Diesen Januar lassen wir die Milch ganz einfach bei der Kuh und machen blau – mit Blue Farm.
Das Start-Up für Pflanzendrinks denkt Milch neu. Die leckeren Produkte kommen in Pulverform und können zu Hause selbst dosiert und mit Wasser angemischt werden. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch nachhaltig, denn auf den Transport von Wasser wird vollkommen verzichtet und die wiederverschliessbare Tüte ist 100% recyclebar. Das Blue Farm Sortiment umfasst nicht nur klassische Haferdrinks, die sogenannten „Oat Bases“, sondern überzeugt auch mit Haferdrinks in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Kakao und Vanille oder köstlichen Lattes wie Chai und Matcha.
Die Blue Farm Produkte sind alle online unter bluefarm.co erhältlich. Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt gleichzeitig maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird.
Sie kosten ab 7,95 € (z.B. Oat Base Classic, ergibt 4 Liter Haferdrink).
Umfrage: Zeitliche und räumliche Flexibilität im Job sind deutschen Büroangestellten wichtiger als Bonuszahlungen.
Leistungsbezogene Bonuszahlungen gelten zumeist als die wichtigste Motivation im Job. Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts OnePoll jedoch zeigt: Die räumliche und zeitliche Flexibilität der Arbeit ist deutschen Büroangestellten mittlerweile wichtiger als das Extra-Gehalt.
Eine Mehrheit von 98 Prozent der Befragten in Deutschland erachtet Flexibilität am Arbeitsplatz als wichtig oder sehr wichtig. So sehen 64 Prozent der deutschen Büroangestellten den größten Wert für sich als Arbeitnehmer darin, die eigenen Arbeitszeiten mitbestimmen zu können. Für 52 Prozent ist die freie Wahl des Arbeitsorts entscheidend.
Das unterstreicht auch die Tatsache, dass im Gegensatz zu Umfrageteilnehmern aus anderen Ländern die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer nur drei Mal in der Woche ins Büro geht. Der Großteil der polnischen Mitarbeiter geht beispielsweise bis zu fünf Mal in der Woche ins Büro.
„Die Menschen wollen an einem Ort arbeiten, welcher jeweils genau die Rahmenbedingungen hat, welche für die aktuelle Aufgabe und für sie als individuelle Persönlichkeit am besten geeignet sind. Hier bieten Flexoffices eine ideale Umgebung – mit Lounge-Bereichen, Büros, Küchenbereichen und Telefonzellen – für viele verschiedene Arten von Arbeitsszenarien“, sagt Yotam Alroy von Mindspace, einem internationalen Flexoffice-Anbieter, der die Umfrage initiiert hat. „Es geht um zusätzliche Produktivität und Freude, die wir aus einem Arbeitsumfeld ziehen, das einfach passt.“
Viele Unternehmen hätten den Trend erkannt und zusätzliche Satelliten-Offices angemietet — gut erreichbare, inspirierende dritte Orte als Intermediäre zwischen dem eigentlichen Unternehmenssitz und dem Homeoffice. Denn sowohl der soziale Kontakt als auch der Atmosphärenwechsel ist den deutschen Arbeitnehmern besonders wichtig.
Gänzlich unwichtig ist das Thema Geld trotz zunehmender Flexibilitätswünsche aber natürlich trotzdem nicht: Die Bonuszahlung belegt der Umfrage zufolge immerhin Rang drei — sie liegt neun Prozentpunkte hinter der zeitlichen und sieben Prozentpunkte hinter der gewünschten räumlichen Flexibilität. Das spiegelt sich auch in den Antworten bei der Frage nach dem Engagement wider.
Ganze 87 Prozent der Befragten fühlen sich bei ihrer Arbeit engagiert oder sehr engagiert – diejenigen, die sich nicht engagiert fühlten, nannten als Hauptgründe unter anderem Unzufriedenheit mit dem Gehalt oder einen zu langen Arbeitsweg. In den Top-10 der für Arbeitnehmer wertvollsten Angebote finden sich außerdem Health-Benefits, komfortable Break-out-Areas im Office, wie Lounges oder die Büro-Bar, sowie Möglichkeiten zur Kinderbetreuung.
