hamburg. Das war vor elf Jahren. Ende Juni hat das von Stephan Gschöderer und Johannes Bankwitz gegründete Unternehmen burgerme nun den deutschlandweit 100. Store eröffnet. Und die Expansion geht unaufhaltsam weiter. Das Ziel bis Ende des Jahres: 50 weitere Burger-Grills.

„Mit dem 100. burgerme ist ein großer Meilenstein erreicht und wir sind sehr stolz darauf ein Unternehmen aufgebaut zu haben, das mittlerweile zu einer der wachstumsstärksten Systemgastronomien der Branche zählt. Unser Bestreben ist es, die Expansion weiter voranzutreiben und über kurz oder lang ganz Deutschland mit unseren Burgern zu beliefern“, so Stephan Gschöderer. Rezan und Ozan Defli, Franchisepartner des 100. burgerme Stores in Hannover Linden, ergänzen: „burgerme ist das perfekte Beispiel dafür, wie man eine Unternehmensidee zum Erfolg bringt. Die Tatsache, dass wir jetzt die 100. Eröffnung in Hannover feiern zeigt, dass die zwei ungebrochenen Trends Premium-Burger und Premium-Delivery nach wie vor ziehen. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte burgerme-Team.“

Gerade im letzten Jahr hat sich herausgestellt, dass die Delivery Branche mehr als zeitgemäß und zudem wenig krisenanfällig ist. Mit ihrem Geschäftsmodell Premium-Burger kombiniert mit eigenem Lieferservice trifft burgerme also den Kern der Zeit, was sich auch zeigt: Sowohl die Bestellfrequenz beim Burger Spezialist als auch die Franchise-Anfragen verzeichnen einen enormen Anstieg. „Ohne unsere Franchisepartner wäre der Erfolg nicht möglich. Sie sind das Aushängeschild von burgerme und mit ihrer Energie und dem Elan auch das Herz der Marke. Sie und ihre Mitarbeiter leisten tagtäglich tolle Arbeit, um unsere Kunden mit leckeren und frischen Burgern zu beliefern“, erklärt Johannes Bankwitz.

Die Erfolgsformel von burgerme? „Frischegarantie & Lieferzeitversprechen“! Und das überzeugt nach wie vor: Die Bestellung wird sofort nach Eingang zubereitet und für die Lieferung vorbereitet. Geliefert wird von den eigenen burgerme Kurieren. Der 30 Minuten Radius um den Store garantiert heiße Burger, knusprige Pommes und knackige Salate und somit das absolute Geschmackserlebnis. Sollte die Adresse nicht im Liefergebiet liegen, besteht natürlich die Möglichkeit die Bestellung direkt im Store abzuholen.

Erstklassige Burger aus besten Zutaten

Neben Klassikern wie dem Cheeseburger und Bestsellern wie dem saftigen BBQ Bacon hält die Speisekarte auch Burger mit Grilled und Crunchy Chicken, feinstem Angus-Cross-Beef sowie vegetarische Varianten bereit. Für 100 Prozent Burgergenuss ganz ohne tierische Produkte sorgen der Vegan Cheese und der Vegan Crunchy Burger. Sonderwünsche werden gerne erfüllt – ob mit oder ohne Tomaten, zusätzlichem Käse, ausgewählten Toppings oder als Double-me mit der doppelten Menge Fleisch. Das spezielle Grillverfahren und die auf das Liefergeschäft zugeschnittene Zubereitung sorgen für ein einmaliges Genusserlebnis. Ergänzt wird das umfangreiche Angebot durch knackige Blattsalate, herzhaftes Fingerfood wie knusprige (Süßkartoffel-) Pommes, Onion-Rings oder Käse-Ecken und natürlich Desserts für den süßen Abschluss. Am besten einfach selbst ausprobieren!

Bild: burgerme Geschäftsführer Stephan Gschöderer und Johannes Bankwitz

Quelle kiecom GmbH

Heidi Stopper: Stressfaktor Angst im Management

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Heidi Stopper Management

Topmanagement-Coach Heidi Stopper hält auf der herCAREER am 16. September ihren Vortrag zum Thema „Erfolgreich – ohne sich aufzureiben im Job.“ Im großen Interview mit der herCAREER verrät sie vorab, warum oft Ängste die Ursache für Stress in den oberen Etagen sind.

„Ängste spielen auf allen Management-Ebenen eine riesige Rolle“

„Ein bisschen Stress gehört zum Business-Gebaren dazu“, sagt die Management-Expertin, die schon viele CEOs und Vorstände gecoacht hat. Die Biologie habe die stressbedingte Hormonausschüttung mit Cortisol und Adrenalin angelegt, um unsere Leistung zu steigern und rasch zu handeln, aber: „Für viele Menschen stellt Stress im negativen Sinne einfach eine Wahnsinnsbelastung dar.“ Zur Falle und damit gesundheitsgefährdend werde Stress dann, wenn Regenerationsphasen fehlten und er andauere. Nicht der Stress ist das Problem, sondern wie wir damit umgehen“, sagt die Expertin.

Angst essen Managerseele auf

Hauptursachen für den Stress sei nicht nur der Druck von außen: „Viel Stress machen wir uns selbst“, sagt Heidi Stopper. Ängste seien generell ein Quell von Stress. Auch in den Führungsetagen würden ManagerInnen mit Ängsten und den stressbedingten Folgen kämpfen: „Die Angst vor Ablehnung treibt alle um und an. Ganz typisch in der Arbeitswelt ist die Angst vor Versagen, die besonders erfolgreiche Menschen genauso und vielleicht noch stärker trifft. Daneben spielt, je weiter man hochklettert, auch die Angst vor Bedeutungsverlust eine große Rolle, die viel tiefer sitzt als die Angst vor Statusverlust. Diese Sorge, nicht mehr bedeutsam zu sein, ist für viele unerträglich und erklärt, warum viele trotz Stress weitermachen und nicht aufhören können. Die stärkste Angst ist aber die des Kontrollverlustes, mit dem Scheitern assoziiert wird“, sagt die Managementberaterin.

Auch der Wandel der Arbeitswelt könne Ängste unter Führungskräften triggern: „Es finden seit einigen Jahren starke Identitäts-Shifts bei Führungskräften statt: weg vom überlegenen Fachwissen aber auch weg von verordneten Zielvorgaben hin zu deutlich mehr Demokratisierung der Arbeit – das zeigt nicht zuletzt die Coronakrise. Ein gewaltiger Shift ist der von „Power“ zu „Empowerment“.  Die heutige Dynamik und Komplexität bringt mit herkömmlichen Führungsansätzen oft nur noch unterkomplexe Lösungen, das spüren die meisten Führungskräfte instinktiv“, sagt Stopper. Doch: „Kontrolle ist immer eine Illusion. Führungskräfte haben keine Kontrolle, in den meisten Dingen haben sie lediglich eine Scheinkontrolle.“

Distanz zum Stressfaktor

Um Stress zu reduzieren, empfiehlt Heidi Stopper, sich bewusst mit den eigenen Ängsten zu beschäftigen und mental und emotional in Distanz zu ihnen und zum Stress zu gehen. Auch Konflikte sollte man nicht zu nah an sich heranlassen, „meist geht es um Rollen- und Machtkonflikte, Hier ist es wichtig zu verstehen, dass die Attacken anderer nicht auf die eigene Person abzielen“, sagt sie. Erholungsphasen sollten zudem auch stärker in den Arbeitsalltag integriert und ritualisiert werden – etwas, was viele ManagerInnen unterschätzen würden: „Im Spitzensport trainiert man auch nicht zwölf Stunden durchgehend und erholt sich hinterher zwei Stunden“, sagt sie. Das Mittagessen als Regenerationsphase, kurze Atemübungen oder Smalltalk mit KollegInnen zwischendurch und ein Spaziergang während virtueller Meetings könnten den Stresspegel gar nicht erst entstehen lassen.

messe.rocks GmbH

Wie ein gutes Glas Wein – nur für die Haut

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Trauben Kosmetik Anti-Aging

Trauben-Kosmetik ist ein echter Anti-Aging-Alleskönner

Als knackige und köstliche Früchte versüßen sie den Herbst. Zu einem guten Wein verarbeitet, sorgen sie wiederum für lukullischen Genuss und Entspannung. Und als Kosmetik avancieren sie zu einer echten Anti-Aging-Wunderwaffe. Die Rede ist von Trauben. Doch warum ist die Beauty-Frucht so gut für uns? Das erklären wir!

Zugegeben: Eigentlich ist Traubenpower ein alter Hut. Bereits in der Antike wusste man um die wohltuende Wirkung der Weinrebe. Heute lebt die Vinotherapie in zahlreichen Wellness-Hotels wieder auf – ob für Peelings oder wohltuende Packungen, für Massagen oder Masken. 

Beauty-Frucht Traube: Das steckt drin


Der Grund: In den kleinen, süßen Früchten stecken bioaktive Pflanzenstoffe. Das beginnt bei der Schale, die einen natürlichen Zellschutz aufweist. Sie schützen Haut und Haare vor freien Radikalen. Diese sind für 80% der Hautalterung verantwortlich. Ebenfalls enthalten sind Spurenelemente, Mineralien wie Kalium und Calcium und (wenn die Trauben Kerne haben) höchst wertvolles Traubenkernöl. Das ist besonders reich an einer mehrfach ungesättigten Fettsäure, der Linolsäure. Sie eignet sich hervorragend für die Pflege anspruchsvoller und trockener Haut. Gegen Hautalterung wirkt wiederum der Wirkstoff Resveratrol. Und mehr noch: Die in der Traube enthaltenen Antioxidantien sind 10.000-mal wirksamer als Vitamin E. Sie stärken Kollagen und Elastin in der Haut. 

DIY-Kosmetik mit Traube?

Viele Lifestyle-Magazine empfehlen sogar, täglich ein bis zwei Tropfen aus der Traube selbst in die liebste Pflegecreme zu träufeln – für den Extra-Anti-Aging-Kick. Auch ein DIY-Körperpeeling oder eine Maske lassen sich aus der Beauty-Frucht herstellen. Mit hochwertigen Vino-Pflegeprodukten kann man es sich noch leichter machen. 

Feine Trauben-Körperpflege aus Kroatien

Die exklusive Naturkosmetik Marke ESENSA MEDITERANA setzt bei der Körperpflege wie dem Luxury Wine Serum auf die Kraft der Traube. Das leichte, schnell einziehende Serum versorgt die Haut optimal mit Feuchtigkeit, fördert die Zellregeneration und verbessert die Hautqualität. Die vitalisierenden Eigenschaften von Traubenkernöl in Kombination mit Rosmarin- und Algenextrakten bieten seinen glättenden Effekt und verbessern Tag für Tag die Elastizität der Haut. Luxuruy Wine Serum mit Traubenkernöl, Rosmarin- und Algenextrakten 250ml VKP 48,- Euro z.B. über Parfumdreams

Samtweiche Haut ist auch das Ergebnis nach der Anwendung des Body Peeling Traube von ESENSA MEDITERANA. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen auf schonende und natürliche Weise und pflegt dabei noch mit ausreichend Feuchtigkeit. Body Peeling Traube mit Meersalz, Aprikosenkernen, Trauben 200ml VKP 33,- Euro z.B. über Parfumdreams

Feines Trauben-Serum von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic

Auch die smarte Beauty-Tech-Brand DR. M. setzt auf die Kraft der Traube. Im hochdosierten Serum DR. M. FAST LIFTING aus der “Elements for Beauty”-Linie ist ein sehr wirkungsvoller Extrakt aus Schweizer Eisweintrauben enthalten. In Kombination mit einem Wirkstoff der Wüstenpflanze „Rose von Chericho“ entsteht ein sofortiger Lifting-Effekt, wodurch die Haut schnell jünger und strahlender aussieht. 