An der Umfrage nahmen insgesamt 1.470 Büroangestellte im Alter von 21 bis 56 Jahren teil. Sie arbeiten in sieben Ländern (USA, UK, Niederlande, Deutschland, Polen, Rumänien, Israel) in unterschiedlichen Branchen mit Schwerpunkt auf der IT-Wirtschaft sowie dem Finanz-/Versicherungswesen und den Ingenieurwissenschaften.
Bild Mindspace Zimmerstraße, Berlin (Copyright: Mindspace/Sofia Henriques)
Das Unternehmen Citkar aus Berlin, Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen, gewinnt den diesjährigen Innovators Award von Arrow Electronics. Die Unternehmen Funktion und Voltfang folgen auf den Plätzen zwei und drei.
Hardware-Start-ups aus aus den Bereichen Elektrotechnik, IoT und DeepTech in Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an dem Award teil, der bereits zum fünften Mal stattfand. Elf Unternehmen sind in das Finale eingezogen.
Die Jury des Awards setzt sich aus Vertretern der Unternehmen Analog Devices, BatchOne, Infineon, Molex, Munich Re und Arrow zusammen. Die Jury beurteilte die eingereichten Produkte anhand der Kriterien Innovationsgrad, technische Schwierigkeit und Lösungsansatz sowie Business Case und Team. Der Preisträger des Wettbewerbs erhält individuelle Unterstützung bei der Entwicklung oder Vermarktung in Höhe von 20.000 Euro.
Das Arrow Innovators Award Programm zielt darauf ab, Technologie Start-Ups frühzeitig bei Entwicklung, Marketing und Produktion zu unterstützen, so dass sie ihre Produkte schneller auf den Markt bringen können.
„Wir freuen uns sehr, dass wir die Jury von unserem nachhaltigen Lastenpedelec und unserer Herangehensweise überzeugen konnten“, sagt Stefan Räth, Geschäftsführer von Citkar. „Diese Auszeichnung zeigt, welche großartige Arbeit das gesamte Team dieses Jahr vollbracht hat und wie schnell wir uns weiterentwickeln konnten.“
„Die Sieger-Applikationen stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit“, sagt Matthias Knoppik, Vice President Sales EMEA Central, Arrow Electronics. „Auch in diesem Jahr freuen wir uns über die zahlreichen eingereichten Innovationen der noch jungen Unternehmen. Unsere drei Gewinner verfügen allesamt bereits über eine beeindruckende Kundenbasis.“
Wer sind die Gewinner und was zeichnet sie laut der Jury aus?
Das Berliner Unternehmen Citkar hat ein vierrädriges Cargo-eBike entwickelt, dass in Innenstädten zum Einsatz kommt. Das umweltfreundliche Lastenpedelec bietet zahlreiche Vorteile wie eine Fahrerkabine sowie die Möglichkeit, Staus zu umfahren und kostenfrei zu parken. Das Fahrzeug hat einen konkreten gesellschaftlichen Impact, basiert auf verschiedenen Technologien und macht einen deutlichen Unterschied bei der Lieferung „auf der letzten Meile“. Mit Blick auf das gesamte Ökosystem des Fahrzeugs handelt es sich um eine intelligente Lieferplattform. Das Produkt wurde seit der ersten Einführung konsequent weiterentwickelt.
Der Kölner Wearable-Anbieter Funktion verbindet Kleidung mit einer Vielzahl von Technologien, darunter Bewegungsanalyse und Live Coaching für Sportler, Optimierung der Mensch-Maschine-Interaktion in der Industrie oder alltägliche Anwendungen wie Haltungskorrektur, Heizfunktion, Integration von Licht für Sicherheitsfunktionen, Lademöglichkeiten für Smartphones und vieles mehr. Die Lösungen zeichnen sich durch eine intelligente Kombination von Hard- und Software aus, die nahtlos von Modeunternehmen in Produkte integriert werden können, und auch schon eingesetzt werden. Mehrere Patente wurden angemeldet. Funktion orchestriert Akteure in der Wertschöpfungskette und monetarisiert Daten langfristig.
Voltfang aus Aachen entwickelt Stromspeicher aus Autobatterien und führt im Sinne einer Kreislaufwirtschaft gebrauchte Batterien einem neuen Zweck zu. Damit greifen sie durch die Integration verschiedener Batteriehersteller eine Thematik auf, die in der E-Mobilität zukünftig eine große Rolle spielt. Bei der Lösung handelt sich um eine vollständig integrierte Architektur, die nicht nur die Batterie, sondern auch deren Management und auch die Zertifizierung und Gewährleistung des Systems adressiert.
Citkar erhält den Innovators Award 2022 von Arrow Electronics
Synhelion hat in einer weiteren erfolgreichen Finanzierungsrunde 22 Millionen CHF gesichert. Die Summe wurde hauptsächlich von bestehenden Investoren und ausgewählten neuen strategischen Investoren, darunter Swiss International Air Lines (SWISS), bereitgestellt. Die Finanzierungsrunde wird das Wachstum des Unternehmens beschleunigen und dabei helfen, Synhelions bewährte und einzigartige Technologie weiter zu skalieren und zu kommerzialisieren.
Im Zuge der Dekarbonisierung des Mobilitätssektors gewinnen nachhaltige Treibstoffe immer stärker an Bedeutung, nicht zuletzt, um das Klimaziel von Netto–Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen. Synhelions Solartreibstoffe bieten eine wichtige Lösung im Kampf gegen den Klimawandel, da sie fossile Treibstoffe direkt ersetzen und somit Netto-CO2-Emissionen erheblich reduzieren können. Die Drop-in-Treibstoffe lassen sich im bereits vorhandenen Treibstoff-Vertriebsnetz einsetzen und sind mit bestehenden Flugzeugen, Autos, Lastwagen und Schiffen voll kompatibel.
Synhelion ebnet den Weg für die weltweit erste industrielle Solartreibstoffanlage
Mit der erfolgreichen Herstellung von Synthesegas im industriellen Massstab unter Nutzung von Solarwärme hat Synhelion im August 2022 den letzten entscheidenden technischen Meilenstein für die industrielle Produktion von nachhaltigen Solartreibstoffen erreicht. Kurz darauf erfolgte der Baubeginn von DAWN – der weltweit ersten industriellen Anlage zur Herstellung nachhaltiger Treibstoffe mit Hilfe von Solarwärme.
Die zusätzliche Investition wird es dem Unternehmen ermöglichen, DAWN zu bauen und die nächsten Schritte zur Skalierung der Treibstoffproduktion zu gehen, einschliesslich der technischen Entwicklung und Bauplanung der ersten kommerziellen Anlage in Spanien. Zu den bestehenden und neuen Investoren von Synhelion gehören weltweit führende Unternehmen wie die SMS group, CEMEX, Eni, AMAG Group und SWISS. Zusätzlich zu der wichtigen finanziellen Unterstützung schafft das unschätzbare und umfangreiche Know-how und Technologieportfolio der Investoren bedeutende Synergien, die Synhelion dabei helfen, die Industrialisierung und weltweite Einführung der Solartreibstoff-Technologie zu beschleunigen.
Philipp Furler, CEO und Mitgründer von Synhelion, kommentiert: „Wir haben in diesem Jahr enorme Fortschritte gemacht. Diese Finanzierungsrunde und das Engagement unserer Investoren sind eine fantastische Anerkennung unserer Leistung, unseres Erfolgs und unserer Zukunftsaussichten. Die Investition wird uns helfen, das Unternehmen weiter deutlich zu skalieren und die Kommerzialisierung unserer einzigartigen Technologie zu beschleunigen.“
Gianluca Ambrosetti, CEO und Mitgründer von Synhelion, fügt hinzu: „Wir sind dankbar für unser Investorennetzwerk und freuen uns, die neuen Investoren in der Gruppe begrüssen zu dürfen, die unsere Vision einer nachhaltigeren Mobilität teilen. Investoren wie CEMEX, SWISS, SMS group, Eni und AMAG Group als Partner an Bord zu haben, die an uns und unsere Technologie glauben, ist sehr wertvoll und bedeutet uns viel.“
SWISS untermauert Engagement für die Markteinführung der Treibstoffe von Synhelion
SWISS und die Lufthansa Group sind bewährte strategische Partner von Synhelion. Die Investition in Synhelion erweitert diese strategische Zusammenarbeit und untermauert das Engagement der SWISS, einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen und Solartreibstoffe auf den Markt zu bringen. Als wichtiger Partner von Synhelion wird SWISS die weltweit erste Fluggesellschaft sein, die solares Kerosin einsetzt. Anschliessend wird der Treibstoff von Synhelion für die gesamte Branche erhältlich sein.