Weitere Informationen

Beauty-Treatments in ausgewählten Spas

Ausgewählte Spas und Hotels bieten wiederum die ESENSA MEDITERANA Vinotherapie Behandlung an – für reife und empfindliche Haut. Das einzigartige Enzym-Peeling mit Traubenextrakten verwandelt sich beim Einmassieren in eine Öl-Konsistenz und entfernt sanft abgestorbene Hautschüppchen. Die Peel-off Maske aus Meeresalgen und konzentrierten Traubenextrakten schenkt ein vitales und schönes Hautbild.

Buchbar in ausgewählten Kosmetikinstituten und Spahotels.

Wein taugt also nicht nur, um sich jemanden schön zu trinken. Es ist ein tatsächlicher Schönmacher!

Quelle SPApress

Einmal Mexiko und zurück

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SOLPURO Guacamole

Dippen, verfeinern, gemeinsam genießen – das Hamburger Unternehmen SOLPURO bringt unverfälschte Guacamole-Kreationen in die heimische Küche. Und zeigt mit echter Leidenschaft und kulinarischer Kreativität, dass die Vitaminbombe Avocado noch ganz viel mehr kann!

Lust auf mexikanisches Lebensgefühl?

Das geht so herrlich einfach mit den servierfertigen Avocado- Kreationen von SOLPURO. Guacamole-Fans lieben den vollmundigen Geschmack der drei Sorten „Klassisch“, „Mild“ und „Pur“ – alle zubereitet nach original mexikanischen Rezepturen. Ob als leckerer Brotaufstrich, würziges Burger-Topping oder vielfältig einsetzbarer Dip: Guacamole ist ein wahres Allroundtalent. Und kommt mit SOLPURO ganz unkompliziert und wirklich immer perfekt auf den Teller. Besonders gern zum gemeinsamen Genießen mit Familie und anderen lieben Menschen!

Avocado-Fans, die die vitaminreiche Frucht am liebsten zu jeder Mahlzeit auf dem Tisch hätten, dürfen sich außerdem auf die SOLPURO Fruit Bowls im fruchtig bunten Look freuen. Reinste Avocado wird mit feinem Himbeer- oder Mango-Püree gemischt und leicht mit Agavendicksaft gesüßt. Zusammen mit dem crunchigen Vollkorn-Granola nicht nur ein vollwertiger, sondern auch ein praktischer To-Go-Snack fürs Büro oder unterwegs. Und garantiert auch etwas für kleine Feinschmecker.

„Avocado kann so viel mehr als nur herzhaft“, sagt auch Nicolaus Vorwerk, Gründer von SOLPURO. Der gebürtige Chilene kam 2013 nach Hamburg und vermisste den unverfälschten Geschmack seiner geliebten Guacamole. Der persönliche Kontakt zu einem mexikanischen Familienbetrieb in der Avocado-Region Michoacán gab etwas später den Ausschlag für die Entstehung des erfolgreichen Start-ups SOLPURO.

Warum diese verzehrfertige Avocado-Creme so besonders ist, ganz egal, ob pur oder fein gewürzt mit Jalapeño und einem Hauch Knoblauch?

Die reifen Früchte werden direkt nach der Ernte noch vor Ort weiterverarbeitet – komplett ohne künstliche Zusätze. „Dank unseres hochmodernen Entkeimungs- verfahrens, bei dem nicht mit Hitze, sondern mit Druck gearbeitet wird, sind unsere Sorten später ganz ohne Konservierungsstoffe haltbar. Und das schmeckt man eben.“ Da Nicolaus Vorwerk der Schutz der Natur besonders wichtig ist, fiel seine Wahl auch auf Michoacán, eine subtropische, regenreiche Region in Mexiko, die ohne übermäßige künstliche Bewässerung auskommt. Emissionen, die bei Produktion und Transport der Produkte entstehen, werden zu 100 Prozent durch die Unterstützung verschiedener Waldschutzprojekte ausgeglichen. Für köstlichen Avocado-Genuss ganz ohne schlechtes Gewissen.

Abgerundet wird das SOLPURO-Sortiment, mittlerweile zu kaufen bei rund 250 Einzelhändlern in Deutschland, von original-mexikanischen Mais-Tortillas. Die sind schon von Natur aus vegan und glutenfrei. Nicht nur damit lässt sich großartig experimentieren: Kulinarische Weltenbummler lieben Neuentdeckungen wie Guacamole-Beef-Burger, Avocado-Shakes oder sogar Avocado-Kokos-Eiscreme. Für mehr Mexiko am Esstisch!

Quelle Mrs. Politely DELICIOUS PR GmbH

10 Mio. Finanzierung für AgTech Startup Farmitoo

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farmitoo

Farmitoo sammelt 10 Millionen Euro von den Investoren Ventech, IXO Private Equity und Bpifrance ein

Farmitoo gibt ein Fundraising in Höhe von 10 Millionen Euro durch die Investmentfonds Ventech, IXO Private Equity, den Ambition Amorçage Angels Fonds (F3A) des Zukunftsinvestitionsprogramms (PIA), der im Auftrag des französischen Staates von der öffentlichen Investitionsbank Bpifrance verwaltet wird, und verschiedene Business Angels bekannt, um das Wachstum seines Online-Marktplatzes im Agrarsektor fortzusetzen. Nach einer ersten Beschaffung von einer Million Euro im Jahr 2018 und einer zweiten von anderthalb Millionen Euro im Jahr 2020, setzt Farmitoo seine Expansion fort, indem es zwei weitere Absatzländer erschließt.

Für Landwirte gewinnt der Online-Einkauf zunehmend an Bedeutung. Die französische Studie “Agrinautes 2020” kommt zu dem Schluss, dass Landwirte durchschnittlich 10.000 Euro pro Jahr für landwirtschaftliche Geräte ausgeben, und 70 % ihrer Einkäufe bereits online tätigen.

Seit seiner Gründung hat sich Farmitoo dank eines umfassenden Netzwerks von Herstellern zu einem der führenden Anbieter auf dem europäischen Markt für Agrarbedarf entwickelt. Dieses Netzwerk ermöglicht es Farmitoo, Landwirten über eine Online-Verkaufsplattform direkt mit Maschinen und Werkzeug zu beliefern. Durch die direkte Zusammenarbeit mit den Herstellern von Agrarbedarf reduziert Farmitoo die Anzahl der Zwischenhändler und garantiert den Landwirten wettbewerbsfähige und faire Preise.

Die Plattform bietet mehr als 150.000 Produkte und ermöglicht den Zugang zu mehr als 350 Herstellern. Dadurch wird sowohl Transparenz über die Verkaufspreise als auch eine Zeitersparnis für den Landwirt geschaffen, da die Lieferung schnell und direkt zu seinem Hof erfolgt, wodurch der Landwirt ca. 2 Tage Fahrt pro Monat einspart. Wie ein lokaler Händler unterstützt das Farmitoo-Team die Landwirte mit technischer und persönlicher Beratung. Heute schenken bereits mehr als 25.000 europäische Landwirte Farmitoo ihr Vertrauen.

In enger Zusammenarbeit mit den Herstellern hilft das Farmitoo-Team diesen außerdem, ihren Umsatz zu steigern, indem es ihnen den Zugang zu neuen Märkten ermöglicht, die bisher aufgrund von Sprachbarrieren oder der Schwierigkeit, einen Importeur zu finden, verschlossen waren; 45% der Hersteller haben dank Farmitoo bereits einen neuen Absatzmarkt erschlossen.

Dank des Fundraisings kann Farmitoo seine internationale Expansion beschleunigen und noch in diesem Jahr seine Website in zwei neuen Ländern online schalten: in Spanien und den Niederlanden. Bisher ist der Onlineshop bereits in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien und Italien verfügbar. Das Unternehmen wird sein multikulturelles Team, das derzeit aus 40 Mitarbeitern besteht, weiter verstärken und aufbauen. Farmitoos Ziel ist es, sein Wachstum in einem Markt zu beschleunigen, dessen jährlicher Umsatz in Europa ca. 70 Milliarden Euro beträgt.

„Als wir vor drei Jahren in Farmitoo investierten, setzten wir auf ein Team, das uns durch seine Ambitionen und Werte überzeugte. Seitdem hat es sein Vorhaben hervorragend umgesetzt und stets an der Verbesserung seines Produkts, der Strukturierung seiner Abläufe und der Erweiterung des Angebots gearbeitet, um die höchste Kundenzufriedenheit zu erreichen. Um diesen Ehrgeiz weiter zu fördern, haben wir uns entschlossen, in erheblichem Umfang in das Unternehmen zu investieren und freuen uns, die PE-Fonds Ventech und IXO an unserer Seite zu haben“, so Edwige Kharoubi, Investment Direktorin bei Bpifrance.

„Die Gründer von Farmitoo kamen auf Ventech zu mit der Ambition, den führenden B2B-Marktplatz in Europa für den Verkauf von Agrarbedarf zu etablieren. Dieser Sektor ist bisher wenig digitalisiert und hat keinen Marktführer in Europa. Farmitoo ist bereits in 5 Ländern in Europa vertreten, was uns beeindruckt hat. Es ist ziemlich selten, dass es einem Team in Frankreich gelingt, von Anfang an eine internationale DNA zu schaffen. Mit unserem Ventech-Team, das in Paris, Berlin, München und Helsinki präsent ist, werden wir mit den Farmitoo-Managern zusammenarbeiten, um ihre Internationalisierung zu beschleunigen“, kommentiert Claire Houry, General Partner bei Ventech.

„Die Landwirtschaft ist ein Schlüsselsektor mit Betrieben, die sich ständig weiterentwickeln und Produktivitätssteigerungen anstreben. Dank seines spezialisierten Marktplatzes, der eine sehr große Auswahl an Agrarbedarf sowie fachkundige Unterstützung bietet, ermöglicht Farmitoo den Landwirten, wertvolle Zeit zu sparen und erhebliche monetäre Einsparungen zu erzielen. Wir sind stolz darauf, Teil dieses Abenteuers zu sein und zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beizutragen”, sagt Nicolas Iordanov, Investment Direktor bei IXO Private Equity.

Quelle Farmitoo

Porsche Ventures investiert in das Technologie Start-up Griiip

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Porsche Ventures Griiip

Porsche erweitert sein Startup-Portfolio, um das Erlebnis Motorsport und die Wahrnehmung von Rennsport-Events in eine neue Dimension zu heben. Porsche Ventures, die Risikokapital-Einheit des Sportwagenherstellers, hat eine Minderheitsbeteiligung an dem israelischen Unternehmen Griiip übernommen. Der Entwickler einer Cloud-basierten Datenplattform ermöglicht die Übertragung von Telemetriedaten direkt aus dem Rennwagen, um diese in der Cloud zu analysieren und zu visualisieren. Griiip bietet damit ganz neue Möglichkeiten der Benutzereinbindung, Datenanalyse und des Zuschauererlebnisses – mit dem Ziel, den Reiz des Motorsports direkt an alle Endverbraucher zu vermitteln. Zielgruppe sind Fahrer, Teams wie auch Fans. 