Dieter Vranckx, CEO von SWISS, kommentiert: „Im Laufe des letzten Jahres haben wir unsere strategische Partnerschaft mit Synhelion intensiviert und treiben nun mit unserer Investition die Skalierung der nachhaltigen Treibstoffproduktion aktiv voran.“
Synhelion erhält 22 Millionen CHF und treibt damit die Produktion von Solartreibstoffen voran
Bild Synhelion demonstriert seine Technologie zur Herstellung von Solartreibstoff im Solarturm Jülich; Quelle: Synhelion
Die IoT Venture GmbH hat den 300.000sten Tracker in der Unternehmensgeschichte ausgeliefert. Anfangs gestartet mit einer GPS- Tracking-Technologie für E-Bikes, entwickelte das Darmstädter Unternehmen vor rund einem Jahr zusammen mit dem europäischen Marktführer für Heimtierbedarf, der Fressnapf Gruppe, zudem ein Ortungsmodul für Hunde. Damit konnten bereits zwei Modelle erfolgreich im Markt etabliert werden.
„Wir freuen uns sehr über die rasante Wachstumskurve der letzten Jahre. Dass wir nun in beiden Verticals zusammen mehr als 300.000 Tracker ausgeliefert haben, ist enorm“, so Co-Gründer und CEO von IoT Venture Jürgen Veith. Für 2023 sind bereits Stückzahlen im höheren sechsstelligen Bereich vorgeplant.
Die Technologie ermöglicht es, nicht nur Dinge, sondern auch Haustiere wieder auffindbar zu machen. Die Nutzer können in der App der Handelsmarke IT’S MY BIKE beispielsweise ihr Fahrrad jederzeit lokalisieren oder digital einen Diebstahl melden. Mit dem Pet-Tracker können Halter neben der Ortung ebenso die Gesundheitsdaten des Hundes abfragen oder die Aktivitäten erfassen.
Weitere Features geplant
In beiden Geschäftsfeldern arbeitet das Scale-Up bereits an neuen Funktionen. „Bei der Entwicklung neuer Features berücksichtigen wir vor allem das Kundenfeedback und die Erfahrungswerte der letzten Jahre – wir möchten unsere Produkte stets verbessern und den Nutzern noch innovativere Möglichkeiten bieten“, so CEO der IoT Venture Jürgen Veith.
Auf Erfolgskurs: IoT Venture liefert 300.000sten Tracker aus
Solinger Messer-Start-Up erhält die zweite Auszeichnung für ihren selbstschärfenden Messerblock: Den German Design Award 2023!
KLENG verbindet traditionelle Handwerkskunst mit innovativen Technologien und nachhaltigen Materialien und wird dafür erneut ausgezeichnet.
Der innovative und nachhaltige selbstschärfende Messerblock des Solinger Start-Ups gehört dieses Jahr zu den begehrten Gewinnern des German Design Awards. Die 36-Köpfige Jury aus Design-Experten aus elf Nationalitäten zeigt sich überzeugt und verleiht KLENG die »Special Mention«-Auszeichnung für ihre bemerkenswerte Designleistungen.
Für die Firma KLENG waren Design und Ästhetik das eine, Nachhaltigkeit und Funktionalität das andere Ziel bei der Entwicklung von Messer und Messerblock. Davon überzeugt, dass man in der Küche nur ein einziges scharfes Messer braucht, spielt der Messerblock seine Stärken voll aus. Mit den integrierten Schleifeinheiten hält er die Klinge für den nächsten Einsatz stets bereit. Dabei werden sowohl der Messergriff, als auch der Block aus der schnellsten wachsende Pflanze der Welt hergestellt: Bambus. Dieser ist nicht nur besonders nachhaltig, sondern auch ein echter Handschmeichler.
„Gut designte Produkte sind schon alleine deswegen nachhaltig, weil sie an die nächsten Generationen weitergegeben werden, ohne an Ästhetik zu verlieren. Mit unseren Messern wollen wir ein Messer für die nächste Generationen schaffen“, erklärt Robin Reuschel, Gründer von KLENG. Mit dem ausgezeichneten Messerblock ist es dem Messer-Start-Up gelungen, traditionelle Solinger Handwerkskunst mit Wissen aus der Raumfahrt, Nachhaltigkeit und modernem Design zu kombinieren.
Für diese zukunftsweisende Kombination hat KLENG bereits Anfang des Jahres den Red Dot Design Award: Best of the Best gewonnen. Die erneute Auszeichnung durch den German Design Award unterstreicht die Einzigartigkeit und das wegweisende Design des jungen Unternehmens.
Über den German Design Award
Der German Design Award legt die höchsten Ansprüche an die Ermittlung seiner Preisträgerinnen und Preisträger: In einem Nominierungsverfahren werden durch Expertengremien des Rat für Formgebung nur solche Produkte und Kommunikationsdesignleistungen zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen, die sich nachweislich durch ihre gestalterische Qualität im Wettbewerb differenzieren. Sämtliche Auszeichnungen werden während einer zweitägigen Jurysitzung ermittelt.
Seit seiner Premiere 2012 ist der German Design Award stark gewachsen, von circa 1.500 Einreichungen auf rund 4.500 Einreichungen in den letzten Jahren. Dabei wird die große internationale Resonanz des German Design Award durch die Zahl der Teilnehmenden aus dem Ausland untermauert: Der Anteil internationaler Einreichungen lag zuletzt bei 50%. Insgesamt wurden aus 60 Ländern Produkte und Projekte beim Wettbewerb eingereicht.
Über die Jury
Die Jury des German Design Award 2023 besteht aus elf Nationalitäten. Sie setzt sich aus Designexpertinnen und -experten aus Wirtschaft, Lehre und Wissenschaft sowie der Gestaltungsindustrie zusammen. Alle Jurymitglieder sind anerkannte Kapazitäten auf ihren Gebieten.
SquareOne, der in Berlin ansässige B2B-Tech-VC, der vor wenigen Tagen seinen dritten Frühphasenfonds in Höhe von 100 Millionen Euro verkündet hat, befördert Felix Plapperer vom Principal zum Partner. Felix Plapperer stieß 2019 als Associate zum Unternehmen. Zuvor arbeitete er ein Jahr als Start-Up Operator in Asien bei Lazada, sowie mehrere Jahre als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group.
In kurzer Zeit wurde Felix zu einem wichtigen Teil des Teams und etablierte sich als kompetenter Investor, insbesondere in den Bereichen Supply Chain- & ProcureTech. Er hat viele von SquareOne’s Investitionen in vielversprechende Unternehmen in ganz Europa geleitet oder maßgeblich unterstützt, wie z.B. Keelvar, Procuros, VUE Storefront, Lhotse, PartsCloud, Anytype oder Pyne.
Wenn es darum geht, das europäische Tech-Ökosystem nach den vielversprechendsten Gründern und Teams zu durchforsten, wird sich für Felix in den kommenden Jahren nicht viel ändern: „Bei SquareOne befanden wir uns von Tag eins auf der Mission, die erste Anlaufstelle für außergewöhnliche Gründer zu sein, die mittels Technologie komplexe Probleme in großen Märkten lösen. Das wird auch in Zukunft so bleiben“.
Georg Stockinger, Partner bei SquareOne, fügt hinzu, dass „sich alles, was wir tun, um den Mehrwert für die Gründer dreht. Wir betrachten dies als unser Handwerk. Wir sind ein Team von Machern, die Gründern einen maßgeschneiderten Service bieten. Das macht uns einzigartig“. Gründer, die mit Felix zusammenarbeiten, schätzen seine Integrität und seine Fähigkeit, das richtige Gleichgewicht dafür zu finden, zur richtigen Zeit auch unbequeme Fragen zu stellen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sich Unternehmer jederzeit unterstützt fühlen.