Griiip will den Motorsport zugänglicher machen, indem es Rennsportorganisationen, Ligen, Franchise-Unternehmen und Automobilherstellern innovative Möglichkeiten bietet, mit den Fans in Kontakt zu treten. Die personalisierte digitale Medienplattform RAMP (Racing Media Platform) des Unternehmens bietet einen einzigartigen Ansatz zur Einbindung der Fans in den Motorsport. Damit soll ein jüngeres Publikum angesprochen werden, das ein intensiveres und personalisiertes Zuschauererlebnis über digitale Medien sucht. Eine Hardwarekomponente, die sogenannte „Red Box“, ermöglicht den direkten Zugriff auf Rohdaten aus der Fahrzeugelektronik. Der Clou: Diese Daten werden direkt während des Rennens extrahiert und zu datengesteuerten Produkten verarbeitet. Die personalisierte Content-Produktion von RAMP ermöglicht es den Zuschauern, auf die Profile der Fahrer zuzugreifen. Sie können zum Beispiel den Stresslevel des Piloten, den Batteriestatus des Fahrzeugs, prognostizierte Rundenzeiten oder Reifendaten abrufen. Die Informationen werden in Echtzeit in Diagrammen visualisiert, um einen Vergleich der Fahrerdaten zu ermöglichen. 

„Motorsport war schon immer Teil der Porsche-DNA und die Digitalisierung ist Teil unserer Strategie 2030. Diese Investition ist ein weiterer spannender und vielversprechender Schritt, um unser Erbe in die Zukunft zu übertragen“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG. Porsche Motorsport hat einen erfolgreichen Machbarkeitstest durchgeführt, um die Technologie von Griiip zu überprüfen. „Griiip bietet eine zukunftsweisende und innovative Motorsport-Datenplattform, die alle Beteiligten und eine neue Ära des Motorsport-Erlebnisses schafft“, sagt Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport. „Sogar Mixed-Reality-Rennen sind möglich. Das ist einzigartig im Motorsport.“ 

Griiip wurde 2015 von Tamir Plachinsky und Gil Zakay in Petah Tikva gegründet. „Wir freuen uns, dass Porsche, eine der ikonischsten Sportwagenmarken der Welt, als strategischer Investor bei Griiip einsteigt und unsere Vision eines neuen digitalen Universums für das Ökosystem Rennsport teilt“, sagt CEO Tamir Plachinsky. „Wir sind überzeugt, dass unsere innovative Datenplattform RAMP Motorsportfans, Teams, Fahrer und eSport-Gamer auf bislang ungekannte Weise miteinander verbinden wird.“ Griiip hat bereits Kooperationsverträge mit mehreren Rennserien abgeschlossen.

Porsche Ventures investierte in die jüngste Finanzierungsrunde von Griiip. „Diese Investition unterstützt das Kerngeschäft von Porsche durch neue Ansätze zur Fanbindung und Zuschaueransprache“, sagt Talia Rafaeli von Porsche Ventures. „Unser Ziel ist es, das Wissen über Rennsportmedien zu erweitern und die Einflüsse im digitalen Universum von eSports, SIM-Racing und Gaming zu erfassen. Gleichzeitig setzen wir bei dieser Investition in ein Geschäftsmodell der Zukunft auf eine finanzielle Rendite.“

Bild: Die „Red Box“ ermöglicht den direkten Zugriff auf Rohdaten aus der Fahrzeugelektronik des Rennwagens. Diese Daten werden direkt während des Rennens extrahiert und zu datengesteuerten Produkten verarbeitet.

Foto/Quelle: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Diversity und Gender-Themen sind zu viel Show geworden“

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Diversity

Ana-Christina Grohnert: Auf neuem Niveau – warum Diversity mehr humanistisches Denken braucht

Viele Manager:innen sind erschöpft von der Quotendiskussion und gähnen nur noch, wenn sie Diversity hören, sagt Ana-Cristina Grohnert. Die Vorstandsvorsitzende der Charta der Vielfalt muss Verantwortlichen in Unternehmen immer wieder aufzeigen, was Vielfalt wirtschaftlich bringt. In ihrem Buch „Das verborgene Kapital“ plädiert sie dafür, stärker über den eigenen Tellerrand hinauszudenken. Am Donnerstag, 16. September 2021, kommt sie zum Authors-Meetup der Messe herCAREER in München.

„Diversity und Gender-Themen sind zu viel Show geworden“

Frauenquote für große Unternehmen, Aufklärungsarbeit von Allbright Stiftung und Fidar, der Wunsch, bei Vielfalt nicht mehr Schlusslicht zu sein – zuletzt hat sich in Sachen Gender-Diversity einiges bewegt. „Das alles hilft uns aber nicht weiter, wenn die Überzeugung fehlt und man nur überlegt, wo man fürs Image noch eine Frau hinsetzen könnte“, meint die ehemalige Allianz-Personalvorständin Ana-Cristina Grohnert.

In letzter Zeit beobachte sie mit Sorge, wie überhitzt die Diversity-Debatte sei. „Diversity und Gender-Themen sind zu viel Show und Medien-Spektakel und zu häufig instrumentalisiert worden“, so Grohnert. Das mache anfällig für Scheinmaßnahmen. Viele Top-Manager hätten im Prinzip nichts gegen Diversity, wollten aber nicht ständig auf dem Silbertablett serviert bekommen, dass sie bisher alles falsch gemacht haben. In Zukunft sollte nach Ansicht der Autorin aus dem Nichts-dagegen-haben ein wirksames Etwas-dafür-tun werden.

Dafür hält die Vorstandsvorsitzende der Charta der Vielfalt vor allem vier Elemente für entscheidend:

Neue Ziele, Fortschrittsmessung, kultureller Wandel und Leadership-Trainings. Um das zu trainieren, reiche nicht einfach ein Unconscious-Bias-Training. Es brauche neu durchdachte Leadership-Programme, Austauschformate und Storytelling, das von guten Beispielen erzählt. Nur so könne es gelingen, dass Führungskräfte im Alltag Barrieren für Mitarbeitende erkennen und abbauen. „Wertschöpfung beginnt dann, wenn jedes Teammitglied sein oder ihr bestes Potential zeigen kann.“

Als Hindernisse für Diversity macht die Managerin Karrieresysteme aus, die noch immer Menschen mit Beförderung belohnen, obwohl sie nicht die besten für eine Aufgabe sind. Klassische Leistungsmessung, die Bewertung von Beschäftigten nach bestimmen Vorgaben – all das verhindere Inklusion und zerstörte Teamarbeit. „Heute sind die Systeme in Organisationen oft nicht von den Menschen aus gedacht, sondern von starren Leistungsvorgaben und KPIs.“ Deshalb fordert Ana-Cristina Grohnert neue Ziel- und Vergütungssysteme, aber auch eine andere Form der Führung.