Stockinger ergänzt: „Wie der Rest des Teams wird auch Felix weiterhin hart arbeiten, um die hilfreichste Partei auf dem Cap Table eines Gründers in der Frühphase zu sein. Sei es durch die aktive Nutzung unseres umfangreichen Netzwerks von erfahrener Unternehmer Tech und Produkt Mentoren, oder durch die Vermittlung von Kundenkontakten über die SquareOne-Plattform.“
Das SquareOne-Team besteht aus den Partnern Christian Buchenau, Georg Stockinger, Federico Wengi und Felix Plapperer, Investment Managerin Charlotte Baumhauer, Analyst Pablo Karnbaum und VP Operations Niels Denefleh.
Berliner VC SquareOne ernennt Felix Plapperer zum Partner
Der Berliner Fintech-Pionier Raisin, in Deutschland bekannt für die Zinsplattformen WeltSparen und ZINSPILOT, hat einen wichtigen Meilenstein geknackt. Erstmals verwaltet das Unternehmen ein Vermögen von mehr als 30 Milliarden Euro in Sparprodukten. Erst im Juni gab Raisin bekannt, dass die 25 Milliarden Schwelle erreicht wurde – dies bedeutet ein Wachstum von 5 Milliarden Euro in gerade einmal fünf Monaten.
Herauszustellen ist hierbei, dass sich das Wachstum keineswegs nur auf den Kernmarkt Deutschland konzentriert. Mit Großbritannien, den Niederlanden und den USA liegen drei weitere Märkte deutlich über einer Milliarde Euro. Ein Hinweis auf die Nachhaltigkeit und das zukünftige Wachstumspotenzial des Geschäftsmodells.
Die Nachfrage nach Sparprodukten hat sich in den letzten Monaten aufgrund der Zinsentscheidungen der Zentralbanken infolge der grassierenden Inflation sehr dynamisch entwickelt. In dieser Situation stellt Raisin seinen Kunden marktführende Zinsen bereit und hilft ihnen so, den Inflationsdruck und den Wertverlust ihres Vermögens zu begrenzen. Der Erfolg dieses Modells wird durch eine weitere Zahl eindrucksvoll bestätigt: So sind seit Bestehen des Unternehmens für Raisin-Kunden fast eine Milliarde Euro an Zinsen aufgelaufen.
Katharina Lüth, Chief Client Officer und Geschäftsführerin bei Raisin, dazu: „Die Geschwindigkeit, mit der wir die 30 Milliarden Euro Kundengelder in Sparprodukten erreicht haben, ist ein Zeichen für die Attraktivität unseres Angebots. Die letzten Monate waren allesamt Rekordmonate, sowohl was die Zahl der Neukunden als auch das Volumen der neu abgeschlossenen Tages- und Festgelder betrifft.
Das beweist, dass sich unser Modell etabliert hat und unseren Kunden einen echten Mehrwert bietet. Die Renaissance der Sparprodukte, die mit der Zinswende eingeläutet wurde, ist nicht nur auf Festgelderbeschränkt. Auch bei den Tagesgeldern sehen wir inzwischen Zinssätze von deutlich über 1 % auf unseren deutschen Plattformen, 2,7 % auf unserer Plattform in Großbritannien und sogar 4 % in den USA.“
Raisins Geschäftsmodell boomt. In den letzten Jahren haben viele Menschen die Produkte der Plattform für Geldanlage als Alternative zu Null- und Negativzinsen entdeckt. Seit einigen Monaten steigen nun die Zinsen wieder, was das Angebot von Raisin noch attraktiver macht. Vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Inflation und eines volatilen Aktienmarktes steigt die Nachfrage nach Festgeld und Tagesgeldkonten.
Durch die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Partnerbanken aus der EU, Großbritannien und den USA, die kein eigenes Retailgeschäft betreiben, kann Raisin seinen Kunden Sparprodukte mit attraktiven Zinssätzen anbieten. Da für die Banken alternative Finanzierungsquellen teurer werden und die Rückzahlung der TLTRO-Kreditlinien droht, wenden sich Banken wieder vermehrt privaten Einlegern zu. Allein im Jahr 2022 sind 30 Banken auf den verschiedenen Zins-Plattformen von Raisin gestartet, darunter Aareal Bank, Itaú BBA Europe, Tandem Bank, Orange Bank und Sallie Mae.
Fintech Raisin knackt wichtigen Meilenstein: 30 Milliarden Euro in Sparprodukten
Mit dem Gesetz per „Du“ – Hamburger Anwalt geht beim Rechtsbeistand neue Wege – als „Der Jurist“ hat er mehr als 300.000 Social Media Follower
Hamburg – Rechtsbeistand neu gedacht: Die Hamburger Anwaltskanzlei CleverLaw –www.cleverlaw.de – sorgt mit einem unkonventionelles Rechtsberatungskonzept für Aufsehen: Um den Mandanten die Hemmungen vor dem Gang zum Anwalt zu nehmen, setzen die beiden Juristen und Kanzleiinhaber Nichant Makar und Rawina Gavri auf eine bewusste Kommunikation auf Augenhöhe.
Die möchten die beiden sowohl durch einen lockeren Umgang in der Kanzlei (ihre Mandanten und sie dutzen sich) als auch durch Social Media-Aktivitäten erreichen. Bereits während dem Studium begannen Makar und Gavri unter dem Namen „Rechtfaktor“, juristischen Conent auf Instagram zu verbreiten, um die Rechtsberatung nicht länger ein Angstthema bleiben zu lassen. Das war 2017. Heute ist Makar als „Der Jurist“ in den sozialen Medien aktiv.
Mit stetig wachsendem Erfolg: mehr als 300.000 Menschen folgen seinem Content mittlerweile. Die Resonanzen waren von Anfang an überwältigend.
„Die wenigsten Menschen verstehen juristische Sachverhalte und fühlen sich daher oft sehr unsicher, wenn es darum geht, mit einem Anwalt zu sprechen“, weiß Makar aus Erfahrung. „Dabei ist der Schritt, sich Rechtsbeistand zu suchen, oftmals essentiell wichtig. Ich möchte daher diese Hemmschwelle senken und allen zeigen: Ich habe zwar vielleicht mehr Ahnung von Gesetzen als du, aber wir können uns auf einer Ebene über dein Problem unterhalten und es gemeinsam anpacken.“
Seit zwei Jahren betreibt der Jurist mit Bodenhaftung – er hat einen Migrationshintergrund und stammt aus eher einfachen Verhältnissen – nun seine eigene Kanzlei in Hamburg. Lange genug, um einen Trend zu erkennen: „Es ist an der Zeit, mit alten Strukturen zu brechen und das Thema Rechtsberatung zu modernisieren. Wir müssen die Branche auf den zeitgemäßen Stand bringen, auf dem die meisten anderen Lebensbereiche längst sind. Das bedeutet, dass wir innerhalb der Kanzlei frischer denken müssen und eben auch die Sozialen Medien als sinnvolle Kommunikationskanäle erkennen sollten.“
Nichant Makar von CleverLaw macht das bereits – mit wachsendem Erfolg. Die Kanzlei soll – ebenso wie die Zahl der Social Media Follower – im nächsten Jahr noch einmal wachsen.
Bild Anwalt Nichant Makar ist in den sozialen Medien ein Star – Abdruck honorarfrei, Bildquelle CleverLaw
Wie können wir in der digitalen Welt architektonische Kraftorte erschaffen? Der Architekt DaeWha Kang, ehemaliger Senior Associate der bekannten Architektin Zaha Hadid, hat zahlreiche internationale Preise gewonnen und Museen und Konzerthallen entworfen. Nun hat er eine einzigartige Galerie im Metaverse eröffnet. DaeWha Kang überträgt damit die zeitlosen Werte der physischen Architektur ins Digitale. Die Kooperation zur Schaffung der mystischen Galerie «AGORA» entstand mit Jinha Lee, Mitbegründer von «Spatial».
Spatial.io ist eine Plattform in virtueller Realität, in der sich Avatare in Echtzeit unterhalten und gemeinsam arbeiten können. Die Schweizer Künstlerin Sarah Montani zeigt dort ihre Skulpturen des Jahres 2022, welche sie in Zusammenarbeit mit ihrem Cousin Joey Montani realisiert hat – und ist begeistert.