Häufig sehen Führungskräfte laut der Charta-Vorstandsvorsitzenden nur die Hürden und Unwägbarkeiten, den Mehraufwand für die Absprachen und den Kontrollverlust, den sie durch mehr Flexibilität erlebten. „Die Widerstände im System muss man kennen, um ihnen begegnen zu können“ – und zwar mit einer transparenten Diskussion.

In ihrem Buch „Das verborgene Kapital“ schildert Ana-Cristina Grohnert unter anderem, wie sie selbst solche Situationen gemeistert hat. Die Autorin betont die wirtschaftlichen Vorteile von Vielfalt – die Korrelation sei deutlich, dass Diversity Unternehmen erfolgreicher mache. Aber noch wichtiger sei es, weiterzudenken und auf ein neues Niveau zu kommen: indem Unternehmen aus humanistischen Gründen an Teilhabe glauben. „Wir wissen, dass Ausgrenzung das Schlimmste ist für einen Menschen, schlimmer als körperliches Leid. Deshalb sollten wir sagen: Wir lieben Menschen und sind daran interessiert, dass sie ihr Potenzial entfalten können.“

Ana-Cristina Grohnert live erleben: Am Donnerstag, 16. September 2021, von 10 bis 10.40 Uhr spricht sie im Authors-MeetUp der Messe herCAREER über ihr Buch „Das verborgene Kapital. Wie wir Wertschöpfung neu erfinden müssen“.

Quelle messe.rocks GmbH 

Coaching für Digital-Kicker

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GAMERS ACADEMY

Start-up GAMERS ACADEMY trainiert FIFA-Gamer mit Profi-Coaches in KI-basiertem Trainingssystem

Jährlich zieht es über 370.000 Besucher auf die weltweit größte aller Messen für Computer- und Videospiele – die Gamescom. Bis zu drei Milliarden Menschen spielen regelmäßig an PC und Konsolen. Der Games-Markt wächst und verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatzzuwachs von 27 %. Ähnliche Zahlen schrieb die Nachbarbranche eSport mit 26,8 %, Tendenz steigend. Die GAMERS ACADEMY nimmt den branchenweiten Aufschwung mit und tritt an, den Gaming- und eSport-Markt auf das nächste Level zu heben. Ihre trainingsbasierte Gaming-Plattform setzt neue Maßstäbe für digitales Spielen. 

Ausbildung für ambitionierte Gamer

Das Herz der GAMERS ACADEMY mit Sitz in München und einem weiteren Standort in Berlin ist ihre eigenentwickelte Coaching-Plattform. Hier trainieren angehende Fußball-eSportler nach individuellen Trainingsplänen basierend auf der Expertise von FIFA-Superstars. Im Core Team der Academy agieren Gründer Philipp Walter und seine sechsköpfige Crew, die sich um Content, Technik und Coaches kümmert. 

Die Community der GAMERS ACADEMY ist inzwischen auf über 800.000 Mitglieder angewachsen. Sie tauschen sich im Netzwerk aus, lernen neue Techniken und erhalten auf Wunsch Support durch die Profis der obersten Liga. Das erfolgreiche Geschäftsmodell der GAMERS ACADEMY fußt dabei auf individuellen Coaching-Paketen im Abo-Modell. 

Der eSport-Markt vernetzt sich zunehmend und die GAMERS ACADEMY ist mittendrin: Kooperationen mit Anbietern von Gaming Supplements und Nutrition tragen zur gesunden Fitness der Gamer bei, die Zusammenarbeit mit dem Bewegungsexperten Hyperice stärkt Spielern Rücken und Gelenke. Aktuell liegt der Fokus der Academy auf FIFA, doch die klare Vision von Philipp Walter beschreibt KI-basierte Coachings für alle marktbestimmenden Games im eSport.

Business Case GAMERS ACADEMY 

Der deutsche Games-Markt boomt, stellte im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro einen neuen Spitzenrekord auf. Im deutschen eSport beläuft sich der Umsatz auf 77 Millionen Euro, zu den Haupterlösquellen zählt Sponsoring (30,3 Millionen Euro). Täglich entdecken über 410.000 neue Gamer ihre Leidenschaft zum digitalen Spiel. Die wachsende Gaming-Sparte ruft Finanziers auf den Plan. Michael Lee, Gründer von MyFitness Pal und ehemaliger CDO bei Under Armour, gehört zum Investoren-Team der GAMERS ACADEMY.

“Als Philipp mir von seinem Vorhaben erzählte, wusste ich sofort, dass ich investieren werde. Ich bin seit Beginn der GAMERS ACADEMY mit dabei, verfolge die Entwicklungen und habe bereits mehrfach investiert “, so Lee. Parallel zum steigenden Interesse für den Games-Markt nimmt der Bedarf an Lernvideos und Personal Coachings zu. „Alle Gamer haben das gleiche Problem – sie hassen es, zu verlieren“, erklärt Philipp Walter. Hier setzt der Start-up-Gründer an und bringt Amateur-Spieler mit Profi-Coaches zusammen. Im digitalen Trainingslager entwickeln sie neue Skills und testen ihre Grenzen. 

Von der realen Sportwelt auf den digitalen Rasen

Philipp Walter studiert Sport Business Management an der San Diego State University und arbeitet fünf Jahre als Head of Marketing DACH bei der Sportswear Brand Under Armour sowie als Marketing Manager im Bereich Fußball bei Adidas. Schon früh trainiert er seine Controller-Skills im Online-Taktik-Shooter Counter-Strike und tritt während des Studiums regelmäßig auf FIFA-Turnieren gegen Gleichgesinnte an. Durch seine Rollen in der Sportbranche weiß er genau, wie man Sportler besser macht; aus seiner Passion zum Gaming zieht er die Expertise für gute Performance auf virtuellem Feld.