Interview mit DaeWha Kang und Sarah Montani
Was war Ihre Motivation, eine Galerie für das Metaverse zu entwerfen? DaeWha Kang: Bis jetzt habe ich Gebäude in Stein und Mörtel gebaut. Virtuelle Erfahrungen nehmen in unserem Alltag einen immer grösseren Stellenwert ein. Deshalb benötigen wir Menschen, die sich voll dafür einsetzen, dass wir auch im Metaverse ein gutes Erlebnis haben. Wann stiftet Design Sinn? Wenn es durchdacht ist, uns inspiriert und uns zum Staunen bringt? Schlussendlich soll Design einen positiven Einfluss auf uns haben. Gebaute Architektur ist ein sehr teures Unterfangen, und deshalb haben wir einen engen Kundenstamm. Die Idee, meine Arbeit mehr Menschen zugänglich zu machen, fasziniert mich.
DaeWha Kang, was sind die Schlüsselkomponenten, um einen Kraftort im Metaversum zu schaffen?
Sarah Montani, Künstlerin, Zürich Bildrechte: Sarah Montani
Wir sind noch dabei, das herauszufinden! Der erste und wichtigste Punkt für mich: die Gemeinschaft. Es sind sinnhafte Inhalte und Interaktionen, die virtuelle Räume anziehend und interessant machen. Daher glaube ich, dass alles mit den Menschen und ihren Geschichten beginnt. Es geht dann darum, diese in eine visuelle Sprache zu übersetzen. Es gibt auch viele technische Überlegungen – wie die Grösse der Dinge, die Orientierung und wie man das Beste aus der Technologie herausholt.
Sarah Montani, warum in der Galerie «AGORA» ausstellen? Die Galerie ist einzigartig in ihrer Erscheinung. Sie ist spielend zu navigieren und ist zudem mit einer einfachen Möglichkeit, einen Avatar zu integrieren, versehen. Das gibt den Besuchenden das Gefühl, wirklich in einer Galerie zu sein. Und für mich als Ausstellerin ist es schlicht faszinierend, dort Besucher aus aller Welt zu begrüssen: Sie können einfach in die Galerie reinlaufen und wir können uns – teils in gebrochenem Englisch – austauschen und begegnen.
DaeWha Kang, wie wichtig sind Avatare? Obwohl ich Architekt bin, glaube ich nicht, dass es nur um den physischen Raum geht. Ich denke, der Avatar ist sehr wichtig. Es ist wichtig, sich durch seine Kleidung und seinen Körper auszudrücken. Das Erlebnis fühlt sich viel persönlicher und verkörperter an. Und auch ein starker Inhalt ist wichtig. Der Raum muss weiter so gestaltet sein, dass die Menschen sich selbst ausdrücken können, ohne von der Architektur erdrückt zu werden. Gleichzeitig muss man etwas sehr Auffälliges und Einprägsames schaffen. Es gilt also ein Gleichgewicht zu finden.
DaeWha Kang, Architekt, London Bildrechte: DaeWha Kang
DaeWha Kang, was sind die neuen Möglichkeiten des Web3? Ich glaube, dass Web3 das Design für einen breiteren Teil der Gesellschaft öffnen wird. Und das ist eine gute Sache! Das Magische am Design ist, dass wir uns etwas vorstellen können, das es noch nicht gibt, und es dann in die Realität umsetzen. Im gesamten Bereich des Web3-Designs und des Metaverse gibt es so viele unbeantwortete Fragen, die darauf warten, gelöst zu werden. Es ist wunderbar, dass so viele von uns zusammenarbeiten, um sich diese neue Grenze menschlicher Erfahrung vorzustellen.
Sarah Montani, was bietet Ihnen das Metaverse? Es ist atemberaubend, die Werke, Bilder und Skulpturen in dieser Umgebung zu erleben. Ich kann mir vorstellen, dass wir in Zukunft oft zwischen der reellen Welt und dem Metaverse switchen werden. Möglicherweise werden wir im Metaverse auch die wesentlichen Beziehungen pflegen, die unsere Identität ausmachen.
Die Fragen stellte Vera Noé, Kuratorin, Wasserburg.
Bild Galerie mit den Werken der documenta im Metaverse Bildrechte: Sarah Montani