Neben Sportlern auch eSportler nach vorne zu bringen, erscheint Walter nur logisch – er wagt den Wechsel aus der analogen Sportwelt in die virtuelle Gaming- und eSport-Sphäre. Seine Grundüberzeugung: Sport im Freien und an der Konsole ergänzen sich. „Wie auf dem Rasenplatz unterscheidet auch digital exzellente geistige und körperliche Fitness gute von schlechten Spielern“, erläutert Walter. Klar ist: Wer bei der GAMERS ACADEMY trainiert, gehört schon bald zu den Guten.

Bild: GAMERS ACADEMY-Gründer Philipp Walter: Er weiß genau, wie man neben Sportlern auch eSportler in Höchstform bringt. Bildrechte: Gamers Academy.

Quelle Borgmeier Public Relations

Unternehmen müssen mehr Mut zum Ausprobieren haben

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erfolg

Erfolg hält nicht ewig

Dass aus einer guten Idee ein erfolgreiches Business wird, wünscht sich jeder Unternehmer. Auf dem Weg dorthin gilt es hart und ideenreich zu arbeiten. Wird dann der Breakeven erreicht und es stellt sich der Erfolg ein, ist das großartig. Doch nach dem Hoch kommt nach ein paar Jahren oft eine Flaute, der Erfolg bricht ein und damit Umsätze, Gewinne und Wachstum. „Erfolg hält nicht ewig von selbst“, weiß Petra Menzel, Geschäftsführerin der Gordion Projects GmbH. Sie gibt Tipps, wie Unternehmer nicht nur erfolgreich werden, sondern auch bleiben.

Von Bergen und Tälern

„Gerade in der Phase, in der ein Business aufgebaut wird, arbeiten Geschäftsführer extrem innovativ, sind aufgeschlossen gegenüber neuen Ideen, aber auch Arbeitsweisen“, sagt Menzel. Funktioniert das Vorgehen und wächst das Unternehmen, festigt sich eine Routine, die sich zum Beispiel in immer besserer Qualität der Produkte und Dienste oder schnelleren Prozessen widerspiegelt. „Diese Festigung ist absolut wünschenswert, denn nur so kann eine stabile Etablierung als Marke und Institution erfolgen. Wer sich jedoch auf diesem Berggipfel zu lange ausruht, verpasst den Anschluss, sowohl am Markt als auch bei den Punkten Prozessoptimierung, Mitarbeiterführung- und Entwicklung. Dann folgt die Talfahrt unausweichlich.“

Hier realisieren Entscheidungsträger häufig nicht, dass auch in Erfolgszeiten in vielen Prozessen Verbesserungspotenzial steckt. „Bequemlichkeit und eine gewisse Sättigung lassen Entwicklungen und Innnovation mit der Zeit zum Erliegen kommen. Sich daraus rechtzeitig wieder zu aktivieren, fällt oft schwer. Deswegen rate ich Unternehmen grundsätzlich dazu, immer zukunftsgerichtete Projekte neben dem Alltagsgeschäft zu verfolgen.“

Parallel arbeiten

Um langfristig erfolgreich zu bleiben, gilt es sich von Zeit zu Zeit zu hinterfragen. „Das muss sich selbstverständlich auf die herzustellenden Produkte, die Services oder Dienstleistungen beziehen, gilt aber auch genauso für Arbeitsprozesse, Mitarbeiter- und Aufgabenverteilungen oder Arbeitsplatzgestaltung und Zeitmanagement“, sagt Menzel und erläutert: „Zukunftsgerichtetes Projektmanagement hilft hier immer wieder neue Ideen, Ansätze und mögliche Wege zu erproben.“

Dabei spielt vor allem eine Zusammenarbeit in der Erarbeitung neuer Ideen von Abteilungen und Generationen eine wichtige Rolle, weiß die Expertin für Projekt- und Krisenmanagement: „Oft sind es der Blick oder die Idee von außen, die den entscheidenden Durchbruch ausmachen. Denn innerhalb einer Fachabteilung oder einer Generation sind Gedanken und Ansätze mit der Zeit relativ homogen und bewegen sich auf der Stelle. Wer immer wieder dasselbe macht, auf dieselbe Art und Weise, bekommt zwangsläufig immer dieselben Ergebnisse.“

Wer die Möglichkeit hat, dem rät Petra Menzel, parallel zum Alltagsbusiness Gruppen für Ideenschmieden zu bilden.

„Oft meiden Unternehmer solche Projekte, weil sie hier keinen direkten wirtschaftlichen Nutzen in Bezug auf Herstellung und Kundengewinnung sehen. Doch wird hier der langfristige Gewinn unterschätzt. Denn diese agilen, iterativen Projekte zeichnen sich durch ihr besonderes Innovationpotenzial aus und stellen somit Weichen für neue Erfolgswege“. Um sich nicht in destruktiven Vorgehensweisen zu verlieren oder in eine Krise zu geraten, hilft es, sich von außen Unterstützung zu holen. „So gehen wir bei der Gordion-Projects-Management-Methode immer direkt in die Materie unserer Kunden hinein. Statt allgemein losgelöste Methoden oder Tipps zu geben, arbeiten wir von der ersten Sekunde direkt an den Problemstellen in den Projekten und mit den Teammitgliedern zusammen.

Dabei arbeiten wir nicht nur an einem zukunftsorientierten Projektziel, sondern lösen auch Knoten in der Zusammenarbeit, Kommunikation und vor allen dem Umgang miteinander und dem Verständnis für die verschiedenen Arbeits- und Persönlichkeitstypen.“ Denn abgesehen davon, dass Unternehmen sich immer weiterentwickeln müssen, um ihren Erfolg zu halten, gilt auch: Nur wer als Team funktioniert und zusammenarbeitet, arbeitet progressiv, kann sich entwickeln und somit erfolgreich sein.

Bildquelle Snapshotz by Petra Fischer

Quelle Borgmeier Public Relations

Fernride erhält ein Investment in Höhe von 7,1 Millionen Euro in der Series A

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Mit dem Geld will Fernride weiteren Unternehmen schon heute fahrerlose Logistikprozesse ermöglichen

Fernride, der Münchner Anbieter von Transportation-as-a-Service-Lösungen für fahrerlose Logistik, gibt heute den Abschluss seiner Series A-Finanzierungsrunde in Höhe von 7,1 Millionen Euro bekannt. Nach einer Seed-Finanzierungsrunde im Jahr 2019 sowie durch gewonnene Förderprojekte ist Fernride nun mit insgesamt deutlich mehr als 10 Millionen Euro finanziert. 

Angeführt wird die heute bekanntgegebene Runde vom Münchner VC 10x. Alle Bestandsinvestoren – darunter Speedinvest, Fly Ventures und UnternehmerTUM – beteiligten sich ebenfalls an der Runde. Ferner sind als Co-Investor bzw. Business Angel der US-amerikanische Deep-Tech-VC Promus Ventures und Olivier Bonnet, CTO von BlaBlaCar, beteiligt.

Fernride macht fahrerlose Logistik-Prozesse schon heute möglich

Während vollautonome Fahrzeuge noch Zukunftsmusik sind, kombiniert Fernride die bereits verfügbare autonome Technologie mit den menschlichen Fähigkeiten eines Teleoperators und schließt so die Lücke zum fahrerlosen Transport der Zukunft. 

Das Münchner Startup fokussiert sich zunächst auf standardisierte Transporte auf Betriebsgeländen (vgl. Häfen, Logistik-Terminals), wo heute allein in Europa über 100.000 LKW im Einsatz sind. So macht Fernride die Effizienz- und Sicherheitsvorteile autonomer Fahrzeuge schon heute für seine Kunden nutzbar, um Ihnen einen bedeutenden Vorsprung auf dem Weg zur fahrerlosen Logistik zu schaffen.

Die Technologie des Unternehmens baut auf mehr als zehn Jahren Forschung am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München auf und wird in diversen Projekten im Alltagsbetrieb optimiert.

Teleoperation integriert sich nahtlos in Betriebsabläufe

Mit Fernrides Technologie kann ein Teleoperator ein semi-autonomes Fahrzeug in Situationen „fernsteuern“, in denen die KI an ihre Grenzen stößt. So können fahrerlose Transporte sicher und rentabel durchgeführt werden, ohne bestehende Prozesse zu verändern oder zu destabilisieren. Schrittweise kann der Automatisierungsgrad über Over-The-Air Updates erhöht werden, um die Effizienz sukzessive zu steigern.

Dafür stattet Fernride die Fahrzeuge führender OEMs mit seinem Teleoperation-Stack aus und vernetzt sie über eine sichere und ultra-schnelle Datenleitung (uRLLC, „ultra Reliable and Low Latency Communications“) mit seinem Teleoperations-Zentrum. Dort kann ein menschlicher Teleoperator an seinem, einem Fahrzeug-Cockpit nachempfundenen, Bildschirmarbeitsplatz in kritischen Momenten eingreifen. Mittelfristig wird ein Teleoperator Flotten von bis zu 50 autonomen Fahrzeugen unterstützen können.

Fernride arbeitet mit weltführenden Logistikunternehmen, Spezialfahrzeug- und LKW-Herstellern im Rahmen von Forschungs- und Pilotprojekten zusammen. Mit dem neuen Investment wird das Gründer-Team aus Hendrik Kramer (CEO), Jean-Michael Georg (CTO) und Maximilian Fisser (COO) die Technologieplattform weiterentwickeln, um weitere Pilotprojekte mit Fortune500-Unternehmen durchzuführen. Zudem soll das Team am Münchner Standort kurzfristig von derzeit 30 Mitarbeitern auf 60 Mitarbeiter wachsen. 

Hendrik Kramer, Mitgründer und CEO von Fernride, sagt zum Investment:

„Fernride baut die führende Plattform für fahrerlose Logistik-Services auf. Wir freuen uns sehr, unsere Teleoperations-Technologie mit dem Investment weiterzuentwickeln und das Team auszubauen. So können immer mehr Unternehmen schon heute fahrerlose Logistik-Prozesse verwirklichen. Wir haben starke Partner aus der Logistikbranche sowie führende Fahrzeughersteller an unserer Seite. Mit diesem Investment können wir unsere Vision der fahrerlosen Logistik schnell auf die Straße bringen.“

Felix Haas, Partner der Münchner 10x Group, sagt:

„Fernride spielt in Sachen Potenzial in einer Liga mit unseren bisherigen Frühphaseninvestments wie beispielsweise Volocopter oder Luminar. Für mich ist das Team schon jetzt eines der stärksten in Europa. Ich bin überzeugt, dass Hendrik und sein Team einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg zum autonomen Fahren liefern werden. Wir sind stolz, Fernride auf diesem Weg zu unterstützen.“ 

Marie Hélène Armetsreiter, Partner bei Speedinvest, sagt:

„Fernrides Kombination aus starkem Team und spannender Technologie in einem gerade entstehenden Markt hat unglaubliches Potenzial. Bis autonomes Fahren auf breiter Basis im öffentlichen Verkehr verfügbar ist, wird noch einige Zeit vergehen. Fernride hat derweil mit dem Go-to-Market über Logistikanwendungen auf Privatgelände einen skalierbaren Weg gefunden, um diese Entwicklung stark zu beschleunigen. Autonomes Fahren wird die nächste echte Disruption in unserer Gesellschaft – Fernride macht fahrerlose Prozesse schon heute möglich.

Quelle Ballou Germany